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Das Privilegium maius - Fälschungen?
15.02.2016, 04:56
Beitrag: #1
Das Privilegium maius - Fälschungen?
Als wir im Schulunterricht von Herzog Rudolf IV. von Österreich (besser bekannt als Rudolf der Stifter, sein Beiname stammt aus einer zeitgenössischen Inschrift im Wiener Stephansdom, wo er beigesetzt ist und dessen Bau von ihm wesentlich gefördert wurde) und seiner Urkundenfälschung, dem Privilegium maius" hörten, stellte eine Mitschülerin folgende Frage: "Bitte, Frau Lehrerin, ganz schön dreist dieser Kerl. Aber kann der wirklich seinem Kaiser so einfach eine Urkunde aus dem Nichts präsentieren und dann noch erwarten, dass dieser sie bestätigt.", und so erfuhren wir damals zusätzlich zum regulären Unterrichtsstoff, dass es durchaus notwendig war, sich im Mittelalter bei jedem Herrscherwechsel bereits vorhandene Urkunden und Privilegien erneut bestätigen zu lassen, und auch das "Entdecken" und "Auftauchen" von neuen Urkunden und Dokumenten damals öfter vorkam.

Offensichtlich wurde es erst im 14. und 15. Jahrhundert wichtig, etwas Schriftliches zur Vorlage in der Hand zu haben. Auch das Privilegium minus aus dem 12. Jh., aus dem Rudolf sein Privilegium maius schaffen ließ, war nur deswegen eine Urkunde geworden, weil die Ehefrau von Herzog Heinrich II. Jasomirgott ausdrücklich auf einer schriftlichen Ausfertigung bestanden hatte. Theodora Komnena war eine byzantinische Prinzessin und hatte daher einen anderen Zugang zu einem solchen Rechtsakt.)

Zu der Information über dieses Privilegium maius (es wird auch als die "Freiheitsbriefe" bezeichnet), die bis heute durch historische Fachbücher geistert, gibt es in diesem Forum im Thread Konflikte im Südwesten am Übergang des Spätmittelalters zur frühen Neuze, Beitrag 3 auch eine Zusammenfassung von ZaphodB.

(10.03.2013 23:53)zaphodB. schrieb:  ...
Die Habsburger waren in der Goldenen Bulle nicht in den Kreis der Kurfürsten aufgenommen worden,was diese neben dem Kaiser Karl IV.(Luxemburg) auch dessen Schwiegervater Pfalzgrafen Rudolf II zuschrieb.
Das muß am Habsburger Selbstverständnis doch sehr genagt haben, veranlasste es doch Herzog Rudolf IV. bereits 1359 zu einer Fälschung, dem Privilegium Maius, in dem er den Erzherzogstitel für sich beanspruchte. und , obwohl es zu diesem Zeitpunkt längst (u.a. durchPetrarca) als Fälschung entlarvt war, zu einer Bestätigung durch den Habsburger Kaiser Friedrich III.
...

Besser hätte ich das auch nicht zusammenfassen können.

Sogar in die Literatur hat diese Version Einklang gefunden, wie z. B. eine Szene aus dem Roman "Die häßliche Herzogin" von Lion Feuchtwanger aus dem Jahr 1923 zeigt. Als Rudolf der Stifter die Grafschaft Tirol in Besitz nimmt und ein dreister Tiroler Adeliger versucht, ihn durch eine Anspielung darauf, er wäre ein Urkundenfälscher einzuschüchtern, gibt ihm der Herzog statt einer Antwort einfach eine Ohrfeige, und der Adelige gibt daraufhin klein bei und ist erleichtert, dass er wenigstens das, was er bisher an sich gebracht hat, behalten kann. (Da Rudolf in dem Roman eine positive Figur ist, ist davon auszugehen, dass sich Feuchtwanger, würde er heute schreiben, sicher eine andere Lösung als die Ohrfeige hätte einfallen lassen, mit dem sich der Herzog sofort Respekt zu verschaffen versteht.)Big Grin

Aber schon als Schülerin ist mir diese Geschichte zum Privilegium maius, die über Rudolf und seine Urkundenfälschung bis heute im Umlauf ist, etwas komisch vorgekommen, nachdem ich mir die Angaben dazu in der Österreich Chronik von Walter Kleindel, publ. 1978, angesehen habe. (Dabei handelt es sich um ein Buch, das Unmengen von Jahreszahlen zur Geschichte der heutigen Republik Österreich und ihrer Vorgängerländer auflistet, von der Altsteinzeit bis zum 31. Dezember 1977, und dazu noch eine ganze Reihe brauchbarer Listen wie Stammbäume, Bundespräsidenten und Ähnliches. Als Nachschlagewerk für Fakten trotz seines Alters daher auch heute noch brauchbar, zudem es auch sehr übersichtlich gestaltet ist.)

- So wird z. B. dort erwähnt, dass die Kurfürsten die Bestätigung des Privilegium maius durch König Friedrich III. 1442 ausdrücklich anerkannten. Dass der Habsburger die Urkunde für sich selbst bestätigt, leuchtete mir noch ein, Aber komisch fand ich es schon, dass die Kurfürsten dem zustimmten. Hatten die etwa keine Ahnung, dass dieses Privilegium schon 1359 als Fälschung und noch dazu von jemanden wie Francesco Petrarca entlarvt worden war?

- Bereits 1421 bestätigt König Sigmund (Sohn Karl IV. und einer seiner Nachfolger) dem Habsburger Albrecht V. das Privilegium maius. Hatte der keine Ahnung, dass dieses Privilegium als Fälschung entlarvt worden war?
(Eine Information, die gänzlich unbekannt sein dürfte. Friedrich III. war also nicht der erste König (HRR), der das Privilegium bestätigte.)

Und Hinweise, dass es tatsächlich Widerstand gegen die Verwendung des Erzherzogstitels gegeben hätte, habe ich auch nicht gefunden. Dabei gibt es Hinweise dazu, dass der Erzherzogtitel schon vor Friedrichs Bestätigung von Personen des Herzogshauses verwendet wurde (Bilddarstellungen, einige Unterschriften, eine Erwähnung von der Verwendung eines Erzherzogshutes bei einem öffentlichen Ereignis, wo zahlreiche Personen anwesend waren). Wirkliche Konsequenzen sind aber nicht überliefert. Hat das denn niemanden wirklich gestört?)

Oder stimmt hier etwa doch was nicht?
-------------------

Sehen wir uns die vier Informationen, die ich bei Kleindel damals gefunden habe, genauer an:

1359:
Herzog Rudolf IV. der Stifter versucht das Privilegium maius von König Karl IV. bestätigen zu lassen. "Stellungnahme" von Francesco Petrarca
(mehr dazu unten)

25. März 1421:
König Sigmund belehnt Herzog Albrecht V. (später als König Albrecht II. sein Nachfolger) feierlich mit seinen Ländern und bestätigt ihm das Privilegium maius.

Im selben Jahr fand übrigens die Heirat von Albrecht V. und Sigmunds Tochter Elisabeth statt. (Allerdings war bereits Rudolf der Stifter mit einer Tochter von Karl IV. verheiratet und eine andere Tochter war die erste Ehefrau von Albrechts Großvater gewesen. Für beide Ehen waren gegenseitige Erbverträge geschlossen worden.)

Nachdem, was ich in den letzten Jahren gelesen habe, vermute ich, dass diese Bestätigung, die offensichtlich gänzlich unbekannt ist, im Zusammenhang mit internen Konflikten zwischen den beiden damaligen Familienzweigen der Habsburger (der "albrechtinischen" und der "leopoldinischen" Linie, die sich als Folge des Vertrages von Neuberg an der Mürz v. 25. Sept. 1379 gebildet hatten) zu sehen ist. Immerhin führte Herzog Ernst I. der Eiserne (ein Cousin von Herzog Albrechts gleichnamigen Vater) seit 1414 ganz offiziell den Titel eines Erzherzogs, was weder Sigmund noch Albrecht anerkannten. Sollte diese Bestätigung vielleicht verhindern, dass die Rechte des Privilegiums maius vollständig von den Leopoldinern vereinnahmt wurden? (Mehr dazu unten)

1442:
Bestätigung des Privilegium maius durch König Friedrich III., mit Zustimmung der Kurfürsten. 1453 erfolgt eine weitere Bestätigung durch Friedrich III., der inzwischen zum Kaiser gekrönt wurde. Hier wird u. a. die Verwendung des Erzherzogstitel ausschließlich den Nachfahren von Herzog Ernst I. dem Eisernen gestattet wird, also ihm und seinem Bruder Herzog Albrecht VI. Die übrigen Familienmitglieder sind davon ausgeschlossen. (Dass Friedrich III. seinem Bruder diesen Titel 1462 oder 1463 wieder aberkannt hat, ist eine andere Geschichte. Erst später verleiht Friedrich III. den Titel seinem Cousin Herzog Sigmund dem Münzreichen.)

Die Bevorzugung seines eigenen Familienzweiges dürfte Friedrich III. damit begründet haben, dass der Erzherzogtitel bereits offiziell von seinem Vater geführt wurde. 1414 hatte dieser, Herzog Ernst I. der Eiserne (ein Neffe von Rudolf IV.), sich auf dem Zollfeld als Herzog von Kärnten huldigen lassen. In der Folge führt er unter Berufung auf das Privilegium maius offiziell den Titel Erzherzog. (Im Privilegium maius hatte Rudolf den Erzherzogtitel auf ein wohl fiktives Hofamt der Herzöge von Kärnten zurückgeführt.)

Monika Schellmann: Zur Geschichte von Herzog Ernst des Eisernen (1386/1402-1424). Dissertation (ungedruckt), Universität Wien, 1966, untersucht in dieser Arbeit auch, ob die Zeitgenossen die Annahme des Erzherzogtitels akzeptiert haben und kommt dabei zu folgendem Ergebnis:
Von seinen Untertanen wurde das akzeptiert, von seinen Landständen ebenfalls.
Was die weltlichen und geistlichen Reichsfürsten betrifft, dürfte es davon abhängig gewesen sein, wie es um das persönliche Verhältnis zum jetzigen Erzherzog bestellt war.
In der eigenen Familie hat Herzog Friedrich IV. "mit der leeren Tasche" (der Bruder des jetzigen Erzherzogs), der übrigens den Erzherzogtitel hin und wieder auch selbst verwendet hat, dies akzeptiert. (Mag sein, dass er daraus auch die Berechtigung abgeleitet hat, den Titel ebenfalls führen zu dürfen. Nach dem Hausgesetzen war geregelt, dass alle in der Familie alle Titel führen, unabhängig davon, wo sie tatsächlich herrschten.)
König Sigmund und Herzog Albrecht dagegen haben das nicht akzeptiert. Irgendwelche negativen Sanktionen sind allerdings auch hier nicht bekannt, offensichtlich beschränkte man sich darauf, ihn weiterhin als Herzog zu titulieren.

Es hat den Anschein, dass zumindest "Erzherzogsache" von den den Zeitgenossen wesentlich weniger als problematisch gesehen wurde, als von uns heute.

Aber was ist nun mit Francesco Petrarca und seinem Gutachten zur Fälschung?
Fakt ist, dass in dem "Gutachten", das Karl IV. bei ihm einholte, der Begriff Fälschung/en gar nicht verwendet wird.
Über die Information in einer der insgesamt fünf Urkunden, in der Herrschaftsansprüche auf eine Verleihung durch Julius Caesar und Kaiser Nero inseriert sind, meint er, dass das das Werk eines Esels wäre. Das bezieht sich aber nicht etwa auf den Herzog, sondern Petrarca geht davon aus, dass sich die Kanzlei jenes Kaisers, in dessen Zeit diese Urkunde ausgestellt wurde, da bei der Ausstellung einen Bären hat aufbinden lassen. Diese Urkunde und auch die anderen Urkunden hielt er offensichtlich für echt, lediglich, was Teile des Inhalts bei der einen betraf, daran hatte er etwas zu beanstanden.

Auch Karl IV. hat das Privilegium maius nicht als Fälschung gesehen, sondern als eine Liste von Forderungen, die er verweigern oder abändern konnte. Übrigens hat er einiges sehr wohl bestätigt, anderes nicht, und seine Entscheidungen auch mit Anmerkungen versehen.

Ein recht aufschlussreicher Artikel zum Privilegium maius findet sich im Internet unter http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/katal...l/1818.htm.

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Mit Ausnahme der Mark Brandenburg, die Karl IV. erst nach der Goldenen Bulle durch eine geschickte Heiratspolitik und Verträge an seine Familie brachte, findet sich unter seiner Herrschaft keine einzige Neubelehnung eines Kurfürstentums. Erst im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts hat sein Sohn Sigismund zwei der Kurfürstentümer an neue Familien (1417 die Mark Brandenburg den Zollern und 1424 das Fürstentum Sachsen an die Wettiner) vergeben.

Um an eine eigene Kurstimme zu kommen, hätten sich zum Zeitpunkt der Goldenen Bulle die Habsburger eines der bestehenden Kurfürstentümer aneignen müssen, was sicher nicht durchführbar gewesen wäre. (Selbst bei einer Unterstützung durch Karl IV., die gar nicht vorstellbar ist.) Dafür, dass die Habsburger versuchten, zu ihrer Kurstimme durch die Schaffung eines weiteren Kurfürstentums zu kommen, habe ich keine wirklichen Hinweise gefunden.
So gesehen, kommt es mir recht unglaubwürdig vor, dass zum Zeitpunkt der Goldene Bulle ein "böser" Karl IV. eine Kurstimme für die "armen" Habsburgern verhindert hat.

Dass Rudolf IV. sich bei seiner "Fälschung" dagegen an den Privilegien der Kurfürsten orientiert hat, wobei seine Privilegien übrigens eindeutig mehr einforderten, halte ich für wahrscheinlich. Offensichtlich versuchte er so etwas mehr für sein Haus zu verwirklichen, als nur eine Kurfürstenwürde. Da seine Pläne zwei Generationen später verwirklicht waren, hatte er damit Erfolg.
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Dass es sich bei den Urkunden tatsächlich eine Fälschung handelt, wurde übrigens erst 1852 durch die Untersuchung des Materials festgestellt. (Und das dürfte vermutlich der wirkliche Schock für die damaligen Historiker gewesen sein, obwohl die Urkunden seit 1804 eigentlich keine wirkliche Bedeutung mehr hatten.)

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Nur die Geschichtenschreiber erzählen uns, was die Leute dachten.
Wissenschaftliche Forscher halten sich streng an das, was sie taten.

Josephine Tey, Alibi für einen König
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20.02.2016, 11:51
Beitrag: #2
RE: Das Privilegium maius - Fälschungen?
Dein Artikel ist so umfangreich, dass ich mich bemüßigt fühle, den "roten Faden" mal kurz zu extrahieren:
Das Privilegium Maius war eine Urkunde, die in den österreichisch-habsburgischen Teillinien schon mal nicht unumstritten war, von Petrarca als nicht ganz stichhaltig beurteilt worden ist und im Lauf der Zeit immer wieder anerkannt wurde.
Bei diesen Anerkennungen standen immer auch realpolitische Aspekte im Hintergrund, d.h. derjenige, der anerkannte, dürfte sich immer etwas davon versprochen haben. Wenn amn politischen Profit aus der Anerkennung einer Urkunde ziehen kann, ist es einem Politiker mehrheitlich wurscht, ob diese Urkunde nun tatsächlich "echt" ist oder nicht.
Zweitens: Wenn Gestalten wie römische Kaiser in einer Urkuden auftauchen, hat das Mittelalter oft schon nicht mehr genauer nachgefragt. Die "Stammbäume" der Dynastien waren allgemein bekannt, verwandt und verschwägert war man innerhalb des Kreises der bedeutenden Dynastien sowieso, von einer "Erhebung" einer Dynastie durch Verbindung mit einem römischen Kaiser oder Karl dem Großen profitierte also immer auch die umfangreiche, wenn auch oft "bucklige" Verwandtschaft.
Drittens: Die Frage, ob eine Urkunde "echt" war oder nicht, stellte sich dem Mittelalter nicht in der Weise wie sie sich neuzeitlichen Historikern stellt. Dem Mittelalter war es wichtig, ob eine Urkudne glaubwürdig war. Die Mittel, eine Urkunde als tatsächlich historisch zu identifizieren, fehlten sowieso. War aber eine Botschaft einer Urkunde wahrscheinlich, dann galt sie bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils auch als wahr.
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20.02.2016, 12:08
Beitrag: #3
RE: Das Privilegium maius - Fälschungen?
Danke für Deine kurze Zusammenfassung.

Allerdings war das Privilegium maius nicht eine Urkunde, sondern es bestand aus fünf Urkunden.

Warum ich diesen Punkt für recht wichtig halte - mir geht es bei Legendenbildung (und um eine solche handelt es sich bei der letztlich weit verbreiteten Vorstellung, dass das Privilegium maius ein kriminalrechtlich strafbares Delikt war, das ein Petrarca als solches entlarvt und ein Karl IV. daher nicht bestätigt hat) immer auch darum, wie solche Legenden für spätere Generationen der Historiker und Hobbyhistoriker (und vielleicht sogar in manchen Fällen auch für Zeitgenossen) entstanden sein dürften.

Was Petrarcas "Begutachtung" betrifft, habe ich in einer Biographie zu Karl IV. (ich glaube, es ist die von Hönsch) einmal die Überlegung gefunden, dass Karl IV. Petrarcas Meinung dazu nur deshalb einholte, weil sie ihn persönlich interessierte. Was auch immer seine Gründe diesbezüglich waren, offensichtlich ging es ihn keineswegs darum, das Privilegium maius mit Petrarcas Hilfe als eine Fälschung zu entlarven, wie das heute immer wieder behauptet wird.

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Josephine Tey, Alibi für einen König
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