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Verteidigungsanlagen :
17.02.2013, 22:48
Beitrag: #21
RE: Maximilianische Turmlinie
(17.02.2013 12:12)Luki schrieb:  Lageplan :

[Bild: 400px-Lageplan_Turmbefestigung_Linz_2005.png]

Und Größer :
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:L...z_2005.png

Was man beim Lageplan nicht eingezeichnet sieht sind noch ein paar andere Spuren, so wurde die Linzer Turmstraßen wohl nach dem damals dort befindlichen Turm benannt (müsste Turm 32 gewesen sein). Bei Turm 1 kann man den Erdwall noch erkennen und dem Verlauf der Straßen erkennt man an das dort einst ein Turm stand, bei Turm 14 kann man noch gut erkennen wo er stand (der Grund ist heute allerdings Privatbesitz)
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17.02.2013, 23:02
Beitrag: #22
Pöstlingberg und seine Türme, eine "Wandermöglichkeit":
(17.02.2013 12:12)Luki schrieb:  Die Kommandozentrale am Pöstlingberg .

...Und Bilder zur Grottenbahn die in einem Turm am Pöstlingberg errichtet wurde .
Für Kinder ein unbedingtes Muß .

https://www.google.at/search?q=grottenba...rg.mozillaBig Grine:official&tbm=isch&source=univ&sa=X&ei=h6ogUYqKFsvotQb51oDgBw&ved=0CD0QsAQ&biw=998&bih=875

Und heute sieht das Pöstlingbergfort so aus :

[Bild: poestlingberg(1).jpg]

G.v.Luki

Gerade auf dem Pöstlingberg kann man sich sehr intensiv mit der Linzer Turmlinie beschäftigen. Nahe einer Station der Mühlkreisbahn in Puchenau am Fuß des Pöstlingbergs geht auch ein Wanderweg zum Thema los. Da stößt man im Wald auf die Warte Edelburga, deren Ruinen man sehr gut besichtigen kann, auch Reste der Anschlussmauern kann man hier besichtigen, diese führte zur nicht mehr vorhandenen nördlichen Klause. Sehr nahe befindet sich die Ruine des Turm 15. Weiter oben, etwas abseits des Weges kann man auch noch Reste von Turm 16 sehen, hier kommt man aus dem Wald heraus, auf die Straße, bei der man wenn man aufmerksam ist, auch den stark umgebauten Turm 18 sehen kann. Oben am Pöstlingberg kann man dann das Fort besichtigen (siehe Lukis Foto). Die Türme dort gehören heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die bereits erwähnte Grottenbahn, die Aussichtsplattform und auch die Bergstation der Pöstlingbergbahn waren früher Türme des Forts. Geht man den Berg Richtung Stadt hinunter kommt man direkt an Turm 20 vorbei, Turm 19 – heute ein Wohnturm – kann man mit einem kleinen Abstecher auch sehen (ist allerdings etwas versteckt. Am Fuße des Pöstlingbergs befindet sich das Petrinum, dort stand einst auch ein Turm. Weiter abwärts geht’s dann auf die Urfahranner Hauptstraße, nicht allzu weit weg vom Linzer Stadtzentrum.
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25.02.2013, 15:43
Beitrag: #23
Burg Hochosterwitz:
Nachdem wir schon eine Verteidigungsanlage aus Salzburg und eine aus Linz behandelt haben, möchte ich auch eine aus Kärnten erwähnen, die mich immer wieder fasziniert. Die damals als uneinnehmbar geltende Burg Hochosterwitz. OK nun kann man tatsächlich sagen das die Burg schon damals nicht mehr zeitgemäß war, die meisten wirkungsvollen Wehrbauten damals sahen anders aus, aber ich würde sagen, alleine schon aufgrund ihrer Lage war die Burg Hochosterwitz damals uneinnehmbar. Sie liegt direkt auf einem steilen Hügel, die Tore zur direkten Burg, führen diesen hinauf. Es gibt 14 teilweise total unterschiedlich gebaute Tore mit zahlreichen Verteidigungsvorrichtungen. Da jedes einzelne zu erobern hätte wohl kaum funktioniert.

Schon sehr bald existierte eine Burg an der Stelle der heutigen Festung, diese erhielt ihre heutige Form im 16. Jahrhundert unter Georg von Khevenhüller, der damals Landeshauptmann von Kärnten war und auch den Bau finanzierte. Wenn ich mich recht erinnere war die Gefahr die von den Osmanen ausging damals der Grund für den Umbau der Festungsanlage. Meines Wissens gab es schon vor Georg von Khevenhüller Pläne zum Ausbau der Festung, die Gefahr durch die Osmanen bestand in Kärnten schon relativ bald. Wirklich angegriffen und damit auf die Probe gestellt wurde die Festung nie.

Die Burg Hochosterwitz ist für mich ein immer wieder sehr sehenswertes Reiseziel, wenn ich in Kärnten bin. 1995, 2009 und 2012 habe ich diese Festung besichtigt. Es geht zwar auch ein Lift zur Burg hinauf, aber da versäumt man einiges. Es lohnt sich absolut die 14 Tore raufzugehen.

Letztes Jahr hat sich leider ein tragischer Vorfall ereignet. Ein Felssturz während einer Veranstaltung hatte mehrere Schwerverletzte zur Folge. Einige Zeit wurde die Burg geschlossen. Doch heuer eröffnet die absolut sehenswerte Burg wieder.
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