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Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
29.11.2012, 20:55
Beitrag: #21
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Es gibt einen sogenannten "Beikostfahrplan", der von der Weltgesundheitsorgansiation ausgearbeitet wurde.
Dieser Plan beschreibt das Zufüttern zur Milchnahrung für Babys ab 5 -6 Monaten bis zum Alter von 12- 18 Monaten. Danach sollten Kinder normal bei Tisch mitessen können, sofern die Speisen nicht zu stark oder scharf gewürzt sind.
Die Basis für diesen Plan sind regionale und saisonale Gemüse und Obstsorten, die man ohne großen Aufwand selbst zubereitet.
Ich habe das mit beiden Kindern durchexerziert und darf sagen, dass es wunderbar funktionierte.

1. Die Kinder wurden sehr gut und nachhaltig satt
2. Obwohl ich das Gemüse beim Biobauern erstanden hatte, konnte ich einiges einsparen.
3. Der Übergang von Milchnahrung mit Beikost hin zum normalen "am Tisch mitessen" hat absolut problemlos funktioniert, weil die Kinder an den Eigengeschmack der Nahrungsmittel, ohne Zucker, Aromen oder Geschmacksverstärkern gewohnt waren und zudem meine "Art zu kochen" bereits kennengelernt hatten. Im Bekanntenkreis gab es häufig genau zu diesem Zeitpunkt Probleme, wenn von den Gläschen auf das normale Essen umgestellt werden sollte.
4. Auch heute noch essen meine Kinder bevorzugt frisches Gemüse, Obst und Salate nach Saison.

Im Ubrigen ist von hypoallergener Babynahrung nichts zu halten, sofern nicht schon nachgewiesene Allergien bestehen. Das Immunsystem der Kinder muss trainiert werden, um richtig funktionieren zu lernen, und das kann in allergenfreier Umgebung mit allergenfreier Ernährung nicht geschehen. Da sind Allergien im späteren Verlauf des Lebens vorprogrammiert.


Noch ein kleines Fundstück zu Babynahrung:

Hermann Gundert (Großvater von Hermann Hesse) schrieb 1881 in einem Brief über seine Enkelin Marie (genannt Mariele oder Marulla, die jüngere Schwester von Hermann Hesse):

Hesses Mariele scheint sich langsam zu bessern. Drei- bis viermal des Tages kommt die Amme, aber langsam und halb ungern trinkt das Kind. Dagegen ihr Schöpplein, Nestlés Kinderspeise, leert sie in der Nacht mit Lust. Letzhin kam Hermann dazu, wie Mariele von der Frau gesäugt ward. Mit steigendem Erstaunen sieht er zu und schreit endlich der Adele [große Schwester] zu: "Denk nur, s'Schwesterle frißt Speck!"

Die käuflich zu erwerbende Milchnahrung hat dann doch schon eine längere Tradition, als ich mal gedacht hatte.

nicht ärgern, nur wundern...
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29.11.2012, 21:43
Beitrag: #22
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 20:55)Uta schrieb:  Es gibt einen sogenannten "Beikostfahrplan", der von der Weltgesundheitsorgansiation ausgearbeitet wurde.
Dieser Plan beschreibt das Zufüttern zur Milchnahrung für Babys ab 5 -6 Monaten bis zum Alter von 12- 18 Monaten. Danach sollten Kinder normal bei Tisch mitessen können, sofern die Speisen nicht zu stark oder scharf gewürzt sind.
Die Basis für diesen Plan sind regionale und saisonale Gemüse und Obstsorten, die man ohne großen Aufwand selbst zubereitet.
Ich habe das mit beiden Kindern durchexerziert und darf sagen, dass es wunderbar funktionierte.

1. Die Kinder wurden sehr gut und nachhaltig satt
2. Obwohl ich das Gemüse beim Biobauern erstanden hatte, konnte ich einiges einsparen.
3. Der Übergang von Milchnahrung mit Beikost hin zum normalen "am Tisch mitessen" hat absolut problemlos funktioniert, weil die Kinder an den Eigengeschmack der Nahrungsmittel, ohne Zucker, Aromen oder Geschmacksverstärkern gewohnt waren und zudem meine "Art zu kochen" bereits kennengelernt hatten. Im Bekanntenkreis gab es häufig genau zu diesem Zeitpunkt Probleme, wenn von den Gläschen auf das normale Essen umgestellt werden sollte.
4. Auch heute noch essen meine Kinder bevorzugt frisches Gemüse, Obst und Salate nach Saison.

Im Ubrigen ist von hypoallergener Babynahrung nichts zu halten, sofern nicht schon nachgewiesene Allergien bestehen. Das Immunsystem der Kinder muss trainiert werden, um richtig funktionieren zu lernen, und das kann in allergenfreier Umgebung mit allergenfreier Ernährung nicht geschehen. Da sind Allergien im späteren Verlauf des Lebens vorprogrammiert.


Noch ein kleines Fundstück zu Babynahrung:

Hermann Gundert (Großvater von Hermann Hesse) schrieb 1881 in einem Brief über seine Enkelin Marie (genannt Mariele oder Marulla, die jüngere Schwester von Hermann Hesse):

Hesses Mariele scheint sich langsam zu bessern. Drei- bis viermal des Tages kommt die Amme, aber langsam und halb ungern trinkt das Kind. Dagegen ihr Schöpplein, Nestlés Kinderspeise, leert sie in der Nacht mit Lust. Letzhin kam Hermann dazu, wie Mariele von der Frau gesäugt ward. Mit steigendem Erstaunen sieht er zu und schreit endlich der Adele [große Schwester] zu: "Denk nur, s'Schwesterle frißt Speck!"

Die käuflich zu erwerbende Milchnahrung hat dann doch schon eine längere Tradition, als ich mal gedacht hatte.



Ein sehr kompetender Beitrag.
Äußerst bemerkenswert.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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29.11.2012, 21:51
Beitrag: #23
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 13:52)Arkona schrieb:  Mittlerweile sehe ich das entspannter, nur wenn es "Flaki" auf polnischen Schiffen gibt, bekommen mich keine 10 Pferde an die Suppenschüssel.


Und das ist tatsächlich vergleichbar mit Kutteln?

Aber bei den Russen gibt es das nicht?

Ich frage deshalb,
aus Erzählungen meines Vaters "weiß" ich, dass die Russen keine Innereien essen.
Das wäre im Winter 45-46 so ziemlich das einzige gewesen, was die "Fritzen" an nahrhafterem gekriegt hätten.

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29.11.2012, 22:36
Beitrag: #24
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 21:51)Suebe schrieb:  
(29.11.2012 13:52)Arkona schrieb:  Mittlerweile sehe ich das entspannter, nur wenn es "Flaki" auf polnischen Schiffen gibt, bekommen mich keine 10 Pferde an die Suppenschüssel.


Und das ist tatsächlich vergleichbar mit Kutteln?

Aber bei den Russen gibt es das nicht?

Ich frage deshalb,
aus Erzählungen meines Vaters "weiß" ich, dass die Russen keine Innereien essen.
Das wäre im Winter 45-46 so ziemlich das einzige gewesen, was die "Fritzen" an nahrhafterem gekriegt hätten.
Doch, genau das ist das. Dein Papa hat das anscheinend sogar überlebt...
Jetzt wissen wir, warum soviele nicht aus Russland heimkamen...
Nein, die Russen kochen das Ganze auf und werfen Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete rein, das nennt man dann Bortsch.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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29.11.2012, 23:36
Beitrag: #25
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 20:55)Uta schrieb:  Im Ubrigen ist von hypoallergener Babynahrung nichts zu halten, sofern nicht schon nachgewiesene Allergien bestehen. Das Immunsystem der Kinder muss trainiert werden, um richtig funktionieren zu lernen, und das kann in allergenfreier Umgebung mit allergenfreier Ernährung nicht geschehen. Da sind Allergien im späteren Verlauf des Lebens vorprogrammiert.

Bei der Vermeidung von Allergien wird doch auch ständig eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Bei meinen Kindern ist väterlicherseits eine gewisse Allergiebelastung vorhanden- fast die ganze Familie hat entweder Heuschnupfen/Asthma oder Neurodermitis.
Als mein Älterer Sohn vor 12 Jahren zur Welt kam, lautete die ärztliche Anweisung von der Kinderärztin, die auch Allergologin ist, zur vermeidung von Allergien wie folgt:

1. Im ersten Lebensjahr folgende Lebensmittel vollständig meiden: Milch und Milchprodukte, es sei denn hypoallergene Nahrung, Weizen, Fisch, Zitrusfrüchte, Schweinefleisch, Eier.

2. Bis zum vierten lebensjahr unbedingt vermeiden: Nüsse.

3. Ab dem 6. Lebensmonat zufüttern, dabei nur ein neues Nahrungsmittel pro Woche (Ich war mit der Entwicklung eines Speiseplanes ziemlich gut beschäftig...).

Als verunsicherte Jungmutter habe ich natürlich schön brav alles mitgemacht.
Drei Jahre später, als Sohnemann Nummer zwei auf die Welt kam, war das alles Schnee von Gestern. Das einzige, was noch galt, war das Nussverbot, jetzt allerdings nur noch bis drei.

Ergebnis- Sohnemann Nummer 1 ist Allergiker, Sohn Nummer 2 nicht.
(Naja gut, da spielen wohl noch andere Faktoren rein als die Ernährung. Nummer 2 kam wohl zu gute, daß er zur Welt kam, als Nummer 1 gerade in den Kindergarten kam und einen Infekt nach dem anderen anschleppte...)

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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29.11.2012, 23:47
Beitrag: #26
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Ein weiteres Problem, über das aber letztendlich niemand wirklich sprechen will, scheint sich aber langsam herauszukristallisieren.

Es häufen sich die Berichte, nach denen ein Zusammenhang zwischen Zusatzstoffen in der Nahrung und neuronalen Störungen wie ADHS vermutet wird.
Die ganzen Farbstoffe, künstlichen Aromastoffe und Konservierungsstoffe stehen bei einer Reihe von Wissenschaftlern mittlerweile im Verdacht, das äußerst empfindliche neuronale Netz von Kleinkindern zu verändern.
Der Verdacht ist da, läßt sich auch begründen, Studien dazu gibt es natürlich nicht. Es hat niemand wirklich ein Interesse daran, dagegen etwas zu unternehmen.
Vermeiden lassen sich die ganzen Zusatzstoffe in Lebensmitteln nur, wenn man selbst kocht. Wenn man z.B. Kindern einen selbstgerührten Erdbeerjoghurt vorsetzt (Porbiert es mal aus- rührt mal Erdbeermarmelade in weißen Joghurt- es ist schon fast erschütternd, wieviel man davon nehmen muss, um ungefähr auf den Geschmack industriell hergestellter Joghurts zu kommen), anstatt einen fertigekauften zu nehmen.

Gerügt werden von Verbraucherschützern auch immer wieder die sogenannten "Kindernahrungsmittel". Vom hersteller als besonders wertvoll für Kinder ausgewiesen, werden diese Lebensmittel zum Teil mit unnötigen Zutaten versehen, um ihnen einen Anschein von Gesundheit zu verleihen.
Kinder, die ausgewogen ernährt werden, brauchen diese Zusatzstoffe nicht- und die, die nicht ausgewogen ernährt werden, kann das Zeug auch nicht helfen...

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30.11.2012, 00:14
Beitrag: #27
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Speziell bei Babynahrung halte ich Papa Hipp und Co. schon für glaubwürdig. Was uns aber nicht vor dem täglichen Schlangenfraß schützt, es sei denn man kauft bewusst und teuer ein.

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30.11.2012, 01:06
Beitrag: #28
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 00:14)Arkona schrieb:  Speziell bei Babynahrung halte ich Papa Hipp und Co. schon für glaubwürdig. Was uns aber nicht vor dem täglichen Schlangenfraß schützt, es sei denn man kauft bewusst und teuer ein.

Falls du das auf mich beziehst- ich habe auch auf Hipp vertraut, als meine Jungs klein waren. (Und ich gebe es zu- im Winter, wenn die regionale Obstauswahl sehr begrenzt ist, esse ich durchaus hin und wieder mal ein Gläschen Hipp Obstbrei. Vorzugsweise Aprikose mit Apfel...) Beim Ökotest schnitt Hipp damals immer bestens ab- heute ja nicht mehr unbedingt....

Aber ich meinte auch gar nicht Hipp.
Ich meinte z.B. diese "Wollt ihr etwas gutes aus Milch? Mit viel Calcium und Vitaminen?" sprich Fruchtzwerge. Oder Bärchenwurst für Kinder mit der Extraportion Clacium. Diesen ganzen Blödsinn halt...

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30.11.2012, 09:29
Beitrag: #29
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 22:36)Arkona schrieb:  
(29.11.2012 21:51)Suebe schrieb:  Und das ist tatsächlich vergleichbar mit Kutteln?

Aber bei den Russen gibt es das nicht?

Ich frage deshalb,
aus Erzählungen meines Vaters "weiß" ich, dass die Russen keine Innereien essen.
Das wäre im Winter 45-46 so ziemlich das einzige gewesen, was die "Fritzen" an nahrhafterem gekriegt hätten.
Doch, genau das ist das. Dein Papa hat das anscheinend sogar überlebt...
Jetzt wissen wir, warum soviele nicht aus Russland heimkamen...
Nein, die Russen kochen das Ganze auf und werfen Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete rein, das nennt man dann Bortsch.


Also mit anderen Worten: Quark den die Russlandkrieger da verbreitet haben. 6 Jahre in jenem Land verbracht, und doch keine Ahnung.
Aber voller Vorurteile:
"Was der Plenny zu fressen kriegte, war der Abfall den kein Iwan wollte"
Scheint der Nachschau wert zu sein.
Danke für die Info

(29.11.2012 23:47)Bunbury schrieb:  Ein weiteres Problem, über das aber letztendlich niemand wirklich sprechen will, scheint sich aber langsam herauszukristallisieren.

Es häufen sich die Berichte, nach denen ein Zusammenhang zwischen Zusatzstoffen in der Nahrung und neuronalen Störungen wie ADHS vermutet wird.
Die ganzen Farbstoffe, künstlichen Aromastoffe und Konservierungsstoffe stehen bei einer Reihe von Wissenschaftlern mittlerweile im Verdacht, das äußerst empfindliche neuronale Netz von Kleinkindern zu verändern.
Der Verdacht ist da, läßt sich auch begründen, Studien dazu gibt es natürlich nicht. Es hat niemand wirklich ein Interesse daran, dagegen etwas zu unternehmen.
Vermeiden lassen sich die ganzen Zusatzstoffe in Lebensmitteln nur, wenn man selbst kocht. Wenn man z.B. Kindern einen selbstgerührten Erdbeerjoghurt vorsetzt (Porbiert es mal aus- rührt mal Erdbeermarmelade in weißen Joghurt- es ist schon fast erschütternd, wieviel man davon nehmen muss, um ungefähr auf den Geschmack industriell hergestellter Joghurts zu kommen), anstatt einen fertigekauften zu nehmen.

Gerügt werden von Verbraucherschützern auch immer wieder die sogenannten "Kindernahrungsmittel". Vom hersteller als besonders wertvoll für Kinder ausgewiesen, werden diese Lebensmittel zum Teil mit unnötigen Zutaten versehen, um ihnen einen Anschein von Gesundheit zu verleihen.
Kinder, die ausgewogen ernährt werden, brauchen diese Zusatzstoffe nicht- und die, die nicht ausgewogen ernährt werden, kann das Zeug auch nicht helfen...


ADHS.............
Hat das nicht viel viel weniger mit "Designer-Food" als mit Bewegungsmangel zu tun?
Meine Tochter die als Grundschullehrerin die Ritalin-Verschreiber grundsätzlich gefressen hat, sagt auf der anderen Seite, Projekttage am Waldrand, die Kinder von heute kennen das gar nicht mehr.
Wettrennen auf dem Schulhof.... igittigitt mein Kevin könnte ja stürzen...

Aber das ganze ist doch wie beim lesen, wenn ich meinen Kindern erzähle sie müssten mehr lesen, selbst aber keinen Schimmer habe, wie ein Buch innen aussieht, derweil meine Glotze 300 Programme bietet, habe ich schlechte Karten.
Ähnlich, wenn ich von "gesunder Ernährung" fasle und jeden Tag eine Mahlzeit am Autoschalter bei MacKotz abhole.
Oder von sportlicher Betätigung und den Sessel lediglich zum Bierholen und dem Gegenteil verlasse......

Ernährungspläne sind wunderbar. Obst Gemüse, klasse,
Fakt ist aber, dass derzeit eine Generation der Fettsüchtigen herangewachsen ist.
Mich packt der Ekel wenn ich sehe was da unterwegs ist.
Tonnen, Fässer.... vor 2 Jahren dann noch bevorzugt Bauchfrei, Fettwürste hingen über zu engen Hosen - fürchterlich.

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30.11.2012, 09:58
Beitrag: #30
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 09:29)Suebe schrieb:  ADHS.............
Hat das nicht viel viel weniger mit "Designer-Food" als mit Bewegungsmangel zu tun?

Mag schon sein, aber es gibt auch einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Phosphaten in der Ernährung und ADHS. Phosphatfreie Diäten bis zum 14. Lebensjahr haben schlagartige Verbesserungen bei den Kindern bewirkt. Problematisch ist nur, dass eine phosphatfreie Ernährung fast nicht durchführbar ist.

Aber das ist schon wieder ziemlich OT

nicht ärgern, nur wundern...
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30.11.2012, 10:21
Beitrag: #31
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(29.11.2012 23:36)Bunbury schrieb:  Bei der Vermeidung von Allergien wird doch auch ständig eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Leider stammt diese "Sau" meistens aus der Feder von Ratgeber-Zeitschriften-Redakteuren, die ihr Halbwissen wiederum nicht von Fachleuten, sondern von Promotern für diverse Babyartikel beziehen.

(29.11.2012 23:36)Bunbury schrieb:  Bei meinen Kindern ist väterlicherseits eine gewisse Allergiebelastung vorhanden-
Als mein Älterer Sohn vor 12 Jahren zur Welt kam, lautete die ärztliche Anweisung von der Kinderärztin, die auch Allergologin ist, zur vermeidung von Allergien wie folgt:

1. Im ersten Lebensjahr folgende Lebensmittel vollständig meiden: Milch und Milchprodukte, es sei denn hypoallergene Nahrung, Weizen, Fisch, Zitrusfrüchte, Schweinefleisch, Eier.

2. Bis zum vierten lebensjahr unbedingt vermeiden: Nüsse.

3. Ab dem 6. Lebensmonat zufüttern, dabei nur ein neues Nahrungsmittel pro Woche (Ich war mit der Entwicklung eines Speiseplanes ziemlich gut beschäftig...).

Es spielt tatsächlich eine Unmenge Faktoren in die Entstehung von Allergien. Eine genetische Disposition hat sicher einen großen Anteil daran. Aber man kann Allergien nunmal nicht vorbeugen, indem man potentielle Allergieauslöser meidet. Dieses Wissen erwarte ich von einer Allerlogin schon. Um es mal ganz krass mit den Worten meines Kinderarztes auszudrücken:
"Jeder Popel, den ein Kind verspeist, ist eine kleine Impfung! "

Um vielleicht mal ein Beispiel zu bringen:

Während des Krieges und unmittelbar danach gab es sehr viele Frauen, die ihre Kinder nicht stillen konnten. Babymilch war normalerweise nicht verfügbar und wenn, dann unerschwinglich. Es wurden also ganze Heerscharen von Kindern mit verdünnter Kuhmilch großgezogen, wobei diese Milch oft direkt vom Bauern stammte, also nicht homogenisiert, entrahmt, pasteurisiert, etc. Interessanterweise gibt es aber in genau dieser Generation signifikant weniger Menschen mit Laktoseintoleranz als in folgenden Generationen.

Ein weiteres Beispiel:

Es gibt derzeit ernstzunehmende Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen Darmparasiten und Allergien sehen. Verkürzt ist die Idee: Früher hatten die Menschen nahezu alle Würmer aber so gut wie keine Allergien. Entweder haben diese Würmer das Immunsystem der Wirte derart stark beschäftigt, dass keine Zeit für eine Immunantwort für Pollen blieb, oder aber die Würmer blockieren das Immunsystem an einer bestimmten Stelle, um selbst nicht angegriffen zu werden. In England geht man derzeit so weit, dass man hochgradig allergiebehafteten Menschen wieder (speziell behandelte) Darmwürmer zuführt, mit verblüffenden Erfolgen. siehe auch http://www.allergieinfo.de/news/nlwurm.htm

Die Kernaussage dahinter ist aber bei beiden Beispielen die gleiche:
Wir belasten unsere Körper in unserer derzeitigen Lebensart viel zu wenig. Dreck, Viren, Bakterien, Allergene etc. gehören in unser normales Lebensumfeld und unser gesamter Organismus ist darauf ausgerichtet, damit wunderbar klar zu kommen. Womit wir aber nicht klar kommen können, ist der künstlich erzeugte Dreck aus den Chemielaboren unserer Lebensmittelhersteller.

Wir aber schützen uns, reinigen, desinfizieren, vermeiden und packen in Watte was geht. Die Folge sind z.B. Allergien, Unverträglichkeiten, etc.

Um jetzt aber kein falsches Bild aufkommen zu lassen: ich bin keine grüne Ökemöke in Jesuslatschen. Ich kaufe unseren Bedarf im Supermarkt, greife auch mal zu "Mariahilf", ich fahre Auto und verpeste unsere Umwelt genauso wie die allermeisten auch .....Angel Wink

LG Uta

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30.11.2012, 10:23
Beitrag: #32
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 09:58)Uta schrieb:  
(30.11.2012 09:29)Suebe schrieb:  ADHS.............
Hat das nicht viel viel weniger mit "Designer-Food" als mit Bewegungsmangel zu tun?

Mag schon sein, aber es gibt auch einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Phosphaten in der Ernährung und ADHS. Phosphatfreie Diäten bis zum 14. Lebensjahr haben schlagartige Verbesserungen bei den Kindern bewirkt. Problematisch ist nur, dass eine phosphatfreie Ernährung fast nicht durchführbar ist.

Aber das ist schon wieder ziemlich OT

nein, finde ich nicht. Es geht hier um die Ernähurng von Babys, Kindern und Jugendlichen.
Und wenn in den heutigen Nahrungsmitteln Dinge enthalten sind, die dazu beitragen, daß Kinder sich nachteilig entwickeln, gehört das auch hier in den Thread. ...

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30.11.2012, 10:34
Beitrag: #33
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 10:21)Uta schrieb:  Es spielt tatsächlich eine Unmenge Faktoren in die Entstehung von Allergien. Eine genetische Disposition hat sicher einen großen Anteil daran. Aber man kann Allergien nunmal nicht vorbeugen, indem man potentielle Allergieauslöser meidet. Dieses Wissen erwarte ich von einer Allerlogin schon.

Nun, sie ist halt Schulmedizinierin. Und da gewisse Industrien auf den Lehrplan der Universitäten Einfluss nehmen... Mher muss man dazu nicht sagen.


(30.11.2012 10:21)Uta schrieb:  Um es mal ganz krass mit den Worten meines Kinderarztes auszudrücken:
"Jeder Popel, den ein Kind verspeist, ist eine kleine Impfung! "

Um vielleicht mal ein Beispiel zu bringen:

Während des Krieges und unmittelbar danach gab es sehr viele Frauen, die ihre Kinder nicht stillen konnten. Babymilch war normalerweise nicht verfügbar und wenn, dann unerschwinglich. Es wurden also ganze Heerscharen von Kindern mit verdünnter Kuhmilch großgezogen, wobei diese Milch oft direkt vom Bauern stammte, also nicht homogenisiert, entrahmt, pasteurisiert, etc. Interessanterweise gibt es aber in genau dieser Generation signifikant weniger Menschen mit Laktoseintoleranz als in folgenden Generationen.

Das ist sicher richtig, aber lass uns einfach auch festhalten, daß zu dieser Zeit die Säuglingssterblichkeit sehr viel höher war als heute. Inwiweit das von einander abhängt, müßten wir vielleicht noch schauen, aber zunächst mal so viel zur Statistik...

(30.11.2012 10:21)Uta schrieb:  Die Kernaussage dahinter ist aber bei beiden Beispielen die gleiche:
Wir belasten unsere Körper in unserer derzeitigen Lebensart viel zu wenig. Dreck, Viren, Bakterien, Allergene etc. gehören in unser normales Lebensumfeld und unser gesamter Organismus ist darauf ausgerichtet, damit wunderbar klar zu kommen. Womit wir aber nicht klar kommen können, ist der künstlich erzeugte Dreck aus den Chemielaboren unserer Lebensmittelhersteller.

Wir aber schützen uns, reinigen, desinfizieren, vermeiden und packen in Watte was geht. Die Folge sind z.B. Allergien, Unverträglichkeiten, etc.

Das ist jetzt dann aber doch ein bißchen zu vereinfacht. Abgesehen von dieser "Schonkost" sind meine Kinder keineswegs steril aufgewachsen- laufen gelernt haben beide im Wald. Da bleibt Dreck ja nicht aus.

Vielleicht sollte man dann doch mal nachfragen, ob die ganzen Immunisierungen, denen schon ein Säugling ausgesetzt ist, sinnvoll sind. Aber auch hier gilt wieder- gesellschaftlich wird der impfschutz gefordert. Denn wer will eine Mutter beschäftigen, die daheim bleiben muss, weil das Kind Windpocken hat?

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30.11.2012, 10:41
Beitrag: #34
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Es ist doch Allgemeinwissen, dass "Schmuddelkinder" ihre Immunität auf diesem Wege erwerben.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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30.11.2012, 12:30
Beitrag: #35
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 10:41)Arkona schrieb:  Es ist doch Allgemeinwissen, dass "Schmuddelkinder" ihre Immunität auf diesem Wege erwerben.


Keine Frage.

Wobei ich hier noch den Kaffeesatz bei "herumgehenden" Darminfekten empfehlen kann.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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30.11.2012, 13:17
Beitrag: #36
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Wenn ich hier noch persönliche Erfahrungen, über ein halbes Jahrhundert alt, anfügen darf.

Ich habe einen Leberschaden.
Braucht jetzt keiner zu grinsen von wegen Viertele und Trollinger und so.
Auslöser war eine infizierte Spritze 1956.

In der Folge war ich sehr krank.
Ich vertrug und vertrage keinerlei tierisches Fett.
Insoweit bin ich bis ca. 15 vegetarisch aufgewachsen. Kein Fleisch, damals gab es kein wirklich mageres Fleisch, keine Wurst. Sogar von einer "Schwarzwälder Kirschtorte" wurde mir übel. Schlagsahne unmöglich.
Bis heute ist die einzge Wurst die ich am "Ständle" essen kann, die Curry-Wurst.
Meine Mutter war wohl "Reform"-Anhängerin, den "Klapperdürren" Sohn hat sie aber nicht nur einmal mit Worten gegeißelt.
Im Laufe der Jahre hat das Verständnis für meine Essgewohnheiten auch allgemein sehr nachgelassen.
"Die schlechte Zeit" in der ich vermutlich den anderen alles weggefuttert hätte, das "auf mich aufmerksam machen wollen", der "verzogene" Schleckhafen,
waren Vorwürfe die ich zeitweilig oft zu hören bekam.
Ich habe älterte, zum teil sehr viel ältere Geschwister.
Es war eigentlich schon ein Martyrium.

Wobei man dies mit heute halt nicht vergleichen kann, die damaligen Erwachsenen haben einmal, mehrheitlich zweimal im Leben sehr Hunger gelitten. Und da sitzt so einer am Tisch und verweigert die schönsten Sachen...


Edit: Das Saufen hat mir nie nichts ausgemacht, vermutlich ist jener Teil der Leber nicht geschädigt.Big Grin



Nochmals Edit: Das wichtigste hätte ich jetzt vergessen.
Wenn man über die heutigen Nahrungsmittel schimpft, darf man eines nicht vergessen, die "Fettbelastung" normal käuflicher Lebensmittel ist heute in einem wesentlich komoderen Rahmen, als es dies vor 50 Jahren war. Ich kann heute auch mal ein Stück Fleisch essen, ich kann eine Wurst essen(außer am Ständle) .
Wer allerdings meint, sich von Fastfood ernähren zu müssen, muss halt die Folgen tragen. Es ist ja keiner gezwungen.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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30.11.2012, 13:40
Beitrag: #37
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 13:17)Suebe schrieb:  Edit: Das Saufen hat mir nie nichts ausgemacht, vermutlich ist jener Teil der Leber nicht geschädigt.Big Grin
Mir bis dato auch nicht. Deine Papa-Geschichte klingt interessant, ein eigener Thread wert. Mein Opa liegt seit Februar 45 angeblich in Fischhausen/Samland.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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30.11.2012, 14:04
Beitrag: #38
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 09:29)Suebe schrieb:  ADHS.............
Hat das nicht viel viel weniger mit "Designer-Food" als mit Bewegungsmangel zu tun?
Meine Tochter die als Grundschullehrerin die Ritalin-Verschreiber grundsätzlich gefressen hat, sagt auf der anderen Seite, Projekttage am Waldrand, die Kinder von heute kennen das gar nicht mehr.
Wettrennen auf dem Schulhof.... igittigitt mein Kevin könnte ja stürzen...

Wirf hier zwei Sachen nicht durcheinander- Bewegungsmangel ist vor allem Auslöser für Agressivität und nicht neurologisch bedingte Unruhe. Ein richtig ADHS krankes Kind hat neurologische Probleme. Es wird nur bei zuvielen Kindern, die einfach nicht ausgeglichen sind, ADHS diagnostiziert...

(30.11.2012 09:29)Suebe schrieb:  Ähnlich, wenn ich von "gesunder Ernährung" fasle und jeden Tag eine Mahlzeit am Autoschalter bei MacKotz abhole.
Oder von sportlicher Betätigung und den Sessel lediglich zum Bierholen und dem Gegenteil verlasse......

Ernährungspläne sind wunderbar. Obst Gemüse, klasse,
Fakt ist aber, dass derzeit eine Generation der Fettsüchtigen herangewachsen ist.
Mich packt der Ekel wenn ich sehe was da unterwegs ist.
Tonnen, Fässer.... vor 2 Jahren dann noch bevorzugt Bauchfrei, Fettwürste hingen über zu engen Hosen - fürchterlich.

Auch hier muss ich einfach eines einwenden- wir erziehen unsere Kinder leider nicht im luftleeren Raum, so daß es leider nicht nur Sache der Eltern ist, den Kindern gesunde Ernährung beizubringen.
Ganz besonders, wenn die Eltern, wie politisch gewollt, arbeiten gehen- da wird morgens um acht das bereits vorgekochte Mittagessen angeliefert und dann mittags noch mal aufgewärmt. Das hat mit gesunder Ernährung nicht mehr viel zu tun.

Nächstes Problem hierbei- G8. Vier Mal die Woche bis nachmittags 15.30 Unterricht. Vier Mal die Woche Essen in der Schulmensa. Gelegentlich gibt es etwas, das schmeckt. Meistens nicht. Dann wird in die innenstadt gegangen. Da gibt es Dönerbuden. Pommes. Bratwurststände und aluter so wahnsinnig gesundes Zeug. Der Bioladen mit seinen Gemüsesuppen ist leider total uncool, da traut sich keiner rein, der nicht die Achtung der Gruppe verlieren will.
Die gesunden Snacks, von Mama liebevoll gemacht und bereitgestellt, werden dann heimlich unter dem Schreibtisch entsorgt (wo Mama sie dann halt doch findet) Auch uncool.

Also, bitte laßt mal schön das Elternbashing hier. Die ungesunde Ernährung ist mittlerweile Zeichen unserer Kultur geworden, MacDonalds Werbung erreicht die Kinder zu allen zeiten, dort, wo viele Kinder anzutreffen sind, stehen die Büdchen mit ungesunden Lebensmitteln, für ein gescheites, leckeres Essen in der Mensa ist kein Geld da.

Da es ja gewollt ist, daß der Tagesablauf von Kindern und Eltern immer mehr voneinander getrennt ist, sollte man nicht immer nur den Eltern die verantwortung für die schlechten ernährungsgewohnheiten der Kinder in die Schuhe schieben.

Wie gesagt, das klappte alles- bis sie anfingen, im Kindergarten zu essen...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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30.11.2012, 15:26
Beitrag: #39
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Ist schon ein paar Jahre her: Ich lud meine Frau zum Griechen ein und mein damals kleiner Stiefsohn krähte "Kochen die auch so gut wie McDonalds..."

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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30.11.2012, 15:47
Beitrag: #40
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 15:26)Arkona schrieb:  Ist schon ein paar Jahre her: Ich lud meine Frau zum Griechen ein und mein damals kleiner Stiefsohn krähte "Kochen die auch so gut wie McDonalds..."

Ja, so waren (sind) die lieben Kleinen. Bei McD. gibt es gutes Essen, besonders die leckeren Pommes mit Mayo oder Ketchup. Man kann außerdem tolle Kindergeburtstage feiern und zum Menü gibt es tolles Spielzeug, das man sogar sammeln kann. So mancher Asterix ist dann allein im Kinderzimmer, so dass man möglichst schon am nächsten Tag zu McD. will, um den Obelix zu bekommen... Vorsicht Ironie Smile

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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