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Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
08.01.2016, 16:14
Beitrag: #1
Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Hallo liebe Gemeinde,

vor einiger Zeit habe ich mal einen wissenschaftlichen Bericht gelesen, das in ferner Zukunft nur 3 Staaten auf der Erde geben soll.

Ich kann mir vorstellen, das so etwas mal möglich wäre.
Leider kann ich aber den Titel des (wissenschaftlichen) Heftes nicht mehr nennen.
Was hält ihr davon?

Hierzu mal eine fiktive Karte:

[Bild: 1984_fiktive_Weltkarte1.png]

Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben.

Marcus Tullius Cicero
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08.01.2016, 17:28
Beitrag: #2
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(08.01.2016 16:14)Aurora schrieb:  Leider kann ich aber den Titel des (wissenschaftlichen) Heftes nicht mehr nennen.
1984 nehme ich an.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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08.01.2016, 18:30
Beitrag: #3
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Das kann sein.. Liegt schon lange zurück.
Aber was ist deine Meinung hierzu? Smile

Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben.

Marcus Tullius Cicero
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08.01.2016, 21:27
Beitrag: #4
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Regionale Zusammenschlüsse könnten tatsächlich erfolgen, aber mit mehr Staaten.
-Zusammenschluß USA und Kanada
-Zusammenschluß der Lateinamerikanischen Staaten
-Zusammenschluß Europas einschließlich Russlands
-Zusammenschluß der Turksprachigen Staaten
-Zusammenschluß der arabischen Staaten
-Zusammenschluß der christlichen schwarzafrikanischen Staaten
-Zusammenschluß Ozeaniens
-Zusammenschluß der moslemischen malaischen Staaten.
Es blieben viele Einzelstaaten übrig, Bevölkerungsmäßig groß wie Indien, Iran und China o. flächenmäßig groß wie Australien.

viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)
in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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09.01.2016, 09:08
Beitrag: #5
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(08.01.2016 16:14)Aurora schrieb:  Hallo liebe Gemeinde,

vor einiger Zeit habe ich mal einen wissenschaftlichen Bericht gelesen, das in ferner Zukunft nur 3 Staaten auf der Erde geben soll.

Was hält ihr davon?

Historisch Betrachtet kann ich mir solch ein großes Staatengebilde nicht vorstellen.
Gründe hierfür sind in den regionalen sowie religiösen Machtansprüchen zu suchen.

Bestes Gegenbeispiel, die Sowjetunion und deren verworrene Machtansprüche an Gebiete bis heute anhält, siehe Ukraine oder Krim.
Und auch als loser Staatenbund, hat die Geschichte gezeigt, daß solche Verbindungen schwer zu steuern sind und früher oder später an inneren Problemen bzw. Uneinigkeit, deren Auslöser zumeist von außen kommt, zerfallen.
So zum Beispiel das Heilige Römische Reich, das Britische Empire und die aktuellen Probleme in der Europäischen Union ...

Solche großen Staatenbünde können m.E. nur unter einem totalitären Regime vereinigt und gehalten werden, doch ist solche eine Einigung von oben auch nicht von dauer.
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09.01.2016, 09:38
Beitrag: #6
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Die Karte stammt aus Orwells "1984". Im Roman gibt es nur drei Staaten - "Ozeanien", "Eurasien" und "Ostasien". "Ozeanien" umfasst Nord- und Südamerika, das südliche Afrika, Australien, Neuseeland sowie Großbritannien und Irland und genauso ist die Darstellung auf der Karte.

"Eurasien" stellt die Sowjetunion dar, die 1984 ganz Kontinental-Europa erobert hatte. Nur Großbritannien als Verbündeter der USA widerstand der sowjetischen Expansion. Dies spiegelt wohl einerseits die Angst, andererseits auch die außenpolitischen Wunschvorstellungen des britischen Bürgertums von 1948 wider. Das südliche (weiße, britische) Afrika gehört deshalb genauso zu Ozeanien wie Australien, Neuseeland und Kanada. Dass Lateinamerika als Hinterhof der USA zu diesem Staat gehört, setzt Orwell mit seinem Weltbild einfach voraus.

Die Darstellung des Überwachungsstaats mit "Big Brother" ist Orwells pessimistischer Welt- und Lebensanschauung zu verdanken. Diese basierte vor allem auf negativen Erfahrungen während des 2. Weltkriegs, der für die Briten einen Einschnitt ihrer persönlichen Freiheiten bedeutete. 1984, so fürchtete Orwell, würden sich überall totalitäre Systeme durchgesetzt haben. Er sah 1948 in dem Stalinschen System, dass er bereits in der "Farm der Tiere" angriff, die größte Gefahr für die Zukunft.

Neben diesen beiden Blöcken existierte bei Orwell noch "Ostasien", das wohl als ein Abbild der "Dritten Welt" zu verstehen ist. Offensichtlich war sich Orwell nicht sicher, welche weltpolitische Rolle China oder das (ehemalige) Britisch-Indien einnehmen werden. Er rechnete aber damit, dass sich die ehemaligen Kolonien der europäischen Staaten diesem Block anschließen.

Ich denke, dass es nicht so eine Dreier-Konstellation geben wird. Bei einer "Menage á trois" ist letztlich eine® zu viel und Teams mit drei Leuten sind, anstatt ihre Aufgaben zu lösen, oft nur mit sich selbst beschäftigt. Das liegt daran, dass wenn keine Einstimmigkeit besteht, immer zwei gegen eine(n) stehen. Arbeitstechnisch werden 5-er Teams als optimal eingeschätzt und die italienische Pentarchie im 15. Jahrhundert oder die europäische Pentarchie im 18. und 19. Jahrhundert haben sich als politische Herrschaftsinstrumente bewährt. Ob es dazu kommt, dass es nur noch 5 Staaten(bündnisse) gibt, ist natürlich spekulativ. Ich bin mir nämlich momentan nicht sicher, ob es in Zukunft eher zu Zusammenschlüssen von Staaten oder eher zu staatlichen Aufsplitterungen kommen wird.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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09.01.2016, 12:24
Beitrag: #7
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(09.01.2016 09:08)Köbis17 schrieb:  Historisch Betrachtet kann ich mir solch ein großes Staatengebilde nicht vorstellen.
Gründe hierfür sind in den regionalen sowie religiösen Machtansprüchen zu suchen.

Bestes Gegenbeispiel, die Sowjetunion und deren verworrene Machtansprüche an Gebiete bis heute anhält, siehe Ukraine oder Krim.
Und auch als loser Staatenbund, hat die Geschichte gezeigt, daß solche Verbindungen schwer zu steuern sind und früher oder später an inneren Problemen bzw. Uneinigkeit, deren Auslöser zumeist von außen kommt, zerfallen.
So zum Beispiel das Heilige Römische Reich, das Britische Empire und die aktuellen Probleme in der Europäischen Union ...

Solche großen Staatenbünde können m.E. nur unter einem totalitären Regime vereinigt und gehalten werden, doch ist solche eine Einigung von oben auch nicht von dauer.

Lassen wir mal unsere fiktiven Vorstellungen einfach passieren^^.
Nehmen wir mal an, das nur mit Gewalt diese 3 Staaten durchsetzbar wären. Uneinigkeit wird einfach eingedämmt bzw. gnadenlos bekämpft. Dazu würden die Staaten totalitär überwacht, und jeglichen Widerstand sofort unterbunden.
Egal welche Religionen, ob Christentum oder jegl. Islamischen Glaubens, werden gewaltsam zusammengefügt, welches natürlich eskalieren würde, was auch totalitär niederzuschlagen wäre. Auch müsste man bedenken, wie die politische Lage derzeit ist.
Natürlich wäre dann ein total verändertes System erforderlich, als wir es heutzutage kennen und dies wertlos wäre.

Sollte es wirklich zu den nur 3 Staaten kommen, könnte ich mir vorstellen, dass sich dies nicht auf Dauer durchsetzen würde. Selbst die Herrscher der 3 Staaten (nenne ich einfach mal so) würden sich auch noch nach Macht strebend bekriegen. Sie würden wahrscheinlich versuchen, sämtliche benachbarten Gebiete zu annektieren bis nix mehr übrig bleibt und das ganze System zusammenfallen würde.

Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben.

Marcus Tullius Cicero
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09.01.2016, 12:53
Beitrag: #8
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Was ich mir für eine (sehr ferne) Zukunft vorstellen könnte, wären folgende Blöcke (wohlgemerkt nicht Staaten):
- Europa ohne Russland
- Russland in ungefähr den Grenzen von heute, wobei Weißrussland, die Ukraine und eventuell einige zentralasiatische Gebiete fraglich sind bzw. vielleicht auch in der Zeit meiner fiktiven und fernen Zukunft umstritten sein könnten
- ein nahöstlicher Block mit den nordafrikanischen Staaten und den Staaten des heutigen Nahen Ostens als Mitgliedern
- einen subsaharischen Block, eventuell noch einmal aufgespalten in einen südlicheren Block (= die Staaten Südafrikas und Zentral- bzw. Ostafrikas) und in einen nördlicheren (= die Staaten Westafrikas und des nördlichen Zentralafrika inklusive der Sahelstaaten); das zukünftige Schicksal des Kongo ist mir zu unsicher, um in Zentralafrika eine eindeutige "Grenze" prognostizieren zu wollen
- ein nordamerikanischer Block (= USA + Kanada)
- ein lateinamerikanischer Block (= Südamerika + Mittelamerika)
- ein ozeanischer Block, der - eingedenk des aktuellen finanziellen Engagements Chinas - wohl eher China zugewandt ist als den USA oder Australien
- Australien

In Asien (ohne Sibirien) sehe ich eher drei als zwei Blöcke, vielleicht sogar vier:
- einen indischen Block im geografischen Umfeld des indischen Subkontinents
- einen chinesischen Block, der bis nach Indochina ausgreift (und hier wahrscheinlich Konfliktfelder mit dem indischen Block hat) und der auch Korea und Japan umfasst
- einen südostasiatischen Block mit den Staaten Indochinas, den Phlippinen und Indonesien, der unter dem Druck des indischen und des chinesischen Blocks stehen könnte
- und eventuell einen zentralasiatischen Block, der muslimisch geprägt ist und unter dem Druck des russischen, des chinesischen und eventuell auch des nahöstlichen Blocks stehen könnte, wenn es ihn denn überhaupt gibt und seine Bildung nicht von vorne herein von den benachbarten Blöcken verhindert wird.

All diese Blöcke stehen nicht im Widerspruch zur Erhaltung diverser Nationalstaaten (bestimmt nicht aller Staaten, die es heute noch gibt), sondern ich sehe diese Blöcke eher als Zusammenschlüsse auf unterschiedlicher Basis. Es mag rein wirtschaftlich gebildete Blöcke geben (z.B. den nordamerikanischen und den europäischen Block, eventuell auch die wahrscheinlich mindestens zwei subsaharischen Blöcke Afirkas), daneben auch (macht-)politisch motivierte Blöcke wie den russischen, den chinesischen und den indischen, es mag Blöcke geben, bei denen die beiden Faktoren Wirtschaft und Machtpolitik ineinander greifen (vielleicht der nahöstliche Block und der ozeanische Block) sowie "Rest-Blöcke" wie den südostasiatischen oder den zentralasiatischen, die es nur gibt, weil sich die umliegenden mächtigeren Blöcke uneins sind über die jeweiligen Einflusssphären oder weil sie als "Puffer" zwischen den mächtigeren Blöcken eine strategische Bedeutung haben.
Es ist mir klar, dass dieser hypothetischen Blockbildung nicht wenige Gedankengänge zugrunde liegen, die uns in die Zeit des Imperialismus zurück führen würden, aber m.E. ist so ein "Neo-Imperialismus" auch gar nicht so unwahrscheinlich, wenn ich mir die derzeitigen politischen Aktionen Russlands, Chinas, der USA und Europas so ansehe...

VG
Christian
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18.01.2016, 21:52
Beitrag: #9
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Also: Mehrere große Staatenbündnisse kommen mir nicht unrealistisch vor. Aber wirklich drei oder vier Staaten? Das kann ich mir nicht vorstellen. Da müsste man gigantische Räume mit unterschiedlichen Kulturen vereinen, was wohl nicht funktionieren würde.

Außerdem: Wer sagt das es in diese Richtung geht? Es könnte sogar Richtung kleinere Staaten gehen, wenn man sieht wer sich wo Abspalten möchten.

Insgesamt kann man sagen: Wir wissen nicht wo sich das ganze hin entwickelt. Ein Kontinent wo ich mir wirklich starke Veränderungen vorstellen kann ist Afrika. Hier gibt es einige Staaten die wohl zerfallen werden, vermute ich zumindest.
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19.01.2016, 13:06
Beitrag: #10
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Im Prinzip müsste eigentlich die ganze Staatenwelt Afrikas erst einmal zerfallen, bevor sich hier neue Bündnisse finden könnten, denn alle Staaten Afrikas sind im Grunde künstliche Gebilde, von Nationalstaaten weit und breit keine Spur....
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19.01.2016, 14:27
Beitrag: #11
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(19.01.2016 13:06)913Chris schrieb:  Im Prinzip müsste eigentlich die ganze Staatenwelt Afrikas erst einmal zerfallen, bevor sich hier neue Bündnisse finden könnten, denn alle Staaten Afrikas sind im Grunde künstliche Gebilde, von Nationalstaaten weit und breit keine Spur....

Stimmt im Prinzip sind außer einige der Staaten im Norden (Marokko und Ägypten gibt es in verschiedenen Formen schon sehr, sehr lange) und Äthiopien, alle Staaten künstliche Gebilde. Aber nicht alle haben das gleiche Konfliktpotential.
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19.01.2016, 14:47
Beitrag: #12
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Die künstlichen Gebilde der Staaten Afrikas könnten sich doch auch an Eurasien oder eher Ozeanien angeschlossen werden. Wäre das nicht möglich, und diese auch in Nationalen Staaten umgewandelt werden?
Ich kann mir diesen "Aufzwang" vorstellen.
Es könnte auch eine einheitliche Amtssprache, z. B. englisch, aufdiktiert werden?
- oder wäre das doch unmöglich?
Ohne gravierende Probleme würde dieses garantiert nicht ablaufen. Alte Kulturen würden zerfallen. Doch hätte sich die Obrigkeit, die sowas anstreben würden, nicht so viele Sorgen gemacht (Profitgier/Konkurrenz/). Auch die Skaverei würde sicher wieder im höchsten Fall aktuell. Der Mensch würde dann nur noch "Material" sein, den man dann "entsorgen" könnte nach belieben.
Also, sollte es mal wirklich (auch annähernd) dazu kommen, stelle ich mir das sehr grausig vor.

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Marcus Tullius Cicero
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19.01.2016, 15:58
Beitrag: #13
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(19.01.2016 14:47)Aurora schrieb:  Die künstlichen Gebilde der Staaten Afrikas könnten sich doch auch an Eurasien oder eher Ozeanien angeschlossen werden. Wäre das nicht möglich, und diese auch in Nationalen Staaten umgewandelt werden?

Ich kann mir nicht vorstellen das diese Staaten es als Ziel sehen sich wieder zu Kolonien zu werden. Wie gesagt ich halte nicht viel von der Theorie das alles einmal in 3 bis 4 Staaten aufgeht. Was Vereinigungen betrifft ist es für mich realistischer, dass man ein starkes Afrikanisches Bündnis zusammenbastelt. Aber was Staaten in Afrika betrifft denke ich eher das sich hier manches neu zusammenfügt oder auseinanderfällt.
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20.01.2016, 16:03
Beitrag: #14
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
Orwell konnte nicht alles voraussehen. Er erlebte die Welt der Kriegs- und Nachkriegszeit, die geprägt war von Block- und Militärbündnissen. Kleinstaaten wurden geschluckt oder zu Satelliten degradiert, konsequent weitergedacht ergäben sich dann große Staatsgebilde.
Den Aufstieg Chinas und Indiens zu Schwellen-Weltmächten in der Mitte des 20.Jahrhunderts vorauszusehen, wer konnte das schon?

Das Modell auf der Karte war praktisch, um die ständigen Kriege und wechselnden Bündnisse zu visualisieren. Mehr wohl nicht.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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20.01.2016, 18:20
Beitrag: #15
RE: Nur drei Staaten in ferner Zukunft?
(19.01.2016 15:58)WDPG schrieb:  
(19.01.2016 14:47)Aurora schrieb:  Die künstlichen Gebilde der Staaten Afrikas könnten sich doch auch an Eurasien oder eher Ozeanien angeschlossen werden. Wäre das nicht möglich, und diese auch in Nationalen Staaten umgewandelt werden?

Ich kann mir nicht vorstellen das diese Staaten es als Ziel sehen sich wieder zu Kolonien zu werden. Wie gesagt ich halte nicht viel von der Theorie das alles einmal in 3 bis 4 Staaten aufgeht. Was Vereinigungen betrifft ist es für mich realistischer, dass man ein starkes Afrikanisches Bündnis zusammenbastelt. Aber was Staaten in Afrika betrifft denke ich eher das sich hier manches neu zusammenfügt oder auseinanderfällt.

Wie gesagt.. Ich habe nur mal meine Fantasie spielen lassen. Wenn ich eure Texte lese, bin ich wohl bissel weit entfernt Wink

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Marcus Tullius Cicero
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