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Die Großreiche Afrikas:
25.06.2017, 10:59
Beitrag: #21
Marokko nach der Eroberung durch die Araber:
(22.06.2017 11:13)WDPG schrieb:  ....... Der größere Teil des heutigen Marokko gehörte jedoch den Mauren (Berbern), die eigene Reiche Gründeten.

Gegen die Arabische Expansionsbewegung wehrte man sich massiv. Das Exarchat von Karthago wurde schließlich erobert. Die Berber taten sich unter ihrer Anführerin Kahina zusammen und leisteten noch länger Widerstand.

Fortsetzung folgt.........


Schlussendlich gelang es den Omijaden doch noch, die Gegend von Marokko in ihr Reich einzugliedern. Doch es blieb eine widerspenstige Region. Immer wieder gab es Aufstände und schon bald bildeten sich zahlreiche selbstständige Reiche und Bewegungen.

Eines dieser Reiche war jenes der Idrisiden, diesem gelang es sich Ende des 8. Jahrhunderts ein selbständiges Reich aufzubauen, das damit Endete das es sich immer mehr aufsplitterte. Den Kalifen (mittlerweile von der Dynastie der Abbasiden gestellt) entglitt immer mehr die Kontrolle über das Gebiet von Marokko.

Auch die Fatimiden waren ein Machtfaktor in dem Gebiet, doch wirklich beherrscht haben sie es nie. Zu dieser sehr mächtigen Dynastie komme ich in einem späteren Teil der Serie noch. Zuvor geht es hier aber noch um einige Großreiche die sich im Laufe der Zeit auf Marokkos Boden gebildet haben.

Fortsetzung folgt.......

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27.06.2017, 21:10
Beitrag: #22
Mehrere Großreich in Marokko bis 1465:
(25.06.2017 10:59)WDPG schrieb:  .... Den Kalifen (mittlerweile von der Dynastie der Abbasiden gestellt) entglitt immer mehr die Kontrolle über das Gebiet von Marokko.

Auch die Fatimiden waren ein Machtfaktor in dem Gebiet, doch wirklich beherrscht haben sie es nie. Zu dieser sehr mächtigen Dynastie komme ich in einem späteren Teil der Serie noch. Zuvor geht es hier aber noch um einige Großreiche die sich im Laufe der Zeit auf Marokkos Boden gebildet haben.

Fortsetzung folgt.......



Nach einer Zeit mit mehreren Mächten auf dem Gebiet des heutigen Marokko, folgte ab dem 11. Jahrhundert eine Zeit mit einige Reichen die man durchaus als Großreich bezeichnen kann:

Im 11. Jahrhundert wurden die Almoraviden zur beherrschenden Macht im heutigen Marokko. Ihr Reich hatte extrem große Ausmaße. Im Süden reichte es, bis weit ins Sahara-Gebiet hinein, wo man bedeutende Handelsstraßen beherrschte. Wie bereits erwähnt schwächte man mit Kriegszüge das Reich von Ghana derart enorm das es nun seinen Abstieg erlebte. Im Norden reichte das Almoravidenreich bis nach Spanien. Hier kämpfte man gegen vordringende Königreich wie Aragon und Kastilien. Doch die von ihnen beherrschte Bevölkerung Spaniens tat sich mit der strengen Herrschaft, der Almoraviden gar nicht so leicht. Das Zentrum des Almoravidenreichs war Marrakesch, von dort herrschte man ca. 100 Jahre über das erwähnte Großreich. Danach verfiel das Almoravidenreich relativ rasch und schon bald beerbten die Almohaden dieses ehemalige Großreich.

Das Almohadenreich bestand ca. 120 Jahre lang. Die Almohaden hatten nicht nur die Herrschaft über Marokko, ihr Reich erstreckte sich nicht so weit nach Süden, wie das der Vorgänger, dafür hatte man mehr Macht im Norden. Hier gelang es ein Gebiet vom Atlantik bis nach Tunesien unter Kontrolle zu bringen. Auch über weite Teile auf der Spanischen Halbinsel herrscht man. In Spanien mussten die Almohaden im Jahr 1212 eine schwere Niederlage hinnehmen. Eine schwache Führung und Abspaltungen führten zum Niedergang des Almohadenreichs, das schließlich durch die Meriniden abgelöst wurde.

Die Meriniden herrschten in der Gegend vom 13. bis Mitte des 15. Jahrhundert, sie versuchten mehrmals ein Reich aufzubauen das ähnliche Ausmaße hatte wie jenes der Almohaden, was jedoch langfristig nicht gelang. Krisen schwächten das Reich die Merinidenherrscher zunehmend. Zur eigentlichen Macht wurden nun die Wesire der Wattasiden. Als ein Merinidenherrscher ihre Macht eingrenzen wollte, wurde die Dynastie gestürzt.

Nun hatten die Wattasiden die Herrschaft über Marokko inne.

Fortsetzung folgt................
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30.06.2017, 11:44
Beitrag: #23
Marokko 1465 bis 1578:
(27.06.2017 21:10)WDPG schrieb:  ........ Zur eigentlichen Macht wurden nun die Wesire der Wattasiden. Als ein Merinidenherrscher ihre Macht eingrenzen wollte, wurde die Dynastie gestürzt.

Nun hatten die Wattasiden die Herrschaft über Marokko inne.

Fortsetzung folgt...............



Die Wattasiden taten sich in Teilen Marokkos schwer sich durchzusetzen, außerdem wurde Portugal zur immer bedrohlicheren Macht – Marokko war unter den Wattasiden keine Großmacht, sondern erlebte eine Krise.

Um 1554 war die Zeit der Wattasiden schließlich beendet, die Saadier kamen an die Macht und machten ihr Reich in Marokko noch einem zu einer bedeutenden Macht. Erfolge gegen Portugal führten davor dazu das die Saadier ein eigenes Gebiet und große Unterstützung in der Bevölkerung erhielten. Als die Saadier die Herrschaft der Wattasiden beendeten und selbst die übernahmen, fanden sie eine Lage vor, die alles andere als Einfach für sie war. Die Osmanen versuchten ihren Einfluss auf das Land zu erhöhen und in den 70er Jahren des 16. Jahrhunderts stand man mitten in einem gigantischen Machtkampf, den zwischen Europas Groß- und Seemächte gegen das Osmanische Reich.

Ein innerer Konflikt rief sowohl die Osmanen, als auch Portugal auf den Plan. Portugals König Sebastian I erhoffte sich viel, eine Art Kolonie oder Vasall in Marokko. Diese sollte als Basis für weitere Eroberungen dienen. Das wollten die Osmanen unbedingt verhindern, aber nicht nur das, es war auch eine gute Gelegenheit den Einfluss auf das Gebiet zu erhöhen. Schließlich kam es zur Entscheidungsschlacht. Für die Gegner Portugals schienen die Voraussetzungen alles andere als gut zu sein, doch das Ganze wurde zur gigantischen Niederlage für Portugal, diese Schlacht von Alcacer-Quibir war wohl eine der bedeutendsten, die jeweils in Marokko stattgefunden hat und es war ein harter Schlag für die Gesamte Kolonialpolitik Portugals.


Fortsetzung folgt.....
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01.07.2017, 15:46
Beitrag: #24
RE: Geschichte Marokkos/ Mauretanien:
(21.06.2017 11:14)WDPG schrieb:  In der Zeit als Mauretanien von Kaiser Augustus verwaltet wurde, gründete dieser auch einige römische Kolonien in der Gegend, diese blieben auch später ein Teil Roms. Um 25 v Chr. gab Augustus Juba II, der aus der Herrscherfamilie Nubiens stammte, Mauretanien zur Verwaltung. Juba II förderte die Kultur im Land.

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich geschrieben habe Nubien. Meinte natürlich die Herrscherfamilie des Nummiterreiches und noch Nubien.
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04.07.2017, 21:13
Beitrag: #25
Marokko - Nach der Großreichszeit bis zum Zeitalter der Kolonien:
(30.06.2017 11:44)WDPG schrieb:  ......, diese Schlacht von Alcacer-Quibir war wohl eine der bedeutendsten, die jeweils in Marokko stattgefunden hat und es war ein harter Schlag für die Gesamte Kolonialpolitik Portugals.


Fortsetzung folgt.....


Schon bald verpassten die Saadier der nächsten Macht oder besser gesagt einen gesamten Raum einen harten Schlag.
Man zerstörte das (in der Serie bereits erwähnte) Songhai-Reich. Damit wollte man eigentlich wichtige Handelsrouten kontrollieren, doch statt dessen schädigte man diese Wege eher nachhaltig. Eine lange Reihe von afrikanischen Großreichen am Fluss Niger endete damit.
Das eroberte Gebiet konnte man nicht lange halten. Bald schon begann es zu kriseln. Es kam zu einem Niedergangs- und Spaltungsprozess. Im Jahr 1659 endete die Zeit der Saadier.

Die Dynastie die ihnen Nachfolgte waren die Alawiden. Phasenweise versuchten diese einen starken Staat zu erschaffen, man tat sich aber schwer die Berberstämme unter Kontrolle zu bekommen. Mit den Mächten Europas hatte man aktive Beziehungen, zum Teil führte man Handel mit ihnen (mit England hatte man z.B. schon zur Zeit der Saadier gute Kontakte), zum Teil waren sie eine Bedrohung. Ein harter, für beide Seiten verlustreicher Kampf war etwa der gegen Spanien im 19. Jahrhundert.

Auch Marokko konnte dem Kolonialzeitalter nicht entkommen, mit der Zeit erhöhte sich Frankreichs Einfluss immer mehr und Marokko wurde schließlich gegen heftigen Widerstand des Deutschen Kaiserreichs zum Französisichen Protektorat. Auch Spanien erhielt Teile Marokkos zugesprochen.

Nun begann das Zeitalter der Kolonialherrschaft. Heute ist Marokko wieder unabhängig und die Alawiden stellen weiterhin den König. Doch da die hier die Großreiche der Vergangenheit das Thema sind und nicht die heutige Zeit oder das Zeitalter der Kolonien werde ich meinen Bericht über Marokko nun abschließen und zu einem anderen Raum übergehen die im Laufe der Zeit einige Großreiche hervorbrachte – dem Raum von Tunis.

Hier werde ich nicht wieder einen Überblick über die gesamte Geschichte geben, sondern mich auf die Darstellung der einzelnen Großreiche konzentrieren.

Fortsetzung folgt.........
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05.07.2017, 20:19
Beitrag: #26
RE: Die Großreiche Afrikas:
FRAGE zu Marokko, welche der dargestellten Reiche würdet ihr in die Kathegorie „Großreiche“ geben und welche nicht?
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06.07.2017, 20:22
Beitrag: #27
RE: Die Großreiche Afrikas:
(05.07.2017 20:19)WDPG schrieb:  FRAGE zu Marokko, welche der dargestellten Reiche würdet ihr in die Kathegorie „Großreiche“ geben und welche nicht?

Großreiche waren auf alle Fälle die Reiche der Almorawiden und der Almohaden.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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08.07.2017, 01:07
Beitrag: #28
RE: Die Großreiche Afrikas:
(06.07.2017 20:22)Sansavoir schrieb:  
(05.07.2017 20:19)WDPG schrieb:  FRAGE zu Marokko, welche der dargestellten Reiche würdet ihr in die Kathegorie „Großreiche“ geben und welche nicht?

Großreiche waren auf alle Fälle die Reiche der Almorawiden und der Almohaden.

Finde auch die beiden sind unbestritten, eventuell in diese Kathegorie passten meiner Meinung nach zeitweise auch die Saadier.
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08.07.2017, 11:25
Beitrag: #29
RE: Die Großreiche Afrikas:
Bei den Saadiern gebe ich Dir nur für die ersten Herrschern bis Ahmad al-Mansur († 1603) recht. Danach folgte ja die Teilung in zwei Reiche, die von Marrakech bzw. Fez aus regiert worden sind.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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10.07.2017, 16:42
Beitrag: #30
RE: Die Großreiche Afrikas:
An meine Leser, ein paar Tage pausiert die Serie jetzt. Wenn ich vom Urlaub zurück bin geht es dann weiter mit den Großreichen, die es im Laufe der Geschichte, im Raum Tunis gegeben hat.
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10.07.2017, 22:31
Beitrag: #31
RE: Die Großreiche Afrikas:
Dann wünsch ich Dir einen schönen Urlaub.

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19.07.2017, 10:30
Beitrag: #32
Großreiche im Raum von Tunisen/mit Zentrum in Tunesien:
(04.07.2017 21:13)WDPG schrieb:  .......nun abschließen und zu einem anderen Raum übergehen die im Laufe der Zeit einige Großreiche hervorbrachte – dem Raum von Tunis.

Hier werde ich nicht wieder einen Überblick über die gesamte Geschichte geben, sondern mich auf die Darstellung der einzelnen Großreiche konzentrieren.

Fortsetzung folgt.........


-Karthago: Eine Großmacht der Antike war das von den Phönizern aufgebaute Karthago. Als Großmacht hatte man nicht nur Gebiete in Afrika, sondern auch in Europa etwa mit der Herrschaft über einige Inseln oder in Teilen Spaniens. Vor allem im Bereich Handel war man eine Großmacht, in großen Gebieten des Mittelmeers hatte man Handelsstützpunkte und auch in Richtung „inneres Afrika“ führte man Handel. Vom System her war Karthago (zumindest lange Zeit) eine Republik. Die Armee der Antiken Großmacht bestand Großteils aus Söldnern. Auch die Stadt selbst hatte, als antike Großstadt hohe Bedeutung.

Der Aufstieg der Römer und die verlorenen Punische Kriege gegen diese führten schließlich in den Untergang. Meiner Meinung nach bewies man in dieser Zeit, immer wieder auch eine extreme Wandlungsfähigkeit und wie stabil auch die Wirtschaft Karthagos war. Daneben brachte man mit Hannibal noch einen der berühmtesten und begabtesten Feldherren der Weltgeschichte hervor.

Neben den Römern profitierten kurzfristig auch die Numidier vom Untergang Karthagos im 3. Punischen Krieg.


-Wandalenreich: Wie bedeutend das Gebiet in Nordafrika für die Römer war zeigte auch der Verlust dieses Gebietes in der Zeit der Völkerwanderung. Dieser schwächte das Weströmische Reich enorm. Die Wandalen waren nun die Herrscher des Gebietes. Nun kann man diskutieren, waren die Wandalen ein Afrikanische Großreich? Diese Frage möchte ich auch hier ins Forum stellen.
Ich persönlich würde sagen, ja in der Zeit von Geiserich schon, danach aber nicht mehr wirklich. Geiserich war einige Zeit lang eine massive Bedrohung für das absteigende Weströmische Reich.

Er eroberte 455 Rom und führte übers Mittelmeer etliche Kriegszüge ins Römische Zentrum. Die Bedeutung des Gebietes und die Bedrohung des Reichs zeigte sich auch darin das die letzten Kaiser, die noch versuchten das Römische Reich im Westen zu retten unter anderem auf Feldzüge gegen das Wandalenreich setzten und das sie ihren Thron bald schon los waren, wenn sie hier scheiterten, was beide male der Fall war.

Ein ganz anderes Bild machte das Wandalenreich in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts, hier gelang es dem Oströmischen Feldherren Belisar doch sehr schnell Nordafrika zurückzuerobern.


-Aghlabidenreich: Ein Reich mit Überregionaler Bedeutung war jenes der Aghlabiden. Ein Argument gegen den Status einer Großmacht ist jenes, dass der Kalif von Bagdad in der Geschichte der Dynastie stets als Oberherr anerkannt wurde, dennoch hatte man überregionale Bedeutung. Vom Kalifen wurden die Aghlabiden Anfang es 9. Jahrhunderts als Verwalter eingesetzt. Sie beherrschten ein Gebiet das Tunesien, sowie Teile der heutigen Staaten Algerien und Lybien umfasste. Ein besonderer Erfolg war als es gelang Byzanz Sizilien zu entreißen. Nun hatte man eine Basis für zahlreiche Unternehmungen zur See im „Raum Italien“, Malta und Stützpunkte in Süditalien wurden erobert und kaum eine Stadt Italiens war vor den Raubzügen sicher. Außerdem war das Reich der Aghlabiden eine bedeutende Handelsmacht, zahlreiche Handelskanäle standen zur Verfügung, etwa über das Mittelmeer, aber auch ins „innere Afrika“.
Ein Konflikt den man immer wieder austragen musste, war jener gegen die Berber. Einerseits verachtete man diese, andererseits waren sie dann doch wieder als Soldaten hilfreich. Als Anfang des 10. Jahrhunderts Seuchen die Aghlabidenherrschaft schwächten und man auch in Italien gegen Byzanz die eine oder andere Niederlage einstecken musste, wurde das „Berberproblem“ schnell sehr groß. Schließlich waren es die Berber die für den Untergang der Aghlabidenherrschaft verantwortlich waren und jener der Fatimiden den Weg ebneten.


-Fatimiden: Die Fatimiden gehörten zweifellos zu den bedeutendsten Mächten in der Geschichte Nordarfrikas, in so gut wie jedem Land Nordafrikas spielten sie eine Rolle. Aus diesem Grund werde ich sie noch an anderer Stelle erwähnen.


-Nach den Fatimiden: Die Almohaden waren zwar eine Großmacht, aber nicht mit dem Zentrum Tunis, sondern Marokko. Ich würde die Dynastien danach nicht mehr als Großreich bezeichnen. Ziriden, Hafsiden usw. hatten nicht mehr die Überregionale Bedeutung wie die beschriebenen Großreiche.



Fortsetzung folgt.......
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19.07.2017, 12:44
Beitrag: #33
RE: Großreiche im Raum von Tunisen/mit Zentrum in Tunesien:
(19.07.2017 10:30)WDPG schrieb:  Als Anfang des 10. Jahrhunderts Seuchen die Aghlabidenherrschaft schwächten und man auch in Italien gegen Byzanz die eine oder andere Niederlage einstecken musste, wurde das „Berberproblem“ schnell sehr groß. Schließlich waren es die Berber die für den Untergang der Aghlabidenherrschaft verantwortlich waren und jener der Fatimiden den Weg ebneten.

Siehst Du einen Zusammenhang zwischen dem Untergang des Aghlabidenreichs und den im 10. Jahrhundert aufkommenden Plünderungszüge der sarazenischen Piraten ?
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25.07.2017, 10:19
Beitrag: #34
Das Fatimidenreich:
(19.07.2017 10:30)WDPG schrieb:  .......-Fatimiden: Die Fatimiden gehörten zweifellos zu den bedeutendsten Mächten in der Geschichte Nordarfrikas, in so gut wie jedem Land Nordafrikas spielten sie eine Rolle. Aus diesem Grund werde ich sie noch an anderer Stelle erwähnen.

Fortsetzung folgt.......



Die Fatimiden sahen aufgrund ihrer Abstammung ihren Anspruch als höher an, als den der Abbasidenkalifen. Aus diesem Grund war der Sturz der Abbasiden, von Anfang an ein wichtiges Ziel der Fatimiden.

Anfangs waren vor allem die Berber die träger der von den Fatimiden angeführten Bewegung. Im Jahr 909 gelang es einem Feldherren und Anführer der Bewegung die Aghalbiden zu stürzen und einen Fatimidenherrscher auf den Thron zu setzten. Entgegen der Erwartungen des Feldherren übernahmen die Fatimiden nun auch die weltliche Führung in ihrem Reich.

Der Ehrgeiz der Fatimiden war weiterhin sehr hoch, so kämpfte man an mehreren Fronten. In Marokko hatte man wohl mehrere Gegner, darunter auch die Omaijaden, komplett durchsetzen konnte man sich hier nie. Außerdem versuchte man, was zunächst scheiterte nach Ägypten vorzudringen und im Bereich Unteritalien und Sizilien kämpfte man gegen die Europäer und Byzanz.

Mit dem 4. Fatimidenkalifen änderte sich der Schwerpunkt des Reiches total. Es gelang nun die Ichschididen in Ägypten zu stürzen und damit endlich Ägypten zu erobern. Auch in Syrien drang man immer wieder ein. Ägypten wurde nun zum Schwerpunkt des Reiches. Die Gebiete bei Tunesien wurden den Ziriden (die schon vorher eine bedeutende Rolle im Fatimidenreich spielten) zur Verwaltung übergeben. Die Verwaltung über Sizilien hatten schon zuvor die Kalbiten übernommen.
Als Kalifen in Ägypten gelang es den Fatimiden einige Zeit lang die Abbasiden in ziemlich Bedrängnis zu bringen. Nicht nur politisch, auch wirtschaftlich waren die Fatimiden eine Großmacht. Hier spielte es auch eine Rolle das man schnell zur Handelsdrehscheibe zwischen Indien und dem Mittelmeergebiet wurde. Mit Byzanz führte man immer wieder Krieg, gleichzeitig wurde zwischen den beiden aber auch reger Handel geführt.

Im 10. Jahrhundert begannen die Probleme, die schlussendlich das Ende der Fatimidendynastie einleiten sollten. Die Kalifen selbst wurden politisch immer unbedeutender, Günstlinge kämpften um die Macht, immer wieder kam es zu Truppenaufständen, die das Land verwüsteten. Im Zuge des 1. Kreuzzugs tauchte eine neue Macht in der Region auf. Die Kreuzritter, die den Fatimiden stark zu schaffen machten.

Eine Macht die im Kampf gegen die Kreuzritter weitaus erfolgreicher war, als die niedergehenden Fatimiden waren die Zengiden in Syrien. Sie entsendeten schließlich das Heer das die Fatimiden stürzen sollte.


Fortsetzung folgt........
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31.07.2017, 14:05
Beitrag: #35
RE: Das Fatimidenreich - Ein Hinweis:
(25.07.2017 10:19)WDPG schrieb:  .....

Eine Macht die im Kampf gegen die Kreuzritter weitaus erfolgreicher war, als die niedergehenden Fatimiden waren die Zengiden in Syrien. Sie entsendeten schließlich das Heer das die Fatimiden stürzen sollte.


Fortsetzung folgt........


Näheres zu diesem Satz kommt noch im Bericht zu der Ajjubidendynastie (im nächsten Posting der Serie) vor. Ägypten möchte ich ähnlich behandeln wie den Raum Tunis. Die Fatimiden habe ich aber vorgezogen, weil es sowohl Ägypten, als auch den Raum Tunis betrifft. Nun geht es aber weiter mit dem äußerst bedeutendem Raum Ägyten.


Fortsetzung folgt......
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31.07.2017, 22:40
Beitrag: #36
RE: Die Großreiche Afrikas:
Die Zengiden waren sicher im 12. und auch im 13. Jahrhundert eine bedeutende Dynastie. Aber ist es nicht so, dass infolge der Eroberung von Ägypten der Aufstieg der Ayyubiden erst ermöglicht wurde? Unter Schirkuh, aber vor allem unter Saladin herrschten die Zengiden doch nur noch formal über Ägypten, nach dem Tod von Nurredin im Jahr 1174 erfolgte auch die Entmachtung der Zengiden in Syrien. Die Zengiden von Mossul hatten Glück, dass nach dem Tod Saladins dessen Machtbereich geteilt und somit geschwächt wurde. Ich denke, weil sowohl Zengiden als Ayyubiden keinen Zentralstaat (im Gegensatz zu den Fatimiden, aber auch den Mamluken) schufen, existierten ihre Reiche nur einige Jahrzehnte.

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31.07.2017, 22:55
Beitrag: #37
RE: Die Großreiche Afrikas:
(31.07.2017 22:40)Sansavoir schrieb:  ....Ich denke, weil sowohl Zengiden als Ayyubiden keinen Zentralstaat (im Gegensatz zu den Fatimiden, aber auch den Mamluken) schufen, existierten ihre Reiche nur einige Jahrzehnte.

Auch wenn die Ajjubiden mit Saladin einen höchsterfolgreichen Herrscher hervorbrachten, denke ich hier ähnlich, aus diesem Grund möchte ich das auch in meinem Posting über Ägypten erwähnen. Aber auch eine andere Dynastie wo ich mich wieder mal frage, ob Großreich oder nicht, wird vorkommen.
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01.08.2017, 10:41
Beitrag: #38
Großreiche im Raum Ägypten:
(31.07.2017 14:05)WDPG schrieb:  
(25.07.2017 10:19)WDPG schrieb:  .....

Eine Macht die im Kampf gegen die Kreuzritter weitaus erfolgreicher war, als die niedergehenden Fatimiden waren die Zengiden in Syrien. Sie entsendeten schließlich das Heer das die Fatimiden stürzen sollte.


Fortsetzung folgt........


Näheres zu diesem Satz kommt noch im Bericht zu der Ajjubidendynastie (im nächsten Posting der Serie) vor. Ägypten möchte ich ähnlich behandeln wie den Raum Tunis. Die Fatimiden habe ich aber vorgezogen, weil es sowohl Ägypten, als auch den Raum Tunis betrifft. Nun geht es aber weiter mit dem äußerst bedeutendem Raum Ägyten.


Fortsetzung folgt......

-Das Alte Ägypten: Das, dass alte Ägypten in der Zeit der frühen Hochkulturen eine Großmacht war, ist klar. Die Geschichte des Alten Ägypten ist extrem ausführlich, fast zu ausführlich für diese Serie, daher möchte ich es, trotz seiner hohen Bedeutung hier nur kurz erwähnen. Wenn jemand möchte kann er hier gerne eine Beschreibung abgeben. Ich möchte hier mit der Zeit nach Alexander dem Großen beginnen.


-Das Ptolemaierreich: Nach Alexander dem Großen kämpften seine Feldherren um die Nachfolge. In Ägypten setzten sich die Ptolemaier durch. Bis zu Ptolemaios V erlebte das Reich eine Blütezeit. Neben Ägypten gehörten auch noch Zypern sowie Besitzungen in der Ägäis zum Reich der Ptolemaier. Krieg führte man hauptsächlich mit den Seleukiden, meistens ging es dabei um Teile Syriens. Auch Kulturell war man höchst Fortgeschritten, hier bildete Alexandria eines der großen Zentren der damaligen Welt.
Innere Machtkämpfe, aber auch der zunehmende Einfluss der Römer sorgten schließlich für den Niedergang. Unter Königin Kleopatra hatte man noch einmal die Möglichkeiten zur Großmacht zu werden. Dieser Traum der Ptolemaierrin endete als man gegen Augustus die Schlacht bei Actium verlor – Ägypten hatte zwar in der Endphase der Ptolemaier teilweise auch mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, war aber dennoch um einiges Reicher, als andere Großreiche – die wirtschaftliche Stärke, des Gebietes zeigte sich auch, als Ägypten ein Teil des Römerreichs war.


-Tuluniden: Es gibt Mächte da frage ich mich, Großmacht oder nicht, oft haben diese Mächte eine enorme Stärke, die sich sogar auf die Geschichte anderer Länder auswirkt. Aber das ganze hält nur eine Herrschergeneration lang – so ist es auch bei den Tuluniden.
Dynastiegründer Ibn Tulun war Ursprünglich nur Statthalter für die Abbasiden, er machte sein Gebiet jedoch unabhängig. Mit den Steuern die man nicht mehr an die Abbasiden abführen musste, förderte man nun die Wirtschaft im eigenen Land. Kurzzeitig setzte eine wirtschaftliche Stärke und Wohlstand ein. Doch spätestens nach Ibn Tuluns Nachfolger Chumarawaih, begann der rasche Niedergang. Auch die Wirtschaftslage verschlechterte sich bald wieder. Schlussendlich gelang es den Abbasiden die Eigenstaatlichkeit Ägyptens wieder zu beenden. Das Tulunidenreich hatte nur von 868 bis 905 existiert.
-Im 10. Jahrhundert wurden die Ischididen selbstständige Herrscher von Ägypten, als Großreich würde ich ihr Reich jedoch nicht bezeichnen. Schlussendlich kamen die bereits beschriebenen Fatimiden an die Macht.


-Ajjubiden: Ursprünglich sollte die Armee der Zengiden, geführt von Sirkuh den Fatimiden gegen die Kreuzritter helfen. Doch diese inneren Kämpfe führten dazu das Sirkuh sich immer wieder in die Politik des Fatimidenreiches einmischte und sich schlussendlich zum wichtigsten Mann im Fatimidenreich hochkämpfte. Sein Neffe Saladin der ihm Nachfolgte beendete die Herrschaft der ohnehin kaum noch an Macht besitzenden Fatimiden endgültig und gründete die nach Saladins Vater benannten Dynastie der Ajjubiden.

Ein Mächtiger Feind hätte der Zengidenherrscher Nur-Ad-Din werden können, denn er sah sich als Oberherr Saladins. Sein Ende vor dem Ausbruch direkter Kampfhandlungen änderte jedoch die Situation zugunsten Saladins. Saladin ist vor allem bekannt für seine Eroberung Jerusalems, das er auch halten konnte als der dritte Kreuzzug gegen ihn losbrach.

Die Nachfolger Saladins waren häufig in einer schwächeren Position als er. Häufig kam es zu Teilungen, was das Regieren nicht einfacher machte. Auch die Kreuzritter machten immer wieder Probleme, so z.B. der Kreuzzug von Damiette bei dem Johannes Brienne führend beteiligt war. Beim Kreuzzug von Kaiser Friedrich II trat man, als er im Rahmen eines Kreuzzugs erschien Jerusalem für einige Zeit lang an die Kreuzritter ab.

Schlussendlich holten die Ajjubiden Reste der Armee Dschelal-Al Adins Armee und eroberte Jerusalem zurück. Doch dieses Truppen wurden immer mehr zur Gefahr. Als Gegengewicht stärkte man die Mamlukenarmee. Obwohl man es schaffte auch noch den 6. Kreuzzug abzuwehren, gelang es schließlich nicht die Mamluken, die immer mächtiger wurden, wieder zu entmachten. Der letzte Ajjubide Turan Shah wurde 1250 grausam beseitigt.


-Das Mamlukenreich: Die Mamluken waren Militärsklaven, meist aus Anatolien oder dem Kaukasusgebiet. Unter den Ajjubiden spielten sie immer schon eine Rolle. Die im Dienste der Ajjubiden stehenede Choresmier-Armee (Überreste des Heeres von Dschelal-Al-Adin) eroberte Jerusalem zurück und wurde bald zu einem bedrohlichen Machtfaktor. Als Gegengewicht verstärkte man die Mamlukenarmee. Als die Ajjubiden versuchten die zu mächtig gewordene Mamluken zu entmachten setzte man die Ajjubiden in Ägypten ab.

Am Beginn der Mamlukenzeit sah es nicht so aus als würde ein neues Großreich entstehen. Machtkämpfe um die Führung des Landes, häufig wechselnde Herrscher und auch die Ajjubiden hatten noch in einigen Gebieten, etwa in Damaskus die Kontrolle inne.

Doch dann erbrachte das Mamlukenreich gigantisches Leistungen. Man besiegte das Heer der bis dahin als unbesiegbar geltenden Mongolen, somit gelang es diesen, dank den Mamluken nie in Afrika einzudringen. Die Ajjubiden verloren den Rest ihrer Macht und den Mamluken gelang schon bald der nächste große Erfolg. Man vertrieb die Kreuzritter aus ihrer Gebieten und beendete somit die Existenz jener Staaten die sich nach dem 1. Kreuzzug gebildet hatten endgültig.

Trotz allem war die Linie gegenüber den Mächten Europas nicht unbedingt nur feindselig. Man betrieb sehr aktiv Handel mit Ländern wie z.B. Aragon, Venedig oder Genua, aber auch mit zahlreichen anderen. Man war also selbst eine bedeutende Handelsmacht. Zeitweise erscheint man äußerst Wohlhabend, es gab aber auch Zeiten mit bedrohlichen Finanz- und Wirtschaftsproblemen.

Zu den Schattenseiten der Mamlukenherrschaft gehörten die zahlreichen Machtkämpfe und Thronwechseln, die es immer wieder in der Geschichte des Reiches gab.

Ende des 15. Jahrhundert verschlechterte die Verlagerung von Handelswegen die wirtschaftliche Lage des Mamlukenreichs. Versuche gegen Portugals Flotte vorzugehen, brachten langfristig nicht viel.

Ein anderer Bedrohlicher Feind, der im Norden entstanden war, waren die Osmanen. Gegen diese aufstrebende Macht verbündeten sich die Mamluken mit den Saffawiden in Persien. Das bewegte die Osmanen dazu gegen die Mamluken vorzugehen. Die Osmanen waren den Mamluken überlegen, so wurden die Mamluken nahe Aleppo besiegt, ihr Sultan fiel. Sein Nachfolger weigerte sich die Oberhoheit der Osmanen anzuerkennen. So zog die Armee Selims I, schließlich nach einer weiteren Siegreichen Schlacht, ins unter den Mamluken zur Hauptstadt gewordenen, Kairo ein und beendete deren Eigenstaatlichkeit.

Die Mamluken hatten weiterhin hohen Einfluss in der Gegend, doch mit dem Ende ihrer Eigenstaatlichkeit endete auch für lange Zeit die Eigenständigkeit Ägyptens.

Fortsetzung folgt..........
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05.08.2017, 11:45
Beitrag: #39
RE: Großreiche im Raum Ägypten/Mehmed Alis Reich?
(01.08.2017 10:41)WDPG schrieb:  .....ein und beendete deren Eigenstaatlichkeit.

Die Mamluken hatten weiterhin hohen Einfluss in der Gegend, doch mit dem Ende ihrer Eigenstaatlichkeit endete auch für lange Zeit die Eigenständigkeit Ägyptens.

Fortsetzung folgt..........

Bevor ich in der Serie wieder Großreiche südlich des Mittelmeerraums behandeln werde, möchte ich eine Frage bezüglich einem Reich im Raum Ägypten stellen:

-Kann man Mehmed Alis Vizekönigreich in die Reihe der anderen Großreiche im Raum Ägyptens einreihen oder nicht?

Mehmed Ali Pascha spielte eine Rolle bei der Abwehr von Napoleons Expedition. Eigentlich hatten die Osmanen Ägypten mit der Entsendung Mehmed Alis das Ziel gehabt, Ägypten näher an sich zu binden. Doch Mehmed Ali gelang es alle die versuchten Macht über Ägypten zu erhalten von dieser fern zu halten und sich selbst eine starke Machtbasis aufzubauen.

Erstaunlich ist es vor allem wenn man ansieht wie schnell es Mehmed Ali gelang eine starke Militärmacht aufzubauen, die um einiges stärker erscheint, als die der Osmanen, deren Vizekönig er ja eigentlich war. In Griechenland konnte er stärke beweisen und im Machtkampf um Syrien wurde er sogar zu einer Bedrohung für das geschwächte Osmanenreich. Auch die Einnahme des Sudan gelang.

Doch schlussendlich war die Politik der Nachfolger Mehmed Alis, nicht ganz unschuldig daran, dass Ägypten unter britische Kontrolle kam.

Fortsetzung folgt........
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05.08.2017, 16:41
Beitrag: #40
RE: Die Großreiche Afrikas:
Der "Khedive" Karl Mays.
Doch, ich denke schon, bis zum Mahdi-Aufstand spielte Ägypten unter deren Herrschaft im östlichen Mittelmeer schon eine Großmachtrolle

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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