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Woher kommt das Lithium
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22.11.2022, 22:08
Beitrag: #12
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RE: Woher kommt das Lithium
(21.11.2022 13:55)Bunbury schrieb: Unfug. Du und Avicienna verwechseln qualitatives und quantitatives Wachstum. Verwechselt eher nicht, aber leider sind nicht alle Menschen gleich. Jeder hat eine andere Vorstellung davon, was er als für sich ausreichend empfindet. Dazu kommt dann noch oft der Neid auf den anderen, wenn der es vielleicht etwas kuschliger zu Hause hat als man selbst, diverse Macht- u. Führungsansprüche. Getreu dem Motto - mein Haus, mein Boot ... mein Auto. Sicher gibt es ziemlich genügsame Menschen, nur du weißt doch wie's im ganz normalen Leben läuft. Gerade auch die beiden obersten Pyramidensegmente - um auf Herrn Maslow zu kommen - sind Wachstumstreiber. Und es gibt noch genügend von den mittlerweile 8 Mrd. Menschen, bei denen halt die unteren Segmente noch lange nicht ausreichend bedient wurden - Raum und Bedarf für weiteres Wachstum. Mir gefällt das auch nicht unbedingt, wird uns aber noch geraume/unabsehbare Zeit bekleiden. Denn wer sollte denn vorschreiben, ab wann ein Bedürfnis befriedigt sein muss. Und dann kommt noch hinzu, dass der böse Kapitalismus ständig neue Bedürfnisse weckt ... Dinge anbietet, die keiner braucht, des öfteren auch Sachen, die gar nicht mal so schlecht sind, die dann keiner mehr missen möchte. Wobei der Kapitalismus ja kein imaginäres Objekt ist - wir sind zwar keine Elon Musks oder Zuckerbergs, aber irgendwie stecken wir alle mit drin. (21.11.2022 13:55)Bunbury schrieb: Es gab schon mal jemanden, der vor rund 2000 Jahren die Menschheit versucht hat vom Gegenteil zu überzeugen...aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. (Und außer mir sehen wohl hier nur wenige die Ironie dahinter...) Ja, die Idee, den Menschen einen moralische Kompass mitzugeben, den alten upzugraden - gut gemeint - aber am Menschen gescheitert. Findige Leute mussten halt unbedingt einen "Konzern" mit göttlich-ideologisch manifestierten Machtanspruch drumrum bauen und so die eigentliche Lehre ad absurdum führen. Am Ende nur ein weiteres Machtinstrument der herrschenden Klasse. (21.11.2022 13:55)Bunbury schrieb: Schade, dass so viele von einer differenzierten Betrachtungsweise überfordert sind. So nett und freundlich hatte ich dich gar nicht mehr in Erinnerung. Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. – Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen! Eduard F. Mörike (1804-1875) |
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