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Spionage in früheren Zeiten
06.02.2016, 00:24
Beitrag: #21
RE: Spionage in früheren Zeiten
(06.02.2016 00:20)Triton schrieb:  Wenn eine Differenz von wenigen Metern Außenlänge und wenigen Prozent Antriebsleistung "abstrus" ist, dann mag das so sein. Auf alle Fälle hatten britische schwere Kreuzer ein für den Schiffstyp untypisch hohes Freibord, was ihnen ein etwas anachronistisches Erscheinungsbild gab. Dafür waren sie bei den Besatzungen sehr beliebt.

Es geht um den Vergleich, der an den Haaren herbei gezogen ist, nicht um die Konstruktion ....
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06.02.2016, 12:41
Beitrag: #22
RE: Spionage in früheren Zeiten
Wenn ich den Herren der navalen Fraktion da noch eine Steilvorlage leuisten darf.
Die Lützow wurde nicht von den Briten versenkt!
Sie endete wie einen Krieg später die Bismark durch Selbstversenkung.

Unbestreitbare Tatsachen, die von der RN bis heute nicht so gerne wahrgenommen werden.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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06.02.2016, 13:49
Beitrag: #23
RE: Spionage in früheren Zeiten
(06.02.2016 12:41)Suebe schrieb:  Sie endete wie einen Krieg später die Bismark durch Selbstversenkung.
Das spielt keine Rolle, zum Zeitpunkt der Selbstversenkung war die Situation beider Schiffe aussichtslos.

Zum Vergleich Seydlitz - Lion-Klasse könnte man anführen, dass die Briten die etwas höhere Geschwindigkeit angaben, das deutlich größere Kaliber verbauten und über Ölzusatzfeuerung verfügten. Wären also beide Schiffe im freien Meer aufeinander getroffen, hätten theoretisch die Briten den Vorteil gehabt, die Entfernung zu wählen und sich aus dem Gefecht zurückzuziehen.
Theoretisch.
Als Bestandteil von Schlachtflotten war der Vorrang der Feuerkraft und Geschwindigkeit vor der Sinksicherheit keine besonders clevere Idee.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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06.02.2016, 16:04
Beitrag: #24
RE: Spionage in früheren Zeiten
(06.02.2016 13:49)Triton schrieb:  
(06.02.2016 12:41)Suebe schrieb:  Sie endete wie einen Krieg später die Bismark durch Selbstversenkung.
Das spielt keine Rolle, zum Zeitpunkt der Selbstversenkung war die Situation beider Schiffe aussichtslos.
./.

Lassen wir die Bismarck mal weg, andere Baustelle.

Die Hochseeflotte, als deutlich unterlegene, musste das Schlachtfeld räumen, sagen mir mal fliehen.
Die Lützow selbst wäre vermutlich ohne Probleme einzuschleppen gewesen.
Oder andersherum, die Lützow als britisches Schiff, wäre nicht als Totel-Verlust zu verbuchen gewesen, wäre eingeschleppt und repariert worden.
Und in dem Fall kommt es lediglich darauf an.

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10.02.2016, 19:26
Beitrag: #25
RE: Spionage in früheren Zeiten
Vielleicht sollte man hier am Rande noch erwähnen, dass auch die Gneisenau bei den Falklandinseln von den Briten nicht versenkt werden konnte.
Sondern nach Aufbrauch der gesamten Munition sich selbst versenkte.

Die Briten im WK1 hatten gegen deutsche "Dick"-Schiffe im direkten Vegleich auch der Vorgeneration nicht soo viele Versenkungserfolge.

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15.02.2016, 17:00
Beitrag: #26
RE: Spionage in früheren Zeiten
(06.02.2016 16:04)Suebe schrieb:  Die Lützow selbst wäre vermutlich ohne Probleme einzuschleppen gewesen.
Wo steht dieser Unfug? Eine seriöse Quelle wäre dafür nicht schlecht.

Im Breyer steht kurz "Schiff nicht mehr zu halten".

Die Faktenlage nach https://en.wikipedia.org/wiki/SMS_L%C3%BCtzow :
Lützow stand schon bis zur vorderen Brücke unter Wasser! Es lief also ständig neues Wasser von oben ins Schiff.
Selbst in dem Zustand eingeschleppt, hätte eine Reparatur sehr lange gedauert.
Das Schiff stand kurz vor dem Kentern.
Der Kahn war mausetot.

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15.02.2016, 19:23
Beitrag: #27
RE: Spionage in früheren Zeiten
(15.02.2016 17:00)Triton schrieb:  
(06.02.2016 16:04)Suebe schrieb:  Die Lützow selbst wäre vermutlich ohne Probleme einzuschleppen gewesen.
Wo steht dieser Unfug? Eine seriöse Quelle wäre dafür nicht schlecht.

Im Breyer steht kurz "Schiff nicht mehr zu halten".

Die Faktenlage nach https://en.wikipedia.org/wiki/SMS_L%C3%BCtzow :
Lützow stand schon bis zur vorderen Brücke unter Wasser! Es lief also ständig neues Wasser von oben ins Schiff.
Selbst in dem Zustand eingeschleppt, hätte eine Reparatur sehr lange gedauert.
Das Schiff stand kurz vor dem Kentern.
Der Kahn war mausetot.

Tja, immer dieser Unfug Angel
nun steht allerdings in der Welt etwa das, was ich hier schrieb.
http://www.welt.de/geschichte/article145...etzow.html

sinngemäß: "da keine Chance bestand das Schiff vor der heranrückenden Home Fleet in Sicherheit zu bringen, wurde es am frühen morgen des 1.6.16 durch 2 Torpedos versenkt" (die Welt mag es gar nicht, wenn man copy und past macht, deshalb dieses Sinn-Zitat)
Der, der die Schlacht gewinnt, behauptet das Schlachtfeld, und kann in dem Fall solche waidwunden Kähne nach Hause schleppen. Die Lützow ist also ohne weiteres auf das Verlustkonto zu buchen.

ABER: Da es hier nur um die Standfestigkeit der gegenseitigen Schiffe ging, muss die Lützow hier außen vor bleibe. Die ist nicht in die Luft geflogen wie die britischen Schlachtkreuzer. Die wäre eizuschleppen gewesen.

Preisfrage: Wer hat die Hochseeflotte gerettet? Wie hat es Scheer geschafft am 1. Juni die Homefleet fast Verlustlos zu durchbrechen?

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18.02.2016, 20:12
Beitrag: #28
RE: Spionage in früheren Zeiten
Die richtige Antwort war Luftaufklärung. Zeppeline.
Die die Positionen der Geschwader der home-Fleet aufklärten.

Schade, als Preis war eine Kiste Trollinger angedacht.
Muss ich jetzt alleine "beißen" Cool

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