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Das goldene Vließ
20.06.2018, 19:27
Beitrag: #1
Das goldene Vließ
Zur Einstimmung der Wiki-Artikel
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Vlies

Die Sage von Jason und dem Zug der Argonauten

es dürfte sich hier um eine Sage der ausgehenden Bronzezeit handeln.
Der Hintergrund der Sage ist aber inzwischen von der Archäologie im großen und ganzen bestätigt.

Ich kenne die Sage aus Gustav Schwabs Werk "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums" das zu meiner Zeit noch in der Penne als Teil des Humanistischen Erbes im Deutschunterricht durchgenommen wurde.
(Wow, war richtig toll)

Eingefallen ist mir das Thema unter dem Aspekt, dass Bunbury, zu Recht wie ich meine, auf eine mögliche Entstehung eines Teils der Artus-Sage in der Bronzezeit hinwies.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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29.06.2018, 17:44
Beitrag: #2
RE: Das goldene Vließ
Die Argonauten-Sage stammt definitiv aus der späten Bronzezeit, ca. 800 vor unserer Zeitrechnung.

Der reale, nachgewiesene Hintergrund sind die Schaffelle die definitiv fast bis heute in Georgien in die Kaukasus-Flüsse gehängt werden, um den Goldstaub zu fassen.

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03.07.2018, 11:05
Beitrag: #3
RE: Das goldene Vließ
Geht's auch ohne "bestätigt", "definitiv", nochmals "definitiv", "real", "nachgewiesen" ??? Da wird mir bei so apodiktischen, "alternativlosen" Aussagen angst und bange - und vor eigenen - anderen - Möglichkeiten, die in meinem Kopf herumschwirren, schrecke ich nunmehr zurück.
Ja, auch ich befasse mich mit der Sage seit einiger Zeit (sechs Jahrzehnten); meine Argumentations-Strategie in jedem Lebensbereich erlaubt - oh Wunder - indessen auch andere Möglichkeiten........

upuaut3

"Gott mag die Welt erschaffen haben, doch wir Friesen haben die Deiche gebaut !"
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04.07.2018, 11:58
Beitrag: #4
RE: Das goldene Vließ
(03.07.2018 11:05)upuaut3 schrieb:  Geht's auch ohne "bestätigt", "definitiv", nochmals "definitiv", "real", "nachgewiesen" ??? Da wird mir bei so apodiktischen, "alternativlosen" Aussagen angst und bange - und vor eigenen - anderen - Möglichkeiten, die in meinem Kopf herumschwirren, schrecke ich nunmehr zurück.
Ja, auch ich befasse mich mit der Sage seit einiger Zeit (sechs Jahrzehnten); meine Argumentations-Strategie in jedem Lebensbereich erlaubt - oh Wunder - indessen auch andere Möglichkeiten........

upuaut3

Nein, das geht nicht.
Ganz und gar nicht.

Wenn man dir hier erlaubt hat, ohne Nachweise zu spekulieren,
kannst du noch lange nicht von anderen verlangen, dies ebenfalls so zu halten.

Toleranz dir gegenüber funktioniert doch nur, wenn du dieselbe Toleranz anderen gegenüber praktizierst.

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05.07.2018, 11:50
Beitrag: #5
RE: Das goldene Vließ
Der britische Abenteurer und "Reenacter" Tim Severin ist Anfangs der 80er mit einem Nachbau einer griechischen Galeere der Bronzezeit von Griechenland bis durch den Bosperus nach Georgien gerudert.
"Auf den Spuren der Argonauten"
Wobei er zumindest die Ortskenntnis der diversen Antiken Sagenerzähler bestätigt fand.
Und die grundsätzliche Möglichkeit dieser Reise mit den Mitteln der späten Bronzezeit.

OT:
er hat noch ein paar ähnliche Reisen gemacht, mit einer Dhau von Arabien nach Kanton in China, auf den Spuren Brendans mit einem irischen Lederboot nach Amerika usw.
mow in der Nachfolge Thor Heyerdahls
und ist ganz zu Unrecht in Deutschland fast unbekannt

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10.07.2018, 19:33
Beitrag: #6
RE: Das goldene Vließ
Severin ist sich sicher, dass er die meisten Rätsel die die Fahrt der Argo den Historikern seit über 2.000 Jahren aufgegeben hat, gelöst hat.

Was meint denn upuaut dazu?
Er befasst sich ja schon lange mit der Argo.
Müsste doch interessant sein.

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03.08.2018, 17:52
Beitrag: #7
RE: Das goldene Vließ
Isaac Newton war von seiner Kirche beauftragt worden, "naturwissenschaftliche Beweise" für die Richtigkeit biblicher/geschichtlicher Überlieferung beizubringen. Sein Werk "The Chronologie of Ancient Kingdoms Amended" erschien postum 1728. Mit Hilfe aller verfügbaren Informationen versuchte Newton die überlieferte Chronologie zu optimieren. Für das alte Griechenland setzte Newton den Beginn der geschichtlichen Überlieferung bei der Expedition der Argonauten an. Jene seien aufgebrochen, als die Sonne zur Zeit der Sommersonnenwende im Zentrum des Sternbildes Krebs stand. Diese eindeutig zu datierende Überlieferung sei glaubwürdig - so Newton - da ja bis heute Steinbilder die Namen von Teilnehmern dieser Expedition tragen (z.B. Zwillige Castor und Pollux).
Da die Situation zur Zeit von Newtons Studie im Jahre 1689 hiervon um ca. 37° abwich und die Präzession der Erde 1° in 72 Jahren ausmacht, musste die Argonautenexpedition 37 x 72, also etwa 2660 Jahre zurück liegen und damit ungefähr um das Jahr 970 v.u.Z datieren.
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