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Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
14.03.2019, 19:55
Beitrag: #61
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(14.03.2019 00:45)Triton schrieb:  Typ XXI waren keine kleinen Boote. XXIII waren die Küsten-U-Boote des neuen Typs.

Ja, richtig. War ja auch benannt, ich hatte nur gelesen, daß die Boote bei der Bundesmarine genutzt wurden und da hatte ich die 23er Boote, 2 an der Zahl im Hinterkopf.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
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14.03.2019, 20:23
Beitrag: #62
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(14.03.2019 19:55)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(14.03.2019 00:45)Triton schrieb:  Typ XXI waren keine kleinen Boote. XXIII waren die Küsten-U-Boote des neuen Typs.

Ja, richtig. War ja auch benannt, ich hatte nur gelesen, daß die Boote bei der Bundesmarine genutzt wurden und da hatte ich die 23er Boote, 2 an der Zahl im Hinterkopf.

Vom Typ XXI hatte die Bundesmarine aber nur eines im Dienst, die
Wilhelm Bauer die heute in Bremerhaven als Museums-Schiff liegt.
Und für die Wilhelm Bauer musste die BRD damals eine Sondergenehmigung bei der WEU einholen.

Bei den Recherchen zu dem thread hier, bin ich übrigens darauf gestossen, dass das U-Boot U23 der Deutschen Marine 2001 bei einem Natomanöver in der Karibik den US-Flugzeugträger USS Enterprise versenkt hat.
War ja noch ein herkömmliches Diesel-Boot.
Kein Wunder, dass die rund um die Welt nach wie vor einen Heidenrespekt vor deutschen U-Booten haben.

https://www.abendblatt.de/politik/auslan...achte.html

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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15.03.2019, 22:04
Beitrag: #63
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Ich habe die Erinnerungen von Churchill gelesen . Er schreibt dort , daß er vor nichts anderem Angst hatte als vor den deutschen U-Booten .
Auch nach der Landung in der Normandie hat der Krieg unter Wasser viele Opfer gefordert .
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16.03.2019, 10:23
Beitrag: #64
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(14.03.2019 20:23)Suebe schrieb:  
(14.03.2019 19:55)Flora_Sommerfeld schrieb:  Ja, richtig. War ja auch benannt, ich hatte nur gelesen, daß die Boote bei der Bundesmarine genutzt wurden und da hatte ich die 23er Boote, 2 an der Zahl im Hinterkopf.

Vom Typ XXI hatte die Bundesmarine aber nur eines im Dienst, die
Wilhelm Bauer die heute in Bremerhaven als Museums-Schiff liegt.

Richtig, daß war ein 21er (XXI) Boot, bei den 23er (XXIII) waren es die Hecht und Hai.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
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16.03.2019, 11:52
Beitrag: #65
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(16.03.2019 10:23)Flora_Sommerfeld schrieb:  
(14.03.2019 20:23)Suebe schrieb:  Vom Typ XXI hatte die Bundesmarine aber nur eines im Dienst, die
Wilhelm Bauer die heute in Bremerhaven als Museums-Schiff liegt.

Richtig, daß war ein 21er (XXI) Boot, bei den 23er (XXIII) waren es die Hecht und Hai.

Die U-Hai ist dann abgesoffen, einziger Überlebender war der Smutje.
Und kaum war dies durch die Medien gegangen, hat man sich über den Rüstungsskandal mit dem antimagnetischen Stahl der U-Boot-Neubauten
"ausgetauscht"
antimagnetisch war er, der Stahl aber gerostet hat er wie verrückt.


Dass bei jenem grossen Seemanöver der Nato 2001 ein U-Boot der Deutschen Marine den Flugzeugträger Enterprise versenkt hat, und ein 2. deutsches Boot dem auf dieses U-Boot angesetzten US-Jagd-U-Boot eine lange Nase drehte, mehrfach auf Tuchfühlung daran vorbeifuhr, ohne bemerkt zu werden, davon redet auch und gerade in diesem Forum hier keiner.

Warum eigentlich?

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07.04.2019, 22:49
Beitrag: #66
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Porsche schlug vor, eine 2 cm Flak senkrecht in seinen Maus-Panzer einzubauen.

ab min 1.00
https://www.youtube.com/watch?v=wOpU7ENcZvY

Das muss man ihm lassen, er kam auf Ideen, auf die sonst wirklich gar keiner kam. Ein großer Lacherfolg noch nach vielen Jahren.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
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08.04.2019, 19:18
Beitrag: #67
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Ich kenne dazu keine Details,
bin mir allerdings sicher, dass in der Kriegs-Agonie ab der Invasion,
eigentlich nur noch versucht wurde, die Konstruktionsteams zusammen zuhalten, für spätere Friedensprojekte,

den Ingenieuren und Technikern den Fronteinsatz als Kanonenfutter zu ersparen.

Die Masse der heute in Computer-spielen und in Plastik gegossen Nazi-Projekte über die Endzeit des 2. WK zu sehen und zu kaufen ist, sind doch solche hirnrissigen Projekte, von deren Realisierung man doch nicht mal träumen konnte (außerhalb des Führer-Bunkers)

Was wurden auch für riesige Produktions-Stückzahlen gemeldet, bar jeder Realität.

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08.04.2019, 19:32
Beitrag: #68
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(04.02.2018 02:04)Triton schrieb:  Der Name Porsche löst hier unter Experten nur Gelächter aus:
https://www.youtube.com/watch?v=jgcM2uLUrxA
ab min 7.45 geht es um den "nutty professor". "Nutty" ist abgeleitet von "Nuts", und wird mit wohlwollend spleenig übersetzt.

Tja, was ist dazu zu sagen.
Gekauft haben sie ihn wie verrückt, den Käfer und den Porsche.
Porsche verkauft schon "immer" die Hälfte der Produktion in die Staaten.

Und den Käfer, nun den hat Ralf Nader schwer aufs Korn genommen, 1966, "Unsafe at every Speed"
nichts desto trotz haben sie ihn noch über 5 Jahre in immer größeren Stückzahlen gekauft

no jo, anderes Thema
Aber die haben den Prof. h.c. schon ernst genommen.

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09.04.2019, 23:56
Beitrag: #69
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Autos konnte der Porsche schon, wobei sein Geniestreich Käfer (und der davon abgeleitete Ur-Porsche) doch auch nur eine Tatra-Kopie war.
Panzer konnte er nicht, und da geht es nicht nur um die Wunderwaffen der letzten Monate. Sein Tiger-Entwurf von 1942 war technischer Murks dazu noch mit einem unerprobten Antriebskonzept. Da war der simple T-34 schon bekannt und selbst Laien konnten erkennen, dass eine Armee für einen Krieg in den Weiten Russlands einfache, zuverlässige Panzer braucht, die vor allem einfach herzustellen waren.

Warum er bei Autos leicht und simpel konstruierte und bei Panzern schwer und kompliziert, verstehe ich nicht.
Die Idee der senkrechten Flak in der Maus wird sicher über Fotozellen gesteuert gewesen sein, ein beliebtes Thema in der Luftwaffe.

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11.04.2019, 20:02
Beitrag: #70
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Da hast du schon Recht.

Porsche-Tiger war so ein Fall, der Radschlepper Ost der nächste.
Und beides Mal war die Konkurrenz-Version, Henschel Tiger und Steyr Raupenschlepper-Ost hervorragende Konstruktionen. Aber in beiden Fällen war es Hitler, der die Produktion anordnete. Ansonsten wüssten wir von beiden Bauklatschern heute nicht viel.

Mit der Tatra-Abschreibe hast du ebenfalls recht, wobei Porsche und der Tatra Konstrukteur Hans Ledwinka den Zeitzeugen nach befreundet gewesen sein sollen.
Auf alle Fälle hat VW anfangs der 60er Jahre eine Million DM, was damals sehr viel Geld war, Lizenzgebühr an Tatra bezahlt.
Aber den Porsche kennt heute jeder Säugling, während Hans Ledwinka außerhalb der Auto-Szene mow vergessen ist.

Notabene:
Anfangs der 70er Jahre hat Porsche (die Fa. natürlich nicht der Prof) einen Mittelmotor-PKW entwickelt mit einem "Unterflur-Motor", der der Golf werden sollte. Fiala (auch ein Österreicher) der damalige VW-Entwicklungschef hat beschrieben was es ihn für Mühe kostete dieses Contergan-Fahrzeug in der Entwicklung zu stoppen. Und den aus einer NSU-Studie entwickelten Golf zu bauen.
Bei Porsche hatte man damals ein Faible für "Unterflur-Motoren, 411, 1600 auch der Transporter hatten solche Konstruktionen. Und ohne VW-Zeichen hätte die auch kein Mensch gekauft.

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22.04.2019, 12:31
Beitrag: #71
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Ach ja,
dann noch eine aktuelle Fussnote.
Ein Porsche Urenkel, Piech und Sohn des großen Zampanos der letzten Jahrzehnte, will die größten Probleme des E-Autos gelöst haben, was da sind, Reichweite, Piech will 500km mit einer Ladung fahren, und Ladezeit, da bietet Piech Automotive 5 Minuten, was ebenfalls Weltrekord ist.

Nur wie das erreicht wird, ist zZt noch geheim, im Mai sollen die Patentverfahren abgeschlossen sein, und man will mehr dazu "herauslassen".

Das wäre allerdings eine Kategorie höher anzusiedeln, als die Drehstabfeder.
Man, ich, ist jedenfalls sehr gespannt.

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22.04.2019, 21:51
Beitrag: #72
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
(22.04.2019 12:31)Suebe schrieb:  Piech will 500km mit einer Ladung fahren, und Ladezeit, da bietet Piech Automotive 5 Minuten, was ebenfalls Weltrekord ist.
Wissen auch nicht alle:
Der Vater löste schon den scheinbar ewigen Streit zwischen Front- und Heckantriebsbefürwortern durch den Allradantrieb zum Preis eines Satzes Winterreifen. Man war das ein Rumgeeiere mit den zweiradgetriebenen, tausend Dank dem Fugen-Ferdi.

Und wer erinnert sich noch an die Vier- und Sechszylindermotoren, die einen effizienter, die anderen laufruhiger? Dann kam der Piech daher und baute einen Fünfzylinder, der die Vorteile beider Welten miteinander verband und seitdem fahren wir alle damit rum. Dass alle Diesel-PKW heute nach dem Pumpe-Düse-Prinzip arbeiten, verdanken wir? Ach, man muss es schon gar nicht mehr schreiben.

Wir wissen also: Der Name Piech steht für bahnbrechende Durchbrüche auf dem Automobilsektor, diese neue Batterietechnik wird sich sicher genauso durchsetzen. Alle anderen sind doof, der Name Piech steht für Autoismus allererster Qualität.

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22.04.2019, 21:56
Beitrag: #73
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
Tja,

mit einer Einschränkung, bei der Diesel-Einspritzung hat sich Common-Rail durchgesetzt, ist PumpeDüse überrollt.
Und CommonRail kommt von Bosch

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21.06.2019, 15:16
Beitrag: #74
RE: Wie Porsche und Hitler "zueinander" kamen
In einem Urheberrechtsprozess über die Form des Käfers gab es jetzt die Entscheidung:

https://www.autohaus.de/recht-und-steuer...sletter-AH

das Landgericht Braunschweig hat die Klage der Tochter des einstigen Porsche-Mitarbeiters Komenda abgelehnt.

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