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Normale Version: 80Jahre Reichskonkordat Presseschau
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Spiegel Online beschäftigt sich mit dem Reichskonkordat

Ausriß
[/quote]Zwei Gewinner

Beide Seiten sahen sich als Gewinner der Vereinbarung: Hitler durfte sich im Glanz eines historischen außenpolitischen Erfolgs sonnen. Denn das letzte Reichskonkordat war vor fast 500 Jahren im Jahr 1448 zwischen Kaiser Friedrich III. und Papst Nikolaus V. geschlossen worden. Der Heilige Stuhl betrachtete sich als Sieger des Abkommens, weil die katholische Kirche im Deutschen Reich mit ihren 40 Millionen Gläubigen in immerhin 21 der 34 Artikel bestimmte Rechte zugesichert bekam. Die Einigung zwischen Papst und Führer bot am Abend des 20. Juli 1933 Anlass für zahlreiche Dankgottesdienste im ganzen Land.

Die Übereinkunft sollte ein Mindestmaß an autonomem kirchlichem Leben im Deutschen Reich garantieren. katholische Bekenntnisschulen waren vor der Zerschlagung durch den NS-Staat vertraglich geschützt.
Zitat:Tja, was war ein Vertrag für Hitler? Ein Blatt Papier...wertlos, da beschrieben
Das Reichskonkordat von 1933 muss man auch im Zusammenhang der Politik des Papstes Pius XI. sehen, der während seines Pontifikats begann, das Verhältnis der katholischen Kirche zu den einzelnen Staaten neu zu regeln.

Er schloss deshalb mehrere Konkordate, so den Bayrischen Konkordat von 1924, den Preußischen Konkordat von 1929, den Badischen Konkordat von 1932 und schließlich den Reichskonkordat von 1933, die alle noch heute gültig sind. In diese Reihe gehören auch die Lateranverträge von 1929 und Konkordat mit Österreich von 1933.
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