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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Die frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Oberschwäbischer Hochadel zB Waldburg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15421</link>
			<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 09:32:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15421</guid>
			<description><![CDATA[Zitat Teresa<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Gibt es eigentlich einen besonderen Grund (abgesehen vom Bauernjörg), dass die Truchsesse / Grafen von Waldburg in Schwaben offensichtlich einen schlechten Ruf haben?<br />
<br />
Ich bin erstmals auf sie durch die Starkenberger Fehde und die Geschichte des Bundesland Vorarlberg bzw. bei einem einwöchigen Aufenthalt im "Ländle" auf sie gestoßen. Habe ich mich dann mehr mit ihnen beschäftigt, da mich vor allem die Ursula von Waldburg für ein Romanprojekt näher interessiert hat. Zudem es von ihr einige Briefe gibt, aus denen sich auch Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit bzw. ihr öffentliches Auftreten ergeben. </blockquote>
<br />
<br />
Gute Frage.<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
Mein Versuch, vom Subjektiven zum Objektiven zu kommen:<br />
Die Person des Bauernjörg spielt mit Sicherheit eine große Rolle hierbei.<br />
Weiter, die Familie Waldburg hat weite Territorien von Habsburg verpfändet bekommen,<br />
zB die berühmten Donaustädte, die sich dann selbst auslösten. Und sich als Pfandinhaber allem nach nicht mit Ruhm bekleckert, ob dies aber außergewöhnlich war, wage ich nicht zu entscheiden.<br />
Und weiter: In Württemberg gab es nach 1816 ca. 45 Standesherrschaften, mehr als in allen anderen "Staaten" des Deutschen Bundes.<br />
Nach 1800 wurden etliche von links des Rheins "vertriebene" in Oberschwaben mit Klöstern, Metternich zB und Reichsstädten (Wykradt in Isny zB) entschädigt.<br />
Zwischen 1817 und 1848 haben sich die ganzen Standesherrschaften mit Zähnen und Klauen gewehrt, irgendetwas ihrer vermeintlichen "Rechte" aufzugeben. Das Haus Württemberg dagegen hat frühzeitig dies alles geregelt. So gab es im Königreich Württemberg zweierlei Untertanen, wobei die die zusätzlich einen Standesherren hatten, doppelt bezahlten. Was Anno 1848 eine erhebliche Rolle spielte. Wobei da auch hochkam, dass diverse "Rechte", die längst nicht mehr legal waren, nichtsdestotrotz noch eingefordert wurden, sogar noch 1850 ff. Die Standesherren waren ja gleichzeitig Gerichtsherren, was für die Standesuntertanen, bei nicht berechtigten Forderungen eine schwierige Situation war.<br />
Die Bauern bzw. Doppelt-Untertanen waren dann auch die Zweifellos einzigen Gewinner der 1848/49er Revolution waren.<br />
<br />
In der Hoffnung hier mit den paar Worten etwas zur Aufklärung beigetragen zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zitat Teresa<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Gibt es eigentlich einen besonderen Grund (abgesehen vom Bauernjörg), dass die Truchsesse / Grafen von Waldburg in Schwaben offensichtlich einen schlechten Ruf haben?<br />
<br />
Ich bin erstmals auf sie durch die Starkenberger Fehde und die Geschichte des Bundesland Vorarlberg bzw. bei einem einwöchigen Aufenthalt im "Ländle" auf sie gestoßen. Habe ich mich dann mehr mit ihnen beschäftigt, da mich vor allem die Ursula von Waldburg für ein Romanprojekt näher interessiert hat. Zudem es von ihr einige Briefe gibt, aus denen sich auch Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit bzw. ihr öffentliches Auftreten ergeben. </blockquote>
<br />
<br />
Gute Frage.<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" /><br />
Mein Versuch, vom Subjektiven zum Objektiven zu kommen:<br />
Die Person des Bauernjörg spielt mit Sicherheit eine große Rolle hierbei.<br />
Weiter, die Familie Waldburg hat weite Territorien von Habsburg verpfändet bekommen,<br />
zB die berühmten Donaustädte, die sich dann selbst auslösten. Und sich als Pfandinhaber allem nach nicht mit Ruhm bekleckert, ob dies aber außergewöhnlich war, wage ich nicht zu entscheiden.<br />
Und weiter: In Württemberg gab es nach 1816 ca. 45 Standesherrschaften, mehr als in allen anderen "Staaten" des Deutschen Bundes.<br />
Nach 1800 wurden etliche von links des Rheins "vertriebene" in Oberschwaben mit Klöstern, Metternich zB und Reichsstädten (Wykradt in Isny zB) entschädigt.<br />
Zwischen 1817 und 1848 haben sich die ganzen Standesherrschaften mit Zähnen und Klauen gewehrt, irgendetwas ihrer vermeintlichen "Rechte" aufzugeben. Das Haus Württemberg dagegen hat frühzeitig dies alles geregelt. So gab es im Königreich Württemberg zweierlei Untertanen, wobei die die zusätzlich einen Standesherren hatten, doppelt bezahlten. Was Anno 1848 eine erhebliche Rolle spielte. Wobei da auch hochkam, dass diverse "Rechte", die längst nicht mehr legal waren, nichtsdestotrotz noch eingefordert wurden, sogar noch 1850 ff. Die Standesherren waren ja gleichzeitig Gerichtsherren, was für die Standesuntertanen, bei nicht berechtigten Forderungen eine schwierige Situation war.<br />
Die Bauern bzw. Doppelt-Untertanen waren dann auch die Zweifellos einzigen Gewinner der 1848/49er Revolution waren.<br />
<br />
In der Hoffnung hier mit den paar Worten etwas zur Aufklärung beigetragen zu haben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Holzknappheit im 18. Jahrhundert]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15358</link>
			<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 09:14:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15358</guid>
			<description><![CDATA[In der NZZ ist zu lesen:<br />
<br />
<a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/holznot-in-der-fruehen-neuzeit-sorgte-energiemangel-fuer-debattenn-ld.1711183?ga=1&amp;kid=nl164_2022-11-12&amp;mktcid=nled&amp;mktcval=164_2022-11-12" target="_blank">https://www.nzz.ch/feuilleton/holznot-in...2022-11-12</a><br />
<br />
wie die Holzknappheit in der frühen Neuzeit letztlich die Verwendung der Steinkohle flächendeckend durchsetzte und damit die industrielle Revolution zumindest mittelbar ermöglichte.<br />
<br />
Die Ratschläge wie man Holz sparen kann, lesen sich recht modern.<br />
Man muss nur "Holz" durch "Energie" ersetzen, schon passt es aufs 21. Jahrhundert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der NZZ ist zu lesen:<br />
<br />
<a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/holznot-in-der-fruehen-neuzeit-sorgte-energiemangel-fuer-debattenn-ld.1711183?ga=1&amp;kid=nl164_2022-11-12&amp;mktcid=nled&amp;mktcval=164_2022-11-12" target="_blank">https://www.nzz.ch/feuilleton/holznot-in...2022-11-12</a><br />
<br />
wie die Holzknappheit in der frühen Neuzeit letztlich die Verwendung der Steinkohle flächendeckend durchsetzte und damit die industrielle Revolution zumindest mittelbar ermöglichte.<br />
<br />
Die Ratschläge wie man Holz sparen kann, lesen sich recht modern.<br />
Man muss nur "Holz" durch "Energie" ersetzen, schon passt es aufs 21. Jahrhundert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Teufelsbrief" entziffert]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14086</link>
			<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 13:15:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14086</guid>
			<description><![CDATA[Ein 350 Jahre alter Brief, den der Teufel angeblich einer Nonne diktierte ist entziffert.<br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/verschluesselung-palma-di-montechiaro-teufelsbrief-sizilien-nonne-1.5600190?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.sueddeutsche.de/leben/versch...obal-de-DE</a><br />
<br />
zumindest teilweise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein 350 Jahre alter Brief, den der Teufel angeblich einer Nonne diktierte ist entziffert.<br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/verschluesselung-palma-di-montechiaro-teufelsbrief-sizilien-nonne-1.5600190?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.sueddeutsche.de/leben/versch...obal-de-DE</a><br />
<br />
zumindest teilweise.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Württemberg vor der Schlacht bei Nördlingen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13153</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 14:46:44 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13153</guid>
			<description><![CDATA[Es ist nach wie vor erstaunlich und verwunderlich, wie lange sich die "Märchen" der Leibdragoner-Historiker des 19. Jahrhunderts halten.<br />
<br />
So beweinen die selben den Umgang mit Württemberg nach der verlorenen Schlacht bei Nördlingen überaus Tränenreich!<br />
Die säkularisierten Klöster waren weg, der Schwägerin des Kaisers, Claudia wurdn ein paar Württembergische Ämter überschrieben, der Graf Schlick bekam ein paar Ämter und noch ein paar weitere Günstlinge.<br />
So dass dem Herzog als er wieder aus Straßburg zurückkommen durfte gerade mal die Hälfte verblieb.<br />
Und das, obwohl Württemberg bis zur chlacht bei Nördlingen, wo sie gezwungen von Schweden mitmachen usste, völlig neutral und hatten niemand nix getan <img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
<br />
Vor ein paar Jahren machte ich in der Nusplinger "Peter + Pauls-Kirche" ein Führung mit. Unter anderem: 1631 hätten Württ. Truppen Nusplingen "angebrannt" und davon hätte sich Nusplingen eigentlich nie mehr erholt, und der Status einer Stadt wäre in der Folge verloren gegangen.<br />
Auf meine Frage, warum die Württemberg das damalige Städtlein angebrannt hätten, die waren ja überaus friedlich, die Württemberger,<br />
Antwortete der Kirchenführer, dass dies unbekannt wäre......<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
<br />
Tja, und jetzt ist mir ein Aufsatz in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift des Württ. Geschichts- und Altertumsverein untergekommen, der das überaus "friedliche Verhalten" Württembergs bis zur Schlacht bei Nördlingen kritisch beleuchtet<br />
<br />
Wenns interessiert könnte ich berichten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist nach wie vor erstaunlich und verwunderlich, wie lange sich die "Märchen" der Leibdragoner-Historiker des 19. Jahrhunderts halten.<br />
<br />
So beweinen die selben den Umgang mit Württemberg nach der verlorenen Schlacht bei Nördlingen überaus Tränenreich!<br />
Die säkularisierten Klöster waren weg, der Schwägerin des Kaisers, Claudia wurdn ein paar Württembergische Ämter überschrieben, der Graf Schlick bekam ein paar Ämter und noch ein paar weitere Günstlinge.<br />
So dass dem Herzog als er wieder aus Straßburg zurückkommen durfte gerade mal die Hälfte verblieb.<br />
Und das, obwohl Württemberg bis zur chlacht bei Nördlingen, wo sie gezwungen von Schweden mitmachen usste, völlig neutral und hatten niemand nix getan <img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
<br />
Vor ein paar Jahren machte ich in der Nusplinger "Peter + Pauls-Kirche" ein Führung mit. Unter anderem: 1631 hätten Württ. Truppen Nusplingen "angebrannt" und davon hätte sich Nusplingen eigentlich nie mehr erholt, und der Status einer Stadt wäre in der Folge verloren gegangen.<br />
Auf meine Frage, warum die Württemberg das damalige Städtlein angebrannt hätten, die waren ja überaus friedlich, die Württemberger,<br />
Antwortete der Kirchenführer, dass dies unbekannt wäre......<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
<br />
Tja, und jetzt ist mir ein Aufsatz in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift des Württ. Geschichts- und Altertumsverein untergekommen, der das überaus "friedliche Verhalten" Württembergs bis zur Schlacht bei Nördlingen kritisch beleuchtet<br />
<br />
Wenns interessiert könnte ich berichten]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Historische Stadtführung per Smartphone]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13069</link>
			<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 18:48:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13069</guid>
			<description><![CDATA["Hidden Cities"<br />
SPON berichtet über ein europäisches Projekt historischer Stadtführung per Smartphone<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/hidden-cities-historische-stadtfuehrung-per-smartphone-app-in-die-rennaissance-a-b23a85a6-d575-4728-87eb-b61afd005823" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/hidden...1afd005823</a><br />
<br />
erste Stadt in Deutschland ist Hamburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Hidden Cities"<br />
SPON berichtet über ein europäisches Projekt historischer Stadtführung per Smartphone<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/hidden-cities-historische-stadtfuehrung-per-smartphone-app-in-die-rennaissance-a-b23a85a6-d575-4728-87eb-b61afd005823" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/hidden...1afd005823</a><br />
<br />
erste Stadt in Deutschland ist Hamburg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus Oberösterreich verbannt?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12709</link>
			<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 07:29:48 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12709</guid>
			<description><![CDATA[Nach heutigem Wissensstand ging einer meiner Vorfahren um 1626/27 aus Oberösterreich in den Böhmerwald, womöglich nicht freiwillig. Das ist eine Zäsur in meiner Chronik, nach der ich gut vorangekommen bin. Bis dahin leider nicht.<br />
Wer kennt sich aus? Die Salzburger Exulanten sind bekannt, gab es auch welche aus Oberösterreich? Gibt es Listen?<br />
Letztlich suche ich EINEN Mann, aber ich stelle das gern zurück und hoffe, meine Erfolgschancen durch eine etwas breitere Kenntnis zu verbessern. <br />
Ich danke für jeden Beitrag!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach heutigem Wissensstand ging einer meiner Vorfahren um 1626/27 aus Oberösterreich in den Böhmerwald, womöglich nicht freiwillig. Das ist eine Zäsur in meiner Chronik, nach der ich gut vorangekommen bin. Bis dahin leider nicht.<br />
Wer kennt sich aus? Die Salzburger Exulanten sind bekannt, gab es auch welche aus Oberösterreich? Gibt es Listen?<br />
Letztlich suche ich EINEN Mann, aber ich stelle das gern zurück und hoffe, meine Erfolgschancen durch eine etwas breitere Kenntnis zu verbessern. <br />
Ich danke für jeden Beitrag!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verpfändung von Territorien im HRR]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10113</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 10:03:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10113</guid>
			<description><![CDATA[Im Rätsel-Strang hat Teresa hat ein Rätsel gestellt, in dem die Verpfändung eines Territoriums eine Rolle spielt.<br />
<br />
Nun ist die "Verpfändung" im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit insbesondere in der Regionalgeschichte ein Riesen-Thema.<br />
Es hört aber im 16. Jahrhundert dann "urplötzlich" auf.<br />
Gibt es soweit ich das sehe, keine neuen Verpfändungen.<br />
"Alte" dagegen hatten vielfach Bestand bis zum Reichsdeputations-Hauptschluss.<br />
Habsburg hat bis dahin fast im gesamten Südwestdeutschland irgendwelche Rechte und Verpfändungen innegehabt. Der vielschichtige Aufbau des Reiches wird nirgends so deutlich.<br />
<br />
Aber wie geschrieben, neue Verpfändungen gab es kaum mehr, gab es da eine reichsrechtliche Vorschrift?<br />
Oder warum hat dies fast ganz aufgehört?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rätsel-Strang hat Teresa hat ein Rätsel gestellt, in dem die Verpfändung eines Territoriums eine Rolle spielt.<br />
<br />
Nun ist die "Verpfändung" im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit insbesondere in der Regionalgeschichte ein Riesen-Thema.<br />
Es hört aber im 16. Jahrhundert dann "urplötzlich" auf.<br />
Gibt es soweit ich das sehe, keine neuen Verpfändungen.<br />
"Alte" dagegen hatten vielfach Bestand bis zum Reichsdeputations-Hauptschluss.<br />
Habsburg hat bis dahin fast im gesamten Südwestdeutschland irgendwelche Rechte und Verpfändungen innegehabt. Der vielschichtige Aufbau des Reiches wird nirgends so deutlich.<br />
<br />
Aber wie geschrieben, neue Verpfändungen gab es kaum mehr, gab es da eine reichsrechtliche Vorschrift?<br />
Oder warum hat dies fast ganz aufgehört?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die "Erfindung" der Kartoffel]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10104</link>
			<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 16:26:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10104</guid>
			<description><![CDATA[In der Grundschule war es klar, "Franz Drake" hieß der brave Mann, der Erfinder der Kartoffel..."<br />
die/der eine oder andere wird sich noch an das Lied erinnern.<br />
<br />
In Spektrum der Wissenschaft geht man der Sache auf den Grund<br />
<br />
<a href="https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-geschichte-der-kartoffel-oder-warum-heutzutage-alles-anders-ist/1694816?utm_source=pocket-newtab" target="_blank">https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-g...ket-newtab</a><br />
<br />
es waren die Spanier oder die Engländer<br />
<br />
und für die Verbreitung sorgte dann der Alte Fritz.<br />
Wobei in Württemberg macht man die Waldenser dafür verantwortlich.<br />
<br />
NS: im Dialekt-thread spricht Arkona von der Uckermärkischen Herkunft der Merkel.<br />
Wißt ihr, wie sie in der Uckermark zur Kartoffel sagen? Nudel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Grundschule war es klar, "Franz Drake" hieß der brave Mann, der Erfinder der Kartoffel..."<br />
die/der eine oder andere wird sich noch an das Lied erinnern.<br />
<br />
In Spektrum der Wissenschaft geht man der Sache auf den Grund<br />
<br />
<a href="https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-geschichte-der-kartoffel-oder-warum-heutzutage-alles-anders-ist/1694816?utm_source=pocket-newtab" target="_blank">https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-g...ket-newtab</a><br />
<br />
es waren die Spanier oder die Engländer<br />
<br />
und für die Verbreitung sorgte dann der Alte Fritz.<br />
Wobei in Württemberg macht man die Waldenser dafür verantwortlich.<br />
<br />
NS: im Dialekt-thread spricht Arkona von der Uckermärkischen Herkunft der Merkel.<br />
Wißt ihr, wie sie in der Uckermark zur Kartoffel sagen? Nudel!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Habsburger Unterlippe....]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10031</link>
			<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 15:11:38 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10031</guid>
			<description><![CDATA[Man kann ja an allerlei Orten davon lesen,<br />
den prägenden Körpermekrmalen der Habsburger<br />
<br />
Nun bei SPON<br />
<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/habsburger-inzucht-formte-das-gesicht-der-beruehmten-koenigsfamilie-a-1299245.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...99245.html</a><br />
<br />
aaabbbeeeerrrrr<br />
das widerum, <br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>"Die Habsburger-Dynastie war eine der einflussreichsten in Europa", sagte Studienautor Roman Vilas von der spanischen Universität Santiago de Compostela. Sie sei aber bekannt für ihre Inzucht, die schließlich zu ihrem Untergang geführt habe.</blockquote>
halte ich für glatten Blödsinn.<br />
<br />
Wo ist Habsburg untergegangen???<br />
die Monarchie als Staatsform ist außer Mode gekommen, und viele Monarchen haben deshalb ihre Jobs verloren.<br />
Das ist aber doch auch alles.<br />
<br />
Eine Frage an die Früh-Neuzeitler hier:<br />
War die Inzucht bei den Habsburgern tatsächlich so außergewöhnlich?<br />
Kennt sich da jemand aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Man kann ja an allerlei Orten davon lesen,<br />
den prägenden Körpermekrmalen der Habsburger<br />
<br />
Nun bei SPON<br />
<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/habsburger-inzucht-formte-das-gesicht-der-beruehmten-koenigsfamilie-a-1299245.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...99245.html</a><br />
<br />
aaabbbeeeerrrrr<br />
das widerum, <br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>"Die Habsburger-Dynastie war eine der einflussreichsten in Europa", sagte Studienautor Roman Vilas von der spanischen Universität Santiago de Compostela. Sie sei aber bekannt für ihre Inzucht, die schließlich zu ihrem Untergang geführt habe.</blockquote>
halte ich für glatten Blödsinn.<br />
<br />
Wo ist Habsburg untergegangen???<br />
die Monarchie als Staatsform ist außer Mode gekommen, und viele Monarchen haben deshalb ihre Jobs verloren.<br />
Das ist aber doch auch alles.<br />
<br />
Eine Frage an die Früh-Neuzeitler hier:<br />
War die Inzucht bei den Habsburgern tatsächlich so außergewöhnlich?<br />
Kennt sich da jemand aus?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Armer Konrad ./. Bauernkrieg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9704</link>
			<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 12:42:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9704</guid>
			<description><![CDATA[Der "Große Deutsche Bauernkrieg" wie ihn Zimmermann nannte, hat in Württemberg einen Vorgänger, den "Armen Konrad"<br />
<br />
nun gibt es neue Thesen die mehr Unterschiede wie Gemeinsamkeiten sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der "Große Deutsche Bauernkrieg" wie ihn Zimmermann nannte, hat in Württemberg einen Vorgänger, den "Armen Konrad"<br />
<br />
nun gibt es neue Thesen die mehr Unterschiede wie Gemeinsamkeiten sehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Oberdeutsche Schriftsprache]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9602</link>
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 16:17:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9602</guid>
			<description><![CDATA[Das "Deutsche" ist ja bekannterweise vor Luther verschiedene Wege gegangen.<br />
Kurt Tucholksy beispielweise nannte das "Niederdeutsche" den Weg den die Deutsche Sprache leider nicht gegangen ist.<br />
Aber auch heute gibt es durchaus Unterschiede in der Schriftsprache zB dem "Östereichichen" und auch dem Schwyzerdeutsch zur "normalen" Schriftsprache.<br />
<br />
Was mehr oder weniger unbekannt ist, <br />
ist die ausformulierte und mit eigener Grammatik ausgestattete "Oberdeutsche Schriftsprache" in Süddeutschland.<br />
<br />
von Zeitgenossen im 18. Jahrhundert als "Jesuitendeutsch" und "Katholendeutsch" verunglimpft. <br />
Letztlich von Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph gecancelt. <br />
Der Grund soll die Befürchtung gewesen sein, dass sich das Oberdeutsche ähnlich dem Niederländischen "verselbständigen" würde.<br />
<br />
In der Folge ist dann die Dialektliteratur entstanden, der Schwabe Sebastian Seiler und der Alemanne Joh. P. Hebel fallen mir da ein.<br />
<br />
Wiki dazu<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberdeutsche_Schreibsprache" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Oberdeutsc...eibsprache</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das "Deutsche" ist ja bekannterweise vor Luther verschiedene Wege gegangen.<br />
Kurt Tucholksy beispielweise nannte das "Niederdeutsche" den Weg den die Deutsche Sprache leider nicht gegangen ist.<br />
Aber auch heute gibt es durchaus Unterschiede in der Schriftsprache zB dem "Östereichichen" und auch dem Schwyzerdeutsch zur "normalen" Schriftsprache.<br />
<br />
Was mehr oder weniger unbekannt ist, <br />
ist die ausformulierte und mit eigener Grammatik ausgestattete "Oberdeutsche Schriftsprache" in Süddeutschland.<br />
<br />
von Zeitgenossen im 18. Jahrhundert als "Jesuitendeutsch" und "Katholendeutsch" verunglimpft. <br />
Letztlich von Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph gecancelt. <br />
Der Grund soll die Befürchtung gewesen sein, dass sich das Oberdeutsche ähnlich dem Niederländischen "verselbständigen" würde.<br />
<br />
In der Folge ist dann die Dialektliteratur entstanden, der Schwabe Sebastian Seiler und der Alemanne Joh. P. Hebel fallen mir da ein.<br />
<br />
Wiki dazu<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberdeutsche_Schreibsprache" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Oberdeutsc...eibsprache</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Belagerung Wiens 1683]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8654</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 12:27:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8654</guid>
			<description><![CDATA[Es ist legendär und der Ausgang ist bekannt. Aber ich denke, dass Osmanische Reich war auch 1683 nicht mehr so kraftvoll und expansiv wie 1529. Es war ein letztes Aufbäumen, danach gab es nur noch den "sterbenden Mann am Balkan".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist legendär und der Ausgang ist bekannt. Aber ich denke, dass Osmanische Reich war auch 1683 nicht mehr so kraftvoll und expansiv wie 1529. Es war ein letztes Aufbäumen, danach gab es nur noch den "sterbenden Mann am Balkan".]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reichsunmittelbar]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8240</link>
			<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 16:34:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8240</guid>
			<description><![CDATA[Deutschland wird auf deutsch regiert.<br />
hieß es im 18. Jahrhundert<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (30.06.2018 10:34)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62447#pid62447" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ich habe vor einiger Zeit übrigens einen Aufsatz gelesen, wo es um die Frage geht, seit wann die Reichsstände sozusagen als das feststanden, was wir heute als "fixe Größe" bezeichnen würden. Nach diesem soll die tatsächliche Festlegung von Reichsständen und Klarstellung der tatsächlichen Positionen erst im 15. begonnen und sich im 16. Jahrhundert durchgesetzt haben. Für mich würde diese These folgende Beobachtungen stützen:<br />
<br />
- Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass die Positionen und Grenzen einzelner Herrschaftsgebiete und Territorien auf dem Areal des Heiligen Römischen Reiches sich erst seit dem 16. Jahrhundert eindeutig feststellen lassen.<br />
- Einflussreiche wichtige Städte (damals bereits Reichsstädte oder später in diesem Rang) gab es zum Beispiel bereits im Hochmittelalter, dennoch wurde im 19. Jahrhundert das Spätmittelalter (das 15. Jahrhundert und besonders das erste Fünftel des 16. Jahrhunderts) als Blütezeit der Reichsstädte (und für das 19. Jahrhundert wichtig: des "städtischen" Bürgertums) gesehen.<br />
- Auffällig ist auch, dass Erhebungen von Familien oder Personen in den Reichsadel durch den Kaiser seit Ende des 15. Jahrhunderts an politischer Brisanz verloren hatten. Für mich entsteht der Eindruck, dass die Erhebung in den Reichsadel zwar eine sehr ehrenhafte Sache war, die mit Verdiensten, Geld und Protektion erreichbar war, das sie aber keineswegs mehr politische Brisanz besaß und daher Konflikte auslösen könnte.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (04.07.2018 19:44)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62465#pid62465" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Es ist ein interessantes Thema, die "Reichsunmittelbarkeit".<br />
Und, es braucht einen bei 1.000 Jahren HRR nicht zu verwundern, die "Reichsunmittelbarkeit" war keineswegs statisch oder in Beton gegossen.<br />
Sondern hat sich über die Jahrhunderte deutlich verändert.<br />
Fix ist eigentlich nur das "Ende": <br />
wer 1805 nicht reichsunmittelbar war, konnte es auch nicht mehr werden.<br />
Die "Reichsunmittelbaren" wurden/werden vom regierenden Adel Europas als "Ebenbürtig" angesehen. Die anderen im HRR nicht. Egal welchen Titel sie sich noch ergattert hatten, ob Graf, Fürst oder gar Herzog.<br />
<br />
Es gab diverse Erhebungen in den "Titular"-Reichsfürstenstand, deren "Vollmitgliedschaft" von der Erwerbung eines einem Fürsten angemessenen Territoriums anhängig gemacht wurde.<br />
Aus der Hand fallen mir da die Liechtenstein (der erste Liechtenstein hat sein Fürstentum glaube ich erst im 20. Jahrhundert betreten, zuvor ar nie einer dort...) und die Thurn und Taxis ein, die beide fast ein Jahrhundert brauchten um die Bedingung zu erfüllen.<br />
<br />
<br />
nur mal so als kurzer Anriß</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (12.07.2018 19:25)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62593#pid62593" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Um hier noch etwas Regional-Geschichtliches beizusteuern.<br />
<br />
Als Herzog Ulrich mit hessischer Hilfe sein Herzogtum zurückerobert hatte, musste er es ja noch "zurückverhandeln" denn Habsburg hatte es ja dem Schwäbischen Bund gegen Erstattung der Kriegskosten abgekauft (allerdings den Kaufpreis nicht bezahlt, den hat Ferdinand dann den Herzog bezahlen lassen... .)<br />
Das Ergebnis der "Rückerhandlung" wurde im Vertrag von Kaaden festgehalten<br />
soviel zum "globalen". <img src="images/smilies/new/lol.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Lol" title="Lol" /><br />
<br />
In der Literatur ist zu lesen, dass sich der württ. Landadel da, im Vertrag von Kaaden als "Reichsunmittelbar" erklärte, und aus dem Herzogtum ausschied.<br />
Das ist so aber zumindest sehr unscharf. Ulrich musste lediglich zusagen, dass er dem Landadel die Reformation nicht aufzwingen durfte. Der Adel blieb also fast ohne Ausnahme katholisch, und erreichte seine "Reichsunmittelbarkeit" erst nach dem Schmalkaldischen Krieg, durch den Ulrich fast gar wieder alles verloren hätte. Und nochmals etliche "Habsburger Kröten" schlucken musste.<br />
Erst Herzog Christoph musste dann die "Reichsunmittelbarkeit" des gewesenen württ. Landadels hinnehmen.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (13.07.2018 08:23)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62595#pid62595" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Weißt du zufällig etwas darüber, ob bzw. in welcher Form sich diese "Reichsunmittelbarkeit" des württembergischen Landadels sich auf die Entwicklung der politischen Verhältnisse im damaligen Herzogtum beziehungsweise im Verhältnis "Herzog - Adel bzw. Herzog - Landstände bzw. Adel - andere Landstände) ausgewirkt hat?<br />
<br />
-------------<br />
<br />
<br />
PS: Vielleicht wäre eine Überführung des Themas um die "Reichsunmittelbarkeit" sinnvoll, denn mit Rudolf dem Stifter (auch wenn er selbst solche Pläne für seine Herrschaftsgebiete gehabt haben könnte) hat das eigentlich nichts mehr zu tun.</blockquote>
<br />
<br />
Genau so machen wir es. Recht hast du.<br />
<br />
<br />
In Württemberg hat sich der "Austritt" des Adels sehr bemerkbar gemacht.<br />
Die Herzöge mussten mangels Landadel ihre Hofschranzen bis zum beginnenden 19. Jahrhundert aus Mecklenburg anwerben wo der Landadel evangelisch war.<br />
Die Grävenitz, Zeppelin und und und waren alles Mecklenburger.<br />
<br />
Politisch natürlich noch viel mehr. Geherrscht hat in Württemberg der Herzog - gemeinsam mit der Landschaft den Vertretern der Städte und den Prälaten. Siehe Tübinger Vertrag.<br />
Denn, wie geschrieben es fehlte der Landadel, der anderswo diese Rolle spielte.<br />
Natürlich hat der Herzog "ständig" versucht die Landschaft zu überspielen, derweil aber alle ständig Geld brauchten, und da hat die Landschaft das entscheidende Wörtchen mitgesprochen, ist das nie (bis 1805) sehr gelungen.<br />
Wobei der Aufstieg in die Ehrbarkeit, aus der sich die Landschaft rekrutiert hat, für jeden möglich war, über die Bildung. Das Landexamen zum erreichen der höheren Bildung stand mehr oder weniger jedem offen.<br />
Auch eine Folge der Reformation, über die Hälfte der württ. Pfarrer blieben katholisch, verließen das "Land". Da brauchte man in erheblichem Mass Seelsorger, die ausgebildet werden mussten.<br />
<br />
Mal so ganz kurz aus der Hand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutschland wird auf deutsch regiert.<br />
hieß es im 18. Jahrhundert<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (30.06.2018 10:34)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62447#pid62447" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ich habe vor einiger Zeit übrigens einen Aufsatz gelesen, wo es um die Frage geht, seit wann die Reichsstände sozusagen als das feststanden, was wir heute als "fixe Größe" bezeichnen würden. Nach diesem soll die tatsächliche Festlegung von Reichsständen und Klarstellung der tatsächlichen Positionen erst im 15. begonnen und sich im 16. Jahrhundert durchgesetzt haben. Für mich würde diese These folgende Beobachtungen stützen:<br />
<br />
- Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass die Positionen und Grenzen einzelner Herrschaftsgebiete und Territorien auf dem Areal des Heiligen Römischen Reiches sich erst seit dem 16. Jahrhundert eindeutig feststellen lassen.<br />
- Einflussreiche wichtige Städte (damals bereits Reichsstädte oder später in diesem Rang) gab es zum Beispiel bereits im Hochmittelalter, dennoch wurde im 19. Jahrhundert das Spätmittelalter (das 15. Jahrhundert und besonders das erste Fünftel des 16. Jahrhunderts) als Blütezeit der Reichsstädte (und für das 19. Jahrhundert wichtig: des "städtischen" Bürgertums) gesehen.<br />
- Auffällig ist auch, dass Erhebungen von Familien oder Personen in den Reichsadel durch den Kaiser seit Ende des 15. Jahrhunderts an politischer Brisanz verloren hatten. Für mich entsteht der Eindruck, dass die Erhebung in den Reichsadel zwar eine sehr ehrenhafte Sache war, die mit Verdiensten, Geld und Protektion erreichbar war, das sie aber keineswegs mehr politische Brisanz besaß und daher Konflikte auslösen könnte.</blockquote>
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<blockquote><cite><span> (04.07.2018 19:44)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62465#pid62465" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Es ist ein interessantes Thema, die "Reichsunmittelbarkeit".<br />
Und, es braucht einen bei 1.000 Jahren HRR nicht zu verwundern, die "Reichsunmittelbarkeit" war keineswegs statisch oder in Beton gegossen.<br />
Sondern hat sich über die Jahrhunderte deutlich verändert.<br />
Fix ist eigentlich nur das "Ende": <br />
wer 1805 nicht reichsunmittelbar war, konnte es auch nicht mehr werden.<br />
Die "Reichsunmittelbaren" wurden/werden vom regierenden Adel Europas als "Ebenbürtig" angesehen. Die anderen im HRR nicht. Egal welchen Titel sie sich noch ergattert hatten, ob Graf, Fürst oder gar Herzog.<br />
<br />
Es gab diverse Erhebungen in den "Titular"-Reichsfürstenstand, deren "Vollmitgliedschaft" von der Erwerbung eines einem Fürsten angemessenen Territoriums anhängig gemacht wurde.<br />
Aus der Hand fallen mir da die Liechtenstein (der erste Liechtenstein hat sein Fürstentum glaube ich erst im 20. Jahrhundert betreten, zuvor ar nie einer dort...) und die Thurn und Taxis ein, die beide fast ein Jahrhundert brauchten um die Bedingung zu erfüllen.<br />
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nur mal so als kurzer Anriß</blockquote>
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<blockquote><cite><span> (12.07.2018 19:25)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62593#pid62593" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Um hier noch etwas Regional-Geschichtliches beizusteuern.<br />
<br />
Als Herzog Ulrich mit hessischer Hilfe sein Herzogtum zurückerobert hatte, musste er es ja noch "zurückverhandeln" denn Habsburg hatte es ja dem Schwäbischen Bund gegen Erstattung der Kriegskosten abgekauft (allerdings den Kaufpreis nicht bezahlt, den hat Ferdinand dann den Herzog bezahlen lassen... .)<br />
Das Ergebnis der "Rückerhandlung" wurde im Vertrag von Kaaden festgehalten<br />
soviel zum "globalen". <img src="images/smilies/new/lol.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Lol" title="Lol" /><br />
<br />
In der Literatur ist zu lesen, dass sich der württ. Landadel da, im Vertrag von Kaaden als "Reichsunmittelbar" erklärte, und aus dem Herzogtum ausschied.<br />
Das ist so aber zumindest sehr unscharf. Ulrich musste lediglich zusagen, dass er dem Landadel die Reformation nicht aufzwingen durfte. Der Adel blieb also fast ohne Ausnahme katholisch, und erreichte seine "Reichsunmittelbarkeit" erst nach dem Schmalkaldischen Krieg, durch den Ulrich fast gar wieder alles verloren hätte. Und nochmals etliche "Habsburger Kröten" schlucken musste.<br />
Erst Herzog Christoph musste dann die "Reichsunmittelbarkeit" des gewesenen württ. Landadels hinnehmen.</blockquote>
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<blockquote><cite><span> (13.07.2018 08:23)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=62595#pid62595" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Weißt du zufällig etwas darüber, ob bzw. in welcher Form sich diese "Reichsunmittelbarkeit" des württembergischen Landadels sich auf die Entwicklung der politischen Verhältnisse im damaligen Herzogtum beziehungsweise im Verhältnis "Herzog - Adel bzw. Herzog - Landstände bzw. Adel - andere Landstände) ausgewirkt hat?<br />
<br />
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<br />
PS: Vielleicht wäre eine Überführung des Themas um die "Reichsunmittelbarkeit" sinnvoll, denn mit Rudolf dem Stifter (auch wenn er selbst solche Pläne für seine Herrschaftsgebiete gehabt haben könnte) hat das eigentlich nichts mehr zu tun.</blockquote>
<br />
<br />
Genau so machen wir es. Recht hast du.<br />
<br />
<br />
In Württemberg hat sich der "Austritt" des Adels sehr bemerkbar gemacht.<br />
Die Herzöge mussten mangels Landadel ihre Hofschranzen bis zum beginnenden 19. Jahrhundert aus Mecklenburg anwerben wo der Landadel evangelisch war.<br />
Die Grävenitz, Zeppelin und und und waren alles Mecklenburger.<br />
<br />
Politisch natürlich noch viel mehr. Geherrscht hat in Württemberg der Herzog - gemeinsam mit der Landschaft den Vertretern der Städte und den Prälaten. Siehe Tübinger Vertrag.<br />
Denn, wie geschrieben es fehlte der Landadel, der anderswo diese Rolle spielte.<br />
Natürlich hat der Herzog "ständig" versucht die Landschaft zu überspielen, derweil aber alle ständig Geld brauchten, und da hat die Landschaft das entscheidende Wörtchen mitgesprochen, ist das nie (bis 1805) sehr gelungen.<br />
Wobei der Aufstieg in die Ehrbarkeit, aus der sich die Landschaft rekrutiert hat, für jeden möglich war, über die Bildung. Das Landexamen zum erreichen der höheren Bildung stand mehr oder weniger jedem offen.<br />
Auch eine Folge der Reformation, über die Hälfte der württ. Pfarrer blieben katholisch, verließen das "Land". Da brauchte man in erheblichem Mass Seelsorger, die ausgebildet werden mussten.<br />
<br />
Mal so ganz kurz aus der Hand.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Soldatenhandel dt. Fürsten]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7915</link>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 18:00:43 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7915</guid>
			<description><![CDATA[Ich denke mal, das könnte ein interessants Thema sein<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (20.03.2018 15:48)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=60841#pid60841" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (18.03.2018 22:35)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=60751#pid60751" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Zu den Soldaten<br />
<br />
Bei den Hessen fehlt mir jetzt standepede der Hintergrund.<br />
./.</blockquote>
<br />
Ich habe es mal bei Friedrich Kapp "Der Soldatenhandel deutscher Fürsten nach Amerika" nachgelesen.<br />
<br />
Und fand erstaunliches.<br />
Die Soldaten und Offiziere gingen mit Jubel und Begeisterung!<br />
Insgesamt hatten die Truppen vom Tag der Abfahrt nach Nordamerika bis zum Tag der Rückkunft in Deutschland in diesem fast 8-jährigen Krieg ca. 40% Verluste. Was als gering angesehen wird.<br />
maW 60% der insgesamtt Ausgerückten zogen nach 8 Jahren und zwei Ozeanüberquerungen wieder in ihre Garnisonen ein.<br />
Desertiert wurde unter Berücksichtigung der Gelegenheiten und der Unmöglichkeit Deserteure wieder zu erwischen, eigentlich gar nicht.<br />
Die militärischen Leistungen der Truppen werden als gut bezeichnet. Dass der Krieg nicht gewonnen wurde, den Fehlern der britischen Führung angelastet.<br />
Alles nach Kapp aaO<br />
<br />
Wieder ein Mythos der entsorgt werden kann.</blockquote>
<br />
<br />
Als die von den Briten geleasten Hessischen Truppen Weserabwärts zogen zu den Verschiffungshäfen, soll Friedrich der Große in Minden wo sie durch Preußisches Gebiet mussten, den Zoll wie für Vieh erhoben haben.<br />
Grund: Sie wurden von ihrem Fürsten wie Vieh verkauft.<br />
<br />
Zuerst ist diese "Story" von Franklin überliefert, und von etlichen dt. Abschreibern weiterverbreitet worden.<br />
Aber sie stimmt natürlich nicht.<br />
<br />
Hintergrund: Als der Bayerische Erbfolgekrieg wahrscheinlich wurde, hat FdG Befürchtungen gehegt, dass er evtl. nicht genug Rekruten werben könnte, und deshalb die Abtransporte nach Amerika gehindert wo er konnte.<br />
<br />
Außerdem war er den Briten sowieso nicht grün, da sie ihn bei der 1. Polnischen Teilung hinderten Danzig einzusacken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich denke mal, das könnte ein interessants Thema sein<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (20.03.2018 15:48)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=60841#pid60841" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (18.03.2018 22:35)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=60751#pid60751" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Zu den Soldaten<br />
<br />
Bei den Hessen fehlt mir jetzt standepede der Hintergrund.<br />
./.</blockquote>
<br />
Ich habe es mal bei Friedrich Kapp "Der Soldatenhandel deutscher Fürsten nach Amerika" nachgelesen.<br />
<br />
Und fand erstaunliches.<br />
Die Soldaten und Offiziere gingen mit Jubel und Begeisterung!<br />
Insgesamt hatten die Truppen vom Tag der Abfahrt nach Nordamerika bis zum Tag der Rückkunft in Deutschland in diesem fast 8-jährigen Krieg ca. 40% Verluste. Was als gering angesehen wird.<br />
maW 60% der insgesamtt Ausgerückten zogen nach 8 Jahren und zwei Ozeanüberquerungen wieder in ihre Garnisonen ein.<br />
Desertiert wurde unter Berücksichtigung der Gelegenheiten und der Unmöglichkeit Deserteure wieder zu erwischen, eigentlich gar nicht.<br />
Die militärischen Leistungen der Truppen werden als gut bezeichnet. Dass der Krieg nicht gewonnen wurde, den Fehlern der britischen Führung angelastet.<br />
Alles nach Kapp aaO<br />
<br />
Wieder ein Mythos der entsorgt werden kann.</blockquote>
<br />
<br />
Als die von den Briten geleasten Hessischen Truppen Weserabwärts zogen zu den Verschiffungshäfen, soll Friedrich der Große in Minden wo sie durch Preußisches Gebiet mussten, den Zoll wie für Vieh erhoben haben.<br />
Grund: Sie wurden von ihrem Fürsten wie Vieh verkauft.<br />
<br />
Zuerst ist diese "Story" von Franklin überliefert, und von etlichen dt. Abschreibern weiterverbreitet worden.<br />
Aber sie stimmt natürlich nicht.<br />
<br />
Hintergrund: Als der Bayerische Erbfolgekrieg wahrscheinlich wurde, hat FdG Befürchtungen gehegt, dass er evtl. nicht genug Rekruten werben könnte, und deshalb die Abtransporte nach Amerika gehindert wo er konnte.<br />
<br />
Außerdem war er den Briten sowieso nicht grün, da sie ihn bei der 1. Polnischen Teilung hinderten Danzig einzusacken.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das HRR und die Bürgerrechte]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7840</link>
			<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 09:43:53 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7840</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Also mit der Freiheit war es nicht weit her, in den absolutistischen Kleinstaaten Deutschlands.</blockquote>
<br />
In einer anderen Diskussion ist dieses Sätzchen gefallen.<br />
Das ich hier gerne zur Diskussion stellen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Also mit der Freiheit war es nicht weit her, in den absolutistischen Kleinstaaten Deutschlands.</blockquote>
<br />
In einer anderen Diskussion ist dieses Sätzchen gefallen.<br />
Das ich hier gerne zur Diskussion stellen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warum Land der Dichter und Denker?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7839</link>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 23:27:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7839</guid>
			<description><![CDATA[Es ist ja unbesteitbar, dass Deutschland in seinen heutigen und damaligen Grenzen unzählige Genies hervorbrachte, auch denke ich an die schlauen Schwaben, lieber @Suebe. Aber wie kommt das? Meine These: Jeder Duodezfürst, selbst wenn er nur ein paar Felder rings um Knistermeckelfingen sein eigen nannte, spielte sich als Mäzen auf. Es gab also speziell in Deutschland einen Riesenmarkt für arme Poeten und Wissenschaftler. Schon rein die Masse machte es, dass sich darunter auch mal mal ein Lottosechser wie Kant, Bach, Goethe oder Leibnitz fand, neben den vielen Scharlatanen und angeblichen Goldmachern. Die Erfindung des sächsischen Porzellans ist so eine Mustergeschichte...<br />
<br />
All diese Leute taugten alle nach der Meinung von Friedrich Wilhelm I., dem Vater des alten Fritzen, übrigens zu gar nichts, nichtmal zum Wachestehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist ja unbesteitbar, dass Deutschland in seinen heutigen und damaligen Grenzen unzählige Genies hervorbrachte, auch denke ich an die schlauen Schwaben, lieber @Suebe. Aber wie kommt das? Meine These: Jeder Duodezfürst, selbst wenn er nur ein paar Felder rings um Knistermeckelfingen sein eigen nannte, spielte sich als Mäzen auf. Es gab also speziell in Deutschland einen Riesenmarkt für arme Poeten und Wissenschaftler. Schon rein die Masse machte es, dass sich darunter auch mal mal ein Lottosechser wie Kant, Bach, Goethe oder Leibnitz fand, neben den vielen Scharlatanen und angeblichen Goldmachern. Die Erfindung des sächsischen Porzellans ist so eine Mustergeschichte...<br />
<br />
All diese Leute taugten alle nach der Meinung von Friedrich Wilhelm I., dem Vater des alten Fritzen, übrigens zu gar nichts, nichtmal zum Wachestehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anekdoten und Schwänke aus der frühen Neuzeit]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7806</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 09:21:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7806</guid>
			<description><![CDATA[Auf dem Hohentwiel hat der Herzog von Württemberg 1650 ein "Besucherbuch" gestiftet, wunderbar in Leder gebunden, und so existiert es heute noch.<br />
Mit illustren Einträgen.<br />
<br />
Jeder Besucher des Twiel musste, schon seit dem Mittelalter einen Stein von etlichem Gewicht hochtragen. Oben bekam er dann als "Trägerlohn" einen Becher Wein zu trinken.<br />
<br />
So hat sich ein Freiherr von Ow (Au gesprochen<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" />) im Besucherbuch verewigt:<br />
<br />
"Getragen hab ich gar nicht schwer<br />
gesoffen dafür um so mehr"<br />
<br />
Wohl bekomms <br />
meint da der Suebe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf dem Hohentwiel hat der Herzog von Württemberg 1650 ein "Besucherbuch" gestiftet, wunderbar in Leder gebunden, und so existiert es heute noch.<br />
Mit illustren Einträgen.<br />
<br />
Jeder Besucher des Twiel musste, schon seit dem Mittelalter einen Stein von etlichem Gewicht hochtragen. Oben bekam er dann als "Trägerlohn" einen Becher Wein zu trinken.<br />
<br />
So hat sich ein Freiherr von Ow (Au gesprochen<img src="images/smilies/new/thumbs_up.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_up" title="Thumbs_up" />) im Besucherbuch verewigt:<br />
<br />
"Getragen hab ich gar nicht schwer<br />
gesoffen dafür um so mehr"<br />
<br />
Wohl bekomms <br />
meint da der Suebe]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Eroberung(en) des Wildenstein]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7802</link>
			<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 10:27:18 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7802</guid>
			<description><![CDATA[Die Eroberungen des Wildenstein, eine Episode aus der Spätzeit des Dreißigjährigen Krieges<br />
<br />
Der Wildenstein ist eine auch heute noch völlig intakte Festungsanlage aus der frühen Neuzeit. <br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Wildenstein-Merian.jpg/800px-Wildenstein-Merian.jpg" border="0" alt="[Bild: 800px-Wildenstein-Merian.jpg]" /><br />
der Merianstich ist von 1643, enstand also genau ein Jahr nach den Ereignissen die ich hier beschreiben will.<br />
Auf dem Wildenstein entstand die Zimmerische Chronik, mindestens zum Teil.<br />
Nach den Zimmern ist die Festung auf dem Erbschaftsweg schließlich bei den Fürstenberg gelandet, denen er 1642 gehörte, und die den Wildenstein in den 70ern des 20. Jahrhunderts an das Jugendherbergswerk verkauften, denen er heute gört.<br />
<br />
Handelnde Personen sind, <br />
als Strippenzieher im Hintergrund, zuerst der württ. Oberst und Festungskommandant des Hohentwiel Konrad Wiederholt, der in jenen Jahren zwischen Alb und Bodensee einen umfangreichen Kleinkrieg führte, auch einen bemerkenswerten Seekrieg auf dem See!<br />
dann Franz von Mercy <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Mercy" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Mercy</a><br />
der zu der Zeit als bayerischer Generalisimus bei Donaueschingen stand.<br />
<br />
als Akteur vor Ort der württ. Sergeant Michael Wäschlin gebürtig aus Oberdigisheim auf der Schwäbischen Alb. (der Familien-Name ist bis heute in jener Gegend recht häufig) Er wurde wohl auf Grund seiner Ortskenntnisse für die Aktion ausgewählt. Wiederholt hat ihm für einen Erfolg der geplanten Aktion eine Leutnantsstelle versprochen. <br />
Was Rückschlüsse auf die erwarteten Schwierigkeiten aber insbesondere auf die Wichtigkeit und Bedeutung bei einem Erfolg zulässt. <br />
In der Belletristik ist zT vom "Schwarzen Sergeant" die Rede, was bei einem gebürtigen Älbler etwas verwundert, aber der og Wäschlin ist historisch fassbar. <br />
<br />
Dann gab es noch etliche Akteure vor Ort, ebenfalls historisch, auf die ich im Text komme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Eroberungen des Wildenstein, eine Episode aus der Spätzeit des Dreißigjährigen Krieges<br />
<br />
Der Wildenstein ist eine auch heute noch völlig intakte Festungsanlage aus der frühen Neuzeit. <br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Wildenstein-Merian.jpg/800px-Wildenstein-Merian.jpg" border="0" alt="[Bild: 800px-Wildenstein-Merian.jpg]" /><br />
der Merianstich ist von 1643, enstand also genau ein Jahr nach den Ereignissen die ich hier beschreiben will.<br />
Auf dem Wildenstein entstand die Zimmerische Chronik, mindestens zum Teil.<br />
Nach den Zimmern ist die Festung auf dem Erbschaftsweg schließlich bei den Fürstenberg gelandet, denen er 1642 gehörte, und die den Wildenstein in den 70ern des 20. Jahrhunderts an das Jugendherbergswerk verkauften, denen er heute gört.<br />
<br />
Handelnde Personen sind, <br />
als Strippenzieher im Hintergrund, zuerst der württ. Oberst und Festungskommandant des Hohentwiel Konrad Wiederholt, der in jenen Jahren zwischen Alb und Bodensee einen umfangreichen Kleinkrieg führte, auch einen bemerkenswerten Seekrieg auf dem See!<br />
dann Franz von Mercy <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Mercy" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Mercy</a><br />
der zu der Zeit als bayerischer Generalisimus bei Donaueschingen stand.<br />
<br />
als Akteur vor Ort der württ. Sergeant Michael Wäschlin gebürtig aus Oberdigisheim auf der Schwäbischen Alb. (der Familien-Name ist bis heute in jener Gegend recht häufig) Er wurde wohl auf Grund seiner Ortskenntnisse für die Aktion ausgewählt. Wiederholt hat ihm für einen Erfolg der geplanten Aktion eine Leutnantsstelle versprochen. <br />
Was Rückschlüsse auf die erwarteten Schwierigkeiten aber insbesondere auf die Wichtigkeit und Bedeutung bei einem Erfolg zulässt. <br />
In der Belletristik ist zT vom "Schwarzen Sergeant" die Rede, was bei einem gebürtigen Älbler etwas verwundert, aber der og Wäschlin ist historisch fassbar. <br />
<br />
Dann gab es noch etliche Akteure vor Ort, ebenfalls historisch, auf die ich im Text komme.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[neu entdeckte Waldseemüller-Karte eine Fälschung?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7791</link>
			<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 17:28:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7791</guid>
			<description><![CDATA[Die neulich entdeckte Waldseemüller-Segmentkarte ist eventuell eine Fälschung<br />
<br />
Spiegel-Online<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/martin-waldseemueller-legendaere-weltkarte-unter-faelschungsverdacht-a-1182804.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...82804.html</a><br />
<br />
und eine weitere in München veilleicht auch[/quote]<br />
<br />
aus dem Link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zusammengefasst: Eine kürzlich aufgetauchte Weltkarte aus dem 16. Jahrhundert soll von den berühmten deutschen Kartographen Martin Waldseemüller stammen - von den wertvollen Stücken gibt es nur noch wenige Exemplare. Doch nun hat das Auktionshaus Christie´s in London die Versteigerung zurückgezogen - Experten hatten Hinweise auf eine Fälschung gefunden. Die Entdeckung hat Folgen: Auch eine weitere der Globus-Segmentkarten könnte gefälscht sein. Sie liegt in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, die das eine Millionen Euro teure Stück nun prüft. </blockquote>
[q]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neulich entdeckte Waldseemüller-Segmentkarte ist eventuell eine Fälschung<br />
<br />
Spiegel-Online<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/martin-waldseemueller-legendaere-weltkarte-unter-faelschungsverdacht-a-1182804.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...82804.html</a><br />
<br />
und eine weitere in München veilleicht auch[/quote]<br />
<br />
aus dem Link<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zusammengefasst: Eine kürzlich aufgetauchte Weltkarte aus dem 16. Jahrhundert soll von den berühmten deutschen Kartographen Martin Waldseemüller stammen - von den wertvollen Stücken gibt es nur noch wenige Exemplare. Doch nun hat das Auktionshaus Christie´s in London die Versteigerung zurückgezogen - Experten hatten Hinweise auf eine Fälschung gefunden. Die Entdeckung hat Folgen: Auch eine weitere der Globus-Segmentkarten könnte gefälscht sein. Sie liegt in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, die das eine Millionen Euro teure Stück nun prüft. </blockquote>
[q]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der 30 jährige Krieg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7240</link>
			<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 09:14:29 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7240</guid>
			<description><![CDATA[Der 30 jährige Krieg <br />
<br />
ist ein sehr komplexes Thema - ich weiß, daher ist mein Text nur eine grobe Übersicht.<br />
<br />
Er gilt als eine der deutschen Ur-Katastrophen um Religion und Macht und dauerte von 1618 – 1648. Er wurde vorwiegend auf dem Gebiet des HRR ausgeführt, der auf lange Zeit ein Leid der Bevölkerung bescherte mit Hungersnöten und Krankheiten. Der Krieg  stellt alles zu dieser Zeit Dagewesene in den Schatten und entvölkerte einige Gebiete über 60 %.<br />
<br />
Überhaupt löste der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und der Protestantischen Union diese Konflikte aus. Zugleich ging es aber auch um die Vorherrschaft im HRR zwischen den Habsburger Kaiser und mehreren Landesfürsten im Inneren und auch zwischen  dem Reich und den Widersachern wie Frankreich, Dänemark und Schweden.<br />
<br />
Welcher Weg in diesem Krieg führte waren die religiösen Gegensätze, vor allem am Ende des Krieges, sich immer mehr verloren, war  die 1517 beginnende Reformation und die damit verbundene Abspaltung der Protestantischen von der Katholischen Kirche. Diese Probleme führten zu den später ausbrechenden Krieg.<br />
<br />
Noch heute ist dieser 30jährige Krieg in das kulturelle Gedächtnis der deutschen Bevölkerung verankert und zählt somit zu den bekanntesten Ereignissen der Deutschen Geschichte.<br />
<br />
Ich habe mich auch gefragt, wie dieser Krieg überhaupt finanziert wurde. So habe ich mich mal damit beschäftigt. <br />
In diesem Krieg wurden eine Vielzahl von Söldnertruppen aufgestellt, die aber nicht vom Kaiser oder von deutschen Fürsten bezahlt, schon gar nicht betreut wurden. So entstand der Slogan „Der Krieg ernährt den Krieg“, ich meine, dass sich diese Söldner einfach dort „bedienten“ wo sie gerade Krieg führten. Damit kam auch eine enorme Belastung der Bevölkerung hinzu, die sich teilweise anschlossen.<br />
<br />
Der 30jährige Krieg hatte auch eine erhebliche Menge Opfer gefordert. Soviel ich nun gelesen habe (weiß ich aber nicht genau, ob es historisch belegt ist) soll es sich um ca. 6.000.000 Menschen gehandelt haben, die hierbei zu Tode gekommen sind. Das bedeutet, dass sich die Einwohnerzahl sich extrem  bis über 30 % verringerte. <br />
Dabei ist auch zu beachten, das viele Menschen  durch Krankheiten und Hungersnöte starben.<br />
<br />
Gern würde ich mich mit euch darüber schreiben weil meine Kenntnisse über diesen Krieg noch nicht umfangreich sind. Sollte ich etwas in meinem Text nicht richtig dargestellt haben, lasse ich mich gerne überzeugen..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 30 jährige Krieg <br />
<br />
ist ein sehr komplexes Thema - ich weiß, daher ist mein Text nur eine grobe Übersicht.<br />
<br />
Er gilt als eine der deutschen Ur-Katastrophen um Religion und Macht und dauerte von 1618 – 1648. Er wurde vorwiegend auf dem Gebiet des HRR ausgeführt, der auf lange Zeit ein Leid der Bevölkerung bescherte mit Hungersnöten und Krankheiten. Der Krieg  stellt alles zu dieser Zeit Dagewesene in den Schatten und entvölkerte einige Gebiete über 60 %.<br />
<br />
Überhaupt löste der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und der Protestantischen Union diese Konflikte aus. Zugleich ging es aber auch um die Vorherrschaft im HRR zwischen den Habsburger Kaiser und mehreren Landesfürsten im Inneren und auch zwischen  dem Reich und den Widersachern wie Frankreich, Dänemark und Schweden.<br />
<br />
Welcher Weg in diesem Krieg führte waren die religiösen Gegensätze, vor allem am Ende des Krieges, sich immer mehr verloren, war  die 1517 beginnende Reformation und die damit verbundene Abspaltung der Protestantischen von der Katholischen Kirche. Diese Probleme führten zu den später ausbrechenden Krieg.<br />
<br />
Noch heute ist dieser 30jährige Krieg in das kulturelle Gedächtnis der deutschen Bevölkerung verankert und zählt somit zu den bekanntesten Ereignissen der Deutschen Geschichte.<br />
<br />
Ich habe mich auch gefragt, wie dieser Krieg überhaupt finanziert wurde. So habe ich mich mal damit beschäftigt. <br />
In diesem Krieg wurden eine Vielzahl von Söldnertruppen aufgestellt, die aber nicht vom Kaiser oder von deutschen Fürsten bezahlt, schon gar nicht betreut wurden. So entstand der Slogan „Der Krieg ernährt den Krieg“, ich meine, dass sich diese Söldner einfach dort „bedienten“ wo sie gerade Krieg führten. Damit kam auch eine enorme Belastung der Bevölkerung hinzu, die sich teilweise anschlossen.<br />
<br />
Der 30jährige Krieg hatte auch eine erhebliche Menge Opfer gefordert. Soviel ich nun gelesen habe (weiß ich aber nicht genau, ob es historisch belegt ist) soll es sich um ca. 6.000.000 Menschen gehandelt haben, die hierbei zu Tode gekommen sind. Das bedeutet, dass sich die Einwohnerzahl sich extrem  bis über 30 % verringerte. <br />
Dabei ist auch zu beachten, das viele Menschen  durch Krankheiten und Hungersnöte starben.<br />
<br />
Gern würde ich mich mit euch darüber schreiben weil meine Kenntnisse über diesen Krieg noch nicht umfangreich sind. Sollte ich etwas in meinem Text nicht richtig dargestellt haben, lasse ich mich gerne überzeugen..]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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