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Eurokrise
22.06.2012, 21:38
Beitrag: #1
Eurokrise
Die Eurokrise ist das wichtigste und bestimmenste politische Thema der Gegenwart. Deshalb bin ich der Meinung, dass es dafür einen eigenen Thread geben sollte.

Meiner Meinung nach wäre es ev. sinnvoll, den Thread über die Insolvenz spanischer Großbanken ebenfalls in diesen zu integrieren.

Ich möchte diesen neuen Thread auch dazu verwenden, um Links und Grafiken, die das Thema veranschaulichen, zu posten.

Diese werden oft meine Sicht der Dinge stützen; ich hoffe daher, dass der eine oder andere versucht, sie -ganz nach Popper- zu falsifizieren.

MfG, Titus Feuerfuchs
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22.06.2012, 22:42
Beitrag: #2
RE: Eurokrise
(22.06.2012 21:38)Titus Feuerfuchs schrieb:  ich hoffe daher, dass der eine oder andere versucht, sie -ganz nach Popper- zu falsifizieren.

Keine Angst. Da findet sich schon wer...Big Grin

VG
Christian
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26.06.2012, 20:07
Beitrag: #3
RE: Eurokrise
Es wäre schön, wenn hier Thesen aufgestellt und nicht so sehr versucht würde eine Meinung zu weiter zu vermitteln. Ich halte das Thema für sehr spannend.

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
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27.06.2012, 11:48
Beitrag: #4
RE: Eurokrise
Ihr Lieben,
leider ist es spannend, so spannend, dass wir Angst haben müssen, dass der Euro zerbricht. Das würde uns noch teuerer kommen, als ihn unbedingt zu stützen, trotzdem die Mastricher Verträge besagen, dass jedes Land für seine Schulden selbst aufkommen muß.Rolleyes

Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu
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28.06.2012, 05:58
Beitrag: #5
RE: Eurokrise
(26.06.2012 20:07)Viriathus schrieb:  Es wäre schön, wenn hier Thesen aufgestellt und nicht so sehr versucht würde eine Meinung zu weiter zu vermitteln. Ich halte das Thema für sehr spannend.

Ist es auch. Wo sind deiner Meinung nach die Grenzen zwischen These und Meinung?
Sind wohl eher fließend.

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 06:04
Beitrag: #6
RE: Eurokrise
(27.06.2012 11:48)dieter schrieb:  Ihr Lieben,
leider ist es spannend, so spannend, dass wir Angst haben müssen, dass der Euro zerbricht. Das würde uns noch teuerer kommen, als ihn unbedingt zu stützen, trotzdem die Mastricher Verträge besagen, dass jedes Land für seine Schulden selbst aufkommen muß.Rolleyes

A la longue käme eine Euroabwicklung günstiger, als weiter krampfhaft ein totes Pferd zu reiten.

Deutschland ist nach so manchem PIIG der große Verlierer. Aus lauter Angst, nicht everybodys darling zu sein, spielt D den Oberzahlmeister und gibt seine Budgethoheit und seine Souveränität nach Brüssel ab.

Merkel stemmt sich zwar noch verhement gegen Eurobonds (mit dieser Konsequenz von ihrer Seite hätte ich nicht gerechnet, bin positiv überrascht); diese werden dann halt erst 2013 von einem sozialdemokratischen Kanzler eingeführt werden.

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 09:29
Beitrag: #7
RE: Eurokrise
(28.06.2012 06:04)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(27.06.2012 11:48)dieter schrieb:  Ihr Lieben,
leider ist es spannend, so spannend, dass wir Angst haben müssen, dass der Euro zerbricht. Das würde uns noch teuerer kommen, als ihn unbedingt zu stützen, trotzdem die Mastricher Verträge besagen, dass jedes Land für seine Schulden selbst aufkommen muß.Rolleyes

A la longue käme eine Euroabwicklung günstiger, als weiter krampfhaft ein totes Pferd zu reiten.

Deutschland ist nach so manchem PIIG der große Verlierer. Aus lauter Angst, nicht everybodys darling zu sein, spielt D den Oberzahlmeister und gibt seine Budgethoheit und seine Souveränität nach Brüssel ab.

Merkel stemmt sich zwar noch verhement gegen Eurobonds (mit dieser Konsequenz von ihrer Seite hätte ich nicht gerechnet, bin positiv überrascht); diese werden dann halt erst 2013 von einem sozialdemokratischen Kanzler eingeführt werden.
Lieber Titus,
die SPD ist auch nicht mehr unbedingt für Eurobonds, die Befürwortung dieser Bonds hat erheblich nachgelassen. In den Verhandlungen von rot-grün mit schwarz-gelb, um die Zweidrittelmehrheit für die ESM zu bekommen, haben sie nicht mehr auf die Einführung der Eurobonds bestanden.Rolleyes

Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu
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28.06.2012, 10:18
Beitrag: #8
RE: Eurokrise
Mir fällt auf, dass es beim Thema "Euro" nur Vertreter derjenigen gibt, die den Euro abschaffen wollen. Auch die vorangegangenen Beiträge beweisen das.

Begründet wird diese "Anti-Euro-Haltung" mit dem

- nationalen Interesse, das Deutschland haben sollte.
- populistische Meinungen, dass es für Deutschland besser wäre,
den Euro a la longe abzuschaffen.
- sowie einen unverkennbaren Populismus mit eindeutigem historischem
Hintergrund, dass sich Deutschland aus Angst, nicht mehr in Europa
geliebt zu werden, vor Entscheidungen gegen den Euro drückt.

Diese populistischen Meinungen sind seit einiger Zeit verstärkt auch im politisch rechten Spektrum in Deutschland und Österreich anzutreffen, da versuchen einige im Trüben zu fischen.
Ich halte den Euro für einen Segen für Europa, als ein Bindeglied der EU, er rein nationalen und oft auch nationalistische politische Interessen gegenüber steht.

Die Kinderkrankheiten bei der Einführung des Euro werden aktuell abgestellt.
Ich weiß aber auch, dass die Feinde des Euro, vorgeblich wirtschaftlicher, real aber politischer Gründe, dieses Nacharbeiten ebenfalls nicht sehen und das auch nicht sehen wollen.
Populismus ist effektiver zur Vermittlung der Eurofeindlichkeit als abwägende Sachlichkeit.
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28.06.2012, 10:33
Beitrag: #9
RE: Eurokrise
(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  Ich halte den Euro für einen Segen für Europa, als ein Bindeglied der EU, er rein nationalen und oft auch nationalistische politische Interessen gegenüber steht.
Ich halte ihn ebenso für einen Segen. Allerdings immer mehr auch für einen Fluch. Seine Krise ist es nämlich, die den europäischen Gedanken gefährdet.
Es findet leider aktuell eine heftige Rückbesinnung auf nationale und nicht über geordnete Interessen statt.

Fest steht noch immer, dass Deutschland von Euro profitiert.

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
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28.06.2012, 12:25
Beitrag: #10
RE: Eurokrise
Eigentlich ist es ein altes Problem, nicht nur in Europa. Es gibt Gebiete/Regionen, die aus verschiedenen Gründen begünstigt sind, zu diesen besteht ein Gefälle, was Krisen, Migrationen und Kriege auslösen kann. Diese zu vermeiden, ist anstrengend und manchmal teuer.
Gerade in der föderalen Bundesrepublik Deutschland haben wir Erfahrungen mit Länderfinanzausgleichen etc., wir müssen uns nur fragen, ob wir bereit sind, ein ähnliches System auf Europa und vielleicht irgendwann auf die ganze Welt zu übertragen.
Mit einigen Alternativen haben wir ja ebenfalls Erfahrung, wir könnten auch eine Mauer um Deutschland bauen und versuchen uns komplett autark durchzubringen.
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28.06.2012, 14:13
Beitrag: #11
RE: Eurokrise
(28.06.2012 10:33)Viriathus schrieb:  
(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  Ich halte den Euro für einen Segen für Europa, als ein Bindeglied der EU, er rein nationalen und oft auch nationalistische politische Interessen gegenüber steht.
Ich halte ihn ebenso für einen Segen. Allerdings immer mehr auch für einen Fluch. Seine Krise ist es nämlich, die den europäischen Gedanken gefährdet.
Es findet leider aktuell eine heftige Rückbesinnung auf nationale und nicht über geordnete Interessen statt.

Fest steht noch immer, dass Deutschland von Euro profitiert.


Richtig. und wie ich schrieb, erfolgt dieses Miesmachen aus ganz durchsichtigen populistischen Gründen, die ALLE aus der gleichen Ecke kommen.
Und das credo derer, die für eine Abschaffung des Euros trommeln (der Begriff bewusst unter Bezug auf die deutsche geschichte gewählt ) lautet:
Nationalismus.
Krokodilstränen, es "uns ja nur um die armen Menschen in Deutschland geht..." schwergewichtig mit wissender Miene den Kopf hin und her bewegend. "Kümmerer" eben.........
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28.06.2012, 14:40
Beitrag: #12
RE: Eurokrise
(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  Diese populistischen Meinungen sind seit einiger Zeit verstärkt auch im politisch rechten Spektrum in Deutschland und Österreich anzutreffen, da versuchen einige im Trüben zu fischen.

Nur weil du anderer Meinung bist, müssen Stimmen, die die Auflösung der Eurozone fordern, nicht populistisch sein. Es gibt durchaus gestandene Wirtschafts- und Finanzfachleute, die eben das aus vielerlei Gründen fordern. Ich votiere zwar ebenfalls für die Beibehaltung des Euro, allerdings nicht um jeden Preis.

Auf jeden Fall hat es sich gezeigt, dass wirtschaftlich und finanziell so heterogene Länder wie die 17 Eurostaaten auf Dauer keine Gemeinschaftswährung halten können. Entweder muss ein supranationaler, demokratisch legitimierter und mit Durchgriffsrechten ausgestatteter Überbau geschaffen werden oder der Euro zerbricht.

Dass man auch ohne Euro leben kann, zeigen z.B. Großbritannien, Schweden, die Schweiz und eine Reihe anderer Länder.

Wenn allerdings Deutschland mit dem Sparvermögen seiner Bürger für die maroden Banken und hochdefizitären Haushalte der Südländer haften soll (Bankenunion, gemeinsamer Schuldentilgungsfond u.a.), dann ist ein Euroraum für mich und die Mehrzahl der Politiker nicht vorstellbar. Genau das hat Bundeskanzlerin Merkel auch soeben verkündet wenn sie sagte: "Nicht so lang ich lebe!"
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28.06.2012, 14:53
Beitrag: #13
RE: Eurokrise
(28.06.2012 14:40)Dietrich schrieb:  Auf jeden Fall hat es sich gezeigt, dass wirtschaftlich und finanziell so heterogene Länder wie die 17 Eurostaaten auf Dauer keine Gemeinschaftswährung halten können. Entweder muss ein supranationaler, demokratisch legitimierter und mit Durchgriffsrechten ausgestatteter Überbau geschaffen werden oder der Euro zerbricht.
Das hat sich erst dann gezeigt, wenn der Euro gescheitert ist, oder?

(28.06.2012 14:40)Dietrich schrieb:  Dass man auch ohne Euro leben kann, zeigen z.B. Großbritannien, Schweden, die Schweiz und eine Reihe anderer Länder.
Allerdings bestreitet dies niemand. Die Frage ist im Endeffekt was besser ist.

Der vernetzte Mensch von heute gerät in Gefahr,
die globalisierte Welt als eine Ansammlung von Zitaten zu erleben.

Doug Mack
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28.06.2012, 16:45
Beitrag: #14
RE: Eurokrise
(28.06.2012 09:29)dieter schrieb:  
(28.06.2012 06:04)Titus Feuerfuchs schrieb:  A la longue käme eine Euroabwicklung günstiger, als weiter krampfhaft ein totes Pferd zu reiten.

Deutschland ist nach so manchem PIIG der große Verlierer. Aus lauter Angst, nicht everybodys darling zu sein, spielt D den Oberzahlmeister und gibt seine Budgethoheit und seine Souveränität nach Brüssel ab.

Merkel stemmt sich zwar noch verhement gegen Eurobonds (mit dieser Konsequenz von ihrer Seite hätte ich nicht gerechnet, bin positiv überrascht); diese werden dann halt erst 2013 von einem sozialdemokratischen Kanzler eingeführt werden.
Lieber Titus,
die SPD ist auch nicht mehr unbedingt für Eurobonds, die Befürwortung dieser Bonds hat erheblich nachgelassen. In den Verhandlungen von rot-grün mit schwarz-gelb, um die Zweidrittelmehrheit für die ESM zu bekommen, haben sie nicht mehr auf die Einführung der Eurobonds bestanden.Rolleyes


Lieber Dieter,

der Druck der auf D hinsichtlich Eurobonds ausgeübt wird, ist gigantisch. Ich würde mich daher nicht wundern, wenn Merkes Nachfolger umfallen würde, obwohl laut Umfragen 80% der Deutschen Eurobonds ablehnen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 16:59
Beitrag: #15
RE: Eurokrise
(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  [...]

Begründet wird diese "Anti-Euro-Haltung" mit dem

- nationalen Interesse, das Deutschland haben sollte.

Welcher Staat hat den bitteschön keine nationalen Intressen? Russland, Frankreich, USA, GB, Türkei, Israel, Ungarn, Polen....??Rolleyes

Nationale Interessen zu waren, ist nicht nur legitim, sondern die Pflicht eines Volksvertreters.


(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  - populistische Meinungen, dass es für Deutschland besser wäre,
den Euro a la longe abzuschaffen.
- sowie einen unverkennbaren Populismus mit eindeutigem historischem
Hintergrund, dass sich Deutschland aus Angst, nicht mehr in Europa
geliebt zu werden, vor Entscheidungen gegen den Euro drückt.[...]

Der Euro hat auch den PIIGS massiv geschadet, weil er billige Importe ermöglicht hat, die sowohl die Handelsbilanz als auch den heimischen Markt zusammengehaut haben. Außerdem hat er zu der massiven Verschuldung und einem Divergieren der einzelnen Volkswirtschaften geführt.



(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  Die Kinderkrankheiten bei der Einführung des Euro werden aktuell abgestellt.

Das sind mitnichten Kinderkrankheiten (immerhin ist der Euro bereits seit über zehn Jahren im Umauf), sondern systemimmanente Fehler, welche im Lauf der Zeit (entgültig im Zuge der 2008er Krise) manifest wurden.

(28.06.2012 10:18)krasnaja schrieb:  Ich weiß aber auch, dass die Feinde des Euro, vorgeblich wirtschaftlicher, real aber politischer Gründe, dieses Nacharbeiten ebenfalls nicht sehen und das auch nicht sehen wollen.
Populismus ist effektiver zur Vermittlung der Eurofeindlichkeit als abwägende Sachlichkeit.

Dieses "Nacharbeiten" , das nicht einmal zu Symptombekämpfung reicht, verschlimmert die Situation nur noch weiter. Es ist evident, dass die Schulden seit dem "Nacharbeiten" weiter explodieren und die Wirtschaft im Euroraum stagniert.

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 17:34
Beitrag: #16
RE: Eurokrise
(28.06.2012 10:33)Viriathus schrieb:  Ich halte ihn ebenso für einen Segen.

Warum? Wer hat denn deiner Meinung nach konkret vom Euro profitiert, das einfache Volk von der Straße etwa?
Ist ja nicht so, dass wir vorher auf den Bäumen gelebt hätten, und Europa in Krieg und Chaos gelebt hätte.Rolleyes

Im Gegenteil, vor der Euroeinführung wurden in Gr keine deutschen Fahnen verbrannt (womit die extreme Linke in D aber sicher ihre Freude hatte) und derartige Frechheiten

http://meedia.de/print/britisches-blatt-...06/21.html

hielten sich auch in Grenzen.

Im Gegenteil, den meisten Menschen ging es vor der Euroeinführung besser als heute.

Siehe z.B.

http://www.salzburg.com/nachrichten/oest...ion-19293/

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...urs.story#



(28.06.2012 10:33)Viriathus schrieb:  Allerdings immer mehr auch für einen Fluch. Seine Krise ist es nämlich, die den europäischen Gedanken gefährdet.
Es findet leider aktuell eine heftige Rückbesinnung auf nationale und nicht über geordnete Interessen statt.

Das stimmt allerdings

(28.06.2012 10:33)Viriathus schrieb:  Fest steht noch immer, dass Deutschland von Euro profitiert.

Das ist doch längst widerlegt.

"Deutschlands Exporte in die Eurozone veränderten sich seit Einführung des Euro nämlich kaum. Zwischen 2001 und 2007 stagnierten die Ausfuhren. Erst in den Jahren nach Ausbruch der Krise konnten die deutschen Unternehmen etwas mehr in Europa absetzen. Die deutsche Industrie konnte also die Unternehmen der anderen Euroländer auf ihren Heimmärkten gar nicht verdrängen – sie war nicht stärker vertreten als vorher. So konnten auch Länder wie Portugal oder Griechenland ihre Export-Anteile innerhalb der Eurozone annähernd halten. Die großen Gewinner waren die Länder Osteuropas."

Auch die Lohnstückkosten orientierten sich am EU-Schnitt und an F, während sie in den Krisenländern explodierten.


[Bild: mythos_billigen_deutschen_launchy-view-1...185004.jpg]




Quelle:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/boe...-Deutschen



http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/ueb...1.17230074

http://diepresse.com/home/wirtschaft/int...Euro-leben


Fakt ist dagegen, dass D Unsummen in die EU gebuttert hat und plant in Zukunft noch größere Beträge (alles Geld der deutschen Bürger!) in das Fehlkonstrukt Euro zu versenken.

Dazu wird eine "Gesellschaft mit unbegrenzter Haftung" gegründet, wie die FAZ den fürchterlichen ESM nennt, der ganz zuuufällig während der Fußball-EM eingeführt wird. Der ESM ist m.E. noch schlimmer als Eurobonds. Das Volk wird zu seiner Meinung natürlich nicht gefragt...Sad

http://www.faz.net/aktuell/politik/staat...52434.html

Das Resultat ist aber, dass D trotz seiner Scheckbuchdiplomatie diffamiert wird.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eur...sst-werden

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 17:37
Beitrag: #17
RE: Eurokrise
(28.06.2012 14:53)Viriathus schrieb:  [
Das hat sich erst dann gezeigt, wenn der Euro gescheitert ist, oder?

Das ist doch schon passiert...


(28.06.2012 14:53)Viriathus schrieb:  Allerdings bestreitet dies niemand. Die Frage ist im Endeffekt was besser ist.
Das ist doch mittlerweile offensichtlich, oder?

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 21:17
Beitrag: #18
RE: Eurokrise
(28.06.2012 12:25)Renegat schrieb:  [...]
Mit einigen Alternativen haben wir ja ebenfalls Erfahrung, wir könnten auch eine Mauer um Deutschland bauen und versuchen uns komplett autark durchzubringen.

Ich denke, es gibt auch einen vernünftigen Mittelweg.

MfG, Titus Feuerfuchs
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28.06.2012, 22:34
Beitrag: #19
RE: Eurokrise
die Presse.com aus der tendenziöse Quellen eingestellt werden, ist ein österreichisches rechtskonservatives online-nachrichtenmagazin, wirtschaftspolitisches Sprachrohr der FPÖ

Das zur Seriösität solcher Quellen.

irgendwie sind diese Miesmacher nicht mehr zu verstehen.
da wird krampfhaft der bevorstehende Untergang der deutschen Wirtschaft "nachgewiesen" und das seit nunmehr 2 Jahren.
da werden die Eckdaten der wirtschaftsinstitute schlichteg ignoriert, die gerade bekannt gegebenen Arbeitslosenzahlen .
kann so ein Verhalten nicht bereits als "antideutsch " gesehen werden.?

wer in diesem zusammenhang den Begriff "Sckeckbuchdiplomatie " wählt, macht Werbung für die NPD !!!, die genau diesen Begriff in Bezug auf die aktuelle Politik Deutschlands macht.
Da ICH keine werbung für die NPD mache, stelle ich den link nicht ein.
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29.06.2012, 01:07
Beitrag: #20
Wink Wieder einmal spaßig heute
(28.06.2012 22:34)krasnaja schrieb:  die Presse.com aus der tendenziöse Quellen eingestellt werden, ist ein österreichisches rechtskonservatives , wirtschaftspolitisches Sprachrohr der FPÖ

Das zur Seriösität solcher Quellen.


Und diesen zum Himmel schreienden Quatsch beziehst du woher genau? Rolleyes

Dafür hast sicher eine seriöse und objektive Quelle (dh. keine HP von Blumentritt, den Grünen, den Linken, und dergleichen)?

Es fängt ja schon mal damit an, dass "Die Presse" kein "online-nachrichtenmagazin" ist,wie von dir behauptet, sondern eine Tageszeitung mit Onlineauftritt.Bei deiner Fachkenntnis in puncto österreichischer Medienlandschaft, müsstest du das eigentlich wissen.Wink

Hast du keine Quelle für deine Behauptung, muss ich leider annehmen, dass du aufgrund ideologischer Verblendung, Unwissenheit und Argumentationsschwäche bewußt Desinformation verbreitest.


Zur Aufklärung mal Wiki vorweg:


" 1973 wurde Die Presse zusammen mit der Washington Post zur „Zeitung des Jahres“ gewählt. [...]

In den 1990ern wurde die Eigentümerstruktur verändert. 1991 wurde die Styria Medien AG, die selbst im Wesentlichen (über 98 %) der „Katholischer Medien Verein Privatstiftung“ gehört, mit 51 % Mehrheitseignerin, im Dezember 1999 wurden vom „Verein zur Förderung der freien bürgerlichen Presse in Österreich“ auch die restlichen Anteile gekauft.

Die Presse vertritt laut Eigendefinition eine bürgerliche-konservative, jedoch wirtschaftsliberale Grundlinie in der Tradition der Revolution von 1848. Seit 2004 ist Michael Fleischhacker Chefredakteur. Die Berufung des gegenüber Andreas Unterberger als liberaler geltenden Fleischhacker zum Chefredakteur verstimmte einige der traditionell konservativen Leser, die der Meinung sind, dass sich seither auch die Blattlinie verändert habe."


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Presse


Übrigens:

Gilt deine profunde Quellenanalyse auch für die von mir diesbezüglich zitierten Blätter NZZ und FAZ?Big GrinTongue




(28.06.2012 22:34)krasnaja schrieb:  [...]
wer in diesem zusammenhang den Begriff "Sckeckbuchdiplomatie " wählt, macht Werbung für die NPD !!!, [...]

Klar, jeder der den Begriff "Scheckbuchdiplomatie" verwendet, ist ein verkappter NPDler. Das hast du gekonnt aufgedeckt, Sherlock.
So ist z.B. Tante Wiki eine heimliche Werbeseite für die NPDBig Grin :

http://de.wikipedia.org/wiki/Scheckbuchdiplomatie

Deine Beobachtungsgabe und dein Scharfsinn machen mich wiedermal sprachlos.Big Grin

Ich verwehre mich natürlich gegen deine lancierte Unterstellung auf's Entschiedenste und weise sie zurück.

Was scheren mich die Begriffe, die diese unnötige Kleinstpartei von verblendeten Extremisten verwendet? Ich verwende die Begriffe, so wie ich es für richtig erachte.

Vermutlich hat sie schonmal die Begriffe "deutsch" "Volk"
"Politik" ,etc....verwendet. Ist deiner geschätzten Meinung nach nun jeder, der diese Worte benutzt, ein Werber für die NPD...?


PS: Hast du rein inhaltlich zum Thema Eurokrise auch noch etwas zu sagen (schreiben) , oder bleibt's mangels einschlägiger Fachkenntnis wie so oft bei peinlichen Moralkeulen und plumpen Unterstellungen?

MfG, Titus Feuerfuchs
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