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Verschwörungsliteratur
09.02.2014, 22:45
Beitrag: #21
RE: Verschwörungsliteratur
Nun, am Ende haben sie sicher gut daran verdient. Daß sie von Anfang an am Schwindel beteiligt waren, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Jean Luc Chaumeil (ich glaube jedenfalls, daß er es war) hat sich in einem Interview mal darüber lustig gemacht, daß die drei Autoren wirklich geglaubt hätten, Plantard sei der Nachfolger der Merowinger. Sie hätten sich vor ihm verneigt und ihn mit "Majestät" angesprochen. Klingt nicht so, als wären sie von Anfang an dabei gewesen- zumindest bei Baigent und Leigh scheint es sehr unwahrscheinlich.

Fest steht jedenfalls, daß Michael Baigent nie von seiner Überzeugung abzubringen war, daß Jesus und Maria Magdalena miteinander verheiratet gewesen waren und daß es in der Kirche anfangs zwei unterschiedliche Strömungen gab- die eine, die Maria Magdalena gefolgt sei, die andere die Petrus und Paulus gefolgt ist.

Gemeinsam mit Richard Leigh veröffentlichte er 7 Jahre, nachdem der Schwindel aufgeflogen war, noch das Buch "Verschlusssache Jesus." (Welches ich im übrigen zuerst gelesen habe und mir erst danach "Der heilige Gral und seine Erben" besorgt habe.), in dem er weitere Belege für diese These vorlegte.

Klingt so, als hätten zumindest zwei der drei Autoren ernsthaft an das geglaubt, was sie so schrieben.
Im übrigen hat Dan Brwon den beiden ja auch ein Denkmal gesetzt- er nannte eine wesentliche Figur "Leigh Teabing". Leigh ist eindeutig- Teabing ist ein Anagramm zu "Baigent.".. Und "Sakrileg" ist beileibe nicht der einzige Roman, der das Thema aufgreift...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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16.03.2014, 11:04
Beitrag: #22
Der Heilige Gral
So, nachdem mir Zaphod ein bißchen den Spaß verdorben hat, hatte ich erst mal keine Lust mehr, weiterzuschreiben. Außerdem nahte Fasching....

Jetzt also noch der Abschluss, das, was nicht nur auf Plantards Mist gewachsen war...


Laut den „Dossiers Secrets“ stammte die Merowinger vom Stamm Benjamin ab, von daher ist es unklar, ob Plantards Phantasterien über die Prieure de Sion und das Geheimnis, das sie hüteten, direkt zu der Abstammungsthese von Lincoln, Baigent und Leigh führte.
Denn das eigentliche Geheimnis war nach den drei Autoren die Blutlinie von Jesus und Maria Magdalena.

Die These, daß Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und Kinder mit ihr hatte, wurde bis zu seinem Tod von Michael Baigent vertreten. Baigent war bereits als Fünfjähriger dreimal wöchentlich in katholischer Theologie unterrichtet worden und hatte neben Psychologie auch vergleichende Religionswissenschaften studiert. Die Frage, ob Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und die Frage nach dem Entstehen der katholischen Kirche beschäftigte ihn lange über „Der Heilige Gral und seine Erben“ hinaus.
1993 veröffentlichte er mit Richard Leigh gemeinsam den Bestseller „Verschlusssache Jesu“, in denen die beiden einigen Fragen, die sie in „Der heilige Gral und seine Erben“ bereits aufgegriffen hatten, weiter nachgingen.

In „Der heilige Gral und seine Erben“ nahmen sie sich die Evangelien vor und untersuchten sie auf Widersprüche, wobei sie auf ein recht breites Spektrum kritischer Literatur zurückgreifen konnten. Im Kernpunkt lautet ihre These, daß Jesus kein armer Zimmermann gewesen sei, was sie auch durch diverse Stellen in den Evangelien belegen, sondern daß er vornehmer Herkunft gewesen sein müsse. (Wenn es interessiert, greife ich die einzelnen Punkte gesondert noch einmal auf- darüber könnte man ordentlich diskutieren...) Daß sie ihn zum regulären König der Juden machen wollten, geht dann aber vielleicht doch wieder einen Schritt zu weit . Maria Magdalena stammte nach Meinung der Autoren vom Stamm Benjamin und eine Eheschließung der beiden sei eine dynastische Ehe gewesen. - Hier schlägt wieder eindeutig die „Prieure“ zu, in ihrem späteren Werk griffen Baigent und Leigh die Abstammung Maria Magdalenas auch nicht mehr auf.
Sie wenden sich dann der These zu, daß die Kreuzigung getürkt gewesen sei, und daß diverse Schriften, einschließlich des Koran belegen, Jesus sei etwa 80 jährig gestorben.
Nach Meinung von Lincoln, Baigent und Leigh habe sich die Anhängerschaft Jesu nach der Kreuzigung in zwei Lager gespalten- in die Anhänger der Botschaft und die Anhänger des Blutes.
Die Anhänger der Botschaft verbreiteten die Lehren Jesu und Lincoln, Baigent und Leigh machen vor allem Paulus dafür verantwortlich, daß die Lehre verfälscht wurde. Ihrer Meinung nach wollte Paulus die Lehre in Rom verbreiten, war sich aber der Tatsache bewußt, daß sie so in Rom keinen Anklang finden würde- und so wurde sie mit jungfräulicher Geburt und Auferstehung „aufgepeppt“, damit sie gegen andere römsiche Götterkulte bestehen konnte- eine These, die Baigent und Leigh in „Verschlussache Jesus“ weiterverfolgen. Für diese Botschaft war natürlich der Beweis einer Blutlinie eine Gefahr.
Ebenso verfälscht wurde der Anteil der Römer an der Hinrichtung. Ihrer Meinung nach beweist schon allein die Tatsache, daß Jesus gekreuzigt wurde, daß es sich eben doch um eine Bestrafung durch die Römer und nicht durch den Sanhedrin handelte. Die Kreuzigung war die Strafe, mit der Römer Verbrechen gegen Rom straften, die Todesstrafe der Juden war die Steinigung.

Sicherlich eher diskussionswürdigere Ansätze als die Blutlinie von Jesus Christus. „Der heilige Gral“ war nach der Theorie der drei die Blutlinie von Jesus Christus und Maria Magdalena. In der Mittelalterlichen Dichtung bisweilen „Sangreal“ genannt, schlussfolgerten sie, das Wort sei später falsch getrennt worden- statt „San Graal“ hätte es „Sang Real“heißen müssen- königliches Blut.

Die amerikanische Philosophie-Dozentin und Schriftstellerin Judith Merkle Riley kommentierte „Der Heilige Gral und seine Erben“ sehr trefflich, als sie in ihrem 1994 erschienen Roman „Die Suche nach dem Regenbogen“ ihre Heldin Susanna Dallet sagen ließ:

„Das ist ein absolut lächerliches Geheimnis. Entweder wurde unser Herr Jesus gekreuzigt und ist auferstanden, was seine Göttlichkeit beweist und es ihm unmöglich machte, die Merowinger zu zeugen, oder er war nur einer von vielen irdischen Königen, die nur eine wertlose Nachkommenschaft hervorbrachte, und dann kann er nicht Gottes Sohn sein. Und wenn sie nicht von Gottes Sohn abstammen, dann kann sich die großartige Vorhersage von ihrer ewigen Herrschaft auch nicht erfüllen. .. Beides zusammen kann man nicht haben“...

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Volker Pispers
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23.03.2014, 19:11
Beitrag: #23
RE: Verschwörungsliteratur
Och das tut mir aber leid ,daß ich dir da ein wenig den Spass verdorben habe ,
aber es gibt nun mal Themen,da kann ich nicht an mich halten

Zu den „Dossiers Secrets“ , nach denen die Merowinger vom Stamm Benjamin abstammen sollen , ist natürlich anzumerken ,daß diese eine Kreation von Plantard und de Sede sind und kein historisches Dokument.
Insoweit ist auch das nebst der Blutlinie ein Produkt plantardscher Phantasien das auch noch darin gipfelt,daß Plantard zeitweise sich selbst am Ende dieser "Blutlinie" installiert hatte.
Und wie gesagt,die Blutlinie soll ja über ein Jüdisch-merowingisches Herrschergeschlecht aus Septimanien zu den Merowingern verlaufen, was leider nicht ganz klappen kann,weil Septimanien nicht merowingisch sondern westgotisch war und erst unter den Karolingern in den fränkischen Reichsverband integriert wurde.

Aber ich kann Dir auch sagen was man da durcheinandergequirlt hat:
Zum einen gibt es da die These eines zionistisch geprägten Hobbyforscher namens ArthurZuckerman, der aufgrund der Verwendung "jüdischer " bzw. aus der Bibel abgeleitetr Vornamen in Adelskreisen Septimaniens von einem fränkisch-jüdischen Herrschergeschlechts ausgeht , allerdings erst in karolingischer Zeit -wobei er auch mit dieser These sehr alleine steht
(Zuckerman, Arthur, J., A Jewish princedom in feudal France 768 – 900.)

Zum anderen hatten die Juden im Frühmittelalter und unter den Karolingern in Septimanien und dort insbesondere in Narbonne eine herausragende Stellung.
Die Talmudschule unter Rabbi Machir ha-Nasi war hochberühmt und das dortige Rabbinat wird daher öfter als "princeps narbonnensis" im Sinne eines geistlichen Prinzipats mit entsprechender Lehrautorität für die Talmudauslegung bezeichnet Ähnliche Bezeichnungen waren im frühen Mittelalter auch für andere Zentren lüdischer Gelehrsamkeit wie Tours oder Worms gebräuchlich .
Simple Gemüter haben den Begriff natürlich dann auch schnell mal als " Fürstentum von Narbonne" übersetzt und in ein weltliches Fürstentum umgedeutet.Big Grin

Unsere Verschwörungstheoretiker haben diese Thesen ,umgedeuteten Fakten und Fehlinterpretationen nun gut verquirlt und in der Zeit mal kurzerhand 300 Jahre zurück in die Vergangenheit verschoben und schon haben wir das judaisch-merowingische Missng Link in der Blutlinie geschlossen.- hon y soit,qui mal y pense Wink
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23.03.2014, 21:04
Beitrag: #24
RE: Verschwörungsliteratur
zaphod, ich habe doch schon an früherer Stelle geschrieben, daß Plantard mit seinen Compagnons die Dossiers erfunden hat.Wink
Die verdammte Geschichte mit der Prieure hält sich trotz aller Dementi so hartnäckig, daß ich dachte, ich nehme mir einfach mal den "Ursprung" dieser These vor- und das ist nun mal "Der Heilige Gral und seine Erben".

Wir können jetzt noch darüber diskutieren, inwieweit Lincoln, Baigent und Leigh von vorneherein in den Schwindel eingeweiht waren- wir können es aber auch lassen.

Diskutieren kann man allerdings noch über den einen oder anderen Punkt, den Baigent und Leigh in "Verschlusssache Jesus" wieder aufgegriffen haben. Aber der hat mit der Prieure dann gar nichts mehr zu tun...

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Volker Pispers
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25.03.2014, 00:58
Beitrag: #25
RE: Verschwörungsliteratur
Ich gebe zu ,da Verschlußsache Jesus" noch nicht auf dem Grabbeltisch des Aniquariats zu finden ar,hab ich es noch nicht gelesen, da war ich beim "Heiligen Gral" schon so bedient,daß ich dafür nicht teuer Geld investiere.
Daß LBL von Anfang an eingeweiht oder sich des Fakes bewußt waren oder aber den Quark selbst geglaubt haben ,da bin ich mir nicht sicher., Sollte eletzteres der Fall gewesen sein,wäre das allerdings ein besonders schwerer Fall von kollektiver Blauäugigkei.Als dem BBC angeschlossenes Autorenteam hätten sie zumindest alle seriösen Recherchemöglichkeiten der Welt gehabt.,
Es ist aber in jedem Falle die Tatsache, daß ereis bei Fertigstellung des "Grals" hätten erhebliche Zweifel kommen mußten ,man aber weiter muntere Geschichtsklitterung berieb und sich nicht distanzoerte,nachdem man auf den Fke hingewiesen worden war sondern weiter auf der Welle ritt,die LBL weder arglos noch glaubwürdig erscheinen lässt.
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25.03.2014, 10:56
Beitrag: #26
RE: Verschwörungsliteratur
Sagen wir es mal so- ich habe ja tatsächlich "Verschlusssache Jesus" als erstes gelesen und fand es damals hochgradig interessant- ich glaube, ich sollte es mal wieder hervorkramen, das ist um 15 Jahre her.
Michael Baigent war in rein religiösen Fragen sehr gebildet. Er hatte ja schon als Kind Unterricht in katholischer Theologie, hat vergleichende Religionswissenschaften (und Psychologie) studiert. Der These, daß Maria Magdalena und Jesus verheiratet waren und daß die katholische Kirche diese "Tatsache" seit jahrtausenden unterdrückt hatte er, wenn man auch sein zweites Buch liest, sicher schon längst entwickelt, als er sich mit Richard Leigh und Henry Lincoln zusammentat. Jetzt beim zweiten Mal lesen des "Heiligen Gral" fiel mir halt auch auf, daß dieser, recht kurze teil, der auch in "Verschlusssache Jesus" wieder aufgegriffen wurde, sehr viel besser belegt und argumentativ auch viel besser aufbereitet ist.
Von daher gehe ich jetzt momentan davon ausß, daß er seine eigene, umstrittene Theorie durch die angeblichen Prieure Dokumente untermauert sah, und es ihm deswegen an kritischer Distanz zu den Prieure Dokumenten fehlte. Der katholischen Kirche traut man alles zu (was auch den Erfolg der Theorie erklärt)...

Ganz anders Henry Lincoln. Der ist bestenfalls ein begeisterter Esoteriker, aber nachdem ich mich ein wenig mit seinr Vita beschäftigt habe, fände ich es in seinem Fall nicht erstaunlich, wenn sich herausstellen würde, daß er entweder von Anfang an an der ganzen Sache beteiligt gewesen wäre oder aber recht schnell entdeckt hätte, daß es sich um einen Schwindel handelte, bei dem er dann aus lauter Spaß an der Freude mitgemacht hätte.

Richard Leigh ist als Persönlichkeit am schwersten fassbar. Es scheint so, als wäre er "nur" der Schreiber gewesen, der der das in Worte gefaßt hat, was die beiden anderen dachten.

Ich weiß letztendlich aber nicht, ob ich so streng mit ihnen sein soll wie du. Heute weiß man, daß alle, die für die Echtheit der Prieure Dokumente bürgten unter einer Decke steckten- Plantard, de Sede, Chaumeil und de Cherisy. Aber wenn man mitten in so einer Spurensuche steckt, kommt man durchaus mal in einen Erkenntnisrausch- man geht einer Spur nach und sie wird bestätigt. Die nötige Distanz fehlt- und so unterbleibt die kritische Frage, ob vielleicht alle zusammen unter einer Decke stecken.

Aber es waren ja nicht nur Lincoln, Baigent und Leigh, denen es an der kritischen Distanz fehlte. Was ist mit dem Lektor und dem Redakteur? Warum fiel niemandem auf, daß die ganzen Quellen gleichzeitig auftauchten?
Ich vermute mal, weil alle den gleichen Fehler gemacht haben- jeder, jeder, jeder, vom Autor über lektor, Redakteur und Leser- wollte etwas kritisches über die katholische Kirche hören. Vielleicht waren auch Redaktionen und Verlage gar nicht daran interessiert, ob das ganze nun gut recherchiert war oder nicht- eine Theorie gegen die Kirche war ein Verkaufsschlager...

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Volker Pispers
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03.04.2014, 23:56
Beitrag: #27
RE: Verschwörungsliteratur
Nun ja,Lincoln war tatsächlich der Initiator der ganzen Geschichte nachdem er de Sedes Buch "L`Or de Rennes " gelesen hatte. Und dann machten die drei zunächst einen Fernsehdreiteiler aus der Geschichte, das Buch "der Heilge Gral..." wurde dann nachgeschoben. Selbst wenn also zunächst die kritische Distanz im Rahmen des kretiven Schaffensprozesses fehlte, hätte siedoch spätestens bei der erstellung des Buches zurückkommen müssen.
Ich glaube da eher an pekuniäre Gründe.Wink
Daß die Lektoren und Redakteure nichts einwendeten liegt wohl daran,daß die nicht nachrecherchieren, sondern eher auf Satzbau und Schlüssigkeit achten, als die quellen zu überprüfen.Und das Buch erschien ja nicht in einem Fachverlag für histoische Wissenschaften sondern bei Jonathan Cape/ einem eher auf Belletristik spezialisierten Verlag.
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04.04.2014, 11:19
Beitrag: #28
RE: Verschwörungsliteratur
Ich teile auf jeden Fall deine Meinung, daß es einige Leute gab, die damit einfach Geld verdienen wollten und das schöne Konstrukt nicht wirklich auseinanderreißen wollten. Der Heilige Gral war ein Verkaufsschlager- und er hat auch schon vor Dan Brown etliche Autoren inspiriert. Nicht jeder hat das Buch so kritisch beurteilt wie z.B. Judith Merkle Riley.

Ich glaube dennoch nicht, daß es für alle nur um Finanzielles ging. So könnte ich mir bei Michael Baigent auch gut vorstellen, daß es ihm vor allem darum ging, seine neutestamentarischen Untersuchungen zu verbreiten und falls ihm später bei der Sichtung der Prieure Dokumente dann Ungereimtheiten auffielen, er das in Kauf nahm, weil es seinem eigentlichen Thema Aufmerksamkeit verschaffte. Die kritische Auseinandersetzung mit der Überlieferung des Neuen Testaments scheint ihm enorm wichtig gewesen zu sein, wichtiger als alles andere.

Aber letztendlich ist es müßig, darüber zu spekulieren. Henry Lincoln lebt als einziger der drei Autoren noch- und in die Köpfe schauen kann man nicht...

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Volker Pispers
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