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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Völkerwanderung und frühes Mittelalter]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 00:18:31 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15461</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 06:56:29 +0000</pubDate>
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			<description><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Untergang des Exarchats von Ravenna:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15448</link>
			<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:27:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15448</guid>
			<description><![CDATA[Das Exarchat von Ravenna war extrem widerstandsfähig. Kein Wunder war Ravenna schon früher eine kaum einnehmbare Stadt gewesen. Schon die Ostgoten unter Theoderich mussten zu eine List greifen um die Stadt zu erobern und auch der Oströmische Feldherr Belisar brauchte eine solche. Den Ostgoten unter Totila gelang es ebenfalls nie die Stadt einzunehmen.<br />
<br />
Doch warum war es den Langebarden 751 gelungen die kaum einnehmbare Stadt zu erobern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Exarchat von Ravenna war extrem widerstandsfähig. Kein Wunder war Ravenna schon früher eine kaum einnehmbare Stadt gewesen. Schon die Ostgoten unter Theoderich mussten zu eine List greifen um die Stadt zu erobern und auch der Oströmische Feldherr Belisar brauchte eine solche. Den Ostgoten unter Totila gelang es ebenfalls nie die Stadt einzunehmen.<br />
<br />
Doch warum war es den Langebarden 751 gelungen die kaum einnehmbare Stadt zu erobern?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Araber plündern Rom:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15447</link>
			<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 13:55:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15447</guid>
			<description><![CDATA[Es ist umstritten wie bedeutend die Schlacht von Tours und Poitiers war, dennoch kommt einem der Gedanke: Was wäre wenn sich die Araber nach Italien vorgewagt hätten? Was wäre wenn sie irgendwann sogar Rom eingenommen hätten?<br />
<br />
Nun ja, das haben sie, genauer gesagt die Aghlabiden. Mitte des 9. Jahrhunderts nahmen sie Rom ein und plünderten die Stadt.<br />
<br />
Doch warum hat das nicht für einen größeren Aufschrei in Europa gesorgt? Warum ist dieses Ereignis heute relativ unbekannt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist umstritten wie bedeutend die Schlacht von Tours und Poitiers war, dennoch kommt einem der Gedanke: Was wäre wenn sich die Araber nach Italien vorgewagt hätten? Was wäre wenn sie irgendwann sogar Rom eingenommen hätten?<br />
<br />
Nun ja, das haben sie, genauer gesagt die Aghlabiden. Mitte des 9. Jahrhunderts nahmen sie Rom ein und plünderten die Stadt.<br />
<br />
Doch warum hat das nicht für einen größeren Aufschrei in Europa gesorgt? Warum ist dieses Ereignis heute relativ unbekannt?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ostasien in Niederösterreich]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15441</link>
			<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:33:51 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15441</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/in-niederoesterreich-traf-ostasien-auf-europa-6166/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...ropa-6166/</a><br />
neuestes aus der Awarenforschung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/in-niederoesterreich-traf-ostasien-auf-europa-6166/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...ropa-6166/</a><br />
neuestes aus der Awarenforschung]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chronologiekritik]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15435</link>
			<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 13:17:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15435</guid>
			<description><![CDATA[Was wurde eigentlich aus dem Herrn Illig und seinen Thesen vom erfundenen Mittelalter?<br />
Habe ich lange nichts mehr davon gehört]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was wurde eigentlich aus dem Herrn Illig und seinen Thesen vom erfundenen Mittelalter?<br />
Habe ich lange nichts mehr davon gehört]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ethnien der Völkerwanderungszeit]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15427</link>
			<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 09:58:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15427</guid>
			<description><![CDATA[In Archäologie Online wird von der Forschung an einem Langobardenfriedhof in der Nähe von Turin berichtet.<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/wie-sich-nach-dem-untergang-des-roemischen-reichs-in-norditalien-neue-gemeinschaften-bildeten-6012/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...eten-6012/</a><br />
<br />
und auch hier bestätigt sich die relativ neue Theorie, dass sich die Ethnien der Völkerwanderungszeit zu einem erheblichen Teil durch "Beitrittserklärung" bildeten.<br />
<br />
aus dem Link:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Das Gräberfeld von Collegno liefert demnach neue Erkenntnisse über Migration und Machtstrukturen im spätantiken Italien. Zur Elite zu gehören, hing also nicht primär von der Abstammung ab, sondern von anderen Faktoren wie sozialem Status und möglicherweise religiösem Einfluss. Wie die langobardische Führungsschicht nach ihrer Machtübernahme lokale Eliten in ihre Reihen integrierte, wird erst durch die Kombination von genetischen, archäologischen und historischen Daten nachvollziehbar.</blockquote>
<br />
und<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>"Es war nicht einfach so, dass eine Truppe von Eroberern aus dem Norden die ansässige Bevölkerungsmehrheit unterworfen hätte und in Abhängigkeit hielt."</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Archäologie Online wird von der Forschung an einem Langobardenfriedhof in der Nähe von Turin berichtet.<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/wie-sich-nach-dem-untergang-des-roemischen-reichs-in-norditalien-neue-gemeinschaften-bildeten-6012/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...eten-6012/</a><br />
<br />
und auch hier bestätigt sich die relativ neue Theorie, dass sich die Ethnien der Völkerwanderungszeit zu einem erheblichen Teil durch "Beitrittserklärung" bildeten.<br />
<br />
aus dem Link:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Das Gräberfeld von Collegno liefert demnach neue Erkenntnisse über Migration und Machtstrukturen im spätantiken Italien. Zur Elite zu gehören, hing also nicht primär von der Abstammung ab, sondern von anderen Faktoren wie sozialem Status und möglicherweise religiösem Einfluss. Wie die langobardische Führungsschicht nach ihrer Machtübernahme lokale Eliten in ihre Reihen integrierte, wird erst durch die Kombination von genetischen, archäologischen und historischen Daten nachvollziehbar.</blockquote>
<br />
und<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>"Es war nicht einfach so, dass eine Truppe von Eroberern aus dem Norden die ansässige Bevölkerungsmehrheit unterworfen hätte und in Abhängigkeit hielt."</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Limes-Hinterland in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunbderts]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15357</link>
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 13:41:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15357</guid>
			<description><![CDATA[Neue Thesen zur Besiedelung des Limeshinterlandes in der zweiten Hälfte des 3. Kahrhunderts.<br />
<br />
<a href="https://www.academia.edu/30660611/_a_barbaris_occupatae_Bezahlte_Freunde_Zur_Rolle_der_Germanen_in_den_Auseinander&#8203;setzungen_zwischen_Gallischem_Sonderreich_und_Rom_in_S%C3%BCddeutschland_Beitr%C&#8203;3%A4ge_zum_Welterbe_Limes_8_2014_35_54?email_work_card=view-paper" target="_blank">https://www.academia.edu/30660611/_a_bar...view-paper</a><br />
<br />
der Autor macht seine Thesen an den Münzfunden fest, und zieht Vergleiche zu den Verhältnissen im beginnenden 21. Jahrhundert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neue Thesen zur Besiedelung des Limeshinterlandes in der zweiten Hälfte des 3. Kahrhunderts.<br />
<br />
<a href="https://www.academia.edu/30660611/_a_barbaris_occupatae_Bezahlte_Freunde_Zur_Rolle_der_Germanen_in_den_Auseinander&#8203;setzungen_zwischen_Gallischem_Sonderreich_und_Rom_in_S%C3%BCddeutschland_Beitr%C&#8203;3%A4ge_zum_Welterbe_Limes_8_2014_35_54?email_work_card=view-paper" target="_blank">https://www.academia.edu/30660611/_a_bar...view-paper</a><br />
<br />
der Autor macht seine Thesen an den Münzfunden fest, und zieht Vergleiche zu den Verhältnissen im beginnenden 21. Jahrhundert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wo liegt Alarich begraben?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14094</link>
			<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 12:36:22 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14094</guid>
			<description><![CDATA[Sone Frage aber auch, im Busento<br />
das weiß man doch3<br />
<br />
<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_92128626/eroberer-roms-wo-ist-der-schatz-des-gotenfuehrers-alarich-versteckt-.html" target="_blank">https://www.t-online.de/nachrichten/wiss...eckt-.html</a><br />
<br />
oder auch nicht.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Nächtlich am Busento lispeln, bei Cosenza, dumpfe Lieder,<br />
Aus den Wassern schallt es Antwort, und in Wirbeln klingt es wieder!<br />
<br />
Und den Fluss hinauf, hinunter, ziehen die Schatten tapfrer Goten,<br />
Die den Alarich beweinen, ihres Volkes besten Toten.</blockquote>
<br />
was werden die Goten auch den Schatz mitbegraben haben....<br />
Das glaube ich nie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sone Frage aber auch, im Busento<br />
das weiß man doch3<br />
<br />
<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_92128626/eroberer-roms-wo-ist-der-schatz-des-gotenfuehrers-alarich-versteckt-.html" target="_blank">https://www.t-online.de/nachrichten/wiss...eckt-.html</a><br />
<br />
oder auch nicht.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Nächtlich am Busento lispeln, bei Cosenza, dumpfe Lieder,<br />
Aus den Wassern schallt es Antwort, und in Wirbeln klingt es wieder!<br />
<br />
Und den Fluss hinauf, hinunter, ziehen die Schatten tapfrer Goten,<br />
Die den Alarich beweinen, ihres Volkes besten Toten.</blockquote>
<br />
was werden die Goten auch den Schatz mitbegraben haben....<br />
Das glaube ich nie.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Größtes Gräberfeld in Hessen 3.-5- Jahrhundert]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14074</link>
			<pubDate>Mon, 30 May 2022 07:35:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14074</guid>
			<description><![CDATA[Bei Rockenberg in Hessen wurde das bisher größte entdeckte Gräberfeld des 3.-5. Jahrhunderts ergraben<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/rockenberg-schreibt-geschichte-5312/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...chte-5312/</a><br />
<br />
aus dem Lin k<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>»Für das 4. und 5. Jahrhundert ist das wirklich einzigartig«, ordnete Prison die Reichhaltigkeit der Funde ein. Hervorragend erhaltener Silberschmuck, Keramik und Waffen runden ein Fundspektrum ab, welches die Archäologie noch über Jahre beschäftigen wird. »Mit der Grabung ist es hier noch nicht zu Ende, jetzt geht es erst los«, so Prison. Denn die Aufarbeitung der Befunde und Funde verspricht jetzt schon, Licht in eine bisher dunkle Zeit zu bringen.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei Rockenberg in Hessen wurde das bisher größte entdeckte Gräberfeld des 3.-5. Jahrhunderts ergraben<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/rockenberg-schreibt-geschichte-5312/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...chte-5312/</a><br />
<br />
aus dem Lin k<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>»Für das 4. und 5. Jahrhundert ist das wirklich einzigartig«, ordnete Prison die Reichhaltigkeit der Funde ein. Hervorragend erhaltener Silberschmuck, Keramik und Waffen runden ein Fundspektrum ab, welches die Archäologie noch über Jahre beschäftigen wird. »Mit der Grabung ist es hier noch nicht zu Ende, jetzt geht es erst los«, so Prison. Denn die Aufarbeitung der Befunde und Funde verspricht jetzt schon, Licht in eine bisher dunkle Zeit zu bringen.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Erdställe in National Geographie]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13545</link>
			<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 10:37:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13545</guid>
			<description><![CDATA[Man liest immer mal wieder von ihnen, <br />
<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/02/raetselhafte-gaenge-wer-loest-das-geheimnis-der-erdstaelle?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.nationalgeographic.de/geschi...obal-de-DE</a><br />
<br />
mancherlei Theorien über Sinn und Zweck,<br />
liest man den Artikel<br />
ist aber im Prinzip "nichts" darüber belegbar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Man liest immer mal wieder von ihnen, <br />
<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/02/raetselhafte-gaenge-wer-loest-das-geheimnis-der-erdstaelle?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.nationalgeographic.de/geschi...obal-de-DE</a><br />
<br />
mancherlei Theorien über Sinn und Zweck,<br />
liest man den Artikel<br />
ist aber im Prinzip "nichts" darüber belegbar]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die FAZ wandert auf den spuren der Nibelungen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13156</link>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 12:44:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13156</guid>
			<description><![CDATA[Im Odenwald (kommt der Name tatsächlich von Odin?)<br />
sucht die FAZ wandernd Spuren der Nibelungensage<br />
<br />
aus dem Link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Ob das Gewässer, an dem ihn Hagen „durch das Zeichen hindurch mit dem Speer traf“, wie es in Strophe 981 heißt, tatsächlich in Odins Wald zu suchen ist, hat schon Generationen von Gelehrten und Lokalpatrioten beschäftigt. Wenn schon das Gebirge als der edlen Recken liebstes Jagdrevier genannt wird, kann sich Siegfried dann hier nicht auch von seiner verwundbarsten Stelle gezeigt haben?</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Odenwald (kommt der Name tatsächlich von Odin?)<br />
sucht die FAZ wandernd Spuren der Nibelungensage<br />
<br />
aus dem Link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Ob das Gewässer, an dem ihn Hagen „durch das Zeichen hindurch mit dem Speer traf“, wie es in Strophe 981 heißt, tatsächlich in Odins Wald zu suchen ist, hat schon Generationen von Gelehrten und Lokalpatrioten beschäftigt. Wenn schon das Gebirge als der edlen Recken liebstes Jagdrevier genannt wird, kann sich Siegfried dann hier nicht auch von seiner verwundbarsten Stelle gezeigt haben?</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sprache als Identifikationsmerkmal]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12979</link>
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 16:20:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12979</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe mal wieder ins nirwana gespickt (Balduin ist Schuld!) und dort wird die Sprache als Identifikatinsmerkmal im HRR verneint.<br />
So schreibt ausgerechnet ein früher hier häufiger Schreiber, dass sich ein Schwabe aus Ravensburg, ein Niederbayer, ein Kölner und ein Friese nicht oder nur schwer verständigen konnten.<br />
<br />
DAS ist PILLEPALLE!<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
<br />
Da werden Entwicklungen der letzten 1-2 Jahrhunderte auf das Mittelalter übertragen.<br />
Die Sprachen jedoch haben sich über die Jahrtausende auseinander entwickelt, nicht aufeinander zu!<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
Sonst würden die ganzen Sprachtheorien von Indoeuropäisch angefangen auch überhaupt nicht stimmen<br />
Die Lautverschiebungen die insbesondere im Deutschen zur "Außeinanderentwicklung" führten, haben sich im Laufe der Zeit "eingeschlichen"<br />
<br />
Die Franken zu Zeiten der Merowinger und Karolinger haben zu Verhandlungen mit Schweden keineswegs einen Dolmetscher benötigt, jedenfalls wird niemals von einem solchen berichtet!<br />
Bei Verhandlungen mit Römern und Slawen dagegen ständig!<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
<br />
ERGO: Die Sprache als Identifikationsmerkmal im HRR ist sehr wohl gegeben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe mal wieder ins nirwana gespickt (Balduin ist Schuld!) und dort wird die Sprache als Identifikatinsmerkmal im HRR verneint.<br />
So schreibt ausgerechnet ein früher hier häufiger Schreiber, dass sich ein Schwabe aus Ravensburg, ein Niederbayer, ein Kölner und ein Friese nicht oder nur schwer verständigen konnten.<br />
<br />
DAS ist PILLEPALLE!<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
<br />
Da werden Entwicklungen der letzten 1-2 Jahrhunderte auf das Mittelalter übertragen.<br />
Die Sprachen jedoch haben sich über die Jahrtausende auseinander entwickelt, nicht aufeinander zu!<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
Sonst würden die ganzen Sprachtheorien von Indoeuropäisch angefangen auch überhaupt nicht stimmen<br />
Die Lautverschiebungen die insbesondere im Deutschen zur "Außeinanderentwicklung" führten, haben sich im Laufe der Zeit "eingeschlichen"<br />
<br />
Die Franken zu Zeiten der Merowinger und Karolinger haben zu Verhandlungen mit Schweden keineswegs einen Dolmetscher benötigt, jedenfalls wird niemals von einem solchen berichtet!<br />
Bei Verhandlungen mit Römern und Slawen dagegen ständig!<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
<br />
ERGO: Die Sprache als Identifikationsmerkmal im HRR ist sehr wohl gegeben!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Germanische Monatsnamen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10112</link>
			<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 10:11:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10112</guid>
			<description><![CDATA[Die letzten Tage hat man ja nun die neuen Kalender an die Wand genagelt <img src="images/smilies/new/smile.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> der einen oder anderen wird auch noch einer dieser alten "Bauern"-Kalender hereingeschneit sein.<br />
Diese enthalten mancherlei wissenswertes, wie Mondaufgang, Sonnenuntergang usw. manches mir unerklärliche, wie manche Tage besonders zur Metallreinigung geeignet sein sollen usw. usf.<br />
<br />
Und neben diesen allerlei Informationen, relevant oder auch nicht, kann man noch manchmal die "altdeutschen" oder "altgermanischen" Monatsnamen lesen.<br />
Wobei diese Namen überaus differieren, was mich nun veranlasst hat, der Sache mal auf den Grund zu gehen. Dies zumindest zu versuchen.<br />
<br />
Das Wichtigste zuerst.<br />
Es gab keine "altgermanischen Monatsnamen" dem Germanen war die Einteilung eines Jahres in 12 Monate fremd. <br />
Was da an Namen rumschwirrt geht auf Karl den Großen zurück, der seinen Untertanen mit germanischen Wurzeln den "römischen" Kalender nahebringen wollte.<br />
Überliefert durch seinen Biografen Einhard.<br />
wintarmanoth, hornung, lenzinmanoth, ostarmanoth, winnemanoth, brachmanoth, hewimanoth, aranmanoth, witumanoth, windumemanoth, herbistmanoth und heilagmanoth.<br />
<br />
Zu den "altdeutschen" Monatsnamen,frühneuzeitlich, spätmittelalterlich, - da gibt es hunderte, buchstäblich.<br />
Vermutlich hat da jedes "Kirchspiel" eigene erfunden. Daher die vielen Unterschiedlichen.<br />
<br />
Interessant ist, der "Hornung" für den Februar ist mehr oder weniger unumstritten.<br />
ABER: als ich da jetzt recherchiert habe, hat es mir "nicht mehr getan" von Seiten die ernst genommen werden will, ist da zu lesen:<br />
Niederdeutsch ist das unehelich Kind, "da in einer Ecke gezeugt" Ecke=Horn  ein Hornung (kann ja sein, weiß ich nicht) die unehelichen Kinder kommen ja meist etwas zu kurz... und der Monat Februar ist ja auch kürzer.... deshalb heißt der Hornung.......<br />
soweit eine "wissenschaftliche" Begründung.<br />
<br />
Aber mal ehrlich, ganz unwissenschaftlich, da ist einem oder gar mehreren die "Wissenschaft" auf den Hormonen durchgegangen.<br />
Auf schwäbisch: saudomms Gschwätz<br />
<br />
Mein Großvater hat den Hornung nämlich so erklärt, im Winter verlieren Hirsch und Rehböcke die Geweihe, und dieses "Horn" war und ist ein gesuchter Rohstoff für Messerhefte und allerlei Gebrauchsgegenstände.<br />
Deshalb hat die Bevölkerung dieses "Horn" in den Wälder gesucht.<br />
Ergo: Wenn die Hirsche die Hörner verlieren ist Hornung! <br />
Und das halte ich für eine zutreffende Erklärung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die letzten Tage hat man ja nun die neuen Kalender an die Wand genagelt <img src="images/smilies/new/smile.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> der einen oder anderen wird auch noch einer dieser alten "Bauern"-Kalender hereingeschneit sein.<br />
Diese enthalten mancherlei wissenswertes, wie Mondaufgang, Sonnenuntergang usw. manches mir unerklärliche, wie manche Tage besonders zur Metallreinigung geeignet sein sollen usw. usf.<br />
<br />
Und neben diesen allerlei Informationen, relevant oder auch nicht, kann man noch manchmal die "altdeutschen" oder "altgermanischen" Monatsnamen lesen.<br />
Wobei diese Namen überaus differieren, was mich nun veranlasst hat, der Sache mal auf den Grund zu gehen. Dies zumindest zu versuchen.<br />
<br />
Das Wichtigste zuerst.<br />
Es gab keine "altgermanischen Monatsnamen" dem Germanen war die Einteilung eines Jahres in 12 Monate fremd. <br />
Was da an Namen rumschwirrt geht auf Karl den Großen zurück, der seinen Untertanen mit germanischen Wurzeln den "römischen" Kalender nahebringen wollte.<br />
Überliefert durch seinen Biografen Einhard.<br />
wintarmanoth, hornung, lenzinmanoth, ostarmanoth, winnemanoth, brachmanoth, hewimanoth, aranmanoth, witumanoth, windumemanoth, herbistmanoth und heilagmanoth.<br />
<br />
Zu den "altdeutschen" Monatsnamen,frühneuzeitlich, spätmittelalterlich, - da gibt es hunderte, buchstäblich.<br />
Vermutlich hat da jedes "Kirchspiel" eigene erfunden. Daher die vielen Unterschiedlichen.<br />
<br />
Interessant ist, der "Hornung" für den Februar ist mehr oder weniger unumstritten.<br />
ABER: als ich da jetzt recherchiert habe, hat es mir "nicht mehr getan" von Seiten die ernst genommen werden will, ist da zu lesen:<br />
Niederdeutsch ist das unehelich Kind, "da in einer Ecke gezeugt" Ecke=Horn  ein Hornung (kann ja sein, weiß ich nicht) die unehelichen Kinder kommen ja meist etwas zu kurz... und der Monat Februar ist ja auch kürzer.... deshalb heißt der Hornung.......<br />
soweit eine "wissenschaftliche" Begründung.<br />
<br />
Aber mal ehrlich, ganz unwissenschaftlich, da ist einem oder gar mehreren die "Wissenschaft" auf den Hormonen durchgegangen.<br />
Auf schwäbisch: saudomms Gschwätz<br />
<br />
Mein Großvater hat den Hornung nämlich so erklärt, im Winter verlieren Hirsch und Rehböcke die Geweihe, und dieses "Horn" war und ist ein gesuchter Rohstoff für Messerhefte und allerlei Gebrauchsgegenstände.<br />
Deshalb hat die Bevölkerung dieses "Horn" in den Wälder gesucht.<br />
Ergo: Wenn die Hirsche die Hörner verlieren ist Hornung! <br />
Und das halte ich für eine zutreffende Erklärung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[1. Buch Abrogans in althochdeutsch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9649</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 20:34:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9649</guid>
			<description><![CDATA[Im 8. Jh. wurde in Südtirol ein Lateinisches Synonymwörterbuch zu einem Deutsch-Lateinischen Wörterbuch umgeschrieben/ergänzt. Es handelte sich um oberdeutsches Althochdeutsch.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abrogans" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Abrogans</a><br />
<br />
Damit existierte das Deutsche Volk also schon im 8. Jh..<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im 8. Jh. wurde in Südtirol ein Lateinisches Synonymwörterbuch zu einem Deutsch-Lateinischen Wörterbuch umgeschrieben/ergänzt. Es handelte sich um oberdeutsches Althochdeutsch.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abrogans" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Abrogans</a><br />
<br />
Damit existierte das Deutsche Volk also schon im 8. Jh..<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gewerbegebiet Coswig.]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9554</link>
			<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 21:51:48 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9554</guid>
			<description><![CDATA[Bei Coswig im heutigen Sachsen wird ein Gewerbegebiet ausgegraben, in welchem bisher Funde aus 450 vor Chr. bis 900 nach Chr. gefunden wurden. Normalerweise haben dort Hermunduren der Eisenzeit ihren Unterhalt mit Eisenverarbeitung und Kalk brennen verdient. Es reicht in die Zeit hinein, in der angeblich die Germanen abgewandert sein sollen. Die Häuser sind abgebrannt.<br />
<br />
<a href="https://www.mz-web.de/wittenberg/sensation-zwischen-wittenberg-und-coswig-archaeologen-finden-eisenzeit-gewerbepark-32362004?fbclid=IwAR0gYxHflrFGe9QEJWJkfcRbEAkoHYQoFEUNps6DcxzZOrOsxXp9SbiDhe0" target="_blank">https://www.mz-web.de/wittenberg/sensati...Xp9SbiDhe0</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei Coswig im heutigen Sachsen wird ein Gewerbegebiet ausgegraben, in welchem bisher Funde aus 450 vor Chr. bis 900 nach Chr. gefunden wurden. Normalerweise haben dort Hermunduren der Eisenzeit ihren Unterhalt mit Eisenverarbeitung und Kalk brennen verdient. Es reicht in die Zeit hinein, in der angeblich die Germanen abgewandert sein sollen. Die Häuser sind abgebrannt.<br />
<br />
<a href="https://www.mz-web.de/wittenberg/sensation-zwischen-wittenberg-und-coswig-archaeologen-finden-eisenzeit-gewerbepark-32362004?fbclid=IwAR0gYxHflrFGe9QEJWJkfcRbEAkoHYQoFEUNps6DcxzZOrOsxXp9SbiDhe0" target="_blank">https://www.mz-web.de/wittenberg/sensati...Xp9SbiDhe0</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Menschenopfer bei Aarhus]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8576</link>
			<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 18:33:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8576</guid>
			<description><![CDATA[Studenten fanden bei Aarhus ein Massengrab mit Menschenopfern. Etwa 1000 junge Männer waren rituell getötet worden.<br />
Es stellte sich heraus, das die Männer aus dem Oslofjord stammten. Eine Invasionsarmee hatte bei Aarhus mehrere Niederlagen erlitten. Die Kriegsgefangenen und ihre Waffen wurden den Göttern geopfert.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/germanischer-goetterkult-das-geheimnis-der-geopferten-armee-a-647876.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...47876.html</a><br />
<br />
Ob der Stamm bei Aarhus daraufhin o. vorher auch die Region von Oslo heimsuchte, wurde nicht untersucht. Vermutlich handelte es sich um die Jüten, die auch das Gebiet der Kimbern übernommen hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Studenten fanden bei Aarhus ein Massengrab mit Menschenopfern. Etwa 1000 junge Männer waren rituell getötet worden.<br />
Es stellte sich heraus, das die Männer aus dem Oslofjord stammten. Eine Invasionsarmee hatte bei Aarhus mehrere Niederlagen erlitten. Die Kriegsgefangenen und ihre Waffen wurden den Göttern geopfert.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/germanischer-goetterkult-das-geheimnis-der-geopferten-armee-a-647876.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...47876.html</a><br />
<br />
Ob der Stamm bei Aarhus daraufhin o. vorher auch die Region von Oslo heimsuchte, wurde nicht untersucht. Vermutlich handelte es sich um die Jüten, die auch das Gebiet der Kimbern übernommen hatten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Versuch eines Diskussions-Starts: Was war der Heilige Gral ?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8173</link>
			<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 17:47:17 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8173</guid>
			<description><![CDATA[Versuch eines Diskussions-Starts: <span style="font-weight: bold;">DER HEILIGE GRAL – was war das ?! <br />
</span><br />
Wie um King Arthur ranken sich auch um den Heiligen Gral im wahren Wortsinn zahllose Legenden, Erzählungen jeglicher Art, wobei die mittelalterlichen Autoren nicht minder zahlreich waren als die späteren selbst ernannten Gralsforscher, besonders die des 19. und 20. Jahrhunderts. Ich habe -zig Bücher zu der, über die Grals-Sage gelesen – und es ist wie bei dem Phänomen Artus: Je mehr ich las, desto verwirrender wurde das Knäuel, das in undurchsichtiger Weise „Märchen“ mit Realität (?) in nahezu konträrer Weise kombinierte.<br />
Nimmt man die klugen oder auch nicht klugen Werke von Grals-Forschern hinzu, so kapituliere zumindest ich vor der Vielzahl unterschiedlichster „Wahrheiten“.<br />
<br />
Was war der Gral ? Ein Kelch, ein Becher, ein (laut irischer Sage) sich mit Nahrung füllender Wunderkessel ? Wusch Jesus seine Hände darin beim letzten Abendmahl, oder fing Joseph von Arimathia, ein heimlicher Jünger Jesu, dessen Blut darin auf, nachdem er am Kreuze befestigt war ? Ist der Gral überhaupt ein Gefäß oder etwas völlig anderes ? Ein Stein, wie vielfach behauptet ?Welche Wunderwirkungen vollbrachte er,  falls er dies überhaupt tat ?<br />
Was bedeutet eigentlich „Gral“ ? Was steckt etymologisch hinter dem Begriff ? Eindeutig ? Nein – überhaupt nicht ! Ich biete aus entsprechenden Wörterbüchern (deutsch wie französisch wie altromanisch wie altspanisch) die unterschiedlichsten Schreibweisen an (von Bedeutungen / Übersetzungen gar nicht zu reden): Gral (W.v. Eschenbach) / „Conte de Graal“ (Chretien de Troyes) / greal / grasal / grazal / gresal / grazau / grail / grassalo / garalis / gradalis... ich hätte noch mehr zu bieten !<br />
<br />
Nochmals: Was war der Gral ?<br />
„...daz was ein dinc, daz hiez der Gral,<br />
erden wunsches überwal...“<br />
„...er heißet lapsit exillis<br />
der stein ist ouch genannt der gral...“<br />
(aus Eschenbachs „Parzival“)<br />
<br />
Wer waren die ersten Autoren mit und nach Chretien de Troyes und Eschenbach, die sich mit dem ominösen Heiligtum (?) befassten ? Warum schrieben sie – allen Berühmtheiten voran  Robert de Boron, Gautier de Dourdan, Manessier und Herbert von Mostreeuil – so Unterschiedliches ?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Man sehe mir meine Gedankenfetzen nach. Dies ist keine chronolgische Abhandlung, sondern ein spontanes brainstorming, ein Komplex an Fragen, auf die ich gern Antworten hätte. </span> Wer waren die Gralsritter (tatsächlich) ? Welche bedeutende (?) Rolle spielte speziell Gauwein / Gawain, King Arthur's Neffe ? Wo ist der Gral, was immer er darstellt ? Im Angebot sind Glastonbury / Ross(e)lyn Church (Edinburgh) / Schottland generell / der Wildenberg (Wildenburg / Odenwald) / die Stadt Troyes – logo ! - / der Montsegur (Südfrankreich) / die Gesamtheit der Pyrenäen	/ der Templerberg Montrial de Sos / der Berg Zion / der Berg Sinai / Jerusalem und und und und....<br />
<br />
Apropos Templer: Welche KONKRETE Kausalität besteht zwischen ihnen und dem Gral, von dem NIEMAND weiß, was er ist ?<br />
Welcher Zusammenhang besteht zwischen all' dem oben Genannten und den Kartharern ???<br />
<br />
Fragen über Fragen.......<br />
<br />
Ein erholsames Rest-Wochende wünscht <br />
<br />
<br />
upuaut3 !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Versuch eines Diskussions-Starts: <span style="font-weight: bold;">DER HEILIGE GRAL – was war das ?! <br />
</span><br />
Wie um King Arthur ranken sich auch um den Heiligen Gral im wahren Wortsinn zahllose Legenden, Erzählungen jeglicher Art, wobei die mittelalterlichen Autoren nicht minder zahlreich waren als die späteren selbst ernannten Gralsforscher, besonders die des 19. und 20. Jahrhunderts. Ich habe -zig Bücher zu der, über die Grals-Sage gelesen – und es ist wie bei dem Phänomen Artus: Je mehr ich las, desto verwirrender wurde das Knäuel, das in undurchsichtiger Weise „Märchen“ mit Realität (?) in nahezu konträrer Weise kombinierte.<br />
Nimmt man die klugen oder auch nicht klugen Werke von Grals-Forschern hinzu, so kapituliere zumindest ich vor der Vielzahl unterschiedlichster „Wahrheiten“.<br />
<br />
Was war der Gral ? Ein Kelch, ein Becher, ein (laut irischer Sage) sich mit Nahrung füllender Wunderkessel ? Wusch Jesus seine Hände darin beim letzten Abendmahl, oder fing Joseph von Arimathia, ein heimlicher Jünger Jesu, dessen Blut darin auf, nachdem er am Kreuze befestigt war ? Ist der Gral überhaupt ein Gefäß oder etwas völlig anderes ? Ein Stein, wie vielfach behauptet ?Welche Wunderwirkungen vollbrachte er,  falls er dies überhaupt tat ?<br />
Was bedeutet eigentlich „Gral“ ? Was steckt etymologisch hinter dem Begriff ? Eindeutig ? Nein – überhaupt nicht ! Ich biete aus entsprechenden Wörterbüchern (deutsch wie französisch wie altromanisch wie altspanisch) die unterschiedlichsten Schreibweisen an (von Bedeutungen / Übersetzungen gar nicht zu reden): Gral (W.v. Eschenbach) / „Conte de Graal“ (Chretien de Troyes) / greal / grasal / grazal / gresal / grazau / grail / grassalo / garalis / gradalis... ich hätte noch mehr zu bieten !<br />
<br />
Nochmals: Was war der Gral ?<br />
„...daz was ein dinc, daz hiez der Gral,<br />
erden wunsches überwal...“<br />
„...er heißet lapsit exillis<br />
der stein ist ouch genannt der gral...“<br />
(aus Eschenbachs „Parzival“)<br />
<br />
Wer waren die ersten Autoren mit und nach Chretien de Troyes und Eschenbach, die sich mit dem ominösen Heiligtum (?) befassten ? Warum schrieben sie – allen Berühmtheiten voran  Robert de Boron, Gautier de Dourdan, Manessier und Herbert von Mostreeuil – so Unterschiedliches ?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Man sehe mir meine Gedankenfetzen nach. Dies ist keine chronolgische Abhandlung, sondern ein spontanes brainstorming, ein Komplex an Fragen, auf die ich gern Antworten hätte. </span> Wer waren die Gralsritter (tatsächlich) ? Welche bedeutende (?) Rolle spielte speziell Gauwein / Gawain, King Arthur's Neffe ? Wo ist der Gral, was immer er darstellt ? Im Angebot sind Glastonbury / Ross(e)lyn Church (Edinburgh) / Schottland generell / der Wildenberg (Wildenburg / Odenwald) / die Stadt Troyes – logo ! - / der Montsegur (Südfrankreich) / die Gesamtheit der Pyrenäen	/ der Templerberg Montrial de Sos / der Berg Zion / der Berg Sinai / Jerusalem und und und und....<br />
<br />
Apropos Templer: Welche KONKRETE Kausalität besteht zwischen ihnen und dem Gral, von dem NIEMAND weiß, was er ist ?<br />
Welcher Zusammenhang besteht zwischen all' dem oben Genannten und den Kartharern ???<br />
<br />
Fragen über Fragen.......<br />
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Ein erholsames Rest-Wochende wünscht <br />
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upuaut3 !]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Literatur zur King Arthur-Gesamt-Thematik]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8078</link>
			<pubDate>Fri, 18 May 2018 16:22:43 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8078</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">„Nachschlag“ zu King Arthur: Literatur-Auswahl<br />
</span><br />
Verwendete / empfohlene / weiterführende Literatur:<br />
<br />
1. Autoren-Kollektiv, „Mythologie – Götter, Helden, Mythen“, München 2004<br />
<br />
2. Jennifer Westwood, „The Atlas of Mysterious Places“, London 1987<br />
<br />
3. Arthur Cotterell, „The illustrated encyclopedia of myths &amp; legends“, London 1989<br />
<br />
4. Autoren-Kollektiv, „Myths and Legends“, London 1985<br />
<br />
5. Neil Philip, „The illustrated book of myths, tales and legends of the world“, London 1997<br />
<br />
6. E. van Zandt / R. Stemman, „Mysteries of the Lost Lands“, London 1976<br />
<br />
7. James Dyer, „Archeology in England and Wales“, Alesbury 1985<br />
<br />
8. Jaquetta Hawkes, „The Shell Guide to British Archeoology“, London 1996<br />
<br />
9. Klaus Richter, „Mit dem Wohnmobil durch Schottland“, Stuttgart 1996<br />
<br />
10. Pete Williams, „The Rosslyn Church and the Holy Grail“, Edinborourgh 2003<br />
<br />
11. Geoffrey Ashe, „Kelten, Druiden und King Arthur“, Düsseldorf / Zürich 2000<br />
<br />
12. Norma Lorre Goodrich, „King Arthur“, London 1989<br />
<br />
13. Norma Lorre Goodrich, Guinivere“, London 1994<br />
<br />
14. Elisabeth Jenkins, „The Mystery of King Arthur“, London 1975<br />
<br />
15. M. Baigent u.a., „The Holy Blood and The Holy Grail“, London 1982<br />
<br />
16. Keithh Leidler, „Das Haupt Gottes – der Stamm Davids, die Templer und die wahre Natur des Heiligen Grals“, Bern / München / Wien 1999<br />
<br />
17. Frank Teichmann, „Der Mensch und sein Tempel – Megalithkultur in Irland, England und der Bretagne“, Darmstadt 1999  <br />
<br />
18. „Die Abtei von Glastonbury / The Isle of Avalon“, Cambridge 2006<br />
<br />
19. John Matthews, „King Arthur – Krieger eines dunklen Zeitalters und mythischer Held“, Uhlstätt 2005<br />
<br />
20. Johannes und Peter Fiebag, „Die Entdeckung des Grals“, München 1989<br />
<br />
21. Manfred Dimde, „Die Gralsverschwörung“, Niedernhausen 1997<br />
<br />
22. I. Wunn, P. Urban, C. Klein, „Götter, Gene, Genesis – Die Biologie der Religionsentstehung“, Berlin / Heidelberg 2015<br />
<br />
23. Joachim Bumke, „Wolfram von Eschenbach“, Stuttgart 2004<br />
<br />
24. Dieter Kühn, „Der 'Parzeval' des Wolfram von Eschenbach“, Frankfurt / Main 2006<br />
<br />
25. C. Güterbock, „Eschenbachs 'Pazival' – Geschichte der Burg Wildenberg / Amorbach“, Breuberg-Neustadt 2005<br />
<br />
26. Frenzel, „Daten deutscher Dichtung, Bd. 1“, München 2007<br />
<br />
<br />
<br />
27. <span style="font-weight: bold;">DVD (!!)</span>: „König Arthur – Auf den Spuren einer Legende (König Arthur, Camelot, Merlin“), Warner Brothers, o.J., 144 min, <br />
Bestell-Nr.: 9710995 <br />
<br />
28.<span style="font-weight: bold;"> DVD (!!)</span>: „Arthur – Myth and Reality – An Insight into the Legend of King Arthur“, Pegasus Entertainement 2005<br />
<br />
<br />
und viele andere mehr....<br />
<br />
<br />
<br />
Frohe Pfingsten wünscht upuaut3 .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">„Nachschlag“ zu King Arthur: Literatur-Auswahl<br />
</span><br />
Verwendete / empfohlene / weiterführende Literatur:<br />
<br />
1. Autoren-Kollektiv, „Mythologie – Götter, Helden, Mythen“, München 2004<br />
<br />
2. Jennifer Westwood, „The Atlas of Mysterious Places“, London 1987<br />
<br />
3. Arthur Cotterell, „The illustrated encyclopedia of myths &amp; legends“, London 1989<br />
<br />
4. Autoren-Kollektiv, „Myths and Legends“, London 1985<br />
<br />
5. Neil Philip, „The illustrated book of myths, tales and legends of the world“, London 1997<br />
<br />
6. E. van Zandt / R. Stemman, „Mysteries of the Lost Lands“, London 1976<br />
<br />
7. James Dyer, „Archeology in England and Wales“, Alesbury 1985<br />
<br />
8. Jaquetta Hawkes, „The Shell Guide to British Archeoology“, London 1996<br />
<br />
9. Klaus Richter, „Mit dem Wohnmobil durch Schottland“, Stuttgart 1996<br />
<br />
10. Pete Williams, „The Rosslyn Church and the Holy Grail“, Edinborourgh 2003<br />
<br />
11. Geoffrey Ashe, „Kelten, Druiden und King Arthur“, Düsseldorf / Zürich 2000<br />
<br />
12. Norma Lorre Goodrich, „King Arthur“, London 1989<br />
<br />
13. Norma Lorre Goodrich, Guinivere“, London 1994<br />
<br />
14. Elisabeth Jenkins, „The Mystery of King Arthur“, London 1975<br />
<br />
15. M. Baigent u.a., „The Holy Blood and The Holy Grail“, London 1982<br />
<br />
16. Keithh Leidler, „Das Haupt Gottes – der Stamm Davids, die Templer und die wahre Natur des Heiligen Grals“, Bern / München / Wien 1999<br />
<br />
17. Frank Teichmann, „Der Mensch und sein Tempel – Megalithkultur in Irland, England und der Bretagne“, Darmstadt 1999  <br />
<br />
18. „Die Abtei von Glastonbury / The Isle of Avalon“, Cambridge 2006<br />
<br />
19. John Matthews, „King Arthur – Krieger eines dunklen Zeitalters und mythischer Held“, Uhlstätt 2005<br />
<br />
20. Johannes und Peter Fiebag, „Die Entdeckung des Grals“, München 1989<br />
<br />
21. Manfred Dimde, „Die Gralsverschwörung“, Niedernhausen 1997<br />
<br />
22. I. Wunn, P. Urban, C. Klein, „Götter, Gene, Genesis – Die Biologie der Religionsentstehung“, Berlin / Heidelberg 2015<br />
<br />
23. Joachim Bumke, „Wolfram von Eschenbach“, Stuttgart 2004<br />
<br />
24. Dieter Kühn, „Der 'Parzeval' des Wolfram von Eschenbach“, Frankfurt / Main 2006<br />
<br />
25. C. Güterbock, „Eschenbachs 'Pazival' – Geschichte der Burg Wildenberg / Amorbach“, Breuberg-Neustadt 2005<br />
<br />
26. Frenzel, „Daten deutscher Dichtung, Bd. 1“, München 2007<br />
<br />
<br />
<br />
27. <span style="font-weight: bold;">DVD (!!)</span>: „König Arthur – Auf den Spuren einer Legende (König Arthur, Camelot, Merlin“), Warner Brothers, o.J., 144 min, <br />
Bestell-Nr.: 9710995 <br />
<br />
28.<span style="font-weight: bold;"> DVD (!!)</span>: „Arthur – Myth and Reality – An Insight into the Legend of King Arthur“, Pegasus Entertainement 2005<br />
<br />
<br />
und viele andere mehr....<br />
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<br />
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Frohe Pfingsten wünscht upuaut3 .]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[King Arthur - das ungelöste Rätsel...]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8077</link>
			<pubDate>Wed, 16 May 2018 13:19:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8077</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">King Arthur – das ungelöste Rätsel zwischen Mystik, Mythos und Historie<br />
</span><br />
Vorab:<br />
Schon als Knäblein - das liegt diverse Jahrzehnte zurück – interessierte ich mich für die sagenhafte Gestalt des Königs Artus und las viel über ihn. Irgendwann nach dem Millenium besuchte ich bekannte Stätten kreuz und quer durch GB, bzw. versuchte, ihnen nahe zu kommen (z.B. in (!) walisische Klöster). Daraus entstand (2008) ein Vortrag, den ich hier auszugsweise wiedergebe, wobei ich wegen des Extraktes viele syntaktische Veränderungen - radikale inhaltliche Kürzungen ohnehin – vornehmen musste...<br />
<br />
- - - - -<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">PROLOG</span><br />
<br />
<br />
Um mit der Tür ins Haus zu fallen: Die Entstehungsgeschichten, die sich um den sagenhaften König ranken – also nicht diesen selbst, sondern die Legenden – , assoziiere ich stets mit dem schier unglaublichen Konglomerat an Erzählungen, die die Grundlage der Bibel bilden: ein unübersichtliches Knäuel von Abhandlungen, die  in verschiedenen Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen in verschiedenen Sprachen von verschiedenen „Autoren“ zusammengetragen und verfasst wurden. Die Bibel ist weltweit ein einzigartiges Sammelsurium aus fast zahllosen Geschichten, die immer einem steten Wandel unterzogen waren und sind. Der jeweilige Zeitgeist und teilweise arg willkürliche, subjektive Übersetzungen prägen der Inhalt der Heiligen Schrift: Sie wurde in etwa 300 (!!) Sprachen übersetzt, allein das Neue Testament in weitere 800 (!). Das ursprüngliche AT erschien zunächst in hebräischer, dann in aramäischer Sprache;  das NT wurde vorerst auf Griechisch verfasst..<br />
Die Urschriften der Bibel: Ließe sich denn nicht durch sie  ein so genanntes Original ableiten ?! Nein !! Denn allen Besserwissern zum Trotz gibt es es keine Urschrift; selbst die Qumram-Rollen sind Abschriften. Wer sich also einmal in ein Bibelstudium stürzt aus welchen Gründen auch immer –  ich verglich einst schwerpunktmäßig elf Bibeln  aus sechs Jahrhunderten  (Näheres dazu gern irgendwann irgendwo) - , wird sich in ein Labyrinth begeben, dem zu entkommen mit Problemen  behaftet sein dürfte.<br />
<br />
Ähnlich erging es mir, als ich vor Jaaahren als Interessent weltweiter Mythen mich der Herausforderung stellte, Näheres über den tatsächlichen King Arthur  zu eruieren, genauer gesagt: die Wahrheit über diese legendäre Gestalt !<br />
Welche Blauäugigkeit nur hatte sich meiner bemächtigt, als ich dieses Ansinnen an mich selbst stellte ?!<br />
Wenn wir von alten Quellen lesen oder hören, die sich mit King Arthur beschäftigen,  so sind deren Schreiber keineswegs Historiker im heutigen Sinne, sondern Märchen- und Sagen-Erzähler  sowie Roman-Autoren ihrer Zeit, denen es nicht auf Authentizität, sondern auf Verherrlichung, auf Popularisierung, auf Romantisierung eines schon bestehenden nebulösen Mythos ankam.<br />
<br />
Die ersten nachweisbaren (!!) Texte über den König stammen von den walisischen Mönchen Gildas, 6. Jhdt., und Nennius, 9. Jhdt..<br />
Hinzu kommen die umfassenden Werke  von Geoffrey of Monmouth, ebenfalls aus Wales, aus dem 12. Jhdt., in dessen lateinisch verfasstem Opus „Die Geschichte der britannischen Könige“ alle möglichen bisherigen Bruchstücke von Arthur-Erzählungen zu einer wunderschönen Doku-Soap-Opera verwoben wurden.<br />
Der Franzose Chretien de Troyes, 12. Jhdt., war es, der den Round Table „erfand“, den Heroen Lancelot, das rätselhafte Camelot, die Dame vom See, und der die ganze Story nach Frankreich verlegte. Fast zeitgleich entstand das opus magnum des Deutschen Wolfram von Eschenbach, „Parzival“. (Über den MA-Autor sagt einer der bekanntesten Wolfram-Forscher, Prof. Bumke, lapidar: „Über Eschenbach gibt es keine historischen Zeugnisse.“ („Wolfram von Eschenbach“, Stuttgart 2004) ) <br />
Nimmt man nun noch den berühmtesten King Arthur-Berichterstatter, Sir Thomas Malory, 16. Jhdt., hinzu, der aus dem Netzwerk vergangener Episoden ein neues, erneut überhöht romantisierendes, völlig verfälschendes Werk schuf (weil seiner Zeit, seinem Zeitgeist angepasst: Er schien die Artus-Sage in die spätmittelalterliche Ritterzeit verlegt zu haben.), so werden die Irritationen, ja: Verwirrungen des um Wahrheit bemühten Laien-Forschers - meine - eher größer als geringer !<br />
Liest man Malory, so wäre es damit vergleichbar, dass man Karl May läse, um wahrhaft Authentisches über die „Indianer“ Nordamerikas zu erfahren.<br />
Käme jetzt der große Aufschrei: „Aber es gibt doch moderne Arthur-Forschung – und nicht nur die des frühen und ausgehenden Mittelalters sowie der beginnenden Neuzeit !!“, so ist dem entgegenzuhalten, dass unsere  - jetzige – Forschung großenteils fatalerweise auf eben den Fantasien von Sir Malory basiert, dessen Quellen-Fundament wiederum die Werke des südostwalisischen Mönches Monmouth waren ! Wo also ist überhaupt – sofern möglich – Wahrheit zu finden ? ??!! Immerhin tröste ich mich damit, dass ich mich auf der Suche nach Wahrem durch 23 angebliche oder tatsächliche (Fach-)Bücher kämpfte, deren Inhalt – logo ! - teilweise geradezu Konträres aufbot.<br />
<br />
Das Mindeste, das ich tun konnte und musste, ist / war, ein wenig „vor Ort“ zu recherchieren, was ich vor Jaaahren dann auch tat, beginnend selbstverständlich in Tintagel, wo meine extreme Höhenangst bereits ein erstes Hindernis war: der schmale Steg – mit gutem Willen als Mini-Brücke zu bezeichnen – vom „Festland“ zu dem allein stehenden Burgfelsen. 30 Schritte Todesangst...<br />
Und vom Südwesten Englands ging's über Glastonbury gen Nor-Nord-Ost in Richtung Südost-Schottland...<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">DAS   FRAGEZEICHEN   KING   ARTHUR</span><br />
<br />
Man lese zehn Bücher über die Artus-Sage sowie alles mit ihr Zusammenhängende und dürfte zumindest fünf verschiedene Antworten erhalten.<br />
„In England excavators continue to search for evidence of the existance of the legendary british hero, King Arthur.“ (Zandt / Stemman, „Mysteries of the Lost Lands“, London 1996)<br />
„Arthur was probably  a fifth- or sixth-century romanised celtic-british chieftain around whom a cycle of heroic tales has been collected.“ (Cotterall, „Myths and Legends“, London 1989)<br />
Zahlreiche weitere Zitate könnten die verständliche Unsicherheit von Historikern gegenüber Arthur belegen.<br />
<br />
Der König war diversen Sagen zufolge von einem unbekannten Vater gezeugt und von dem ebenfalls geheimnisumwobenen Zauberer Merlin, halb Druide, halb Christ, an der südwestenglischen Felsenküste in einer Höhle gefunden worden.<br />
Wer aber genau waren die Druiden ?? Fragen über Fragen...  Keltische Priester, die in verschiedenen Bereichen (u.a. Ackerbau, Viehzucht, Architektur, Astronomie, Medizin...) Geniales vollbrachten. Unmöglich, im Rahmen dieser Abhandlung auf die Geheimnisse der Druiden einzugehen. <br />
 <br />
Hier ist der Vater unbekannt, dort ist  es King Uther of Pendragon (walisisch-keltisch: Kopf / Häuptling des Roten Drachen).<br />
Wie auch immer: Arthur stieg – entsprechend wiederum anderen „Berichten“ - zu einem mächtigen keltischen Stammesfürsten auf und wurde dank seines Zauberschwertes Excalibur später König von Britannien.<br />
<br />
Über eine Ahnenliste, einen Stammbaum verfügte Arthur nicht, sodass wir uns auf  Erzählungen von Monmouth, der besagten Abenteuer-Roman um den Herrscher  schuf, und Sir Malory, der vier Jahrhunderte nach Monmouth gelebt hatte, verlassen müssen.<br />
War Arthur ein dux bellurum, ein römischer Feldherr ?<br />
War er selbst der römische Offizier Ambrosius ?<br />
Unterwarf er tatsächlich Irland und später Island  und war er tatsächlich Gründer eines legendären Ritterordens ?<br />
Die klarste und deprimierendste Antwort liefert immer noch  Dan Shaldrake, einer der bekanntesten Artus-Forscher Englands: „Wir haben Mühe, irgendwie die  Existenz von Shakespeare zu ergründen ! Wie also sollen wir mit King Arthur umgehen, der knapp 1000 Jahre zuvor gelebt haben mag ?“ (Shaldrake in Geoffrey Ashe, „Kelten, Druiden und King Arthur“, Zürich 2000)<br />
„Jede Gesamtdarstellung, die vor mehr als ungefähr fünf Jahren geschrieben worden ist, ist unvermeidbar veraltet.“, zitiert Frank Teichmann in Bezug auf Britannien den englischen Forscher Colin Renfrew (Teichmann, „Der Mensch und sein Tempel (...)“,  , Darmstadt 1999).<br />
Prof. Nikolay Tolstoy, einer der größten zeitgenössischen Arthur-Experten Englands, wenn nicht gar der größte Artus-Analytiker weltweit, hält die gesamte Sage für ein Bündel  damals populärer Folklore, wie sie der Zeitgeist wünschte.<br />
Wie also soll ein „Normalsterblicher“ aus dem Wust an Literatur Dichtung und Wahrheit herausfiltern ?!?!<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">TINTAGEL, CAMELOT, AVALON<br />
</span><br />
<br />
Etwa 40 Stätten werden in England, Schottland und Wales mit dem Leben und Wirken von King Arthur landläufig eng assoziiert. Noch mehr Plätze, Hügel und andere Orte fanden Archäologen bisher in diesen drei GB-Teilen, die man leicht in Verbindung zu Arthur's  „Regierungs“-Sitz Camelot bringen könnte. <br />
Was war Tintagel tatsächlich, was Camelot, was – sofern vorhanden gewesen – Avalon ? Wer war Merlin ?<br />
„Tintagel“ ist ein Wort des ancient cornish, also der antiken Cornwall-Sprache, etwa übersetzbar als  „Burg / Festung mit kleinem Eingang“. Über diesem geschichtsträchtigen Ort an wilder Küste liegt ebenso der Mantel der nebulösen Vergangenheit wie über Merlin, walisisch Myrdden, dieserm Magier, Begleiter und Berater von King Arthur, dessen Existenz ebenso unsicher ist wie die des Königs selbst. <br />
<br />
Nicht minder irritierend ist Camelot ! Gleichlautende Empfehlung diverser britischer Historiker: „Suchen Sie Camelot auf keiner Landkarte ! Es existiert(e) nirgendwo !“<br />
Dass Camelot überhaupt in den Köpfen der Menschen fest verankert ist, ist Chretien de Troyes  geschuldet, der die gesamte Artus-Camelot-Grals-Handlung nach Frankreich verlegte – der Gral in Rennes-le-Chateau ?? Was ist er überhaupt...?!<br />
Doch Camelot wird natürlich auch im heutigen Großbritannien gesucht. Manche Sagen setzen Camelot mit Tintagel gleich; andere assoziieren es, weil etymologisch nahe liegend, mit Colchester (= Camelodorum), London, Winchester und Chester.. Und dann gibt es einen Ort in  Süd-Schottland namens Camelon – nicht weit entfernt von dem Berg „Arthur's Seat“ südlich von Edinborough, wo sich übrigens auch die bereits erwähnte Rosslyn Church befindet, in der, angeblich erbaut von den Templern,  der Heilige Gral in der Krypta verborgen sein soll.<br />
Nun denn, ich war dort. Die Kirche weist in der Welt einmalige, äußerst mysteriöse (!!)  Verzierungen, besonders Säulen, aus Mauerwerk auf; doch die bescheidene Krypta dürfte kaum ein mögliches Versteck für den Holy Grail sein, nach dem man bekanntlich auch in Jerusalem, auf Oak Island, in den Pyrenäen und selbstverständlich auch in und bei Glastonbury sucht, wo – erneut angeblich – Mönche zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Gebeine von King Arthur und seiner Frau  Guinevere fanden – in der größten Abtei, die das damalige Britannien erbaut hatte.<br />
Wenn man vagen historischen Quellen glauben darf, so war anstelle der heutigen Stadt bereits in prähistorischer Zeit eine Siedlung – und zwar am Meer !! Auch deshalb wird behauptet, , das einstige Glastonbury sei identisch gewesen mit der „Isle of Avalon“, also an eineM oder an eineR See gelegen.<br />
Die Stadt soll so reich, so prachtvoll gewesen sein, dass sie immer als „zweites Rom“ bezeichnet wurde.<br />
Wenn Glastonbury tatächlich mit Avalon identisch war,  war dann nicht auch Avalon mit Camelot identisch ? Die Archäologin Elisabeth Jenkins schreibt in ihrem Werk „The Mystery of King Arthur“, London 1985, apodiktisch: „Glastonbury is Avalon !“.<br />
<br />
Beziehe ich den Glastonbury Tor, den ominösen, auffallenden  Hügel von Glastonbury, in meine Überlegungen ein, so verbleibt mir nur, ein weiteres Mal zu zitieren.  Philips, „The illustrated book of Myths“, London 1997: „Glastonbury Tor in Somerset, southwest England, is believed to be the Isle of Avalon,  where Arthur was buried after the battle of Camlann. It was once surrounded by marches and deep pools.“ <br />
<br />
- - - - -<br />
<br />
Diesem Extrakt eines Vortrags meinerseits folgt im Original ein weiteres Kapitel: „Wolfram von Eschenbachs 'Parzival'“. Das will ich gern auf  Wunsch nachreichen, ebenso natürlich die Liste mit ca. 20 weiteren von mir benutzten, gelesenen, weiterführenden, empfehlenswerten Werken. Direkt zitiert indessen habe ich nur aus den angegebenen.<br />
<br />
upuaut3<br />
<br />
(zur Erläuterung: einziger Nicht-Brite in der family)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">King Arthur – das ungelöste Rätsel zwischen Mystik, Mythos und Historie<br />
</span><br />
Vorab:<br />
Schon als Knäblein - das liegt diverse Jahrzehnte zurück – interessierte ich mich für die sagenhafte Gestalt des Königs Artus und las viel über ihn. Irgendwann nach dem Millenium besuchte ich bekannte Stätten kreuz und quer durch GB, bzw. versuchte, ihnen nahe zu kommen (z.B. in (!) walisische Klöster). Daraus entstand (2008) ein Vortrag, den ich hier auszugsweise wiedergebe, wobei ich wegen des Extraktes viele syntaktische Veränderungen - radikale inhaltliche Kürzungen ohnehin – vornehmen musste...<br />
<br />
- - - - -<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">PROLOG</span><br />
<br />
<br />
Um mit der Tür ins Haus zu fallen: Die Entstehungsgeschichten, die sich um den sagenhaften König ranken – also nicht diesen selbst, sondern die Legenden – , assoziiere ich stets mit dem schier unglaublichen Konglomerat an Erzählungen, die die Grundlage der Bibel bilden: ein unübersichtliches Knäuel von Abhandlungen, die  in verschiedenen Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen in verschiedenen Sprachen von verschiedenen „Autoren“ zusammengetragen und verfasst wurden. Die Bibel ist weltweit ein einzigartiges Sammelsurium aus fast zahllosen Geschichten, die immer einem steten Wandel unterzogen waren und sind. Der jeweilige Zeitgeist und teilweise arg willkürliche, subjektive Übersetzungen prägen der Inhalt der Heiligen Schrift: Sie wurde in etwa 300 (!!) Sprachen übersetzt, allein das Neue Testament in weitere 800 (!). Das ursprüngliche AT erschien zunächst in hebräischer, dann in aramäischer Sprache;  das NT wurde vorerst auf Griechisch verfasst..<br />
Die Urschriften der Bibel: Ließe sich denn nicht durch sie  ein so genanntes Original ableiten ?! Nein !! Denn allen Besserwissern zum Trotz gibt es es keine Urschrift; selbst die Qumram-Rollen sind Abschriften. Wer sich also einmal in ein Bibelstudium stürzt aus welchen Gründen auch immer –  ich verglich einst schwerpunktmäßig elf Bibeln  aus sechs Jahrhunderten  (Näheres dazu gern irgendwann irgendwo) - , wird sich in ein Labyrinth begeben, dem zu entkommen mit Problemen  behaftet sein dürfte.<br />
<br />
Ähnlich erging es mir, als ich vor Jaaahren als Interessent weltweiter Mythen mich der Herausforderung stellte, Näheres über den tatsächlichen King Arthur  zu eruieren, genauer gesagt: die Wahrheit über diese legendäre Gestalt !<br />
Welche Blauäugigkeit nur hatte sich meiner bemächtigt, als ich dieses Ansinnen an mich selbst stellte ?!<br />
Wenn wir von alten Quellen lesen oder hören, die sich mit King Arthur beschäftigen,  so sind deren Schreiber keineswegs Historiker im heutigen Sinne, sondern Märchen- und Sagen-Erzähler  sowie Roman-Autoren ihrer Zeit, denen es nicht auf Authentizität, sondern auf Verherrlichung, auf Popularisierung, auf Romantisierung eines schon bestehenden nebulösen Mythos ankam.<br />
<br />
Die ersten nachweisbaren (!!) Texte über den König stammen von den walisischen Mönchen Gildas, 6. Jhdt., und Nennius, 9. Jhdt..<br />
Hinzu kommen die umfassenden Werke  von Geoffrey of Monmouth, ebenfalls aus Wales, aus dem 12. Jhdt., in dessen lateinisch verfasstem Opus „Die Geschichte der britannischen Könige“ alle möglichen bisherigen Bruchstücke von Arthur-Erzählungen zu einer wunderschönen Doku-Soap-Opera verwoben wurden.<br />
Der Franzose Chretien de Troyes, 12. Jhdt., war es, der den Round Table „erfand“, den Heroen Lancelot, das rätselhafte Camelot, die Dame vom See, und der die ganze Story nach Frankreich verlegte. Fast zeitgleich entstand das opus magnum des Deutschen Wolfram von Eschenbach, „Parzival“. (Über den MA-Autor sagt einer der bekanntesten Wolfram-Forscher, Prof. Bumke, lapidar: „Über Eschenbach gibt es keine historischen Zeugnisse.“ („Wolfram von Eschenbach“, Stuttgart 2004) ) <br />
Nimmt man nun noch den berühmtesten King Arthur-Berichterstatter, Sir Thomas Malory, 16. Jhdt., hinzu, der aus dem Netzwerk vergangener Episoden ein neues, erneut überhöht romantisierendes, völlig verfälschendes Werk schuf (weil seiner Zeit, seinem Zeitgeist angepasst: Er schien die Artus-Sage in die spätmittelalterliche Ritterzeit verlegt zu haben.), so werden die Irritationen, ja: Verwirrungen des um Wahrheit bemühten Laien-Forschers - meine - eher größer als geringer !<br />
Liest man Malory, so wäre es damit vergleichbar, dass man Karl May läse, um wahrhaft Authentisches über die „Indianer“ Nordamerikas zu erfahren.<br />
Käme jetzt der große Aufschrei: „Aber es gibt doch moderne Arthur-Forschung – und nicht nur die des frühen und ausgehenden Mittelalters sowie der beginnenden Neuzeit !!“, so ist dem entgegenzuhalten, dass unsere  - jetzige – Forschung großenteils fatalerweise auf eben den Fantasien von Sir Malory basiert, dessen Quellen-Fundament wiederum die Werke des südostwalisischen Mönches Monmouth waren ! Wo also ist überhaupt – sofern möglich – Wahrheit zu finden ? ??!! Immerhin tröste ich mich damit, dass ich mich auf der Suche nach Wahrem durch 23 angebliche oder tatsächliche (Fach-)Bücher kämpfte, deren Inhalt – logo ! - teilweise geradezu Konträres aufbot.<br />
<br />
Das Mindeste, das ich tun konnte und musste, ist / war, ein wenig „vor Ort“ zu recherchieren, was ich vor Jaaahren dann auch tat, beginnend selbstverständlich in Tintagel, wo meine extreme Höhenangst bereits ein erstes Hindernis war: der schmale Steg – mit gutem Willen als Mini-Brücke zu bezeichnen – vom „Festland“ zu dem allein stehenden Burgfelsen. 30 Schritte Todesangst...<br />
Und vom Südwesten Englands ging's über Glastonbury gen Nor-Nord-Ost in Richtung Südost-Schottland...<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">DAS   FRAGEZEICHEN   KING   ARTHUR</span><br />
<br />
Man lese zehn Bücher über die Artus-Sage sowie alles mit ihr Zusammenhängende und dürfte zumindest fünf verschiedene Antworten erhalten.<br />
„In England excavators continue to search for evidence of the existance of the legendary british hero, King Arthur.“ (Zandt / Stemman, „Mysteries of the Lost Lands“, London 1996)<br />
„Arthur was probably  a fifth- or sixth-century romanised celtic-british chieftain around whom a cycle of heroic tales has been collected.“ (Cotterall, „Myths and Legends“, London 1989)<br />
Zahlreiche weitere Zitate könnten die verständliche Unsicherheit von Historikern gegenüber Arthur belegen.<br />
<br />
Der König war diversen Sagen zufolge von einem unbekannten Vater gezeugt und von dem ebenfalls geheimnisumwobenen Zauberer Merlin, halb Druide, halb Christ, an der südwestenglischen Felsenküste in einer Höhle gefunden worden.<br />
Wer aber genau waren die Druiden ?? Fragen über Fragen...  Keltische Priester, die in verschiedenen Bereichen (u.a. Ackerbau, Viehzucht, Architektur, Astronomie, Medizin...) Geniales vollbrachten. Unmöglich, im Rahmen dieser Abhandlung auf die Geheimnisse der Druiden einzugehen. <br />
 <br />
Hier ist der Vater unbekannt, dort ist  es King Uther of Pendragon (walisisch-keltisch: Kopf / Häuptling des Roten Drachen).<br />
Wie auch immer: Arthur stieg – entsprechend wiederum anderen „Berichten“ - zu einem mächtigen keltischen Stammesfürsten auf und wurde dank seines Zauberschwertes Excalibur später König von Britannien.<br />
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Über eine Ahnenliste, einen Stammbaum verfügte Arthur nicht, sodass wir uns auf  Erzählungen von Monmouth, der besagten Abenteuer-Roman um den Herrscher  schuf, und Sir Malory, der vier Jahrhunderte nach Monmouth gelebt hatte, verlassen müssen.<br />
War Arthur ein dux bellurum, ein römischer Feldherr ?<br />
War er selbst der römische Offizier Ambrosius ?<br />
Unterwarf er tatsächlich Irland und später Island  und war er tatsächlich Gründer eines legendären Ritterordens ?<br />
Die klarste und deprimierendste Antwort liefert immer noch  Dan Shaldrake, einer der bekanntesten Artus-Forscher Englands: „Wir haben Mühe, irgendwie die  Existenz von Shakespeare zu ergründen ! Wie also sollen wir mit King Arthur umgehen, der knapp 1000 Jahre zuvor gelebt haben mag ?“ (Shaldrake in Geoffrey Ashe, „Kelten, Druiden und King Arthur“, Zürich 2000)<br />
„Jede Gesamtdarstellung, die vor mehr als ungefähr fünf Jahren geschrieben worden ist, ist unvermeidbar veraltet.“, zitiert Frank Teichmann in Bezug auf Britannien den englischen Forscher Colin Renfrew (Teichmann, „Der Mensch und sein Tempel (...)“,  , Darmstadt 1999).<br />
Prof. Nikolay Tolstoy, einer der größten zeitgenössischen Arthur-Experten Englands, wenn nicht gar der größte Artus-Analytiker weltweit, hält die gesamte Sage für ein Bündel  damals populärer Folklore, wie sie der Zeitgeist wünschte.<br />
Wie also soll ein „Normalsterblicher“ aus dem Wust an Literatur Dichtung und Wahrheit herausfiltern ?!?!<br />
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<span style="font-weight: bold;">TINTAGEL, CAMELOT, AVALON<br />
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Etwa 40 Stätten werden in England, Schottland und Wales mit dem Leben und Wirken von King Arthur landläufig eng assoziiert. Noch mehr Plätze, Hügel und andere Orte fanden Archäologen bisher in diesen drei GB-Teilen, die man leicht in Verbindung zu Arthur's  „Regierungs“-Sitz Camelot bringen könnte. <br />
Was war Tintagel tatsächlich, was Camelot, was – sofern vorhanden gewesen – Avalon ? Wer war Merlin ?<br />
„Tintagel“ ist ein Wort des ancient cornish, also der antiken Cornwall-Sprache, etwa übersetzbar als  „Burg / Festung mit kleinem Eingang“. Über diesem geschichtsträchtigen Ort an wilder Küste liegt ebenso der Mantel der nebulösen Vergangenheit wie über Merlin, walisisch Myrdden, dieserm Magier, Begleiter und Berater von King Arthur, dessen Existenz ebenso unsicher ist wie die des Königs selbst. <br />
<br />
Nicht minder irritierend ist Camelot ! Gleichlautende Empfehlung diverser britischer Historiker: „Suchen Sie Camelot auf keiner Landkarte ! Es existiert(e) nirgendwo !“<br />
Dass Camelot überhaupt in den Köpfen der Menschen fest verankert ist, ist Chretien de Troyes  geschuldet, der die gesamte Artus-Camelot-Grals-Handlung nach Frankreich verlegte – der Gral in Rennes-le-Chateau ?? Was ist er überhaupt...?!<br />
Doch Camelot wird natürlich auch im heutigen Großbritannien gesucht. Manche Sagen setzen Camelot mit Tintagel gleich; andere assoziieren es, weil etymologisch nahe liegend, mit Colchester (= Camelodorum), London, Winchester und Chester.. Und dann gibt es einen Ort in  Süd-Schottland namens Camelon – nicht weit entfernt von dem Berg „Arthur's Seat“ südlich von Edinborough, wo sich übrigens auch die bereits erwähnte Rosslyn Church befindet, in der, angeblich erbaut von den Templern,  der Heilige Gral in der Krypta verborgen sein soll.<br />
Nun denn, ich war dort. Die Kirche weist in der Welt einmalige, äußerst mysteriöse (!!)  Verzierungen, besonders Säulen, aus Mauerwerk auf; doch die bescheidene Krypta dürfte kaum ein mögliches Versteck für den Holy Grail sein, nach dem man bekanntlich auch in Jerusalem, auf Oak Island, in den Pyrenäen und selbstverständlich auch in und bei Glastonbury sucht, wo – erneut angeblich – Mönche zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Gebeine von King Arthur und seiner Frau  Guinevere fanden – in der größten Abtei, die das damalige Britannien erbaut hatte.<br />
Wenn man vagen historischen Quellen glauben darf, so war anstelle der heutigen Stadt bereits in prähistorischer Zeit eine Siedlung – und zwar am Meer !! Auch deshalb wird behauptet, , das einstige Glastonbury sei identisch gewesen mit der „Isle of Avalon“, also an eineM oder an eineR See gelegen.<br />
Die Stadt soll so reich, so prachtvoll gewesen sein, dass sie immer als „zweites Rom“ bezeichnet wurde.<br />
Wenn Glastonbury tatächlich mit Avalon identisch war,  war dann nicht auch Avalon mit Camelot identisch ? Die Archäologin Elisabeth Jenkins schreibt in ihrem Werk „The Mystery of King Arthur“, London 1985, apodiktisch: „Glastonbury is Avalon !“.<br />
<br />
Beziehe ich den Glastonbury Tor, den ominösen, auffallenden  Hügel von Glastonbury, in meine Überlegungen ein, so verbleibt mir nur, ein weiteres Mal zu zitieren.  Philips, „The illustrated book of Myths“, London 1997: „Glastonbury Tor in Somerset, southwest England, is believed to be the Isle of Avalon,  where Arthur was buried after the battle of Camlann. It was once surrounded by marches and deep pools.“ <br />
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Diesem Extrakt eines Vortrags meinerseits folgt im Original ein weiteres Kapitel: „Wolfram von Eschenbachs 'Parzival'“. Das will ich gern auf  Wunsch nachreichen, ebenso natürlich die Liste mit ca. 20 weiteren von mir benutzten, gelesenen, weiterführenden, empfehlenswerten Werken. Direkt zitiert indessen habe ich nur aus den angegebenen.<br />
<br />
upuaut3<br />
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(zur Erläuterung: einziger Nicht-Brite in der family)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Römerzeitliche Hafenstadt an der Elbe entdeckt - Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7764</link>
			<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 16:07:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7764</guid>
			<description><![CDATA[An der Elbmündung wurde eine römerzeitliche Hafenstadt entdeckt, die bis ins 10. Jahrhundert bestand.<br />
<br />
Spiegel online<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-hafencity-fuer-germanen-und-roemer-a-1169688.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...69688.html</a><br />
<br />
aus dem link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Handelsbeziehungen - nicht nur ins Römische Reich. Zwei frühmittelalterliche Münzen brachte jemand aus Venedig </blockquote>
mit. Eine Schnalle mit Pferdeköpfen weist auf die britischen Inseln.<br />
<br />
Bemerkenswert sind aber vor allem die Spuren römischen Luxuslebens: ein Silberlöffel, Schmuck, auch ein Teil von einem römischen Brustpanzer. Nösler dreht eine goldene Münze zwischen den Fingern: "Dieses besonders wertvolle Stück zeigt uns, dass es hier - mitten in Germanien - eine Elite gab, die im engen Kontakt mit dem römischen Imperium stand."[/quote]<br />
<br />
Wobei noch etliches an Funden zu erwarten ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[An der Elbmündung wurde eine römerzeitliche Hafenstadt entdeckt, die bis ins 10. Jahrhundert bestand.<br />
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Spiegel online<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-hafencity-fuer-germanen-und-roemer-a-1169688.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...69688.html</a><br />
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aus dem link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Handelsbeziehungen - nicht nur ins Römische Reich. Zwei frühmittelalterliche Münzen brachte jemand aus Venedig </blockquote>
mit. Eine Schnalle mit Pferdeköpfen weist auf die britischen Inseln.<br />
<br />
Bemerkenswert sind aber vor allem die Spuren römischen Luxuslebens: ein Silberlöffel, Schmuck, auch ein Teil von einem römischen Brustpanzer. Nösler dreht eine goldene Münze zwischen den Fingern: "Dieses besonders wertvolle Stück zeigt uns, dass es hier - mitten in Germanien - eine Elite gab, die im engen Kontakt mit dem römischen Imperium stand."[/quote]<br />
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Wobei noch etliches an Funden zu erwarten ist.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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