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Quellen zur Geschichte isländischer Frauen, gleichgeschlechtlich-liebender?
26.01.2020, 01:41
Beitrag: #1
Quellen zur Geschichte isländischer Frauen, gleichgeschlechtlich-liebender?
Kennt wer Anhaltspunkte, um an Infos zu gelangen
dazu wie der Alltag von Frauen auf Island ablief, besonders wie solche lebten,
die heute als "lesbisch" bezeichnet werden würden...
Gesucht ist auch gezielt nach (Auto)Biografien der Frauen.

Zeit betrifft das Mittelater.
Buchvorschläge, Artikel usw. dazu auch fremdsprachig in englisch
und isländisch sind gern gesehen.
Die Suche mit Begriffen "Frauenforschung" oder "Lesbenforschung", hatte bei
mir nichts im Raum Island ergeben.


Gruß und Dank für schnelle Hilfe
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26.01.2020, 15:05
Beitrag: #2
RE: Quellen zur Geschichte isländischer Frauen, gleichgeschlechtlich-liebender?
(26.01.2020 01:41)rem schrieb:  Kennt wer Anhaltspunkte, um an Infos zu gelangen
dazu wie der Alltag von Frauen auf Island ablief, besonders wie solche lebten,
die heute als "lesbisch" bezeichnet werden würden...
Gesucht ist auch gezielt nach (Auto)Biografien der Frauen.

Zeit betrifft das Mittelater.
Buchvorschläge, Artikel usw. dazu auch fremdsprachig in englisch
und isländisch sind gern gesehen.
Die Suche mit Begriffen "Frauenforschung" oder "Lesbenforschung", hatte bei
mir nichts im Raum Island ergeben.


Gruß und Dank für schnelle Hilfe

Was den Alltag betrifft, könntest du einige klassische Sagas ("Njalssaga", Laxdoela Saga" und Ähnliches) und "Gegenwartsagas" (zum Beispiel die "Sturlungensaga") lesen. Das ist Literatur aus dem Mittelalter und Bezug auf die Historizität kritisch zu sehen, aber es gibt durchwegs Hinweise, aus denen sich einiges über den Alltag (auch für Frauen) erschließen lässt.

Was die Homosexualität im Mittelalter betrifft, da gibt es keine wirklich zuverlässigen Quellen, was nicht überrascht. Homosexualität galt damals als Frevel - wer hätte es da gewagt, sich als homosexuell zu outen?

Homosexualität zwischen Frauen wurde zudem eher nicht wahrgenommen, jedenfalls finden sich dazu nicht einmal diffamierende Beschuldigungen.

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Nur die Geschichtenschreiber erzählen uns, was die Leute dachten.
Wissenschaftliche Forscher halten sich streng an das, was sie taten.

Josephine Tey, Alibi für einen König
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