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Alternative Methoden der Energiespeicherung
02.02.2014, 22:33
Beitrag: #1
Alternative Methoden der Energiespeicherung
Aus einem anderen Thema passenderweise hierher mit neuem 3nd

(01.02.2014 09:44)Suebe schrieb:  
(01.02.2014 00:21)Avicenna schrieb:  ./.

Köbis hat es schon ganz gut herausgearbeitet - das allgemeine Interesse, speziell bei einem U-Boot Antrieb, liegt darin begründet, einen autarken und außenluftunabhängigen Antrieb zu entwickeln. Dafür gab und gibt es unterschiedliche Konzepte und eines davon ist die Verwendung von Brennstoffzellen, wie es z.B. ziemlich ausgereift in den deutschen U-Booten der 212 A Klasse genutzt wird und auf die Köbis schon verwiesen hat.

Hierbei wäre es möglicherweise interessant zu erfahren, ob der Antrieb zur Perfektionierung der eigentlichen Innovation, militärischen oder mehr zivilen Ursprungs ist.
Da Deutschland immer noch führend ist bei der Entwicklung von kommerziell nutzbaren, umeltfreundlichen alternativen Energieerzeugungs- u. Speicherungssystemen, tippe ich mal auf auf den zivilen Sektor ...

Das ist etwas anderes. Es ist auch zweifellos richtig, dass solche vielversprechenden Dinge untersucht und, wenn man so will, Langzeittests unterzogen werden.
Für das militärische Unterseeboot kann man es wohl als gelungen bezeichnen. Inwieweit sich dies aber kommerziell Umsetzen und Nutzen lässt, kann man heute noch nicht sagen.
Ich erinnere hier an den deutschen Atomfrachter "Otto Hahn".
Zitat:Seit kurzem zugängliche geheime Akten der deutschen Regierung aus den Jahren 1959 bis 1962 legen einen zusätzlichen militärischen Nutzen der Forschung am Atomantrieb nahe. Verteidigungsminister Franz Josef Strauß betrieb zu dieser Zeit den Bau von U-Booten mit atomarem Antrieb, konnte sich jedoch mit den Plänen innerhalb der Regierung und bei den internationalen Bündnispartnern nicht durchsetzen. Der Atomantrieb der 1962 in Auftrag gegebenen Otto Hahn war für ein Frachtschiff klein und so dimensioniert, dass er in ein großes U-Boot gepasst hätte. Die Ernennung des früheren U-Boot-Kommandanten und Flottillenkommandeurs Lehmann-Willenbrock zum Kapitän des Schiffs wird in diesem Zusammenhang gesehen.[2] Eine wissenschaftliche Sichtung und Auswertung der fraglichen Archivalien steht noch aus
aus Wiki

Zum Walther-Antrieb: Es ist der Hoffnungsträger der Neuschwabenlandszene. Und es ist nichts, gar nichts dran.
Kein Mensch auf der ganzen Welt wird ein schnelles UBoot (bis zu 40 Knoten) bauen, das laut ist wie ein Überschalljet. Natürlich war es richtig, dass da versucht, entwickelt und getestet wurde. Aber am Ende war es halt ein Irrweg.

Die Holzvergasung ist, wie die Kohleverflüssigung (Benzin aus Kohle) oder auch der Kohlenstaubmotor eine Innovation die den Labormasstab lediglich aus einer regionalen Mangelsituation heraus überschritten hat.
Bei offenen Weltmärkten ist Erdöl als Energieträger nach wie vor und wie 1940, konkurrenzlos billig.


Zitat:du bist immer ziemlich schnell mit deinen Pauschalurteilen. Schon wieder ein "Irrweg" ...du bist immer ziemlich schnell mit deinen Pauschalurteilen. Schon wieder ein "Irrweg" ...

Jeh nun, da ich beruflich mein ganzes Leben mit Vermarktung und Instandsetzung von Kraftmaschinen zu tun hatte und habe, traue ich mir da schon ein "schnelles" Urteil zu.

(01.02.2014 15:34)Avicenna schrieb:  
(01.02.2014 09:44)Suebe schrieb:  Das ist etwas anderes. Es ist auch zweifellos richtig, dass solche vielversprechenden Dinge untersucht und, wenn man so will, Langzeittests unterzogen werden.
Für das militärische Unterseeboot kann man es wohl als gelungen bezeichnen. Inwieweit sich dies aber kommerziell Umsetzen und Nutzen lässt, kann man heute noch nicht sagen.

Diese Technologie wird bereits sehr erfolgreich z.B. in der Aotomobilindustrie eingesetzt - und das weißt du, auch wenn du es vielleicht nicht so ganz ernstnimmst und immer wieder auf das konkurrenzlos billige Öl verweist.

Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle, vor allem aber die Kosten des Gesamtantriebssystems sind noch nicht in dem Bereich, die Großserien oder Massenfertigung rechtfertigen würden, da diese Fahrzeuge im Vergleich zu KFZ mit konventionellen Antrieb für den Normalnutzer einfach noch zu teuer sind. Noch.

Es ist aber nur eine Frage der Zeit, dass sich das ändern bzw. umschlagen wird. Spätestens dann, wenn das Gesamtkonzept einer auf regenerierbaren Ressourcen basierenden Energiewirtschaft zur Realität geworden ist.
Einer der wichtigsten Punkte bei der Brennstoffzellentechnolgie ist es, sicherzustellen, dass der verwendete Wasserstoff als primärer Energieträger, nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Alles andere würde auf Dauer keinen Sinn machen und wäre in keiner Weise nachhaltig zu nennen.

Eine konkurrierende Technologie ist übrigens in der effektiveren und kostengünstigen direkten Speicherung von Elektroenergie zu sehen. In dieser Richtung wird auch sehr intensiv geforscht.
Die Brennstoffzelle, unter Nutzung von Wasserstoff, stellt an der Stelle ja nur eine thermodynamisch nicht optimale Energiespeicherungsform dar, die dann über einen Zwischenschritt wieder freigesetzt wird.

Da bleibt die Entwicklung abzuwarten - momentan läuft die ingenieurtechnische Forschung da ziemlich parallel und z.T. auch in Kombination miteinander.

(01.02.2014 09:44)Suebe schrieb:  Jeh nun, da ich beruflich mein ganzes Leben mit Vermarktung und Instandsetzung von Kraftmaschinen zu tun hatte und habe, traue ich mir da schon ein "schnelles" Urteil zu.

Na gut, das ist deine Sicht der Dinge - gehen wir einfach mal davon aus, dass deine Selbsteinschätzung fundiert ist ...Wink

(01.02.2014 19:02)Suebe schrieb:  
(01.02.2014 15:34)Avicenna schrieb:  Diese Technologie wird bereits sehr erfolgreich z.B. in der Aotomobilindustrie eingesetzt - und das weißt du, auch wenn du es vielleicht nicht so ganz ernstnimmst und immer wieder auf das konkurrenzlos billige Öl verweist.

Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle, vor allem aber die Kosten des Gesamtantriebssystems sind noch nicht in dem Bereich, die Großserien oder Massenfertigung rechtfertigen würden, da diese Fahrzeuge im Vergleich zu KFZ mit konventionellen Antrieb für den Normalnutzer einfach noch zu teuer sind. Noch.

Es ist aber nur eine Frage der Zeit, dass sich das ändern bzw. umschlagen wird. Spätestens dann, wenn das Gesamtkonzept einer auf regenerierbaren Ressourcen basierenden Energiewirtschaft zur Realität geworden ist.
Einer der wichtigsten Punkte bei der Brennstoffzellentechnolgie ist es, sicherzustellen, dass der verwendete Wasserstoff als primärer Energieträger, nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Alles andere würde auf Dauer keinen Sinn machen und wäre in keiner Weise nachhaltig zu nennen.

Eine konkurrierende Technologie ist übrigens in der effektiveren und kostengünstigen direkten Speicherung von Elektroenergie zu sehen. In dieser Richtung wird auch sehr intensiv geforscht.
Die Brennstoffzelle, unter Nutzung von Wasserstoff, stellt an der Stelle ja nur eine thermodynamisch nicht optimale Energiespeicherungsform dar, die dann über einen Zwischenschritt wieder freigesetzt wird.

Da bleibt die Entwicklung abzuwarten - momentan läuft die ingenieurtechnische Forschung da ziemlich parallel und z.T. auch in Kombination miteinander.

Zur Brennstoffzelle:
Ich muss irgendwo in meinem Bücherregal ein "Das Neue Universum" http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Neue_Universum
von 1959 oder 1960 stehen haben. Darin ist eine Nachttischlampe bestromt von einer Brennstoffzelle abgebildet.
Ergo: Technisch schon lange machbar, aber die Kosten! Und ein Durchbruch ist, allen Kurspflegeberichten zuwider, noch nicht in Sicht.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/brenn...43252.html

Man muss es sich immer wieder verdeutlichen: Es sprechen alle denkbaren Faktoren für den Elektro-Antrieb im Kfz., alle bis auf einen die Energie-Speicherung.


Notabene:
Im Verbrennungsmotor stecken heute 150 Jahre Ingenieurskunst. Und das ist ein sehr großes Wort.


Edit: den Halbsatz hat mein PC gefressen: Faktoren für den Elektro-Antrieb im Kfz., alle bis auf einen die Energie-Speicherung.

(02.02.2014 00:26)Avicenna schrieb:  
(01.02.2014 19:02)Suebe schrieb:  Ergo: Technisch schon lange machbar, aber die Kosten! Und ein Durchbruch ist, allen Kurspflegeberichten zuwider, noch nicht in Sicht.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/brenn...43252.html

Man muss es sich immer wieder verdeutlichen: Es sprechen alle denkbaren


Notabene:
Im Verbrennungsmotor stecken heute 150 Jahre Ingenieurskunst. Und das ist ein sehr großes Wort.

...ist halt auch 'ne Einstellungssache.Sleepy
wenn uns nicht gerade das Brennholz ausgegangen wäre und unsere Frauen und Kinder gefroren hätten, würden wir heute noch in Höhlen leben, uns ums Feuer scharen und den Geschichten der Alten lauschen ...

Wer etwas verändern will, sucht und findet Wege - wer es nicht will, zu bequem ist und dem gestrigen nicht entsagen möchte, der findet Ausreden, um gar nicht erst beginnen zu müssen, sich auf die Suche nach neuen Wegen zu machen ...

(02.02.2014 14:28)Suebe schrieb:  
(02.02.2014 00:26)Avicenna schrieb:  [


Notabene:
Im Verbrennungsmotor stecken heute 150 Jahre Ingenieurskunst. Und das ist ein sehr großes Wort.

Zitat:...ist halt auch 'ne Einstellungssache.Sleepy
wenn uns nicht gerade das Brennholz ausgegangen wäre und unsere Frauen und Kinder gefroren hätten, würden wir heute noch in Höhlen leben, uns ums Feuer scharen und den Geschichten der Alten lauschen ...

Wer etwas verändern will, sucht und findet Wege - wer es nicht will, zu bequem ist und dem gestrigen nicht entsagen möchte, der findet Ausreden, um gar nicht erst beginnen zu müssen, sich auf die Suche nach neuen Wegen zu machen ...


Da machst du es die aber ein bißchen einfach? Nicht?

Nachstehendes sind lauter profane Punkte, aber vuielleicht muss man dies halt im Zusammenhang sehen.

Woher kommt eigentlich die Energie, die deine Bremse betätigt?
Unterdruck, den der Verbrennungsmotor ohne Auswirkung auf die Energiebilanz liefert.

Wer heizt dein Auto auf, bei 10 Grad Kälte? Die Abwärme des Verbrennungsmotors, Ohne Auswirkung auf die Energiebilanz.
Plus einige weitere angenehme Funktionen am Auto, die nicht sooo ins Gewicht fallen. Die Zentralverriegelung zB.

Woher kommt die Kraft, die die Lenkung deines mit 235er Reifen Smile bestückten Autos in der verkehrsberuhigten Zone beim rangieren dreht?
Abtrieb vom Verbrennungsmotor, belastet die Energiebilanz mit max. 5%.

Wer kühlt das Autoinnere auf kommode 22 Grad runter, im Sommer bei Hitze? Abtrieb vom Verbrennungsmotor, belastet die Energiebilanz mit max 7%.
Woher kommt die Energie für Blinker, Bremslicht, Rücklicht, Scheinwerfer, coming home, Pfützenbeleuchtung, Innenbeleuchtung, Zündenergie für den Airbag?
Woher kommt die Energie für ABS, ESP, EDS????

Wer befeuert deine Stereo-Anlage mit Booster, 4mal 15 Watt Hochtöner, 2mal 75 Watt Tieftöner und 2 25 Watt Mitteltönern??????

Wenn du die genannten Punkte auf ein Elektro-Auto umsetzt, erreichst du mit den derzeitigen Stromspeichern eine Reichweite von maximal 20 km.
Bätsch bumm aus die Maus.

Daher die ganzen Hybrid-Entwicklungen die außer dem Toyota bisher alle ein Nischendasein führen.



Hier OT, trotzdem: Moderne Dieselmotoren erreichen schon lange einen Wirkunsgrad, dass die Abwärme nicht mehr ausreicht um den Innenraum ausreichend aufzuheizen. Deshalb haben diese Autos einen elektrischen Zusatzheizer, Großraum-PKWs eine kleine Standheizung.
Der Stromhaushalt eines modernen PKW ist inzwischen so weit ausgereizt, dass eine Autobatterie ledilich noch einen Lebensdauer von 3-5 Jahren hat. Die inflationsartig gestiegene Anzahl der Ladezyklen ist dafür verantwortlich.
Die Erhöhung des Bordnetzes auf, wie angedacht, 48 Volt ist nicht möglich, da in dem Fall extreme Korrosionsprobleme auftreten. Wenn, dann müsste eine "Minus-Verkabelung" eingebaut werden, was zu einem Mehrgewicht von ca. 200 kg führen würde.

ein kleiner Ausriss aus 150 Jahren Ingenieurskunst.Thumbs_up

(02.02.2014 16:01)Avicenna schrieb:  Ich gehe auf deine Ausführungen und die durchaus berechtigten Einwände später nochmal ein.
Nur ganz kurz - all das, was du aufgezählt hast, muss natürlich von der Brennstoffzelle gestemmt werden. In dem System Wasserstoff/Sauerstoff steckt dafür genügend Energie, und aus chemischer Sicht - so ziemlich konkurrenzlos ... sie muss nur effizient genug, rausgekitzelt werden.

Das passt aber gar nicht mehr, zu dem von dir gerade erst neu erstellten Thema. Das müßte irgendwo anders hin ... sonst kommen wir da durcheinander.


Natürlich stemmt das die Brennstoffzelle.
Dem stehen halt noch die Kosten entgegen.

Aus dem oberen Link:
Zitat:Kostentreiber ist das Edelmetall Platin, das den Preis für ein Brennstoffzellensystem je Fahrzeug laut Roland Berger derzeit auf rund 45.000 Euro hebt. Dabei macht die sogenannte Membran-Elektroden-Einheit (Membrane Electrode Assembly - MEA), die Wasserstoff mittels Platin als Katalysator in elektrische Energie für den Antrieb umsetzt, mit bis zu 45 Prozent je Fahrzeug den größten Kostenanteil aus. Rund 40 bis 70 Gramm pro MEA werden benötigt.

Es gibt noch keine "platinfreie" Brennstoffzelle.

Es gibt viele Lösungsansätze, aber vom Durchbruch kann noch keine Rede sein.
Die Ankündigungspolitik der Autohersteller ist bei diesen Punkten in meinen Augen unseriös.

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03.02.2014, 10:03
Beitrag: #2
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Es ist so 20 Jahre her, da war ich von diesem Teil

http://de.wikipedia.org/wiki/Latentw%C3%A4rmespeicher

abolut begeistert.
Bei VW und bei Mercedes hat es das Teil in die Mehrausstattungslisten geschafft, ohne dass es dann irgendwann lieferbar geworden würe, bei BMW wurde es beim 5er sogar gegen Aufpreis geliefert.

Es war beim Auto ein dickes Rohr, gefüllt mit Salzen durch das Kühlerschläuche durchgeführt wurden. Die Motorhitze hat die Salze verflüssigt, die die Wärme am anderen Morgen wieder an den Kühlkreislauf abgaben, man hat also einen warmen Motor gestartet, der weniger Abgas produziert und sofort Heizleistung hat.

Nur, man hat kein Material gefunden, dass von den Salzen nicht aufgefressen wurde. Wenn die Salze in den Kühlkreislauf kamen, gab es kapitale Motorschäden.
Damit hat sich die Sache gehabt.

Was allerdings nicht heißen will, dass der "Latentwärmespeicher" nicht nach wie vor durch die Foren geistert:
http://www.auto.de/magazin/showArticle/a...CO2-Bilanz

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03.02.2014, 14:38
Beitrag: #3
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(02.02.2014 22:33)Suebe schrieb:  Natürlich stemmt das die Brennstoffzelle.
Dem stehen halt noch die Kosten entgegen.

...

Es gibt noch keine "platinfreie" Brennstoffzelle.

Das stimmt,

wobei man optimistisch sein kann, dass speziell dieses (Platin)Kostenproblem gelöst werden wird.
Einmal durch eine weitere Minimierung der eingesetzten Katalysatormenge mittels fortgesetzter Optimierung des Reaktionsführungsprozesses, andererseits existiert die durchaus realistische Möglichkeit, dass Pt durch einen neuen HiTec-Katalysator substituiert wird.

Insgesamt muss ich dir attestieren, dass man deine Worte nun als realitätsnäher und gemäßigter bezeichnen kann und sie nicht mehr so, gewollt pessimistisch und negativ eingestellt, rüberkommen. Ein feiner Zug von dir ...Wink


Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.
Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon, wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen!

Eduard F. Mörike (1804-1875)
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03.02.2014, 16:15
Beitrag: #4
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Mag sein, dass mein Ton etwas "rau" war.
Erst letzte Woche hat mir mein Hörgeräte-Mensch einen Saich über die E-Autos erzählt, so realitätsfern wie mein Gehör....

Es ist in der Beziehung eine Situation wie Mitte der 80 als die Abgasreinigung per Kat eingeführt wurde, und jeden 2. Tag irgendein "Fachmann" bei mir stand und mir erzählt hat, dass es jetzt da noch etwas viel tolleres gibt, und ich soll mich da gefälligst mal kundig machen. "Das kann er ja schließlich vom Händler seines Vertrauens erwarten..."
Hat man tatsächlich mal nachgeschaut, waren es Kinderspielzeuge wie der Stirlingmotor oder ähnliche Teile....
Man möge mir die Rauheit bitte nachsehen.

Noch am Rande, meine Frau fährt engagiert und begeistert den Sommer über seit mindestens 10 Jahren ein Hercules Elektra-Fahrrad zur Innerstädtischen Mobilität.
Und ich hätte mir, würden keine "Gelübde" entgegenstehen längst einen Elektro-Roller angeschafft. Die Dinger ziehen wie Gift kaum zu glauben, machen echt Spass, und bei einem Zweirad fehlen halt die ganzen "Reichweitenbegrenzer".

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03.02.2014, 19:39
Beitrag: #5
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Suebe, hier geht es schlußendlich nicht um eine kleine Modifikation oder innovative, aber ressourcenfressende "Reichweitenbegrenzer". Das ganze ist ein Paradigmenwechsel was die Individual-KFZ betrifft - die konsequente Abkehr vom Verbrennungsmotor. Und na klar, dieser Wechsel muss vor allem auch in den Köpfen stattfinden, selbst wenn noch für längere Zeit, bezahlbare fossile Energieträger zur Verfügung stehen.
Wir können es ändern und wir sollten es ändern - warum den Tank von Mütterchen Erde vollends leer fahren und über kurz oder lang auf dem Trockenen sitzen? Das Zeug ist viel zu wertvoll, um es einfach nur zu verbrennen - da kann man erheblich besseres draus machen. und außerdem - es steht unserer modernen und "sauberen" Welt einfach besser ...

Wenn man sich mit Öl, Sprit und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren dumm und dämlich verdienen konnte, so kann man das mit erneuerbaren Energien und dem, was drumrum ist und hinten dran hängt, genauso.

Und wenn es der allgemeinen und beschleunigten Entscheidungsfindung in dieser Richtung dienlich ist, dann soll meinetwegen auch der "Klimawandel" mit seinen Klimakillern herhalten.


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03.02.2014, 21:49
Beitrag: #6
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(03.02.2014 19:39)Avicenna schrieb:  Suebe, hier geht es schlußendlich nicht um eine kleine Modifikation oder innovative, aber ressourcenfressende "Reichweitenbegrenzer". Das ganze ist ein Paradigmenwechsel was die Individual-KFZ betrifft - die konsequente Abkehr vom Verbrennungsmotor. Und na klar, dieser Wechsel muss vor allem auch in den Köpfen stattfinden, selbst wenn noch für längere Zeit, bezahlbare fossile Energieträger zur Verfügung stehen.
Wir können es ändern und wir sollten es ändern - warum den Tank von Mütterchen Erde vollends leer fahren und über kurz oder lang auf dem Trockenen sitzen? Das Zeug ist viel zu wertvoll, um es einfach nur zu verbrennen - da kann man erheblich besseres draus machen. und außerdem - es steht unserer modernen und "sauberen" Welt einfach besser ...

Wenn man sich mit Öl, Sprit und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren dumm und dämlich verdienen konnte, so kann man das mit erneuerbaren Energien und dem, was drumrum ist und hinten dran hängt, genauso.

Und wenn es der allgemeinen und beschleunigten Entscheidungsfindung in dieser Richtung dienlich ist, dann soll meinetwegen auch der "Klimawandel" mit seinen Klimakillern herhalten.


Jetzt wirds zum Glaubenskrieg. AngelAngel

Die einzige reale Möglichkeit sehe ich derzeit ebenfalls in der Brennstoffzelle. Aber halt eine Möglichkeit. Nicht mehr.
Die ganze Geschichte geht mir inzwischen zu lange. Seit ca. 2002 immer neue Ankündigungen. Was hat da Ballard nicht alles

Der Paradigmenwechsel wird uns in den Zeiten meines Berufslebens garantiert nicht mehr erreichen. In den 3 Jahren 6 Monaten Maximum kommt er nicht.
MaW, von dem her kann es mir am "Angesicht" vorbeigehen, und geht es mir auch.
Innocent



Aber, du wirst sehen, aber kommt nicht. der Paradigmenwechsel.
Und wenn von interessierter Seite das Barrel Öl halt auf 60$ "gesunken" wird.


OK, seis drum, mit dem 'Blümchen' beschäftige ich mich den Rest des Tages.
Werde ich hier noch Glaubenkämpfe ausfechten............. so blöd bin nicht mal ich.

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04.02.2014, 08:15
Beitrag: #7
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Dass die Brennstoffzelle noch zu teuer in der Herstellung ist, ist unbestritten.
Ein weiteres Problem stellt aber auch die Speicherung und dann das "Wiederabrufen" des Wasserstoffs dar. Entsprechende Tankstellen sucht man noch wie die Nadel im Heuhaufen, und ist der Wasserstoff erstmal im Auto, haben viele Angst, ihnen fliegt das Zeug um die Ohren wie weiland die "Hindenburg". Laut Herstellern - v.a. BMW und Mercedes - sind die Tanks sowas von sicher, nur glaubt ihnen das wohl nur eine Minderheit.

Die meisten schleppen lieber tonnenschwere Batterien mit.

VG
Christian
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04.02.2014, 08:17
Beitrag: #8
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Eine Alternative stellen wohl auch Solarzellen dar. Nur sind die auch noch längst nicht so effektiv, damit man damit ein privates KFZ im Alltagsbetrieb antreiben kann.
Aber die Zellen bräuchten einen kleinen Speicher (wenns Nacht ist oder die Sonne nicht scheint), ansonsten könnte die Energie direkt in einen E-Motor eingespeist werden. Dass diese Motoren mittlerweile für den Alltagsbetrieb effizient genug sind, zeigen die vielen E-Mobile, bei denen den Testern die Tränen der Begeisterung in die Augen getrieben werden. Diese Beschleunigung...

Wink

VG
Christian
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04.02.2014, 17:35
Beitrag: #9
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(04.02.2014 08:17)913Chris schrieb:  Eine Alternative stellen wohl auch Solarzellen dar. Nur sind die auch noch längst nicht so effektiv, damit man damit ein privates KFZ im Alltagsbetrieb antreiben kann.
Aber die Zellen bräuchten einen kleinen Speicher (wenns Nacht ist oder die Sonne nicht scheint), ansonsten könnte die Energie direkt in einen E-Motor eingespeist werden. Dass diese Motoren mittlerweile für den Alltagsbetrieb effizient genug sind, zeigen die vielen E-Mobile, bei denen den Testern die Tränen der Begeisterung in die Augen getrieben werden. Diese Beschleunigung...

Wink

VG
Christian

Für den direkten Antrieb von KFZs stellen Solarzellen allein keine wirkliche Alternative dar. Sie können bezüglich der notwendigen bestrahlbaren Fläche nicht die erforderliche Leistung erbringen, es sei denn man würde ein Fahrzeug in Kauf nehmen, was mehr an ein Flugzeug erinnert, als an ein Auto. Auch in Kombination mit sehr effizienten Stromspeichern, würde es einfach zu lange dauern, um diese Stromspeicher mittels Solarenergie ausreichend aufzuladen.

Aber die Energie für die Erzeugung des Wasserstoffs der Brennstoffzelle, könnte zu großen Teilen aus Solaranlagen stammen.
Da gibt es "wunderschöne" Projekte, die riesige Solarparks in Wüstenregionen des nördlichen Afrikas vorsehen und die neben der Wasserstofferzeugung sogar die gesamte restliche Energieversorgung Europas übernehmen (sollen) könnten.
Das ist tatsächlich vielleicht etwas utopisch, weil es politisch bzw. sicherheitspolitisch fast nicht machbar ist, aber es wurden dahingehend schon Firmen und Konsortien ins Leben gerufen, die sich damit ernsthaft beschäftigen.


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Eduard F. Mörike (1804-1875)
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06.02.2014, 11:24
Beitrag: #10
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Hinweis:
Vorher kam die Abrechnung der Stadtwerke Strom.
Bei einem Verbrauch von knapp 40.000 KW EEG-Abgabe von roundabout 2.700 Euro. zuzüglich ein paar hundert Euronen Stromsteuer.

Als doppelter Hinweis zu verstehen
1. Dass es nichts auf dieser Welt zum Nulltarif gibt, auch keine erneuerbaren Energien
2. Dass der Staat, um seine Aufgaben erfüllen zu können, auch die erneuerbaren Energien mit den selben Belastungen belegen wird, wie die althergebrachten.

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06.02.2014, 14:47
Beitrag: #11
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(06.02.2014 11:24)Suebe schrieb:  Als doppelter Hinweis zu verstehen
1. Dass es nichts auf dieser Welt zum Nulltarif gibt, auch keine erneuerbaren Energien
2. Dass der Staat, um seine Aufgaben erfüllen zu können, auch die erneuerbaren Energien mit den selben Belastungen belegen wird, wie die althergebrachten.

so what ...?
Ich denke, dass dir da nur wenige widersprechen werden.


Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.
Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon, wollen balde kommen.
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06.02.2014, 15:54
Beitrag: #12
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(06.02.2014 14:47)Avicenna schrieb:  
(06.02.2014 11:24)Suebe schrieb:  Als doppelter Hinweis zu verstehen
1. Dass es nichts auf dieser Welt zum Nulltarif gibt, auch keine erneuerbaren Energien
2. Dass der Staat, um seine Aufgaben erfüllen zu können, auch die erneuerbaren Energien mit den selben Belastungen belegen wird, wie die althergebrachten.

so what ...?
Ich denke, dass dir da nur wenige widersprechen werden.

Es geht nicht darum ob man mir widersprechen kann oder nicht,

es geht darum, dass man diesen Fakt realisiert, und die entsprechenden Schlüsse daraus zieht.

zB in dieser Diskussion hier.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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07.02.2014, 09:23
Beitrag: #13
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(06.02.2014 15:54)Suebe schrieb:  
(06.02.2014 14:47)Avicenna schrieb:  so what ...?
Ich denke, dass dir da nur wenige widersprechen werden.

Es geht nicht darum ob man mir widersprechen kann oder nicht,

es geht darum, dass man diesen Fakt realisiert, und die entsprechenden Schlüsse daraus zieht.

zB in dieser Diskussion hier.


Der Rohölpreis wird heute "künstlich" hochgehalten. Die Länder mit förderwürdigen Vorkommen sind sich in der Beziehung einig, die Multis mit Zugriff auf diese Vorkommen ebenfalls. Alle können bestens existieren damit.
Sollte es tatsächlich den vielfach berufenen "Paradigmen-Wechsel" geben, ist ziemlich sicher zu erwarten, dass der Rohölpreis ziemlich sofort so stark fallen wird, dass die Verfahren, die den "Paradigmen-Wechsel" möglich machen würden, unwirtschaftlich werden.
Ergo, der "Paradigmen-Wechsel" so nicht stattfinden kann.

Es ist durchaus möglich, dass die Hotelpaläste in Dubai durch einen fürchterlichen Preisverfall ähnliche Ruinen werden wie die in der Kautschukstadt Manaus am Amazonas.
Was aber nichts daran ändert, dass am Amazonas noch immer Kautschuk gesammelt wird.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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07.02.2014, 12:03
Beitrag: #14
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Gäbe es den "Wassermotor", wäre das Patent dafür längst im Giftschrank bei ESSO.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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09.02.2014, 05:20
Beitrag: #15
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(07.02.2014 12:03)Arkona schrieb:  Gäbe es den "Wassermotor", wäre das Patent dafür längst im Giftschrank bei ESSO.

Es gab tatsächlich vor einigen Jahren einen Bericht in der Autobild über das "Wasserauto".
Man hat nie wieder was davon gehört.Indifferent

Mit dem Thema Auto und Umwelt wird übrigens immens viel Schindluder getrieben...

1) Am ressourcenschonendsten ist das Auto, das am längsten hält. Denn die meiste Energie wird bei der Herstellung benötigt.

2) Die Hybrids sind nur pures Marketing. Brauchen unisono mehr als vergleichbare Diesel, sind in der Herstellung ressourcenintensiver (Schwermetalle, seltene Erden), was dann bei der Entsorgung auch nicht so das Gelbe vom Ei ist..

3) Der Strom für die Elektroautos kommt aus der Steckdose.Rolleyes

MfG, Titus Feuerfuchs
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09.02.2014, 11:26
Beitrag: #16
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Die Hybriden machen insofern Sinn, als sie quasi als Vorbereitung dienen für die Zeit, in der Benzin schlicht zu teuer wird, mangels Reserven. Dann hat man schon Erfahrung mit dem Bau von Elektroautos, man hat die Kapazitäten, um die erforderlichen Stückzahlen zu bauen, die für einen vernünftigen (= bezahlbaren) Preis nötig sind.
Bis dahin dürfen wir Verbraucher uns über unser eingeredetes gutes Gewissen freuen (gut für die Stückzahlen) - und über Hybridautos, die den Punch der Elektromotoren nutzen um phänomenale Beschleunigsleistungen zu erzielen.

Ich sehe den Hybridantrieb für die nähere Zukunft in Autos wie dem Panamera, dem 918, dem Tesla, also als Sportantrieb, und in Schiffen wie dem Q7, dem mit dem Hybridantrieb tatsächlich so etwas wie ein akzeptabler Verbrauch einzutrichtern ist. In den USA mit ihrem F150 als meistverkauftem Auto wäre da ein Riesenpotential, den Fahrern über den Umweg "sportliche Fahrleistungen" ein Gefühl für´s Benzinsparen zu geben.

VG
Christian
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09.02.2014, 13:00
Beitrag: #17
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
(09.02.2014 11:26)913Chris schrieb:  Die Hybriden machen insofern Sinn, als sie quasi als Vorbereitung dienen für die Zeit, in der Benzin schlicht zu teuer wird, mangels Reserven. ......


Wir sind hier in einem Historik-Forum, ich erinnere deshalb an den "Benzin-Vertrag" der 30er Jahre,

Die Idee Kohle-Vergasung feierte in den 70ern eine Neuauflage. Die Ruhrkohleindustrie erhoffte sich dadurch die Rettung der Zechen. Eine Pilotanlage wurde gebaut und in Betrieb genommen.
Ergebnis: Eine wirtschaftliche Produktion könnte dann möglich werden, wenn der Ölpreis bei über 75 US-Dollar/Barrel (1979) liegen würde.
Übersetzt man dies auf 2014 kann man gut und gerne vom doppelten, also 150 $/Barrael ausgehen. der aufmerksame Beobachter wird konstatieren, dass dieser Preis seit 2008 immer mal wieder gestreift, keinesfalls aber nachhaltig erreicht wurde.
Ein Schelm der ..... usw. usf.

Was man sich auch verdeutlichen muss, der Rohölgestehungspreis liegt bei vielleicht 10 $/Barrel, derzeit (Feb. 2014) wird er zu $ 110/Barrel gehandelt. Nur damit klar wird, was da für ein Volumen an Preisreaktionsmöglichkeiten vorhanden ist.

Womit das äußerst langsame Innovationstempo aller Alternativen erklärlich wird.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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11.02.2014, 05:55
Beitrag: #18
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Zumal durch's Fracking in den USA die Karten neu gemischt sind. Die USA, so konstatieren einige Experten, wird in einiger Zeit vom Nettorohölimporteur zum Exporteur werden.

Ich pers. gleube nicht, dass in diesem Jahrhundert die Ablöse des Öls als Hauptenergieträger virulent wird.

MfG, Titus Feuerfuchs
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11.02.2014, 11:02
Beitrag: #19
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Schaeffler in Herzogenaurach,(LUK, FAG INA) heute ein führender Zulieferer der Autoindustrie, hat einen Radnabenantrieb entwickelt.
"Kurz vor der Serienreife"
Ich will hier nicht weiter auf die Technik eingehen, auch nicht auf das besondere Problem eines Radnabenmotors die hohen ungefederten Massen.

Die "Krafthand" hat dies zum Anlass genommen ähnliche Projekte aus den letzten Jahren ins Gedächtnis zu rufen, mit dem letzten Stand der Veröffentlichungen:
Michelin: "Active Wheel" von 2008, sollte 2010 in Serie gehen..... Seither Sendepause
Siemens-VDO: "eCorner" schon seit 2006 kein Tönchen mehr. ......
Evans Electric: Aug. 2013, "Werkstatt-Maßstab"
Volvo: "ReCharge Concept" 2007, "Studie"....

maW bißchen was zu tun für die Lehrlings-Abteilung,
kein Mensch nimmt das Geld in die Hand um da etwas über den "Spielmodus" hinaus zu entwickeln,

denn es ist nichts in Sicht, das dem Öl kostenmäßig nahe kommt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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11.02.2014, 18:51
Beitrag: #20
RE: Alternative Methoden der Energiespeicherung
Heute im "Autohaus"
http://www.autohaus.de/e-limousine-quant...sletter-AH

Ausriss:
Zitat:Technologie ist noch wenig zu erfahren.

Allerdings dürfte es sich bei der Speichertechnik um eine sogenannte Redox-Flow-Batterie handeln. ./.

Grob gesehen handelt es sich bei der Redox-Flow-Batterie um eine Mischung aus Akku und Brennstoffzelle. Wie bei letzterer kommt die für das Aufladen benötigte Energie nicht aus der Steckdose, sondern aus der Zapfpistole. Allerdings nicht in Form von Wasserstoff, sondern in Form eines Elektrolyts, das seine Energie anschließend wie in herkömmlichen Akkus in Form von Strom abgibt

tagtäglich flattern solche Meldungen über Schreibtisch und Bildschirm
mal sehen, wa da nach den Ankündigungen in Genf (Automobilsalon) noch bleibt

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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