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Zehn Minuten bis Buffalo
12.01.2021, 17:10
Beitrag: #1
Zehn Minuten bis Buffalo
Es war und ist Pflichtlektüre an deutschen Schulen
Die Ballade Theodor Fontanes

Nun hat SPON auf die wahre Begebenheit dahinter hingewiesen.

https://www.spiegel.de/geschichte/john-m...bcfd632222

mich hat sie einst schwer beeindruckt, und ich kann heute noch den einen oder anderen "Schnipsel" draus rezitieren.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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12.01.2021, 23:43
Beitrag: #2
RE: Zehn Minuten bis Buffalo
Vielleicht ist für Dich dann auch das folgende Gedicht des "Arbeiterdichters" Alfons Petzold von Interesse, das relativ unbekannt ist, aber eine ähnliche Thematik hat:
"Der Weiße Tod", Link: https://www.projekt-gutenberg.org/petzol...ap004.html

Es ist zwar eine ähnliche Thematik, aber Petzold, der seine letzten Lebensjahre in Tirol verbrachte, setzt andere Akzente. Im Vergleich zu Fontanes John Maynard ist dieser Text wesentlich sperriger und sachlicher und somit eigentlich viel trostloser.

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Nur die Geschichtenschreiber erzählen uns, was die Leute dachten.
Wissenschaftliche Forscher halten sich streng an das, was sie taten.

Josephine Tey, Alibi für einen König
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13.01.2021, 13:17
Beitrag: #3
RE: Zehn Minuten bis Buffalo
(12.01.2021 23:43)Teresa C. schrieb:  Vielleicht ist für Dich dann auch das folgende Gedicht des "Arbeiterdichters" Alfons Petzold von Interesse, das relativ unbekannt ist, aber eine ähnliche Thematik hat:
"Der Weiße Tod", Link: https://www.projekt-gutenberg.org/petzol...ap004.html

Es ist zwar eine ähnliche Thematik, aber Petzold, der seine letzten Lebensjahre in Tirol verbrachte, setzt andere Akzente. Im Vergleich zu Fontanes John Maynard ist dieser Text wesentlich sperriger und sachlicher und somit eigentlich viel trostloser.

Interessant, danke Dir.

OT:
Es gab Zeiten da ist jedes Jahr mindestens eine/r vom örtlichen Skiverein unter eine Lawine gekommen, darunter einer meiner frühesten Freunde, ein Skifahrer wie es wenige gab....
Sein Vater war nie mehr derselbe.

"Der Weiße Tod" ist ein arges Schreckgespenst

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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13.01.2021, 21:19
Beitrag: #4
RE: Zehn Minuten bis Buffalo
OT: Ich hoffe nur, Suebe, dass ich mit dem Hinweis auf Petzolds Weißen Tod nicht eine negative Erinnerung bei Dir geweckt habe. Falls ja, bitte ich um Entschuldigung, das wollte ich nicht.

Ich habe nur gedacht, dass dieses Gedicht im Kontext von Fontanes bekannter Ballade recht interessant sein könnte, weswegen ich den Link gepostet habe.

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Was die Vermarktung von Fontanes Ballade für den Tourismus leider wieder einmal für mich zeigt - Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass der Tourismus im 21. Jahrhundert sozusagen das Regime beziehungsweise die Ideologie ist, wonach Geschichte ausgerichtet wird. (Auch wenn dies bei mir in mindestens drei Fällen das Gegenteil zur Folge gehabt hat, nämlich Vergraulung. "Zwinkern")
--------------------

Abgesehen hat mir das Heldenbild, das Fontane in "John Maynard" zeichnet (und auch Petzold, wenn gleich weniger individuell in seinem "Weißen Tod") immer sehr gut gefallen: sogenannte "Normalos", die in einer bestimmten Lage einfach das wirklich Notwendige tun.

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14.01.2021, 10:32
Beitrag: #5
RE: Zehn Minuten bis Buffalo
(13.01.2021 21:19)Teresa C. schrieb:  OT: Ich hoffe nur, Suebe, dass ich mit dem Hinweis auf Petzolds Weißen Tod nicht eine negative Erinnerung bei Dir geweckt habe. Falls ja, bitte ich um Entschuldigung, das wollte ich nicht.

Ich habe nur gedacht, dass dieses Gedicht im Kontext von Fontanes bekannter Ballade recht interessant sein könnte, weswegen ich den Link gepostet habe.

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Was die Vermarktung von Fontanes Ballade für den Tourismus leider wieder einmal für mich zeigt - Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass der Tourismus im 21. Jahrhundert sozusagen das Regime beziehungsweise die Ideologie ist, wonach Geschichte ausgerichtet wird. (Auch wenn dies bei mir in mindestens drei Fällen das Gegenteil zur Folge gehabt hat, nämlich Vergraulung. "Zwinkern")
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Abgesehen hat mir das Heldenbild, das Fontane in "John Maynard" zeichnet (und auch Petzold, wenn gleich weniger individuell in seinem "Weißen Tod") immer sehr gut gefallen: sogenannte "Normalos", die in einer bestimmten Lage einfach das wirklich Notwendige tun.



Ganz und gar nicht Teresa,
bin ich mal wieder n den "H...." erinnert worden. War ein "Pfundskerle"

Es gibt Situationen, da muss man einfach zupacken, und hinterher überlegen.

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