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Geh doch nach drüben
15.08.2020, 17:09
Beitrag: #1
Geh doch nach drüben
Wer kennt das nicht.
Heute gibt es glaube ich sogar einen Begriff dafür.
Whataboutism nennt mann ne kommunikative Technik die durch so von unliebsamer Kritik abgelenkt. Populisten sind da Weltmeister drin.

Aber ich finde, daß der damalige Ausspruch aus den 70/80s in der Deutsch-deutschen Trennung nen anderen Stellenwert hat, wie nur populistischer Quark.

Ich bin im Osten aufgewachsen, daher die Frage, wie es als Kritikpunkt im Westen aufkam, einfach zu sagen ... "geh doch nach drüben!" ...

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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16.08.2020, 00:54
Beitrag: #2
RE: Geh doch nach drüben
(15.08.2020 17:09)Flora_Sommerfeld schrieb:  Wer kennt das nicht.
Heute gibt es glaube ich sogar einen Begriff dafür.
Whataboutism nennt mann ne kommunikative Technik die durch so von unliebsamer Kritik abgelenkt. Populisten sind da Weltmeister drin.

Aber ich finde, daß der damalige Ausspruch aus den 70/80s in der Deutsch-deutschen Trennung nen anderen Stellenwert hat, wie nur populistischer Quark.

Ich bin im Osten aufgewachsen, daher die Frage, wie es als Kritikpunkt im Westen aufkam, einfach zu sagen ... "geh doch nach drüben!" ...

Möglich dass der Ausspruch in der BRD einen anderen Stellenwert hatte. Ich kann Dir aber versichern, dass diese hilflose Argumentation in den 70ern auch in der Schweiz verbreitet war, allerdings nicht auf die DRR. Da hiess es, "geh doch nach Russland (wahlweise auch Sibirien), wenn es dir hier nicht passt". Ich selbst hatte sie mehrmals zu hören bekommen.
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16.08.2020, 15:58
Beitrag: #3
RE: Geh doch nach drüben
(16.08.2020 00:54)Aguyar schrieb:  Möglich dass der Ausspruch in der BRD einen anderen Stellenwert hatte. Ich kann Dir aber versichern, dass diese hilflose Argumentation in den 70ern auch in der Schweiz verbreitet war, allerdings nicht auf die DRR. Da hiess es, "geh doch nach Russland (wahlweise auch Sibirien), wenn es dir hier nicht passt". Ich selbst hatte sie mehrmals zu hören bekommen.

Also ich glaube, der damalige Westen , wenn wir das mal auf das Blockdenken reduzieren, hatte keine Ahnung davon, wie die Menschen in der Ostzone gelebt haben.
Die Aufarbeitung des DDR Verbrecher Regimes z.B. ist bis heute nicht ansatzweise erfolgt und es kommen immer wieder so kleine Dinge, die einem den Atmen anhalten lassen ans Tageslicht. So wie zuletzt die ganze Geschichte um politische Kinderadoptionen, deren Initiator die Margot Honecker war.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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17.08.2020, 15:04
Beitrag: #4
RE: Geh doch nach drüben
(15.08.2020 17:09)Flora_Sommerfeld schrieb:  Wer kennt das nicht.
Heute gibt es glaube ich sogar einen Begriff dafür.
Whataboutism nennt mann ne kommunikative Technik die durch so von unliebsamer Kritik abgelenkt. Populisten sind da Weltmeister drin.

Aber ich finde, daß der damalige Ausspruch aus den 70/80s in der Deutsch-deutschen Trennung nen anderen Stellenwert hat, wie nur populistischer Quark.

Ich bin im Osten aufgewachsen, daher die Frage, wie es als Kritikpunkt im Westen aufkam, einfach zu sagen ... "geh doch nach drüben!" ...

Hmmm,
das hat man tatsächlich nicht selten zu hören bekommen.
Meiner Erinnerung nach ab Mitte 60er.
"Geh doch nach drüben,"
oftmals erweitert mit
"ich habe es xx-Jahre mitgemacht"

das letztemal habe ich den Spruch von meinem Schwiegervater gehört, 1953 neun Monate wegen Republikflucht - alias Passvergehen.

Der Kumpel meines Bruders ging 59 nach Leipzig studieren, er wollte nicht zum Kommiss, außerdem war sein Vater Altkommunist und wegen dem KPD-Verbot wespig auf die Adenauer-Republik,
nach nem Dreiviertel Jahr kam er bei Nacht und Nebel zurück, trotz drohendem Wehrdienst.

Mein Onkel kam Weihnachten 1955, nicht aus Sibirien aus dem Zuchthaus Bautzen, in den Westen.
Auch von dem konnte man den Spruch hören

Zitat:Also ich glaube, der damalige Westen , wenn wir das mal auf das Blockdenken reduzieren, hatte keine Ahnung davon, wie die Menschen in der Ostzone gelebt haben.

Das, siehe die Beispiele würde ich nun eher nicht vermuten. Nicht jeder, aber doch recht viele.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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17.08.2020, 15:07
Beitrag: #5
RE: Geh doch nach drüben
(15.08.2020 17:09)Flora_Sommerfeld schrieb:  Wer kennt das nicht.
Heute gibt es glaube ich sogar einen Begriff dafür.
Whataboutism nennt mann ne kommunikative Technik die durch so von unliebsamer Kritik abgelenkt. Populisten sind da Weltmeister drin.

Aber ich finde, daß der damalige Ausspruch aus den 70/80s in der Deutsch-deutschen Trennung nen anderen Stellenwert hat, wie nur populistischer Quark.

Ich bin im Osten aufgewachsen, daher die Frage, wie es als Kritikpunkt im Westen aufkam, einfach zu sagen ... "geh doch nach drüben!" ...

Hmmm,
das hat man tatsächlich nicht selten zu hören bekommen.
Meiner Erinnerung nach ab Mitte 60er.
"Geh doch nach drüben,"
oftmals erweitert mit
"ich habe es xx-Jahre mitgemacht"

das letztemal habe ich den Spruch von meinem Schwiegervater gehört, 1953 neun Monate wegen Republikflucht - alias Passvergehen.

Der Kumpel meines Bruders ging 59 nach Leipzig studieren, er wollte nicht zum Kommiss, außerdem war sein Vater Altkommunist und wegen dem KPD-Verbot wespig auf die Adenauer-Republik,
nach nem Dreiviertel Jahr kam er bei Nacht und Nebel zurück, trotz drohendem Wehrdienst.

Mein Onkel kam Weihnachten 1955, nicht aus Sibirien aus dem Zuchthaus Bautzen, in den Westen.
Auch von dem konnte man den Spruch hören

Zitat:Also ich glaube, der damalige Westen , wenn wir das mal auf das Blockdenken reduzieren, hatte keine Ahnung davon, wie die Menschen in der Ostzone gelebt haben.

Das, siehe die Beispiele würde ich nun eher nicht vermuten. Nicht jeder, aber doch recht viele.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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05.09.2020, 13:32
Beitrag: #6
RE: Geh doch nach drüben
Ich bin jetzt 33 Jahre hier und mir macht es nichts mehr aus. Wenn ich provozieren will, verfalle ich in meinen sächsischen Akzent. Meine Kinder können es nicht mehr.

"Wir fühlen alle denselben Tatendurst, denselben Trotz gegen das Herkommen in uns, der Siegfried aus der Burg seines Vaters trieb, das ewige Überlegen, die philiströse Furcht vor der frischen Tat ist uns von ganzer Seele zuwider, wir wollen hinaus in die freie Welt, wir wollen die Schranken der Bedächtigkeit umrennen und ringen um die Krone des Lebens, die Tat."

Friedrich Engels 1840

Im Gezweig der Linde und der Silberweide hielten die Spatzen vergnügt und aufgeregt morgendliche Zwiesprache. (M. Bulgakow)
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06.09.2020, 15:46
Beitrag: #7
RE: Geh doch nach drüben
(05.09.2020 13:32)germanicus schrieb:  Ich bin jetzt 33 Jahre hier und mir macht es nichts mehr aus. Wenn ich provozieren will, verfalle ich in meinen sächsischen Akzent. Meine Kinder können es nicht mehr.

Naja, das mit dem "geh doch nach Drüben" war wohl umgekehrt im Sinn ...
Heut, also im Gesamtdeutschland ist es kein Problem mehr, seiner Zukunft in allen Winkeln des Landes zu suchen, vor November 1989 war das noch ganz anders.

Und ein Dialekt hilf dabei auch nicht wirklich um alte Grenzen zu überwinden, weil dem Wessi ist es egal, ob sächsisch, osttühringisch oder ein anderer Ossidialekt gesprochen wird.
Übrigens ist das nicht viel besser wie schwäbisch oder bayrisch in reinform ...

Aber um Dialekte geht es hier auch garnicht, sondern um den Umstand, daß dei Ostzone für viele aus dem Westen ein dunkler Fleck war, vielleicht noch ein roter Fleck aber das wars dann auch.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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06.09.2020, 19:33
Beitrag: #8
RE: Geh doch nach drüben
In Abwandlung des alten Spruchs bekommen Linksaktivisten heute oft die Empfehlung "nach Nordkorea zu gehen".

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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06.09.2020, 19:40
Beitrag: #9
RE: Geh doch nach drüben
Flora,
3,8 Millionen hatten doch selbst umfangreiche Erfahrungen mit DDR und SBZ.
Dann noch die ganzen verwandtschaftlichen Beziehungen, auch geschäftliche Beziehungen bestanden lange. (mein Vater bekam bis Ende der 60er Geschäftspost aus zB Sangershausen)
Der immer noch weitaus größte Betrieb im Zollernalbkreis hat eine seiner Wurzeln in Chemnitz. Dort, in dem Betrieb, wurde bis in die 60er nicht wenig sächsisch gesprochen.

Eine Insel der Unwissenden war die BRD DDR-bezogen bestimmt nicht.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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07.09.2020, 21:04
Beitrag: #10
RE: Geh doch nach drüben
Oh, ein richtiger Gedankenaustausch, schön...

„geh doch nach Drüben“ war wohl umgekehrt im Sinn ...
Das habe ich schon verstanden. Wenn es auch beide Richtungen gibt und die haben sehr verschiedenene Bedeutungen.
„Weil dem Wessi egal ist, ob sächsisch, osttühringisch oder...“
Schon, aber die Dialekte werden verschieden besetzt und nicht nur im Ost-West-Sinn. Als ob der ihn spricht, zwangsläufig bestimmte Eigenschaften aufweist. Das ist nicht hilfreich. Wenn Du einen Deppen zeigen willst, nimmst du einfach Sächsisch als Sprache.
„Die Ostzone ist für viele aus dem Westen dunkler Fleck.“
Genau. Man weiß über den Ort seiner Sehnsucht Bescheid oder glaubt es. Umgekehrt nimmt man alle Klischees an, die einen darin bestärken, nicht hinzuwollen.

Wir sollten das Verhältnis etwa von Oberbayern zu Holsteinern zum Vorbild haben. Die sind seit 1871 auch nicht zusammengewachsen, aber sie schlagen sich nicht die Köpfe ein. Wir haben einen Bundesstaat und das ist gut, weil es realistisch ist. Das ist auch das Gute an Europa, dem ich sonst sehr skeptisch gegenüberstehe. Ein Elsässer kann sich fühlen wie er will, als Elsässer, Franzose, Deutscher... Weiter müssen wir nicht zusammenwachsen.
Die Wiedervereinigung war richtig und gut und nichts würde es rechtfertigen sie umzukehren. Im Detail ging manches schief, aber shit happens. Mein Nationalfeiertag wäre bei allem aber immer der Tag des Entsatzes, der 2. Oktober?

Im Gezweig der Linde und der Silberweide hielten die Spatzen vergnügt und aufgeregt morgendliche Zwiesprache. (M. Bulgakow)
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24.09.2020, 15:26
Beitrag: #11
RE: Geh doch nach drüben
(06.09.2020 19:40)Suebe schrieb:  Flora,
./.

Eine Insel der Unwissenden war die BRD DDR-bezogen bestimmt nicht.

Obwohl,

in manchem schon.
Insbesondere die Politik und die Medien.
Jeder der hin und wieder "rüber" musste, aus diesem oder jenem Grund, meist verwandtschaftlicher Art,
hat doch genau gesehen, was dort los war.

Dort, auf dem Land oder wo die Besitzer selbst in ihren Häusern wohnten, alles picobello,
In den Städten die Wohnblocks von Anfang oder Mitte des 20. Jahrhunderts oder gar die "historische Bausubstanz"
aber auch alles komplett zur Sau!
Die Fabriken und Industriebauten oh Gott oh Gott .... der letzte Handwerker der dort mal etwas renoviert hatte, war mindestens 30 Jahr auf dem Friedhof...

Alles geopfert dem Moloch "Konsum"

Da waren doch jahraus jahrein Journalisten die Menge "drüben" KEINER hat die Zustände zutreffend beschrieben!
Kein Politiker hat dies jemals gesagt.

Aber 1990 waren alle betroffen und überrascht wie zur Sau das Land tatsächlich war.
Sind die alle Opfer der DDR-Propaganda gewesen?
Scheint zumindest so.

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24.09.2020, 15:27
Beitrag: #12
RE: Geh doch nach drüben
(06.09.2020 19:40)Suebe schrieb:  Flora,
./.

Eine Insel der Unwissenden war die BRD DDR-bezogen bestimmt nicht.

Obwohl,

in manchem schon.
Insbesondere die Politik und die Medien.
Jeder der hin und wieder "rüber" musste, aus diesem oder jenem Grund, meist verwandtschaftlicher Art,
hat doch genau gesehen, was dort los war.

Dort, auf dem Land oder wo die Besitzer selbst in ihren Häusern wohnten, alles picobello,
In den Städten die Wohnblocks von Anfang oder Mitte des 20. Jahrhunderts oder gar die "historische Bausubstanz"
aber auch alles komplett zur Sau!
Die Fabriken und Industriebauten oh Gott oh Gott .... der letzte Handwerker der dort mal etwas renoviert hatte, war mindestens 30 Jahr auf dem Friedhof...

Alles geopfert dem Moloch "Konsum"

Da waren doch jahraus jahrein Journalisten die Menge "drüben" KEINER hat die Zustände zutreffend beschrieben!
Kein Politiker hat dies jemals gesagt.

Aber 1990 waren alle betroffen und überrascht wie zur Sau das Land tatsächlich war.
Sind die alle Opfer der DDR-Propaganda gewesen?
Scheint zumindest so.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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19.10.2020, 21:28
Beitrag: #13
RE: Geh doch nach drüben
Ja, die Linken im Westen hatten diesen Spruch gehasst, weil sie einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollten, warum es im Osten schief ging, mit dem Sozialismus mit oder ohne menschliches Antlitz. Am liebsten redeten sie gar nicht über Osteuropa. Sie wussten wohl bewusst oder unbewusst, dass sie in einer Diskussion dann unterliegen würden.

Damit will ich nicht sagen, dass die Verwendung dieses Spruches nicht auch bisweilen deplaziert und pauschalisierend erfolgte - allerdings weit weniger als damals aber erst recht heute die ständige Diffamierung was "rechts" ist, oder "rassistisch" oder gar "nazi" oder "fascho". Die Linken waren immer verblendet, sie betrieben aber mindestens unterbewusst aktive Realitätsverdrängung und machen selbst weit schlimmer, was sie bei anderen kritisieren.

Ein schönes Beispiel erlebte eine mit uns befreundete Gymnasiallehrerin (für Aguyar: Am Bäumlihof lehrte sie), die sich 1980 ein unbezahltes Freisemester nahm und nach Prag studieren ging. Man muss dazu sagen, dass an jenem Gymnasium die Lehrerschaft recht gespalten war - eine linke und eine rechte, die beispielsweise auch getrennt Ferien machten, die Rechten in einem Hotel, die Linken irgendwo in einer Unterkunft WG mässig- Unsere Bekannte gehörte zu den wenigen, die zu beiden Lagern gute Kontakt pflegte. Nach Ihrer Rückkehr aus der Tschechoslowakei gingen dann aber nicht etwa die Rechten, die vielleicht eine Spionin hätten vermuten, sondern vielmehr die Linken zu ihr auf Distanz. Sie wollten von ihr schlicht nichts hören. Sie war wohl eine Antikommunistin, aber auch nicht radikal, und hätte auch nicht alles schwarz gemalt.

Nach 1989 dachte ich, das ist das Ende des linken Denkens, aber weit gefehlt, heute ist es stärker denn je, und die Linken pflegen ihre blinden Flecken erschreckender denn je, so wie Stalin schon blind war, als er den Pakt mit Hitler einging, dies vor allem mit der Islamverharmlosung.
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21.10.2020, 10:26
Beitrag: #14
RE: Geh doch nach drüben
Zitat Marek:

Zitat:Nach 1989 dachte ich, das ist das Ende des linken Denkens...

Das Ende des linken Denkens...........

Sagen wir mal so, es war schon Jahrzehnte früher klar, dass der Versuch der Einführung des Sozialismus in einem dafür völlig untauglichen Land gemacht wurde.
Und die 1:1 Kopie in den Eroberungen des Jahres 1945 noch extremer.
Zumindest in meinen damaligen Kreisen Anno 68-74 wurde das mehrheitlich so gesehen.

Auch damals war den Denkenden nicht fremd, dass "Sozialismus" ohne "Demokratie" voll und ganz neben der Kappe ist.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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