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Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
22.05.2015, 20:31
Beitrag: #1
Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
So gemeinhin hängt man der Vorstellung an, dass die Menschen "früher" kaum wussten, was sich 100 km weiter weg abspielte.

Hier nun wurde die mehrfache Reise einer jungen Frau vom Schwarzwald nach Jütland, zurück in den Schwarzwald und wieder nach Jütland definitiv nachgewiesen.
In der Bronzezeit!

Spiegel Online
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...35067.html

aus dem Link:
Zitat:Sie zeigt den langen Weg auf, den die junge Frau zurückgelegt hat. Etwa 15 Monate vor ihrem Tod sei sie in ihrer Geburtsregion gewesen, berichtet Frei. Dann sei sie in Richtung Jütland aufgebrochen, wo sie etwa neun Monate geblieben sei. Anschließend sei sie in ihre Heimat im Schwarzwald zurückgekehrt - um vier oder fünf Monate später wieder in Richtung Egtved aufzubrechen. Dort sei sie etwa einen Monat nach ihrer Ankunft gestorben.

So viel mehr Kilometer bringt der Jetztmensch auch nur per Jet in den paar Monaten zusammen.

nun war das vermutlich nicht die Regel. Aber man darf getrost davon ausgehen, dass das Wissen über die Welt "hinter den Bergen dort" in der Bronzezeit sehr viel größer war, als man sich das unbedarf vorstellt.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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23.05.2015, 09:48
Beitrag: #2
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Das ganze belegt natürlich das Vorhandensein echter Fernhändler und einer echten "Fernhändlerkaste" die untereinander vernetzt war. Das bedeutet wiederum.daß Waren wurden nicht nur über eine Stafette lokaler Märkte sondern im direkten Fernhandel verbreitet wurden.
Das erklärt z.B auch,warum etruskische Schnabelkannen in der Zeit gehäüft im Bereich der Hunseück-Eifel-Kultur auftachen,aber nur vereinzelt im Bereich zwischen Oberitalien und dem Mittelrheingebiet
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27.05.2015, 12:16
Beitrag: #3
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Ariovist hat ja auch auf Waffenhilfe der Haruden aus Jütland gewartet, aber sich dummerweise zu früh mit Cäsar angelegt.

Völlig OT: In Jütland gibt es neuerdings Wolfsnachwuchs, aus Deutschland eingewandert trotz Autobahnen und Nord-Ostsee-Kanal. Ich frage mich, wovon die leben, man sieht in Dänemark nie Rehe und Wildschweine werden konsequent an der Grenze erlegt. Kleine Kinder...???

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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27.05.2015, 16:56
Beitrag: #4
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
ja, bevorzugt solche mit roten Kappen. Gibt´s in Dänemark und/oder Norddeutschland eigentlich viele FC-Bayern-Fans?!?
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27.05.2015, 22:16
Beitrag: #5
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
(27.05.2015 12:16)Arkona schrieb:  Völlig OT: In Jütland gibt es neuerdings Wolfsnachwuchs, aus Deutschland eingewandert trotz Autobahnen und Nord-Ostsee-Kanal. Ich frage mich, wovon die leben, man sieht in Dänemark nie Rehe und Wildschweine werden konsequent an der Grenze erlegt. Kleine Kinder...???

Am Polarkreis leben Wölfe im Sommer von Mäusen. Ein Wolfsforscher hat es ihnen dann nachgemacht, da seine Versorgung schwierig war.

viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)
in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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28.05.2015, 09:49
Beitrag: #6
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
In Jütland gibt es keine Lemminge und am Polarkreis liegt es auch noch nicht ganz...

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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12.06.2015, 15:21
Beitrag: #7
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Das Schwarzwaldmädel hieß Sueva. ihre Urururenkelin wanderte nach Nordafrika aus und heiratete einen Wandalen.
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13.06.2015, 10:48
Beitrag: #8
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
(12.06.2015 15:21)Harald schrieb:  Das Schwarzwaldmädel hieß Sueva. ihre Urururenkelin wanderte nach Nordafrika aus und heiratete einen Wandalen.

Da bringst du mehrere Sachen durcheinander Harald.
Also zuerst, die Dame in Anapa, das ist dort, wo der Schwabe Rommel den Pälzer Eisenhauer ins Meer schmeißen wollte, hat auf ihrem Grabstein stehen, sie wäre eine Suaba gewesen. Gerade mal anderthalb Jahrtausende her....
Ergo du hast ganz viele Urs vergessen.

Das Schwazwaldmädel, das gen Jütland zog, hatte etliche Knechte bei sich, die mit der altberühmten Schwarzwälder Libido ausgestattet waren.
Und die, die hatten im heutigen Bundesland Hessen alle Händevoll zu tun.....Devile
zumindest ist der Zeitpunkt seit dem man dort nicht mehr auf den Bäumen sitzt und rohe Kastanien verspeist recht klar eingegrenzt......
Idea

Edit: Ich bin aus den Tälern der Alb, habe mit den Schwarzwäldern weniger zu tun.....

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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13.06.2015, 17:15
Beitrag: #9
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Na und, was willst du damit beweisen? Ist Suaba mit Rommel verwandt? Kann man vom Schwarzwald zur Schwäbischen Alb wandern?
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15.06.2015, 07:08
Beitrag: #10
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Nää, völlig unmöglich, unüberwindbare Kulturgrenze... Wink
Da kommt noch leichter ein Schwabe an die Nordsee... Big GrinBig Grin
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15.06.2015, 23:40
Beitrag: #11
RE: Das bronzezeitliche Schwarzwaldmädel in Jütland - Presseschau
Nun ja, wenn es sich um ein Schwatzwaldmädel handelt, dann war sie zunächst mal vermutlich keine Schwäbin sondern Badenerin und wenn sie gar aus dem Nordschwarzwald oder gar aus dem Murgtal kam,dann war sie sicher mit mir verwandt, kamen doch die zaphodschen Urahnen nachgewiesenermaßen dort her.-Das würde auch mein Wandergen erklären.Big Grin
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