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Die Herkunft der Kelten
03.02.2019, 22:10
Beitrag: #41
RE: Die Herkunft der Kelten
(03.02.2019 17:05)Arkona schrieb:  
(03.02.2019 10:13)Paul schrieb:  Ich wüßte auch nicht wo behauptet wurde, das links des Rheins Kelten und rechts des Rheins Germanen lebten.

Behauptet wird das im "De Bello Gallico". Auch wenn es in dieser Form sicher nie gestimmt hat.

Wie schon oben geschrieben, hat auch Cäsar das nicht so geschrieben. Er hat nur die Selbstabstammungserklärung weiter gegeben. Eburonen ...hätten ihm z.B. erklärt, sie wären germanischer Abstammung. Das weis ich aber auch nur von anderen. Latein kann ich nicht.

viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn)
in der Nähe von Wetflaria (Wetzlar) und der ehemaligen Dünsbergstadt
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04.03.2020, 16:29
Beitrag: #42
RE: Die Herkunft der Kelten
(03.02.2019 22:10)Paul schrieb:  Wie schon oben geschrieben, hat auch Cäsar das nicht so geschrieben. Er hat nur die Selbstabstammungserklärung weiter gegeben. Eburonen ...hätten ihm z.B. erklärt, sie wären germanischer Abstammung. Das weis ich aber auch nur von anderen. Latein kann ich nicht.

Wenn Caesar aufgeschrieben hat, die Eburonen hätten ihm gesagt, sie wären Germanen- dann lügt Caeasar ganz schlicht und einfach... Schon der Name "Eburonen" ist keltischen Ursprungs und weist auf die Verehrung der Eibe hin.
Aber auch die Namen der beiden Eburonenführern zur Zeit Caesar sind spachlich ganz eindeutig keltisch.
Und vergessen wir nicht- Caesar hat an den Eburonen Völkermord begangen.
In dem er sie zu germanischen Barbaren erklärte, konnte er der ruhmreiche Eroberer und Retter Galliens bleiben...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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22.04.2020, 19:41
Beitrag: #43
RE: Die Herkunft der Kelten
Ich habe "neulich" mal wieder ein Buch über die Kelten gekauft.

Verfasst von einem Journalisten.
Er macht sich die Mühe, "sämtliche" Stellen mit Keltenfunden auf und am Rande der Schwäbischen Alb aufzulisten.
Einschließlich Stelle und Himmelsrichtung wie die gesehen von der jeweiligen Ortsmitte, meist der Kirche, zu erreichen ist. Nun zeigt dies schon, und nachdem ich doch etliche der von ihm genannten Punkte kenne, bestätigt sich dies auch, der war beileibe nicht an allen Punkten die er beschreibt.
Trotzdem, zweifellos eine erhebliche Fleißarbeit.

Was ich interessant finde, der Journalist und Laie kann natürlich erheblich ungenierter Spekulieren, als dies der Fachhistoriker sich erlauben würde.
Speziell über die keltische Eisenschmelze bringt er einiges nachdenkenswerte.

Insofern dann doch eine interessante Lektüre.

(Sorry, muss die Angaben zum Buch morgen nachreichen...)

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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