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Medien - persönliche Geschichten:
26.10.2015, 21:15
Beitrag: #1
Medien - persönliche Geschichten:
Ich möchte hier mal Berichte über ein Thema sammeln, das (fast) einen jeden von uns betrifft: Verschiedene Medien. Speziell möchte ich fragen nach:

-Zeitschriften,
-Fernsehen und
-Internet.

Wann seit ihr auf die jeweiligen Medien gestoßen?
Was in den einzelnen Medien nutzt ihr (als zb. welche Zeitungen nutzt ihr, nutzt ihr Facebook usw.)?
Und wie denkt ihr werden sich die Medien in nächster Zukunft entwickeln.

Jeder braucht natürlich nur das schreiben was er möchte. Würde mich freuen über dieses, jeden betreffende, aber doch persönliche Thema einige Berichte zu lesen.
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26.10.2015, 23:33
Beitrag: #2
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Interessanter wäre vielleicht, wer was mit den Medien zu tun hatte. Wer hat mal was irgendwo gesagt oder geschrieben und wie ist es letztendlich rübergekommen? Meine persönliche Erfahrung: Kein Wort bei Interviews, ohne dass man die Endversion autorisiert. Aus 5 Minuten Gespräch kommen sonst 3 Sätze, die die geäußerte Botschaft völlig verfälschen oder ins Gegenteil verfälschen. Der Begriff Lügenpresse ist nicht so ganz daneben. Ich persönlich habe es sogar bis "Brisant" geschafft, wo die ganzen Freaks den Boulevard füttern. Big GrinBig GrinBig Grin
Ursprünglich begleitete mich nur ein seriös wirkendes NDR-Team einen Tag lang. Es ging um Möwen auf Müllkippen.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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27.10.2015, 13:20
Beitrag: #3
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Arkona hat natürlich recht.
Will man was in der Zeitung stehen haben, das auch stimmt,
gibt es nur eins: Selbst schreiben!
Fix und fertig dem Redakeur/in in die Flosse drücken und es funzt.

Was mir in der letzten Zeit immer mehr auffällt, die anscheinend unaufhaltsame Bewegung "weg bon den gedruckten Medien" führt zu fürchterlichen Desinformationen.
Wobei "Des" noch untertrieben ist. "Unterinformation" trifft es besser.
Die "neuen Medien" einschließlich Fernsehen und Rundfunk rfokussieren alles auf eine jeweilige "Sau die durchs Dorf getrieben wird"
es gibt Wochen-monatelang fast keine anderen Meldungen.
Griechenland, jetzt Flüchtlinge
ja Himmel Allerwertesten und Zwirn, die Welt geht nun doch nicht unter wenn ein paar hundertausend aus dem Süden kommen.

Deshlab Leute, kauft euch weiter Zeitungen, da steht doch noch mehr drin.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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27.10.2015, 23:15
Beitrag: #4
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(26.10.2015 23:33)Arkona schrieb:  letztendlich rübergekommen? Meine persönliche Erfahrung: Kein Wort bei Interviews, ohne dass man die Endversion autorisiert. Aus 5 Minuten Gespräch kommen sonst 3 Sätze, die die geäußerte Botschaft völlig verfälschen oder ins Gegenteil verfälschen.

Das man bei Interviews, oft selbst zu Themen wie Veranstaltungen usw. oft falsch zitiert wird das habe ich aus meinem Umfeld auch schon oft gehört.

Ich persönlich finde das ganze passt hier zwar rein, meinte persönlich aber mit Medien nicht unbedingt die Leute die in der Zeitung stehen sondern die sie lesen und fragen wie etwa wann und wie seit ihr auf das (heute selbstverständliche) Internet gekommen - was waren so die ersten Seiten die ihr euch regelmäßig angeschaut habt? Wann habt ihr euren ersten Fernseher bekommen? usw.
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27.10.2015, 23:27
Beitrag: #5
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(27.10.2015 13:20)Suebe schrieb:  Was mir in der letzten Zeit immer mehr auffällt, die anscheinend unaufhaltsame Bewegung "weg bon den gedruckten Medien" führt zu fürchterlichen Desinformationen.
Wobei "Des" noch untertrieben ist. "Unterinformation" trifft es besser.
Die "neuen Medien" einschließlich Fernsehen und Rundfunk rfokussieren alles auf eine jeweilige "Sau die durchs Dorf getrieben wird"

Leute, kauft euch weiter Zeitungen, da steht doch noch mehr drin.

Finde es ein sehr interessantes Argument, wobei ich nicht weiß ob das mit der extremen Fokussierung nur von den sogenannten neuen Medien kommt. Weiß nicht, finde hier zumindest die Zeitungen auch oft sehr extrem.

Was mein persönliches "Zeitungsleseverhalten" betrifft sieht es so aus: Ich habe keine Zeitung abonniert, lese meist die 2 Gratiszeitungen die es so gibt, weiß schon Qualität sieht anders aus, aber für schnell mal drüber schauen reicht es.
In Kaffees usw. lese ich liebend gerne die verschiedensten Zeitungen, lese hier oft sehr viele (meist dann zu den Themen die mich besonders interessieren). Eine aktuelle Themenübersicht bietet mir meist außerdem noch der ORF-Teletext und die Website vom Standard (hier schaue ich auch gerne über Randthemen nach, über die man in der Zeitung kaum was liest - Afrika z.B.).
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28.10.2015, 14:04
Beitrag: #6
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Neulich habe ich beim Stöbern in einem Buchladen ein US-Werk über die IG-Farben Verflechtungen mit der NS. Kriegswirtschaft gekauft.

Im Kapitel "Vorgeschichte" ist die Versenkung der Lusitania 1915 erwähnt. 1.200 Todesopfer "die meisten Amerikaner" das ist falsch und ich möchte fast sagen verlogen. Es waren 128 US-Amerikaner also rund 10%, "die meisten" sind das halt einfach nicht.
Nachdem ich das Buch kaufte, um mehr über die Hintergründe der Rüstungsverflechtungen zu erfahren, blieb mir daraufhin nichts anderes übrig, als es in die Tonne zu klopfen.

Wenn mir gleich auf den ersten Seiten etwas unterkommt, von dem ich zufällig Kenntnisse habe, und das ist so krottenfalsch, was bleibt da sonst?

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28.10.2015, 14:28
Beitrag: #7
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Das Zeitung lesen habe ich vor Jahren schon aufgegeben, aktuelle Informationen hole ich mir online. Sieht man dann die Tagesschau, stellt man oft fest, dass "von ganz oben" ganz andere Säue durchs Dorf getrieben werden. Hat jemand mitbekommen, dass es kürzlich die größte Massendemo seit 1989 in Deutschland gab? Eine sechsstellige Teilnehmerzahl, es ging gegen das TTPI. Aber das passt nicht in die Regierungslinie.
Anti-Pegida in Berlin, die komplette Spitze dabei inkl. Kanzlerin. Riesen-Bohei in den Medien drum gemacht, dabei verloren sich etwa 5000 Teilnehmer auf dem Pariser Platz. Davon geschätzte 80% Muslime.

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28.10.2015, 22:52
Beitrag: #8
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(28.10.2015 14:28)Arkona schrieb:  jemand mitbekommen, dass es kürzlich die größte Massendemo seit 1989 in Deutschland gab? Eine sechsstellige Teilnehmerzahl, es ging gegen das TTPI.

Doch das habe ich mitbekommen (war wenn ich mich recht erinnere auch Thema in der Heute-Show). Das oft wichtiges nicht ganz unbeabsichtigt kaum Beachtung bekommt, kenne ich aus Österreich auch (z.B. beim Umgang mit einem Anti-EU-Volksbegehren heuer).
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29.10.2015, 18:35
Beitrag: #9
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Mal wieder weg von der Politik zurück zur Geschichte, unserem Forenzweck.

Im neuesten Asterix, Band 36 dieser Tage in den Verkauf gelangt, ist auf Seite 10 die Villa Rustica in Stein bei Hechingen abgebildet.

Die Initiatoren und Treiber des Projektes "Villa Rustica" freuen sich natürlich sehr, das bringt ja traffic, sprich Besucher die Kohle loswerden wollen.
Ist ja alles andere als harmlos so ein Riesending zu innitiieren und vor allem am laufen zu halten.

Das Lustige daran, im Asterixheft ist genau derZustand abgemalt, wie sich die Villa heute von Süden darstellt.
Ein Eckrisalit und die halbe Portikushalle, wie sie bisher "weder"-aufgebaut sind.
Den Rest der Villa, Anblick von Süden, kann sich der interessierte Schüler pp in seiner Fantasie problemlos dauu denken.
[Bild: 220px-Stein_bei_Hechingen117707.jpg]

aber demnach leider leider nicht der Asterix-Zeichner, er hat von Westen her, es ist ihm tatsächlich aufgefallen, dass da was fehlt, eine Art Brückendamm mit einem Bogen dazugemalt. Dass da ein weiterer Risalit und und die Hälfte der Portikushalle fehlt, hat er nicht bemerkt.
Thumbs_down

Sorry, aber warum die "neuzeitlichen" Asterixheft nix mehr taugen wird da doch klar.
Oder nicht?

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29.10.2015, 20:26
Beitrag: #10
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Um zur Ursprungsfrage zurück zu kommen: Meinen ersten eigenen Fernseher hatte ich in Studienzeiten. Ein 30-Kilo plus x-Monster, schwarzweiß natürlich, mit fetten druckknöpfen zum Umschalten, alles konnte man von Hand einstellen, sechs Programme waren möglich. War ein Erbstück von meinen Eltern...Die hatten auch noch lang Schwarzweiß, Anfang der 80er kam der erste Farbfernseher ins Haus...
Mein erster PC war noch keiner, das war ein IBM 8086, mit dem habe ich noch ein oder zwei Seminararbeiten geschrieben, dann kam ein "richtiger" PC, ein 286 mit sage und schreibe 20MB Festplatte...
Im Studium ließ ich mir auch ein Abo der SZ aufschwatzen, ausgerechnet in Tübingen, wo´s ja auch eine "heimische "SZ gibt, die Stuttgarter Zeitung. Ich bin aber der Süddeutschen Zeitung bis heute treu geblieben, als Deutschlehrer fast ein "muss"...*grins*
Mein erstes Handy wurde mir von meinem damaligen Arbeitgeber aufs Auge gedrückt, das war ein gelber Nokia-Knochen, ein 2110. Nach zwei Jahren war des Arbeitsverhältnis zu Ende und ich kaufte mir das erste private Handy, 2001 war das, und ich glaube es war eins von Siemens.
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29.10.2015, 20:52
Beitrag: #11
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(29.10.2015 20:26)913Chris schrieb:  ./..
Im Studium ließ ich mir auch ein Abo der SZ aufschwatzen, ausgerechnet in Tübingen, wo´s ja auch eine "heimische "SZ gibt, die Stuttgarter Zeitung. Ich bin aber der Süddeutschen Zeitung bis heute treu geblieben, als Deutschlehrer fast ein "muss"...*grins*
./.

Die SZ, das vermeintlich bayerische Medien-Flaggschiff, gehört allerdings schon seit einiger Zeit mehrheitlich nach Baden-Württemberg Angel

Schwarzwälder-Bote, Stuttgarter Zeitung Idea usw.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fu...88131.html

Rebmann, derzeitiger Wortführer der Geschäftsleitungen, ist ein direkter Nachfahre des Gründers des Schwarzwälder Boten Brandecker

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30.10.2015, 01:05
Beitrag: #12
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Irgendwie haben mir die neuen Asterixe alle nicht gefallen. Es wird schwer, mich wieder zum Fan zu machen. "Hurra, ich darf in den Zirkus..."

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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31.10.2015, 11:17
Beitrag: #13
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(29.10.2015 20:52)Suebe schrieb:  Die SZ, das vermeintlich bayerische Medien-Flaggschiff, gehört allerdings schon seit einiger Zeit mehrheitlich nach Baden-Württemberg Angel

seit 2010 meines Wissens... Wink
Allerdings hatte man damals Angst, die Stuttgarter Zeitung würde mehr oder weniger zu einem Lokalblatt verkommen und stattdessen die Süddeutsche Zeitung zum Flaggschiff des Medienkonzerns werden...

VG
Christian
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31.10.2015, 16:56
Beitrag: #14
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(31.10.2015 11:17)913Chris schrieb:  
(29.10.2015 20:52)Suebe schrieb:  Die SZ, das vermeintlich bayerische Medien-Flaggschiff, gehört allerdings schon seit einiger Zeit mehrheitlich nach Baden-Württemberg Angel

seit 2010 meines Wissens... Wink
Allerdings hatte man damals Angst, die Stuttgarter Zeitung würde mehr oder weniger zu einem Lokalblatt verkommen und stattdessen die Süddeutsche Zeitung zum Flaggschiff des Medienkonzerns werden...

VG
Christian

Natürlich hatte "man" da Angst. Die Süddeutsche spielt ja auch zweifellos iein-zwei Ligen höher.

Hättest mal in Oberndorf das Geschrei hören sollen. als der Rebmann da die Redaktion mehr oder weniger dicht machte. (der überregionale Teil ist seither von der Stuttgarter.)"Der hat doch keine Ahnung vom Zeitung machen, der macht ja schon seit einigen Jahren nur noch Verluste.." tja, warum machte er wohl Verluste?

Aber die machen das, wie ich meine recht geschickt, in Stuttgart bei den "Nachrichten" und der "Zeitung" sitzen die Redakteure fast Schreibtisch an Schreibtisch nichts desto Trotz werden verschiedene Richtungen gepflegt und glaubhaft rübergebracht.
Dito mit der Süddeutschen

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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04.11.2015, 10:46
Beitrag: #15
RE: Medien - persönliche Geschichten:
Seit ich nicht mehr in Tübingen bin - also seit fast genau 20 JahrenWink - lese ich die Stuttgarter nicht mehr, bekomme also auch nicht mit, was dort läuft. Aber die Süddeutsche lese ich, und da hab ich kaum ein Absinken der Qualität bemerkt. Wenn das bei der Stuttgarter ähnlich ist, war die Fusion ein Erfolg, weil dadurch immerhin die Süddeutsche überleben konnte...
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04.11.2015, 20:21
Beitrag: #16
RE: Medien - persönliche Geschichten:
(04.11.2015 10:46)913Chris schrieb:  Seit ich nicht mehr in Tübingen bin - also seit fast genau 20 JahrenWink - lese ich die Stuttgarter nicht mehr, bekomme also auch nicht mit, was dort läuft. Aber die Süddeutsche lese ich, und da hab ich kaum ein Absinken der Qualität bemerkt. Wenn das bei der Stuttgarter ähnlich ist, war die Fusion ein Erfolg, weil dadurch immerhin die Süddeutsche überleben konnte...

Keine Frage, die Süddeutsche ist völlig zu Recht eine der renommiertesten deutschsprachigen Tageszeitungen.

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