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Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
05.09.2017, 16:22
Beitrag: #41
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Ist mir ein Buch übr den Nachttisch gerutscht.
Mercedes Silberpfeile von Halwart Schrader.
Behandelt die ganzen Rennwagen bis 1955.

Irgendwo im Buch mokiert sich Schrader darüber, wie heute (1986) die Formel 1 Renner mit allermöglichen Werbung vollgepappt wären, und sich die Rennfahrer Aufnäher mit Zigarettenwerbung auf die Kombis machen lassen müssten, was in den 30ern vollkommen undenkbar gewesen wäre.....
Hat er Recht, der Schrader, war ja auch kein Platz auf den Kombis, waren ja Hakenkreuze drauf....

Was für mich dann wieder das Stichwort war, habe ich nachgeschaut, ein einziges Hakenkreuz auf einem Auto Union (sic) in diesem Foto gesättigten Buch von 1986, alle anderen wegretuschiert.

Aber es ist "eigentlich" auch klar,
wenn man keinen Hintern in der Hose hat,
kann einen keiner reintreten.

Ist doch ein unbestreitbarer Vorteil.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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15.09.2017, 19:41
Beitrag: #42
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Nochmal zu Porsche.
Die Franzosen haben ihn 1946 verhaftet, und 21 Monate eingesperrt.
Da er ja zweifellos in das Zwangsarbeitssystem involviert war.

In Frankreich bei Renault wurde seit 1941 der "4CV" entwickelt. Unter der Hand, da zivile Entwicklungen dort zu der Zeit verboten waren.
Und bis heute kann man lesen, dass Porsche während seiner Haft an dessen Entwicklung zumindest im "Spätstadium" beteiligt war. Aber, konkrete Nachweise fehlen.
Jedoch, er ist den Wagen ganz sicher mehrfach probegefahren, auf Geheiß der franz. Regierung. Und er hat, ebenfalls auf Geheiß, den Wagen ausführlich begutachtet.

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18.09.2017, 23:07
Beitrag: #43
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Eine Hand wäscht die andere.
Renault hatte fleissig für die deutsche Wehrmacht produziert (wofür Renault mit Haft und Verstaatlichung bezahlte), nachher verwendeten sie die Restbestände der Wehrmachtsfarbe und den Inschinör des Käfers.

Der 4 CV wird ihm nicht gefallen haben, Wasserkühlung war bekanntlich nicht nach Gusto des Herrn. Luftkühlung, auch so eine Marotte, von der er partout nicht lassen konnte.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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19.09.2017, 10:10
Beitrag: #44
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Sie haben den Renault in der Haft totgeprügelt.

Wenns dort rappelt im Karton, dann rappelts aber richtig.

zu Louis Renault aus Wiki
Zitat:Nach der Befreiung von Paris (Kommandant Dietrich von Choltitz ignorierte einige Befehle und kapitulierte am 25. August 1944 praktisch kampflos) stellte sich Renault am 23. September 1944 (auf Anraten seines Freundes Ribet, dem Präsidenten der Anwaltskammer) den Behörden. Er wurde im Gefängnis im Pariser Vorort Fresnes inhaftiert.[1]

Am 9. Oktober wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert und kurz darauf in die Klinik Saint-Jean-de-Dieu verlegt. Dort starb er am 24. Oktober 1944.[1] Die Todesursache bleibt unklar:[2] Während offizielle Stellungnahmen von einer Urämie (Harnvergiftung) sprechen, deuten einige Umstände auf tödliche Misshandlungen in der Gefängniszelle hin.[1]

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20.09.2017, 06:56
Beitrag: #45
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Schon witzig, dass ein Louis Renault heute kaum bekannt ist, aber ein Ferdinand Porsche immer noch als genialer Konstrukteur gilt. Nur weil er den Käfer entwickelte, der im Grunde eine Fehlkonstruktion war. Dazu noch teilweise von Tatra geklaut.

"Renault leitete nicht nur das Unternehmen, sondern war auch weiterhin als Techniker tätig. Einige seiner patentierten Erfindungen wurden als revolutionär bezeichnet. Beispielhaft sind hier der Antrieb der Hinterräder über eine Kardanwelle (sein erstes Patent im Automobilbau), die einzuschraubende Zündkerze oder ein Turbokompressor (Aufladegebläse) genannt, ebenso der Sicherheitsgurt, der erste V8-Motor für ein Flugzeug und die Trommelbremse."

Dass Porsche den 4 CV getestet hat und danach doch wieder auf seinen Spleen mit der Luftkühlung zurückfiel - was soll man dazu sagen? Genau betrachtet fiel er immer wieder in sein altes Schema zurück: Luftkühlung, Heckmotor und irgendwas mit Elektroantrieb auch dabei.

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04.02.2018, 02:04
Beitrag: #46
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Der Name Porsche löst hier unter Experten nur Gelächter aus:
https://www.youtube.com/watch?v=jgcM2uLUrxA
ab min 7.45 geht es um den "nutty professor". "Nutty" ist abgeleitet von "Nuts", und wird mit wohlwollend spleenig übersetzt.

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09.03.2019, 13:50
Beitrag: #47
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Der Professor h.c. Porsche hatte keine theoretische sprich wissenschaftliche Ausbildung.
Was natürlich Untergebene mit Akademiker-Krattel hinter vorgehaltener Hand zu manchen Bemerkungen veranlasste.
Da der Prof h.c allem nach auch kein "einfacher" Vorgesetzter war.

Kennt man die Geschichte wie er Daimler-Benz in Untertürkheim verließ?

Nach der Fusion mit Benz hatte man beschlossen den abgelaufenen Vertrag mit Porsche nicht zu verlängern.
Als Vorwand sollten die Kaltstartschwierigkeiten des DB-Typs "Stuttgart" mit 38PS Motor herhalten. Porsche soll behauptet haben, dass der sogar sehr gut starten würde.

Nach einer kalten Nacht haben sie ihm 15 "Stuttgart" bereitgestellt und er sollte vor dem kpl. Vorstand zeigen, dass er mindestens einen zum Laufen bringen würde.
Er hat es wohl bei allen 15 versucht. Keinen einzigen hat er zum Laufen gebracht.
Porsche hat sich verteidigt , dass er für die Gesamt-Konzeption des Wagens verantwortlich wäre, und nicht für Kleinigkeiten wie Starter und Zündanlagen.
Daimler-Direktor Kissel hat ihm erklärt, dass er, Porsche auch dafür verantwortlich wäre.
Porsche soll seinen Hut in den Schnee gepfeffert haben, darauf herum gehüpft sein, durchs Werkstor abmarschiert sein, und das Werk nie wieder betreten haben.

die Quelle dafür eine Publikation des Volkswagenwerks aus 1988.

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11.03.2019, 16:43
Beitrag: #48
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Was man Porsche hoch anrechnen muß ist die Erfindung der Drehstabfederung. Die kam vom Pz. III über Panther, den beiden Tigers bis heute beim Leo2 und dem M1 Abrams zu Verwendung.
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11.03.2019, 18:58
Beitrag: #49
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(11.03.2019 16:43)Allwissend schrieb:  Was man Porsche hoch anrechnen muß ist die Erfindung der Drehstabfederung. Die kam vom Pz. III über Panther, den beiden Tigers bis heute beim Leo2 und dem M1 Abrams zu Verwendung.
War das wirklich so?
Der PzKpfW III wurde von Daimler-Benz entwickelt in einer Zeit als Porsche mit dem KdF-Wagen ausgelastet gewesen sein dürfte. Auch hat der Kdf-Käfer keine Drehstabfederung.

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11.03.2019, 19:31
Beitrag: #50
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(11.03.2019 18:58)Triton schrieb:  
(11.03.2019 16:43)Allwissend schrieb:  Was man Porsche hoch anrechnen muß ist die Erfindung der Drehstabfederung. Die kam vom Pz. III über Panther, den beiden Tigers bis heute beim Leo2 und dem M1 Abrams zu Verwendung.
War das wirklich so?
Der PzKpfW III wurde von Daimler-Benz entwickelt in einer Zeit als Porsche mit dem KdF-Wagen ausgelastet gewesen sein dürfte. Auch hat der Kdf-Käfer keine Drehstabfederung.

Da hat Allwissend recht, die Drehstabfeder hat Porsche erfunden und Anfangs der 30er sich patentieren lassen.
Und der Käfer vulgo KdF-Wagen vulgo Volkswagen
aber natürlich hat der eine Drehstabfederung, hinten und vorne! Hinten bis zum Schluss, vorne haben die "Super-Käfer"in den 70ern dann Federbeine mit Spurstabilisierendem Lenkrollradius.

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11.03.2019, 20:52
Beitrag: #51
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Lieber Suebe , bist du dir sicher , daß der 4CV 1941 entwickelt wurde ?
Unter deutscher Besatzung ? Ist nicht mein Gebiet , Frage ist nur informativ .
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12.03.2019, 16:02
Beitrag: #52
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(11.03.2019 19:31)Suebe schrieb:  Da hat Allwissend recht, die Drehstabfeder hat Porsche erfunden und Anfangs der 30er sich patentieren lassen.
Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.

Beim Professor Porsche bin ich mir nicht sicher, ob er die Kriegsanstrengungen der Nazis torpedieren wollte oder wirklich dachte, mit seinen spinnerten Ideen einen Dienst am Volk leisten zu können.
Seine überschweren Monster waren ja noch mit Hitlers Gigantomanie entschuldbar, aber niemand wollte doch etwas von den Panzern mit benzin-elektrischen Motoren oder Hinterradantrieb wissen. Die Front brauchte sparsame, robuste und zuverlässige Panzer und am Ende bauten dann die Nazis vor allem den kleinen JgPz 38(t) mit der Technik von, wie der Name schon sagt, 1938.
Wäre da nicht der Kübelwagen, Porsche hätte sich um die Abschaffung der Nazi-Diktatur verdient gemacht.

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12.03.2019, 20:47
Beitrag: #53
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(11.03.2019 20:52)Feldwebel57 schrieb:  Lieber Suebe , bist du dir sicher , daß der 4CV 1941 entwickelt wurde ?
Unter deutscher Besatzung ? Ist nicht mein Gebiet , Frage ist nur informativ .

(12.03.2019 16:02)Triton schrieb:  
(11.03.2019 19:31)Suebe schrieb:  Da hat Allwissend recht, die Drehstabfeder hat Porsche erfunden und Anfangs der 30er sich patentieren lassen.
Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.

Beim Professor Porsche bin ich mir nicht sicher, ob er die Kriegsanstrengungen der Nazis torpedieren wollte oder wirklich dachte, mit seinen spinnerten Ideen einen Dienst am Volk leisten zu können.
Seine überschweren Monster waren ja noch mit Hitlers Gigantomanie entschuldbar, aber niemand wollte doch etwas von den Panzern mit benzin-elektrischen Motoren oder Hinterradantrieb wissen. Die Front brauchte sparsame, robuste und zuverlässige Panzer und am Ende bauten dann die Nazis vor allem den kleinen JgPz 38(t) mit der Technik von, wie der Name schon sagt, 1938.
Wäre da nicht der Kübelwagen, Porsche hätte sich um die Abschaffung der Nazi-Diktatur verdient gemacht.


Ich vermute mal sehr, dass diese hirnrissigen Projekte die eigentlich von allen, nicht nur von Porsche verfolgt wurden, von einem Zeitpunkt irgendwann 1944 an, (vermutlich nach der gelungenen Invasion)
nur noch dem Zweck dienten die Mitarbeiter zusammenzuhalten, die konstruktionsbüros funktionstüchtig zu halten,
und Stellungsbefehle an die Ostfront zu verhindern.

#Feldwebel hat ja nachgefragt, nach der Renault Entwicklung des 4CV,
doch, den haben die Franzosen, natürlich verdeckt, schon ab 1941 entwickelt.
Sicher weiß ich es auch von Daimler-Benz, dass die ab 44, natürlich auch verdeckt, Vorkehrungen für künftige Friedensproduktionen getroffen haben.
Dass der #Krieg verloren war, haben Leute mit einem gewissen Einblick ja irgendwann schon bemerkt, und dass man auch nach dem Krieg leben musste, war ebenfalls klar.

Mir ist mal die Geschichte eines Flugzeugtechnikers bei Heinkel untergekommen, der hat den Stellungsbefehl bekommen, was Heinkel nicht verhindern konnte oder wollte, er wurde Panzergrenadier in Ungarn.
Und hat dort seinen Kompagniechef dazu gebracht entsprechende Schritte zu unternehmen, dass es ein Ermittlungsverfahren gegen Papst von Ohain gab,
Vorwurf: der Ohain hätte gar kein Interesse an der raschen Entwicklung eines Düsentriebwerks, den würden nur künftige Friedensentwicklungen für Verkehrsflugzeuge interessieren.
Heinkel musste eine Stellungnahme abgeben, das war gar nicht so ohne.
Die Sache ist dann aber im Sand verlaufen, nicht zuletzt, da der Panzergrenadier und Flugzeugtechniker inzwischen gefallen war.

So sah halt die Großdeutsche Wirklichkeit der Jahre 1944 und 1945 aus.

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12.03.2019, 21:02
Beitrag: #54
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(12.03.2019 20:47)Suebe schrieb:  Ich vermute mal sehr, dass diese hirnrissigen Projekte die eigentlich von allen, nicht nur von Porsche verfolgt wurden, von einem Zeitpunkt irgendwann 1944 an, (vermutlich nach der gelungenen Invasion)
nur noch dem Zweck dienten die Mitarbeiter zusammenzuhalten, die konstruktionsbüros funktionstüchtig zu halten,
und Stellungsbefehle an die Ostfront zu verhindern.
Gerade die hirnrissigen (=ungewöhnlichen) Projekte enstammten doch der Hoffnung, so doch noch eine Wende herbeiführen zu können. Man wollte Panzer bauen, die unzerstörbar waren. U-Boote, die zu schnell für die Überwasserjäger waren usw.

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12.03.2019, 21:05
Beitrag: #55
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Tja,
so die allgemeine Meinung dazu.
Nur,
je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich es

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13.03.2019, 21:12
Beitrag: #56
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(12.03.2019 21:02)Triton schrieb:  ./.
Gerade die hirnrissigen (=ungewöhnlichen) Projekte enstammten doch der Hoffnung, so doch noch eine Wende herbeiführen zu können. Man wollte Panzer bauen, die unzerstörbar waren. U-Boote, die zu schnell für die Überwasserjäger waren usw.

na ja,
so ein Beispiel ist das U-Boot XXI,
Stapellauf des ersten Bootes am 20.April 1944 Geburtstagsgeschenk für Hitler.
Als die Gäste weg waren, musste man den Kahn zügig wieder anLand ziehen, der hat nämlich geleckt wie ein Sieb.
Trotz was weiß ich wie viel gebauten kamen mW genau 3 noch zur Feindfahrt in den allerletzten Tages des 2. WK die alle 3 abgebrochen wurden, wegen des Kriegsendes.

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13.03.2019, 21:13
Beitrag: #57
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Zum Thema zurück.

Es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass Porsche ein technisches Genie war.
Protege Hitlers hin oder her

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13.03.2019, 23:31
Beitrag: #58
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(13.03.2019 21:12)Suebe schrieb:  Trotz was weiß ich wie viel gebauten kamen mW genau 3 noch zur Feindfahrt in den allerletzten Tages des 2. WK die alle 3 abgebrochen wurden, wegen des Kriegsendes.
Die Bundesmarine schipperte doch noch lange mit einem Typ XXI herum.

Diese Boote waren eine der wenigen Wunderwaffen, die wirklich einen großen Einfluß auf den Kriegsverlauf hätten haben können. Als einfachere Variante ab 1944 im Einsatz wäre wohl die Verlegung von Material und Mannschaften für den D-Day nicht wie gehabt möglich gewesen. Aber es war wie so oft, gehandelt wurde erst, als die konventionellen Boote nicht mehr Erfolg hatten.

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13.03.2019, 23:48
Beitrag: #59
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(13.03.2019 23:31)Triton schrieb:  Diese Boote waren eine der wenigen Wunderwaffen, die wirklich einen großen Einfluß auf den Kriegsverlauf hätten haben können. Als einfachere Variante ab 1944 im Einsatz wäre wohl die Verlegung von Material und Mannschaften für den D-Day nicht wie gehabt möglich gewesen. Aber es war wie so oft, gehandelt wurde erst, als die konventionellen Boote nicht mehr Erfolg hatten.

Welchen großen Einfluss hätten diese kleinen Boote haben sollen? Ab welcher Flottenstärke, 10 Boote, 50, 150, 200, 300, 400?

Am D-Day waren soviel Alliierte Kriegsschiffe im Kanal unterwegs, dass ein U-Bootangriff, mit welchen U-Booten auch immer nicht mehr als ein Kamikaze Akt darstellte!

Der UBoot-Krieg als Zufuhrkrieg war schon 1942 gescheitert und 1943 verloren!
Alles was danach von der Kriegsmarine und ihrer Entwicklung kam, war Spielerei im Bezug auf den Endsieg bzw. die Basis für die kommenden reinen Unterwasserschiffe des Atom-Zeitalters.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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14.03.2019, 00:45
Beitrag: #60
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Typ XXI waren keine kleinen Boote. XXIII waren die Küsten-U-Boote des neuen Typs.

Am D-Day waren U-Boote keine entscheidende Waffe, aber vorher. Die US-Soldaten und die ganze Ausrüstung mussten ja nach England geschippert werden. Gegen die schnellen, echten U-Boote gab es damals so gut wie kein Mittel. Man muss wissen: Die typischen Geleitschiffe waren über Wasser langsamer als der Typ XXI unter Wasser. Die hätten einfach Torpedos abgeschossen und waren abgehaut.

Letztlich entscheidend wäre das nicht gewesen, das stimmt natürlich. Mit der A-Bombe wäre spätestens der Drops gelutscht gewesen.

Von den ganzen Wunderwaffen noch eine der Besseren. Die meisten Düsenflugzeuge waren doch für die Piloten gefährlicher als für die Gegner, die ballistischen Raketen reine Terrorwaffen, von überschweren Panzern oder der Hochdruckpumpe fange ich gar nicht erst an. Das naheliegendste wäre ja gewesen, eine wirksame, raketengesteuerte Flugabwehr zu entwickeln. Unmöglich war das nicht. Statt dessen immer nur Offensivwaffen und die ganze, irrsinnig aufwändige Stollenbuddelei für unterirdische Fabriken.

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