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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Außereuropäische Kulturen]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 20:42:30 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15460</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 06:55:21 +0000</pubDate>
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			<description><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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			<content:encoded><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heyerdahl und Kontiki]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14065</link>
			<pubDate>Tue, 03 May 2022 10:39:38 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14065</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.spektrum.de/news/kon-tiki-thor-heyerdahl-und-die-irrsinnige-fahrt-ueber-den-pazifik/2013913#Echobox=1651129461?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.spektrum.de/news/kon-tiki-th...obal-de-DE</a><br />
<br />
Wer hat es nicht schon gelesen, Kon Tiki von Heyerdahl<br />
<br />
inzwischen ist seine Theorie auch bewiesen.<br />
Nur, ob die "Südamerikaner" noch Polynesien, oder die Polynesier nach Südamerika sind,<br />
ist noch nicht geklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.spektrum.de/news/kon-tiki-thor-heyerdahl-und-die-irrsinnige-fahrt-ueber-den-pazifik/2013913#Echobox=1651129461?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.spektrum.de/news/kon-tiki-th...obal-de-DE</a><br />
<br />
Wer hat es nicht schon gelesen, Kon Tiki von Heyerdahl<br />
<br />
inzwischen ist seine Theorie auch bewiesen.<br />
Nur, ob die "Südamerikaner" noch Polynesien, oder die Polynesier nach Südamerika sind,<br />
ist noch nicht geklärt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Australien - Aborigines - Traumzeit]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13142</link>
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 19:57:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13142</guid>
			<description><![CDATA[Hallo nach langer Zeit mal wieder!<br />
Vielleicht finde ich ja hier einen Experten/eine Expertin.<br />
<br />
Ich recherchiere für ein geplantes Kurzgeschichtenprojekt - vielleicht wirds ja auch ein Roman...wer weiß.<br />
<br />
Jedenfalls:<br />
Vor einiger Zeit gab es anlässlich der Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl eine TV-Doku in der präsentiert wurde das die australischen Ureinwohner auf den größten Uranvorkommen der Welt sitzen.<br />
Laut dieser Sendung haben die Aborigines in ihrer Mythologie - der Traumzeit eine Gottheit bzw. vergleichbares in Form eines Drachens die ihnen verbietet dieses Uranerz abzubauen da damit 'das Feuer der Hölle auf die Erde losgelassen würde'.<br />
<br />
Finde ich klingt sehr spannend.<br />
<br />
Leider sind die deutschsprachigen Quellen zur Mythologie der Aborigines sowohl online als auch analog dermaßen dünn gesät, ich bin über die Regenbogenschlange noch nicht hinausgekommen und die ist eben anscheinend nicht das Wesen von dem in dieser Legende erzählt wird (sollte es sie tatsächlich geben und kein Fake sein) und in Wirklichkeit weiß ich auch nicht so wirklich wonach bzw. wo ich suchen soll.<br />
<br />
Würde mich freuen wenn sich hier jemand fände der mir ein paar Hinweise bzw. Links geben könnte.<br />
<br />
Danke und LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo nach langer Zeit mal wieder!<br />
Vielleicht finde ich ja hier einen Experten/eine Expertin.<br />
<br />
Ich recherchiere für ein geplantes Kurzgeschichtenprojekt - vielleicht wirds ja auch ein Roman...wer weiß.<br />
<br />
Jedenfalls:<br />
Vor einiger Zeit gab es anlässlich der Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl eine TV-Doku in der präsentiert wurde das die australischen Ureinwohner auf den größten Uranvorkommen der Welt sitzen.<br />
Laut dieser Sendung haben die Aborigines in ihrer Mythologie - der Traumzeit eine Gottheit bzw. vergleichbares in Form eines Drachens die ihnen verbietet dieses Uranerz abzubauen da damit 'das Feuer der Hölle auf die Erde losgelassen würde'.<br />
<br />
Finde ich klingt sehr spannend.<br />
<br />
Leider sind die deutschsprachigen Quellen zur Mythologie der Aborigines sowohl online als auch analog dermaßen dünn gesät, ich bin über die Regenbogenschlange noch nicht hinausgekommen und die ist eben anscheinend nicht das Wesen von dem in dieser Legende erzählt wird (sollte es sie tatsächlich geben und kein Fake sein) und in Wirklichkeit weiß ich auch nicht so wirklich wonach bzw. wo ich suchen soll.<br />
<br />
Würde mich freuen wenn sich hier jemand fände der mir ein paar Hinweise bzw. Links geben könnte.<br />
<br />
Danke und LG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Als Adam grub und Eva spann...]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12965</link>
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 14:21:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12965</guid>
			<description><![CDATA[Wer kennt den Satz nicht:<br />
<br />
Als Adam grub und Eva spann...   (er soll aus dem Bauernkrieg stammen)<br />
<br />
aber dazu kann man nur sagen:<br />
Pfeifendeckel: Eva war auf der Jagd!<br />
<br />
aus SPON<br />
<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/peru-die-grosswildjaegerin-aus-der-steinzeit-a-1c480dbf-677b-4762-a1bf-9466698e5ada" target="_blank">https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...66698e5ada</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer kennt den Satz nicht:<br />
<br />
Als Adam grub und Eva spann...   (er soll aus dem Bauernkrieg stammen)<br />
<br />
aber dazu kann man nur sagen:<br />
Pfeifendeckel: Eva war auf der Jagd!<br />
<br />
aus SPON<br />
<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/peru-die-grosswildjaegerin-aus-der-steinzeit-a-1c480dbf-677b-4762-a1bf-9466698e5ada" target="_blank">https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...66698e5ada</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Friedrich der Große und Übersee]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12756</link>
			<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 12:37:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12756</guid>
			<description><![CDATA["Sprechen die Minister von Politik, sind sie geschickte Leute, doch reden sie vom Kriege, so ist es, als wenn ein Irokese von der Astronomie spricht." FR.II 1740 <br />
<br />
Ich frage mich, inwieweit beschäftigten sich europäische Monarchen vor dem 19. Jahrhundert mit dem, was außerhalb ihrer Reichweite lag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Sprechen die Minister von Politik, sind sie geschickte Leute, doch reden sie vom Kriege, so ist es, als wenn ein Irokese von der Astronomie spricht." FR.II 1740 <br />
<br />
Ich frage mich, inwieweit beschäftigten sich europäische Monarchen vor dem 19. Jahrhundert mit dem, was außerhalb ihrer Reichweite lag.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Andamanen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8527</link>
			<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 12:17:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8527</guid>
			<description><![CDATA[Wer das Glück provoziert...<br />
Die Insel ist streng abgeschottet, über die bekanntlich feindseligen Bewohner weiß man so gut wie gar nichts. <br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sentinelesen" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Sentinelesen</a><br />
Wer sind die "7 festgenommenen Verdächtigen"? Bestimmt die bestochenen Fischer, denn North Sentinel Island wird von keiner Behörde betreten. Schickt Trump jetzt einen Flugzeugträger?<br />
<a href="https://www.focus.de/panorama/welt/andamanen-inseln-auf-verbotener-insel-ureinwohner-toeten-27-jaehrigen-us-tourist-mit-pfeilen_id_9948643.html" target="_blank">https://www.focus.de/panorama/welt/andam...48643.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer das Glück provoziert...<br />
Die Insel ist streng abgeschottet, über die bekanntlich feindseligen Bewohner weiß man so gut wie gar nichts. <br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sentinelesen" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Sentinelesen</a><br />
Wer sind die "7 festgenommenen Verdächtigen"? Bestimmt die bestochenen Fischer, denn North Sentinel Island wird von keiner Behörde betreten. Schickt Trump jetzt einen Flugzeugträger?<br />
<a href="https://www.focus.de/panorama/welt/andamanen-inseln-auf-verbotener-insel-ureinwohner-toeten-27-jaehrigen-us-tourist-mit-pfeilen_id_9948643.html" target="_blank">https://www.focus.de/panorama/welt/andam...48643.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7830</link>
			<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 13:40:36 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7830</guid>
			<description><![CDATA[Flüchtig ergebnislos gegoogelt, aber ich habe die Story mal irgendwo gelesen. Danach ließ ein alter Kaiser in China seine beiden Hofastrologen hinrichten, weil sie eine Sonnenfinsternis nicht voraussagten.<br />
Wer weiß Genaueres?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Flüchtig ergebnislos gegoogelt, aber ich habe die Story mal irgendwo gelesen. Danach ließ ein alter Kaiser in China seine beiden Hofastrologen hinrichten, weil sie eine Sonnenfinsternis nicht voraussagten.<br />
Wer weiß Genaueres?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Riesige Maya-Stätte entdeckt  -  Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7818</link>
			<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 14:32:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7818</guid>
			<description><![CDATA[In Guatemala ist eine riesige Maya-Stätte entdeckt worden.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/guatemala-riesige-maya-staette-im-dschungel-entdeckt-a-1191262.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...91262.html</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Archäologen sind im Dschungel Guatemalas auf eine Maya-Stätte enormen Ausmaßes gestoßen: Zehntausende bislang unentdeckte Häuser, Verteidigungsanlagen wie Gräben und Schutzwälle sowie Pyramiden, landwirtschaftlich genutzte Flächen von industriellem Ausmaß und Bewässerungskanäle. Das Areal im Norden des Bezirks Petén soll insgesamt etwa 60.000 Bauten auf einer Fläche von 2100 Quadratkilometern umfassen.</blockquote>
<br />
eine der wichtigsten Entdeckungen in 150 Jahren Maya-Forschung lt. einem der Forscher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Guatemala ist eine riesige Maya-Stätte entdeckt worden.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/guatemala-riesige-maya-staette-im-dschungel-entdeckt-a-1191262.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...91262.html</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Archäologen sind im Dschungel Guatemalas auf eine Maya-Stätte enormen Ausmaßes gestoßen: Zehntausende bislang unentdeckte Häuser, Verteidigungsanlagen wie Gräben und Schutzwälle sowie Pyramiden, landwirtschaftlich genutzte Flächen von industriellem Ausmaß und Bewässerungskanäle. Das Areal im Norden des Bezirks Petén soll insgesamt etwa 60.000 Bauten auf einer Fläche von 2100 Quadratkilometern umfassen.</blockquote>
<br />
eine der wichtigsten Entdeckungen in 150 Jahren Maya-Forschung lt. einem der Forscher]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hypothesen zur Entstehung der Kurden]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7230</link>
			<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 12:42:22 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7230</guid>
			<description><![CDATA[Die Ethnogenese der Kurden ist vor allem in Balkanforen ein beliebtes und heftig umstrittenes Thema. Dabei geht es natürlich auch um Besitzansprüche und den Nachweis, dass Kurden "schon immer" in ihren heutigen Siedlungsgebieten lebten. Die Wahrheit ist komplizierter und nicht endgültig zu erhellen. So ist das meist bei der Entstehung von Völkern: Der Ursprung liegt im Dunklen. <br />
<br />
Ehrlicherweise wird jeder seriöse Ethnologe oder Althistoriker eingestehen müssen, dass die Herkunft des kurdischen Volkes nicht mehr zu klären ist. Es gibt lediglich einige Hypothesen, die jedoch nicht zu erhärten sind, und einige Wahescheinlichkeiten bei der Ethnogenese, die zuteffend sein könnten - aber nicht müssen.<br />
<br />
So sind einige der Ansicht, die Proto-Kurden seien im Rahmen der indo-arischen Wanderung in den Westen des Iran eingewandert und hätten nach Vermischung mit der autochthonen Bevölkerung das kurdische Volk gebildet. Folgt man dieser Hypothese, dann dürfte die Ethnogenese der Kurden etwa Ende des 2. Jahrtsd. v. Chr. erfolgt sein. Dafür spricht zum einen ihre iranische Sprache und die enge Verwandtschaft mit den Persern.<br />
<br />
Eine andere Hypothese postuliert eine im Gebiet zwischen Van- und Urmiasee seit jeher autochthone Bevölkerung, die von den Hurritern (3./2. Jahrtausend v. Chr) und ihren Nachfolgernn, den Urartäern (etwa 1000-600 v. Chr.) gebildet wurde. Beide Völker sprachen nahezu isoliert dastehende Sprachen, die mit den ostkaukasischen Sprachen verwandt sein könnten. Diese autochtone Bevölkerung habe, so die Hypothese, nach den Reichsbildungen der Meder und Perser lediglich einen Sprachwechsel zum Iranischen vollzogen. Das würde bedeuten, dass wir in diesem Gebiet eine kurdische Bevölkerung hätten, die - zumindest biologisch - ein Alter von einigen Jahrtausenden aufweisen würde.<br />
<br />
Eine weitere Hypothese postuliert eine Abstammung von den Medern, die sich ebenfalls aus dem arischen Zweig der indo-arischen Einwanderer herausbildeten. Danach wird das altmedische Wort "Kurd" = stark sowie "Mandj" für Meder in Anspruch genommen. Man soll es angeblich in einem kurdische Dialekt finden, der als "Kurmanj" bezeichnet wird.<br />
<br />
Welche dieser Hypothesen nun zutrifft, ist schwer zu sagen. Mit Sicherheit spielen indo-arische Stämme eine große Rolle, auf die die indoeuropäische kurdische Sprache zurückgeht. Hinzu kommt dann die Vermischung mit autochthonen Bevölkerungselementen, die dann die kurdische Ethnogenese bewirkt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ethnogenese der Kurden ist vor allem in Balkanforen ein beliebtes und heftig umstrittenes Thema. Dabei geht es natürlich auch um Besitzansprüche und den Nachweis, dass Kurden "schon immer" in ihren heutigen Siedlungsgebieten lebten. Die Wahrheit ist komplizierter und nicht endgültig zu erhellen. So ist das meist bei der Entstehung von Völkern: Der Ursprung liegt im Dunklen. <br />
<br />
Ehrlicherweise wird jeder seriöse Ethnologe oder Althistoriker eingestehen müssen, dass die Herkunft des kurdischen Volkes nicht mehr zu klären ist. Es gibt lediglich einige Hypothesen, die jedoch nicht zu erhärten sind, und einige Wahescheinlichkeiten bei der Ethnogenese, die zuteffend sein könnten - aber nicht müssen.<br />
<br />
So sind einige der Ansicht, die Proto-Kurden seien im Rahmen der indo-arischen Wanderung in den Westen des Iran eingewandert und hätten nach Vermischung mit der autochthonen Bevölkerung das kurdische Volk gebildet. Folgt man dieser Hypothese, dann dürfte die Ethnogenese der Kurden etwa Ende des 2. Jahrtsd. v. Chr. erfolgt sein. Dafür spricht zum einen ihre iranische Sprache und die enge Verwandtschaft mit den Persern.<br />
<br />
Eine andere Hypothese postuliert eine im Gebiet zwischen Van- und Urmiasee seit jeher autochthone Bevölkerung, die von den Hurritern (3./2. Jahrtausend v. Chr) und ihren Nachfolgernn, den Urartäern (etwa 1000-600 v. Chr.) gebildet wurde. Beide Völker sprachen nahezu isoliert dastehende Sprachen, die mit den ostkaukasischen Sprachen verwandt sein könnten. Diese autochtone Bevölkerung habe, so die Hypothese, nach den Reichsbildungen der Meder und Perser lediglich einen Sprachwechsel zum Iranischen vollzogen. Das würde bedeuten, dass wir in diesem Gebiet eine kurdische Bevölkerung hätten, die - zumindest biologisch - ein Alter von einigen Jahrtausenden aufweisen würde.<br />
<br />
Eine weitere Hypothese postuliert eine Abstammung von den Medern, die sich ebenfalls aus dem arischen Zweig der indo-arischen Einwanderer herausbildeten. Danach wird das altmedische Wort "Kurd" = stark sowie "Mandj" für Meder in Anspruch genommen. Man soll es angeblich in einem kurdische Dialekt finden, der als "Kurmanj" bezeichnet wird.<br />
<br />
Welche dieser Hypothesen nun zutrifft, ist schwer zu sagen. Mit Sicherheit spielen indo-arische Stämme eine große Rolle, auf die die indoeuropäische kurdische Sprache zurückgeht. Hinzu kommt dann die Vermischung mit autochthonen Bevölkerungselementen, die dann die kurdische Ethnogenese bewirkt hat.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tibetische Kultur]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6909</link>
			<pubDate>Wed, 30 Dec 2015 17:42:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6909</guid>
			<description><![CDATA[Tibet - Das Dach der Welt mit ihrer eigenen Kultur liegt abgeschieden im Himalaja-Gebirge und hat schon vor dem 7. Jh. ihre eigenständigen Staaten. Ob es nun zu unserer Zeit China angeglichen ist, ist wohl völkerrechtlich umstritten. <br />
(siehe dazu: Tibets Status). Doch derzeit existiert kein Staat bzw. keine internationale Organisation, die sich auf diplomatischer oder politischer Ebene aktiv für Veränderungen einsetzt. Seit 1959 besteht eine Tibetische Exilregierung, die international nicht anerkannt ist, aber von vielen Ländern unterstützt wird.<br />
<br />
Bemerkenswert ist die vielfältige Tibetische Kultur von den tibetischen Festen bis hin zu den Himmelsbestattungen. Letzeres genannt scheint uns Europäern recht grausam, doch haben diese Rituale tiefe religiöse Hintergründe.<br />
Sollte sich jemand einmal in Tibet befinden, sollten sie es lieber vermeiden, an einem derartigen Ritual beizuwohnen.<br />
<br />
Was mich hierbei beim Lesen überrascht hat, ist deren Vorgehensweise. <br />
Der Tote wird auf eine Art Plattform gelegt, die von Gebetsfahnen umgeben ist.<br />
Ein sogenannter Tomden (ein tibetischer Bestatter) entkleidet die Leiche und schneidet sie von Kopf bis Fuß ein, so dass Fleisch und Knochen offen liegen.<br />
Durch das Feuer aus Wacholderzweigen und der Geruch des Fleisches werden Geier angelockt, die auch von den Tibetern als Dakini (Himmelstänzer) verehrt werden. Diese Vögel bringen nach tibetischem Glauben die Seele eines Verstorbenen in den Himmel, und  andere Lebewesen können von dem toten Körper profitieren.<br />
<br />
Während sich die Geier sich über die Leichenteile hermachen, tritt der Tomden zunächst zurück und beginnt dann mit dem Zerstückeln des Skeletts. Den Geiern wirft er einzelne Teile zu. Anschließend pulverisiert er die verbleibenden Knochen. Der Schädel wird mit einem Stein zerbrochen, während der Tomden Mantras (heilige Verse) rezitiert. Das Gehirn vermischt er dann mit Tsampamehl und Knochenstaub, bevor er es den Geiern zum Fressen hinwirft.<br />
<br />
Meine Frage hierzu: Wird es in Tibet mit jedem Toten so gehandhabt, oder nur bei sog. höher gestellten Personen bzw. Mönche? Kaiser? Oder auch unter dem Volk, sowie Bauern, Handwerker und dergl.?<br />
Weis jemand mehr darüber? Das würde mich jetzt mal sehr interessieren.<br />
<br />
lg Aurora]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tibet - Das Dach der Welt mit ihrer eigenen Kultur liegt abgeschieden im Himalaja-Gebirge und hat schon vor dem 7. Jh. ihre eigenständigen Staaten. Ob es nun zu unserer Zeit China angeglichen ist, ist wohl völkerrechtlich umstritten. <br />
(siehe dazu: Tibets Status). Doch derzeit existiert kein Staat bzw. keine internationale Organisation, die sich auf diplomatischer oder politischer Ebene aktiv für Veränderungen einsetzt. Seit 1959 besteht eine Tibetische Exilregierung, die international nicht anerkannt ist, aber von vielen Ländern unterstützt wird.<br />
<br />
Bemerkenswert ist die vielfältige Tibetische Kultur von den tibetischen Festen bis hin zu den Himmelsbestattungen. Letzeres genannt scheint uns Europäern recht grausam, doch haben diese Rituale tiefe religiöse Hintergründe.<br />
Sollte sich jemand einmal in Tibet befinden, sollten sie es lieber vermeiden, an einem derartigen Ritual beizuwohnen.<br />
<br />
Was mich hierbei beim Lesen überrascht hat, ist deren Vorgehensweise. <br />
Der Tote wird auf eine Art Plattform gelegt, die von Gebetsfahnen umgeben ist.<br />
Ein sogenannter Tomden (ein tibetischer Bestatter) entkleidet die Leiche und schneidet sie von Kopf bis Fuß ein, so dass Fleisch und Knochen offen liegen.<br />
Durch das Feuer aus Wacholderzweigen und der Geruch des Fleisches werden Geier angelockt, die auch von den Tibetern als Dakini (Himmelstänzer) verehrt werden. Diese Vögel bringen nach tibetischem Glauben die Seele eines Verstorbenen in den Himmel, und  andere Lebewesen können von dem toten Körper profitieren.<br />
<br />
Während sich die Geier sich über die Leichenteile hermachen, tritt der Tomden zunächst zurück und beginnt dann mit dem Zerstückeln des Skeletts. Den Geiern wirft er einzelne Teile zu. Anschließend pulverisiert er die verbleibenden Knochen. Der Schädel wird mit einem Stein zerbrochen, während der Tomden Mantras (heilige Verse) rezitiert. Das Gehirn vermischt er dann mit Tsampamehl und Knochenstaub, bevor er es den Geiern zum Fressen hinwirft.<br />
<br />
Meine Frage hierzu: Wird es in Tibet mit jedem Toten so gehandhabt, oder nur bei sog. höher gestellten Personen bzw. Mönche? Kaiser? Oder auch unter dem Volk, sowie Bauern, Handwerker und dergl.?<br />
Weis jemand mehr darüber? Das würde mich jetzt mal sehr interessieren.<br />
<br />
lg Aurora]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[indianische Städte in Amazonien?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6465</link>
			<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 10:44:16 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6465</guid>
			<description><![CDATA[Servus!<br />
Ausgehend von der Lektüre der aktuelle "Naturwissenschaftlichen Rundschau" möchte ich hier einmal thematisieren, wie die Amazonas-Indianer lebten, bevor die Europäer kamen. So primitiv wie heute oder hatten sie eine (Hoch-?)Kultur?<br />
<br />
Immer wieder hört man ja von rätselhaften Städten im Amazonas-Gebiet.<br />
(z.B. <a href="http://www.spektrum.de/news/indianische-staedte-im-amazonas-regenwald/966186" target="_blank">http://www.spektrum.de/news/indianische-...ald/966186</a> )<br />
<br />
Aufgrund der armen Böden des Gebiets - der tägliche tropische Starkregen wäscht jegliche Mineralien und Humusstoffe sofort wieder aus, so dass die Böden unter den Regenwäldern im Prinzip aus nichts als Sand bestehen; ihre Nährstoffe zieht die üppige Vegetation allein aus den sehr schenll verrottenden Rückständen der eigenen "Vorfahren" - werden solche Spekulationen über Kulturen oder sogar Hochkulturen im Amazonasgebiet regelmäßig belächelt, selbst wenn die Theorie von anerkannten Wissenschaftlern unterstützt wird. (z.B. <a href="http://royalsocietypublishing.org/content/281/1777/20132475.jnl_roysco_tab_data" target="_blank">http://royalsocietypublishing.org/conten...o_tab_data</a> ; <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/archaeologie-im-amazonasbecken-auf-der-spur-der-versunkenen-staedte/8700836.html" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/wissen/archae...00836.html</a> ; ältere Artikel: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-amazonas-voelker-bauten-staedte-im-urwald-a-575149.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...75149.html</a> , <a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde/archaeologie-praekolumbianische-stadt-am-amazonas-entdeckt-123506.html)." target="_blank">http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde/a...506.html).</a> <br />
<br />
Zu utopisch erscheint die Vorstellung, dort, wo heute auf einem Quadratkilometer nur eine Handvoll Menschen existieren können, und zwar lediglich von Jagd und etwas Gartenbau, wären einmal städtische Kulturen möglich gewesen.<br />
<br />
Nun berichtet aber der Jesuit Gasper de Carvajal, der den Erstbefahrer des Amazonas, Francisco de Orellana, um 1540 herum begleitete - und dabei aufgrund der Beobachtung "kämpferischer Frauen" letztendlich dem Fluss seinen Namen verschaffte - von unglaublich vielen Menschen am Amazonas und von einer Vielzahl von auch recht großen Siedlungen an seinem Ufer. Auch der Schwede Erland Nordenskiöld berichtete 1914 aus der Grenzregion zwischen Bolivien und Brasilien, „dass jede Anhöhe mit einem Wallgraben umgeben war“, also wohl auch einstmals dicht mit städtischen Siedlungen bedeckt war.<br />
<br />
Auffälligerweise passt dazu, dass man am ganzen Amazonas entlang viele Stellen gefunden hat, an denen die sog."Terra preta" vorkommt. (<a href="http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp3.php" target="_blank">http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp3.php</a> ; <a href="http://royalsocietypublishing.org/content/royprsb/281/1777/20132475/F2.large.jpg)" target="_blank">http://royalsocietypublishing.org/conten...large.jpg)</a> <br />
Das sind linsenförmige Stellen im Boden, an denen anstatt des üblichen Sandes ein enorm fruchtbarer Humusboden vorkommt. Dieser Boden ist entstanden durch menschliches Tun! Holzkohle und Keramikscherben innerhalb der Terra-preta-Linsen sprechen eine deutliche Sprache.<br />
<br />
Offenbar verbesserten die Indios planmäßig den Boden und konnten anschließend lange Zeit eine ergiebige Landwirtschaft betreiben - und große Siedlungen, sogar Städte errichten. Erst durch das Eintreffen der Spanier und v.a. die damit verbundenen Krankheiten wurde die Indiobevölkerung derart dezimiert, dass sie auf ein steinzeitliches Kulturniveau zurückfiel. Als dann später die Portugiesen von der Atlantikküste aus gezielte Menschenjagden veranstalteten, wurde der (va. östliche) Amazonasraum endgültig fast entvölkert.<br />
<br />
Die Datierung der Terra preta unterstützt die These von der eigenständigen und auch relativ hochstehenden Amazonas-Kultur noch, und zwar egal, ob man relativ nach der Keramik datiert oder absolut nach C-14-Daten:<br />
Vier Kulturphasen sidn demnach feststellbar:<br />
<br />
"Die Phase der 'eingefassten Schraffur' ohne abgeknickten oder abgebogenen Rand zu Beginn des Feldbaustadiums zwischen ca. 500 v.Chr. und 500 n.Chr. (Fundstätten z.B. auf der Ilha do Marajo und bei Alemquer etc.).<br />
    Bei der Kultur des 'Randes mit Ritzung' war der tropische Feldbau, v.a. Maniok und Mais, voll entwickelt. Sie existierte v.a. auf der Ilha do marajo, am unteren und mittleren Amazonas und am mittleren Orinoco und stammte aus der Zeit von 100 - 800 n.Chr.<br />
    Daran schloss sich als eine weitere Fortentwicklung der Kultur die der 'polychromen Bemalung' (rot oder schwarz auf weiss) in den Jahren 600 - 1200 n.Chr. an. Zu dieser Zeit gab es bereits sesshafte Ansiedlungen, einen intensiven Ackerbau sowie soziale Schichten und Arbeitsteilung. Keramikreste dieser Epoche wurden im gesamten Unter- und Mittellauf des Amazonas gefunden.<br />
    Die ausklingende Epoche des 'Ritzung und Punktierung' von ca. 1000 bis zum Beginn der kolumbianischen Zeit (um ca. 1500) muss wieder eine kulturelle 'Rückentwicklung' auf das Stadium des tropischen Feldbaus gewesen sein. Ihre Verbreitung ist auf die Orinoco-Region und den mittleren und unteren Amazonas beschränkt. Namensgebend ist die Fundstätte Itacoatiara." (zitiert nach <a href="http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp_chap1.php" target="_blank">http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp_chap1.php</a> )<br />
<br />
Als Orellana den Amazonas befuhr, befand sich die - noch spekulative - Amazonas-Kultur also schon auf dem "Abschwung", ihr Höhepunkt lag schon in der Vergangenheit - und zwar offenbar ganz ohne Einfluss der Andenreiche, wie auch immer wieder fantasiert wurde. Die Produktion von "Terra preta" geht allerdings bis heute weiter!<br />
<br />
VG<br />
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Servus!<br />
Ausgehend von der Lektüre der aktuelle "Naturwissenschaftlichen Rundschau" möchte ich hier einmal thematisieren, wie die Amazonas-Indianer lebten, bevor die Europäer kamen. So primitiv wie heute oder hatten sie eine (Hoch-?)Kultur?<br />
<br />
Immer wieder hört man ja von rätselhaften Städten im Amazonas-Gebiet.<br />
(z.B. <a href="http://www.spektrum.de/news/indianische-staedte-im-amazonas-regenwald/966186" target="_blank">http://www.spektrum.de/news/indianische-...ald/966186</a> )<br />
<br />
Aufgrund der armen Böden des Gebiets - der tägliche tropische Starkregen wäscht jegliche Mineralien und Humusstoffe sofort wieder aus, so dass die Böden unter den Regenwäldern im Prinzip aus nichts als Sand bestehen; ihre Nährstoffe zieht die üppige Vegetation allein aus den sehr schenll verrottenden Rückständen der eigenen "Vorfahren" - werden solche Spekulationen über Kulturen oder sogar Hochkulturen im Amazonasgebiet regelmäßig belächelt, selbst wenn die Theorie von anerkannten Wissenschaftlern unterstützt wird. (z.B. <a href="http://royalsocietypublishing.org/content/281/1777/20132475.jnl_roysco_tab_data" target="_blank">http://royalsocietypublishing.org/conten...o_tab_data</a> ; <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/archaeologie-im-amazonasbecken-auf-der-spur-der-versunkenen-staedte/8700836.html" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/wissen/archae...00836.html</a> ; ältere Artikel: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-amazonas-voelker-bauten-staedte-im-urwald-a-575149.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...75149.html</a> , <a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde/archaeologie-praekolumbianische-stadt-am-amazonas-entdeckt-123506.html)." target="_blank">http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde/a...506.html).</a> <br />
<br />
Zu utopisch erscheint die Vorstellung, dort, wo heute auf einem Quadratkilometer nur eine Handvoll Menschen existieren können, und zwar lediglich von Jagd und etwas Gartenbau, wären einmal städtische Kulturen möglich gewesen.<br />
<br />
Nun berichtet aber der Jesuit Gasper de Carvajal, der den Erstbefahrer des Amazonas, Francisco de Orellana, um 1540 herum begleitete - und dabei aufgrund der Beobachtung "kämpferischer Frauen" letztendlich dem Fluss seinen Namen verschaffte - von unglaublich vielen Menschen am Amazonas und von einer Vielzahl von auch recht großen Siedlungen an seinem Ufer. Auch der Schwede Erland Nordenskiöld berichtete 1914 aus der Grenzregion zwischen Bolivien und Brasilien, „dass jede Anhöhe mit einem Wallgraben umgeben war“, also wohl auch einstmals dicht mit städtischen Siedlungen bedeckt war.<br />
<br />
Auffälligerweise passt dazu, dass man am ganzen Amazonas entlang viele Stellen gefunden hat, an denen die sog."Terra preta" vorkommt. (<a href="http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp3.php" target="_blank">http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp3.php</a> ; <a href="http://royalsocietypublishing.org/content/royprsb/281/1777/20132475/F2.large.jpg)" target="_blank">http://royalsocietypublishing.org/conten...large.jpg)</a> <br />
Das sind linsenförmige Stellen im Boden, an denen anstatt des üblichen Sandes ein enorm fruchtbarer Humusboden vorkommt. Dieser Boden ist entstanden durch menschliches Tun! Holzkohle und Keramikscherben innerhalb der Terra-preta-Linsen sprechen eine deutliche Sprache.<br />
<br />
Offenbar verbesserten die Indios planmäßig den Boden und konnten anschließend lange Zeit eine ergiebige Landwirtschaft betreiben - und große Siedlungen, sogar Städte errichten. Erst durch das Eintreffen der Spanier und v.a. die damit verbundenen Krankheiten wurde die Indiobevölkerung derart dezimiert, dass sie auf ein steinzeitliches Kulturniveau zurückfiel. Als dann später die Portugiesen von der Atlantikküste aus gezielte Menschenjagden veranstalteten, wurde der (va. östliche) Amazonasraum endgültig fast entvölkert.<br />
<br />
Die Datierung der Terra preta unterstützt die These von der eigenständigen und auch relativ hochstehenden Amazonas-Kultur noch, und zwar egal, ob man relativ nach der Keramik datiert oder absolut nach C-14-Daten:<br />
Vier Kulturphasen sidn demnach feststellbar:<br />
<br />
"Die Phase der 'eingefassten Schraffur' ohne abgeknickten oder abgebogenen Rand zu Beginn des Feldbaustadiums zwischen ca. 500 v.Chr. und 500 n.Chr. (Fundstätten z.B. auf der Ilha do Marajo und bei Alemquer etc.).<br />
    Bei der Kultur des 'Randes mit Ritzung' war der tropische Feldbau, v.a. Maniok und Mais, voll entwickelt. Sie existierte v.a. auf der Ilha do marajo, am unteren und mittleren Amazonas und am mittleren Orinoco und stammte aus der Zeit von 100 - 800 n.Chr.<br />
    Daran schloss sich als eine weitere Fortentwicklung der Kultur die der 'polychromen Bemalung' (rot oder schwarz auf weiss) in den Jahren 600 - 1200 n.Chr. an. Zu dieser Zeit gab es bereits sesshafte Ansiedlungen, einen intensiven Ackerbau sowie soziale Schichten und Arbeitsteilung. Keramikreste dieser Epoche wurden im gesamten Unter- und Mittellauf des Amazonas gefunden.<br />
    Die ausklingende Epoche des 'Ritzung und Punktierung' von ca. 1000 bis zum Beginn der kolumbianischen Zeit (um ca. 1500) muss wieder eine kulturelle 'Rückentwicklung' auf das Stadium des tropischen Feldbaus gewesen sein. Ihre Verbreitung ist auf die Orinoco-Region und den mittleren und unteren Amazonas beschränkt. Namensgebend ist die Fundstätte Itacoatiara." (zitiert nach <a href="http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp_chap1.php" target="_blank">http://www.gerhardbechtold.com/TP/gbtp_chap1.php</a> )<br />
<br />
Als Orellana den Amazonas befuhr, befand sich die - noch spekulative - Amazonas-Kultur also schon auf dem "Abschwung", ihr Höhepunkt lag schon in der Vergangenheit - und zwar offenbar ganz ohne Einfluss der Andenreiche, wie auch immer wieder fantasiert wurde. Die Produktion von "Terra preta" geht allerdings bis heute weiter!<br />
<br />
VG<br />
Christian]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Frühe Landwirtschaft Zentralasiens - Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6352</link>
			<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 17:31:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6352</guid>
			<description><![CDATA[Und wieder einmal muss durch neue Funde eine Datierung weit nach hinten geschoben werden.<br />
<br />
Der Beginn der Landwirtschaft wurde bisher so ca. 800 v. Chr. angesetzt.<br />
Auf Grund neuer Funde und Forschungen muss nun von einem Beginn ca. 3000 v Chr ausgegangen werden.<br />
<br />
Spiegel online:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/getreide-auf-seidenstrasse-nomadische-hirten-in-zentralasien-frueher-a-962175.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...62175.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und wieder einmal muss durch neue Funde eine Datierung weit nach hinten geschoben werden.<br />
<br />
Der Beginn der Landwirtschaft wurde bisher so ca. 800 v. Chr. angesetzt.<br />
Auf Grund neuer Funde und Forschungen muss nun von einem Beginn ca. 3000 v Chr ausgegangen werden.<br />
<br />
Spiegel online:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/getreide-auf-seidenstrasse-nomadische-hirten-in-zentralasien-frueher-a-962175.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...62175.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Polynesier und die Binärzahlen  Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5979</link>
			<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 11:47:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5979</guid>
			<description><![CDATA[Wir wissen es. Leibnitz hat sie erfunden, die Dualzahlen.<br />
<br />
Spiegel Online schreibt nun darüber, dass die Polynesier dieses Zahlensystem Jahrhunderte vor Leibnitz verwendet haben.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/polynesische-mathematik-schneller-rechnen-mit-binaerzahlen-a-939550.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...39550.html</a><br />
<br />
Ausriss:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Ursprünglich besaßen die Polynesier ein Dezimalsystem, wie wir es kennen. Aber offenbar hatten sie Schwierigkeiten, mit größeren Zahlen zu operieren, etwa um im Alltag Schildkröten, Kokosnüsse oder Früchte zu zählen und zusammenzurechnen. Kopfrechnen im Dezimalsystem ist in der Tat anspruchsvoll: Man muss auswendig lernen, dass beispielsweise 3+5=8 ist und 3*5=15.<br />
<br />
Im Dualsystem wird hingegen weder gerechnet noch auswendig gelernt - man fügt die Zahlen nach einfachen Regeln zusammen</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir wissen es. Leibnitz hat sie erfunden, die Dualzahlen.<br />
<br />
Spiegel Online schreibt nun darüber, dass die Polynesier dieses Zahlensystem Jahrhunderte vor Leibnitz verwendet haben.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/polynesische-mathematik-schneller-rechnen-mit-binaerzahlen-a-939550.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...39550.html</a><br />
<br />
Ausriss:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Ursprünglich besaßen die Polynesier ein Dezimalsystem, wie wir es kennen. Aber offenbar hatten sie Schwierigkeiten, mit größeren Zahlen zu operieren, etwa um im Alltag Schildkröten, Kokosnüsse oder Früchte zu zählen und zusammenzurechnen. Kopfrechnen im Dezimalsystem ist in der Tat anspruchsvoll: Man muss auswendig lernen, dass beispielsweise 3+5=8 ist und 3*5=15.<br />
<br />
Im Dualsystem wird hingegen weder gerechnet noch auswendig gelernt - man fügt die Zahlen nach einfachen Regeln zusammen</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die INKA .]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4698</link>
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 14:27:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4698</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Die Legenden :</span></span></span></span><br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Eigentlich wollte ich nur etwas über das Brüderpaar <span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Huascar</span></span></span></span> und <br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Atahualpa</span></span></span></span> schreiben und wie es möglich war daß <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Pizarro </span></span></span><br />
mit nur <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">168. Soldaten </span></span>, und davon nur<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> 37. beritten</span></span> , <br />
ein so ein Riesenreich in kürzester Zeit erobern konnte .<br />
<br />
Aber wo beginnen ?<br />
Bei ihrem Vater <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Huayna Capac</span></span> ?<br />
Oder bei ihrem Großvater <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Tupac Yupanqui </span></span>?<br />
Oder noch früher beim Eroberer <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Pachacutec</span></span> ?<br />
<br />
Da immer Eines ins Andere greift beginne ich lieber gleich <br />
am Beginn ihrer Gründungslegenden .<br />
<br />
Und so beginnen die Gründerlegenden mit<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> Manco Capac </span></span></span><br />
und dreien seiner Brüder und vier Schwestern , darunter seine Frau <br />
<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Mama Ocllo ( Mama Uqllu )</span></span></span> .<br />
<br />
Manco Capac oder auf Quechua  , Manqu Qhapaq .<br />
Mythischer erster Inka .<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia . Eingestellt von<span style="color: #000080;"> PhJ.</span></span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8b/Manku_Qhapaq_uchuy.png/170px-Manku_Qhapaq_uchuy.png" border="0" alt="[Bild: 170px-Manku_Qhapaq_uchuy.png]" /><br />
<br />
Zeichnung von <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Waman Puma de Ayala </span></span>, <br />
Anfang des 17. Jahrhunderts .<br />
<br />
Über die Herkunft Manco Capacs gibt es mehrere Legenden .<br />
<br />
In Einer ist Manco Capac der Sohn von <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Wiraqucha</span></span></span> ( Viracocha ) <br />
eine in den peruanischen Anden schon lange vor den Inkas <br />
als Weltenschöpfer verehrte Gottheit .<br />
In einer Zweiten ist er der Sohn des <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Sonnengottes Inti </span></span></span>.<br />
In den Anfangsjahren wurde ein Abbild von Inti  , verpackt <br />
in einem Strohgebinde sogar in die Kämpfe mitgetragen .<br />
<br />
Interessant dabei ist , daß bei Beiden die Familiengründer <br />
aus dem <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Titicacasee </span></span>auftauchten .<br />
Denn dort befand sich bis ca. 1200. n.Chr. die angesehene <br />
<span style="font-weight: bold;">Aymara Kultur</span> mit <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Tiahuanaco ( Tiwanaku )</span></span></span> <br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia :</span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/00/Huari-with-tiahuanaco.png/135px-Huari-with-tiahuanaco.png" border="0" alt="[Bild: 135px-Huari-with-tiahuanaco.png]" /><br />
<br />
Und Größer :<br />
<br />
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Huari-with-tiahuanaco.png" target="_blank">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:H...uanaco.png</a><br />
<br />
Mit zunehmender Macht und dem Herrschaftsgebietes wurden <br />
die Gründungslegenden rückwirkend verklärt und glorifiziert .<br />
So soll Manco Capac mit einem goldenen Stab aufgetaucht sein .<br />
Er bekam den Auftrag fortzuwandern und wo der Stab tiefer <br />
ins Erdreich einsinke , solle er eine Stadt gründen .<br />
Und damit war <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Cuzco </span></span>( Quechua –<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> Qusqu</span></span> ) gemeint .<br />
<br />
Nur war diese Gegend schon seit Jahrhunderten  von <br />
den <span style="font-weight: bold;">Tampus</span> , einem Quechuavolk bewohnt .<br />
<br />
Vermutlich waren die Legenden nur gut erdacht <br />
um einen göttlichen Herrschaftsanspruch zu legitimieren .<br />
<br />
Denn es spricht vieles dafür , daß die ersten Inkas nur <br />
aus den Mitgliedern einer Großfamilie bestanden <br />
und keine Quechuasprache sprachen .<br />
<br />
Da sie den Jaguar sehr verehrten der nicht in den Anden <br />
heimisch ist , sondern nur im Amazonas Tiefland , <br />
vermutet man daß sie ebenfalls aus dem <br />
peruanischen Amazonastiefland abstammten .<br />
<br />
Aber sie waren sehr kriegerisch .<br />
Denn sie mußten sich ihr Land erkämpfen , daß ja schon besetzt war .<br />
Da rund um Cuzco unzählige solcher Sippen lebten begann <br />
für die späteren Inkas ein dauernder Kampf .<br />
<br />
Entweder eroberten sie ihre Nachbarn , oder <br />
sie verbündeten sich mit Ihnen .<br />
Wobei deren Herrscher in den Inkaadel eintraten und deren Stamm <br />
 in die Präinkas eingegliedert wurde .<br />
<br />
Von Beginn an übernahmen sie die Techniken der Eroberten <br />
und löschten die Erinnerungen an die kulturell höher stehenden <br />
Unterlegenen aus .<br />
Ja , Diese wurden im Nachhinein als Kulturlose beschrieben , <br />
denen erst die Inka die kulturellen Erungenschaften brachten .<br />
<br />
So wollte man der Nachwelt vergessen machen , daß sie selbst es waren , <br />
die kulturell auf niedrigem Stande , barfüßig aus <br />
dem Dschungel ins kulturell weiterentwickelte Hochland einfiel .<br />
<br />
Das begann so um 1200. n.Chr. <br />
<br />
luki]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Die Legenden :</span></span></span></span><br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Eigentlich wollte ich nur etwas über das Brüderpaar <span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Huascar</span></span></span></span> und <br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Atahualpa</span></span></span></span> schreiben und wie es möglich war daß <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Pizarro </span></span></span><br />
mit nur <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">168. Soldaten </span></span>, und davon nur<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> 37. beritten</span></span> , <br />
ein so ein Riesenreich in kürzester Zeit erobern konnte .<br />
<br />
Aber wo beginnen ?<br />
Bei ihrem Vater <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Huayna Capac</span></span> ?<br />
Oder bei ihrem Großvater <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Tupac Yupanqui </span></span>?<br />
Oder noch früher beim Eroberer <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Pachacutec</span></span> ?<br />
<br />
Da immer Eines ins Andere greift beginne ich lieber gleich <br />
am Beginn ihrer Gründungslegenden .<br />
<br />
Und so beginnen die Gründerlegenden mit<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> Manco Capac </span></span></span><br />
und dreien seiner Brüder und vier Schwestern , darunter seine Frau <br />
<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Mama Ocllo ( Mama Uqllu )</span></span></span> .<br />
<br />
Manco Capac oder auf Quechua  , Manqu Qhapaq .<br />
Mythischer erster Inka .<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia . Eingestellt von<span style="color: #000080;"> PhJ.</span></span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8b/Manku_Qhapaq_uchuy.png/170px-Manku_Qhapaq_uchuy.png" border="0" alt="[Bild: 170px-Manku_Qhapaq_uchuy.png]" /><br />
<br />
Zeichnung von <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Waman Puma de Ayala </span></span>, <br />
Anfang des 17. Jahrhunderts .<br />
<br />
Über die Herkunft Manco Capacs gibt es mehrere Legenden .<br />
<br />
In Einer ist Manco Capac der Sohn von <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Wiraqucha</span></span></span> ( Viracocha ) <br />
eine in den peruanischen Anden schon lange vor den Inkas <br />
als Weltenschöpfer verehrte Gottheit .<br />
In einer Zweiten ist er der Sohn des <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Sonnengottes Inti </span></span></span>.<br />
In den Anfangsjahren wurde ein Abbild von Inti  , verpackt <br />
in einem Strohgebinde sogar in die Kämpfe mitgetragen .<br />
<br />
Interessant dabei ist , daß bei Beiden die Familiengründer <br />
aus dem <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Titicacasee </span></span>auftauchten .<br />
Denn dort befand sich bis ca. 1200. n.Chr. die angesehene <br />
<span style="font-weight: bold;">Aymara Kultur</span> mit <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Tiahuanaco ( Tiwanaku )</span></span></span> <br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia :</span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/00/Huari-with-tiahuanaco.png/135px-Huari-with-tiahuanaco.png" border="0" alt="[Bild: 135px-Huari-with-tiahuanaco.png]" /><br />
<br />
Und Größer :<br />
<br />
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Huari-with-tiahuanaco.png" target="_blank">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:H...uanaco.png</a><br />
<br />
Mit zunehmender Macht und dem Herrschaftsgebietes wurden <br />
die Gründungslegenden rückwirkend verklärt und glorifiziert .<br />
So soll Manco Capac mit einem goldenen Stab aufgetaucht sein .<br />
Er bekam den Auftrag fortzuwandern und wo der Stab tiefer <br />
ins Erdreich einsinke , solle er eine Stadt gründen .<br />
Und damit war <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Cuzco </span></span>( Quechua –<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> Qusqu</span></span> ) gemeint .<br />
<br />
Nur war diese Gegend schon seit Jahrhunderten  von <br />
den <span style="font-weight: bold;">Tampus</span> , einem Quechuavolk bewohnt .<br />
<br />
Vermutlich waren die Legenden nur gut erdacht <br />
um einen göttlichen Herrschaftsanspruch zu legitimieren .<br />
<br />
Denn es spricht vieles dafür , daß die ersten Inkas nur <br />
aus den Mitgliedern einer Großfamilie bestanden <br />
und keine Quechuasprache sprachen .<br />
<br />
Da sie den Jaguar sehr verehrten der nicht in den Anden <br />
heimisch ist , sondern nur im Amazonas Tiefland , <br />
vermutet man daß sie ebenfalls aus dem <br />
peruanischen Amazonastiefland abstammten .<br />
<br />
Aber sie waren sehr kriegerisch .<br />
Denn sie mußten sich ihr Land erkämpfen , daß ja schon besetzt war .<br />
Da rund um Cuzco unzählige solcher Sippen lebten begann <br />
für die späteren Inkas ein dauernder Kampf .<br />
<br />
Entweder eroberten sie ihre Nachbarn , oder <br />
sie verbündeten sich mit Ihnen .<br />
Wobei deren Herrscher in den Inkaadel eintraten und deren Stamm <br />
 in die Präinkas eingegliedert wurde .<br />
<br />
Von Beginn an übernahmen sie die Techniken der Eroberten <br />
und löschten die Erinnerungen an die kulturell höher stehenden <br />
Unterlegenen aus .<br />
Ja , Diese wurden im Nachhinein als Kulturlose beschrieben , <br />
denen erst die Inka die kulturellen Erungenschaften brachten .<br />
<br />
So wollte man der Nachwelt vergessen machen , daß sie selbst es waren , <br />
die kulturell auf niedrigem Stande , barfüßig aus <br />
dem Dschungel ins kulturell weiterentwickelte Hochland einfiel .<br />
<br />
Das begann so um 1200. n.Chr. <br />
<br />
luki]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau  Die Phönizier in Amerika]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2087</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 09:40:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2087</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://www.welt.de/img/geschichte/crop112823528/2210718617-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/Phoenicians-Phoenician-merchant-ship-near-the-landing-place-of-Pharos.jpg" border="0" alt="[Bild: Phoenicians-Phoenician-merchant-ship-nea...Pharos.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Schon Phönizier konnten Kurs auf Amerika nehmen</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Karthager und Kelten auf der Flucht vor Rom: Das neue Buch von Hans Giffhorn bringt Bewegung in die Diskussion, wer schon vor Kolumbus über den Atlantik fuhr und die Neue Welt erreichte.</span><br />
<br />
Als 1960 der Norweger Helge Ingstadt auf Neufundland bei L'Anse aux Meadows auf eine Wikingersiedlung stieß, war Christoph Kolumbus entthront. Nicht er war der erste Europäer in Amerika, sondern der Norweger Leif Eriksson. Nur aufgeschlossene Wissenschaftler hatten zuvor aus den Isländersagas, die von einer Seefahrt um das Jahr 1000 weit nach Westen und einer Ansiedlung in einem "Vinland" berichteten, als erste Atlantik-Überfahrt herausgelesen.<br />
<br />
Es gibt zahlreiche Hinweise auf weitere Transatlantikfahrten vor Kolumbus, archäologische, literarische, anthropologische, manche haltlos, andere ernst zu nehmen. Zu einem Durchbruch bei den Historikern, vergleichbar mit dem Fund Ingstadts, hat es bisher nicht gereicht. Jetzt kommt Bewegung in die Diskussion: Ende Januar 2013 erscheint im Verlag C.H. Beck das Buch "Wurde Amerika in der Antike entdeckt?". Der Autor Hans Giffhorn, der sich seit Langem mit dem Thema beschäftigt, macht geltend, genetische Beweise dafür zu haben, dass das Chachapoya-Volk, das vor eineinhalb Jahrtausenden am Osthang der Anden gewaltige Monumentalbauten aus Stein errichtete, mit den Kelten verwandt war. Erbgutanalysen von Nachfahren hätten dies ergeben.<br />
<br />
Neue Serie über transatlantische Kontakte<br />
<br />
Viele weitere Indizien führt er zur Untermauerung seiner Theorie an. Danach sind die Kelten um die Zeitenwende gemeinsam mit phönizischen Seefahrern über den Atlantik gefahren. Was abenteuerlich klingen mag, könnte sich in die bekannte Geschichte einfügen. Nachdem die Karthago, die von Phöniziern gegründete Metropole im heutigen Tunesien, in den Punischen Kriegen von den Römern geschlagen worden war, haben sich Überlebende bei der Suche nach neuem Lebensraum mit Keltenstämmen verbündet. Schließlich war Spanien mehrere Jahrzehnte eine karthagische Kolonie gewesen.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.welt.de/geschichte/article112823539/Schon-Phoenizier-konnten-Kurs-auf-Amerika-nehmen.html" target="_blank">http://www.welt.de/geschichte/article112...ehmen.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.welt.de/img/geschichte/crop112823528/2210718617-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/Phoenicians-Phoenician-merchant-ship-near-the-landing-place-of-Pharos.jpg" border="0" alt="[Bild: Phoenicians-Phoenician-merchant-ship-nea...Pharos.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Schon Phönizier konnten Kurs auf Amerika nehmen</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Karthager und Kelten auf der Flucht vor Rom: Das neue Buch von Hans Giffhorn bringt Bewegung in die Diskussion, wer schon vor Kolumbus über den Atlantik fuhr und die Neue Welt erreichte.</span><br />
<br />
Als 1960 der Norweger Helge Ingstadt auf Neufundland bei L'Anse aux Meadows auf eine Wikingersiedlung stieß, war Christoph Kolumbus entthront. Nicht er war der erste Europäer in Amerika, sondern der Norweger Leif Eriksson. Nur aufgeschlossene Wissenschaftler hatten zuvor aus den Isländersagas, die von einer Seefahrt um das Jahr 1000 weit nach Westen und einer Ansiedlung in einem "Vinland" berichteten, als erste Atlantik-Überfahrt herausgelesen.<br />
<br />
Es gibt zahlreiche Hinweise auf weitere Transatlantikfahrten vor Kolumbus, archäologische, literarische, anthropologische, manche haltlos, andere ernst zu nehmen. Zu einem Durchbruch bei den Historikern, vergleichbar mit dem Fund Ingstadts, hat es bisher nicht gereicht. Jetzt kommt Bewegung in die Diskussion: Ende Januar 2013 erscheint im Verlag C.H. Beck das Buch "Wurde Amerika in der Antike entdeckt?". Der Autor Hans Giffhorn, der sich seit Langem mit dem Thema beschäftigt, macht geltend, genetische Beweise dafür zu haben, dass das Chachapoya-Volk, das vor eineinhalb Jahrtausenden am Osthang der Anden gewaltige Monumentalbauten aus Stein errichtete, mit den Kelten verwandt war. Erbgutanalysen von Nachfahren hätten dies ergeben.<br />
<br />
Neue Serie über transatlantische Kontakte<br />
<br />
Viele weitere Indizien führt er zur Untermauerung seiner Theorie an. Danach sind die Kelten um die Zeitenwende gemeinsam mit phönizischen Seefahrern über den Atlantik gefahren. Was abenteuerlich klingen mag, könnte sich in die bekannte Geschichte einfügen. Nachdem die Karthago, die von Phöniziern gegründete Metropole im heutigen Tunesien, in den Punischen Kriegen von den Römern geschlagen worden war, haben sich Überlebende bei der Suche nach neuem Lebensraum mit Keltenstämmen verbündet. Schließlich war Spanien mehrere Jahrzehnte eine karthagische Kolonie gewesen.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.welt.de/geschichte/article112823539/Schon-Phoenizier-konnten-Kurs-auf-Amerika-nehmen.html" target="_blank">http://www.welt.de/geschichte/article112...ehmen.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau Zwei Dürren rissen die Mayas in den Untergang]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1255</link>
			<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 11:39:18 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1255</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite> Klimawandel <br />
<span style="font-weight: bold;">Zwei Dürren rissen Maya in den Untergang</span><br />
<br />
Jahrhunderte lang erblühte die Kultur der Maya in Mittelamerika - doch vor knapp tausend Jahren ging sie zugrunde. In Tropfsteinhöhlen haben Forscher eine Art Regenkalender entdeckt. Die Ablagerungen zeigen zwei fatale Dürrephasen.<br />
<br />
Hamburg - Eigentlich schienen die Maya gut gewappnet: Mit Kanälen und Dämmen fingen sie Regenwasser auf, über Speicher und Filtersysteme versorgten sie sich in Trockenzeiten. Doch auch die ausgeklügelte Technik konnten ihnen nicht helfen. Immer wiederkehrende Dürreperioden bedeuteten das Aus für die Kultur, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin "Science".<br />
<br />
ANZEIGE<br />
Die Wissenschaftler zeichnen das Bild eines langsamen Untergangs. Immer neue Dürreperioden hätten die Maya zunächst geschwächt, berichten die Wissenschaftler um Douglas Kennett von der Pennsylvania State University. Schließlich verschwand das Volk ganz.<br />
<br />
Für ihre Studie hatten die Forscher die Kalkablagerungen von Tropfsteinsäulen in der Yok-Balum-Höhle untersucht, einer Höhle in einem Gebiet Belizes, in dem vor mehr als einem Jahrtausend die Maya-Kultur blühte. Anhand des Gehalts verschiedener Sauerstoff-Isotope in dem Gestein rekonstruierten sie den Niederschlag in den Jahren 300 bis 1100 nach Christus.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-duerreperioden-loeschten-die-maya-kultur-aus-a-866168.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...66168.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite> Klimawandel <br />
<span style="font-weight: bold;">Zwei Dürren rissen Maya in den Untergang</span><br />
<br />
Jahrhunderte lang erblühte die Kultur der Maya in Mittelamerika - doch vor knapp tausend Jahren ging sie zugrunde. In Tropfsteinhöhlen haben Forscher eine Art Regenkalender entdeckt. Die Ablagerungen zeigen zwei fatale Dürrephasen.<br />
<br />
Hamburg - Eigentlich schienen die Maya gut gewappnet: Mit Kanälen und Dämmen fingen sie Regenwasser auf, über Speicher und Filtersysteme versorgten sie sich in Trockenzeiten. Doch auch die ausgeklügelte Technik konnten ihnen nicht helfen. Immer wiederkehrende Dürreperioden bedeuteten das Aus für die Kultur, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin "Science".<br />
<br />
ANZEIGE<br />
Die Wissenschaftler zeichnen das Bild eines langsamen Untergangs. Immer neue Dürreperioden hätten die Maya zunächst geschwächt, berichten die Wissenschaftler um Douglas Kennett von der Pennsylvania State University. Schließlich verschwand das Volk ganz.<br />
<br />
Für ihre Studie hatten die Forscher die Kalkablagerungen von Tropfsteinsäulen in der Yok-Balum-Höhle untersucht, einer Höhle in einem Gebiet Belizes, in dem vor mehr als einem Jahrtausend die Maya-Kultur blühte. Anhand des Gehalts verschiedener Sauerstoff-Isotope in dem Gestein rekonstruierten sie den Niederschlag in den Jahren 300 bis 1100 nach Christus.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-duerreperioden-loeschten-die-maya-kultur-aus-a-866168.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...66168.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marthas Tod .]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1104</link>
			<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 12:01:38 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1104</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Martha</span></span></span> starb am 1. September 1914.<br />
im Zoo von Cincinatti ( Ohio / USA ) .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martha_%28Wandertaube%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Martha_%28Wandertaube%29</a><br />
<br />
Sie war eine Wandertaube und die letzte ihrer Rasse .<br />
Mit ihrem Tode starb ihre Art aus , die noch bei der Besiedelung der Ostküste ,<br />
durch die Europäer , in Milliardenschwärmen die Lüfte beherrschte .<br />
<br />
Ihr fragt Euch jetzt sicher was hat der Tod Marthas<br />
in einem Geschichteforum zu suchen ?<br />
Ab mit Ihr ins Biologieforum .<br />
<br />
Aber ich denke daß ihr Tod sehr wohl mit mit dem Wirken<br />
von Menschen zu tun hatte .<br />
Besonders da ihr Ableben und das ihrer Art nicht als einzige Lebewesen<br />
aus der Flora und Fauna betraf .<br />
<br />
Eigentlich begann diese Geschichte schon als unsere Ur-Ur-Ahnen<br />
von den Bäumen stiegen und sich in der Savanne ausbreiteten .<br />
<br />
Und für Alle anderen Kreaturen , leider zu erfolgreich .<br />
Was sich , vorallem Jetzt in erschreckend hohem Artensterben abzeichnet .<br />
<br />
Unser Bild von den Indianern ist durch <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Karl May</span></span></span> geprägt .<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;">Der edle reitende bisonjagende Wilde </span></span>.<br />
<br />
Aber obwohl , die Vorfahren der Pferde in Nordamerika erstmals auftraten ,<br />
(<span style="font-weight: bold;"> Eohippus</span> , nur 35. cm groß ) .<br />
Aber am Ende der <span style="color: #000080;"><span style="font-weight: bold;">Wisconsin Eiszeit</span></span> waren sie <br />
in Amerika schon ausgestorben .<br />
<br />
Desswegen lernten die Indianer die Pferde erst mit dem Erscheinen<br />
der Europäer kennen .<br />
Aber wie lebten dann denn die Indianer .<br />
Sie hatten einige Ackerbauende Kulturen .<br />
Deren letzte und weitläuffigste war die <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">Mississippi-Kultur</span></span></span> .<br />
Diese erstreckte sich über 11. der heutigen Bundesstaaten .<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia : Urheber ; <span style="color: #000080;">Heironimus Rowe</span></span> .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9e/Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg/626px-Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg" border="0" alt="[Bild: 626px-Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg]" /><br />
Im heutigen Illinois befand sich die vermutlich größte Stadt dieser Kultur .<br />
<br />
<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Cahokia</span></span></span> , um 1200 . mit einer geschätzten Einwohnerzahl von bis zu 40 000. .<br />
Zum Vergleich , 1180. hatte die Stadt Köln ca. 25000. Einwohner und<br />
im Jahre 1400. lebten ca. 40000. Menschen in Ihr .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cahokia" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Cahokia</a><br />
<br />
Wie uns die obige Karte zeigt war diesesGebiet dicht besiedelt<br />
mit vielen Ansiedlungen , Dörfern und Städten .<br />
Vorherrschend war der Mais- , Sonnenblumen- und Bohnenanbau .<br />
<br />
Aber jetzt kommt etwas Interessantes , diese Indianer jagten natürlich<br />
nebenbei noch .<br />
Die östlichen Wälder wurden von ihnen aber ausgeholzt .<br />
Das Unterholz ( Sträucher ) entfernt um besser Jagen zu können .<br />
Es entstanden so faßt parkähnliche Wälder .<br />
<br />
Mittels Feuerkultur hielten sie die Anbauflächen von Bewuchs frei .<br />
Sie terrasssierten die Hänge und bewässerten Sie .<br />
Über Jahrhunderte breitete sich so eine intensive Landwirtschaft aus .<br />
<br />
In ihren Abfallgruben fanden sich die knochlichen Übereste ihrer Speisekarte .<br />
Es fanden sich darunter die Knochen von 72. Vögeln .<br />
Aber nur sehr wenige der Wandertauben .<br />
Was nur den Schluß zuläßt , daß damals ihre Population sehr gering war .<br />
Da sie ja ein Nahrungskonkurent ( Mais ) des Menschen war ,<br />
wurde sie vermutlich bewusst niedriggehalten .<br />
<br />
Als <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Hernando de Soto</span></span></span> , mit ca. 600. Mann<br />
über Florida ( 1432 ) ins Mississippi-Gebiet<br />
vorstoß und dort blieb , bis er 1542. verstarb , schilderte er sehr genau<br />
das Erlebte .<br />
Aber kein Wort über die späteren außergewöhnlichen Taubenschwärme .<br />
Genausowenig sah er die später zahlreichen Bisonherden .<br />
Hätte er die gewaltigen Bisons gesehen , er hätte diese Kolosse sicher erwähnt .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hernando_de...ach_Westen" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Hernando_de...ach_Westen</a><br />
<br />
Aber ohne es zu Wissen brachte die Goldsuchexpedition Hernando de Sotos<br />
den Indianern großes Unheil .<br />
Da Diese gegen die eingeschleppten Bakterien und Viren keine<br />
körpereigene Awehr hatten , wurden sie von den eingeschleppten Krankheiten<br />
hingeraft ( Pocken , Masern , Grippe ...).<br />
<br />
Es starben sogar Stämme aus , die nie einen weissen Mann<br />
zu Gesicht bekamen .<br />
Da diese Kulturen durch den Handel untereinander sehr vernetzt waren ,<br />
breiteten sich diese Infektionskrankheiten sehr rasch aus .<br />
<br />
Östlich des Mississippi starben bis <span style="font-weight: bold;">1650. 22. Stämme</span> komplett aus<br />
und <span style="font-weight: bold;">1690.</span> waren es schon <span style="font-weight: bold;">30.</span>.<br />
In vielen Gegenden schmolz die indigene Bevölkerung auf 6 % die überlebten ,<br />
von der ursprünglichen Population .<br />
<br />
Als ca. <span style="font-weight: bold;">140. Jahre </span>nach de Soto der Franzose<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Robert Cavelier de La Salle</span></span></span><br />
die Gegenden des<span style="font-weight: bold;"> Ohios </span>und <span style="font-weight: bold;">Mississippi </span>bereiste ,<br />
schrieb er erstmals über die riesigen Wandertaubenschwärme ,<br />
die nach dem Brüten große Waldflächen verwüstet zurückließen<br />
und alles , im Umkreis von bis zu 70.Km , kahlfraßen .<br />
<br />
Weiters erwähnte er auch die Großen Bisonherden .<br />
Ebenso erzählte er auch von den dichten faßt undurchdringlichen Wäldern<br />
und der dünnen Besiedelung .<br />
Das was er auf seinen Expeditionen sah .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Cave...e_La_Salle" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Cave...e_La_Salle</a><br />
<br />
Da die bäuerliche Kultur ausgestorben war , die die Population <br />
der Wandertauben ehemals niedrig hielt , konnte sie sich rasch ausbreiten .<br />
Ebenso fand der Bison neuen Lebensraum <br />
und konnte so große Herden bilden .<br />
<br />
Aber durch das spätere Vordringen der Amerikaner nach Westen <br />
wurden Beidewieder extrem dezimiert .<br />
<br />
Die Taube wurde als geschätztes Nahrungsmittel zu Milliarden verspeist<br />
und sogar in den Osten exportiert .<br />
Es gab zwar Überlegungen sie zu schützen .<br />
Aber sogar aufgeklärte Menschen konnten sich nicht vorstellen , <br />
daß durch die Bejagung diese Taube , die in Riesenschwärmen <br />
den Himmel verdunkelten , ihre Art großen Schaden nähme .<br />
Aber es gelang .<br />
<br />
Als Futterkonkurent der Rinder drohte dem Bison ein Gleiches Schicksal .<br />
Daß es ihn noch gibt , ist wahrscheinlich nur einer handvoll Liebhabern<br />
dieses Tieres zu verdanken .<br />
<br />
Das war nur ein kleines Beispiel wie die Menschheit in die Natur eingriff .<br />
Ob es die Verkarstung des östlichen Mittelmeergebiets , schon in der Antike<br />
zwecks Schiffbaus und den Pfählen für Venedig .<br />
Oder die Versalzung der Böden aufgrund der Monokulturen .<br />
Oder die fortschreitende Dessertifikation großer Landflächen aufgrund<br />
zu großer Weidetierhaltung .<br />
Oder das Abbrennen von Dschungelwäldern aufgrund von Überpopulation<br />
und Geldgier .<br />
<br />
Der Mensch verändert seine Umwelt meißt nicht zu Gunsten der Natur .<br />
Und wo Not und Armut herrscht , kommt zu erst der Wunsch<br />
nach dem Überleben und erst viel später , wenn überhaubt ,<br />
der Gedanke an den Schutz der Natur .<br />
<br />
Aber wie uns das Verschwinden der Mississippikultur gezeigt hatt ,<br />
wenn wir aus Gebieten verschwunden sind , erholt sich die Natur almählich<br />
um später vom neuen offenen Lebensraum explosionsartig durch Arten<br />
wieder Besitz zu ergreifen .<br />
<br />
<a href="http://www.artensterben.de/details.php?id=56" target="_blank">http://www.artensterben.de/details.php?id=56</a><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cc/Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg/220px-Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg]" /><br />
<br />
Martha himself .<br />
<br />
luki.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Martha</span></span></span> starb am 1. September 1914.<br />
im Zoo von Cincinatti ( Ohio / USA ) .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martha_%28Wandertaube%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Martha_%28Wandertaube%29</a><br />
<br />
Sie war eine Wandertaube und die letzte ihrer Rasse .<br />
Mit ihrem Tode starb ihre Art aus , die noch bei der Besiedelung der Ostküste ,<br />
durch die Europäer , in Milliardenschwärmen die Lüfte beherrschte .<br />
<br />
Ihr fragt Euch jetzt sicher was hat der Tod Marthas<br />
in einem Geschichteforum zu suchen ?<br />
Ab mit Ihr ins Biologieforum .<br />
<br />
Aber ich denke daß ihr Tod sehr wohl mit mit dem Wirken<br />
von Menschen zu tun hatte .<br />
Besonders da ihr Ableben und das ihrer Art nicht als einzige Lebewesen<br />
aus der Flora und Fauna betraf .<br />
<br />
Eigentlich begann diese Geschichte schon als unsere Ur-Ur-Ahnen<br />
von den Bäumen stiegen und sich in der Savanne ausbreiteten .<br />
<br />
Und für Alle anderen Kreaturen , leider zu erfolgreich .<br />
Was sich , vorallem Jetzt in erschreckend hohem Artensterben abzeichnet .<br />
<br />
Unser Bild von den Indianern ist durch <span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Karl May</span></span></span> geprägt .<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;">Der edle reitende bisonjagende Wilde </span></span>.<br />
<br />
Aber obwohl , die Vorfahren der Pferde in Nordamerika erstmals auftraten ,<br />
(<span style="font-weight: bold;"> Eohippus</span> , nur 35. cm groß ) .<br />
Aber am Ende der <span style="color: #000080;"><span style="font-weight: bold;">Wisconsin Eiszeit</span></span> waren sie <br />
in Amerika schon ausgestorben .<br />
<br />
Desswegen lernten die Indianer die Pferde erst mit dem Erscheinen<br />
der Europäer kennen .<br />
Aber wie lebten dann denn die Indianer .<br />
Sie hatten einige Ackerbauende Kulturen .<br />
Deren letzte und weitläuffigste war die <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">Mississippi-Kultur</span></span></span> .<br />
Diese erstreckte sich über 11. der heutigen Bundesstaaten .<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;">Aus Wikipedia : Urheber ; <span style="color: #000080;">Heironimus Rowe</span></span> .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9e/Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg/626px-Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg" border="0" alt="[Bild: 626px-Mississippian_cultures_HRoe_2010.jpg]" /><br />
Im heutigen Illinois befand sich die vermutlich größte Stadt dieser Kultur .<br />
<br />
<span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Cahokia</span></span></span> , um 1200 . mit einer geschätzten Einwohnerzahl von bis zu 40 000. .<br />
Zum Vergleich , 1180. hatte die Stadt Köln ca. 25000. Einwohner und<br />
im Jahre 1400. lebten ca. 40000. Menschen in Ihr .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cahokia" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Cahokia</a><br />
<br />
Wie uns die obige Karte zeigt war diesesGebiet dicht besiedelt<br />
mit vielen Ansiedlungen , Dörfern und Städten .<br />
Vorherrschend war der Mais- , Sonnenblumen- und Bohnenanbau .<br />
<br />
Aber jetzt kommt etwas Interessantes , diese Indianer jagten natürlich<br />
nebenbei noch .<br />
Die östlichen Wälder wurden von ihnen aber ausgeholzt .<br />
Das Unterholz ( Sträucher ) entfernt um besser Jagen zu können .<br />
Es entstanden so faßt parkähnliche Wälder .<br />
<br />
Mittels Feuerkultur hielten sie die Anbauflächen von Bewuchs frei .<br />
Sie terrasssierten die Hänge und bewässerten Sie .<br />
Über Jahrhunderte breitete sich so eine intensive Landwirtschaft aus .<br />
<br />
In ihren Abfallgruben fanden sich die knochlichen Übereste ihrer Speisekarte .<br />
Es fanden sich darunter die Knochen von 72. Vögeln .<br />
Aber nur sehr wenige der Wandertauben .<br />
Was nur den Schluß zuläßt , daß damals ihre Population sehr gering war .<br />
Da sie ja ein Nahrungskonkurent ( Mais ) des Menschen war ,<br />
wurde sie vermutlich bewusst niedriggehalten .<br />
<br />
Als <span style="color: #800000;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Hernando de Soto</span></span></span> , mit ca. 600. Mann<br />
über Florida ( 1432 ) ins Mississippi-Gebiet<br />
vorstoß und dort blieb , bis er 1542. verstarb , schilderte er sehr genau<br />
das Erlebte .<br />
Aber kein Wort über die späteren außergewöhnlichen Taubenschwärme .<br />
Genausowenig sah er die später zahlreichen Bisonherden .<br />
Hätte er die gewaltigen Bisons gesehen , er hätte diese Kolosse sicher erwähnt .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hernando_de...ach_Westen" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Hernando_de...ach_Westen</a><br />
<br />
Aber ohne es zu Wissen brachte die Goldsuchexpedition Hernando de Sotos<br />
den Indianern großes Unheil .<br />
Da Diese gegen die eingeschleppten Bakterien und Viren keine<br />
körpereigene Awehr hatten , wurden sie von den eingeschleppten Krankheiten<br />
hingeraft ( Pocken , Masern , Grippe ...).<br />
<br />
Es starben sogar Stämme aus , die nie einen weissen Mann<br />
zu Gesicht bekamen .<br />
Da diese Kulturen durch den Handel untereinander sehr vernetzt waren ,<br />
breiteten sich diese Infektionskrankheiten sehr rasch aus .<br />
<br />
Östlich des Mississippi starben bis <span style="font-weight: bold;">1650. 22. Stämme</span> komplett aus<br />
und <span style="font-weight: bold;">1690.</span> waren es schon <span style="font-weight: bold;">30.</span>.<br />
In vielen Gegenden schmolz die indigene Bevölkerung auf 6 % die überlebten ,<br />
von der ursprünglichen Population .<br />
<br />
Als ca. <span style="font-weight: bold;">140. Jahre </span>nach de Soto der Franzose<br />
<span style="color: #000080;"><span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Robert Cavelier de La Salle</span></span></span><br />
die Gegenden des<span style="font-weight: bold;"> Ohios </span>und <span style="font-weight: bold;">Mississippi </span>bereiste ,<br />
schrieb er erstmals über die riesigen Wandertaubenschwärme ,<br />
die nach dem Brüten große Waldflächen verwüstet zurückließen<br />
und alles , im Umkreis von bis zu 70.Km , kahlfraßen .<br />
<br />
Weiters erwähnte er auch die Großen Bisonherden .<br />
Ebenso erzählte er auch von den dichten faßt undurchdringlichen Wäldern<br />
und der dünnen Besiedelung .<br />
Das was er auf seinen Expeditionen sah .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Cave...e_La_Salle" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Cave...e_La_Salle</a><br />
<br />
Da die bäuerliche Kultur ausgestorben war , die die Population <br />
der Wandertauben ehemals niedrig hielt , konnte sie sich rasch ausbreiten .<br />
Ebenso fand der Bison neuen Lebensraum <br />
und konnte so große Herden bilden .<br />
<br />
Aber durch das spätere Vordringen der Amerikaner nach Westen <br />
wurden Beidewieder extrem dezimiert .<br />
<br />
Die Taube wurde als geschätztes Nahrungsmittel zu Milliarden verspeist<br />
und sogar in den Osten exportiert .<br />
Es gab zwar Überlegungen sie zu schützen .<br />
Aber sogar aufgeklärte Menschen konnten sich nicht vorstellen , <br />
daß durch die Bejagung diese Taube , die in Riesenschwärmen <br />
den Himmel verdunkelten , ihre Art großen Schaden nähme .<br />
Aber es gelang .<br />
<br />
Als Futterkonkurent der Rinder drohte dem Bison ein Gleiches Schicksal .<br />
Daß es ihn noch gibt , ist wahrscheinlich nur einer handvoll Liebhabern<br />
dieses Tieres zu verdanken .<br />
<br />
Das war nur ein kleines Beispiel wie die Menschheit in die Natur eingriff .<br />
Ob es die Verkarstung des östlichen Mittelmeergebiets , schon in der Antike<br />
zwecks Schiffbaus und den Pfählen für Venedig .<br />
Oder die Versalzung der Böden aufgrund der Monokulturen .<br />
Oder die fortschreitende Dessertifikation großer Landflächen aufgrund<br />
zu großer Weidetierhaltung .<br />
Oder das Abbrennen von Dschungelwäldern aufgrund von Überpopulation<br />
und Geldgier .<br />
<br />
Der Mensch verändert seine Umwelt meißt nicht zu Gunsten der Natur .<br />
Und wo Not und Armut herrscht , kommt zu erst der Wunsch<br />
nach dem Überleben und erst viel später , wenn überhaubt ,<br />
der Gedanke an den Schutz der Natur .<br />
<br />
Aber wie uns das Verschwinden der Mississippikultur gezeigt hatt ,<br />
wenn wir aus Gebieten verschwunden sind , erholt sich die Natur almählich<br />
um später vom neuen offenen Lebensraum explosionsartig durch Arten<br />
wieder Besitz zu ergreifen .<br />
<br />
<a href="http://www.artensterben.de/details.php?id=56" target="_blank">http://www.artensterben.de/details.php?id=56</a><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cc/Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg/220px-Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Martha_last_passenger_pigeon_1914.jpg]" /><br />
<br />
Martha himself .<br />
<br />
luki.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Grab der Maya-Königin   Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1014</link>
			<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 08:44:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1014</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-409039-videopanoplayer-zwkg.jpg" border="0" alt="[Bild: image-409039-videopanoplayer-zwkg.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite> <span style="font-weight: bold;">Fund in Guatemala </span><br />
<span style="font-size: x-large;">Die Schätze im Grab der Maya-Königin</span>[quote]</blockquote>
Hamburg - Wenn Archäologen in den Gräbern von Maya-Herrschern Bilder, Schriftzeichen und Gegenstände finden, stehen sie oft vor dem Rätsel, um wessen letzte Ruhestätte es sich handelt. Deshalb war der Fund in der Ausgrabungsstätte Peru-Waka im Norden Guatemalas ein besonderer Glücksgriff: Die Archäologen aus Guatemala und den USA fanden in einem Grab neben Jadeschmuck ein kleines Gefäß aus Alabaster, verziert mit dem Porträt einer älteren Frau - und ihrem Namen.<br />
<br />
ANZEIGE<br />
Das Bild zeigt demnach die Maya-Königin Kalomt'e K'abel, die im siebten Jahrhundert regierte. Der Fund lässt nach Ansicht der Forscher eindeutig darauf schließen, dass es sich um ihr Grab handelt.<br />
<br />
Die höchste Kriegsherrin ihres Königreichs<br />
<br />
"Etwas so Wichtiges zu entdecken, ist sehr ungewöhnlich", sagte David Freidel, der die Ausgrabung leitet. <blockquote><cite>Zitat:</cite></blockquote>
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-409039-videopanoplayer-zwkg.jpg" border="0" alt="[Bild: image-409039-videopanoplayer-zwkg.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite> <span style="font-weight: bold;">Fund in Guatemala </span><br />
<span style="font-size: x-large;">Die Schätze im Grab der Maya-Königin</span>[quote]</blockquote>
Hamburg - Wenn Archäologen in den Gräbern von Maya-Herrschern Bilder, Schriftzeichen und Gegenstände finden, stehen sie oft vor dem Rätsel, um wessen letzte Ruhestätte es sich handelt. Deshalb war der Fund in der Ausgrabungsstätte Peru-Waka im Norden Guatemalas ein besonderer Glücksgriff: Die Archäologen aus Guatemala und den USA fanden in einem Grab neben Jadeschmuck ein kleines Gefäß aus Alabaster, verziert mit dem Porträt einer älteren Frau - und ihrem Namen.<br />
<br />
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Das Bild zeigt demnach die Maya-Königin Kalomt'e K'abel, die im siebten Jahrhundert regierte. Der Fund lässt nach Ansicht der Forscher eindeutig darauf schließen, dass es sich um ihr Grab handelt.<br />
<br />
Die höchste Kriegsherrin ihres Königreichs<br />
<br />
"Etwas so Wichtiges zu entdecken, ist sehr ungewöhnlich", sagte David Freidel, der die Ausgrabung leitet. <blockquote><cite>Zitat:</cite></blockquote>
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
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<br />
zum weiterlesen<br />
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<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pferd und Indianer  Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=953</link>
			<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 08:39:01 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=953</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Revolutionäre Jagdgehilfen</span></blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Younger Bear: «Ich habe eine Frau und vier Pferde.» Little Big Man: «Ich habe ein Pferd und vier Frauen.» – Auf diese Weise wird der prototypische Indianer im Film «Little Big Man» parodiert. Er reitet, führt Krieg, lebt nomadisch im Tipi, jagt, kennt steile Hierarchien, ist ein Macho und frönt der Vielweiberei. Das Klischee orientiert sich am historischen Vorbild der Prärieindianer (Sioux, Cheyenne usw.) des 19. Jahrhunderts. Diese Kultur war das Resultat einer Energierevolution. Den Träger der Revolution, das Pferd, übernahmen die Indianer im 17. und 18. Jahrhundert von den weissen Siedlern.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Es war eine Energierevolution, wie sie sich heute viele erträumen: Sie nutzte eine erneuerbare Primärenergie, das Gras, und diese Nutzung stand zu nichts in Konkurrenz, weil die Weiten der Prärie von den Menschen bis dahin nicht genutzt worden waren. Selbst Büffel gab es ausreichend – sie gerieten erst ernsthaft in Bedrängnis, als Weisse sie im 19. Jahrhundert in grossem Stil abzuschlachten begannen, nicht zuletzt, um den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Eine neue (Kultur-)Technik, wie das Jagen mit dem Pferd, macht eine Gesellschaft nicht automatisch besser – und sei sie noch so «sauber». Das ist so trivial, dass man es kaum zu schreiben wagt. Und doch erstaunt, wie wenig in einer Zeit, da alle von Energie sprechen, in Betracht gezogen wird, dass eine Gesellschaft auch unter einem Zuviel an Energie leiden kann.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen:<br />
<a href="http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/revolutionaere-jagdgehilfen-1.17642324" target="_blank">http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/re...1.17642324</a><br />
<br />
<br />
Man beachte auch:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zu dieser Technik-Serie<br />
<br />
H. W. ⋅ Technischer Wandel ist kein linearer Vorgang. Ob sich eine neue Technik als Fortschritt herausstellt, hängt meist mehr von gesellschaftlichen als von technischen Faktoren ab. Das zeigt die NZZ-Serie «Alles neu?» anhand historischer Beispiele auf. Frühere Artikel finden sich auf nzz.ch</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Revolutionäre Jagdgehilfen</span></blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Younger Bear: «Ich habe eine Frau und vier Pferde.» Little Big Man: «Ich habe ein Pferd und vier Frauen.» – Auf diese Weise wird der prototypische Indianer im Film «Little Big Man» parodiert. Er reitet, führt Krieg, lebt nomadisch im Tipi, jagt, kennt steile Hierarchien, ist ein Macho und frönt der Vielweiberei. Das Klischee orientiert sich am historischen Vorbild der Prärieindianer (Sioux, Cheyenne usw.) des 19. Jahrhunderts. Diese Kultur war das Resultat einer Energierevolution. Den Träger der Revolution, das Pferd, übernahmen die Indianer im 17. und 18. Jahrhundert von den weissen Siedlern.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Es war eine Energierevolution, wie sie sich heute viele erträumen: Sie nutzte eine erneuerbare Primärenergie, das Gras, und diese Nutzung stand zu nichts in Konkurrenz, weil die Weiten der Prärie von den Menschen bis dahin nicht genutzt worden waren. Selbst Büffel gab es ausreichend – sie gerieten erst ernsthaft in Bedrängnis, als Weisse sie im 19. Jahrhundert in grossem Stil abzuschlachten begannen, nicht zuletzt, um den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Eine neue (Kultur-)Technik, wie das Jagen mit dem Pferd, macht eine Gesellschaft nicht automatisch besser – und sei sie noch so «sauber». Das ist so trivial, dass man es kaum zu schreiben wagt. Und doch erstaunt, wie wenig in einer Zeit, da alle von Energie sprechen, in Betracht gezogen wird, dass eine Gesellschaft auch unter einem Zuviel an Energie leiden kann.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen:<br />
<a href="http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/revolutionaere-jagdgehilfen-1.17642324" target="_blank">http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/re...1.17642324</a><br />
<br />
<br />
Man beachte auch:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zu dieser Technik-Serie<br />
<br />
H. W. ⋅ Technischer Wandel ist kein linearer Vorgang. Ob sich eine neue Technik als Fortschritt herausstellt, hängt meist mehr von gesellschaftlichen als von technischen Faktoren ab. Das zeigt die NZZ-Serie «Alles neu?» anhand historischer Beispiele auf. Frühere Artikel finden sich auf nzz.ch</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gallina-Kultur]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=246</link>
			<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 20:05:44 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=246</guid>
			<description><![CDATA[Ich möchte Eure Aufmerksamkeit mal auf eine Kultur lenken,die in der Fachliteratur kaum Erwähnung findet,obwohl sie mir mehr als interessant scheint:<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">Die Gallina Kultur</span></span><br />
<br />
Nördlich von Albuquerque/New Mexico an der State Route 96 befindet sich der Ort Gallina am gleichnamigen Fluß .In dem bis in die40er Jahre völlig unerschlossenen Gebiet entdeckten 1933 Goldsucher mehrere viereckige Türme und indianische Keramiken. <br />
Die nähere Erforschung der Gegend ergab,daß sich dort auf einer Fläche von 56 mal 80 Kilometern mehr als 500 sogenannte Festungstürme - sowie jede menge Grubenhäuser fanden.. <br />
 Die Türme hatten eine Höhe von 7,5 bis 9 Meter, Die Grundfläche maß ca 6 mal 6 Meter  Sie waren viereckig oder hatten gerundete Ecken, und bestanden aus roh behauenem Sandsteinquadern,die  mitHilfe von Adobe-Mörtel zusammengefügt war.en  Die Mauern waren am Fuß der Türme etwa 1,80 Meter dick, und oben mit  einer Brustwehr versehen.. Um hinein zu gelangen, mußte man über eine Leiter aufs Dach steigen und von dort führte der Weg durch eine Luke zu einer weiteren Leiter, über die man dann ins Innere kam.<br />
Innen waren die Türme  verputzt und mit  Motiven von Pflanzen, Vögeln, Blüten und einer Art Wimpeln bemalt.An den Wänden waren hohle Bänke errichtet, in die man Utensilien des Hausrates unterbrachte. In den Kästen fand man Gebrauchs- und Schmuckgegenstände. <br />
Ferner war eine Feuerstelle nebst Rauchabzug vorhanden.<br />
Die Baumringdatierung ergab einen Zeitraum von 1143 bis 1248  n.Chrin dem die Türme erbaut worden waren.<br />
Alle Türme ,die man fand waren angegriffen und  mit Feuer ´teilweise zerstört worden. In den siebzehn Türmen, die man freilegte, fanden die Archäologen bis zu 16 Menschen , die gewaltsam im Kampf ums Leben gekommen waren.<br />
<br />
Die Toten trugen hirschlederne Kleidung und Sandalen aus Yuccafasern, die mit Riemen um Spann und Knöchel gebunden waren, Schuhe hatte und Hosen mit  Stickereien aus Stachelschweinmuster.Die Bogen waren aus Eichenholz und an den Pfeilen waren Feuersteinspitzen befestigt.<br />
Ernährt hatte man sich offenbar hauptsächlich von Mais  und einer speziellen Sorte Kürbis,die man angepflanzt hatte.<br />
Und nun kommt das Interessante:<br />
Nicht nur  die Architektur der Türme war für die Gegend untypisch .<br />
 Bei der Untersuchung der Skelette wurde festgestellt, dass die Bewohner nicht mit den Pueblo-Indianern oder den Anazazi verwandt waren und auch die gefundene Keramik zeigte  keine Merkmale des Südwestens sondern ist ehr mit der der  Kulturen aus Nebraska oder dem Mississippital vergleichbar . <br />
Die Untersuchungen ergaben ferner, dass das Gallina-Volk von Osten her gekommen sein muß und ,nachdem es sich in der Gegend  niederließ, einige hundert Jahre dort lebte ,bevor es offenbar in einer Art Genozid  vernichtet wurde.<br />
<br />
Seltsamerweise findet diese Kultur in de Fachliteratur kaum Erwähnung geschweige denn Beachtung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich möchte Eure Aufmerksamkeit mal auf eine Kultur lenken,die in der Fachliteratur kaum Erwähnung findet,obwohl sie mir mehr als interessant scheint:<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">Die Gallina Kultur</span></span><br />
<br />
Nördlich von Albuquerque/New Mexico an der State Route 96 befindet sich der Ort Gallina am gleichnamigen Fluß .In dem bis in die40er Jahre völlig unerschlossenen Gebiet entdeckten 1933 Goldsucher mehrere viereckige Türme und indianische Keramiken. <br />
Die nähere Erforschung der Gegend ergab,daß sich dort auf einer Fläche von 56 mal 80 Kilometern mehr als 500 sogenannte Festungstürme - sowie jede menge Grubenhäuser fanden.. <br />
 Die Türme hatten eine Höhe von 7,5 bis 9 Meter, Die Grundfläche maß ca 6 mal 6 Meter  Sie waren viereckig oder hatten gerundete Ecken, und bestanden aus roh behauenem Sandsteinquadern,die  mitHilfe von Adobe-Mörtel zusammengefügt war.en  Die Mauern waren am Fuß der Türme etwa 1,80 Meter dick, und oben mit  einer Brustwehr versehen.. Um hinein zu gelangen, mußte man über eine Leiter aufs Dach steigen und von dort führte der Weg durch eine Luke zu einer weiteren Leiter, über die man dann ins Innere kam.<br />
Innen waren die Türme  verputzt und mit  Motiven von Pflanzen, Vögeln, Blüten und einer Art Wimpeln bemalt.An den Wänden waren hohle Bänke errichtet, in die man Utensilien des Hausrates unterbrachte. In den Kästen fand man Gebrauchs- und Schmuckgegenstände. <br />
Ferner war eine Feuerstelle nebst Rauchabzug vorhanden.<br />
Die Baumringdatierung ergab einen Zeitraum von 1143 bis 1248  n.Chrin dem die Türme erbaut worden waren.<br />
Alle Türme ,die man fand waren angegriffen und  mit Feuer ´teilweise zerstört worden. In den siebzehn Türmen, die man freilegte, fanden die Archäologen bis zu 16 Menschen , die gewaltsam im Kampf ums Leben gekommen waren.<br />
<br />
Die Toten trugen hirschlederne Kleidung und Sandalen aus Yuccafasern, die mit Riemen um Spann und Knöchel gebunden waren, Schuhe hatte und Hosen mit  Stickereien aus Stachelschweinmuster.Die Bogen waren aus Eichenholz und an den Pfeilen waren Feuersteinspitzen befestigt.<br />
Ernährt hatte man sich offenbar hauptsächlich von Mais  und einer speziellen Sorte Kürbis,die man angepflanzt hatte.<br />
Und nun kommt das Interessante:<br />
Nicht nur  die Architektur der Türme war für die Gegend untypisch .<br />
 Bei der Untersuchung der Skelette wurde festgestellt, dass die Bewohner nicht mit den Pueblo-Indianern oder den Anazazi verwandt waren und auch die gefundene Keramik zeigte  keine Merkmale des Südwestens sondern ist ehr mit der der  Kulturen aus Nebraska oder dem Mississippital vergleichbar . <br />
Die Untersuchungen ergaben ferner, dass das Gallina-Volk von Osten her gekommen sein muß und ,nachdem es sich in der Gegend  niederließ, einige hundert Jahre dort lebte ,bevor es offenbar in einer Art Genozid  vernichtet wurde.<br />
<br />
Seltsamerweise findet diese Kultur in de Fachliteratur kaum Erwähnung geschweige denn Beachtung.]]></content:encoded>
		</item>
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