Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Oldie oder Jungtimer
22.02.2019, 16:01
Beitrag: #1
Oldie oder Jungtimer
Hallo Zusammen,

ich hoffe auf eine rege Diskussion oder einfach nur Vorschlags-Diskussion. (Und da ist es egal welcher Konfession oder politischen Ansicht.)

Denn es geht um die Emotion schlecht hin! Das Automobil.

Die einen betrachte es nur als Transportmittel, ich betrachte es als Objekt der Begierde, der Leidenschaft und der Erinnerung.


Suebe weiß schon, das ich bestimmt seit 2 Jahren auf der Suche bin, mir ein Oldtimer, Jungtimer oder einfach nur ein Spaßmobiel zulegen möchte.

Da sind der Kreativität keine grenzen gesetzt, so beginnt meine gelebte Erinnerung mit einem Opel Manta A in Gelb Anfang der 70er, somit könnte ich mir z.B. sowas auch heute als Oldtimer vorstellen, aber noch intensiver erlebte ich den Manta B oder den Kadett ins seiner Spitzenausführung als GSI ...

In den 90s nach der Wende kam der Astra und Calibra, ja okay, ich war Opelfixiert ...

Aber alles schicke Wagen für Heute auch mit H-Kennzeichen z.B.

Oder doch Spaßmobil ... ein Cabrio? von Audi oder BMW, Mercedes oder gar Porsche?

Um das hier ein wenig einzugrenzen, denke ich so an Anschaffungskosten vom max. 15T € ....


Was sind sind Eure Tipps oder Autos mit Seltenheitswert oder Liebe aus der Erinnerung?

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.02.2019, 16:32
Beitrag: #2
RE: Oldie oder Jungtimer
Sowas ist schick, ich hatte als Kleiner Bub einen Mustang als Matchbox in Rot und als Limo, nicht als Fastback aber der hat mich im Spieltrieb sehr geprägt ....

[Bild: $_57.jpg]

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.02.2019, 16:53
Beitrag: #3
RE: Oldie oder Jungtimer
Der Mustang hat in Deutschland nicht Mustang geheißen, sondern T5.
Den Namen Mustang hatte sich Kreidler gesichert gehabt. Vermutlich ist man nicht einig geworden über den Preis.
Heute ist der T5 von Volkswagen und ein Transporter...

Tja, und wie es so geht, zwischenzeitlich hat der Name Daimler für Autos der Ford Motor gehört, die ihn, allerdings lediglich für die Firma, nicht für die Autos nach Untertürkheim "rückverkauft" haben.

In der Beziehung könnte ich noch ein paar Geschichten erzählen, wie zB der Piech Rolls Royce gekauft hat, am Ende gehörte ihm alles nur nicht der Name Devil so muss der Volkswagen Rolls Royce nun Bentley heißen.....
Aber eines muss man dem Piech lassen, Könner ästimiert der.
Der, der ihn so über den Löffel rasiert hat, der Pischetsrieder, den hat er später als VW-Chef engagiert.Shade

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.02.2019, 16:59
Beitrag: #4
RE: Oldie oder Jungtimer
(22.02.2019 16:53)Suebe schrieb:  Der Mustang hat in Deutschland nicht Mustang geheißen, sondern T5.
Den Namen Mustang hatte sich Kreidler gesichert gehabt. Vermutlich ist man nicht einig geworden über den Preis.
Heute ist der T5 von Volkswagen und ein Transporter...

Tja, und wie es so geht, zwischenzeitlich hat der Name Daimler für Autos der Ford Motor gehört, die ihn, allerdings lediglich für die Firma, nicht für die Autos nach Untertürkheim "rückverkauft" haben.

In der Beziehung könnte ich noch ein paar Geschichten erzählen, wie zB der Piech Rolls Royce gekauft hat, am Ende gehörte ihm alles nur nicht der Name Devil so muss der Volkswagen Rolls Royce nun Bentley heißen.....
Aber eines muss man dem Piech lassen, Könner ästimiert der.
Der, der ihn so über den Löffel rasiert hat, der Pischetsrieder, den hat er später als VW-Chef engagiert.Shade

Interessant ... aber Opel war immer Opel ... hat man am Rost erkannt ...

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.02.2019, 17:12
Beitrag: #5
RE: Oldie oder Jungtimer
(22.02.2019 16:59)Flora_Sommerfeld schrieb:  ./.

Interessant ... aber Opel war immer Opel ... hat man am Rost erkannt ...
[/quote]


Nö, und da liegt der Opel-Hase im Pfeffer.
Da, wo alle gerostet haben, auch BMW, DB und Porsche, in den 70ern.
Da haben die Opel überhaupt kein Rost-Problem gehabt. Echt wahr.
Beispiel der Ascona B oder der Manta B
Sehr sehr langlebige Autos.

Erst als die anderen die Probleme gelöst hatten,
da hat Opel alles getoppt.
Beispiel der Ascona C, Kadett E und alle anderen
Lopez lässt grüßen


Edit: Es weiß heute keiner mehr, aber die Porsche-Innovation mit der Vollverzinkten Karosserie war dringendste Notwenigkeit für Porsche.
Rostlauben aller erster Güte.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
23.02.2019, 01:01
Beitrag: #6
RE: Oldie oder Jungtimer
Für die vollverzinkten Porsches war der schon erwähnte Fugen-Ferdi verantwortlich.
Anfang der 70er häuften sich wohl die Klagen über durchgerostetes Porsche-Blech vor allem im Heckbereich der 911er, hieß intern wohl das Garmisch-Problem oder so ähnlich. Damals waren Winter noch weiss und die luftgekühlten Porsches sorgten wohl für viel Feuchtigkeit im Heck, wenn abgestellt.
Schon nach dem ersten Winter schlug die braune Pest gandenlos zu.
Piech stellte das wirksam, aber eben auch nicht ganz billig ab.

Porsche bei 15TEuro Budget ist möglich, aber man muss da genau wissen, was man tut. 911er kann man vergessen, bleiben eigentlich nur die Vierzylinder 924 Modelle samt Verwandtschaft. Für alle Premium-Marken gilt: Die wirklich beliebten Modelle kosten mehr.

Die Hechtriebler-Opels waren ausgesprochen zuverlässig, ein Ascona B oder Kadett C gilt heute als der ideale Einstieg in die Youngtimer-Szene. Wer technische Leckerbissen sucht, sollte sich aber woanders umsehen. Wenn man einen guten kriegen kann, wäre mein Tipp ein Opel Monza.

Der Lopez sorgte später auch bei VW für lausige Qualität, nur nicht so lange. Die Quartalsergebnis-Knappser bei GM haben Opel fast ruiniert, für mich eine der dämlichsten Unternehmensstrategien der Automobilgeschichte.

Mich reizen ja eher die Alltagshelden der 80er und 90er Jahre. Unkomplizierte und langlebige Autos, an denen man noch selbst Hand anlegen kann. Leistung spielt da bei mir keine Rolle, die heutigen Autos sind schneller und perfekter. Aber haben nie den Charme von altem Blech.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
23.02.2019, 10:19
Beitrag: #7
RE: Oldie oder Jungtimer
Der Monza hat Potential, denke ich auch.
Aber den will er nicht.Cry

Würde ich mir einen Audi TT angrinsen.
Die werden doch vergleichsweise "verschenkt" zumindest heute noch.
Wobei da geht es auch schon los. Für frühe Typen gibts keinen Auspuffendtopf mehr.
Abschlussblech ändern - und schon ist dasDing nicht mehr "Original" und bringt nur noch die Hälfte.....
Aber ein richtiger "Oldtimer-Freak" schweißt an einem Samstag-Nachmittag, mit Unterstützung durch einen Six-Pack Bier, um den alten Topf soviel Blech herum, dass da nichts mehr bläst Idea

Ein Punkt der bei diesen ganzen alten Mühlen nie vergessen werden darf, es ist wie bei den Briefmarken Idea fehlt ein Zacken - nur noch die Hälfte wert

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
23.02.2019, 14:25
Beitrag: #8
RE: Oldie oder Jungtimer
Audi TT? Das ist dieses Baseballnähtecoupé mit Golf-Technik, das schon beim Geradeausfahren in den Grenzbereich kam?
Walter Röhrl: Nicht schlecht, aber fürn normalen Menschen zu gefährlich.

Bei 15TEuro Budget würde ich nicht auf Wertsteigerungen spekulieren. Dafür bekommt man kein wirkliches Sammlerobjekt, es sei denn man hat eine sehr gute Glaskugel. Citroen 2CV hätte man mal kaufen sollen, aber wer ahnte das schon?

Ford Mustangs der ersten Generation waren, das vergessen heute viele, als erschwingliche "Sportwagen" für junge Fahrer gedacht. Wobei nur die Optik sportlich war. Lee Iacocca soll gesagt haben: Einzelradaufhängung? Kostet nur Geld. Starrachse, Blattfedern, Motor rein, Räder dran und fertig. Muss nur gut aussehen.
Und so fuhren die Dinger auch. Für europäische Verhältnisse einfach nicht das Gelbe vom Ei. Und es gibt die neuen Modelle im Retro-Look, die alles viel besser können.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
23.02.2019, 19:32
Beitrag: #9
RE: Oldie oder Jungtimer
Youngtimer sind imho vor allem interessant, wenn es sich um Fahrzeuge handelt, die zu ihrer Zeit etwas Besonderes waren. Ein 30 Jahre alter Sierra oder E-Kadett gehören nicht dazu.

Einer, der Solidität, Wertbeständikeit, vertretbare Unterhaltkosten und alltagstaugliche Technik ausgezeichnet vereint, ist der Mercedes 190.
Mercedes sind überhaupt Spitzen-Youngtimer.

BMW hat auch einiges zu bieten. 750i der Baureihen E32 und E39. Es gibt keine andere Möglichkeit, für so wenig Geld einen Zwölfzylinder zu fahren.
Außerdem intessant: 320i, 325i - E30 mit Sechsylindermotoren. Spritzig, sparsam, hochwertig, toller Motorsound. Sechszylinder in der leichten Kompaktklasse, die früher mal Mittelklasse war.

Wer auf Sportwagen steht, sollte Porsche nehmen. Alle anderen sind mehr oder weniger kapriziös. Und teurer.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
23.02.2019, 21:32
Beitrag: #10
RE: Oldie oder Jungtimer
Als Wertanlage sind natürlich immer die Top Versionen eines Models zu sehen.
So mag ein 190er insgesamt ein interessante Jung- bzw. Odtimer sein aber bitte alles über einem 6 Zylinder z.B. und auch ein BMW sollte doch nicht kleiner als ein 325er sein.

Porsche fällt bei einer Vorgabe von ca. 15T€ schon wieder raus. Also wenn es um einen 911 geht ... ein Boxter z.B. ist für den Preis schon gut zu erhalten, wäre aber noch weit weg vom Jungtimer.

Als Oldtimer finde ich den E-Kadett GSi 16V interessant und es gibt nur noch wenige gut erhaltene und nicht verbastelte Exemplare.

Der Monza ist interessant aber ich finde den einfach nicht schick.

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken....
Erich Kästner
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
25.02.2019, 00:09
Beitrag: #11
RE: Oldie oder Jungtimer
Mal ein paar Basics:
Der Walter, 300 SL Flügeltürer + Roadster + 300 Cabrio "Adenauer" nennt er sein eigen, sagte mal zu mir, "Weißt du, wenn die Dinger das kosten würden, wie es durch die Medien geht, hätte ich keinen"
soll heißen, in aller Regel sind die Preise die man immer mal wieder lesen kann, bei weitem nicht mal für diese absoluten Sahnestücken zu erreichen.
Natürlich würde der von Karl Kling gefahrene 300SLR in den der Geier bei der Panamericana knallte, heute Millionen bringen, nur der steht in Untertürkheim im Museum. Und einen zweiten gibt es nicht

Der genannte DB 190 (es ist die Stufenhecklimousine aus den 80ern gemeint) ist mAn ein absolut ungeeignetes Objekt. Aus dem einfachen Grund, dass es so gut wie keine nicht auf Plastikbomber umgebauten Exemplare gibt. Das Design hat absolut nicht gefallen, so dass die Dinger meist noch vor der Zulassung "verspoilert" wurden.

Wenn mit älteren Autos Geld verdient werden soll, geht das nur auf folgende Art und Weise:
Man schaut sich um, nach einem gepflegten Stück gerne auch den berufenen Sierra, mit nicht so vielen Kilometern, möglichst aus erster Hand, keine Löcher im Sitz usw. usf. +, die ganze Historie gut dokumentiert, kauft die für 1.000 bis 1.500 €, auf gar keinen Fall mehr ausgeben! (mit den genannten 15.000 ist man ziemlich sicher schon der lackierte, sprich ein Mehrerlös ist da nicht mehr zu erzielen)
das ist alles kein Problem, die bisherigen Besitzer sind meist froh, wenn das Teil in "Gute" Hände kommt,
und stellt die Dinger so 10-12 Jahre in eine gut belüftete Garage (Scheune ist bestens) staubt sie hin und wieder aus, und lässt sie laufen, bewegt sie ein paar Kilometer, macht einen Ölwechsel jedes Jahr pflegt die Gummi-Dichtungen usw.

Nach der Zeit klopft man den Markt ab, und wird ziemlich sicher mindestens den 10fachen Kaufpreis erlösen.

Will man so ein Teil "Youngtimer" nehmen um zur Arbeit zu fahren, muss man das alles ganz anders anpacken.
Dazu evtl.morgen mehr.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
25.02.2019, 11:58
Beitrag: #12
RE: Oldie oder Jungtimer
(23.02.2019 19:32)Titus Feuerfuchs schrieb:  Mercedes sind überhaupt Spitzen-Youngtimer.
190er sind nicht mehr billig, gute erst recht nicht.

Für mich interessant ist der Nachfolger W202. Den gab es als geräumigen Kombi. Kann ich mir vorstellen, sowas mir als Rentnermobil ganz günstig anzulachen. Dann erst einmal gründlich von der braunen Pest befreien, Spuren des Spießertums beseitigen und dann behalten oder mit Gewinn verhökern. Die sind ja bei Migranten recht beliebt.
Die ehemaligen Besitzer wechseln ins betreute Wohnen oder müssen den Führerschein abgeben, warum soll man davon nicht profitieren? Die Kinder können ja mit diesen Schätzchen nichts anfangen, die fahren lieber diese neumodischen Dingers für Grobe oder gleich Hybride. Nissan X-Jail, Seat Alcatraz, Toyota Prison oder wie die alle heißen.

"Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt."(Che Guevara)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
25.02.2019, 19:02
Beitrag: #13
RE: Oldie oder Jungtimer
(25.02.2019 11:58)Triton schrieb:  
(23.02.2019 19:32)Titus Feuerfuchs schrieb:  Mercedes sind überhaupt Spitzen-Youngtimer.
190er sind nicht mehr billig, gute erst recht nicht.

Für mich interessant ist der Nachfolger W202. Den gab es als geräumigen Kombi. Kann ich mir vorstellen, sowas mir als Rentnermobil ganz günstig anzulachen. Dann erst einmal gründlich von der braunen Pest befreien, Spuren des Spießertums beseitigen und dann behalten oder mit Gewinn verhökern.

Der 202 ist halt ein schlimmer Roster. Und auch die Motoren sind nicht mehr alle so unproblematisch wie beim Vorgänger. Sonst auhc noch ein Spitzen Auto. Der T hat allerdings keine Ladekante aus Edelstahl wie alle anderen T's und eben ist sie auch nicht.
Die frühen CDIs haben Probleme mit dem Zylinderkopf und den Injektoren, der 220D mit der billigen Lucas-Einspritzpumpe, die dauernd undicht wird (den 190er kann man mit Salatöl fahren und es ist der ESP wurscht). Bei den Benzinern machen die Motorkabelbäume gerne Probleme.

Ich bezweifle, dass 202 und 210 (außer AMG) jemals wirklich Liebhaberstücke werden. Kriegt man derzeit beide jedenfalls für kleines Geld. Bestimmte Modelle sind aber in gutem Zustand schon selten. (Kombi mit großem Diesel z.B)


DEr 190 war in Summe seiner Eigenschaften imho der qualitativ hochwertigste aller Sterne. Gute Rostvorsorge, ewig haltbare Motoren, keine Kinderkrankheiten. Man kann sogar einen aus 83 nehmen. Fährt sich halbwegs modern, viele haben schon ABS, ist aber trotzdem noch leicht und billig zu reparieren. Hat seinen Grund, warum der in Afrika so beliebt ist.
Bietet halt nicht Platz, Komfort und die satte Straßenlage der größeren Modelle.
Der Preis hängt stark von Motorisierung BJ und Farbe ab. Einen frühen 190 Vergaser in erbsengrün kriegt man immer noch für kleines Geld in schönem Zustand. Einen 16-Ventiler oder einen Sechsylinder halt nicht.


(25.02.2019 11:58)Triton schrieb:  Die sind ja bei Migranten recht beliebt.
[...]

Die sind da wesentlich geschickter als die Einheimischen und fahren alte Premiumfahrzeuge für kleines Geld. Die deutschen Durchschnitts- und Kleinverdiener fahren lieber für teures Geld modernen Schrott. Hauptsache neu.

MfG, Titus Feuerfuchs
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
25.02.2019, 20:23
Beitrag: #14
RE: Oldie oder Jungtimer
Na ja, warum nicht.
Kommt halt so raus, dass man seine Freizeit bastelnd an der Mühle verbringt.

Voraussetzungen:
Doppelgarage mit Grube, besser Hebebühne.
Werkzeugstock für ca. 5-7.000 Teuronen.
Handwerkliche Kenntnisse von "Dünnblechschweißen" bis Radlager auspressen
Zweitwagen solange die andere Mühle zerlegt ist
Wenn die fehlen...
Finger weg

Dacia kaufen.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
28.02.2019, 11:46
Beitrag: #15
RE: Oldie oder Jungtimer
in den 70er gab es einen Witz unter Autoverkäufern, wenn einer mit einem VW 1600 TL auf den Hof kam, und das Auto "Inzahlung" geben wollte.

Verkäufer: "Den nehme ich nur, wenn er ein Schiebedach hat"
Kunde: "Wieso das?"
Verkäufer: "Damit der Esel, der den kauft, seine Ohren raushängen kann"

Heute sah ich auf dem Titelbild einer "Oldtimer-Zeitschrift" einen VW 1600 TL.
Und wir "VW-Verkäufer" haben die damals in Stückzahlen verschrottet.
Weil sie keiner mehr wollte....
Der Variant war gut zu verkaufen, die Stufenhecklimousine ging soweit, der TL war gebraucht unverkäuflich, lediglich der beschriebene Interessent mit den großen Ohren.............


Soll heißen,
siehe meine obigen Beiträge Idea

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Kontakt    |     Startseite    |     Nach oben    |     Zum Inhalt    |     SiteMap    |     RSS-Feeds