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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Andere Kulturen ]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 09:19:51 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Das Pferd in Nord-Amerika]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15379</link>
			<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 10:38:59 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15379</guid>
			<description><![CDATA[Archäologie online zu neuen Erkenntnissen über die Nutzung der Pferde in Nordmerika durch die indigenen Völker<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/wie-das-pferd-die-amerikanische-praerie-gepraegt-hat-eine-unerzaehlte-geschichte-5567/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...chte-5567/</a><br />
<br />
spätestens im frühen 16. Jahrhundert haben die Präriestämme Pferde genutzt.<br />
Also deutlich früher als bisher angenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Archäologie online zu neuen Erkenntnissen über die Nutzung der Pferde in Nordmerika durch die indigenen Völker<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/wie-das-pferd-die-amerikanische-praerie-gepraegt-hat-eine-unerzaehlte-geschichte-5567/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...chte-5567/</a><br />
<br />
spätestens im frühen 16. Jahrhundert haben die Präriestämme Pferde genutzt.<br />
Also deutlich früher als bisher angenommen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Konstantinopel im Mittelalter]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8631</link>
			<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 20:31:48 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8631</guid>
			<description><![CDATA[Kennst ihr Seiten gute Seiten oder wisst selbst was über Konstantinopel im Mittelalter?<br />
Ich muss herausarbeiten wie die Ständekonflikte sind und die Rechte und Freiheiten.<br />
<br />
Danke im voraus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kennst ihr Seiten gute Seiten oder wisst selbst was über Konstantinopel im Mittelalter?<br />
Ich muss herausarbeiten wie die Ständekonflikte sind und die Rechte und Freiheiten.<br />
<br />
Danke im voraus]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wikinger]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7397</link>
			<pubDate>Sun, 16 Apr 2017 08:57:22 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7397</guid>
			<description><![CDATA[Die Wikinger versetzten Europa mit ihren Eroberungs- und Plünderungsfahrten in Angst. Sie eroberten die Normandie, Sizilien, Russlands große Teile Britanniens...<br />
Ihnen wurden auch Grenzen gesetzt. Nach kurzen Erfolgen in Friesland erlitten sie dort in der Schlacht von Norditi eine vernichtende Niederlage.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Norditi" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Norditi</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wikinger versetzten Europa mit ihren Eroberungs- und Plünderungsfahrten in Angst. Sie eroberten die Normandie, Sizilien, Russlands große Teile Britanniens...<br />
Ihnen wurden auch Grenzen gesetzt. Nach kurzen Erfolgen in Friesland erlitten sie dort in der Schlacht von Norditi eine vernichtende Niederlage.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Norditi" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Norditi</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Etrusker]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7347</link>
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 13:52:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7347</guid>
			<description><![CDATA[Für die Etrusker war von großer Bedeutung die Seefahrt über das Thyrrenische Meer. So bekamen die Etrusker viele Anregungen, die wegweisend zu vielen Neuerungen führten. Jenseits befanden sich viele für ihnen wichtige Absatzmärkte für etruskische Waren. Vorwiegend waren es Rohstoffe auch Handwerkserzeugnisse. So war es für die Etrusker enorm wichtig und spielten eine wesentliche Rolle.<br />
Doch ist die Zeit umstritten, ab wann überhaupt die Etrusker zur See fuhren. Forscher nehmen an, das sie es  schon im 8. Jh. v. Chr. taten lt. Der Funde der Villanova-Kultur von Sardinien, Sizilien und weitere Orte im Ägaischen Raum. Auszuschließen wird es aber nicht, dass auch betreffende Funde an den späteren Fundorten gebracht wurden.<br />
<br />
Da die Seefahrt im Thyrrenischen Meer sich immer mehr verdichtete und im 8. Jh. v. Chr. längst Phönizier sowie die Euböer auf dem Plan waren, verwundert es nicht wenn die Etrusker selbst sich schon zu jener Zeit aktiv daran beteiligt hatten.<br />
<br />
Auch ist der Handel mit Südfrankreich und Spanien nicht auszuschließen durch Funde von Wrackteilen an vielen Stellen des Thyrrenischen und Teilen des Mittelmeeres, die auf Grund liegen – darauf lassen ihre überwiegend etruskische Ladungen schließen.<br />
<br />
Zwar gibt es in dieser Hinsicht noch kein geschlossenes Bild; aber es wird von Niederschriften antiker Autoren Bezug genommen, denen zufolge die Etrusker im 7. und 6. Jh. v. Chr.  eine ernstzunehmende Seemacht im Mittelmeerraum waren.<br />
<br />
Der  Handel selbst führte im Laufe der Zeit zu signifikanten Veränderungen schon im 8. - 7. Jh. v. Chr. Es waren Unternehmer, die ihre eigenen Schiffe ausrüsteten und steuerten und fuhren selbst fremde Küsten an, an denen sich hochstehende Personen trafen, ebenfalls wie die etruskischen Seefahrer ein aristokratisches Leben führten und ihre Waren austauschten.<br />
<br />
Die Geschäfte wurden normalerweise über sogenannte „Emporia“ abgewickelt. Die Emporias waren abgeschlossene Bereiche, die sich in größeren Hafenorten befanden, wo auch fremde Händler ihre Waren anboten.<br />
<br />
Ein Emporium unterhielten Griechen in Gravisca, dem Hafenort Tarquinias – und die Phönizier in Pyrgi, einer der Hafenorte Cerverteris. Somit galten die Emporien für Umschlagplätze für sämtliche Waren. Die Emporien waren auch Orte der Begegnungen von vielseitigen Händlern. U. a. fand auch der Austausch ihrer Kulturen statt, wo auch die Etrusker verkehrten und den fremden Göttern ihre Reverenz erwiesen: wie etruskische Weihungen in den betreffenden Heiligtümern. Sie spielten eine wichtige Rolle für den Handel, der unter dem Schutz der Götter abgewickelt wurde. Es geschah nicht nur in Etruien, sondern auch an vielen Orten des Mittelmeeres.<br />
<br />
Keramikfunden aus den Heiligtümern von Gravisca zeigen, dass Griechen aus Samos, Milet und Ephisos, bald auch in Sparta, Korinth und Ägina, später auch Athen und zuletzt auch hier in diesen Städten die Etrusker Handel trieben.<br />
<br />
Im 5. Jh. v. Chr. wandten sich die Griechen als Folge der Seeschlacht von Kyme von Gravisca ab. Doch aufrecht blieb jeglicher Handel und wurde von den Etruskern übernommen. Somit verlagerte sich deren Handel an die Adriatische Küste, wo Griechen zum Teil schon Niederlassungen eingerichtet hatten, die sich zuvor auch in der etruskischen Stadt Spina niederließen.<br />
<br />
Auch der Binnenhandel wurde für die Etrusker immer wichtiger, der meistens entlang der Flusstäler betrieben wurde.<br />
<br />
Ab dem 5. Jh. v. Chr.  unterlag der Handel, die lt. von Bleitäfelchen aus Pech Mahon (eine iberische Siedlung an der Küste des Languedoc) veranschaulichen.<br />
<br />
Vorerst war der Warenaustausch, der den Handel bestimmte, dominant, bis später die ersten Münzen in Etruien geprägt wurden. Die ersten Prägungen fanden in den etruskischen Städten Populonia und Vulvi statt, die auch im Fernhandel stark eingebunden waren.<br />
<br />
Von Forschern wird vermutet, dass diese Münzen (noch) nicht als Zahlungsmittel dienten, sondern vielmehr wurden sie als eine Wertanlage betrachtet. <br />
Der direkte Übergang zum Geldhandel vollzog sich vermutlich in Populonia, wo sich im 5. und 4. Jh. v. Chr. In der Gewinnung und Vermarktung des Eisens von Elba hervortat – und in der Mitte des 4. Jh. v. Chr. sogar ein Monopol zustande kam.<br />
<br />
(Habe das Fachbuch: Die Etrusker v. Friederike Bubenheimer-Erhart zu Rate gezogen)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die Etrusker war von großer Bedeutung die Seefahrt über das Thyrrenische Meer. So bekamen die Etrusker viele Anregungen, die wegweisend zu vielen Neuerungen führten. Jenseits befanden sich viele für ihnen wichtige Absatzmärkte für etruskische Waren. Vorwiegend waren es Rohstoffe auch Handwerkserzeugnisse. So war es für die Etrusker enorm wichtig und spielten eine wesentliche Rolle.<br />
Doch ist die Zeit umstritten, ab wann überhaupt die Etrusker zur See fuhren. Forscher nehmen an, das sie es  schon im 8. Jh. v. Chr. taten lt. Der Funde der Villanova-Kultur von Sardinien, Sizilien und weitere Orte im Ägaischen Raum. Auszuschließen wird es aber nicht, dass auch betreffende Funde an den späteren Fundorten gebracht wurden.<br />
<br />
Da die Seefahrt im Thyrrenischen Meer sich immer mehr verdichtete und im 8. Jh. v. Chr. längst Phönizier sowie die Euböer auf dem Plan waren, verwundert es nicht wenn die Etrusker selbst sich schon zu jener Zeit aktiv daran beteiligt hatten.<br />
<br />
Auch ist der Handel mit Südfrankreich und Spanien nicht auszuschließen durch Funde von Wrackteilen an vielen Stellen des Thyrrenischen und Teilen des Mittelmeeres, die auf Grund liegen – darauf lassen ihre überwiegend etruskische Ladungen schließen.<br />
<br />
Zwar gibt es in dieser Hinsicht noch kein geschlossenes Bild; aber es wird von Niederschriften antiker Autoren Bezug genommen, denen zufolge die Etrusker im 7. und 6. Jh. v. Chr.  eine ernstzunehmende Seemacht im Mittelmeerraum waren.<br />
<br />
Der  Handel selbst führte im Laufe der Zeit zu signifikanten Veränderungen schon im 8. - 7. Jh. v. Chr. Es waren Unternehmer, die ihre eigenen Schiffe ausrüsteten und steuerten und fuhren selbst fremde Küsten an, an denen sich hochstehende Personen trafen, ebenfalls wie die etruskischen Seefahrer ein aristokratisches Leben führten und ihre Waren austauschten.<br />
<br />
Die Geschäfte wurden normalerweise über sogenannte „Emporia“ abgewickelt. Die Emporias waren abgeschlossene Bereiche, die sich in größeren Hafenorten befanden, wo auch fremde Händler ihre Waren anboten.<br />
<br />
Ein Emporium unterhielten Griechen in Gravisca, dem Hafenort Tarquinias – und die Phönizier in Pyrgi, einer der Hafenorte Cerverteris. Somit galten die Emporien für Umschlagplätze für sämtliche Waren. Die Emporien waren auch Orte der Begegnungen von vielseitigen Händlern. U. a. fand auch der Austausch ihrer Kulturen statt, wo auch die Etrusker verkehrten und den fremden Göttern ihre Reverenz erwiesen: wie etruskische Weihungen in den betreffenden Heiligtümern. Sie spielten eine wichtige Rolle für den Handel, der unter dem Schutz der Götter abgewickelt wurde. Es geschah nicht nur in Etruien, sondern auch an vielen Orten des Mittelmeeres.<br />
<br />
Keramikfunden aus den Heiligtümern von Gravisca zeigen, dass Griechen aus Samos, Milet und Ephisos, bald auch in Sparta, Korinth und Ägina, später auch Athen und zuletzt auch hier in diesen Städten die Etrusker Handel trieben.<br />
<br />
Im 5. Jh. v. Chr. wandten sich die Griechen als Folge der Seeschlacht von Kyme von Gravisca ab. Doch aufrecht blieb jeglicher Handel und wurde von den Etruskern übernommen. Somit verlagerte sich deren Handel an die Adriatische Küste, wo Griechen zum Teil schon Niederlassungen eingerichtet hatten, die sich zuvor auch in der etruskischen Stadt Spina niederließen.<br />
<br />
Auch der Binnenhandel wurde für die Etrusker immer wichtiger, der meistens entlang der Flusstäler betrieben wurde.<br />
<br />
Ab dem 5. Jh. v. Chr.  unterlag der Handel, die lt. von Bleitäfelchen aus Pech Mahon (eine iberische Siedlung an der Küste des Languedoc) veranschaulichen.<br />
<br />
Vorerst war der Warenaustausch, der den Handel bestimmte, dominant, bis später die ersten Münzen in Etruien geprägt wurden. Die ersten Prägungen fanden in den etruskischen Städten Populonia und Vulvi statt, die auch im Fernhandel stark eingebunden waren.<br />
<br />
Von Forschern wird vermutet, dass diese Münzen (noch) nicht als Zahlungsmittel dienten, sondern vielmehr wurden sie als eine Wertanlage betrachtet. <br />
Der direkte Übergang zum Geldhandel vollzog sich vermutlich in Populonia, wo sich im 5. und 4. Jh. v. Chr. In der Gewinnung und Vermarktung des Eisens von Elba hervortat – und in der Mitte des 4. Jh. v. Chr. sogar ein Monopol zustande kam.<br />
<br />
(Habe das Fachbuch: Die Etrusker v. Friederike Bubenheimer-Erhart zu Rate gezogen)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sind die Osmanen "Erben" von Byzanz?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7313</link>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 16:24:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7313</guid>
			<description><![CDATA[Wenn hier der Begriff "Erbe" bemüht wird, so muss man hinzufügen, dass im Erbrecht - um bei diesem Vergleich zu bleiben - nur Blutsverwandte Erbe sein können. Worum geht es also, wenn man diese Begrifflichkeit auf Byzanz überträgt? Um ein kulturelles Erbe, ein religiöses Erbe und ein ideelles Erbe.<br />
<br />
In keinem dieser Punkte hat das vom Islam geprägte Osmanische Reich jemals ein byzantinisches Erbe angetreten und auch das türkische Staatsvolk als Reichsbegründer stand diesem Erbe von Byzanz verständnislos gegenüber. Das kann man ihm natürlich nicht vorwerfen, denn es waren halbnomadische Hirtenstämme, die etwa um das Jahr 1000 in Kleinasien einwanderten, und um 1300 aus kleinsten Anfängen das expandierende Osmanische Reich errichteten. Sie nahmen jetzt zwar die geografische Position von Byzanz ein und füllten ein Machtvakuum, doch kulturelle oder ideelle Erben waren sie keineswegs.<br />
<br />
Erben in diesem Sinne waren z.B. die süd- und ostslawischen Staaten, ferner Italien sowie auch Mittel- und Westeuropa und - nicht zu vergessen - der christliche Orient.<br />
<br />
Die Ausbreitung der byzantinischen Kultur erklärt sich natürlich aus der beherrschenden Stellung, die das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt politisch, kirchlich und kulturell während des Mittelalters vor allem in Ost- und Südeuropa einnahmen. So ist z.B. die bulgarische und serbische Kunst in ihrer Ikonografie und den künstlerisch herausragenden Werken völlig byzantinisch, wie ja auch die Herrscher beider Völker den byzantinischen Kaiserornat übernahmen und Anspruch auf die byzantinische Kaiserkrone erhoben. Gleiches gilt für Russland, das religiös und kulturell die byzantinische Traditionslinie fortführte und stärkste Einflüsse aufnahm.<br />
<br />
In Italien sind es zwei Hauptzentren, von denen byzantinischer Einfluss ausgeht, nämlich Sizilien und Venedig, die noch unter Justinian zu Byzanz gehörten. Byzantinische Mosaikkunst und Einflüsse byzantinischer Architektur nehmen hier ihren Ausgang und auch die Tafelmalerei (z.B. Duccio) zeigt sich stark byzantinisch beeinflusst.<br />
<br />
Die byzantinische Reichskirche schließlich hat sich nahezu unverfälscht fortgesetzt in den orthodoxen Kirchen Griechenlands, Bulgariens, Serbiens, Russlands usw.<br />
<br />
An all diesen Stellen - um nur einige zu nennen - finden wir Byzanz als geistigen Erblasser und eine Vielzahl abendländischer Erben. Das muslimische Osmanische Reich hingegen hat kein byzantinisches Erbe angetreten. Es hat sich lediglich durch Eroberung an seine Stelle gesetzt, was substantiell etwas ganz anderes ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn hier der Begriff "Erbe" bemüht wird, so muss man hinzufügen, dass im Erbrecht - um bei diesem Vergleich zu bleiben - nur Blutsverwandte Erbe sein können. Worum geht es also, wenn man diese Begrifflichkeit auf Byzanz überträgt? Um ein kulturelles Erbe, ein religiöses Erbe und ein ideelles Erbe.<br />
<br />
In keinem dieser Punkte hat das vom Islam geprägte Osmanische Reich jemals ein byzantinisches Erbe angetreten und auch das türkische Staatsvolk als Reichsbegründer stand diesem Erbe von Byzanz verständnislos gegenüber. Das kann man ihm natürlich nicht vorwerfen, denn es waren halbnomadische Hirtenstämme, die etwa um das Jahr 1000 in Kleinasien einwanderten, und um 1300 aus kleinsten Anfängen das expandierende Osmanische Reich errichteten. Sie nahmen jetzt zwar die geografische Position von Byzanz ein und füllten ein Machtvakuum, doch kulturelle oder ideelle Erben waren sie keineswegs.<br />
<br />
Erben in diesem Sinne waren z.B. die süd- und ostslawischen Staaten, ferner Italien sowie auch Mittel- und Westeuropa und - nicht zu vergessen - der christliche Orient.<br />
<br />
Die Ausbreitung der byzantinischen Kultur erklärt sich natürlich aus der beherrschenden Stellung, die das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt politisch, kirchlich und kulturell während des Mittelalters vor allem in Ost- und Südeuropa einnahmen. So ist z.B. die bulgarische und serbische Kunst in ihrer Ikonografie und den künstlerisch herausragenden Werken völlig byzantinisch, wie ja auch die Herrscher beider Völker den byzantinischen Kaiserornat übernahmen und Anspruch auf die byzantinische Kaiserkrone erhoben. Gleiches gilt für Russland, das religiös und kulturell die byzantinische Traditionslinie fortführte und stärkste Einflüsse aufnahm.<br />
<br />
In Italien sind es zwei Hauptzentren, von denen byzantinischer Einfluss ausgeht, nämlich Sizilien und Venedig, die noch unter Justinian zu Byzanz gehörten. Byzantinische Mosaikkunst und Einflüsse byzantinischer Architektur nehmen hier ihren Ausgang und auch die Tafelmalerei (z.B. Duccio) zeigt sich stark byzantinisch beeinflusst.<br />
<br />
Die byzantinische Reichskirche schließlich hat sich nahezu unverfälscht fortgesetzt in den orthodoxen Kirchen Griechenlands, Bulgariens, Serbiens, Russlands usw.<br />
<br />
An all diesen Stellen - um nur einige zu nennen - finden wir Byzanz als geistigen Erblasser und eine Vielzahl abendländischer Erben. Das muslimische Osmanische Reich hingegen hat kein byzantinisches Erbe angetreten. Es hat sich lediglich durch Eroberung an seine Stelle gesetzt, was substantiell etwas ganz anderes ist.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Goldene Horde: ein russisches Trauma]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7286</link>
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 16:47:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7286</guid>
			<description><![CDATA[Im Jahr 1236 überfielen die Mongolen Russland und gründeten das Khanat der Goldenen Horde. Diese mongolische Tatarenherrschaft der Goldenen Horde war für die Russen jahrhundertelang ein Trauma und ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Es gab eine nahezu 300 Jahre währende Unterdrückung der russischen Fürstentümer, ständige mongolische Beutezüge und Kriegshandlungen sowie eine drückende Tributlast. Die angeblichen Segnungen einer Pax mongolica fanden zumindest im Raum zwischen Zentralasien und Südrussland - dem Herrschaftsbereich der Goldenen Horde - nicht statt oder hatten im Hinblick auf die Situation des russischen Volks nur marginale Auswirkungen.<br />
<br />
Allerdings ist zu beachten, dass die mongolische Goldene Horde, die zu Beginn des 13. Jh. Südrussland und Sibirien eroberte, im Verlauf ihres dreihundertjährigen Bestehens völlig turkisiert wurde. Ganz offensichtlich bildeten die Mongolen nur eine dünne Herrenschicht, die allmählich von den Turkstämmen, die sich der Goldenen Horde angeschlossen hatten, vollständig assimiliert wurde. Und daher sprechen auch die Kasan-Tataren, Astrachan-Tataren oder Krim-Tatren nicht mongolisch, sondern türkische Idiome.<br />
<br />
Im 15. Jh. löste sich die Goldene Hordev auf und zerfiel in mehrere Khanate: Khanat Kasan, Khanat Astrachan, Khanat Sibir, Krim Khanat. Alle diese Khanate wurden in wenigen Jahrzehnten erobert und im 16. Jh. ins Zarenreich eingegliedert. <br />
<br />
Jedoch blieb das Tatarenkhanat der Krim für Jahrhunderte ein mächtiger Gegenspieler der russischen Fürstentümer. Die Russen mussten Plünderungen, Beutezüge, erpresste Tribute, Menschenraub und Erniedrigungen erdulden. Umso dramatischer waren die Auswirkungen, als das Krim-Khanat Ende des 18. Jh. unter Katharina der Großen erobert wurde. Die Tataren wurden zur Minderheit, es setzten Russifizierungen ein, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hunderttausende Tataren von Stalin deportiert, von denen nahezu die Hälfte an Hunger und Erschöpfung schon in den ersten Monaten starb.<br />
<br />
Ob da uralte Konflikte und Feindbilder im Spiel waren?<br />
Man weiß es nicht.<br />
<br />
Viele Historiker sind der Meinung, dass der Anschluss Russlands an die abbendländische Zivilisation durch die Jahrhunderte währende Mongolenherrschaft verhindert wurde bzw. in der Folge nur unzureichend gelang. Auf jeden Fall gehen viele Besonderheiten und Eigentümlichen der russischen Kultur - und vielleicht sogar Mentalität - auf das Tatarentrauma zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahr 1236 überfielen die Mongolen Russland und gründeten das Khanat der Goldenen Horde. Diese mongolische Tatarenherrschaft der Goldenen Horde war für die Russen jahrhundertelang ein Trauma und ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Es gab eine nahezu 300 Jahre währende Unterdrückung der russischen Fürstentümer, ständige mongolische Beutezüge und Kriegshandlungen sowie eine drückende Tributlast. Die angeblichen Segnungen einer Pax mongolica fanden zumindest im Raum zwischen Zentralasien und Südrussland - dem Herrschaftsbereich der Goldenen Horde - nicht statt oder hatten im Hinblick auf die Situation des russischen Volks nur marginale Auswirkungen.<br />
<br />
Allerdings ist zu beachten, dass die mongolische Goldene Horde, die zu Beginn des 13. Jh. Südrussland und Sibirien eroberte, im Verlauf ihres dreihundertjährigen Bestehens völlig turkisiert wurde. Ganz offensichtlich bildeten die Mongolen nur eine dünne Herrenschicht, die allmählich von den Turkstämmen, die sich der Goldenen Horde angeschlossen hatten, vollständig assimiliert wurde. Und daher sprechen auch die Kasan-Tataren, Astrachan-Tataren oder Krim-Tatren nicht mongolisch, sondern türkische Idiome.<br />
<br />
Im 15. Jh. löste sich die Goldene Hordev auf und zerfiel in mehrere Khanate: Khanat Kasan, Khanat Astrachan, Khanat Sibir, Krim Khanat. Alle diese Khanate wurden in wenigen Jahrzehnten erobert und im 16. Jh. ins Zarenreich eingegliedert. <br />
<br />
Jedoch blieb das Tatarenkhanat der Krim für Jahrhunderte ein mächtiger Gegenspieler der russischen Fürstentümer. Die Russen mussten Plünderungen, Beutezüge, erpresste Tribute, Menschenraub und Erniedrigungen erdulden. Umso dramatischer waren die Auswirkungen, als das Krim-Khanat Ende des 18. Jh. unter Katharina der Großen erobert wurde. Die Tataren wurden zur Minderheit, es setzten Russifizierungen ein, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hunderttausende Tataren von Stalin deportiert, von denen nahezu die Hälfte an Hunger und Erschöpfung schon in den ersten Monaten starb.<br />
<br />
Ob da uralte Konflikte und Feindbilder im Spiel waren?<br />
Man weiß es nicht.<br />
<br />
Viele Historiker sind der Meinung, dass der Anschluss Russlands an die abbendländische Zivilisation durch die Jahrhunderte währende Mongolenherrschaft verhindert wurde bzw. in der Folge nur unzureichend gelang. Auf jeden Fall gehen viele Besonderheiten und Eigentümlichen der russischen Kultur - und vielleicht sogar Mentalität - auf das Tatarentrauma zurück.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Expansion der Araber]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7247</link>
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 11:29:45 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7247</guid>
			<description><![CDATA[Die Heere der Araber besaßen eine große Durchschlagskraft, was sie in mehreren gewonnenen Schlachten gegen byzantinische Truppen bewiesen. Hinzu kommt aber noch ein anderer wesentlicher Faktor: Die Araber kämpften für ein religiöses Ideal - den Islam - der ihnen im Koran das Wohlwollen Allahs zusicherte, wenn sie Krieg gegen Ungläubige führten. Erlitten sie den Tod im Dschihad, verhieß ihnen der Koran sogar das Paradies<br />
<br />
Bei der Expansion der Araber in Vorderasien und Nordafrika greifen mehrere Komplexe ineinander. Die rasche Eroberung weiter Gebiete ist vor allem auf die Schwäche von Byzanz und die Faszination des neuen Glaubens zurückzuführen.<br />
<br />
Gegen die Perser im Osten vermochte sich Byzanz nicht durchzusetzen, und nur mit ungeheuren Tributen an das Sassanidenreich wurden noch schwerere Verluste vermieden. Beide Reiche zermürbten sich gegenseitig so sehr, dass sie dem Ansturm der Araber im 7. Jh. nur wenig entgegensetzen konnten. An der oströmischen Westgrenze erschienen zudem Langobarden in Italien und Slawen auf dem Balkan, sodass Byzanz angesichts dieser zahlreichen Gegner nicht in der Lage war, den Arabern erfolgreich zu begegnen. Nach der entscheidenden Niederlage der Byzantiner im Jahr 636 am Jarmuk leisteten sie in Vorderasien und Nordafrika keinen ernsthaften Widerstand mehr. So konnten die Araber nahzu ohne Gegenwehr 635 Syrien und den Irak, 638 Jerusalem, 639/41 Ägypten und 643/47 Libyen und Tripolis besetzen.<br />
<br />
Talentierte arabische Feldherren hat es sicher gegeben, aber nur im Verbund mit der Schwäche der beiden vorderasiatischen Großmächte - Byzanz und persisches Sassanidenreich - und der Anziehungskraft des Islam war eine so rasche Eroberung des Vorderen Orients in rund 30 Jahren möglich.<br />
<br />
Hinzu kommt, dass viele Völker und Stämme unter byzantinischer Herrschaft nicht gerade glücklich waren, da sie - wie sich zeitgenössischen Quellen entnehmen lässt - oftmals von Steuereintreibern bis aufs Blut ausgepresst wurden. Die muslimischen Araber wurden daher vielfach sogar als Befreier vom byzantinischen Steuerjoch begrüßt und wenn eine Region erst fest in arabischer Hand war, behandelten die Araber die christliche Bevölkerung meist sehr tolerant. Sie durften ihren Glauben weiter ungehindert ausüben und mussten lediglich mit der <span style="font-style: italic;">Dschizya </span>eine Kopfsteuer zahlen, die unter der vormaligen byzantinischen Besteuerung lag. - All diese Faktoren wirkten zusammen und so ist es zu erklären, dass die ohnehin brüchige byzantinische Herrschaft in Vorderasien und Nordafrika innerhalb weniger Jahrzehnte zusammenbrach und von Arabern übernommen wurde. <br />
<br />
Erstaunlicherweise breitete sich auch die arabische Sprache rasch aus und die Ägypter vollzogen z.B. in relativ kurzer Zeit einen kompletten Sprachwechsel - und das, nachdem sie Jahrtausende ihre angestammte (alt)ägyptische Sprache verwendet hatten. In Persien konnte Arabisch allerdings nicht Fuß fassen. Dort blieben iranische Sprachen ma0gebend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Heere der Araber besaßen eine große Durchschlagskraft, was sie in mehreren gewonnenen Schlachten gegen byzantinische Truppen bewiesen. Hinzu kommt aber noch ein anderer wesentlicher Faktor: Die Araber kämpften für ein religiöses Ideal - den Islam - der ihnen im Koran das Wohlwollen Allahs zusicherte, wenn sie Krieg gegen Ungläubige führten. Erlitten sie den Tod im Dschihad, verhieß ihnen der Koran sogar das Paradies<br />
<br />
Bei der Expansion der Araber in Vorderasien und Nordafrika greifen mehrere Komplexe ineinander. Die rasche Eroberung weiter Gebiete ist vor allem auf die Schwäche von Byzanz und die Faszination des neuen Glaubens zurückzuführen.<br />
<br />
Gegen die Perser im Osten vermochte sich Byzanz nicht durchzusetzen, und nur mit ungeheuren Tributen an das Sassanidenreich wurden noch schwerere Verluste vermieden. Beide Reiche zermürbten sich gegenseitig so sehr, dass sie dem Ansturm der Araber im 7. Jh. nur wenig entgegensetzen konnten. An der oströmischen Westgrenze erschienen zudem Langobarden in Italien und Slawen auf dem Balkan, sodass Byzanz angesichts dieser zahlreichen Gegner nicht in der Lage war, den Arabern erfolgreich zu begegnen. Nach der entscheidenden Niederlage der Byzantiner im Jahr 636 am Jarmuk leisteten sie in Vorderasien und Nordafrika keinen ernsthaften Widerstand mehr. So konnten die Araber nahzu ohne Gegenwehr 635 Syrien und den Irak, 638 Jerusalem, 639/41 Ägypten und 643/47 Libyen und Tripolis besetzen.<br />
<br />
Talentierte arabische Feldherren hat es sicher gegeben, aber nur im Verbund mit der Schwäche der beiden vorderasiatischen Großmächte - Byzanz und persisches Sassanidenreich - und der Anziehungskraft des Islam war eine so rasche Eroberung des Vorderen Orients in rund 30 Jahren möglich.<br />
<br />
Hinzu kommt, dass viele Völker und Stämme unter byzantinischer Herrschaft nicht gerade glücklich waren, da sie - wie sich zeitgenössischen Quellen entnehmen lässt - oftmals von Steuereintreibern bis aufs Blut ausgepresst wurden. Die muslimischen Araber wurden daher vielfach sogar als Befreier vom byzantinischen Steuerjoch begrüßt und wenn eine Region erst fest in arabischer Hand war, behandelten die Araber die christliche Bevölkerung meist sehr tolerant. Sie durften ihren Glauben weiter ungehindert ausüben und mussten lediglich mit der <span style="font-style: italic;">Dschizya </span>eine Kopfsteuer zahlen, die unter der vormaligen byzantinischen Besteuerung lag. - All diese Faktoren wirkten zusammen und so ist es zu erklären, dass die ohnehin brüchige byzantinische Herrschaft in Vorderasien und Nordafrika innerhalb weniger Jahrzehnte zusammenbrach und von Arabern übernommen wurde. <br />
<br />
Erstaunlicherweise breitete sich auch die arabische Sprache rasch aus und die Ägypter vollzogen z.B. in relativ kurzer Zeit einen kompletten Sprachwechsel - und das, nachdem sie Jahrtausende ihre angestammte (alt)ägyptische Sprache verwendet hatten. In Persien konnte Arabisch allerdings nicht Fuß fassen. Dort blieben iranische Sprachen ma0gebend.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Osterinsel]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7246</link>
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 08:22:59 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7246</guid>
			<description><![CDATA[Guten Morgen Leute,<br />
<br />
soviel ich weis, haben die früheren Bewohner ihre Insel kahl geschlagen. Viele Bäume, oder gar alle, wurden abgeholzt mit dem Ziel vorwiegend ihre Moai (Steinfiguren) zu transportieren. <br />
Somit schritt die Erosion voran. Selbst Mineralien, die benötigt für das Wachstum der Flora sind, sind fast dem Boden entzogen worden durch starke Winde und Salzwasser.<br />
<br />
Ich habe mal gelesen, dass die chilenische Forstbehörde sich bemüht, die Erosion zu stoppen, indem sie beschlossen einen speziellen Baum anzupflanzen, den Aito-Baum. Sie sind aber noch dabei zu forschen, welcher Baum sich noch dazu eignen könnte, evtl. eine Eukalyptusart? Zuvor befanden sich eine Art von Palmen.<br />
Wie gesagt: Im Boden befinden sich kaum Mineralien, so dass diese Behörde den Boden zuerst die fehlenden Mineralien zuführen muss. Teilweise wäre das schon gelungen?<br />
Ich habe auch in einem anderen Forum gelesen, dass/wenn genügend Steine auf der Insel verteilt werden, könnten auch diese die Erosion stoppen.<br />
<br />
Was sagt ihr dazu? Stimmt beides oder nur eines?<br />
Gern würde ich hierzu mal eure Meinung hören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Morgen Leute,<br />
<br />
soviel ich weis, haben die früheren Bewohner ihre Insel kahl geschlagen. Viele Bäume, oder gar alle, wurden abgeholzt mit dem Ziel vorwiegend ihre Moai (Steinfiguren) zu transportieren. <br />
Somit schritt die Erosion voran. Selbst Mineralien, die benötigt für das Wachstum der Flora sind, sind fast dem Boden entzogen worden durch starke Winde und Salzwasser.<br />
<br />
Ich habe mal gelesen, dass die chilenische Forstbehörde sich bemüht, die Erosion zu stoppen, indem sie beschlossen einen speziellen Baum anzupflanzen, den Aito-Baum. Sie sind aber noch dabei zu forschen, welcher Baum sich noch dazu eignen könnte, evtl. eine Eukalyptusart? Zuvor befanden sich eine Art von Palmen.<br />
Wie gesagt: Im Boden befinden sich kaum Mineralien, so dass diese Behörde den Boden zuerst die fehlenden Mineralien zuführen muss. Teilweise wäre das schon gelungen?<br />
Ich habe auch in einem anderen Forum gelesen, dass/wenn genügend Steine auf der Insel verteilt werden, könnten auch diese die Erosion stoppen.<br />
<br />
Was sagt ihr dazu? Stimmt beides oder nur eines?<br />
Gern würde ich hierzu mal eure Meinung hören.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Russische Folklore]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7226</link>
			<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 21:25:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7226</guid>
			<description><![CDATA[Ja, wir kennen den Kasatschok. Aber das ist es nicht. Wenn man sich mal genau herein hört, habe ich das Gefühl, dass da noch ganz andere Wurzeln ticken, parallell zu finnischen Liedern.<br />
Russland war bis ins Mittelalter hinein eigentlich finno-ugrisch besiedelt oder baltisch (Litauen), wenn ich russische Folklore schön in Moll höre, kommen mir da so Gedanken auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ja, wir kennen den Kasatschok. Aber das ist es nicht. Wenn man sich mal genau herein hört, habe ich das Gefühl, dass da noch ganz andere Wurzeln ticken, parallell zu finnischen Liedern.<br />
Russland war bis ins Mittelalter hinein eigentlich finno-ugrisch besiedelt oder baltisch (Litauen), wenn ich russische Folklore schön in Moll höre, kommen mir da so Gedanken auf.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chasaren - frühe Juden des Ostens]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7224</link>
			<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 13:13:24 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7224</guid>
			<description><![CDATA[Um die Mitte des 7. Jh. werden die Chasaren historisch fassbar. Damals organisierten sie ein Khanat im Nordosten des Kaukasus. Im Verlauf des 8. Jh. dehnte sich ihr Herrschaftsgebiet weiter nach Nordwesten und Westen aus. Im 9. Jh. erlebte das chasarische Khanat seine größte politische und kulturelle Blüte.<br />
<br />
Das Chasaren-Khanat hatte eine multiethnische und multilinguale Bevölkerung. Außer den Chasaren lebten dort andere verwandte Turkstämme wie die Onoguren, außerdem iranische und finno-ugrische Gruppen. Ferner waren die Chasaren den benachbarten Slawen gut bekannt und mehrere ostslawische Stämme wie die Poljanen, Sewerjanen, Wjatitschen und Radimitschen waren ihnen tributpflichtig.<br />
<br />
Die Ethnogenese der Chasaren erfolgte im Verlauf des Frühmittelalters, wobei sie ein von anderen türkischen Stämmen verschiedenes Volkstum ausbildeten. Dennoch zählt das Chasarische natürlich zum Kreis der Turksprachen und steht verwandtschaftlich der Sprache der Protobulgaren am nächsten. Im übrigen vermutet man, dass ein Teil der alten turksprachigen Entlehnungen im Ungarischen chasarischer Herkunft sein könnte, was plausibel erscheint, da die Ungarn auf ihrer Wanderung chasarische Gebiete durchzogen.<br />
<br />
Die Chasaren profitierten vom Handel entlang der Seidenstraße, der Asien mit Europa verband. Itil an der unteren Wolga war der wichtigste Umschlagplatz für Waren aus dem Osten.<br />
<br />
Ein Phänomen ist die Annahme des jüdischen Glaubens durch die Chasaren. Gegen Ende des 8. Jh. konvertierte Khan Bulan (reg. 786-909) zum Judentum. Der Überlieferung zufolge waren ein Vertreter der christlichen Kirche, ein Muslim und ein Rabbi nach Sarkel, der Hauptstadt, zu einem Streitgespräch über Religionsfragen eingeladen worden. Angeblich soll den Khan die Argumentation des Juden am meisten beeindruckt haben.<br />
<br />
Eine erste Erwähnung der Chasaren als Anhänger des jüdischen Glaubens findet sich in den Schriften des Mönchs Druthmar von Aquitanien 864. Damals unterhielt das mächtige Chsaren-Khanat diplomatische Beziehungen zu vielen Staaten, u.a. zum Kalifat von al-Andalus im maurischen Spanien. Der in Toledo wirkende Historiograph Judah Halevi (1075-1141) feierte den Chasaren-Khan in sienem Traktat über das Judentum ("Sefer ha-Kuzari") als Helden des jüdischen Glaubens.<br />
<br />
Die Annahme des jüdischen Glaubens blieb nicht auf die chasarische Elite beschränkt, sonden verbreitete sich auch bei der einfachen Bevölkerung. Was ich aber ebenso erstaunlich finde ist die Tatsache, dass sich beim Volk der Karaimen (auch Karäer) im Bergland der Krim die jüdische Religion bis in die heutige Zeit gehalten hat. Ob die 3400 Bergjuden des Kaukasus einst dazugehörten, ist ungewiss.  <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7216" target="_blank">http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...p?tid=7216</a><br />
<br />
Die Karäer verließen im Spätmittelalter ihre Wohnsitze im Süden und migrierten in die westliche Ukraine, ins östliche Polen und nach Litauen, wo noch heute einige hundert Karäer als ethnisch-religiöse Minderheit leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Um die Mitte des 7. Jh. werden die Chasaren historisch fassbar. Damals organisierten sie ein Khanat im Nordosten des Kaukasus. Im Verlauf des 8. Jh. dehnte sich ihr Herrschaftsgebiet weiter nach Nordwesten und Westen aus. Im 9. Jh. erlebte das chasarische Khanat seine größte politische und kulturelle Blüte.<br />
<br />
Das Chasaren-Khanat hatte eine multiethnische und multilinguale Bevölkerung. Außer den Chasaren lebten dort andere verwandte Turkstämme wie die Onoguren, außerdem iranische und finno-ugrische Gruppen. Ferner waren die Chasaren den benachbarten Slawen gut bekannt und mehrere ostslawische Stämme wie die Poljanen, Sewerjanen, Wjatitschen und Radimitschen waren ihnen tributpflichtig.<br />
<br />
Die Ethnogenese der Chasaren erfolgte im Verlauf des Frühmittelalters, wobei sie ein von anderen türkischen Stämmen verschiedenes Volkstum ausbildeten. Dennoch zählt das Chasarische natürlich zum Kreis der Turksprachen und steht verwandtschaftlich der Sprache der Protobulgaren am nächsten. Im übrigen vermutet man, dass ein Teil der alten turksprachigen Entlehnungen im Ungarischen chasarischer Herkunft sein könnte, was plausibel erscheint, da die Ungarn auf ihrer Wanderung chasarische Gebiete durchzogen.<br />
<br />
Die Chasaren profitierten vom Handel entlang der Seidenstraße, der Asien mit Europa verband. Itil an der unteren Wolga war der wichtigste Umschlagplatz für Waren aus dem Osten.<br />
<br />
Ein Phänomen ist die Annahme des jüdischen Glaubens durch die Chasaren. Gegen Ende des 8. Jh. konvertierte Khan Bulan (reg. 786-909) zum Judentum. Der Überlieferung zufolge waren ein Vertreter der christlichen Kirche, ein Muslim und ein Rabbi nach Sarkel, der Hauptstadt, zu einem Streitgespräch über Religionsfragen eingeladen worden. Angeblich soll den Khan die Argumentation des Juden am meisten beeindruckt haben.<br />
<br />
Eine erste Erwähnung der Chasaren als Anhänger des jüdischen Glaubens findet sich in den Schriften des Mönchs Druthmar von Aquitanien 864. Damals unterhielt das mächtige Chsaren-Khanat diplomatische Beziehungen zu vielen Staaten, u.a. zum Kalifat von al-Andalus im maurischen Spanien. Der in Toledo wirkende Historiograph Judah Halevi (1075-1141) feierte den Chasaren-Khan in sienem Traktat über das Judentum ("Sefer ha-Kuzari") als Helden des jüdischen Glaubens.<br />
<br />
Die Annahme des jüdischen Glaubens blieb nicht auf die chasarische Elite beschränkt, sonden verbreitete sich auch bei der einfachen Bevölkerung. Was ich aber ebenso erstaunlich finde ist die Tatsache, dass sich beim Volk der Karaimen (auch Karäer) im Bergland der Krim die jüdische Religion bis in die heutige Zeit gehalten hat. Ob die 3400 Bergjuden des Kaukasus einst dazugehörten, ist ungewiss.  <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7216" target="_blank">http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...p?tid=7216</a><br />
<br />
Die Karäer verließen im Spätmittelalter ihre Wohnsitze im Süden und migrierten in die westliche Ukraine, ins östliche Polen und nach Litauen, wo noch heute einige hundert Karäer als ethnisch-religiöse Minderheit leben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sind die Ostjuden Semiten?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7219</link>
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 11:17:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7219</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem Arthur Koestlers Hypothese einer nichtsemitischen Abstammung der Ostjuden heftige Diskussionen auslöste, habe ich sein Buch "Der dreizehnte Stamm" antiquarisch erworben, was mich allerdings 34 Euro kostete - darunter kann man es nicht mehr bekommen.<br />
<br />
Koestler postuliert eine Abstammung der Ostjuden in Polen und Russland von den <span style="font-weight: bold;">türkischen Chasaren</span>. Das halbnomadische Turkvolk der Chasaren lebte im Raum Südrussland/Kaukasus, gründete dort ein mächtiges Reich und nahm etwa um 800 den jüdischen Glauben an. Das geschah laut entsprechender Quellen aus taktischen Gründen, da die Chasarenkagane gegenüber dem christlichen Byzanz und dem muslimischen Kalifat ihre Eigenständigkeit bewahren und keinen Missionsversuchen ausgesetzt sein wollten. Ende des 10. Jh. ging das südrussische Chasarenreich durch einen Kriegszug der Waräger/Rus unter.<br />
<br />
Koestler behauptet nun, dass die Chasaren in großer Zahl nach Norden migrierten und künftig den Kern der osteuropäischen Aschkenasim bildeten. Nach seiner Meinung waren die Juden im Rheinland eine kleine Minderheit, die niemals die große Masse von Ostjuden hätte bilden können.<br />
<br />
Problematisch bleibt bei dieser Beweiskette, wie die jiddische Sprache der Ostjuden zu erklären ist, die bekanntlich aus dem Mittelhochdeutschen hervorging und u.a. hebräische, aramäische und romanische Elemente enthält. Koestler erklärt das mit einem Taschenspielertrick: Er behauptet, dass die Deutschen, die im Zuge der Ostsiedlung Städte in Polen gründeten oder deutsches Stadtrecht dorthin verpflanzten (z.B. Lemberg, Krakau, Posen, Gnesen, Kulm), eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung hatten. Deutsche Sprache im polnischen "Stedtl" sei demnach im Handel und anderen Bereichen wichtig gewesen und aus diesem Grund hätten die chasarischen Juden die Sprache aufgenommen und zum Jiddischen fortentwickelt.<br />
<br />
Bei dieser Argumentation hakt es allerdings gewaltig, obwohl eine Migration vertriebener chasarischer Juden nicht ausgeschlossen ist.<br />
<br />
Einen Brandsatz stellt die Hypothese von Koestler insofern dar, als die aschkenasische Masse heutiger Juden damit <span style="font-weight: bold;">keine </span>semitischen Wurzeln hätte, sondern türkisch-chasarische. Das hat vielen Antisemiten seither einen Grund geboten, den Anspruch der Juden auf Palästina zu bestreiiten.<br />
<br />
Koestler ist im übrigen ein ungarisch-österreichischer Jude und verstarb 1983 in London. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dreizehnte_Stamm" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dreizehnte_Stamm</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem Arthur Koestlers Hypothese einer nichtsemitischen Abstammung der Ostjuden heftige Diskussionen auslöste, habe ich sein Buch "Der dreizehnte Stamm" antiquarisch erworben, was mich allerdings 34 Euro kostete - darunter kann man es nicht mehr bekommen.<br />
<br />
Koestler postuliert eine Abstammung der Ostjuden in Polen und Russland von den <span style="font-weight: bold;">türkischen Chasaren</span>. Das halbnomadische Turkvolk der Chasaren lebte im Raum Südrussland/Kaukasus, gründete dort ein mächtiges Reich und nahm etwa um 800 den jüdischen Glauben an. Das geschah laut entsprechender Quellen aus taktischen Gründen, da die Chasarenkagane gegenüber dem christlichen Byzanz und dem muslimischen Kalifat ihre Eigenständigkeit bewahren und keinen Missionsversuchen ausgesetzt sein wollten. Ende des 10. Jh. ging das südrussische Chasarenreich durch einen Kriegszug der Waräger/Rus unter.<br />
<br />
Koestler behauptet nun, dass die Chasaren in großer Zahl nach Norden migrierten und künftig den Kern der osteuropäischen Aschkenasim bildeten. Nach seiner Meinung waren die Juden im Rheinland eine kleine Minderheit, die niemals die große Masse von Ostjuden hätte bilden können.<br />
<br />
Problematisch bleibt bei dieser Beweiskette, wie die jiddische Sprache der Ostjuden zu erklären ist, die bekanntlich aus dem Mittelhochdeutschen hervorging und u.a. hebräische, aramäische und romanische Elemente enthält. Koestler erklärt das mit einem Taschenspielertrick: Er behauptet, dass die Deutschen, die im Zuge der Ostsiedlung Städte in Polen gründeten oder deutsches Stadtrecht dorthin verpflanzten (z.B. Lemberg, Krakau, Posen, Gnesen, Kulm), eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung hatten. Deutsche Sprache im polnischen "Stedtl" sei demnach im Handel und anderen Bereichen wichtig gewesen und aus diesem Grund hätten die chasarischen Juden die Sprache aufgenommen und zum Jiddischen fortentwickelt.<br />
<br />
Bei dieser Argumentation hakt es allerdings gewaltig, obwohl eine Migration vertriebener chasarischer Juden nicht ausgeschlossen ist.<br />
<br />
Einen Brandsatz stellt die Hypothese von Koestler insofern dar, als die aschkenasische Masse heutiger Juden damit <span style="font-weight: bold;">keine </span>semitischen Wurzeln hätte, sondern türkisch-chasarische. Das hat vielen Antisemiten seither einen Grund geboten, den Anspruch der Juden auf Palästina zu bestreiiten.<br />
<br />
Koestler ist im übrigen ein ungarisch-österreichischer Jude und verstarb 1983 in London. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dreizehnte_Stamm" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dreizehnte_Stamm</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geschichte der Bergjuden]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7216</link>
			<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 14:35:05 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7216</guid>
			<description><![CDATA[Ich finde es erstaunlich, in welche Regionen sich jüdische Ethnien über Jahrhunderte und oft Jahrtausende zurückzogen und dabei ihre Identität bewahrten. Zu solch erstaunlichen Begebenheiten zählt auch die Geschichte der Bergjuden, die sich selbst Juhuro (= Juden) nennen, eine iranische Sprache sprechen und im Kaukasus (Dagestan) leben. Heute gibt es in Dagestan noch etwa 3000 Bergjuden, während 50 000 nach Israel auswanderten.<br />
<br />
Woher kamen die Bergjuden und sind sie möglicherweise ein Rest jener Juden, der 597 v. Chr. vom babylonischen König Nebukadnezar II. nach Babylon verschleppt wurde, dort in einer Minderheit unter persischen Königen verblieb, während der größte Teil nach Juda zurückkehrte?<br />
<br />
Nach einer anderen Version gehören die Bergjuden zu jenen persischen Juden, die um die Mitte des 8. Jh. n. Chr. in das türkische Chasarenreich einwanderten, das sich nördlich des Kaukasus über Südrussland erstreckte. Dort errangen sie Einfluss und sollen Auslöser dafür sein, dass die Chasaren im 8./9. Jh. zum Judentum konvertierten. Ob es Verbindungen zwischen den Bergjuden und den jüdischen Karäern gibt, die einst auf der Krim und in Anatolien siedelten, ist strittig.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kar%C3%A4er" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Kar%C3%A4er</a><br />
<br />
Dem Holocaust konnten die Bergjuden glücklicherweise entrinnen, da der größte Teil ihres Siedlungsgebietes außerhalb der Reichweite der Wehrmacht lag. Bei den anderen Bergjuden war man sich uneinig, ob es sich nun um "Rassejuden" oder "Bekenntnisjuden" handelte. Einige hundert wurden dennoch bis zum deutschen Rückzug 1943 ermordet.<br />
<br />
Die Bergjuden bewahrten über viele Jahrhunderte Religion und Brauchtum. Sie beschäftigten sich mit Ackerbau, Tabakbau, Lederhandwerk und Handel. In Kleidung und allgemeiner Erscheinung unterschieden sie sich nicht wesentlich von anderen Dagestanvölkern. Allerdings ist ihr jüdischer Glaube stark von heidnischen Vorstellungen durchsetzt, wie z.B. Gottheiten der Fruchtbarkeit, des Wassers, der Pflanzen sowie ein Gewittergott. Nach der Emigration nahezu aller Bergjuden nach Israel wird das alles in Vergessenheit geraten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich finde es erstaunlich, in welche Regionen sich jüdische Ethnien über Jahrhunderte und oft Jahrtausende zurückzogen und dabei ihre Identität bewahrten. Zu solch erstaunlichen Begebenheiten zählt auch die Geschichte der Bergjuden, die sich selbst Juhuro (= Juden) nennen, eine iranische Sprache sprechen und im Kaukasus (Dagestan) leben. Heute gibt es in Dagestan noch etwa 3000 Bergjuden, während 50 000 nach Israel auswanderten.<br />
<br />
Woher kamen die Bergjuden und sind sie möglicherweise ein Rest jener Juden, der 597 v. Chr. vom babylonischen König Nebukadnezar II. nach Babylon verschleppt wurde, dort in einer Minderheit unter persischen Königen verblieb, während der größte Teil nach Juda zurückkehrte?<br />
<br />
Nach einer anderen Version gehören die Bergjuden zu jenen persischen Juden, die um die Mitte des 8. Jh. n. Chr. in das türkische Chasarenreich einwanderten, das sich nördlich des Kaukasus über Südrussland erstreckte. Dort errangen sie Einfluss und sollen Auslöser dafür sein, dass die Chasaren im 8./9. Jh. zum Judentum konvertierten. Ob es Verbindungen zwischen den Bergjuden und den jüdischen Karäern gibt, die einst auf der Krim und in Anatolien siedelten, ist strittig.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kar%C3%A4er" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Kar%C3%A4er</a><br />
<br />
Dem Holocaust konnten die Bergjuden glücklicherweise entrinnen, da der größte Teil ihres Siedlungsgebietes außerhalb der Reichweite der Wehrmacht lag. Bei den anderen Bergjuden war man sich uneinig, ob es sich nun um "Rassejuden" oder "Bekenntnisjuden" handelte. Einige hundert wurden dennoch bis zum deutschen Rückzug 1943 ermordet.<br />
<br />
Die Bergjuden bewahrten über viele Jahrhunderte Religion und Brauchtum. Sie beschäftigten sich mit Ackerbau, Tabakbau, Lederhandwerk und Handel. In Kleidung und allgemeiner Erscheinung unterschieden sie sich nicht wesentlich von anderen Dagestanvölkern. Allerdings ist ihr jüdischer Glaube stark von heidnischen Vorstellungen durchsetzt, wie z.B. Gottheiten der Fruchtbarkeit, des Wassers, der Pflanzen sowie ein Gewittergott. Nach der Emigration nahezu aller Bergjuden nach Israel wird das alles in Vergessenheit geraten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Maurische Slawen-Slawische Mauren ?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6452</link>
			<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 21:13:23 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6452</guid>
			<description><![CDATA[n einem Buch über die Araber in Spanien habe ich ,leider nur in einem Nebensatz ohne nähere Ausführungen erwähnt , gelesen, daß die ostspanischen Taifa-Reiche ,die nach dem Zerfall des Kalifats von Cordoba entstanden teilweise von Slawen beherrscht worden sein sollen-<br />
Nun weiß ich zwar,daß im 7. Jhdt. eine von Neboulos geführte,slawische Armee in byzantinischen Diensten in Kleinasien zu den Arabern übergelaufen ist aber für Spanien ist mir das nicht bekannt.<br />
<br />
Könnte es sich schlich um eine felerhafte Übersetzung des arabischen Begriffs der "Saqaliba" handeln - was ja jenach Kontext Soldaten, Palastwachen ,Eunuchen oder Sklaven bedeuten kann oder gab es tatsächlich maurisch-slawische Beziehungen in Spanien und wie sahen die dann aus ?.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[n einem Buch über die Araber in Spanien habe ich ,leider nur in einem Nebensatz ohne nähere Ausführungen erwähnt , gelesen, daß die ostspanischen Taifa-Reiche ,die nach dem Zerfall des Kalifats von Cordoba entstanden teilweise von Slawen beherrscht worden sein sollen-<br />
Nun weiß ich zwar,daß im 7. Jhdt. eine von Neboulos geführte,slawische Armee in byzantinischen Diensten in Kleinasien zu den Arabern übergelaufen ist aber für Spanien ist mir das nicht bekannt.<br />
<br />
Könnte es sich schlich um eine felerhafte Übersetzung des arabischen Begriffs der "Saqaliba" handeln - was ja jenach Kontext Soldaten, Palastwachen ,Eunuchen oder Sklaven bedeuten kann oder gab es tatsächlich maurisch-slawische Beziehungen in Spanien und wie sahen die dann aus ?.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau  Transport auf der Eisbahn]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5858</link>
			<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 19:13:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5858</guid>
			<description><![CDATA[Ausriss:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/yunlong-platte-schlitterpartie-in-die-verbotene-stadt-a-931731.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...31731.html</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die alten Schriften sind recht explizit in ihrer Beschreibung des Unterfangens: Zunächst warteten die Arbeiter auf den Winter. Dann bohrten sie Brunnen entlang der Strecke, alle 500 Meter einen. Mit dem Wasser aus den Brunnen schufen sie eine Eisbahn - vom Steinbruch bis nach Peking. Dann packten sie den riesigen Steinblock auf einen Schlitten und schoben ihn über das Eis. So kamen sie 2,5 Kilometer am Tag voran - in nur 28 Tagen erreichte die Yunlong-Platte ihr Ziel.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausriss:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/yunlong-platte-schlitterpartie-in-die-verbotene-stadt-a-931731.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...31731.html</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die alten Schriften sind recht explizit in ihrer Beschreibung des Unterfangens: Zunächst warteten die Arbeiter auf den Winter. Dann bohrten sie Brunnen entlang der Strecke, alle 500 Meter einen. Mit dem Wasser aus den Brunnen schufen sie eine Eisbahn - vom Steinbruch bis nach Peking. Dann packten sie den riesigen Steinblock auf einen Schlitten und schoben ihn über das Eis. So kamen sie 2,5 Kilometer am Tag voran - in nur 28 Tagen erreichte die Yunlong-Platte ihr Ziel.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alternative Ständesysteme]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5158</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 00:01:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5158</guid>
			<description><![CDATA[In fast jeder Quelle über das Europäische Mittelalter lese ich etwas von dem Ständesystem (Bauern, Adel, Klerus). Nun würde mich interessieren nach welchem System die Gesellschaft in den islamischen Staaten und anderen Gegenden (Fernost, Skandinavien etc.) aufgebaut war? Gab es dort ähnliche Ständesysteme? Wenn ja wie waren diese aufgebaut und welche Rechte und Pflichten hatten die einzelnen Stände? Mir geht es speziell um die islamischen Länder (Da ich mich zur Zeit mit den Kreuzzügen beschäftige) Antworten zu den anderen Bereichen sind optional]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In fast jeder Quelle über das Europäische Mittelalter lese ich etwas von dem Ständesystem (Bauern, Adel, Klerus). Nun würde mich interessieren nach welchem System die Gesellschaft in den islamischen Staaten und anderen Gegenden (Fernost, Skandinavien etc.) aufgebaut war? Gab es dort ähnliche Ständesysteme? Wenn ja wie waren diese aufgebaut und welche Rechte und Pflichten hatten die einzelnen Stände? Mir geht es speziell um die islamischen Länder (Da ich mich zur Zeit mit den Kreuzzügen beschäftige) Antworten zu den anderen Bereichen sind optional]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Osmanen: Aufstieg und Abwehrstrategien:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1707</link>
			<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 19:04:50 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1707</guid>
			<description><![CDATA[Hier soll es um die Zeit des Aufstiegs des Osmanenreich gehen, Platz sollen Beiträge sowohl über den Aufstieg der Osmanen vom Kleinfürstentum zur Weltmacht haben, als auch die Gegenmaßnahmen die von den osmanischen Gegnern gegen diese ergriffen wurden.<br />
<br />
Zum Diskussionsanstoß stelle ich ein paar Fragen:<br />
<br />
-Warum sind die Osmanen so stark geworden?<br />
-Was machten die Osmanen besser als ihre Gegner (auch andere türkische Fürstentümer)?<br />
-Hätte man den Aufstieg frühzeitig beenden können, wenn ja wer?<br />
<br />
Und auch noch:<br />
<br />
-Welche Beispiele für Gegenmaßnahmen kennt ihr?<br />
<br />
Freue mich auch interessante Beiträge und Diskussionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier soll es um die Zeit des Aufstiegs des Osmanenreich gehen, Platz sollen Beiträge sowohl über den Aufstieg der Osmanen vom Kleinfürstentum zur Weltmacht haben, als auch die Gegenmaßnahmen die von den osmanischen Gegnern gegen diese ergriffen wurden.<br />
<br />
Zum Diskussionsanstoß stelle ich ein paar Fragen:<br />
<br />
-Warum sind die Osmanen so stark geworden?<br />
-Was machten die Osmanen besser als ihre Gegner (auch andere türkische Fürstentümer)?<br />
-Hätte man den Aufstieg frühzeitig beenden können, wenn ja wer?<br />
<br />
Und auch noch:<br />
<br />
-Welche Beispiele für Gegenmaßnahmen kennt ihr?<br />
<br />
Freue mich auch interessante Beiträge und Diskussionen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau  Die Wikinger in Nordamerika]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1197</link>
			<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 17:45:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1197</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite> <span style="font-size: large;">Wikinger in Nordamerika Die Spur der Schnüre</span><br />
<span style="font-weight: bold;">Wieso nutzen Ureinwohner vor Kanada und Wikinger-Bauern auf Grönland ähnliche Schnüre? Eine Archäologin meint: Die Nordmänner trieben vor Jahrhunderten regen Handel quer über den Atlantik. In der Kälte von Baffin Island sucht sie nach Spuren eines Postens der Wikinger.</span><br />
<br />
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27.10.2012<br />
 <br />
Wikinger in Nordamerika Die Spur der Schnüre<br />
<br />
Von National-Geographic-Autorin Heather Pringle<br />
Wikinger an Nordamerikas Küste: Transatlantische Beziehungen<br />
Fotos<br />
National Geographic Deutschland/ David Coventry<br />
<br />
Wieso nutzen Ureinwohner vor Kanada und Wikinger-Bauern auf Grönland ähnliche Schnüre? Eine Archäologin meint: Die Nordmänner trieben vor Jahrhunderten regen Handel quer über den Atlantik. In der Kälte von Baffin Island sucht sie nach Spuren eines Postens der Wikinger.<br />
Info<br />
<br />
Irgendetwas stimmt nicht mit diesen Schnüren. Das fällt Patricia Sutherland gleich auf. Sie sehen rau aus und fühlen sich doch ganz weich an. Die Bänder stammen aus einer verlassenen Siedlung an der Nordspitze der kanadischen Baffin Island, weit nördlich des Polarkreises.<br />
<br />
ANZEIGE<br />
Es ist im Jahr 1999, als die Polararchäologin die Schnüre unter dem Mikroskop untersucht. Besonders erstaunt ist sie über deren Struktur. Die Ureinwohner von Baffin Island konnten weder spinnen noch weben. Sie nähten ihre Kleidung aus Tierhäuten und Fellen. Woher kam dann die gesponnene Wolle?<br />
<br />
Einige Jahre zuvor hat Sutherland bei den Ausgrabungen eines Wikinger-Bauernhofs in Grönland geholfen, wo ähnliche Reste von Bändern gefunden wurden. Einige Wochen später erfährt sie von einem Experten für Kleidung der Wikinger, dass die kanadischen Fasern dem Material aus Grönland gleichen. "Es verschlug mir den Atem", erinnert sie sich.<br />
<br />
Die Entdeckung wirft spannende Fragen auf. War eine Gruppe nordischer Seefahrer an der entlegenen Inselküste gelandet? Sind die Schnüre der Schlüssel zu einem wenig bekannten Kapitel der frühen gemeinsamen Geschichte Europas und Amerikas?</blockquote>
<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-als-die-wikinger-in-amerika-waren-a-863209.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...63209.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite> <span style="font-size: large;">Wikinger in Nordamerika Die Spur der Schnüre</span><br />
<span style="font-weight: bold;">Wieso nutzen Ureinwohner vor Kanada und Wikinger-Bauern auf Grönland ähnliche Schnüre? Eine Archäologin meint: Die Nordmänner trieben vor Jahrhunderten regen Handel quer über den Atlantik. In der Kälte von Baffin Island sucht sie nach Spuren eines Postens der Wikinger.</span><br />
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27.10.2012<br />
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Wikinger in Nordamerika Die Spur der Schnüre<br />
<br />
Von National-Geographic-Autorin Heather Pringle<br />
Wikinger an Nordamerikas Küste: Transatlantische Beziehungen<br />
Fotos<br />
National Geographic Deutschland/ David Coventry<br />
<br />
Wieso nutzen Ureinwohner vor Kanada und Wikinger-Bauern auf Grönland ähnliche Schnüre? Eine Archäologin meint: Die Nordmänner trieben vor Jahrhunderten regen Handel quer über den Atlantik. In der Kälte von Baffin Island sucht sie nach Spuren eines Postens der Wikinger.<br />
Info<br />
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Irgendetwas stimmt nicht mit diesen Schnüren. Das fällt Patricia Sutherland gleich auf. Sie sehen rau aus und fühlen sich doch ganz weich an. Die Bänder stammen aus einer verlassenen Siedlung an der Nordspitze der kanadischen Baffin Island, weit nördlich des Polarkreises.<br />
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Es ist im Jahr 1999, als die Polararchäologin die Schnüre unter dem Mikroskop untersucht. Besonders erstaunt ist sie über deren Struktur. Die Ureinwohner von Baffin Island konnten weder spinnen noch weben. Sie nähten ihre Kleidung aus Tierhäuten und Fellen. Woher kam dann die gesponnene Wolle?<br />
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Einige Jahre zuvor hat Sutherland bei den Ausgrabungen eines Wikinger-Bauernhofs in Grönland geholfen, wo ähnliche Reste von Bändern gefunden wurden. Einige Wochen später erfährt sie von einem Experten für Kleidung der Wikinger, dass die kanadischen Fasern dem Material aus Grönland gleichen. "Es verschlug mir den Atem", erinnert sie sich.<br />
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Die Entdeckung wirft spannende Fragen auf. War eine Gruppe nordischer Seefahrer an der entlegenen Inselküste gelandet? Sind die Schnüre der Schlüssel zu einem wenig bekannten Kapitel der frühen gemeinsamen Geschichte Europas und Amerikas?</blockquote>
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zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-als-die-wikinger-in-amerika-waren-a-863209.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...63209.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Byzantinische Geschichte im Kurzabriss]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1129</link>
			<pubDate>Sun, 28 Oct 2012 12:35:48 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1129</guid>
			<description><![CDATA[Während in Italien, in Gallien und Germanien, in Spanien und Nordafrika die fremden Völker aus den östlicheren Gebieten Mittel- und Osteuropas die Oberhand über ehemals römische Gebiete übernahmen und die antike Zivilisation dem dunklen Mittelalter platz machte, während im Frankenreich die Könige auf dem Pferd von Burg zu Burg zogen, während der Klerus zur einzigen Schicht wurde, die lesen und schreiben konnte – währenddessen bestand der Ostteil des römischen Reiches weiter und erstrahlte in neuem Glanz. Einerseits sich als direkter Nachfolger des römischen Reiches sehend, andererseits von einem orientalischen Flair und einem Reichtum wie aus tausendundeiner Nacht umhaucht, wurde dieses Reich zum Übermittler antiker Kultur über die Jahrtausende. Das ist sein Verdienst an der Menschheit, der Verdienst von Byzanz. <br />
Kaum einer weiß etwas über dieses mythische Reich an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident, das Mitteleuropa mehr als jeder Karl Martell vor dem Ansturm der Araber schützte. An die hundert Herrscher regierten dieses Land, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Genauere Einblicke zu geben, vermögen dickere Bände, die Entwicklungen und Verhältnisse im Inneren bedürfen eigener Standartwerke, doch dieser Text soll einen kurzen Einblick geben über Blütezeiten und Krisen des vergessenen Reiches geben – des Kaiserreiches von Byzanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Während in Italien, in Gallien und Germanien, in Spanien und Nordafrika die fremden Völker aus den östlicheren Gebieten Mittel- und Osteuropas die Oberhand über ehemals römische Gebiete übernahmen und die antike Zivilisation dem dunklen Mittelalter platz machte, während im Frankenreich die Könige auf dem Pferd von Burg zu Burg zogen, während der Klerus zur einzigen Schicht wurde, die lesen und schreiben konnte – währenddessen bestand der Ostteil des römischen Reiches weiter und erstrahlte in neuem Glanz. Einerseits sich als direkter Nachfolger des römischen Reiches sehend, andererseits von einem orientalischen Flair und einem Reichtum wie aus tausendundeiner Nacht umhaucht, wurde dieses Reich zum Übermittler antiker Kultur über die Jahrtausende. Das ist sein Verdienst an der Menschheit, der Verdienst von Byzanz. <br />
Kaum einer weiß etwas über dieses mythische Reich an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident, das Mitteleuropa mehr als jeder Karl Martell vor dem Ansturm der Araber schützte. An die hundert Herrscher regierten dieses Land, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Genauere Einblicke zu geben, vermögen dickere Bände, die Entwicklungen und Verhältnisse im Inneren bedürfen eigener Standartwerke, doch dieser Text soll einen kurzen Einblick geben über Blütezeiten und Krisen des vergessenen Reiches geben – des Kaiserreiches von Byzanz.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kaisertum in Byzanz]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=982</link>
			<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 15:57:50 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=982</guid>
			<description><![CDATA[Das byzantinische Reich – lange Zeit vergessen, herabgesetzt und kleingeredet. Erst im vorletzten Jahrhundert begannen die Historiker wieder, ein objektives Auge auf die Geschichte zu werfen. Glanzvolle Herrscher traten da zutage, grausame Despoten und unfähige Weichlinge. Es entsteht ein Bild vom Auf und Ab, vom Wohl und Wehe des zweiten römischen Reiches. Doch wer waren diese Kaiser, die es trotz allen Fehlern schafften, das antike Erbe über mehr als ein Jahrtausend zu bewahren? Wie lebten sie, wie kamen sie an die Macht und was bedeutete das überhaupt, Kaiser zu sein? <br />
<br />
Den Text zum Kaisertum in Byzanz habe ich schon bei geschichte-wissen.de gepostet. Ich denke, es schadet nicht, in auch hier online zu stellen. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das byzantinische Reich – lange Zeit vergessen, herabgesetzt und kleingeredet. Erst im vorletzten Jahrhundert begannen die Historiker wieder, ein objektives Auge auf die Geschichte zu werfen. Glanzvolle Herrscher traten da zutage, grausame Despoten und unfähige Weichlinge. Es entsteht ein Bild vom Auf und Ab, vom Wohl und Wehe des zweiten römischen Reiches. Doch wer waren diese Kaiser, die es trotz allen Fehlern schafften, das antike Erbe über mehr als ein Jahrtausend zu bewahren? Wie lebten sie, wie kamen sie an die Macht und was bedeutete das überhaupt, Kaiser zu sein? <br />
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Den Text zum Kaisertum in Byzanz habe ich schon bei geschichte-wissen.de gepostet. Ich denke, es schadet nicht, in auch hier online zu stellen. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Byzantinische Feldherren]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=970</link>
			<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 11:15:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=970</guid>
			<description><![CDATA[Welche Feldherren von Byzanz waren denn besonders fähig? <br />
Welche besonders unfähig? <br />
<br />
Welche hätten unter anderen Umständen mehr verändern können? <br />
<br />
Sicher eine interessante Frage. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer<br />
<br />
Kleine Anmerkung: Hier werde ich Kurzbiographien zu fähigen byzantinischen Feldherren posten. Dauert aber noch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Welche Feldherren von Byzanz waren denn besonders fähig? <br />
Welche besonders unfähig? <br />
<br />
Welche hätten unter anderen Umständen mehr verändern können? <br />
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Sicher eine interessante Frage. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer<br />
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Kleine Anmerkung: Hier werde ich Kurzbiographien zu fähigen byzantinischen Feldherren posten. Dauert aber noch.]]></content:encoded>
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