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Moderne Erziehung und Werteverfall
24.04.2014, 14:36
Beitrag: #61
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
Im großen und ganzen teile ich deine Beobachtungen, auch wenn wir hier gar nicht auf dem Land sind, sondern eigentlich schon sehr städtisch.

Die Konflikte zwischen Alteingesessen und neuzugezogen gibt es hier auch so- zumal sich so eine gewisse örtliche Begrenzung festmachen läßt. In dem einem Stadtteil wohnen die Alteingesessenen, hier in der Gegend die neuzugezogenen, die vor allem im Bankenviertel arbeiten. So etwas beschränkt sich also nicht aufs Land, sondern findet sich auch am Rande der Großstadt.

Die Regeln in so einer Art "Neugründerkolonie" sind zwar meistens völlig verschieden von denen der Alteingesessenen, aber sie sind genauso starr. Ganz akute Problematik : hier ist man schon ein Außenseiter, wenn man es nur Erwägung zieht, das Kind vielleicht auf die Gesatmschule zu schicken- hier herrscht Gymnasialzwang, ansonsten hast du irgenddwo auf dem Weg versagt oder bewiesen, daß du zum Proletariat gehörst... Und wenn dein Kind kein Smartphone oder Tablet hat, dann bist du ein ewig gestriger, der sich den Segnungne der neuen Medien verweigert und wirst behandelt, als wärst du irgendwo 1760 stehen geblieben...Und natürlich mußt du mindestens 25 Stunden Teilzeit arbeiten gehen, weil es natürlich keine zeitliche Aufgabe ist, dich um die Kinder zu kümmern. Wer nicht arbeitet, ist faul und leistungsunwillig...


Die Alteingesessenen dagegen schimpfen natürlich auf die Rabenmütter, für die nurs Geld wischtisch is. Die zwar schicke Autos fahrn,und deure Glamotte trache, aber sich net gscheit um die Kinn kimmern...

Am besten man wohnt in einem Stadteil und hat seinen Sportverein im anders. Ansonsten hält man es nämlich nicht aus, wenn man weder noch ist...Big Grin

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05.05.2014, 22:14
Beitrag: #62
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
So jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu, ob es angebracht ist oder nicht ist mir ziemlich wurscht. Wink Big Grin

Zum Werteverfall. Ich finde den Begriff nichts sagend, bzw. falsch angebracht. Es findet nämlich so gesehen keine Werteverfall statt, sondern eine Wertepluralisierung. Es gibt nämlich nicht mehr eine begrenzte Anzahl von Werten, sondern sehr viele, von denen jeder andere vermittelt bekommt.

Das ist aber so gesehen keine Folge von moderner Erziehung, sondern eine Folge der gesellschaftlichen Entwicklung, die seit den 50er stattfindet. Nämlich der Individualisierung. D.h. der Mensch hat auf der einen Seite mehr Freiheiten und Entscheidungspielräume, auf der anderen Seite leidet er jedoch unter mehr und stärkeren Entscheidungszwängen und verliert Bindungen (z.B. ist die Bindung zwischen Kindern und Eltern heute eine andere als in den 50er).
Dadurch kommt es automatisch zu einer Wertepluralisierung, da für manche alte Werte in der neuen Lebenswelt keinen Sinn ergeben bzw. keinen Zweck mehr erfüllen. Deswegen nehmen sie neue an.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist muss jeder selbst für sich entscheiden.

Von dieser Pluralisierung ist allerdings auch die Erziehung betroffen.
Es gibt Eltern die eher liberal erziehen und es gibt welche, die eher streng erziehen. Das ist so gesehen auch nicht schlimm, so lange sie das Ziel der Erziehung nicht verfehlen, wobei dabei auch die Frage ist, was das Erziehungsziel ist.

Nun zur Gewalt. Die Aussage, dass es vermehrt zu Gewalttaten kommt stimmt nur bedingt. Zwar stieg von 1999 bis 2007 die Gewaltkriminalität an, fällt jedoch seit dem wieder.
http://de.statista.com/statistik/daten/s...inalitaet/
Das die Menschen subjektiv denken die Gesellschaft würde immer gewaltätiger werden liegt an der Berichterstattung über Gewalt, die zugenommen hat. Dadurch gibt es eben diesen subjektiven Eindruck von der zunehmenden Gewalt, auch wenn dem nicht so ist.

Die Ursache für Gewalt, vor allem für jugendliche Gewalt ist nicht die mediale Gewalt im Fernsehen oder in Computerspielen.
Niemand wird durch Call of Duty oder andere Spiele zum Gewaltmensch.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/med...509-5.html
Was jetzt aber Gewalt genau auslöst kann kein Wissenschaftler genau sagen. Aus dem Grund gibt es auch verschiedene Erklärungsansätze für Gewalt, wobei ich den von Heitmeyer für sehr gut halte, grade im Bezug auf unsere heutige Zeit.
Zitat:Heitmeyer:
Man muss sich natürlich die Frage stellen, was Gewalt hervorbringt, warum ein Mensch das Leben - auch das eigene - so radikal abwertet und so extrem auf die Demonstration von Macht setzt. Die Spur führt zum Problem der Anerkennung: Wer braucht mich? Fühle ich mich gerecht behandelt? Bin ich gleichwertig? Werden meine Gefühle akzeptiert? Diese Fragen sind existenzieller Natur, und ihrer Bedeutung nachzugehen ist ergiebiger, als nur nach Anstößen von außen zu suchen: etwa nach dem Videokonsum des Täters oder nach der Wirkung von Fernsehbildern. Solche Einflüsse können allenfalls die "Strategien" beeinflussen, die der Gewalttäter wählt. Sie sind aber meist nicht ausschlaggebend für die Entscheidung, das eigene Leben und das Leben anderer auszulöschen. Von größerem Gewicht dafür ist etwas anderes: dass der spätere Täter auf die oben genannten Fragen keine Antworten gefunden hat.
http://www.zeit.de/2002/19/Suechtig_nach_Anerkennung

So das wars fürs erste. Big Grin

"Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten."
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05.05.2014, 22:46
Beitrag: #63
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  So jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu, ob es angebracht ist oder nicht ist mir ziemlich wurscht. Wink Big Grin

Gute Einstellung.

(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Zum Werteverfall. Ich finde den Begriff nichts sagend, bzw. falsch angebracht. Es findet nämlich so gesehen keine Werteverfall statt, sondern eine Wertepluralisierung.

Mit Werteverfall meinte ich, dass diejenigen Werte, die einen harmonischen gemeinschaftlichen Zusammenleben dienlich sind (z.B. Rücksichtnahme) am Rückgang sind. Der Thread war ja als Doppel-These/Frage formuliert, also ob es einen Werteverfall gibt und ob und welchen Anteil die moderne Erziehung daran hat.

Wertepluralisierung (wie etwas verschiedene Lebensformen) ist was gutes, aber gerade da traue ich mir auch zu urteilen, dass wir nicht toleranter geworden sind, trotz Pluralismus.

Tja, und Deine Einleitung "ist mir wurscht, ob es passt oder nicht" und im nächsten Passus der Begriff sein "nichts sagend bzw. falsch" - tja, da muss man wohl nicht mehr allzu viel kommentieren. Du lieferst ungewollt ein vortreffliches Beispiel, wie berechtigt das Thema des Threads ist.
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05.05.2014, 22:51
Beitrag: #64
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Zum Werteverfall. Ich finde den Begriff nichts sagend, bzw. falsch angebracht. Es findet nämlich so gesehen keine Werteverfall statt, sondern eine Wertepluralisierung. Es gibt nämlich nicht mehr eine begrenzte Anzahl von Werten, sondern sehr viele, von denen jeder andere vermittelt bekommt.

Eine sehr idealistische Vorsellung, die leider nicht ganz zutreffend ist. Es ist nicht einfach so, daß einige sehr enge alte Wertvorstellungen aufgegeben und durch unterschiedliche, modernere Wertvorstellungen ersetzt worden wären.
Vielfach sind die alten Werte verschwunden- und an ihre Stelle ist ein großes Nichts getreten.

Erziehung ist dafür ein gutes Beispiel. Es ist gut, daß man von den alten, engstirnigen Erziehungsmethoden abgekommen ist. Daß Kinder nicht mehr geprügelt werden, sie nicht mehr in Dunkle Schränke gesperrt, mit Essensentzug betraft oder in Ecken gestellt werden.
Stattdessen gibt es heute Triple P mit dem Stillen Stuhl, dem zaubersack oder sonstige Ideen.
Und es gibt Eltern, die gar keine Erziehungsprinzipien haben. Die irhe Kinder gewähren lassen. Nicht, weil sie so wahnsinnig liberal sind. Sondern, weil sie es einfach zu anstrengend finden, etwas zu machen.
Welcher Wert aus dem Wertepluralismus ist das denn?
Und bitte komm mir jetzt nicht mit "Liberalität". Nein, das hat damit nichts zu tun. Gefragt, warum sie ihrer 11 jährigen Tochter keine Grenzen setze, kam als Antwort zwar zunächst "sie hat halt so einen Freiheitsdrang", aber dann kam hinterher "ja, ansonsten versaut sie uns doch den Tag."

Welche Werte siehst du da?


(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Das ist aber so gesehen keine Folge von moderner Erziehung, sondern eine Folge der gesellschaftlichen Entwicklung, die seit den 50er stattfindet. Nämlich der Individualisierung.

Und da haben wir sie wieder, die ale Henne- und Eier- Frage. Was macht dich so sicher, daß die Gesellschaftliche Entwicklung nichts mit Erziehung zu tun hat? Individualisierung der Gesellschaft kann es ohne die Bereitschaft, Kindern in ihrer Entwicklung ihre Individualität zu lassen, gar nicht geben. Also ist, bevor sich eine ganze gesellschaft indivualisiert erst einmal nötig, daß ausreichend Kinder individuell erzogen werden...


(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Dadurch kommt es automatisch zu einer Wertepluralisierung, da für manche alte Werte in der neuen Lebenswelt keinen Sinn ergeben bzw. keinen Zweck mehr erfüllen. Deswegen nehmen sie neue an.

Wenn sie neue annehmen. Davon bin ich nicht bei allen überzeugt...

(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Von dieser Pluralisierung ist allerdings auch die Erziehung betroffen.
Es gibt Eltern die eher liberal erziehen und es gibt welche, die eher streng erziehen. Das ist so gesehen auch nicht schlimm, so lange sie das Ziel der Erziehung nicht verfehlen, wobei dabei auch die Frage ist, was das Erziehungsziel ist.

Annatar, ich mag dich furchbar gerne, aber hier redest du einfach inhaltsleeren Quark. Wink Ich möchte hinzufügen, daß es dabei auch zunehmend Eltern gibt, die gar nicht erziehen. Und damit meine ich nicht unbedingt Eltern am unteren Ende der sozialen Leiter.


(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Die Ursache für Gewalt, vor allem für jugendliche Gewalt ist nicht die mediale Gewalt im Fernsehen oder in Computerspielen.
Niemand wird durch Call of Duty oder andere Spiele zum Gewaltmensch.
Nun lassen wir mal bitte die Shcwarz-Weißmalerei beiseite. Seit es medien gibt, wird immer wieder darüber gestritten, daß sie gewalt anheizen. Ganz egal, welche medien das sind. War früher mal Elvis ein Verderber der Jugend, ging diese Ehre dann auf die Beatles udn dann irgendwann AC/DC über. Heute hat man Computerspiele.
Verharmlosen sollte man die Gewaltspiele aber auch wieder nicht. Jemand der ein stabiles Wertesystem hat, wird dadurch sicher nicht zum Amokläufer. Jemand, der ohnehin instabil ist, läßt sich durch Gewalt- udn Killerspiele aber sehr wohl beeinflussen. Alles eine Frage der Dosierung...

(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Was jetzt aber Gewalt genau auslöst kann kein Wissenschaftler genau sagen. Aus dem Grund gibt es auch verschiedene Erklärungsansätze für Gewalt, wobei ich den von Heitmeyer für sehr gut halte, grade im Bezug auf unsere heutige Zeit.
[quote]
Heitmeyer:
Man muss sich natürlich die Frage stellen, was Gewalt hervorbringt, warum ein Mensch das Leben - auch das eigene - so radikal abwertet und so extrem auf die Demonstration von Macht setzt. Die Spur führt zum Problem der Anerkennung: Wer braucht mich? Fühle ich mich gerecht behandelt? Bin ich gleichwertig? Werden meine Gefühle akzeptiert? Diese Fragen sind existenzieller Natur, und ihrer Bedeutung nachzugehen ist ergiebiger, als nur nach Anstößen von außen zu suchen: etwa nach dem Videokonsum des Täters oder nach der Wirkung von Fernsehbildern. Solche Einflüsse können allenfalls die "Strategien" beeinflussen, die der Gewalttäter wählt. Sie sind aber meist nicht ausschlaggebend für die Entscheidung, das eigene Leben und das Leben anderer auszulöschen. Von größerem Gewicht dafür ist etwas anderes: dass der spätere Täter auf die oben genannten Fragen keine Antworten gefunden hat.
http://www.zeit.de/2002/19/Suechtig_nach_Anerkennung
[quote]

Eine recht überzeugende These. Wenn man daran glaubt, dann kann jeder ab jetzt und sofort etwas tun, um der Gewalt vorzubeugen.

Geh zu dem menschen, der im Nebenraum sitzt und sage und zeige ihm, daß du ihn so magst und schätzt, wie er ist. Daß du sein Bemühen um dich schätzt.
Gehe morgen früh auf die Straße und begegne den Menschen höflich und respektvoll, zeige ihnen durch die Art und Weise, wie du sie behandelst, daß du ihre Würde achtest....
Ja, ich denke, wenn wir so miteinander umgehen würden, dann gäbe es weniger Gewalt. Aber wir tun es nicht...

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05.05.2014, 22:57
Beitrag: #65
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(05.05.2014 22:46)Marek1964 schrieb:  
(05.05.2014 22:14)Annatar schrieb:  Zum Werteverfall. Ich finde den Begriff nichts sagend, bzw. falsch angebracht. Es findet nämlich so gesehen keine Werteverfall statt, sondern eine Wertepluralisierung.
Mit Werteverfall meinte ich, dass diejenigen Werte, die einen harmonischen gemeinschaftlichen Zusammenleben dienlich sind (z.B. Rücksichtnahme) am Rückgang sind. Der Thread war ja als Doppel-These/Frage formuliert, also ob es einen Werteverfall gibt und ob und welchen Anteil die moderne Erziehung daran hat.
Beim Beispiel Rücksichtnahme därngt sich mir ehrlich gesagt die Frage auf, ob das überhaupt jemals ein echter Wert war oder eher ein postulierter Wert, an den sich aber schon damals kaum einer wirklich gehalten hat.
(05.05.2014 22:46)Marek1964 schrieb:  Wertepluralisierung (wie etwas verschiedene Lebensformen) ist was gutes, aber gerade da traue ich mir auch zu urteilen, dass wir nicht toleranter geworden sind, trotz Pluralismus.
Ich sehe das auch wie du. Die deutsche Gesellschaft ist nicht wirklich toleranter geworden. Man denke nur an die Diskussion über den Bildungsplan der Regeierung von Ba-Wü.
Das einzig neue ist nur, dass die Intoleranz nicht mehr offen zur Schau gestellt wird, sondern meistens verdeckt wird.
(05.05.2014 22:46)Marek1964 schrieb:  Tja, und Deine Einleitung "ist mir wurscht, ob es passt oder nicht" und im nächsten Passus der Begriff sein "nichts sagend bzw. falsch" - tja, da muss man wohl nicht mehr allzu viel kommentieren. Du lieferst ungewollt ein vortreffliches Beispiel, wie berechtigt das Thema des Threads ist.
Nimm nicht alles so ernst. Wink
Der erste Satz war mehr spaßig gemeint. Smile

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05.05.2014, 23:19
Beitrag: #66
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall

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05.05.2014, 23:20
Beitrag: #67
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(05.05.2014 23:19)Annatar schrieb:  
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Eine sehr idealistische Vorsellung, die leider nicht ganz zutreffend ist. Es ist nicht einfach so, daß einige sehr enge alte Wertvorstellungen aufgegeben und durch unterschiedliche, modernere Wertvorstellungen ersetzt worden wären.
Vielfach sind die alten Werte verschwunden- und an ihre Stelle ist ein großes Nichts getreten.
Vielleicht, was mir aber ehrlich gesagt zu pessimistisch ist.
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Erziehung ist dafür ein gutes Beispiel. Es ist gut, daß man von den alten, engstirnigen Erziehungsmethoden abgekommen ist. Daß Kinder nicht mehr geprügelt werden, sie nicht mehr in Dunkle Schränke gesperrt, mit Essensentzug betraft oder in Ecken gestellt werden.
Stattdessen gibt es heute Triple P mit dem Stillen Stuhl, dem zaubersack oder sonstige Ideen.
Und es gibt Eltern, die gar keine Erziehungsprinzipien haben. Die irhe Kinder gewähren lassen. Nicht, weil sie so wahnsinnig liberal sind. Sondern, weil sie es einfach zu anstrengend finden, etwas zu machen.
Welcher Wert aus dem Wertepluralismus ist das denn?
Und bitte komm mir jetzt nicht mit "Liberalität". Nein, das hat damit nichts zu tun. Gefragt, warum sie ihrer 11 jährigen Tochter keine Grenzen setze, kam als Antwort zwar zunächst "sie hat halt so einen Freiheitsdrang", aber dann kam hinterher "ja, ansonsten versaut sie uns doch den Tag."

Welche Werte siehst du da?
Ich glaube solche Eltern kann man nicht mit einem Wort beschreiben.
Bei denen greift meiner Meinung nach ganz stark die Selbstverwirklichung. Sie wollen sich letzten Endes Selbstverwirklichen und dazu gehört eben auch ein Kind. Nur das will man dann eben nicht vernünftig erziehen, da seine Gegenwehr die eigene Selbstverwirklichung stört.
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Und da haben wir sie wieder, die ale Henne- und Eier- Frage. Was macht dich so sicher, daß die Gesellschaftliche Entwicklung nichts mit Erziehung zu tun hat? Individualisierung der Gesellschaft kann es ohne die Bereitschaft, Kindern in ihrer Entwicklung ihre Individualität zu lassen, gar nicht geben. Also ist, bevor sich eine ganze gesellschaft indivualisiert erst einmal nötig, daß ausreichend Kinder individuell erzogen werden...
Einerseits ja, andererseits ist diese Individualisierung auch eine Folge der veränderten sozialen und ökonomischen Begebenheiten.
So sind die Menschen z.B. mobiler geworden, die Frauen haben sich emanzipiert oder emanzipieren sich noch (je nachdem wie mans sieht) und auch höhere Bildung ist für mehr Menschen erreichbar geworden, wenn auch nicht für alle.
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Wenn sie neue annehmen. Davon bin ich nicht bei allen überzeugt...
Bei manchen Menschen ist es wirklich schwer zu erkennen, welche Werte sie haben.
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Annatar, ich mag dich furchbar gerne, aber hier redest du einfach inhaltsleeren Quark. Wink Ich möchte hinzufügen, daß es dabei auch zunehmend Eltern gibt, die gar nicht erziehen. Und damit meine ich nicht unbedingt Eltern am unteren Ende der sozialen Leiter.
Okay die hab ich mal wieder gekonnt ignoriert, aber ich will ja auch Politiker werden, also ist inhaltsleerer Quark reden doch schon ne gute Eigenschaft. Wink Big Grin
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  Nun lassen wir mal bitte die Shcwarz-Weißmalerei beiseite. Seit es medien gibt, wird immer wieder darüber gestritten, daß sie gewalt anheizen. Ganz egal, welche medien das sind. War früher mal Elvis ein Verderber der Jugend, ging diese Ehre dann auf die Beatles udn dann irgendwann AC/DC über. Heute hat man Computerspiele.
Verharmlosen sollte man die Gewaltspiele aber auch wieder nicht. Jemand der ein stabiles Wertesystem hat, wird dadurch sicher nicht zum Amokläufer. Jemand, der ohnehin instabil ist, läßt sich durch Gewalt- udn Killerspiele aber sehr wohl beeinflussen. Alles eine Frage der Dosierung...
Ich weiß. Ich hielt es trotzem für angebracht darauf hinzuweisen, dass allein Killerspiele keinen Gewalttäter machen.
(05.05.2014 22:51)Bunbury schrieb:  [quote='Annatar' pid='35295' dateline='1399320864']
Was jetzt aber Gewalt genau auslöst kann kein Wissenschaftler genau sagen. Aus dem Grund gibt es auch verschiedene Erklärungsansätze für Gewalt, wobei ich den von Heitmeyer für sehr gut halte, grade im Bezug auf unsere heutige Zeit.
Zitat:Heitmeyer:
Man muss sich natürlich die Frage stellen, was Gewalt hervorbringt, warum ein Mensch das Leben - auch das eigene - so radikal abwertet und so extrem auf die Demonstration von Macht setzt. Die Spur führt zum Problem der Anerkennung: Wer braucht mich? Fühle ich mich gerecht behandelt? Bin ich gleichwertig? Werden meine Gefühle akzeptiert? Diese Fragen sind existenzieller Natur, und ihrer Bedeutung nachzugehen ist ergiebiger, als nur nach Anstößen von außen zu suchen: etwa nach dem Videokonsum des Täters oder nach der Wirkung von Fernsehbildern. Solche Einflüsse können allenfalls die "Strategien" beeinflussen, die der Gewalttäter wählt. Sie sind aber meist nicht ausschlaggebend für die Entscheidung, das eigene Leben und das Leben anderer auszulöschen. Von größerem Gewicht dafür ist etwas anderes: dass der spätere Täter auf die oben genannten Fragen keine Antworten gefunden hat.
http://www.zeit.de/2002/19/Suechtig_nach_Anerkennung
[quote]
Eine recht überzeugende These. Wenn man daran glaubt, dann kann jeder ab jetzt und sofort etwas tun, um der Gewalt vorzubeugen.

Geh zu dem menschen, der im Nebenraum sitzt und sage und zeige ihm, daß du ihn so magst und schätzt, wie er ist. Daß du sein Bemühen um dich schätzt.
Gehe morgen früh auf die Straße und begegne den Menschen höflich und respektvoll, zeige ihnen durch die Art und Weise, wie du sie behandelst, daß du ihre Würde achtest....
Ja, ich denke, wenn wir so miteinander umgehen würden, dann gäbe es weniger Gewalt. Aber wir tun es nicht...
Ich bin mir jetzt grade nicht so sicher, ob du das wirklich ernst meinst oder nicht. Außerdme würde mein Bruder mich wohl anschreien, wenn ich jetzt in sein Zimmer gehe, ihn wecke und ihm sage, dass ich ihn mag. Big Grin Cool
Falls du es ernst meinst stimme ich dir jedoch zu.
Okay, wieso wird der Beitrag jetzt nicht angezeigt??

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11.05.2014, 06:05
Beitrag: #68
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(05.05.2014 22:57)Annatar schrieb:  Beim Beispiel Rücksichtnahme därngt sich mir ehrlich gesagt die Frage auf, ob das überhaupt jemals ein echter Wert war oder eher ein postulierter Wert, an den sich aber schon damals kaum einer wirklich gehalten hat.

Rücksichtnahme ist ein uralter Wert, ohne den es die Menschheit wohl nicht zu dem gebracht hätte, was sich heute geschaffen hat.

Zitat:"Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, hast du mir getan."

- Jesus von Nazareth

Grundsätzliche Werte, wie etwa die Goldene Regel, sind zeit- und ortsunabhängig.

Wie viele sich daran halten, tut für die universale Gültigkeit zentraler Werte nichts zur Sache.



(05.05.2014 22:57)Annatar schrieb:  [...] Die deutsche Gesellschaft ist nicht wirklich toleranter geworden. Man denke nur an die Diskussion über den Bildungsplan der Regeierung von Ba-Wü.
Das einzig neue ist nur, dass die Intoleranz nicht mehr offen zur Schau gestellt wird, sondern meistens verdeckt wird.

Das nennt man dann Heuchelei, wie sie von diversen Toleranzromatikern und Moralaposteln gerne gelebt wird.

MfG, Titus Feuerfuchs
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11.05.2014, 16:39
Beitrag: #69
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(11.05.2014 06:05)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(05.05.2014 22:57)Annatar schrieb:  Beim Beispiel Rücksichtnahme därngt sich mir ehrlich gesagt die Frage auf, ob das überhaupt jemals ein echter Wert war oder eher ein postulierter Wert, an den sich aber schon damals kaum einer wirklich gehalten hat.

Rücksichtnahme ist ein uralter Wert, ohne den es die Menschheit wohl nicht zu dem gebracht hätte, was sich heute geschaffen hat.
Ein Wert sicher. Die Frage ist doch nur, wie stark er beachtet wurde bzw. wird.
Denn meine Erfahrung ist, dass gerade die Menschen, die Rücksichtnahme einfordern mit am rücksichtslosen sind.
(11.05.2014 06:05)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(05.05.2014 22:57)Annatar schrieb:  [...] Die deutsche Gesellschaft ist nicht wirklich toleranter geworden. Man denke nur an die Diskussion über den Bildungsplan der Regeierung von Ba-Wü.
Das einzig neue ist nur, dass die Intoleranz nicht mehr offen zur Schau gestellt wird, sondern meistens verdeckt wird.
Das nennt man dann Heuchelei, wie sie von diversen Toleranzromatikern und Moralaposteln gerne gelebt wird.
Die sind eher nicht das Problem, sondern die Menschen, die im Kopf in den 50er Jahren stehen geblieben sind, aber dazu eben nicht stehen wollen bzw. es nicht einsehen.

"Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten."
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06.01.2018, 13:09
Beitrag: #70
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
OT: Ich lese mir gern alte Themen durch und denke, wow, so eine Vielfalt an Usern und Meinungen in den kleinsten Unterschieden. Das macht eine Diskussionskultur aus, vor allem gegen festgefahrene und verklemmte Meinungen, die selbst nach vielen Jahren noch Bestand scheinen zu haben.

Aber warum ist die Vielfalt in dem Forum verflogen?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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06.01.2018, 17:19
Beitrag: #71
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
Inaktivität, Interessenänderung, kein/seltener Zugang zum Internet, Verhinderungen, ...

„Quintili Vare, legiones redde!“
Augustus
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06.01.2018, 19:47
Beitrag: #72
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(06.01.2018 17:19)Hallo schrieb:  Inaktivität, Interessenänderung, kein/seltener Zugang zum Internet, Verhinderungen, ...

Ich glaube oder besser ich hoffe, es sind keine persönlichen Befindlichkeiten, wogegen auch immer ...
Eine Diskussion auf der historischen Ebene ist in der Regel von Fakten, die ggf. feststehen begleitet, eine Diskussion aus diesen Kreis in die politische Ebene verlässt die Basis der Fakten oder historischen Erkenntnissen hinein in die Welt der starrsinnigen Behauptungen ohne Maß ...
Das mag eben nicht jeder, Leider.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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06.01.2018, 22:28
Beitrag: #73
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
Es ist eine Entwicklung die eigentlich quer durch alle Foren geht.
Ich würde das mit der Entwicklung bei den ausgeübten Sportarten vergleichen,
es werden immer mehr Disziplinen, die Anzahl der Sportler ist aber endlich.....

Persönliches würde ich weniger vermuten, klar bleibt da mal einer weg, dafür kommt ein anderer deb nab abderswo geärgert hat, ich denke mal dies ist eher ein Nullsummenspiel.

Das beste Mittel gegen Forenfrust ist mMn nach das Verfassen von guten interessanten Beiträgen.
Ergo, wir alle sind gefordert.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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07.01.2018, 22:18
Beitrag: #74
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(06.01.2018 19:47)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(06.01.2018 17:19)Hallo schrieb:  Inaktivität, Interessenänderung, kein/seltener Zugang zum Internet, Verhinderungen, ...

Ich glaube oder besser ich hoffe, es sind keine persönlichen Befindlichkeiten, wogegen auch immer ...
Eine Diskussion auf der historischen Ebene ist in der Regel von Fakten, die ggf. feststehen begleitet, eine Diskussion aus diesen Kreis in die politische Ebene verlässt die Basis der Fakten oder historischen Erkenntnissen hinein in die Welt der starrsinnigen Behauptungen ohne Maß ...
Das mag eben nicht jeder, Leider.

Jetzt habe ich mal bei meinem Freind Dani und seiner Adjudantur geschaut, die haben heute bisher 16 Beiträge in 3 Themen...
die hatten in den Jahren um 2010 herum "immer" am Tag über 100 (einhundert) Beiträge
..............

ABER
wir müssen hier ganz einfach mehr gute Beiträge schreiben.
Also,
auf gehts Freundinnen und Freunde

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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08.01.2018, 23:27
Beitrag: #75
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(07.01.2018 22:18)Suebe schrieb:  ABER
wir müssen hier ganz einfach mehr gute Beiträge schreiben.
Also,
auf gehts Freundinnen und Freunde

Na dann, fang an! Big Grin

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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09.01.2018, 22:41
Beitrag: #76
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
Die folgenden Worte bringen mir sicher Kritik ein, aber es muss sein.

Ihr wollt das sich mehr tut, das die Anzahl der User zunimmt oder zumindest der eine oder andere zurückkommt oder wieder mehr schreibt?

Das ist sehr gut, dann diskutiert endlich wieder auf eine Art und Weiße die einlädt sich zu beteiligen, denn nicht selten laufen die Diskussionen auf den immer gleichen Lagerkampf hinaus und das ist dann nicht lesesnswert, lädt auch nicht zur Diskussion ein, sondern schreckt ab.

Habe schon öfter alte User gefragt warum nichts mehr oder nur noch wenig von ihnen kommt. Bei einem Teil ist dieses oft unerträgliche Diskussionsklima der Grund warum sie wenig oder nichts mehr schreiben.

Gebe zu es ist natürlich nicht der einzige Faktor und ich mache mir auch gerne Gedanken was man fürs Forum so tun kann, aber das musste mal raus. Die Leute wollen keine Machtkämpfe zwischen Links und Rechts sondern einen interessanten Austausch zwischen Geschichts- und politinteressierten Usern. Nehmt euch das etwas zu Herzen, vielleicht als Neujahrsvorsatz 2018. Eine Dauerstreit belebt das Forum auf dauer nicht.
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09.01.2018, 23:02
Beitrag: #77
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(06.01.2018 19:47)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ich glaube oder besser ich hoffe, es sind keine persönlichen Befindlichkeiten, wogegen auch immer ...

Da das Ganze eine Hobbyseite ist, nehme ich es niemanden böse, wenn er aus persönlichen Befindlichkeiten weniger oder nichts mehr schreibt. Die Beteiligung am Forum soll schließlich Spaß machen.
Aber es ist halt schade um jeden der Aufhört. Viele User bringen hier ihr Wissen, ihre Interessenschwerpunkte, aber auch ihren persönlichen Stil ein und deshalb ist es um jeden Stammuser der geht schade.

Schade auch deshalb, weil die "Forengemeinde" sehr inspierierend sein kann. Auch wenn die Glanzzeiten der Foren insgesamt vorbei sind würde ich es mir echt wünschen wenn es uns gelingen würde Schritte zurück zum konstruktiven, vielseitigen und Neugierde erweckendem Forum zu gehen.
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09.01.2018, 23:13
Beitrag: #78
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(09.01.2018 22:41)WDPG schrieb:  Gebe zu es ist natürlich nicht der einzige Faktor und ich mache mir auch gerne Gedanken was man fürs Forum so tun kann, aber das musste mal raus. Die Leute wollen keine Machtkämpfe zwischen Links und Rechts sondern einen interessanten Austausch zwischen Geschichts- und politinteressierten Usern. Nehmt euch das etwas zu Herzen, vielleicht als Neujahrsvorsatz 2018. Eine Dauerstreit belebt das Forum auf dauer nicht.

Ein ehrenwerter Vorsatz, nur leider nicht haltbar, wenn unhaltbare Thesen immer wieder in den Raum geworfen werden.
Wenn es dazu keine Kritik geben darf und ein entsprechendes Streitgespräch, dann wird das unsägliche Gedankengut das Forum übergewichtig verunstalten.

Da der Anruf hier auch auf meine Kritik an diversen Meinungen eingeht, werde ich mich diesbezüglich herausnehmen und die rechtsgerichteten Kräfte haben hier keinen spitzen Widerstand mehr ...

Ist das gewollt?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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09.01.2018, 23:26
Beitrag: #79
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(09.01.2018 23:13)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(09.01.2018 22:41)WDPG schrieb:  Gebe zu es ist natürlich nicht der einzige Faktor und ich mache mir auch gerne Gedanken was man fürs Forum so tun kann, aber das musste mal raus. Die Leute wollen keine Machtkämpfe zwischen Links und Rechts sondern einen interessanten Austausch zwischen Geschichts- und politinteressierten Usern. Nehmt euch das etwas zu Herzen, vielleicht als Neujahrsvorsatz 2018. Eine Dauerstreit belebt das Forum auf dauer nicht.

Ein ehrenwerter Vorsatz, nur leider nicht haltbar, wenn unhaltbare Thesen immer wieder in den Raum geworfen werden.

Unhaltbare Thesen mit voller Härte durchsetzen zu wollen, das sollte auch kein Bestandteil einer sinnvollen Diskussion sein. Ja das eine oder andere, das in einem gewissen Rahmen bleibt, kann ja in den Raum geworfen werden, ist sogar gut für die Diskussion. Aber man sollte das schon die Offenheit für andere Argumente Besitzen, wenn man solche Thesen in den Raum wirft.
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09.01.2018, 23:27
Beitrag: #80
RE: Moderne Erziehung und Werteverfall
(09.01.2018 23:26)WDPG schrieb:  
(09.01.2018 23:13)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ein ehrenwerter Vorsatz, nur leider nicht haltbar, wenn unhaltbare Thesen immer wieder in den Raum geworfen werden.

Unhaltbare Thesen mit voller Härte durchsetzen zu wollen, das sollte auch kein Bestandteil einer sinnvollen Diskussion sein. Ja das eine oder andere, das in einem gewissen Rahmen bleibt, kann ja in den Raum geworfen werden, ist sogar gut für die Diskussion. Aber man sollte das schon die Offenheit für andere Argumente Besitzen, wenn man solche Thesen in den Raum wirft.

Na dann Waldmannsheil!

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
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