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WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
08.01.2017, 15:08
Beitrag: #61
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
Merkel war in der DDR gewiss keine Oppositionelle im wahren Wortsinn. Sie durfte ja sogar als Unverheiratete ausreisen. Das kann man auch nicht als Voraussetzung verlangen, um in der Bundesrepublik ein hohes Amt auszukleiden.

Demokratie lebt vom Wechsel, Gabriel hat die Ampel ins Gespräch gebracht. Das wäre die in meinen Augen attraktivste, halbwegs realistische Konstellation auch für die FDP. Die ja schon Erfahrung hat als Mehrheitsbeschafferin unter Merkel.
Eine Ampel würde sowohl die Linke als auch die CSU außen vor halten, dazu eben noch einen echten Wechsel bedeuten.

Als Kanzlerpartei würde sich, da bin ich mir sicher, auch die SPD wieder erholen. Dort wo sie in den Ländern regiert, ist sie auch auch nicht im 20 % Ghetto.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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08.01.2017, 16:19
Beitrag: #62
Wahljahr 2017 aus der Sicht der Parteien Österreichs:
Wie in den letzten Jahren auch, möchte ich hier kurz vom Wahljahr (2017) aus der Sicht der österreichischen Parteien berichten. Außerdem werde ich kurz vom Wahljahr 2016 schreiben, da ich darauf im Vorgängertread nicht direkt eingegangen bin.
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08.01.2017, 16:19
Beitrag: #63
SPÖ: Billanz 2016/Wahljahr 2017:
2016: hat die SPÖ bei der Bundespräsidentenwahl mit Rudolf Hundstorfer als Spitzenkandidat eine gewaltige Niederlage erlitten, ca. 11% und Platz 4. Die Folge war das Ende der Ära Faymann (der 2008 bis 2016 Kanzler war), Christian Kern (bisher Chef der Bundesbahnen) wurde sein Nachfolger. Auch bei den Ministern gab es personelle Veränderungen und in manchen Landesgruppen wechselte ebenfalls die Führung (z.B. in Oberösterreich und Tirol).

Wahlen 2017: In Krems lag man bisher knapp vorne, da die Wahl nicht gerade von gigantischer Bundesweiter bedeutung ist, weiß ich nicht viel darüber ob man hier Platz 1 halten kann. Im Burgenland finden Gemeinderatswahlen statt, eventuell könnte man hier beobachten wie sich SPÖ-FPÖ auswirkt. Auch in der zweitgrößten Stadt Österreichs, in Graz wird gewählt, ich denke das die Chancen für die SPÖ hier schlecht stehen, die Konkurrenz von ÖVP, KPÖ und der aufstrebenden FPÖ ist zu stark.

2017: Mittels Wahlen die Wende zu schaffen, wird schwer. Wenn es keine Nationalratswahlen gibt, sind diese wohl auch zu unbedeutend für den Bund. Das bietet aber auch Chancen, sich neu zu positionieren für die Nationalratswahlen die regulär 2018 stattfinden sollten. Leicht wird es nicht, positioniert man sich weiterhin eher schwammig enttäuscht man weiterhin potentielle Wähler, positioniert man sich radikal in eine Richtung gefährdet man die Koalition und damit sich selbst bei vorzeitigen Neuwahlen.
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08.01.2017, 17:03
Beitrag: #64
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(08.01.2017 15:28)Flora_Sommerfeld schrieb:  Zumindest tut die CDU grad alles, die FDP von sich weg zu treiben. Aber die Ampel wird nicht genug Stimmen bekommen.
Die Wählerschaften sind deutlich wechselbereiter als wir es aus der Vergangenheit kennen. Sollte die AfD doch noch abstürzen, könnte es zu vielen möglichen Konstellationen kommen:
Schwarz-Grün
Rot-Rot-Grün
Ampel
Jamaika

Angela Merkel wird nicht mehr ewig die Union führen und was danach kommt, ist einfach ein Unsicherheitsfaktor für alle möglichen Koalitionspartner. In der CSU könnte mit Söder ein ständiger Unruheherd an die Spitze gelangen, und wer aus der CDU kann den Laden dann ähnlich zusammenhalten?

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08.01.2017, 20:44
Beitrag: #65
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(08.01.2017 17:03)Triton schrieb:  Angela Merkel wird nicht mehr ewig die Union führen und was danach kommt, ist einfach ein Unsicherheitsfaktor für alle möglichen Koalitionspartner. In der CSU könnte mit Söder ein ständiger Unruheherd an die Spitze gelangen, und wer aus der CDU kann den Laden dann ähnlich zusammenhalten?

Frage: Ist Söder als Seehofer Nachfolger eigentlich schon fix oder gibts da andere Kandidaten auch?
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08.01.2017, 21:03
Beitrag: #66
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
Die ehemalige Bundesministerin Aigner und eventuell noch der Herr Dobrindt wären theoretisch denkbar, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass hier die Basis mitmachen würde. Bin aber kein CSU-Insider.

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08.01.2017, 21:05
Beitrag: #67
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(07.01.2017 19:20)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(07.01.2017 19:13)Titus Feuerfuchs schrieb:  "Stammtisch" ist analog zum "Populismus" zu einem pauschalen Totschlagargument verkommen. Praktisch, weil man sich damit das Deken und Argumentieren spart...

Na was soll man zu den letzten Aussagen von dir und deinem Grünspender noch sagen! Dieses ewige gejammere mit dem Totschlagsargument und sich dann noch als Opfer zu präsentieren. Jämmerlich, einfach jämmerlich.

OT: Sag mal Titus, ist der Fitze eigentlich dein Doppelaccount, um dich selbst zu beweihräuchern?

Neidig, weil du keine Fans hast?Big Grin

Die "Gegenargumente" Stammtisch und Populismus sind einer konstruktiven von Sachargumenten getragenen Diskussion nicht besonders zuträglich. Das sind nichts als leere Worthülsen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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08.01.2017, 22:30
Beitrag: #68
ÖVP: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
2016: Wie die SPÖ fuhr auch die ÖVP bei der Bundespräsidentenwahl eine gewaltige Niederlage ein, im Gegensatz zur SPÖ kann man wenigstens sagen, es war nicht der Wunschkandidat mit dem man angetreten ist. Kohl war irgendwie auch nicht mehr modern genug in seinem Auftreten. 2016 stand man irgendwie in einer Zwischenphase. Welchen Kurs sollte man fahren, den Pro-Koaltionskurs von Mitterlehner? Oder sollte man es lieber auf Neuwahlen anlegen? Wäre nicht Kurz der bessere Spitzenkandidat? Diese Fragen sind nicht wirklich geklärt.

Wahlen 2017: Wie bei der SPÖ würde ich das Wendepotential der geplanten Wahlen nicht überschätzen. Waidhofen/Ypps wo man auf Platz 1 liegt, hat genauso wie Krems wo man bei der letzten Wahl knapp hinter der SPÖ lag kaum Bundespolitisch Bedeutung.
Im Burgenland lag man 2012 (bei den Gemeinderatswahlen) ca. 4% hinter der SPÖ, ob man hier Chancen hat aufzuholen weiß ich nicht. Der Chef der ÖVP Burgenland Steiner, ist gleichzeitig auch Bürgermeister von Eisenstadt.
In Graz stellt man mit Siegfried Nagel den Bürgermeister, laut Umfragen hat man in Graz gute Chancen weiterhin auf Platz 1 zu bleiben, die Frage ist aber auch ob man nach der nächsten Wahl, leichter einen Koalitionspartner findet.

2017: Denke die Fragen die ich bei 2016 gestellt habe, muss man früher oder später lösen. Nur mit Kurz als Spitzenkandidat sehe ich Chancen vorne mitzumischen. Doch strategisch ist es wohl besser ihn eher spät in die Parteiführung zu bringen, das bringt der ÖVP das Risko das dieser Absagt oder es Leute gibt die ihn verhindern möchten.
Gute Chancen hat die ÖVP was die Beteiligung an der nächsten Regierungskoaltion betrifft, denn man kann sowohl mit der SPÖ, als auch mit der FPÖ.
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08.01.2017, 23:59
Beitrag: #69
RE: ÖVP: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
(08.01.2017 22:30)WDPG schrieb:  2016: Wie die SPÖ fuhr auch die ÖVP bei der Bundespräsidentenwahl eine gewaltige Niederlage ein, im Gegensatz zur SPÖ kann man wenigstens sagen, es war nicht der Wunschkandidat mit dem man angetreten ist. Kohl war irgendwie auch nicht mehr modern genug in seinem Auftreten.

Mag sein, aber nichts desto trotz war er der kompetenteste und damit geeignetste aller Kandidaten. Er war definitiv auch besser als es der alte, von der Macht korrumpierte, Landesfürst aus Niederösterreich gwesen wäre. Er nahm trotz seiner schlechten Ausgangsposition den Wahlkampf sehr ernst.
Unter normalen Bedingungen hätte er meine Stimme bekommen.

Hundstorfer war hingegen das glatte Gegenteil. Er wirkte desinteressiert und überfordert.




(08.01.2017 22:30)WDPG schrieb:  2017: Denke die Fragen die ich bei 2016 gestellt habe, muss man früher oder später lösen. Nur mit Kurz als Spitzenkandidat sehe ich Chancen vorne mitzumischen. Doch strategisch ist es wohl besser ihn eher spät in die Parteiführung zu bringen, das bringt der ÖVP das Risko das dieser Absagt oder es Leute gibt die ihn verhindern möchten.
Gute Chancen hat die ÖVP was die Beteiligung an der nächsten Regierungskoaltion betrifft, denn man kann sowohl mit der SPÖ, als auch mit der FPÖ.

Nach über 30 Jahren an der Macht würde der ÖVP der Platz in der Opposition nicht schaden. Dort könnte sie sich in Ruhe konsolidieren.

MfG, Titus Feuerfuchs
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09.01.2017, 18:12
Beitrag: #70
RE: ÖVP: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
(08.01.2017 23:59)Titus Feuerfuchs schrieb:  ....
Hundstorfer war hingegen das glatte Gegenteil. Er wirkte desinteressiert und überfordert.

Was Hundstorfer betrifft, gebe ich dir absolut recht. Aber ich frage mich auch warum man gleich ihn zum Kandidat gemacht hat und nicht versucht hat jemand besseren zu finden. Denke mit etwas Mühe hätte man da schon jemanden geeigneteren aus der Partei oder wenigstens jemanden Parteinahen gefunden.
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09.01.2017, 18:21
Beitrag: #71
RE: ÖVP: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
(08.01.2017 23:59)Titus Feuerfuchs schrieb:  Nach über 30 Jahren an der Macht würde der ÖVP der Platz in der Opposition nicht schaden. Dort könnte sie sich in Ruhe konsolidieren.

Kann schon sein, aber eine Rot-Blaue Koalition scheint mir irgendwie nicht realistisch. Dafür gäbe es in der SPÖ zu viele Gegner.

Was mich immer wundert, ist das die SPÖ nicht strategisch klüger vorgeht. So nach dem Motto: Mit Hofer vielleicht, mit Strache nicht, damit könnte man versuchen eine Spaltung in die FPÖ zu treiben.
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09.01.2017, 18:30
Beitrag: #72
FPÖ: Billanz 2016/Wahljahr 2017:
2016: Der erfolgreichste FPÖ-Politiker bei Bundeswahlen in der Geschichte der Freiheitlichen Partei, heißt nicht Strache und auch nicht Haider, sondern Norbert Hofer. Natürlich muss man hier aber auch sehen, das die Bundespräsidentenwahl eine andere Wahl ist als etwa die zum Nationalrat. Der lange Wahlkampf hat die Ressourcen der FPÖ sicherlich in Anspruch genommen, aber das man in der Stichwahl war, zeugt vom weiteren Aufstieg der rechtspopulistischen FPÖ.

Wahlen 2017: Ich gehe mal davon aus, das aufgrund der allgemeinen Stimmungslage die FPÖ in Krems, Waidhofen/Ypps und im Burgenland weiter stärker wird, Chancen auf spektakuläre Erfolge sehe ich hier nicht. In Graz lag man 2012 auf Platz 4, jetzt sagen Umfragen Platz 2 vorraus. Chef ist Maria Eustachio, der auch schon 2012 antrat.

2017: Eine Gefahr die für die FPÖ aufgrund der Bundespräsidentenwahl besteht ist das Strache durch Norbert Hofer innerparteilichen Konkurrenz bekommen haben könnte, wobei es im Moment stark danach aussieht das Strache bei den nächsten Nationalratswahlen auf Liste 1, Hofer auf Liste 2 antreten wird.

Laut Umfragen hat die FPÖ bei Nationalratswahlen gute Chancen auf Platz 1. Etwas was angesichts des internationalen Trends nicht gerade unvorstellbar ist. Das die FPÖ jetzt aufgrund des langen Bundespräsidententenwahlkampf finanziell Probleme bei möglichen balden Nationalratswahlen bekommen könnte, darauf sollte sich die Regierung nicht verlassen, denn falls diese überhaupt vorhanden sind, lassen sich diese wohl leicht überbrücken. Im Fall das man in eine Regierungskoaltion kommt sehe ich die ÖVP eher als Koaltionspartner, als die SPÖ.
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09.01.2017, 20:35
Beitrag: #73
RE: ÖVP: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
(09.01.2017 18:21)WDPG schrieb:  
(08.01.2017 23:59)Titus Feuerfuchs schrieb:  Nach über 30 Jahren an der Macht würde der ÖVP der Platz in der Opposition nicht schaden. Dort könnte sie sich in Ruhe konsolidieren.

Kann schon sein, aber eine Rot-Blaue Koalition scheint mir irgendwie nicht realistisch. Dafür gäbe es in der SPÖ zu viele Gegner.

Ja, natürlich. Die SPÖ würde es dann wohl zerreißen.


(09.01.2017 18:21)WDPG schrieb:  Was mich immer wundert, ist das die SPÖ nicht strategisch klüger vorgeht. So nach dem Motto: Mit Hofer vielleicht, mit Strache nicht, damit könnte man versuchen eine Spaltung in die FPÖ zu treiben.

Keine schlechte Idee. Du solltest Politikberater werden.Wink

Ernsthaft: Hast du mal überlegt, dein privates Interesse zum Beruf zu machen?

MfG, Titus Feuerfuchs
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09.01.2017, 23:09
Beitrag: #74
Die Grünen: Bilanz 2016/ Wahljahr 2017:
2016: Bundespräsident Van der Bellen trat zwar als betont unabhängiger Kandidat auf, aber natürlich ist klar das er als ehemaliger Grünenchef, von den Grünen kommt.
Den Grünen könnte das zwar Schwung bringen, überschätzen würde ich es dennoch nicht. Erstens lag es wohl an der Person, das er gewählt wurde und zweitens auch daran das er sich als der Anti-FPÖ Kandidat präsentieren konnte der alle die Norbert Hofer verhindern wollten auf sich vereinte, Glawischnig wird es wohl kaum gelingen die Gegnerin von Strache im Falle eines Wahlkampfes zu werden, wie es Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl oder Häupl bei der Wienwahl geschafft haben.

Wahlen 2017: Im Gemeinderat von Krems und Waidhofen/Ypps sind die Grünen vertreten, um ganz vorne spielen sie jedoch nicht mit. Das Burgenland ist das Bundesland in dem die Grünen am schwächsten vertreten sind, hier wird es wichtig sein, bei den Gemeinderatswahlen die Strukturen weiter aus zu bauen. In Graz war man schon mal in der Regierungskoalition, die damalige Vizebürgermeisterin (diese Position hatte sie 2008 bis 2012) tritt bei den nächsten Wahlen nicht mehr an. Ich denke auch wenn Graz meiner Meinung nach eine typische Stadt wäre, in der die Grünen erfolgreich sein könnten, muss man sehr aufpassen um im Wahlkampf nicht unterzugehen, durch die KPÖ hat man hier auch Konkurrenz von Links.

2017: Den Schwung durch die Bundespräsidentenwahl will man mitnehmen, viele Leute wollen etwas neues und nicht mehr SPÖ/ÖVP und nicht alle davon wählen die FPÖ. Denke auf diesen Effekt will man setzen. Doch einfach wird es nicht, hier wirklich sich als die Alternative hervor zu tun. Voraussichtlich wird Eva Glawischnig bei der nächsten Nationalratswahl wieder Spitzenkandidatin werden. Ausgewechselt wurde der Bundesgeschäftsführer, mich hat es etwas gewundert, dass es nicht Lothar Lockl wurde, der ja die Van der Bellen Kampagne geführt hat. Außerdem zeichnete sich im Jahresende Streit zwischen Glawischnig und dem langjährigen Abgeordneten Peter Pilz, um die Ausrichtung der Partei ab.

Meine Prognose ob mit oder ohne Nationalratswahl: Man hat Chancen auf eine weitere Stärkung, aber wirklich an Bedeutung wird man höchstens im Falle einer Regierungsbeteiligung gewinnen.
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12.01.2017, 01:37
Beitrag: #75
Team Stronach: Bilanz 2016/Wahljahr 2017:
2016: Von den 6 Parteien im Nationalrat hörte man 2016 am wenigsten vom Team Stronach. Man stellte keinen eigenen Präsidentschaftskandidaten. Ab dem 2. Wahlgang äußerte sich Klubchef Robert Lugar, aber als Fan von Norbert Hofer, oft scheint es sogar als sein größter Fan.
Ansonsten sorgten noch die üblichen skurril wirkenden Aussagen von Frank Stronach beim Sommergespräch des ORF und die Ankündigung das man bei den nächsten Wahlen nicht mehr als Team Stronach antritt, da sich Stronach endgültig zurückzieht, für Aufsehen.

Wahlen 2017: Mich würde es eher überraschen wenn man in Krems oder Waidhofen/Ypps antreten würde. Bei den letzten Landtagswahlen im Burgenland unterstützte das Team Stronach die Liste Burgenland, ob man das auch bei den Gemeinderatswahlen vor hat, weiß ich nicht, vermute aber eher nicht, da derjenige der damals vom Team Stronach auf der Liste der Liste Burgenland stand heute bei der ÖVP ist. Ein Antritt in Graz würde vielleicht Sinn machen, denn hier kommt man auch mit relativ wenigen Stimmen hinein. Denke aber nicht das man das vor hat.

2017: Ehrlich gesagt die Chancen auf eine Trendwende sind fürs Team Stronach gering, antreten möchte man laut Robert Lugar. Nicht wenige Beobachter sehen ihn aber eher Richtung FPÖ gehen, ob er Klubchef bleibt? Beim Team Stronach weiß man das nie sogar genau.
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12.01.2017, 02:14
Beitrag: #76
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
Lugar war m.W. erst bei der FPÖ, dann beim BZÖ, dann beim Team Stronach. Und jetzt wieder FPÖ? Kann ich mir nicht vorstellen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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12.01.2017, 11:58
Beitrag: #77
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(12.01.2017 02:14)Titus Feuerfuchs schrieb:  Lugar war m.W. erst bei der FPÖ, dann beim BZÖ, dann beim Team Stronach. Und jetzt wieder FPÖ? Kann ich mir nicht vorstellen.

Schwer zu sagen, vielleicht will er auch nur vom Aufstieg der FPÖ mitprofitieren, aber mir fällt auf das er bei Diskussionsrunden immer extrem Pro FPÖ ist und sich auch nicht scheut von Hofer oder Strache zu reden, als wären sie eh Parteifreunde.

Was ehemalige BZÖ Leute betrifft gibts so mein Eindruck im moment sowieso eine gewisse Durchläsdigkeit. So sprach neulich Ex FPÖ Chef Haupt so als wäre er Teil der FPÖ, dabei war er doch bei der Abspalltung ein Teil des BZÖ.
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13.01.2017, 23:32
Beitrag: #78
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(13.01.2017 23:21)Flora_Sommerfeld schrieb:  Was ist an der Wahl in Österreich eigentlich so interessant?
Ist Österreich wichtiger, als Meckpomm? ... ach halt, stopp, Österreich ist ja gar kein Bundesland (mehr) vom Deutschen Reich ... Tongue

Es ist immerhin die Heimat von einigen Usern. Wenn dich die Beiträge aus Österreich nicht interessieren, brauchst du sie ja nicht lesen.
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14.01.2017, 03:20
Beitrag: #79
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(13.01.2017 23:39)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(13.01.2017 23:32)WDPG schrieb:  Es ist immerhin die Heimat von einigen Usern. Wenn dich die Beiträge aus Österreich nicht interessieren, brauchst du sie ja nicht lesen.

Wenn einige zwei ist, dann ja. Das mit der Differenzierung der Mengen ist wirklich nicht immer so einfach ... Lol

Thumbs_down

MfG, Titus Feuerfuchs
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14.01.2017, 11:08
Beitrag: #80
RE: WAHLEN ALLGEMEIN 2017:
(13.01.2017 23:21)Flora_Sommerfeld schrieb:  Was ist an der Wahl in Österreich eigentlich so interessant?
Ist Österreich wichtiger, als Meckpomm? ... ach halt, stopp, Österreich ist ja gar kein Bundesland (mehr) vom Deutschen Reich ... Tongue

Schlechte Kinderstube. Kleiner Tipp: Sieh dir mal die Webadresse an. Eigentlich sind wir "Nicht-Österreicher" nur geduldete Gäste.

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