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Tötung in Neuköln - Druckversion

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Tötung in Neuköln - Paul - 10.09.2018 09:16

In Berlin-Neuköln wurde ein Serienkriminelles Mitglied eines aus dem Libanon stammenden Clans getötet. Er könnte von der kriminellen Konkurrenz o. aus Blutrache getötet worden sein. Der Staat hat ja sein Gewaltmonopol und die Bekämpfung der Gewaltkriminalität weitgehend aufgegeben. Man wundert sich, das der Kriminelle nicht im Gefängnis saß o. abgeschoben wurde.

https://www.welt.de/vermischtes/article181478032/Berlin-Neukoelln-36-Jaehriger-stirbt-nach-Schuessen-Polizeiaufgebot-vor-Klinik.html


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 10.09.2018 11:44

(10.09.2018 09:16)Paul schrieb:  ... Der Staat hat ja sein Gewaltmonopol und die Bekämpfung der Gewaltkriminalität weitgehend aufgegeben.

Ja, da gebe ich Dir recht. Mal sehen wann der Staat uns vor dem Rechten Mob schützt.
Da können ja die ganzen Nazis in der Zone mittlerweile schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Zudem weiterhin Opfer instrumentalisiert werden, was dann so richtig perfide ist.


RE: Tötung in Neuköln - Triton - 10.09.2018 18:47

Diese Familien-Clans würde ich nicht mit den Nazi-Dumpfbacken in einen Topf werfen.
Die wollen mehr oder weniger im Stillen ihr Süppchen kochen.
Ich kann da auch Polizei und Justiz verstehen, die da gewaltige Probleme durch die Flüchtlingswelle 2015 auf uns zurollen sehen.
Unser Rechtssystem ist einfach nicht auf solche Strukturen ausgerichtet und es ist wohl denkbar schwer, hier an Insiderwissen zu kommen. Die Kölner Sylvesterübergriffe auf Frauen sollen u.a. von solchen Clans organsisert worden sein. Was für mich Sinn macht, ich habe nie geglaubt, dass hunderte von zufällig Anwesenden plötzlich einer spontanen Eingebung folgend zu Grapschern und mehr werden.


RE: Tötung in Neuköln - Suebe - 10.09.2018 19:32

Na ja,
solche Morde unter Kriminellen gibt es ja schon immer bis in die tiefste Provinz.
Davon nimmt "normalerweise" Überregional kein Mensch Anteil.


RE: Tötung in Neuköln - Titus Feuerfuchs - 10.09.2018 20:21

(10.09.2018 18:47)Triton schrieb:  Diese Familien-Clans würde ich nicht mit den Nazi-Dumpfbacken in einen Topf werfen.
Die wollen mehr oder weniger im Stillen ihr Süppchen kochen.
Ich kann da auch Polizei und Justiz verstehen, die da gewaltige Probleme durch die Flüchtlingswelle 2015 auf uns zurollen sehen.
Unser Rechtssystem ist einfach nicht auf solche Strukturen ausgerichtet und es ist wohl denkbar schwer, hier an Insiderwissen zu kommen.

So schaut's aus...

(10.09.2018 18:47)Triton schrieb:  Die Kölner Sylvesterübergriffe auf Frauen sollen u.a. von solchen Clans organsisert worden sein. Was für mich Sinn macht, ich habe nie geglaubt, dass hunderte von zufällig Anwesenden plötzlich einer spontanen Eingebung folgend zu Grapschern und mehr werden.

Gibt's dafür eine seriöse Quelle?


RE: Tötung in Neuköln - Triton - 10.09.2018 20:42

(10.09.2018 20:21)Titus Feuerfuchs schrieb:  Gibt's dafür eine seriöse Quelle?
Hab ich bei "Markus Lanz" gehört.

Erscheint mir plausibel, weil ja die Täter nicht identifiziert werden konnten. Ist ja typisch für diese Familienclans, dass einfach ausgenutzt wird, dass man Straftaten zwar einem Verdächtigenkreis, aber keiner Einzelperson zuordnen kann. Also werden alle laufen gelassen.


RE: Tötung in Neuköln - Paul - 10.09.2018 23:40

(10.09.2018 19:32)Suebe schrieb:  Na ja,
solche Morde unter Kriminellen gibt es ja schon immer bis in die tiefste Provinz.
Davon nimmt "normalerweise" Überregional kein Mensch Anteil.

Durch den Anstieg der Gewaltkriminalität z.B. mit Messern und Morde z.B. an jungen Frauen u. Mädchen steigt das Prolembewußtsein in der Bevölkerung. Die arabischen Clans nehmen zahlenmäßig zu, also auch die Probleme mit ihnen. Viele Menschen wünschen sich einen härteren Umgang mit Kriminellen.
Wer den Kriminellen getötet hat und warum wissen wir nicht. Theoretisch wäre es auch möglich, das jemand auf die Idee käme, der Polizei die Arbeit zu erleichtern, weil sie es nicht geschafft hat, ihn hinter Gitter zu bringen.


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 11.09.2018 09:16

(10.09.2018 18:47)Triton schrieb:  Diese Familien-Clans würde ich nicht mit den Nazi-Dumpfbacken in einen Topf werfen.

Was habe ich auch nicht getan, mir ging es rein um die Aussage, daß unsere Exekutive nicht mehr in der Lage ist, jegliche Kriminalität einzudämmen.


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 11.09.2018 09:19

(10.09.2018 23:40)Paul schrieb:  Durch den Anstieg der Gewaltkriminalität z.B. mit Messern und Morde z.B. an jungen Frauen u. Mädchen steigt das Prolembewußtsein in der Bevölkerung. Die arabischen Clans nehmen zahlenmäßig zu, also auch die Probleme mit ihnen.

Ist die Erhöhung dieser Kriminellen Handlungen deine subjektiven Wahrnehmung entsprungen oder hast du Zahlen, die das belegen, vor allem der Anstieg im Bezug auf Morde an Frauen und Mädchen.


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 11.09.2018 09:21

(10.09.2018 23:40)Paul schrieb:  Viele Menschen wünschen sich einen härteren Umgang mit Kriminellen.
Wer den Kriminellen getötet hat und warum wissen wir nicht. Theoretisch wäre es auch möglich, das jemand auf die Idee käme, der Polizei die Arbeit zu erleichtern, weil sie es nicht geschafft hat, ihn hinter Gitter zu bringen.

Ich denke, das nicht härtere Strafen die Lösung sind, sondern die Quote der Aufklärung von Verbrechen wesentlich wichtiger ist.
Auf jeden Fall ist der Weg der Selbstjustiz keine Option für unseren Rechtsstaat.


RE: Tötung in Neuköln - Paul - 11.09.2018 12:43

(11.09.2018 09:21)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(10.09.2018 23:40)Paul schrieb:  Viele Menschen wünschen sich einen härteren Umgang mit Kriminellen.
Wer den Kriminellen getötet hat und warum wissen wir nicht. Theoretisch wäre es auch möglich, das jemand auf die Idee käme, der Polizei die Arbeit zu erleichtern, weil sie es nicht geschafft hat, ihn hinter Gitter zu bringen.

Ich denke, das nicht härtere Strafen die Lösung sind, sondern die Quote der Aufklärung von Verbrechen wesentlich wichtiger ist.
Auf jeden Fall ist der Weg der Selbstjustiz keine Option für unseren Rechtsstaat.

Der Staat darf keine Selbstjustiz zulassen. Wir treiben aber dahin. Wenn der Staat Verbrecher in den Augen der Opfer und ihrer Angehörigen nicht hart genug bestraft, kann sich Blutrache wieder bei uns einbürgern.


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 11.09.2018 12:46

(11.09.2018 12:43)Paul schrieb:  
(11.09.2018 09:21)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ich denke, das nicht härtere Strafen die Lösung sind, sondern die Quote der Aufklärung von Verbrechen wesentlich wichtiger ist.
Auf jeden Fall ist der Weg der Selbstjustiz keine Option für unseren Rechtsstaat.

Der Staat darf keine Selbstjustiz zulassen. Wir treiben aber dahin. Wenn der Staat Verbrecher in den Augen der Opfer und ihrer Angehörigen nicht hart genug bestraft, kann sich Blutrache wieder bei uns einbürgern.

Oder auch ein mit "Fakeln und Missgabeln" bewaffente Mob der unschuldige Menschen durch die Straßen jagt.
Siehe Worte AfD Frohnmaier bei Twitter: “Heute ist es Bürgerpflicht, die todbringendendie ‘Messermigration‘ zu stoppen!


RE: Tötung in Neuköln - Triton - 11.09.2018 16:54

(11.09.2018 12:43)Paul schrieb:  Wir treiben aber dahin. Wenn der Staat Verbrecher in den Augen der Opfer und ihrer Angehörigen nicht hart genug bestraft, kann sich Blutrache wieder bei uns einbürgern.
Entschuldigung, aber das ist krank. Ich hoffe sehr, Dir ist das bewußt.

Erstens hat dieser Familienclan sein Mtglied ganz sicher nicht für echte Straftaten zur Rechenschaft gezogen.

Zweitens definieren unsere Gesetze, wer Verbrecher ist und wer nicht und welche Strafe es dafür gibt. Opfer (echte oder gefühlte) darf man nun als Letztes zum Maßstab nehmen, welche Strafe denn angemessen wäre.

An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden: Es spielt keine Rolle, was für einen Menschen man geplant "über den Haufen knallt". Es ist und bleibt Mord.


RE: Tötung in Neuköln - Paul - 11.09.2018 17:43

(11.09.2018 16:54)Triton schrieb:  
(11.09.2018 12:43)Paul schrieb:  Wir treiben aber dahin. Wenn der Staat Verbrecher in den Augen der Opfer und ihrer Angehörigen nicht hart genug bestraft, kann sich Blutrache wieder bei uns einbürgern.
Entschuldigung, aber das ist krank. Ich hoffe sehr, Dir ist das bewußt.

Erstens hat dieser Familienclan sein Mtglied ganz sicher nicht für echte Straftaten zur Rechenschaft gezogen.

Zweitens definieren unsere Gesetze, wer Verbrecher ist und wer nicht und welche Strafe es dafür gibt. Opfer (echte oder gefühlte) darf man nun als Letztes zum Maßstab nehmen, welche Strafe denn angemessen wäre.

An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden: Es spielt keine Rolle, was für einen Menschen man geplant "über den Haufen knallt". Es ist und bleibt Mord.

Triton, ich habe den Mord nicht gerechtfertigt, sondern nur auf die Gefahr hingewiesen, das Opfer und ihre Angehörigen zur Selbstjustiz greifen können, wenn unsere Justiz nicht konsequenter handelt. In den Ländern, aus denen viele Flüchtlinge kommen ist Blutrache normal, trotz teilweise harter staatlicher Strafen.
Deinen 1. Absatz habe ich nicht ganz verstanden. Wir wissen nicht wer den Serienstraftäter tötete. Sicher nicht seine eigne Familie, womöglich aber eine andere Familie, die zu seinen Opfern gehörte, möglicherweise aber nicht unbedingt ein konkurrierender Clan.

https://www.fluechtlingshilfe.ch/assets/herkunftslaender/mittlerer-osten-zentralasien/afghanistan/170607-afg-blutrache.pdf


RE: Tötung in Neuköln - Paul - 11.09.2018 23:12

In Albanien sind in den letzten Jahren 10000 Menschen durch Blutrache gestorben, obwohl es Versöhnungsrituale und eine harte Justiz gibt. Für Deutschland gibt es keine Zahlen. Die Zahlen sind vermutlich steigent.

http://www.spiegel.tv/videos/167337


RE: Tötung in Neuköln - Flora_Sommerfeld - 12.09.2018 08:09

(11.09.2018 23:12)Paul schrieb:  In Albanien sind in den letzten Jahren 10000 Menschen durch Blutrache gestorben, obwohl es Versöhnungsrituale und eine harte Justiz gibt. Für Deutschland gibt es keine Zahlen. Die Zahlen sind vermutlich steigent.

http://www.spiegel.tv/videos/167337


Bei den Zahlen wundert es einen, daß Albanien noch Einwohner hat. Indifferent
Deine Angabe "letzten Jahre" zeichnet ein falsches Bild, da laut Spiegelartikel ein Zeitraum von ca.30 Jahren benannt wird!
Zudem ist das nicht das einzigste Problem von Albanien.
In Wiki:
' schrieb:Albanien hat heute mit großen strukturellen Problemen zu kämpfen, die der Wirtschaft oft im Weg stehen. Zu den größten zählen die Armut, die schwache Infrastruktur, die weit verbreitete Korruption, das auf den sogenannten Kanun zurückgehende Sozialproblem der Blutrache, Geldwäsche[106], Vetternwirtschaft, Ämterkauf und ähnliche.

Wer jetzt diese Problematik in Deutschland in eine Hysterie Debatte umwandeln will, sollte die Kirche mal im Dorf lassen.
Viel wichtiger finde ich z.B. die Arbeit der Jugendämter und die Problematik um Kindesmissbrauch in allen gesellschaftlichen Schichten unseres Landes, vor allem wenn es sich um Schutzbefohlene handelt.