Umfrage: Soll man Wölfe bejagen?
Nein, die Natur regelt sich von allein.
Ja, aber nur verhaltensauffällige Tiere nach strengen Kriterien.
Ja, generelle Bejagung um den Bestand zu regulieren.
Ja, so ein Raubtier gehört nicht hierher. Generell abschießen!
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Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
15.10.2018, 17:28
Beitrag: #41
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(15.10.2018 16:50)Suebe schrieb:  
Zitat:paar handfeste Köter (Herdenschutzhunde) zulegen. Das wird m.W. in Wolfsgebieten sogar zu 100% gefördert.

Tja, da hat in Frohnstetten letztes Jahr ein Kangal eine Frau totgebissen.
Die ist lediglich am Grundstück vorbeigegangen, wo er angeleint war.

Frage: Was ist gefährlicher
a) ein Wolf
b) ein Herdenschutzhund

Das wäre nicht passiert, wäre der Hund in eine Herde integriert und durch eine o.g. Umzäunung vom Weg getrennt gewesen. Die leint man nicht an...

Wer in den rumänischen Karpaten wandert und womöglich auf halbfreie Viehherden trifft, sollte übrigens immer ein "Hundebrot" dabei haben. Danach sind die "Bestien" ganz lieb und fangen unter Umständen an, einen zu begleiten. Wink

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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15.10.2018, 17:59
Beitrag: #42
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(15.10.2018 16:44)Arkona schrieb:  Sollen die Schafzüchter eine mindestens 1.20 hohe Umzäunung mit Elektrolitze bauen und sich ein paar handfeste Köter (Herdenschutzhunde) zulegen. Das wird m.W. in Wolfsgebieten sogar zu 100% gefördert.
Aber nicht im Süden der Republik. Hier wird aktuell um jeden Euro geschachert. Aber die Kosten für die Zäune sind nur die eine Seite. Es benötigt schon auch ein paar personelle Ressourcen um so einen Zaun mal quasi über Nacht aufstellen zu können, und das ja nicht nur bei einem Züchter, sondern bei rd. 30 Herden in der Region.

(15.10.2018 16:44)Arkona schrieb:  Aber lieber meckern und Abschuß fordern, das wäre ja mit weniger Arbeit verbunden.
Ja sicher... Meckern tun diejenigen, die bislang die wenigsten - sprich gar keine - Berührungspunkte mit Wölfen hatten. Quasi in Erwartung dessen, was eventuell und vielleicht und irgendwann mal passieren könnte. Die Züchter sind es nicht....

Ich persönlich halte die Wahrscheinlichkeit, beim Joggen durch den Wald einem durchgeknallten freilaufenden Hund, einer wilden Sau oder (wie selbst schon zwei mal erlebt) einem schlecht gelaunten Dachs zu begegnen, für deutlich größer als dem bösen Wolf zum Opfer zu fallen.

(15.10.2018 16:44)Arkona schrieb:  Und wer nachts sein einzelnes Schaf draußen angetüdert lässt, dem ist nicht mehr zu helfen.

jep

nicht ärgern, nur wundern...
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15.10.2018, 18:14
Beitrag: #43
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(15.10.2018 17:59)Uta schrieb:  
(15.10.2018 16:44)Arkona schrieb:  Sollen die Schafzüchter eine mindestens 1.20 hohe Umzäunung mit Elektrolitze bauen und sich ein paar handfeste Köter (Herdenschutzhunde) zulegen. Das wird m.W. in Wolfsgebieten sogar zu 100% gefördert.
Aber nicht im Süden der Republik. Hier wird aktuell um jeden Euro geschachert. Aber die Kosten für die Zäune sind nur die eine Seite. Es benötigt schon auch ein paar personelle Ressourcen um so einen Zaun mal quasi über Nacht aufstellen zu können, und das ja nicht nur bei einem Züchter, sondern bei rd. 30 Herden in der Region.

Es gibt vielerorts freiwillige Helfer von entspechenden Naturschutzinitiativen, die ohne Bezahlung bei einer fachgerechten Zäunung mitmachen. Ist jedenfalls in Brandenburg und Sachsen so, dort gibt es auch längst nicht den Ärger + Panik wie in Niedersachsen. Dabei sind in der Lausitz längst alle potenziellen Wolfsreviere besetzt, es kann also auch keine "unkontrollierte Vermehrung" geben. Das Boot ist dort längst voll, deshalb müssen die Jungen abwandern, aktuell bis in die Niederlande und Nordjütland.

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07.11.2018, 23:01
Beitrag: #44
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Ich bin gegen den Wolf in unseren Landen . Der mag in der Natur seinen biologischen Platz haben .
Aber in unsere winzigen Wälder gehört er nicht . Isegrimm ist eines der Raubtiere , welche mehr Beute töten , als sie zum Leben brauchen . Mag sein , daß es Förderungen und Entschädigungen gibt . Aber wie lange dauert das alles durch die Verwaltung . Auch der innere Aufbau einer Schafherde läßt sich nicht von heute auf morgen neu regeln . Wenn es erst ein Kind betrifft , hört man wieder das ewige Gejammer wie in der Politik : " Das konnte man vorher nicht wissen ".
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07.11.2018, 23:10
Beitrag: #45
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(07.11.2018 23:01)Feldwebel57 schrieb:  Ich bin gegen den Wolf in unseren Landen . Der mag in der Natur seinen biologischen Platz haben .
Aber in unsere winzigen Wälder gehört er nicht . Isegrimm ist eines der Raubtiere , welche mehr Beute töten , als sie zum Leben brauchen . Mag sein , daß es Förderungen und Entschädigungen gibt . Aber wie lange dauert das alles durch die Verwaltung . Auch der innere Aufbau einer Schafherde läßt sich nicht von heute auf morgen neu regeln . Wenn es erst ein Kind betrifft , hört man wieder das ewige Gejammer wie in der Politik : " Das konnte man vorher nicht wissen ".

Wer so argumentiert, hat keine Ahnung vom Wolf.

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08.11.2018, 01:00
Beitrag: #46
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(07.11.2018 23:01)Feldwebel57 schrieb:  Ich bin gegen den Wolf in unseren Landen . Der mag in der Natur seinen biologischen Platz haben .
Aber in unsere winzigen Wälder gehört er nicht . Isegrimm ist eines der Raubtiere , welche mehr Beute töten , als sie zum Leben brauchen . Mag sein , daß es Förderungen und Entschädigungen gibt . Aber wie lange dauert das alles durch die Verwaltung . Auch der innere Aufbau einer Schafherde läßt sich nicht von heute auf morgen neu regeln . Wenn es erst ein Kind betrifft , hört man wieder das ewige Gejammer wie in der Politik : " Das konnte man vorher nicht wissen ".

Es kann gelegentlich vorkommen dass der Wolf in einen "Blutrausch" gerät und viele Tiere totbeisst. Das geschieht aber nur, wenn die Tiere in einen Pferch gesperrt sind, aus dem sie nicht fliehen können.

Ansonsten: die italienischen Wälder sind bestimmt nicht grösser als die deutschen - und dort funktioniert es.

Und deutsche Kinder werden meines Wissens nicht von Wölfen sondern von Kampfhunden totgebissen.
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08.11.2018, 12:50
Beitrag: #47
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Ich respektiere eure Antworten - trotzdem sage ich : Menschen wurden n o c h nicht totgebissen .
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08.11.2018, 17:10
Beitrag: #48
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(08.11.2018 12:50)Feldwebel57 schrieb:  Ich respektiere eure Antworten - trotzdem sage ich : Menschen wurden n o c h nicht totgebissen .

Ich gehe jeden Tag auf die Straße, obwohl nachweislich jedes jahr etliche Fußgänger im Straßenverkehr ums Leben kommen...

Bei der Wahrscheinlichkeit meiner Todesursache würde ich dann doch eher auf den Straßenverkehr als auf den Wolf setzen...obwohl ich viel im Wald unterwegs bin...

"Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen.
So habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man EINFACH-SEIN"
Charlie Chaplin
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08.11.2018, 17:37
Beitrag: #49
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Tja,
so ist es.
Verrückte Hunde bringen jedes Jahr einige Menschen um.
Was verrückte Wölfe natürlich auch könnten.

Ich bin dabei, Quellenbedingt auf regionaler Basis, Umstände und Ende der Wölfe Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Südwestdeutschland zusammen zustellen.
Wenn ich es beisammen habe schreibe ich dazu.

Nur kurz:
umgebrachte Menschen spielten da keine Rolle, gab es zu der Zeit nicht. Ausgeräumte Schafspferche waren häufige Gründe.
Man kann auch sagen Nahrungskonkurrenz.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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08.11.2018, 22:03
Beitrag: #50
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
"Wölfe streifen durchs Dorf" Also schnell den Kindergarten dichtmachen, weil es einen verirrten desorientierten Jüngling verschlagen hat.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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08.11.2018, 22:26
Beitrag: #51
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Lassen wir die Kirche im Dorf . Viele Gefahren sind täglich bereit , uns ins Jenseits zu befördern .
Der Wolf hat sich angemeldet , die Liste der Todesumstände zu ergänzen , was wir aber verhindern können .
Übrigens habe ich schon vor vier Jahren einen Wolf in Chemnitz gesichtet , 03.30 Uhr in Reichenhain .
Man erklärte mir , die ziehen ins Böhmische . Schon imposant , der läuft ohne Navi auf dem Fußweg .
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11.11.2018, 19:36
Beitrag: #52
RE: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(08.11.2018 22:26)Feldwebel57 schrieb:  Lassen wir die Kirche im Dorf . Viele Gefahren sind täglich bereit , uns ins Jenseits zu befördern .
Der Wolf hat sich angemeldet , die Liste der Todesumstände zu ergänzen , was wir aber verhindern können .
Übrigens habe ich schon vor vier Jahren einen Wolf in Chemnitz gesichtet , 03.30 Uhr in Reichenhain .
Man erklärte mir , die ziehen ins Böhmische . Schon imposant , der läuft ohne Navi auf dem Fußweg .

Es gibt auch jede Menge Menschen, die vor allem im Internet Angst und Panik verbreiten, die dann bei leichtgläubigen Menschen auf fruchtbaren Boden fallen und zu Aktionen verleiten, die den ein oder anderen Menschen ins jenseits befördern.
Das zu verhindern wäre wesentlich wichtiger!

Übrigens, ich habe neulich um 1:45Uhr bei Stuttgart einen Porsche 911 gesehen und der hat mich tatsächlich überholt aber bestimmt mit Navi... Lol

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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