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Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
02.07.2014, 04:54
Beitrag: #21
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(28.06.2014 23:21)Regenbogensonne schrieb:  Hallo an alle!Smile

Also ich habe letzter Zeit viel über den Antisemitismus und jetzt auch über den Islamhass- Ausländerfeindlichkeit gelesen und verstehe einfach nicht, dass viele Fälle, wenn es um Moslems gibt, die man auch äußerlich daran erkennt, von Rassisten- Neonazis leider zusammengeschlagen werden- man dies aber nicht unbedingt wieder in den Nachrichten wiederfindet..

Warum trauen sie sich nicht darüber öffentlich zu schreiben, damit es denn jeder mitbekommt....
Wieso verschweigen manchmal Leute solche schlimmen Sachen, dass es sogar noch in unserer heutigen Zeit solche Menschen gibt...?!

Erst neulich habe ich von einer Freundin etwas in dieser Richtung mitbekommen, dass ein Mädchen mit Kopftuch zusammengeschlagen wurde- wegen der Kopfbedeckung.
Als ich dann mehr darüber wissen wollte, habe ich nichts davon in den Online- Nachrichten oder sonst wo gefunden.. das gibt mir leider sehr viel bedenken.
Habe eben diese Seite entdeckt.

http://dawa-news.net/2012/09/04/fast-wie...-schweigt/

Ist einfach unglaublich, dass Menschen andere Menschen, egal ob Jude, Moslem oder Christ hassen können. Oder aus der Nationalität heraus...Sad
Immerhin sind ja wir alle gleich, einfach nur Menschen.
Wieso unternimmt man denn nichts dagegen...

Mein Gott, willkommen auf der Erde....

Das passiert aus dem selben Grund, warum manche Moslems ihre Frauen verprügeln oder gar per sog. "Ehrenmord" beseitigen, wenn sie nicht "spuren", nicht muslimische Deutsche schikanieren,verprügeln oder ermorden oder aus dem selben Grund, warum manche Moslems Juden in Deutschland auf offener Straße anpöbeln oder zusammenschlagen.

Was würdest denn du dagegen unternehmen?

MfG, Titus Feuerfuchs
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02.07.2014, 05:05
Beitrag: #22
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(30.06.2014 17:38)913Chris schrieb:  Um noch mal auf´s Verprügeln von Kopftuchträgerinnen durch deutsche Neonazis in Deutschland zu kommen: Da ist es glaub ich eindeutig, warum das passiert ist. Durch ihr Kopftuch hat sie sich eindeutig als Muslima erkenntlich gezeigt, und die Neonazis hatten ein Opfer, das sich nicht wehren konnte, schon gar nicht gegen eine Übermacht.
Wer im Rudel - seltenst, dass ein enizelner Neonazis zuschlägt - Männer zusammenschlägt, weil sie etwas braunere Haut haben als andere Zeitgenossen, der macht bestimmt nicht vor kopftuchtragenden Mädchen halt...
Angry
[...]

Das sind Feiglinge, die sich nur in der Gruppe stark fühlen.

Dass vieles, was ev. interessant wäre, in den Medien nicht oder nur am Rand vorkommt, ist evident.

In Wien ist z.B. vor wenigen Tagen ein Mann auf offener Straße von einemTschetschenen krankenhausreif geprügelt worden, weil er seine verschleierte Frau angesehen hatte. Die meisten Medien brachten diesen Fall nicht...

MfG, Titus Feuerfuchs
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02.07.2014, 05:11
Beitrag: #23
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(01.07.2014 02:42)Sansavoir schrieb:  Egal, wie man persönlich zum Islam bzw. zu Menschen mit islamischen Glauben steht, es ist nicht zu tolerieren, dass ein Mädchen wegen des Tragens ihres Kopftuches krankenhausreif geschlagen wird.

Das steht sowieso außer Frage.

Aber selbiges gilt auch, wenn sie es nicht tragen will. In diesem Fall haben die Betroffenen nicht selten mit Repressionen aus der eigenen community zu kämpfen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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02.07.2014, 16:49
Beitrag: #24
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Ist doch immer wieder nett, wie Titus Verbrechen an Moslems durch Verbrechen durch Moslems zu relativieren versucht.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Seit wann ist man für die Taten anderer verantwortlich, nur weil man die gleiche Religion hat?

Ist ein Ehrenmord tatsächlich eine Entschuldigung dafür, daß ein türkisches Mädchen zusammengeschlagen wird?

Wohl kaum.

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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02.07.2014, 17:24
Beitrag: #25
Rainbow RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(02.07.2014 04:54)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(28.06.2014 23:21)Regenbogensonne schrieb:  Hallo an alle!Smile

Also ich habe letzter Zeit viel über den Antisemitismus und jetzt auch über den Islamhass- Ausländerfeindlichkeit gelesen und verstehe einfach nicht, dass viele Fälle, wenn es um Moslems gibt, die man auch äußerlich daran erkennt, von Rassisten- Neonazis leider zusammengeschlagen werden- man dies aber nicht unbedingt wieder in den Nachrichten wiederfindet..

Warum trauen sie sich nicht darüber öffentlich zu schreiben, damit es denn jeder mitbekommt....
Wieso verschweigen manchmal Leute solche schlimmen Sachen, dass es sogar noch in unserer heutigen Zeit solche Menschen gibt...?!

Erst neulich habe ich von einer Freundin etwas in dieser Richtung mitbekommen, dass ein Mädchen mit Kopftuch zusammengeschlagen wurde- wegen der Kopfbedeckung.
Als ich dann mehr darüber wissen wollte, habe ich nichts davon in den Online- Nachrichten oder sonst wo gefunden.. das gibt mir leider sehr viel bedenken.
Habe eben diese Seite entdeckt.

http://dawa-news.net/2012/09/04/fast-wie...-schweigt/

Ist einfach unglaublich, dass Menschen andere Menschen, egal ob Jude, Moslem oder Christ hassen können. Oder aus der Nationalität heraus...Sad
Immerhin sind ja wir alle gleich, einfach nur Menschen.
Wieso unternimmt man denn nichts dagegen...

Mein Gott, willkommen auf der Erde....

Das passiert aus dem selben Grund, warum manche Moslems ihre Frauen verprügeln oder gar per sog. "Ehrenmord" beseitigen, wenn sie nicht "spuren", nicht muslimische Deutsche schikanieren,verprügeln oder ermorden oder aus dem selben Grund, warum manche Moslems Juden in Deutschland auf offener Straße anpöbeln oder zusammenschlagen.

Was würdest denn du dagegen unternehmen?

Kann da nur Bunbury zustimmen!
Man kann doch nicht einfach eine sache die schlecht läuft mit etwas anderem gleichsetzen,r echtfertigen oder was auch immer...!

Wie schon gesagt, werden des Öfteren Religionen für eigene Absichten missbraucht.

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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02.07.2014, 17:53
Beitrag: #26
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(02.07.2014 16:49)Bunbury schrieb:  [...]

Ist ein Ehrenmord tatsächlich eine Entschuldigung dafür, daß ein türkisches Mädchen zusammengeschlagen wird?

Wer behauptet das?

Entweder man argumentiert monokausal (eine Gruppe ist nur Opfer oder nur Täter) oder man argumentiert multikausal, dann muss im Diskurs auch die andere Seite der Medaille gesehen werden.

In Larmoyanz zu verfallen, wenn Muslimische Frauen Opfer von Rechtsextremen werden, aber - und das ist das viel häufigere Problem- die Frauendiskriminierung innerhalb der Islamischen community, die eben bis zum sog "Ehrenmord" gehen kann, nobel zu verschweigen, halte ich ehrlich gesagt für verlogen.

In einem Thread, der den Terminus "Antisemitismus" im Titel trägt, z.B. nicht auf den islamisch motivierten Antisemitismus hinzuweisen, der imho mittlerweile ein größeres Problem darstellt, als der rechtsextrem motivierte (konnte man jüngst z.B. wieder in Belgien sehen), zeugt von einer sehr einseitigen Sicht der Dinge.

MfG, Titus Feuerfuchs
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02.07.2014, 18:01
Beitrag: #27
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(02.07.2014 17:24)Regenbogensonne schrieb:  Kann da nur Bunbury zustimmen!
Man kann doch nicht einfach eine sache die schlecht läuft mit etwas anderem gleichsetzen,r echtfertigen oder was auch immer...!
Es geht um eine ganzheitliche Sicht der Dinge, nicht um Rechtfertigung von irgendwelchen Verbrechen, das ist eine plumpe Unterstellung.

Dass die Verbrechen der Rechtsextremen zu verurteilen sind, braucht man nicht in jedem Post gebetsmühlenartig zu wiederholen, denn das ist im Gegensatz zu islamisch motivierten Verbrechen ja ohnehin common sense.

Wie stehst du z.B. zum Thema Frauendiskriminierung im Islam, zu "Ehrenmorden" und islamistisch motiviertem Antisemitismus?

MfG, Titus Feuerfuchs
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02.07.2014, 20:37
Beitrag: #28
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Neulich (vor ca, 1 Jahr) wurde ich Zeuge, wie der Fatih seine Tochter öffentlich verprügelte.

Der Fatih ist selbständiger Lebensmittelhändler, ca. 2 Meter groß und gut 150kg schwer.

Unter wildem Gehupe ist er hinter einem anderen Auto hergefahren, das gegenüber von mir auf einem Parkplatz anhielt, Fatih dahinter.
Aus dem Auto ist ein junger Mann gehüpft, und hat aufgeregt auf Fatih eingeredet. Für Fatih war er Luft. Er hat sich lediglich für seine Tochter interessiert, Beifahrerin des jungen Mannes, mit der sich Fatih wild schreiend unterhielt. Der junge Mann ist dann davon gerannt.
Fatih, inzwischen verstärkt durch seine Frau, hat weiter mit der Tochter geschrien, die ihm nichts schuldig blieb. Fatih hat dann angefangen mit wilden Schwingern die Tochter Ohrzufeigen. Das heißt, er hat sie gar nicht geschlagen, die Schläge wurden unmittelbar vor ihrem Kopf abgebremst, es war reine Show.

Inzwischen ist der junge Mann mit einem älteren Mann zurück gekommen, vermutlich seinem Vater.
Ein kurzer, deutlich ruhigerer, Wortwechsel zwischen den beiden Herren, die Tochter setzte sich zu den Eltern ins Auto, man fuhr weg, die beiden anderen, Vater + Sohn hinterher.

Inzwischen sind die beiden längst verheiratet, und schieben einen Kinderwagen.

Der Fatih ist über jedes Urteil erhaben, ein sehr korrekter Geschäftsmann. Wir haben zur beiderseitigen Zufriedenheit schon viele Geschäfte miteinander gemacht.


Edit: Was ich damit sagen will: Es ist manchesmal auch anders, als man zuerst denkt.
Aber, wenn ich den Fatih nicht gekannt hätte, vielleicht hätte ich versucht dazwischen zu gehen, oder gar die Polizei geholt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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08.07.2014, 21:20
Beitrag: #29
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Oh man, diese gegenseitige Aufrechnerei wer wen wann gehauen hat ist infantiles Sandkastengehabe und dient schlicht dazu Gewalt zu relativieren und zu rechtfertigen.
Und was das betrifft sind alle Extremisten gleich .
Zitat:Was würdest denn du dagegen unternehmen?
Nun,ich halte das ganz einfach.
Wenn ich mitkriege ,daß jemand ,der sich nicht wehren kann schikaniert oder verprügelt wird geh ich dazwischen und dann haben die Schläger egal welcher Couleur ,wenn sie nicht grade maso veranlagt sind wenig Spass.
Meist reicht bei solchen Figuren ja ein stringentes Auftreten und falls nicht wird es halt unerfreulich.

Aber davon abgesehen: dem überwiegenden Teil der hier lebenden Moslems sind ihre Extremisten genauso suspekt wie uns. Um so wichtiger ist es,daßman diesen moderaten Leuten den Rücken stärkt ,aber andererseits dem ganzen Salafistenvolk und anderen,die meinen hier Parallelgesellschaften aufbauen zu wollen klar und eindeutig die Grenzen zeigt. Und Gleiches gilt auch für die Glatzenfraktion und ihre "nationalbefreiten Zonen", aber auch für andere religiösen und politischen Fanatiker.
Und das ganze fängt nicht erst da an,wo staatliches Handeln gefordert ist sondern bereits bei der "Lufthoheit über den Stammtischen" . Klares Kontra.Argumentieren und Front beziehen sind solche Leute gerade in diesen halbprivaten Bereichen nämlich nicht gewohnt.
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10.07.2014, 01:23
Beitrag: #30
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(08.07.2014 21:20)zaphodB. schrieb:  Aber davon abgesehen: dem überwiegenden Teil der hier lebenden Moslems sind ihre Extremisten genauso suspekt wie uns.

Wer hat sich öffentlich gegen die Radikalen gestellt? Wer hat Salman Rushdie in Schutz genommen? Mir ist jetzt namentlich niemand bekannt, nur nach dem Massaker in Beslan habe ich verurteilende Stimmen gehört.

Ansonsten stimme ich Dir zu.
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10.07.2014, 21:31
Beitrag: #31
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(01.07.2014 10:30)Bunbury schrieb:  
(30.06.2014 23:09)Marek1964 schrieb:  Er ist deshalb nicht reformierbar. Das sich nicht einzugestehen, ist falsch verstandene political correctness. Ganz im Gegensatz zu Judentum und Christenheit.

Das ist schlicht und einfach nicht wahr.

Will nur diesen Artikel hier zur Lektüre empfehlen. Unten am Artikel dann noch eine Diskussion - 86 Kommentare...

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-...y/31452100

"Der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad hat ein Buch über den islamischen Faschismus geschrieben. Er sieht im Islamismus eine Bedrohung für die Freiheit. Hoffnung auf Besserung gäbe es nicht".

So der Untertitel zum Interview.
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10.07.2014, 22:00
Beitrag: #32
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Ich habe das Interview gelesen.
Und mir sind dabei gleich ein paar Aussagen aufgefallen, die für einen angeblich so offenen und toleranten Menschen eine ausgeprochen große Engstirnigkeit und Beschränktheit verraten.
Wie wäre es mit ein wenig kritischer Distanziertheit? Eingie der Aussagen dieses Mannes zeugen von einer derartigen Fixierung auf ein äußerst beschränktes Weltbild, dass es fast schon erschütternd wirkt.
Falls es dir nicht auffällt, dieser Mann tut genau das, was er seinerseits den Moslems vorwirft.Das springt einem ja förmlich entgegen.
Sachargumente- Fehlanzeige. Nur Allgemeinplätze, die alle Klisches bedienen.
Interessant sind allerdings ein paar Parallelen, die er zwischen "Islamismus" und "Faschismus" zieht. Das sehe ich tatsächlich ähnlich.
Offensichtlich fällt es dir schwer, zwischen "Islam" und "Islamismus" zu unterscheiden- und dein heißgeliebter Autor legt sehr viel wert darauf, zu verschleiern, daß es da einen Unterschied gibt.
Den Islamismus als geistige Bewegung sehe ich durchaus als Gefahr an, wie jede engstirnige Bewegung, die sich im Besitz der einzigen Wahrheit glaubt. (Was im übrigen der Autor auch für sich beansprucht...)

Zu behaupten, alle Moslems seien so beschränkt und engstirnig, stimmt aber nicht. Auch wenn ein (ehemaliger) Moslem es behauptet. Es gibt auch genug Deutsche, die sagen, alle Deutschen seien Nazis. Oder genug Deutsche, die sagen, alle ehemligen DDR Bürger seien bei der Stasi gewesen.
Keine dieser Aussagen ist wahr.
Sie sagt nur etwas über die gesitige Beschränktheit derr, die sie tätigen.

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
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10.07.2014, 23:56
Beitrag: #33
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Hier nochmal ein weiterer netter link:

http://bazonline.ch/basel/stadt/Basler-M...y/18444809

Zusammen mit dem Interview mit Hamed Abdel-Samad ergibt sich für den sorgfältigen, neutralen Leser ein eigentlich ein recht klares Bild. Eine Antwort auf den obigen Post Nr. 32 erübrigt sich dann.

Immerhin, wenn mir irgend jemand eine Quelle liefern kann, in der sich Moslems vom heiligen Krieg, vom Mordaufruf an Salman Rushdie usw. distanzieren, liefern kann, wäre ich wie sicher viele Leser sehr interessiert.
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12.07.2014, 22:30
Beitrag: #34
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Zitat:Wer hat sich öffentlich gegen die Radikalen gestellt? Wer hat Salman Rushdie in Schutz genommen? Mir ist jetzt namentlich niemand bekannt,

Gegen diese Unkenntnis hilft es,statt Stereotypen zu bedienen einfach auf die Leute zuzugehen und mit den Leuten zu reden.Und dann wirst Du feststellen,daß viele die eigenen Radikalen genauso für Spinner halten wie wir es tun. Ich kenne genügend Muslime aus Marokko, Algerien, Ägypten ,Syrien,dem Iran und der Türkei,die genau so denken und das auch sagen.
Andererseits besteht für diese Gemäßigten aber auch kein Anlass,sich dauernd für einige Radikale zu rechtfertigen, genauso wenig wie ich im Umkehrschluss auch keine Veranlassung sehen würde,mich für das Verhalten irgendwelcher ultrareligiöser Amis oder fragwürdiger päpstlicher Bannbullen zu rechtfertigen.
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13.07.2014, 12:40
Beitrag: #35
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(12.07.2014 22:30)zaphodB. schrieb:  
Zitat:Wer hat sich öffentlich gegen die Radikalen gestellt? Wer hat Salman Rushdie in Schutz genommen? Mir ist jetzt namentlich niemand bekannt,

Gegen diese Unkenntnis hilft es,statt Stereotypen zu bedienen einfach auf die Leute zuzugehen und mit den Leuten zu reden.Und dann wirst Du feststellen,daß viele die eigenen Radikalen genauso für Spinner halten wie wir es tun. Ich kenne genügend Muslime aus Marokko, Algerien, Ägypten ,Syrien,dem Iran und der Türkei,die genau so denken und das auch sagen.

Im Privaten mögen diese Leute so das eine oder andere sagen. Öffentliche Statements von Imamen oder Organisationen würden mich interessieren.

Die Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis, und das schon seit Jahrzehnten, gleichen eher denjenigen, wie sie Triton in einer anderen Diskussion eingebracht hat:

Zitat:Persönliche Erfahrungen schaden aber gerade nicht.
Einmal von einem Muslim ganz offen als Untermensch behandelt, wirkt augenöffnend. Das habe ich so erlebt bei einem Studenten, der von Deutschland das Studium finanziert bekam und hier Gast war, trotzdem die niedrigste Meinung von seinen Gastgebern hatte. Dass jemand aufgrund seiner Religion ein überlegener Mensch sein könnte, ist uns Deutschen ja gründlich ausgetrieben worden. Umso größer der Schock

(12.07.2014 22:30)zaphodB. schrieb:  Andererseits besteht für diese Gemäßigten aber auch kein Anlass,sich dauernd für einige Radikale zu rechtfertigen, genauso wenig wie ich im Umkehrschluss auch keine Veranlassung sehen würde,mich für das Verhalten irgendwelcher ultrareligiöser Amis oder fragwürdiger päpstlicher Bannbullen zu rechtfertigen.

Ich habe mal kurz "Christen gegen Fundamentalismus" eingegeben und man findet zum Beispiel dies

http://www.reformiert-info.de/1941-0-56-3.html

Betreiber ist der Reformierte Bund in Deutschland.

Günther Wallfraff liess via Frankfurter Rundschau drei islamische Organisationen in Deutschland anfragen, ob man sich gegen die Steinigung einer Iranerin aussprechen wolle. Man sah sich ausserstande das zu tun.

http://www.welt.de/kultur/literarischewe...Moral.html

Abdel Samad wie auch andere Islamkritiker erhalten Morddrohungen - so sieht aus. Von wegen Stereotypen. Unangenehme Wahrheiten, ich würde ja noch so gerne von gemässigten Moslemorganisationen was klares hören.

Ein grossteil der Linken hat ein äusserst seltsames Verhältnis zum Islam, das ich Appeasement nennen würde. Neben Wallraff äusserst sich auch der Homosexuelle Daniel Krause dazu ähnlich:

http://www.preussische-allgemeine.de/nac...digen.html
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14.07.2014, 00:29
Beitrag: #36
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
Ich verstehe nicht wie man so denken kann?!
Nur weil man von einigen hört, der oder das hat dies gesagt. Seien untermenschen oderso, heißt es doch nicht, dass alle so sind.

Ich bin auch Stipendiaten und wenn ich jetzt etwas dazu sagen würde, heißt es ja auch nicht gleich, die meisten seien so.
Man kann dies doch gar nicht so schnell verallgemeinern.
Wenn ich von einigen Juden höre, sie seien das ausgewählte Volk etc. dann denke ich nicht direkt, OK, sie sehen uns alle anderen als Untermenschen o. ä.

Ich teile auch der Meinung zaphodB. Wie wärs wenn man sich aktiv selbst ein Bild macht!
Ohne Medien etc..

Bin mir sicher, dass man ein anderes Bild bekommt, statt radikalen Islamismus o.ä.

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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14.07.2014, 08:51
Beitrag: #37
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(14.07.2014 00:29)Regenbogensonne schrieb:  Ich verstehe nicht wie man so denken kann?!

Das verstehe ich auch nicht. Marek hat sich scheinbar in seinen Hass verrannt. Sowas kommt vor, überall. Meist sind es Einzelfälle.
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14.07.2014, 19:19
Beitrag: #38
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(14.07.2014 00:29)Regenbogensonne schrieb:  Ich verstehe nicht wie man so denken kann?!
Nur weil man von einigen hört, der oder das hat dies gesagt. Seien untermenschen oderso, heißt es doch nicht, dass alle so sind.[...]

Hat ja hier auch keiner gesagt.

Um zu merken, dass der Islam eine gute Grundlage für Gewalt und Intoleranz bietet, reicht es, ab und zu die Zeitung zu lesen, bzw. zur Kenntnis zu nehmen, wie es in mehrheitlich islamischen Ländern zugeht.

Mach doch mal Urlaub in Afghanistan, Pakistan, Saudi-Arabien, dem Jemen oder dem Nordsudan.



(14.07.2014 00:29)Regenbogensonne schrieb:  Ich teile auch der Meinung zaphodB. Wie wärs wenn man sich aktiv selbst ein Bild macht!

Ich denke, dass hat Marek getan, er kommt dabei halt zu anderen Schlüssen (die mit den meinen großteils kongruent sind) als du.



(14.07.2014 00:29)Regenbogensonne schrieb:  Ohne Medien etc..

Ist nicht möglich, wie soll das deiner Meinung nach funktionieren?

Die deutschen Medien berichten ohnehin sehr schönfärberisch über die Themen Islam und Zuwanderung.



(14.07.2014 00:29)Regenbogensonne schrieb:  Bin mir sicher, dass man ein anderes Bild bekommt, statt radikalen Islamismus o.ä.

Warum sollte man?
Ich kann dir z.B. aus eigener (Reise)Erfahrung sagen, dass nicht jeder Moslem, der auf den ersten Blick gemäßigt erscheint, es auch tatsächlich ist. Merkt man oft erst, wenn man sich auf längere Gespräche einlässt.

MfG, Titus Feuerfuchs
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14.07.2014, 19:46
Beitrag: #39
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
(08.07.2014 21:20)zaphodB. schrieb:  Wenn ich mitkriege ,daß jemand ,der sich nicht wehren kann schikaniert oder verprügelt wird geh ich dazwischen und dann haben die Schläger egal welcher Couleur ,wenn sie nicht grade maso veranlagt sind wenig Spass.
Meist reicht bei solchen Figuren ja ein stringentes Auftreten und falls nicht wird es halt unerfreulich.

Das würde ich gern in natura mitkriegen...

So was sagt sich vom Schreibtisch aus sehr leicht, die reale Umsetzung ist, va. wenn man allein gegen mehrere ist(alleine trauen sich feige Schläger in der Regel eh nicht aufzutreten), eine ganz andere Geschichte.


(08.07.2014 21:20)zaphodB. schrieb:  Aber davon abgesehen: dem überwiegenden Teil der hier lebenden Moslems sind ihre Extremisten genauso suspekt wie uns. Um so wichtiger ist es,daßman diesen moderaten Leuten den Rücken stärkt ,aber andererseits dem ganzen Salafistenvolk und anderen,die meinen hier Parallelgesellschaften aufbauen zu wollen klar und eindeutig die Grenzen zeigt. Und Gleiches gilt auch für die Glatzenfraktion und ihre "nationalbefreiten Zonen", aber auch für andere religiösen und politischen Fanatiker.
Und das ganze fängt nicht erst da an,wo staatliches Handeln gefordert ist sondern bereits bei der "Lufthoheit über den Stammtischen" . Klares Kontra.Argumentieren und Front beziehen sind solche Leute gerade in diesen halbprivaten Bereichen nämlich nicht gewohnt.

Diesen Ausführungen ist zuzustimmen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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14.07.2014, 20:59
Beitrag: #40
RE: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
"
Warum sollte man?
Ich kann dir z.B. aus eigener (Reise)Erfahrung sagen, dass nicht jeder Moslem, der auf den ersten Blick gemäßigt erscheint, es auch tatsächlich ist. Merkt man oft erst, wenn man sich auf längere Gespräche einlässt."

Und ich kann ebenfalls aus eigener Erfahrung mitteilen, dass nicht jeder Moslem, der auf den ersten Blick nicht gemäßigt erscheint, es auch tatsächlich ist.
Darüberhinaus habe ich sowieso vor, mal bald eine Reise nach Afghanistan zu machen und kann gerne darüber mal berichten.

Und dass es zurzeit mit den Präsidentenwahlen etc. nicht ordentlich zugeht, will ich gar nicht abstreiten, aber alles immer in Bezug zum Islam zu setzen?
Es kommt wie in allen Religionen immer mal vor, dass einige die Religionen für eigene Zwecke missbrauchen.

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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