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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Europa und die Welt von 1814 bis 1871]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 10:21:18 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Ein revidierter Blick auf den Deutschen Bund]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15380</link>
			<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 15:25:05 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15380</guid>
			<description><![CDATA[Hier <br />
<br />
<a href="https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/revolution-1848-1849/519625/der-wiener-kongress-und-die-restaurationszeit/?pk_campaign=nl2023-04-19&amp;pk_kwd=519625" target="_blank">https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturges...kwd=519625</a><br />
<br />
ein revidierter Blick auf den Deutschen Bund <br />
von der bpb]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier <br />
<br />
<a href="https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/revolution-1848-1849/519625/der-wiener-kongress-und-die-restaurationszeit/?pk_campaign=nl2023-04-19&amp;pk_kwd=519625" target="_blank">https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturges...kwd=519625</a><br />
<br />
ein revidierter Blick auf den Deutschen Bund <br />
von der bpb]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Königreich Hannover und die Eisenbahn]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15348</link>
			<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 14:59:21 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15348</guid>
			<description><![CDATA[Zur Eisenbahngeschichte Hannovers gibt es einige bemerkenswerte Punkte.<br />
So soll der damalige König, Ernst August, die Eisenbahn grundsätzlich abgelehnt haben, "da so jeder Schuster so schnell wie der König fahren könne"<br />
Später hat er dann seine Meinung geändert, man hätte seine Kutsche auf einem Plattformwagen der preußischen Eisenbahn montiert, und so konnte er in seiner Kutsche eine Eisenbahnfahrt erleben.<br />
Er erlaubte daraufhin die Eisenbahn in seinem "Reich" aber in seine Hauptstadt Hannover hat er keine Bahn gelassen.<br />
Später hat dann Hannover Jahrzehnte lang den Bau jeder Elbe-Brücke verhindert.<br />
Die hannoversche Eisenbahn endete in Harburg, dem hannoverschen Hafen, der Hamburg Konkurrenz machen sollte.<br />
<br />
Als Anno 1866 die Kanonenrohre kaum ausgewischt waren, wurde auch schon der Bau der Elbbrücken begonnen.<br />
In einer technikhistorischen Publikation las ich neulich, dass die "Eisenbahn-Blockade" Hamburgs und der Elbe einer der Gründe für die preußische Annexion des Königreichs Hannover gewesen wäre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Eisenbahngeschichte Hannovers gibt es einige bemerkenswerte Punkte.<br />
So soll der damalige König, Ernst August, die Eisenbahn grundsätzlich abgelehnt haben, "da so jeder Schuster so schnell wie der König fahren könne"<br />
Später hat er dann seine Meinung geändert, man hätte seine Kutsche auf einem Plattformwagen der preußischen Eisenbahn montiert, und so konnte er in seiner Kutsche eine Eisenbahnfahrt erleben.<br />
Er erlaubte daraufhin die Eisenbahn in seinem "Reich" aber in seine Hauptstadt Hannover hat er keine Bahn gelassen.<br />
Später hat dann Hannover Jahrzehnte lang den Bau jeder Elbe-Brücke verhindert.<br />
Die hannoversche Eisenbahn endete in Harburg, dem hannoverschen Hafen, der Hamburg Konkurrenz machen sollte.<br />
<br />
Als Anno 1866 die Kanonenrohre kaum ausgewischt waren, wurde auch schon der Bau der Elbbrücken begonnen.<br />
In einer technikhistorischen Publikation las ich neulich, dass die "Eisenbahn-Blockade" Hamburgs und der Elbe einer der Gründe für die preußische Annexion des Königreichs Hannover gewesen wäre]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Klatschgeschichten aus dem 19. Jahrhundert]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14038</link>
			<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 09:45:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14038</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Ritter von Hornstein-Schatzberg war Pfandinhaber der Burg Oberhohenberg und zugleich hatte er das Rottweiler Bürgerrecht. Albrecht von Habsburg, der 2. Ehemann der Mechthild von der Pfalz, forderte das Pfand zurück, Hornstein bat Rottweil um Unterstützung die ihm glatt versagt wurde.<br />
Daraufhin erkärte er und etliche andere darunter Graf Ulrich von Württ. dem Schwäbischen Städtebund die Fehde.<br />
Hornstein ist dann sofort plündern in Rottweiler Gebiet eingefallen.<br />
Am 21. September 1449 sind Rottweiler "Kriegsknechte" abends zur Burg Oberhohenberg abmarschiert, kamen um Mitternacht dort an, und griffen sofort an.<br />
"Nach 16 Stunden Beschießung hätten sie die Burg gestürmt, und die gesamte Besatzung, 22 Mann, die Abhänge hinunter geworfen. Es geht hier 60-80 Meter senkrecht abwärts, 21 haben dies nicht überlebt.<br />
Am anderen Tag die Burg geplündert und "verbrannt"<br />
Nach einem Bericht, den die Rottweiler am 24. Sept. an die Reichsstadt Ulm sandten, der heute noch im Archiv der Stadt Straßburg liegt.<br />
Die lokale Überlieferung ist der Meinung, dass Verrat im Spiel war.<br />
Nach dem ich die Örtlichlkeiten kenne, bin ich der selben Meinung.<br />
Die Burg, über 1.000m über dem Meer, ist nicht durch ein paar Stunden Beschießung zu erobern.<br />
<br />
Die Fehde entwickelte sich zu einer recht großen "Sache" wie an den diversen Namen wie "2. Städtkrieg" usw. abzulesen.<br />
Kaiser Friedrich III. schaltete sich ein, und berief verschiedene "Schiedsrichter" aus dem Hochadel.<br />
für die Hohenberg-Fehde Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz.<br />
Sein Schiedsspruch:<br />
Rottweil muss die Burg Hohenberg wieder aufbauen, für zwei (in anderer Sache) erschossene Villinger-Stadtknechte 200 Gulden zahlen.<br />
und an Albrecht von Habsburg 40.000 Gulden Entschädigung zahlen.Idea<br />
<br />
Rottweil hatte auf der Burg Hohenberg eine ziemliche Menge an Kriegsmaterial erbeutet darunter eine große Kanone "Lise von Hohenberg"</blockquote>
<br />
Der Vater des Ritters von Hornstein-Schatzberg hatte einen Wagenzug des Bischofs von Augsburg überfallen.<br />
Der wendete sich an Kaiser Friedrich III. der die Grafen von Württemberg beauftrgte sie sollten das Raubnest ausräuchern.<br />
Was geschah, anscheinend kampflos???  Was mich wundert. Aber so ist die Aktenlage.<br />
Die Burg wurde jedenfalls zerstört.<br />
<br />
Amalie-Zephyrine Fürstin von Hohenzollern-Sigmaringen hatte ihren Mann sitzen lassen, und war von Sigmaringen nach Paris geflüchtet.<br />
War bekannt mit Napoleon pp und mit seiner Frau Josephine befreundet.<br />
Ihr und ihrer Freundschaft mit der damaligen Kaiserin von Frankreich wird das "Überleben" der Fürstentümer Hohenzollern 1805 pp zugeschrieben.<br />
1810 zog sie wieder nach Sigmaringen, wobei sich das Fürstenehepaar weiterhin lebenslang aus dem Weg ging.<br />
<br />
<br />
Nun hatte Amalie-Zephyrine aus Paris ein Mädchen, Helene mitgebracht.<br />
Mutter und Vater waren und blieben unbekannt.<br />
Als Mutter kam natürlich umgehend Amalie-Zephyrine in Verdacht. Aber nix genaues weiß man nicht.<br />
Sie verschaffte Helene jedenfalls den Titel einer Freiin von Schatzberg.<br />
Helene von Schatzberg heiratete später den Sohn des weitbekannten Herrn von Laßberg, Archivar in Donaueschingen und mit großen Verdiensten in der Regionalgeschichte. Laßberg Vater war übrigens ein "natürlicher Sohn" einer Fürstenberg-Prinzessin.<br />
Nach einigen Jahren Ehe verstarb der von Laßberg.<br />
Helene, verwitwet, verguckte sich in Franz Mayer, gebürtig aus Gosheim (ein paar wenige Kilometer entfernt von der Ruine Hohenberg) von Beruf katholischer Pfarrer.<br />
Die Liebe wurde erwidert, Pfarrer Mayer verließ bei Nacht und Nebel seinen Pfarre, wurde Protestant und Heiratete die Witwe von Laßberg. <br />
<br />
Bis heute zählt Helene von Schatzberg zu den Rätseln der Regionalgeschichte.<br />
<br />
Die Ruine Schatzberg, in einer wildromantischen Ecke zwischen Sigmaringen und Riedlingen, gehört seit dem 16. Jahrhundert den Stauffenberg, der direkten Linie der Hitler-Attentäter<br />
<br />
Wer vertieftes wissen will:<br />
<a href="http://hmv-rw.de/wp-content/uploads/2015/03/Helene-von-Schatzberg.pdf" target="_blank">http://hmv-rw.de/wp-content/uploads/2015...tzberg.pdf</a><br />
<br />
Doch erstaunlich, wie manches mal "alles nahe beieinander" ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Ritter von Hornstein-Schatzberg war Pfandinhaber der Burg Oberhohenberg und zugleich hatte er das Rottweiler Bürgerrecht. Albrecht von Habsburg, der 2. Ehemann der Mechthild von der Pfalz, forderte das Pfand zurück, Hornstein bat Rottweil um Unterstützung die ihm glatt versagt wurde.<br />
Daraufhin erkärte er und etliche andere darunter Graf Ulrich von Württ. dem Schwäbischen Städtebund die Fehde.<br />
Hornstein ist dann sofort plündern in Rottweiler Gebiet eingefallen.<br />
Am 21. September 1449 sind Rottweiler "Kriegsknechte" abends zur Burg Oberhohenberg abmarschiert, kamen um Mitternacht dort an, und griffen sofort an.<br />
"Nach 16 Stunden Beschießung hätten sie die Burg gestürmt, und die gesamte Besatzung, 22 Mann, die Abhänge hinunter geworfen. Es geht hier 60-80 Meter senkrecht abwärts, 21 haben dies nicht überlebt.<br />
Am anderen Tag die Burg geplündert und "verbrannt"<br />
Nach einem Bericht, den die Rottweiler am 24. Sept. an die Reichsstadt Ulm sandten, der heute noch im Archiv der Stadt Straßburg liegt.<br />
Die lokale Überlieferung ist der Meinung, dass Verrat im Spiel war.<br />
Nach dem ich die Örtlichlkeiten kenne, bin ich der selben Meinung.<br />
Die Burg, über 1.000m über dem Meer, ist nicht durch ein paar Stunden Beschießung zu erobern.<br />
<br />
Die Fehde entwickelte sich zu einer recht großen "Sache" wie an den diversen Namen wie "2. Städtkrieg" usw. abzulesen.<br />
Kaiser Friedrich III. schaltete sich ein, und berief verschiedene "Schiedsrichter" aus dem Hochadel.<br />
für die Hohenberg-Fehde Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz.<br />
Sein Schiedsspruch:<br />
Rottweil muss die Burg Hohenberg wieder aufbauen, für zwei (in anderer Sache) erschossene Villinger-Stadtknechte 200 Gulden zahlen.<br />
und an Albrecht von Habsburg 40.000 Gulden Entschädigung zahlen.Idea<br />
<br />
Rottweil hatte auf der Burg Hohenberg eine ziemliche Menge an Kriegsmaterial erbeutet darunter eine große Kanone "Lise von Hohenberg"</blockquote>
<br />
Der Vater des Ritters von Hornstein-Schatzberg hatte einen Wagenzug des Bischofs von Augsburg überfallen.<br />
Der wendete sich an Kaiser Friedrich III. der die Grafen von Württemberg beauftrgte sie sollten das Raubnest ausräuchern.<br />
Was geschah, anscheinend kampflos???  Was mich wundert. Aber so ist die Aktenlage.<br />
Die Burg wurde jedenfalls zerstört.<br />
<br />
Amalie-Zephyrine Fürstin von Hohenzollern-Sigmaringen hatte ihren Mann sitzen lassen, und war von Sigmaringen nach Paris geflüchtet.<br />
War bekannt mit Napoleon pp und mit seiner Frau Josephine befreundet.<br />
Ihr und ihrer Freundschaft mit der damaligen Kaiserin von Frankreich wird das "Überleben" der Fürstentümer Hohenzollern 1805 pp zugeschrieben.<br />
1810 zog sie wieder nach Sigmaringen, wobei sich das Fürstenehepaar weiterhin lebenslang aus dem Weg ging.<br />
<br />
<br />
Nun hatte Amalie-Zephyrine aus Paris ein Mädchen, Helene mitgebracht.<br />
Mutter und Vater waren und blieben unbekannt.<br />
Als Mutter kam natürlich umgehend Amalie-Zephyrine in Verdacht. Aber nix genaues weiß man nicht.<br />
Sie verschaffte Helene jedenfalls den Titel einer Freiin von Schatzberg.<br />
Helene von Schatzberg heiratete später den Sohn des weitbekannten Herrn von Laßberg, Archivar in Donaueschingen und mit großen Verdiensten in der Regionalgeschichte. Laßberg Vater war übrigens ein "natürlicher Sohn" einer Fürstenberg-Prinzessin.<br />
Nach einigen Jahren Ehe verstarb der von Laßberg.<br />
Helene, verwitwet, verguckte sich in Franz Mayer, gebürtig aus Gosheim (ein paar wenige Kilometer entfernt von der Ruine Hohenberg) von Beruf katholischer Pfarrer.<br />
Die Liebe wurde erwidert, Pfarrer Mayer verließ bei Nacht und Nebel seinen Pfarre, wurde Protestant und Heiratete die Witwe von Laßberg. <br />
<br />
Bis heute zählt Helene von Schatzberg zu den Rätseln der Regionalgeschichte.<br />
<br />
Die Ruine Schatzberg, in einer wildromantischen Ecke zwischen Sigmaringen und Riedlingen, gehört seit dem 16. Jahrhundert den Stauffenberg, der direkten Linie der Hitler-Attentäter<br />
<br />
Wer vertieftes wissen will:<br />
<a href="http://hmv-rw.de/wp-content/uploads/2015/03/Helene-von-Schatzberg.pdf" target="_blank">http://hmv-rw.de/wp-content/uploads/2015...tzberg.pdf</a><br />
<br />
Doch erstaunlich, wie manches mal "alles nahe beieinander" ist]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Länderkauf" im Deutschen Bund]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13091</link>
			<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 18:09:21 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13091</guid>
			<description><![CDATA[Im Nirwana wird über den Kauf der beiden Hohenzollerischen Fürstentümer 1848/49 durch Preußen spekuliert.<br />
<br />
wie die Fürstentümer sich über die Mediatisierung wegretten konnten habe ich schon mal da beschrieben:<br />
<a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1442" target="_blank">http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...p?tid=1442</a><br />
<br />
1849 haben sie aus aber auch überhaupt keinen respektablen Gründen an Preußen verkauft.<br />
Die beiden Fürsten in Hechingen und in Sigmaringen haben sich bei den "Zugewinnen" die aus Säkularisationen etcetera pp 1799 bis 1810 gezogen wurden, privat bedient.<br />
Diese Zugewinne ijjjjjjjjjjjjjjjjjjj5uin ihr Privatvermögen überführt!<br />
Süddeutscher Duodez halt....<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
Was geltendem Recht einschl. Bundesakte absolut nicht entsprach.<br />
Und während der Revolution 1848 dann ganz erheblich Thema war.<br />
<br />
Friedrich Wilhelm IV. König von Preußen sicherte den Fürsten zu, dass sie bei Verkauf an Preußen diesen widerrechtlichen Besitz ungeschmälert behalten durften.<br />
Der entscheidende Grund für den Verkauf an Preußen.<br />
Württemberg, das ebenfalls am Kauf interessiert war, wollte dies nämlich nicht zusichern.<br />
<br />
mW letztmals kam dies 1923 auf die politische Tagesordnung, auch da ergebnislos.<br />
maW es blieb beim Hause Hzl-Sig.<br />
<br />
Edit: Hohenzollern-Hechingen ist "Dynastisch" ausgestorben und wurde von Hzl-Sigmaringen beerbt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Nirwana wird über den Kauf der beiden Hohenzollerischen Fürstentümer 1848/49 durch Preußen spekuliert.<br />
<br />
wie die Fürstentümer sich über die Mediatisierung wegretten konnten habe ich schon mal da beschrieben:<br />
<a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1442" target="_blank">http://www.forum-geschichte.at/Forum/sho...p?tid=1442</a><br />
<br />
1849 haben sie aus aber auch überhaupt keinen respektablen Gründen an Preußen verkauft.<br />
Die beiden Fürsten in Hechingen und in Sigmaringen haben sich bei den "Zugewinnen" die aus Säkularisationen etcetera pp 1799 bis 1810 gezogen wurden, privat bedient.<br />
Diese Zugewinne ijjjjjjjjjjjjjjjjjjj5uin ihr Privatvermögen überführt!<br />
Süddeutscher Duodez halt....<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
Was geltendem Recht einschl. Bundesakte absolut nicht entsprach.<br />
Und während der Revolution 1848 dann ganz erheblich Thema war.<br />
<br />
Friedrich Wilhelm IV. König von Preußen sicherte den Fürsten zu, dass sie bei Verkauf an Preußen diesen widerrechtlichen Besitz ungeschmälert behalten durften.<br />
Der entscheidende Grund für den Verkauf an Preußen.<br />
Württemberg, das ebenfalls am Kauf interessiert war, wollte dies nämlich nicht zusichern.<br />
<br />
mW letztmals kam dies 1923 auf die politische Tagesordnung, auch da ergebnislos.<br />
maW es blieb beim Hause Hzl-Sig.<br />
<br />
Edit: Hohenzollern-Hechingen ist "Dynastisch" ausgestorben und wurde von Hzl-Sigmaringen beerbt]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gambettas Flucht aus Paris 1871]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12851</link>
			<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 13:49:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12851</guid>
			<description><![CDATA[Schon mein Grundschullehrer erzählte davon,<br />
wie Gambetta während der Belagerung von Paris 1870 im Ballon aus der Stadt floh.<br />
<br />
SPON:<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/ballon-flucht-aus-dem-belagerten-paris-1870-der-himmel-als-rettung-a-1b4f90d4-5297-4296-9992-0e767b0fd309" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/ballon...767b0fd309</a><br />
<br />
aus dem Link:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Damit begann ein monatelanger Krieg um die Kommunikation: Der "Neptune" wurde laut eines Zeitungsberichts von preußischen Truppen mit Gewehren und Kanonen gejagt. Einige Geschosse seien der Gondel derart nah gekommen, dass der Ballon schwankte. Der Pilot Claude-Jules Duruof konterte und warf französisches Propagandamaterial sowie aktuelle Zeitungen für die Bevölkerung in der Umgebung vom deutsch besetzten Versailles ab</blockquote>
<br />
66Ballone sollen Paris mit Post verlassen haben. Die Antworten kamen, soweit möglich, mit Brieftauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Schon mein Grundschullehrer erzählte davon,<br />
wie Gambetta während der Belagerung von Paris 1870 im Ballon aus der Stadt floh.<br />
<br />
SPON:<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/ballon-flucht-aus-dem-belagerten-paris-1870-der-himmel-als-rettung-a-1b4f90d4-5297-4296-9992-0e767b0fd309" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/ballon...767b0fd309</a><br />
<br />
aus dem Link:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Damit begann ein monatelanger Krieg um die Kommunikation: Der "Neptune" wurde laut eines Zeitungsberichts von preußischen Truppen mit Gewehren und Kanonen gejagt. Einige Geschosse seien der Gondel derart nah gekommen, dass der Ballon schwankte. Der Pilot Claude-Jules Duruof konterte und warf französisches Propagandamaterial sowie aktuelle Zeitungen für die Bevölkerung in der Umgebung vom deutsch besetzten Versailles ab</blockquote>
<br />
66Ballone sollen Paris mit Post verlassen haben. Die Antworten kamen, soweit möglich, mit Brieftauben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Lehrziele" der Schulen 1870pp]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9688</link>
			<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 13:54:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9688</guid>
			<description><![CDATA[Neulich ist mir eine Rede des Königs Friedrich Wilhelm IV im Februar 1849 untergekommen.<br />
Er wandte sich an die "Volksschullehrer" und machte diesen die größten Vorwürfe.<br />
Sie wären Schuld am Zustand in dem sich Preußen durch die Revolution befinden würde. Sie hätten den Schülern nix wie "Afterwissenschaftliches" und anderes dummes Zeugs eingebleut. Zeugs das die weder benötigen würden noch verarbeiten könnten.<br />
Und dadurch sei die Liebe zu Staat und Krone verloren gegangen.<br />
<br />
Jetzt habe ich mal lokal recherchiert, und tatsächlich, für Hohenzollern lässt sich dies das ganze 19. Jahrhundert verfolgen, die Aussage "die Kinder müssen schließlich nicht alles wissen" es würden Kenntnisse die sie später zu ihrem Broterwerb benötigen völlig ausreichen usw. usf. <br />
sind ständig nachgewiesen.<br />
Nicht nur von der Regierung, auch von den Gemeinderäten pp.<br />
<br />
Nun ist dies in Württemberg völlig umgekehrt, zumindest Regierung und Staatsoberhaupt waren an der Bildungshöhe der Bevölkerung sehr interessiert.<br />
Was natürlich nicht ausschließt, dass auch da einem Dorfgemeinderat mal die Schulbücher und das Lehrergehalt zu hoch waren.<br />
Aber zumindest die Obrigkeit hatten sie da ganz und gar nicht auf ihrer Seite.<br />
<br />
Hat da einer der Kolleginnen und Kollegen Infos aus anderen Bundesstaaten des deutschen Sprachgebietes?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neulich ist mir eine Rede des Königs Friedrich Wilhelm IV im Februar 1849 untergekommen.<br />
Er wandte sich an die "Volksschullehrer" und machte diesen die größten Vorwürfe.<br />
Sie wären Schuld am Zustand in dem sich Preußen durch die Revolution befinden würde. Sie hätten den Schülern nix wie "Afterwissenschaftliches" und anderes dummes Zeugs eingebleut. Zeugs das die weder benötigen würden noch verarbeiten könnten.<br />
Und dadurch sei die Liebe zu Staat und Krone verloren gegangen.<br />
<br />
Jetzt habe ich mal lokal recherchiert, und tatsächlich, für Hohenzollern lässt sich dies das ganze 19. Jahrhundert verfolgen, die Aussage "die Kinder müssen schließlich nicht alles wissen" es würden Kenntnisse die sie später zu ihrem Broterwerb benötigen völlig ausreichen usw. usf. <br />
sind ständig nachgewiesen.<br />
Nicht nur von der Regierung, auch von den Gemeinderäten pp.<br />
<br />
Nun ist dies in Württemberg völlig umgekehrt, zumindest Regierung und Staatsoberhaupt waren an der Bildungshöhe der Bevölkerung sehr interessiert.<br />
Was natürlich nicht ausschließt, dass auch da einem Dorfgemeinderat mal die Schulbücher und das Lehrergehalt zu hoch waren.<br />
Aber zumindest die Obrigkeit hatten sie da ganz und gar nicht auf ihrer Seite.<br />
<br />
Hat da einer der Kolleginnen und Kollegen Infos aus anderen Bundesstaaten des deutschen Sprachgebietes?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Splendide Unternehmer wie Alfred Krupp im 19. Jh - Motive]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7926</link>
			<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 13:38:01 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7926</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
was hat Unternehmer wie Krupp dazu veranlasst, sich für das Wohlergehen ihrer Arbeiter zu interessieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
was hat Unternehmer wie Krupp dazu veranlasst, sich für das Wohlergehen ihrer Arbeiter zu interessieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alfred Krupp Rede Analyse]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7925</link>
			<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 13:32:51 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7925</guid>
			<description><![CDATA[Untersuchen Sie, aus welchen Gründen Alfred Krupp seinen Arbeitern eine Rede hält. Notieren Sie, welche Botschaften er direkt und welche er nur indirekt vermittelt:<br />
<br />
"Ich habe Kräfte gebraucht und solche engagiert, ich habe ihnen den geforderten Lohn gezahlt, meistens ihre Stellung verbessert und, nach gesetzlichen Bestimmungen, den Kontrakt verlängert oder sie entlassen. Mancher hat die Fabrik verlassen, um anderswo sich zu verbessern, der eine ist gegangen und ein anderer hat die Stelle wieder besetzt, und wo ursprünglich drei Mann beschäftigt waren, standen später 15 000. Im Laufe der Zeit haben mehr als 100 000 Mann solchen Wechsel auf meinen Werken durchgemacht. Jeder hat nach seiner Kraft und nach seiner Fähigkeit seinen Lohn erhalten, und anstatt eines jeden konnte in den meisten Fällen auch ein anderer hingestellt werden, denn die Arbeiter haben nicht das Verdienst der Erfindungen und überall finden sich geschickte Arbeiter zum Ersatz. Es kann also keine Rede davon sein, daß irgend jemand einen besonderen Anspruch behalte außer solchem, der selbstverständlich ist, der in Steigerung des Lohnes und des Gehaltes besteht und immer Folge größerer Leistung ist. Die Apostel der Sozialdemokraten suchen aber den bescheidensten Leuten durch ihre verführerischen Reden den Kopf zu verdrehen, und sie werden das Unglück von manchem Arbeiter verschulden, der ihnen Gehör schenkt und deshalb entlassen wird.<br />
<br />
[...]<br />
<br />
Ich habe den Mut gehabt, für die Verbesserung der Lage der Arbeiter Wohnungen zu bauen, worin bereits 20 000 Seelen untergebracht sind, ihnen Schulen zu gründen und Einrichtungen zu treffen zur billigen Beschaffung von allem Bedarf. Ich habe mich dadurch in eine Schuldenlast gesetzt, die abgetragen werden muß. Damit dies geschehen kann, muß jeder seine Schuldigkeit tun in Friede und Eintracht und in Übereinstimmung mit unsern Vorschriften.<br />
<br />
[...]<br />
<br />
Genießet, was Euch beschieden ist. Nach getaner Arbeit verbleibt im Kreise der Eurigen, bei<br />
den Eltern, bei der Frau und den Kindern und sinnt über Haushalt und Erziehung. Das sei Eure<br />
Politik, dabei werdet Ihr frohe Stunden erleben. Aber für die große Landespolitik erspart Euch<br />
die Aufregung. Höhere Politik treiben erfordert mehr freie Zeit und Einblick in die Verhältnisse,<br />
als dem Arbeiter verliehen ist. Ihr tut Eure Schuldigkeit, wenn Ihr durch Vertrauenspersonen<br />
empfohlene Leute erwählt.<br />
Ihr erreicht aber sicher nichts als Schaden, wenn Ihr eingreifen wollt in das Ruder der<br />
gesetzlichen Ordnung. Das Politisieren in der Kneipe ist nebenbei sehr teuer, dafür kann man<br />
im Hause Besseres haben. [ . . . ]"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Untersuchen Sie, aus welchen Gründen Alfred Krupp seinen Arbeitern eine Rede hält. Notieren Sie, welche Botschaften er direkt und welche er nur indirekt vermittelt:<br />
<br />
"Ich habe Kräfte gebraucht und solche engagiert, ich habe ihnen den geforderten Lohn gezahlt, meistens ihre Stellung verbessert und, nach gesetzlichen Bestimmungen, den Kontrakt verlängert oder sie entlassen. Mancher hat die Fabrik verlassen, um anderswo sich zu verbessern, der eine ist gegangen und ein anderer hat die Stelle wieder besetzt, und wo ursprünglich drei Mann beschäftigt waren, standen später 15 000. Im Laufe der Zeit haben mehr als 100 000 Mann solchen Wechsel auf meinen Werken durchgemacht. Jeder hat nach seiner Kraft und nach seiner Fähigkeit seinen Lohn erhalten, und anstatt eines jeden konnte in den meisten Fällen auch ein anderer hingestellt werden, denn die Arbeiter haben nicht das Verdienst der Erfindungen und überall finden sich geschickte Arbeiter zum Ersatz. Es kann also keine Rede davon sein, daß irgend jemand einen besonderen Anspruch behalte außer solchem, der selbstverständlich ist, der in Steigerung des Lohnes und des Gehaltes besteht und immer Folge größerer Leistung ist. Die Apostel der Sozialdemokraten suchen aber den bescheidensten Leuten durch ihre verführerischen Reden den Kopf zu verdrehen, und sie werden das Unglück von manchem Arbeiter verschulden, der ihnen Gehör schenkt und deshalb entlassen wird.<br />
<br />
[...]<br />
<br />
Ich habe den Mut gehabt, für die Verbesserung der Lage der Arbeiter Wohnungen zu bauen, worin bereits 20 000 Seelen untergebracht sind, ihnen Schulen zu gründen und Einrichtungen zu treffen zur billigen Beschaffung von allem Bedarf. Ich habe mich dadurch in eine Schuldenlast gesetzt, die abgetragen werden muß. Damit dies geschehen kann, muß jeder seine Schuldigkeit tun in Friede und Eintracht und in Übereinstimmung mit unsern Vorschriften.<br />
<br />
[...]<br />
<br />
Genießet, was Euch beschieden ist. Nach getaner Arbeit verbleibt im Kreise der Eurigen, bei<br />
den Eltern, bei der Frau und den Kindern und sinnt über Haushalt und Erziehung. Das sei Eure<br />
Politik, dabei werdet Ihr frohe Stunden erleben. Aber für die große Landespolitik erspart Euch<br />
die Aufregung. Höhere Politik treiben erfordert mehr freie Zeit und Einblick in die Verhältnisse,<br />
als dem Arbeiter verliehen ist. Ihr tut Eure Schuldigkeit, wenn Ihr durch Vertrauenspersonen<br />
empfohlene Leute erwählt.<br />
Ihr erreicht aber sicher nichts als Schaden, wenn Ihr eingreifen wollt in das Ruder der<br />
gesetzlichen Ordnung. Das Politisieren in der Kneipe ist nebenbei sehr teuer, dafür kann man<br />
im Hause Besseres haben. [ . . . ]"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[schwarz-rot-gold nach 1849]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7794</link>
			<pubDate>Thu, 21 Dec 2017 06:44:36 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7794</guid>
			<description><![CDATA[Bisher war es für mich klar.<br />
Die Reichsfarben "schwarz-rot-gold" bisher war es für mich klar.<br />
Nach 1849 spielten sie noch bis 1866 in den kleinen Bundesstaaten eine gewisse Rolle bei den beiden Großmächten keine mehr. Und in Preußen am allerwenigsten.<br />
<br />
Jetzt ist mir gestern eine Farblithografie untergekommen.<br />
Der preußische Prinz Friedrich-Wilhelm (der spätere 99 Tage Kaiser Friedrich III<img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> und seine Frau Victoria kommen im Februar 1858 nach Berlin, Jubel, Soldaten im Hintergrund erkennt man das Brandenburger Tor, es ist beflaggt.<br />
Natürlich der Union Jack, und -<br />
Schwarz-Rot-Gold]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher war es für mich klar.<br />
Die Reichsfarben "schwarz-rot-gold" bisher war es für mich klar.<br />
Nach 1849 spielten sie noch bis 1866 in den kleinen Bundesstaaten eine gewisse Rolle bei den beiden Großmächten keine mehr. Und in Preußen am allerwenigsten.<br />
<br />
Jetzt ist mir gestern eine Farblithografie untergekommen.<br />
Der preußische Prinz Friedrich-Wilhelm (der spätere 99 Tage Kaiser Friedrich III<img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> und seine Frau Victoria kommen im Februar 1858 nach Berlin, Jubel, Soldaten im Hintergrund erkennt man das Brandenburger Tor, es ist beflaggt.<br />
Natürlich der Union Jack, und -<br />
Schwarz-Rot-Gold]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Indianertotems]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7745</link>
			<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 16:21:24 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7745</guid>
			<description><![CDATA[Mich beschäftigt immer wieder die Frage was diese Totems genau "waren" und was sie für die Indianer (in Nordamerika) bedeutet haben. Wie die Totems ihr Leben beeinflusst haben.<br />
<br />
LG Stephan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mich beschäftigt immer wieder die Frage was diese Totems genau "waren" und was sie für die Indianer (in Nordamerika) bedeutet haben. Wie die Totems ihr Leben beeinflusst haben.<br />
<br />
LG Stephan]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Krim-Krieg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7366</link>
			<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 11:09:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7366</guid>
			<description><![CDATA[Ich besitze ein "schmales" Büchlin über den Krimkrieg aus den 1950ern, in das ich diese Nacht mal wieder reingeguckt habe.<br />
<br />
Fazit des Buches:<br />
Die Briten kommen in der Logistik und bei den Landtruppen sehr schlecht weg, die Franzosen bei der Logistik vernichtend, Marine und Heer am besten von allen.<br />
"Der Russe hat die See nicht verstanden" Teile der Schwarzmeerflotte wurden ohne jede Notwendigkeit selbst versenkt. In Ostsee und Schwarzem Meer blieb die russische Flotte absolut untätig.<br />
<br />
Grund und Anlass für den Krieg wäre nicht die Rettung der Türkei gewesen, sondern das Bestreben der Briten die Russen zu schwächen.<br />
<br />
Weiter wird ausgeführt, dass der Krimkrieg im deutschsprachigen Raum "bisher" (1955) in der Wissenschaft so gut wie kene Beachtung gefunden hätte, wobei insbesondere die österreichischen Archive recht ergiebig wären, bisher (1955) aber leider zum Thema so gut wie unbearbeitet seien.<br />
<br />
Der Krimkrieg spielt aber für die Entwicklung der Seestreitkräfte des 19. Jahrhundert die entscheidende Rolle.<br />
Deshlab meine Frage, gibt es da neuere Arbeiten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich besitze ein "schmales" Büchlin über den Krimkrieg aus den 1950ern, in das ich diese Nacht mal wieder reingeguckt habe.<br />
<br />
Fazit des Buches:<br />
Die Briten kommen in der Logistik und bei den Landtruppen sehr schlecht weg, die Franzosen bei der Logistik vernichtend, Marine und Heer am besten von allen.<br />
"Der Russe hat die See nicht verstanden" Teile der Schwarzmeerflotte wurden ohne jede Notwendigkeit selbst versenkt. In Ostsee und Schwarzem Meer blieb die russische Flotte absolut untätig.<br />
<br />
Grund und Anlass für den Krieg wäre nicht die Rettung der Türkei gewesen, sondern das Bestreben der Briten die Russen zu schwächen.<br />
<br />
Weiter wird ausgeführt, dass der Krimkrieg im deutschsprachigen Raum "bisher" (1955) in der Wissenschaft so gut wie kene Beachtung gefunden hätte, wobei insbesondere die österreichischen Archive recht ergiebig wären, bisher (1955) aber leider zum Thema so gut wie unbearbeitet seien.<br />
<br />
Der Krimkrieg spielt aber für die Entwicklung der Seestreitkräfte des 19. Jahrhundert die entscheidende Rolle.<br />
Deshlab meine Frage, gibt es da neuere Arbeiten?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Länderschacher von Campo Formio bis nach Wien]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7292</link>
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 09:34:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7292</guid>
			<description><![CDATA[Da sind wir beim Jux-Rätsel darauf gestossen.<br />
Und ich denke mal, das wäre einen seperaren Thread wert.<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (27.12.2016 19:15)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53727#pid53727" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Da gab es irgendwann einen Herkules,<br />
das heißt es gab mehrere, der III. führt vielleicht zur Auflösung</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2016 00:42)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53729#pid53729" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ah sooo wird ein Schuh draus- <br />
Du spielst auf Ercole III d´Este den letzten Herzog von Modena an<br />
Dessen Herzogtum ging in der Cisalpinischen Republik auf und daraufhin wurde er in Luneville kurzzeitig mit dem "Herzogtum Breisgau und Ortenau " entschädigt<br />
Und in Modena, wo Maserati heute noch sitzt  gründete Enzo Ferrari 1929 seinen Rennstall ,die Scuderia Ferrari, bevor man 1943 ins benachbarte Maranello umzog.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2016 20:19)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53733#pid53733" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>und Freiburg war die Residenz und Hauptstadt dieses Herzogtums Breisgau,das 1803-1805 existierte.<br />
Weiß eigentlich jemand ob es in Freiburg noch Reste der Este oder von deren Herrschaft zu bestaunen gibt ?</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (29.12.2016 17:47)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53742#pid53742" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (28.12.2016 20:19)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53733#pid53733" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>und Freiburg war die Residenz und Hauptstadt dieses Herzogtums Breisgau,das 1803-1805 existierte.<br />
Weiß eigentlich jemand ob es in Freiburg noch Reste der Este oder von deren Herrschaft zu bestaunen gibt ?</blockquote>
<br />
Vermutlich nicht.<br />
Der Herkules hat in Campo Formio "nur" den Breisgau versprochen bekommen, das war ihm zuwenig. So hat er noch schließlich die Ortenau, allerdings ohne die dortigen Reichsstädte bekommen.<br />
Er hat aber sein ertauschtes Fürstentum wohl nie besucht, waren allerdings ja auch nur 2 Jahre bis zu seinem Tod. Seine Tochter war ja Habsburgisch verehelicht, so blieb "s Sach" beinand. <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
1805 dann aber endgültig futsch und badisch.<br />
Rotteck zB hat dieses Modenesische Zwischenspiel aber schon sehr verwirrt. <br />
Jedenfalls ist Kaiser Franz 1814 überschwenglichst begrüsst worden in Freiburg. Man war sich sehr sicher, dass man wieder Habsburgisch würde, und hat sogar schon Münzen zur Feier des Ereignisses geprägt. <br />
<br />
Nix wars, man hat in Wien auf Norditalien reflektiert, und seine über Jahrhunderte treuesten Untertanen "verraten".<br />
Das ganze kann man heute noch als Metternischen Geniestreich nachlesen, <br />
wobei negiert wird, dass dies letztlich zum Untergang des Habsburger Reiches geführt hat.<br />
(Nicht der Verzicht auf Vorderösterreich, aber das dafür ertauschte Norditalien)</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (31.12.2016 00:54)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53787#pid53787" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Umso verwunderlicher, als es sich bei der provincia Neomagensis sozusagen um habsburgisches Stmmland handelte das eine  fast 500-jährigen Zugehörigkeit zu Habsburg aufwies <br />
Was die Bedeutung unterstreicht ist u.a, dass die Freiburger Üni  die zweite habsburgische Universitätsgründung  nach Wien  war.<br />
Wenn sonst keiner dran ist,stell ich mal wieder ein Rätsel</blockquote>
<br />
Wenn man Beurteilungen des Winer kongresses liest, bgegnet einm bis heute die Meinung, von der überragenden Staatsklugheit Metternichs, der durchaus möglichen Landerwerb in Deutschland ausgeschlagen hätte, nd sich statt dessen auf Erwerbungen in Norditalien verlegt hätte. <br />
<br />
Meiner Meinung ist das Gegenteil richtig.<br />
Er hat damit den Anfang vom Untergang des Habsburger Reiches eingeleitet.<br />
Das war vermutlich 1815 noch nicht absehbar, dass sich die italienischen Gebiete nun so gar nicht ins Habsburger Reich einfügen wollten, Metternich hats ja sogar noch erlebt, <br />
aber die Verlegung des Schwerpunktes außerhalb von Reich und Bund ist ja 1815 schon durchaus klar gewesen, und gewollt!!!<br />
Eine Entwicklung die Preußen genau umgekehrt vollzogen hat.<br />
Polen lächelnd den Russen überlassen (die dort auch nicht glücklich wurden, wie Habsburg in Italien) dafür die Rheinlande und halb Sachsen eingeheimst.<br />
<br />
Keine Metternichsche Staatsklugheit, sondern granatenmäßige Dummheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da sind wir beim Jux-Rätsel darauf gestossen.<br />
Und ich denke mal, das wäre einen seperaren Thread wert.<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (27.12.2016 19:15)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53727#pid53727" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Da gab es irgendwann einen Herkules,<br />
das heißt es gab mehrere, der III. führt vielleicht zur Auflösung</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2016 00:42)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53729#pid53729" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ah sooo wird ein Schuh draus- <br />
Du spielst auf Ercole III d´Este den letzten Herzog von Modena an<br />
Dessen Herzogtum ging in der Cisalpinischen Republik auf und daraufhin wurde er in Luneville kurzzeitig mit dem "Herzogtum Breisgau und Ortenau " entschädigt<br />
Und in Modena, wo Maserati heute noch sitzt  gründete Enzo Ferrari 1929 seinen Rennstall ,die Scuderia Ferrari, bevor man 1943 ins benachbarte Maranello umzog.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2016 20:19)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53733#pid53733" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>und Freiburg war die Residenz und Hauptstadt dieses Herzogtums Breisgau,das 1803-1805 existierte.<br />
Weiß eigentlich jemand ob es in Freiburg noch Reste der Este oder von deren Herrschaft zu bestaunen gibt ?</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (29.12.2016 17:47)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53742#pid53742" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (28.12.2016 20:19)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53733#pid53733" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>und Freiburg war die Residenz und Hauptstadt dieses Herzogtums Breisgau,das 1803-1805 existierte.<br />
Weiß eigentlich jemand ob es in Freiburg noch Reste der Este oder von deren Herrschaft zu bestaunen gibt ?</blockquote>
<br />
Vermutlich nicht.<br />
Der Herkules hat in Campo Formio "nur" den Breisgau versprochen bekommen, das war ihm zuwenig. So hat er noch schließlich die Ortenau, allerdings ohne die dortigen Reichsstädte bekommen.<br />
Er hat aber sein ertauschtes Fürstentum wohl nie besucht, waren allerdings ja auch nur 2 Jahre bis zu seinem Tod. Seine Tochter war ja Habsburgisch verehelicht, so blieb "s Sach" beinand. <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
1805 dann aber endgültig futsch und badisch.<br />
Rotteck zB hat dieses Modenesische Zwischenspiel aber schon sehr verwirrt. <br />
Jedenfalls ist Kaiser Franz 1814 überschwenglichst begrüsst worden in Freiburg. Man war sich sehr sicher, dass man wieder Habsburgisch würde, und hat sogar schon Münzen zur Feier des Ereignisses geprägt. <br />
<br />
Nix wars, man hat in Wien auf Norditalien reflektiert, und seine über Jahrhunderte treuesten Untertanen "verraten".<br />
Das ganze kann man heute noch als Metternischen Geniestreich nachlesen, <br />
wobei negiert wird, dass dies letztlich zum Untergang des Habsburger Reiches geführt hat.<br />
(Nicht der Verzicht auf Vorderösterreich, aber das dafür ertauschte Norditalien)</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (31.12.2016 00:54)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=53787#pid53787" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Umso verwunderlicher, als es sich bei der provincia Neomagensis sozusagen um habsburgisches Stmmland handelte das eine  fast 500-jährigen Zugehörigkeit zu Habsburg aufwies <br />
Was die Bedeutung unterstreicht ist u.a, dass die Freiburger Üni  die zweite habsburgische Universitätsgründung  nach Wien  war.<br />
Wenn sonst keiner dran ist,stell ich mal wieder ein Rätsel</blockquote>
<br />
Wenn man Beurteilungen des Winer kongresses liest, bgegnet einm bis heute die Meinung, von der überragenden Staatsklugheit Metternichs, der durchaus möglichen Landerwerb in Deutschland ausgeschlagen hätte, nd sich statt dessen auf Erwerbungen in Norditalien verlegt hätte. <br />
<br />
Meiner Meinung ist das Gegenteil richtig.<br />
Er hat damit den Anfang vom Untergang des Habsburger Reiches eingeleitet.<br />
Das war vermutlich 1815 noch nicht absehbar, dass sich die italienischen Gebiete nun so gar nicht ins Habsburger Reich einfügen wollten, Metternich hats ja sogar noch erlebt, <br />
aber die Verlegung des Schwerpunktes außerhalb von Reich und Bund ist ja 1815 schon durchaus klar gewesen, und gewollt!!!<br />
Eine Entwicklung die Preußen genau umgekehrt vollzogen hat.<br />
Polen lächelnd den Russen überlassen (die dort auch nicht glücklich wurden, wie Habsburg in Italien) dafür die Rheinlande und halb Sachsen eingeheimst.<br />
<br />
Keine Metternichsche Staatsklugheit, sondern granatenmäßige Dummheit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Denk ich an Deutschland]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7281</link>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 20:58:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7281</guid>
			<description><![CDATA[Es ist einer der bekanntesten und meist zitierten Sätze betreffend die politischen Zustände im Deutschen Bund - Reich dem geteilten Deutschland und wie das Gebilde immer gerade genannt wurde.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Denk ich an Deutschland in der Nacht,<br />
so bin ich um den Schlaf gebracht<br />
</span></blockquote>
Wer alles hat schon diesen Satz, sorgenvoll, von sich gegeben.<br />
Er stammt von Heinrich Heine, dem letzten Romantiker, geschrieben in Paris.<br />
die Zitierenden sind Legion.<br />
Er ist so oft zitiert worden, dass mal wieder der ganze Vers ins Gedächtnis zurück sollte.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Nach Deutschland dächt´ ich nicht so sehr,<br />
wenn nicht die Mutter dorten wär.<br />
Das Vaterland kann nicht verderben,<br />
jedoch die alte Frau könnt sterben</blockquote>
<br />
und das ist keine Persiflage sondern die Originalfassung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist einer der bekanntesten und meist zitierten Sätze betreffend die politischen Zustände im Deutschen Bund - Reich dem geteilten Deutschland und wie das Gebilde immer gerade genannt wurde.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Denk ich an Deutschland in der Nacht,<br />
so bin ich um den Schlaf gebracht<br />
</span></blockquote>
Wer alles hat schon diesen Satz, sorgenvoll, von sich gegeben.<br />
Er stammt von Heinrich Heine, dem letzten Romantiker, geschrieben in Paris.<br />
die Zitierenden sind Legion.<br />
Er ist so oft zitiert worden, dass mal wieder der ganze Vers ins Gedächtnis zurück sollte.<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Nach Deutschland dächt´ ich nicht so sehr,<br />
wenn nicht die Mutter dorten wär.<br />
Das Vaterland kann nicht verderben,<br />
jedoch die alte Frau könnt sterben</blockquote>
<br />
und das ist keine Persiflage sondern die Originalfassung]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Zündnadelgewehr  -  Eine Geheimwaffe des 19. Jahrhunderts]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6954</link>
			<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 18:09:43 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6954</guid>
			<description><![CDATA[Der Name Dreyse als der Erfinder des Zündnadelgewehres, des ersten Praxistauglichen Hinterladergewehrs dürfte bekannt seiin.<br />
<br />
Das Gewehr wurde 1840, Dreyse hatte den neuen König F-W IV. von der Waffe überzeugen können, mit einem Auftrag über 60.000 Stück in die Massenfertigung genommen.<br />
Da diese Stückzahl nötig war, um die preußische Armee wenigstens teilweise mit dem Gewehr zu bewaffnen, andererseits die technologischen Möglichkeiten der Massenfertigung  im Jahr 1840 aber mow überspanntenm wurden die produzierten Gewehre mit einer "Tarnbezeichnung" Perkussionsgewehr im Berliner Zeughaus eingelagert. Bis 1848 waren etwas über 40.000 Stück produziert worden.<br />
<br />
Bei der 48er Revolution in Berlin eroberten die Revolutionäre das Zeughaus und es verschwanden mehrere Zündnadelgewehre. Vermutlich erkannte der eine oder andere der Zeughausstürmer das technologisch besondere des Dreyse-Gewehres.<br />
Der preußische Geheimdienst bemühte sich anschließend die Gewehre wieder zu beschaffen, 2 allerdings blieben verschwunden, gelangten vermutlich ins Ausland. Wobei Frankreich besonders verdächtigt wird.<br />
<br />
1848 wurden die preußischen Truppen dann auch mit dem Gewehr bewaffnet, es kam 1849 zuerst in Dresden, dann in Baden und auch im Dänischen Krieg erstmals zum Einsatz. Die Berichte waren anfangs durchwachsen, insbesondere wurde der hohe Munitionsverbrauch negativ hervorgehoben. (man wird sich erinnern, in den 30er Jahren war das das Argument der neupreußischen Kommisstiefel mit dem die Bewaffnung der Wehrmacht mit Selbstladern abgelehnt wurde) so dass alle anderen deutschen Bundesstaaten längere Zeit noch auf die einführung verzichteten.<br />
<br />
Auch in Frankreich wurden Versuche in dieser Zeit, vermutlich mit den verschwundenen Zeughausgewehren, nicht weiterverfolgt.<br />
Erst 1864 dem neuerlichen Dänischen Krieg und insbesondere nach der Schlacht bei Königgrätz 1866 wurde das Zündnadelgewehr allgemein eingeführt, das Prinzip weiterentwickelt.<br />
Wobei Frankreich mit dem Chassepot-Gewehr das Dreyse-Gewehr in den Leistungen übertraf. Und die Produktionsleistungen waren immens, innerhalb 2 Jahren, bis 1868, war die aktive franz. Armee mit 600.000 Chassepots kpl. umgerüstet.<br />
<br />
Gut soweit. <br />
Das wird ja alles mehr oder weniger bekannt sein.<br />
<br />
Was mich aber sehr erstaunt, dass es 9 Jahre lang gelungen ist, diese in Massenproduzierte Waffe geheim zu halten!<br />
<br />
Da ist mir heute dieser Artikel bei Spiegel Online untergekommen.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/verschwoerungstheorien-mitwisser-haetten-laengst-geplaudert-a-1073782.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...73782.html</a><br />
<br />
Fazir daraus:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zusammengefasst: Ein Forscher hat aus bereits aufgedeckten Betrugsfällen eine Formel für die Haltbarkeit großer Lügen aufgestellt. Das Ergebnis: Wäre die Mondlandung nur simuliert, der menschengemachte Klimawandel erfunden, Impfungen eine Bedrohung und eine Heilung gegen Krebs längst erfunden, hätte das allein aufgrund der großen Zahl eingeweihter Personen längst auffliegen müssen. Keiner der Verschwörungstheorien attestiert der Wissenschaftler eine Überlebensdauer von mehr als drei Jahren und neun Monaten.</blockquote>
<br />
es muss ja auch ein paar hundert, wenn nicht tausend Mitwisser beim Zündnadelgewehr gegeben haben.<br />
Eine Geheimhaltung über 9 Jahre scheint mir da doch sehr bemerkenswert.<br />
<br />
<br />
Dies ist einer der ersten Zeitungsberichte über das Zündnadelgewehr<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj113/mi113mi04_1" target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti...i113mi04_1</a><br />
vom August 1849<br />
hier noch einer Juni 1849<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj113/ar113008," target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti.../ar113008,</a><br />
noch sehr "uninformiert".<br />
<br />
<br />
Dieser artikel widerum, von 1844,<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj094/ar094060" target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti...4/ar094060</a><br />
stellt klar, dass das Prinzip Zündnadel durchaus bekannt war, jedoch kein Schimmer, dass die Preußen das angesprochene Problem des Verschlusses definitiv gelöst hatten, und bereits größere Mengen produzierten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Name Dreyse als der Erfinder des Zündnadelgewehres, des ersten Praxistauglichen Hinterladergewehrs dürfte bekannt seiin.<br />
<br />
Das Gewehr wurde 1840, Dreyse hatte den neuen König F-W IV. von der Waffe überzeugen können, mit einem Auftrag über 60.000 Stück in die Massenfertigung genommen.<br />
Da diese Stückzahl nötig war, um die preußische Armee wenigstens teilweise mit dem Gewehr zu bewaffnen, andererseits die technologischen Möglichkeiten der Massenfertigung  im Jahr 1840 aber mow überspanntenm wurden die produzierten Gewehre mit einer "Tarnbezeichnung" Perkussionsgewehr im Berliner Zeughaus eingelagert. Bis 1848 waren etwas über 40.000 Stück produziert worden.<br />
<br />
Bei der 48er Revolution in Berlin eroberten die Revolutionäre das Zeughaus und es verschwanden mehrere Zündnadelgewehre. Vermutlich erkannte der eine oder andere der Zeughausstürmer das technologisch besondere des Dreyse-Gewehres.<br />
Der preußische Geheimdienst bemühte sich anschließend die Gewehre wieder zu beschaffen, 2 allerdings blieben verschwunden, gelangten vermutlich ins Ausland. Wobei Frankreich besonders verdächtigt wird.<br />
<br />
1848 wurden die preußischen Truppen dann auch mit dem Gewehr bewaffnet, es kam 1849 zuerst in Dresden, dann in Baden und auch im Dänischen Krieg erstmals zum Einsatz. Die Berichte waren anfangs durchwachsen, insbesondere wurde der hohe Munitionsverbrauch negativ hervorgehoben. (man wird sich erinnern, in den 30er Jahren war das das Argument der neupreußischen Kommisstiefel mit dem die Bewaffnung der Wehrmacht mit Selbstladern abgelehnt wurde) so dass alle anderen deutschen Bundesstaaten längere Zeit noch auf die einführung verzichteten.<br />
<br />
Auch in Frankreich wurden Versuche in dieser Zeit, vermutlich mit den verschwundenen Zeughausgewehren, nicht weiterverfolgt.<br />
Erst 1864 dem neuerlichen Dänischen Krieg und insbesondere nach der Schlacht bei Königgrätz 1866 wurde das Zündnadelgewehr allgemein eingeführt, das Prinzip weiterentwickelt.<br />
Wobei Frankreich mit dem Chassepot-Gewehr das Dreyse-Gewehr in den Leistungen übertraf. Und die Produktionsleistungen waren immens, innerhalb 2 Jahren, bis 1868, war die aktive franz. Armee mit 600.000 Chassepots kpl. umgerüstet.<br />
<br />
Gut soweit. <br />
Das wird ja alles mehr oder weniger bekannt sein.<br />
<br />
Was mich aber sehr erstaunt, dass es 9 Jahre lang gelungen ist, diese in Massenproduzierte Waffe geheim zu halten!<br />
<br />
Da ist mir heute dieser Artikel bei Spiegel Online untergekommen.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/verschwoerungstheorien-mitwisser-haetten-laengst-geplaudert-a-1073782.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...73782.html</a><br />
<br />
Fazir daraus:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zusammengefasst: Ein Forscher hat aus bereits aufgedeckten Betrugsfällen eine Formel für die Haltbarkeit großer Lügen aufgestellt. Das Ergebnis: Wäre die Mondlandung nur simuliert, der menschengemachte Klimawandel erfunden, Impfungen eine Bedrohung und eine Heilung gegen Krebs längst erfunden, hätte das allein aufgrund der großen Zahl eingeweihter Personen längst auffliegen müssen. Keiner der Verschwörungstheorien attestiert der Wissenschaftler eine Überlebensdauer von mehr als drei Jahren und neun Monaten.</blockquote>
<br />
es muss ja auch ein paar hundert, wenn nicht tausend Mitwisser beim Zündnadelgewehr gegeben haben.<br />
Eine Geheimhaltung über 9 Jahre scheint mir da doch sehr bemerkenswert.<br />
<br />
<br />
Dies ist einer der ersten Zeitungsberichte über das Zündnadelgewehr<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj113/mi113mi04_1" target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti...i113mi04_1</a><br />
vom August 1849<br />
hier noch einer Juni 1849<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj113/ar113008," target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti.../ar113008,</a><br />
noch sehr "uninformiert".<br />
<br />
<br />
Dieser artikel widerum, von 1844,<br />
<a href="http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj094/ar094060" target="_blank">http://dingler.culture.hu-berlin.de/arti...4/ar094060</a><br />
stellt klar, dass das Prinzip Zündnadel durchaus bekannt war, jedoch kein Schimmer, dass die Preußen das angesprochene Problem des Verschlusses definitiv gelöst hatten, und bereits größere Mengen produzierten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Deutsche Flotte von 1848]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6556</link>
			<pubDate>Sun, 02 Nov 2014 20:50:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6556</guid>
			<description><![CDATA[Kennt eigentlich einer der Navalisten hier die Vorgeschichte der deutschen Flotte die 1848 im Gefolge des Deutsch-Dänischen Krieges entstand.<br />
<br />
Es muss ja eine gewisse Vorgeschichte gegeben haben. Von jetzt auf gleich war auch vor 170 Jahren ein Hightech-Waffensystem nicht zu bekommen.<br />
<br />
Nun ist mir neulich zufällig eine Zeitungsmeldung aus dem Jahr 1847 untergekommen.<br />
Die Verwaltungs-Überschüsse des Zollvereins sollten zur Finanzierung einer "starken" Flotte verwendet werden, wurde da gefordert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kennt eigentlich einer der Navalisten hier die Vorgeschichte der deutschen Flotte die 1848 im Gefolge des Deutsch-Dänischen Krieges entstand.<br />
<br />
Es muss ja eine gewisse Vorgeschichte gegeben haben. Von jetzt auf gleich war auch vor 170 Jahren ein Hightech-Waffensystem nicht zu bekommen.<br />
<br />
Nun ist mir neulich zufällig eine Zeitungsmeldung aus dem Jahr 1847 untergekommen.<br />
Die Verwaltungs-Überschüsse des Zollvereins sollten zur Finanzierung einer "starken" Flotte verwendet werden, wurde da gefordert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wie der Obelisk nach Paris kam - Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6082</link>
			<pubDate>Tue, 25 Feb 2014 21:00:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6082</guid>
			<description><![CDATA[Hightech Logistik des 19. Jahrhunderts.<br />
Spiegel-Online berichtet wie der Obelisk nach Paris kam.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ausstellung-die-lange-reise-des-obelisken-von-luxor-nach-paris-a-954707.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...54707.html</a><br />
<br />
Es war ein gewaltiges Logistik-Problem - vom Abbau bis zur Wieder-aufstellung in Paris.<br />
<br />
Ein nettes Detail am Rande, Frankreich hatte zwei dieser Obelisken übereignet bekommen. An den Transport des 2. wagte sich aber niemand.<br />
Und 1981 hat Frankreich den zweiten Obelisken, der Ägypten nie verlassen hat, offiziell an Ägyten zurüclgegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hightech Logistik des 19. Jahrhunderts.<br />
Spiegel-Online berichtet wie der Obelisk nach Paris kam.<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ausstellung-die-lange-reise-des-obelisken-von-luxor-nach-paris-a-954707.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...54707.html</a><br />
<br />
Es war ein gewaltiges Logistik-Problem - vom Abbau bis zur Wieder-aufstellung in Paris.<br />
<br />
Ein nettes Detail am Rande, Frankreich hatte zwei dieser Obelisken übereignet bekommen. An den Transport des 2. wagte sich aber niemand.<br />
Und 1981 hat Frankreich den zweiten Obelisken, der Ägypten nie verlassen hat, offiziell an Ägyten zurüclgegeben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Deutsche Zollverein]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5835</link>
			<pubDate>Tue, 15 Oct 2013 18:08:44 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5835</guid>
			<description><![CDATA[In der Bundesakte vom 8. Juni 1815 stand folgender Artikel:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>  Art 19. Die Bundesglieder behalten sich vor, bey der ersten Zusammenkunft der Bundesversammlung in Frankfurth wegen des Handels und Verkehrs zwischen den verschiedenen Bundesstaaten, so wie wegen der Schifffahrt nach Anleitung der auf dem Kongreß zu Wien angenommenen Grundsätze in Berathung zu treten.</blockquote>
<br />
Deutsche Bundesakte (08.06.1815), in: documentArchiv.de [Hrsg.], URL: <a href="http://www.documentArchiv.de/nzjh/dtba.html," target="_blank">http://www.documentArchiv.de/nzjh/dtba.html,</a> Stand: aktuelles Datum<br />
<br />
Der Bund war dann aber weder Willens noch in der Lage diesen Komplex in irgendeiner Weise zu regeln.<br />
<br />
Insbesondere Österreich mit seinem, dank Metternich, arrondierten Staatsgebiet hatte keinerlei Interesse an irgendwelchen Regelungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Bundesakte vom 8. Juni 1815 stand folgender Artikel:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>  Art 19. Die Bundesglieder behalten sich vor, bey der ersten Zusammenkunft der Bundesversammlung in Frankfurth wegen des Handels und Verkehrs zwischen den verschiedenen Bundesstaaten, so wie wegen der Schifffahrt nach Anleitung der auf dem Kongreß zu Wien angenommenen Grundsätze in Berathung zu treten.</blockquote>
<br />
Deutsche Bundesakte (08.06.1815), in: documentArchiv.de [Hrsg.], URL: <a href="http://www.documentArchiv.de/nzjh/dtba.html," target="_blank">http://www.documentArchiv.de/nzjh/dtba.html,</a> Stand: aktuelles Datum<br />
<br />
Der Bund war dann aber weder Willens noch in der Lage diesen Komplex in irgendeiner Weise zu regeln.<br />
<br />
Insbesondere Österreich mit seinem, dank Metternich, arrondierten Staatsgebiet hatte keinerlei Interesse an irgendwelchen Regelungen]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Thurn und Taxis und die Souveränität]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5821</link>
			<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 08:38:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5821</guid>
			<description><![CDATA[Beim Wiener Kongress hat man den zwischen 1800 und 1806 mediatisierten ehemaligen Reichsfürsten schnell klar gemacht, dass es keine Chance gab den ehemaligen Status wiederzugewinnen.<br />
Sie erhielten vom Kongress allerdings etliche Vorrechte und durch den Deutschen Bund Schutz gegen übermäßige Ansprüche ihrer neuen Landesherren.<br />
Heute kann man aus dem Umfeld bis 1918 "regierender Häuser" die Meinung hören, dass die 1800 ff. Mediatisierten aus heutiger Sicht besser weggekommen sind.<br />
Im Jahr 1918 ff. den zum Thronverzicht gezwungenen deutlich schlechtere Konditionen eingeräumt wurden.<br />
<br />
<br />
Disclaimer: In der letzten Zeit blättere ich immer mal wieder in "Poesie im Kreuzgang" (ich wohne und lebe mitten im besoprochenen Gebiet, so gut wie alle der besprochenen Kreuzgänge kenne ich) <img src="http://www.silberburg.de/data/media/0/98_270x180_1102.jpg" border="0" alt="[Bild: 98_270x180_1102.jpg]" /> und da las ich zum Reichsstift Buchau, dass dieses reichsunmittelbare Damenstift bei der Mediatisierung an Thurn und Taxis ganz erhebliche Schulden aufzuweisen hatte.<br />
Hierbei ist mir ein interessanter Vorgang eingefallen, der die Foren-Freunde und Freundinnen vielleicht interessieren könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim Wiener Kongress hat man den zwischen 1800 und 1806 mediatisierten ehemaligen Reichsfürsten schnell klar gemacht, dass es keine Chance gab den ehemaligen Status wiederzugewinnen.<br />
Sie erhielten vom Kongress allerdings etliche Vorrechte und durch den Deutschen Bund Schutz gegen übermäßige Ansprüche ihrer neuen Landesherren.<br />
Heute kann man aus dem Umfeld bis 1918 "regierender Häuser" die Meinung hören, dass die 1800 ff. Mediatisierten aus heutiger Sicht besser weggekommen sind.<br />
Im Jahr 1918 ff. den zum Thronverzicht gezwungenen deutlich schlechtere Konditionen eingeräumt wurden.<br />
<br />
<br />
Disclaimer: In der letzten Zeit blättere ich immer mal wieder in "Poesie im Kreuzgang" (ich wohne und lebe mitten im besoprochenen Gebiet, so gut wie alle der besprochenen Kreuzgänge kenne ich) <img src="http://www.silberburg.de/data/media/0/98_270x180_1102.jpg" border="0" alt="[Bild: 98_270x180_1102.jpg]" /> und da las ich zum Reichsstift Buchau, dass dieses reichsunmittelbare Damenstift bei der Mediatisierung an Thurn und Taxis ganz erhebliche Schulden aufzuweisen hatte.<br />
Hierbei ist mir ein interessanter Vorgang eingefallen, der die Foren-Freunde und Freundinnen vielleicht interessieren könnte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Restauration und Vertreibung 1849-53]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4835</link>
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 14:18:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4835</guid>
			<description><![CDATA[In der Folge der Deutschen Revolution 1848-49 wurde ein ganz erheblicher Teil des Bildungsbürgertums aus Deutschland vertrieben.<br />
Eine ähnliche Entwicklung wie ab 1933.<br />
Mit schlimmen Folgen. <br />
Die gar nicht schlimm genug angesehen werden können.<br />
<br />
Manche der damals Vertriebenen haben sich später mit Spenden und Wohltaten ihrer ehemaligen Heimatort erinnert.<br />
Noch die kinder dieser Vertriebenen sind teilweise in den 20 Jahren nach Deutschland gekommen, haben sich der überaus freiheitlichen Verfassung der 1. Deutschen Republik erfreut, und widerum so mache Spende getätigt.<br />
<br />
Diese Personen sind regional im Gedächtnis geblieben, und werden durchaus gewürdigt,<br />
ein paar Kilometer weiter sind sie jedoch fast alle unverdientermaßen völlig unbekannt.<br />
<br />
Die will ich hier etwas ans Licht holen.<br />
Bitte helft mir mit, ich bin sicher es sind viele zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Folge der Deutschen Revolution 1848-49 wurde ein ganz erheblicher Teil des Bildungsbürgertums aus Deutschland vertrieben.<br />
Eine ähnliche Entwicklung wie ab 1933.<br />
Mit schlimmen Folgen. <br />
Die gar nicht schlimm genug angesehen werden können.<br />
<br />
Manche der damals Vertriebenen haben sich später mit Spenden und Wohltaten ihrer ehemaligen Heimatort erinnert.<br />
Noch die kinder dieser Vertriebenen sind teilweise in den 20 Jahren nach Deutschland gekommen, haben sich der überaus freiheitlichen Verfassung der 1. Deutschen Republik erfreut, und widerum so mache Spende getätigt.<br />
<br />
Diese Personen sind regional im Gedächtnis geblieben, und werden durchaus gewürdigt,<br />
ein paar Kilometer weiter sind sie jedoch fast alle unverdientermaßen völlig unbekannt.<br />
<br />
Die will ich hier etwas ans Licht holen.<br />
Bitte helft mir mit, ich bin sicher es sind viele zu finden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wie die Pfalz bayerisch wurde]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4647</link>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 19:54:36 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4647</guid>
			<description><![CDATA[Teil 1<br />
1813 hat Bayern seine Truppen zurückgehalten, nicht dem Napoleon zur Verfügung gestellt.<br />
Der Grund war, dass ein neuer Aufstand im damals bayerischen Tirol ausgebrochen war. Erzherzog Johann hatte ihn mehr oder weniger ohne Wissen Metternichs und des Kaisers losgetreten.<br />
<br />
Bayern hatte dadurch im Jahr 1813 eine wesentlich größere Handlungsfreiheit als die anderen Rheinbundfürsten.<br />
Seit Januar wurden sie auch gehörig von den Österreichern umworben.<br />
Der bayerische König und sein Minister Montgelas wollten aber noch am Bündnis mit Napoleon, das Bayern viele Vorteile eingebracht hatte, festhalten.<br />
Der bayerische Heerführer Wrede wollte allerdings so bald wie möglich zu den Alliierten übergehen, zu denen Österreich zdZ nominell noch gar nicht gehörte.<br />
Im August, Österreich hatte inzwischen Napoleon den Krieg erklärt, traf ein Brief des Zaren in München ein. Sowohl Österreich als auch Russland und Preußen garantierten den Bayern ihre staatliche Souveränität.  Für die unausweichlichen Abtretungen an Österreich wurden entsprechender Ausgleich zugesagt.<br />
Wrede wurde vom bayerischen König ermächtigt, über Tirol durchaus zu verhandeln, aber auf gar keinen Fall über Salzburg.<br />
<br />
Schließlich wurde auf Basis eines Entwurfs Metternichs vom 23. September am 8. Oktober 1813 der Vertrag von Ried geschlossen.<br />
Er enthielt unter anderem die Geheimklausel, dass der König von Bayern alle Abtretungen akzeptiere, die beiden Staaten eine "passende militärische Grenze sichere". Im Gegenzug verpflichtete sich der Kaiser von Österreich, dass er dem bayerischen König "geographisch, statistisch und finanziell gleichwertige Entschädigung verschaffen würde, die mit dem bayerischen Gebiet einen vollständigen und nicht unterbrochenen Zusammenhang bilden sollten".<br />
<br />
Auf diese Klausel berief sich Bayern bei den späteren Verhandlungen ständig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Teil 1<br />
1813 hat Bayern seine Truppen zurückgehalten, nicht dem Napoleon zur Verfügung gestellt.<br />
Der Grund war, dass ein neuer Aufstand im damals bayerischen Tirol ausgebrochen war. Erzherzog Johann hatte ihn mehr oder weniger ohne Wissen Metternichs und des Kaisers losgetreten.<br />
<br />
Bayern hatte dadurch im Jahr 1813 eine wesentlich größere Handlungsfreiheit als die anderen Rheinbundfürsten.<br />
Seit Januar wurden sie auch gehörig von den Österreichern umworben.<br />
Der bayerische König und sein Minister Montgelas wollten aber noch am Bündnis mit Napoleon, das Bayern viele Vorteile eingebracht hatte, festhalten.<br />
Der bayerische Heerführer Wrede wollte allerdings so bald wie möglich zu den Alliierten übergehen, zu denen Österreich zdZ nominell noch gar nicht gehörte.<br />
Im August, Österreich hatte inzwischen Napoleon den Krieg erklärt, traf ein Brief des Zaren in München ein. Sowohl Österreich als auch Russland und Preußen garantierten den Bayern ihre staatliche Souveränität.  Für die unausweichlichen Abtretungen an Österreich wurden entsprechender Ausgleich zugesagt.<br />
Wrede wurde vom bayerischen König ermächtigt, über Tirol durchaus zu verhandeln, aber auf gar keinen Fall über Salzburg.<br />
<br />
Schließlich wurde auf Basis eines Entwurfs Metternichs vom 23. September am 8. Oktober 1813 der Vertrag von Ried geschlossen.<br />
Er enthielt unter anderem die Geheimklausel, dass der König von Bayern alle Abtretungen akzeptiere, die beiden Staaten eine "passende militärische Grenze sichere". Im Gegenzug verpflichtete sich der Kaiser von Österreich, dass er dem bayerischen König "geographisch, statistisch und finanziell gleichwertige Entschädigung verschaffen würde, die mit dem bayerischen Gebiet einen vollständigen und nicht unterbrochenen Zusammenhang bilden sollten".<br />
<br />
Auf diese Klausel berief sich Bayern bei den späteren Verhandlungen ständig.]]></content:encoded>
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	</channel>
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