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Glufen, Klufen, Kluven
09.03.2016, 19:54
Beitrag: #1
Glufen, Klufen, Kluven
Die Glufe ist, grob gesprochen, ein Nagel mit 2-Spitzen.
In der Heftzange, mit der man mehrere Papiere dauerhaft zusammenfügt, die Heftklammern sind eigentlich auch Glufen.

Nun gibt es bei mir "ums Haus" den Ausdruck "Glufen" für Leute, die nicht direkt kriminell, aber nicht weit davon sind.
Oder, anders ausgedrückt, sie sind nicht so dumm, dass man ihnen bisher direkt etwas nachweisen konnte. Sie haben zumindest bisher das 11. Gebort "du sollst dich nicht erwischen lassen" peinlich beachtet.

Nun würde mich interessieren, ob man diesen Begriff in anderen Gebieten unseres deutsch/österreichisch/schweizerischen Sprachraumes auch kennt.
Oder ob dies eine spezielle "*******" Eigenart ist.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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11.03.2016, 17:13
Beitrag: #2
RE: Glufen, Klufen, Kluven
Also die Gluven gibt es andern Orts nicht.
Das heißt, die gibt es natürlich schon, nur nennt man sie anders.

Man kann natürlich googlen, aber was da kommt, triffts halt nicht.

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12.03.2016, 23:32
Beitrag: #3
RE: Glufen, Klufen, Kluven
Also das nagelartige Teil heisst bei uns Krampe und wird gerne auch mal per Einmachgummi verschossen Big Grin
Und das andere sind schlicht Schlitzohren oder in Alt-Mainz auch Koochemer geheissen
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24.03.2020, 17:02
Beitrag: #4
RE: Glufen, Klufen, Kluven
nach vielen Jahren wieder entdeckt.

Inzwischen gibt es manches im i-net
http://www.glufamichel-hechingen.de/inde...&Itemid=13
diese Bedeutung klingt logisch, kenne ich aber so nicht. Die heißen bei uns "Bohnaspalter"= der bricht die Kaffeebohne in der Mitte auseinander,

dies passt eher:
Zitat:Der "Klufenmichel" ist eigentlich eine Figur aus der schwäbisch-/alemannischen Fastnacht. Der Begriff wird aber auch gerne als Bezeichnung für einen dummen, dackelhaften Menschen verwendet.
von da https://www.sprachnudel.de/woerterbuch/klufenmichel

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