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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Zwischenkriegszeit]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 18:48:13 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Kyllroth. Tödliche Heimkehr 1917 – Jetzt in der ARD Audiothek]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15454</link>
			<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 19:21:21 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15454</guid>
			<description><![CDATA[Kyllroth. Tödliche Heimkehr 1917 – Jetzt in der ARD Audiothek: <a href="https://1.ard.de/kyllroth" target="_blank">https://1.ard.de/kyllroth</a><br />
<br />
Eine fiktive Geschichte – inspiriert von wahren Verbrechen. Kyllroth, ein fiktiver Eifelort im Jahr 1917: Kaum aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, sterben mehrere Männer auf mysteriöse Weise. Gerüchte über eine Hexe machen die Runde – doch was steckt wirklich hinter den Todesfällen?<br />
<br />
Die Hörspielserie basiert auf den erschütternden Ereignissen im ungarischen Dorf Nagyrev, wo zwischen 1914 und 1929 über Jahre hinweg systematisch Männer und Familienangehörige mit Gift ermordet wurden – meist von den eigenen Ehefrauen. Die sogenannten "Engelmacherinnen von Nagyrev" blieben lange unbehelligt. Viele Taten konnten nie vollständig aufgeklärt werden.<br />
<br />
Kyllroth verwebt historische Realität mit fiktiven Elementen – in 8 spannenden Teilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kyllroth. Tödliche Heimkehr 1917 – Jetzt in der ARD Audiothek: <a href="https://1.ard.de/kyllroth" target="_blank">https://1.ard.de/kyllroth</a><br />
<br />
Eine fiktive Geschichte – inspiriert von wahren Verbrechen. Kyllroth, ein fiktiver Eifelort im Jahr 1917: Kaum aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, sterben mehrere Männer auf mysteriöse Weise. Gerüchte über eine Hexe machen die Runde – doch was steckt wirklich hinter den Todesfällen?<br />
<br />
Die Hörspielserie basiert auf den erschütternden Ereignissen im ungarischen Dorf Nagyrev, wo zwischen 1914 und 1929 über Jahre hinweg systematisch Männer und Familienangehörige mit Gift ermordet wurden – meist von den eigenen Ehefrauen. Die sogenannten "Engelmacherinnen von Nagyrev" blieben lange unbehelligt. Viele Taten konnten nie vollständig aufgeklärt werden.<br />
<br />
Kyllroth verwebt historische Realität mit fiktiven Elementen – in 8 spannenden Teilen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Griechenland - Türkei 1919-1922]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15381</link>
			<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 07:23:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15381</guid>
			<description><![CDATA[Wenn man sich für die Vorgänge in diesen Jahren interessiert, kommt einen das ganz große Grausen an.<br />
<br />
Zeitgenössisches Zitat:<br />
Die Fremdvölkischen im Kampfgebiet mussten alle über die Klinge springen.<br />
<br />
Wie um alles in der Welt kamen die Westalliierten auf die Idee genau dies als Muster für die "Bevölkerungsentmischung" im östlichen Mitteleuropa und in Jugoslawien zu nehmen?<br />
Sprich die Vertreibung der Deutschen aus diesen Gebieten.<br />
<br />
Und im Nachhinein überaus überrascht zu sein, was da tatsächlich abgegangen ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn man sich für die Vorgänge in diesen Jahren interessiert, kommt einen das ganz große Grausen an.<br />
<br />
Zeitgenössisches Zitat:<br />
Die Fremdvölkischen im Kampfgebiet mussten alle über die Klinge springen.<br />
<br />
Wie um alles in der Welt kamen die Westalliierten auf die Idee genau dies als Muster für die "Bevölkerungsentmischung" im östlichen Mitteleuropa und in Jugoslawien zu nehmen?<br />
Sprich die Vertreibung der Deutschen aus diesen Gebieten.<br />
<br />
Und im Nachhinein überaus überrascht zu sein, was da tatsächlich abgegangen ist?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Republik hätte gerettet werden können]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13541</link>
			<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 09:36:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13541</guid>
			<description><![CDATA[SPON zum Reichsbanner SchwarzRotGold<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/reichsbanner-schwarz-rot-gold-die-weimarer-republik-haette-gerettet-werden-koennen-a-396e0a79-a016-4bdb-a113-3d974ad985d8?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/reichs...obal-de-DE</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[SPON zum Reichsbanner SchwarzRotGold<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/reichsbanner-schwarz-rot-gold-die-weimarer-republik-haette-gerettet-werden-koennen-a-396e0a79-a016-4bdb-a113-3d974ad985d8?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/reichs...obal-de-DE</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Regierungsweg der Sozialisten und kommunisten in Frankreich]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13082</link>
			<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 08:40:51 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13082</guid>
			<description><![CDATA[Gab es im Zuge der Machtergreifung durch die kommunisten und Sozialisten in Frankreich Kämpfe? Von denen oder gegen die. <br />
<br />
In Deutschland in Russland gab es die ja. <br />
<br />
Wer kann mir sagen ob gewaltsame Revolutionen auch in anderen europäischen Staaten durch kommunisten/Sozialisten gab. Besonders in denen, die von Deutschland angegriffen wurden. <br />
Als vermeintlicher Schlag gegen gewaltsame sklaverei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gab es im Zuge der Machtergreifung durch die kommunisten und Sozialisten in Frankreich Kämpfe? Von denen oder gegen die. <br />
<br />
In Deutschland in Russland gab es die ja. <br />
<br />
Wer kann mir sagen ob gewaltsame Revolutionen auch in anderen europäischen Staaten durch kommunisten/Sozialisten gab. Besonders in denen, die von Deutschland angegriffen wurden. <br />
Als vermeintlicher Schlag gegen gewaltsame sklaverei.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kapp-Putsch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10635</link>
			<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 09:51:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10635</guid>
			<description><![CDATA[Heute, am 13. März 1920 putschte Kapp + Lüttwitz.<br />
Die "Marinebrigade Erhardt" besetzte Berlin, <br />
die Regierung Bauer einschl. dem Reichspräsidenten "floh" nach Stuttgart wo sich die Reichswehr loyal zur Regierung erklärt hatte. In Berlin hatte es geheißen "Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr".<br />
<br />
Die Ministerial-Beamten in Berlin packten das Vesperbrot in ihre Aktentaschen und gingen nach Hause! <br />
Generalstreik! unter dem der Putsch schnell zusammenbrach.<br />
Manfred von Killinger, einer der Putschisten der "Marinebrigade", nannte später die Besprechungen der Putschisten unter dem Eindruck des Generalstreiks "Soldatenrat übelster Sorte".... <br />
<br />
Nix neues, altbekannt.<br />
<br />
Recht unbekannt ist allerdings, dass sich die Admiralität der Reichsmarine "unter das Kommando der neuen Reichsregierung stellte" womit sie die Putschisten meinte <img src="images/smilies/lightbulb.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Idea" title="Idea" /><br />
<br />
das habe ich hier mal dazu geschrieben:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Mal ganz kurz.<br />
Das ganze hatte ein erhebliches Nachspiel.<br />
Beim Kapp-Putsch, man wird sich erinnern, die Truppe der Putschisten war die "Marinebrigade Erhard",<br />
hat sich die Marineleitung "zur Verfügung der Putschisten gestellt.<br />
<br />
Und die Decksoffiziere unter Führung von Arthur Grunewald haben diese erneute "Marine-Admirals-Meuterei" beendet.<br />
Arthur Grunewald war Demokrat, Mitglied der Demokratischen Partei. </blockquote>
<br />
und Arthur Grunwald kennt bis heute keine S... in diesem unseren Land.<br />
Hier muss man Nazi oder Antifa sein, sonst gibts keinen Nachruhm<br />
<br />
Irgendwie sind wir doch selbst schuld<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><img src="images/smilies/lightbulb.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Idea" title="Idea" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute, am 13. März 1920 putschte Kapp + Lüttwitz.<br />
Die "Marinebrigade Erhardt" besetzte Berlin, <br />
die Regierung Bauer einschl. dem Reichspräsidenten "floh" nach Stuttgart wo sich die Reichswehr loyal zur Regierung erklärt hatte. In Berlin hatte es geheißen "Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr".<br />
<br />
Die Ministerial-Beamten in Berlin packten das Vesperbrot in ihre Aktentaschen und gingen nach Hause! <br />
Generalstreik! unter dem der Putsch schnell zusammenbrach.<br />
Manfred von Killinger, einer der Putschisten der "Marinebrigade", nannte später die Besprechungen der Putschisten unter dem Eindruck des Generalstreiks "Soldatenrat übelster Sorte".... <br />
<br />
Nix neues, altbekannt.<br />
<br />
Recht unbekannt ist allerdings, dass sich die Admiralität der Reichsmarine "unter das Kommando der neuen Reichsregierung stellte" womit sie die Putschisten meinte <img src="images/smilies/lightbulb.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Idea" title="Idea" /><br />
<br />
das habe ich hier mal dazu geschrieben:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Mal ganz kurz.<br />
Das ganze hatte ein erhebliches Nachspiel.<br />
Beim Kapp-Putsch, man wird sich erinnern, die Truppe der Putschisten war die "Marinebrigade Erhard",<br />
hat sich die Marineleitung "zur Verfügung der Putschisten gestellt.<br />
<br />
Und die Decksoffiziere unter Führung von Arthur Grunewald haben diese erneute "Marine-Admirals-Meuterei" beendet.<br />
Arthur Grunewald war Demokrat, Mitglied der Demokratischen Partei. </blockquote>
<br />
und Arthur Grunwald kennt bis heute keine S... in diesem unseren Land.<br />
Hier muss man Nazi oder Antifa sein, sonst gibts keinen Nachruhm<br />
<br />
Irgendwie sind wir doch selbst schuld<img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><img src="images/smilies/lightbulb.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Idea" title="Idea" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dreigroschenoper]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10267</link>
			<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 19:04:37 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10267</guid>
			<description><![CDATA[SPON Geschichte befasst sich mit der Brecht/Weillschen Dreigroschenoper<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/die-moritat-von-mackie-messer-song-von-bertolt-brecht-und-kurt-weill-a-243b199d-6e87-41ee-a5ff-0aae2d310398" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/die-mo...ae2d310398</a><br />
<br />
war bei mir in der Penne mal Pflichtlektüre.<br />
Mann oh Mann was war das für ein toller Deutschlehrer.<br />
Die ganze moderne deutsche Literatur hatten wir bei dem, Sternheim, Trakl, Benn, und und und ...schon Grass, und natürlich Brecht. (was der Kommunist, war der Kommentar at home)<br />
der absolute Gegenentwurf zu den meisten damaligen Steißtrommlern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[SPON Geschichte befasst sich mit der Brecht/Weillschen Dreigroschenoper<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/die-moritat-von-mackie-messer-song-von-bertolt-brecht-und-kurt-weill-a-243b199d-6e87-41ee-a5ff-0aae2d310398" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/die-mo...ae2d310398</a><br />
<br />
war bei mir in der Penne mal Pflichtlektüre.<br />
Mann oh Mann was war das für ein toller Deutschlehrer.<br />
Die ganze moderne deutsche Literatur hatten wir bei dem, Sternheim, Trakl, Benn, und und und ...schon Grass, und natürlich Brecht. (was der Kommunist, war der Kommentar at home)<br />
der absolute Gegenentwurf zu den meisten damaligen Steißtrommlern]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Monarchien im Abendrot]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10094</link>
			<pubDate>Sun, 15 Dec 2019 11:26:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10094</guid>
			<description><![CDATA[SPON hierzu<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/adel-in-deutschland-als-die-monarchen-abdankten-a-1299640.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/adel-i...99640.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[SPON hierzu<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/adel-in-deutschland-als-die-monarchen-abdankten-a-1299640.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/adel-i...99640.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reichstagsbrand]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9436</link>
			<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 16:59:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9436</guid>
			<description><![CDATA[Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag.<br />
<br />
Der seit 28 Tagen im Amt befindliche Reichskanzler Hitler nutzte die Gunst der Stunde.<br />
"Verordnung zum Schutz von Volk und Staat"<br />
<br />
Aber man weiß eigentlich bis heute nicht, wer dahinter steckte.<br />
Beim NfH war das vor Jahrzehnten ausführlich Thema. Der damalige Moderator Wigbert Benz hat noch mit Fritz Tobias (damals hoch in den 90ern) telefoniert.<br />
Von Tobias stammt die "Alleintäterthese" van der Lubbe, die er im Spiegel publiziert hatte.<br />
<br />
Auf alle Fälle hat der Brand den Nazis sehr in die Finger gespielt.<br />
<br />
Gibt es neue Erkenntnisse dazu?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag.<br />
<br />
Der seit 28 Tagen im Amt befindliche Reichskanzler Hitler nutzte die Gunst der Stunde.<br />
"Verordnung zum Schutz von Volk und Staat"<br />
<br />
Aber man weiß eigentlich bis heute nicht, wer dahinter steckte.<br />
Beim NfH war das vor Jahrzehnten ausführlich Thema. Der damalige Moderator Wigbert Benz hat noch mit Fritz Tobias (damals hoch in den 90ern) telefoniert.<br />
Von Tobias stammt die "Alleintäterthese" van der Lubbe, die er im Spiegel publiziert hatte.<br />
<br />
Auf alle Fälle hat der Brand den Nazis sehr in die Finger gespielt.<br />
<br />
Gibt es neue Erkenntnisse dazu?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Februarkämpfe - der Österreichische Bürgerkrieg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8649</link>
			<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 11:41:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8649</guid>
			<description><![CDATA[Theresa hat dieses Thema gestreift<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (01.01.2019 01:32)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=64360#pid64360" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ein Buch, das ich neulich gelesen habe, ist:<br />
Thomas Buchner, Der Fall Schinagl. Ein Linz-Krimi aus den 1930er Jahren, mehr dazu siehe unter <br />
 <a href="https://www.haymonverlag.at/buecher/7844/der-fall-schinagl/" target="_blank">https://www.haymonverlag.at/buecher/7844...-schinagl/</a><br />
<br />
Das Buch ist zwar als Whodunit aufgebaut, die Ermittlerfigur fällt allerdings zusammen mit seinen Helfern eher in die Kategorie Stümper, soll heißen, es ist eher Kommissar Zufall, der zur Auflösung führt, wobei die zeitpolitischen Hintergründe für den Ermittler, der nebenbei mit Familienproblemen belastet wird, allerdings ein ziemliches Handicap sind.<br />
<br />
Interessant ist vor hier die vom Autor gewählte Zeitepoche, die Geschichte spielt während des "Ständestaates" (bekannter unter der allerdings nicht unproblematischen und auch ziemlich umstrittenen Bezeichnung "Austrofaschismus") und zeitlich relativ bald nach den sogenannten Februarkämpfen, diese Jahre sind auch für die österreichischen Bevölkerung ein bis heute "eher" unbekannter Zeitabschnitt. Soweit ich es selbst beurteilen kann, und ich bin sicher keine Spezialistin für diese Zeit, das bitte ist berücksichtigen, hatte ich den Eindruck, dass die Beschreibung der damaligen Zeit recht glaubwürdig ist.<br />
<br />
Für Menschen, die schon einmal in Linz (an der Donau) waren oder dort aufgewachsen sind (was für mich zutrifft), dürfte ein weiterer Reiz die Beschreibung der Stadt Linz in den 1930er-Jahren sein und der - Erkennen-Effekt. Dabei habe ich durchaus den Eindruck, dass es dem Autor durchaus gelungen, eine Stadt Linz zu zeigen, wie sie in den Dreißigerjahren tatsächlich vom Stadtbild gewesen sein dürfte und nicht, das heutige Stadt als historischer Schauplatz auszugeben.<br />
<br />
Und obwohl es sicher kein lustiges Buch ist, dürfte es wohl auch etwas für Liebhaber des "österreichischen" Humors sein.</blockquote>
<br />
<br />
nun wundert mich etwas, dass laut Teresa dieses Thema in Österreich heute relativ unbekannt ist.<br />
Früher mal war ich in einem anderen Forum, (Gott seis geklagt) dort gab es zdZ eine Moderatorin aus Wien, die zu dem Thema schrieb, dass sich regelmäßig die Kinder und Enkel der einstigen Akteure hierzu in die Wolle kriegen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Theresa hat dieses Thema gestreift<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (01.01.2019 01:32)</span>Teresa C. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=64360#pid64360" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Ein Buch, das ich neulich gelesen habe, ist:<br />
Thomas Buchner, Der Fall Schinagl. Ein Linz-Krimi aus den 1930er Jahren, mehr dazu siehe unter <br />
 <a href="https://www.haymonverlag.at/buecher/7844/der-fall-schinagl/" target="_blank">https://www.haymonverlag.at/buecher/7844...-schinagl/</a><br />
<br />
Das Buch ist zwar als Whodunit aufgebaut, die Ermittlerfigur fällt allerdings zusammen mit seinen Helfern eher in die Kategorie Stümper, soll heißen, es ist eher Kommissar Zufall, der zur Auflösung führt, wobei die zeitpolitischen Hintergründe für den Ermittler, der nebenbei mit Familienproblemen belastet wird, allerdings ein ziemliches Handicap sind.<br />
<br />
Interessant ist vor hier die vom Autor gewählte Zeitepoche, die Geschichte spielt während des "Ständestaates" (bekannter unter der allerdings nicht unproblematischen und auch ziemlich umstrittenen Bezeichnung "Austrofaschismus") und zeitlich relativ bald nach den sogenannten Februarkämpfen, diese Jahre sind auch für die österreichischen Bevölkerung ein bis heute "eher" unbekannter Zeitabschnitt. Soweit ich es selbst beurteilen kann, und ich bin sicher keine Spezialistin für diese Zeit, das bitte ist berücksichtigen, hatte ich den Eindruck, dass die Beschreibung der damaligen Zeit recht glaubwürdig ist.<br />
<br />
Für Menschen, die schon einmal in Linz (an der Donau) waren oder dort aufgewachsen sind (was für mich zutrifft), dürfte ein weiterer Reiz die Beschreibung der Stadt Linz in den 1930er-Jahren sein und der - Erkennen-Effekt. Dabei habe ich durchaus den Eindruck, dass es dem Autor durchaus gelungen, eine Stadt Linz zu zeigen, wie sie in den Dreißigerjahren tatsächlich vom Stadtbild gewesen sein dürfte und nicht, das heutige Stadt als historischer Schauplatz auszugeben.<br />
<br />
Und obwohl es sicher kein lustiges Buch ist, dürfte es wohl auch etwas für Liebhaber des "österreichischen" Humors sein.</blockquote>
<br />
<br />
nun wundert mich etwas, dass laut Teresa dieses Thema in Österreich heute relativ unbekannt ist.<br />
Früher mal war ich in einem anderen Forum, (Gott seis geklagt) dort gab es zdZ eine Moderatorin aus Wien, die zu dem Thema schrieb, dass sich regelmäßig die Kinder und Enkel der einstigen Akteure hierzu in die Wolle kriegen würden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Kabinett Müller II  -  Schwanengesang der 1. dt. Demokratie]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7779</link>
			<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 15:39:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7779</guid>
			<description><![CDATA[Das Kabinett Müller II der Weimarer Republik hat am längsten aller Kabinette der 1. deutschen Demokratie regiert, und hat erhebliche Erfolge vorzuweisen.<br />
Ist aber letztlich doch auseinander gebrochen.<br />
<br />
Von diesem Moment an gelang es nicht mehr mit einer parlamentarischen Mehrheit zu regieren.<br />
Insbesondere die SPD verweigerte sich allen noch möglichen Koalitionen.<br />
Kann man dies so sehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Kabinett Müller II der Weimarer Republik hat am längsten aller Kabinette der 1. deutschen Demokratie regiert, und hat erhebliche Erfolge vorzuweisen.<br />
Ist aber letztlich doch auseinander gebrochen.<br />
<br />
Von diesem Moment an gelang es nicht mehr mit einer parlamentarischen Mehrheit zu regieren.<br />
Insbesondere die SPD verweigerte sich allen noch möglichen Koalitionen.<br />
Kann man dies so sehen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von der November-Revolution zum Hitlerputsch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7477</link>
			<pubDate>Sun, 21 May 2017 18:52:27 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7477</guid>
			<description><![CDATA[Von der November-Revolution zum Hitlerputsch <br />
<br />
Geburtswehen und Web-Fehler der 1. deutschen Republik<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (20.05.2017 22:23)</span>Arkona schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=57230#pid57230" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Die Zeit kommt mir ziemlich surreal vor. "Räte-Republiken" wurden in Berlin, München, am Rhein und wer weiß wo noch gegründet und verschwanden auch wieder ganz fix. Mein Eindruck: Jeder Depp wollte irgendwie sein Ding machen, dazu zähle ich auch einen Adolf Hitler wenig später.</blockquote>
<br />
Arkona hat mich zu diesem Thread animiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Von der November-Revolution zum Hitlerputsch <br />
<br />
Geburtswehen und Web-Fehler der 1. deutschen Republik<br />
<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (20.05.2017 22:23)</span>Arkona schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=57230#pid57230" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Die Zeit kommt mir ziemlich surreal vor. "Räte-Republiken" wurden in Berlin, München, am Rhein und wer weiß wo noch gegründet und verschwanden auch wieder ganz fix. Mein Eindruck: Jeder Depp wollte irgendwie sein Ding machen, dazu zähle ich auch einen Adolf Hitler wenig später.</blockquote>
<br />
Arkona hat mich zu diesem Thread animiert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Friedrich Ebert]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7476</link>
			<pubDate>Sat, 20 May 2017 12:14:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7476</guid>
			<description><![CDATA[Wie sieht Ihr Friedrich Ebert? Wie ist seine Rolle in Bezug auf die Entwicklung der Demokratie in Deutschland zu werten? Hat er Strassen und Plätze verdient, die heute seinen Namen tragen? Oder hat er sich 1919 auf die falsche Seite geschlagen und damit den Geburtsfehler der WR mitversursacht? Welche Alternativen hätte er gehabt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie sieht Ihr Friedrich Ebert? Wie ist seine Rolle in Bezug auf die Entwicklung der Demokratie in Deutschland zu werten? Hat er Strassen und Plätze verdient, die heute seinen Namen tragen? Oder hat er sich 1919 auf die falsche Seite geschlagen und damit den Geburtsfehler der WR mitversursacht? Welche Alternativen hätte er gehabt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[9. November 1923 "Hitler-Putsch"]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7315</link>
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 11:14:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7315</guid>
			<description><![CDATA[Der Hitler-Putsch, eine sehr skurrile Geschichte, aus heutigem mehr oder weniger eine Tragigkomödie.<br />
Wenn der Hitler nicht dabeigewesen wäre....<br />
<br />
Nun habe ich mich mit dem Umfeld, den Hintergründen und den Begleiterscheinungen mal etwas auseinandergesetzt, und werde gelegentlich darüber schreiben.<br />
Interesse im Forum vorausgesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Hitler-Putsch, eine sehr skurrile Geschichte, aus heutigem mehr oder weniger eine Tragigkomödie.<br />
Wenn der Hitler nicht dabeigewesen wäre....<br />
<br />
Nun habe ich mich mit dem Umfeld, den Hintergründen und den Begleiterscheinungen mal etwas auseinandergesetzt, und werde gelegentlich darüber schreiben.<br />
Interesse im Forum vorausgesetzt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Freigeld oder das Wunder von Wörgl]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6742</link>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 10:58:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6742</guid>
			<description><![CDATA[Bei der Durchsicht von Wahlergebnissen der 20er Jahre meiner Heimatstadt ist mir eine <br />
Freiland - Freigeld Bewegung <br />
untergekommen.<br />
Wobei der Vorsitzende dieser Bewegung war noch zu meiner Zeit (59-63) Rektor der Grundschule die ich besuchte.<br />
Schon von dem her hat mich dies interessiert.<br />
<br />
Bei der Nachschau stieß ich auf das <br />
"Wunder von Wörgl"<br />
wo diese Theorie tatsächlich umgesetzt wurde.<br />
<br />
Und wie im win-win 3nd geschrieben, haben wir ja heute real mit der "Nullzins" Situation etwas ähnliches.<br />
Geld altert, kriegt Flecken wie Tomaten. <img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
Muss umgehend ausgegeben werden. <img src="images/smilies/new/cup.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Cup" title="Cup" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Durchsicht von Wahlergebnissen der 20er Jahre meiner Heimatstadt ist mir eine <br />
Freiland - Freigeld Bewegung <br />
untergekommen.<br />
Wobei der Vorsitzende dieser Bewegung war noch zu meiner Zeit (59-63) Rektor der Grundschule die ich besuchte.<br />
Schon von dem her hat mich dies interessiert.<br />
<br />
Bei der Nachschau stieß ich auf das <br />
"Wunder von Wörgl"<br />
wo diese Theorie tatsächlich umgesetzt wurde.<br />
<br />
Und wie im win-win 3nd geschrieben, haben wir ja heute real mit der "Nullzins" Situation etwas ähnliches.<br />
Geld altert, kriegt Flecken wie Tomaten. <img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" /><br />
Muss umgehend ausgegeben werden. <img src="images/smilies/new/cup.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Cup" title="Cup" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[1. Mai Tag der Arbeit]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6375</link>
			<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 07:49:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6375</guid>
			<description><![CDATA[Am Anfang meines Berufslebens wurde ich an einem 30. April morgens mit einer Unterschriftenliste und einem dicken Beutel Hartgeld losgeschickt.<br />
Ein Markstück, ein Zweimarkstück und ein Fünfmarkstück hatte ich jedem Beschäftigten auszubezahlen. Steuer- und Sozialversicherungsfrei<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Maigeld.</span><br />
<br />
Gedacht und eingeführt einst, um dem Arbeiter "der Stirn und der Faust " eine angemessene Maifeier zu ermöglichen.<br />
Der Senior-Chef meinte dann, als ich zurück war, und die Kasse abstimmte, <br />
"Ja, das hat mal der Hitler eingeführt".<br />
Und angemessem waren die 8 Märker, damit konnte man sich je nach Lokalität 5-8 Bierchen leisten.<br />
<br />
Bei der nächsten Lohnsteuerprüfung wurde dann deutlich, dass Hitlers-Zeiten endgültig rum waren,  <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />  die 8 Märker mussten Nachversteuert werden. Nix mehr mit Steuerfreiem Maigeld.<br />
<br />
Für mich hier Grund und Anlass den "Tag der Arbeit" etwas auszuleuchten. Etwas außerhalb des offiziellen.<br />
Wie war das eigentlich in der DDR?<br />
Das müsste doch der höchste Feiertag überhaupt gewesen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Anfang meines Berufslebens wurde ich an einem 30. April morgens mit einer Unterschriftenliste und einem dicken Beutel Hartgeld losgeschickt.<br />
Ein Markstück, ein Zweimarkstück und ein Fünfmarkstück hatte ich jedem Beschäftigten auszubezahlen. Steuer- und Sozialversicherungsfrei<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Maigeld.</span><br />
<br />
Gedacht und eingeführt einst, um dem Arbeiter "der Stirn und der Faust " eine angemessene Maifeier zu ermöglichen.<br />
Der Senior-Chef meinte dann, als ich zurück war, und die Kasse abstimmte, <br />
"Ja, das hat mal der Hitler eingeführt".<br />
Und angemessem waren die 8 Märker, damit konnte man sich je nach Lokalität 5-8 Bierchen leisten.<br />
<br />
Bei der nächsten Lohnsteuerprüfung wurde dann deutlich, dass Hitlers-Zeiten endgültig rum waren,  <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />  die 8 Märker mussten Nachversteuert werden. Nix mehr mit Steuerfreiem Maigeld.<br />
<br />
Für mich hier Grund und Anlass den "Tag der Arbeit" etwas auszuleuchten. Etwas außerhalb des offiziellen.<br />
Wie war das eigentlich in der DDR?<br />
Das müsste doch der höchste Feiertag überhaupt gewesen sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[US-Navy und die Bekämpfung von Seezielen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5545</link>
			<pubDate>Sat, 31 Aug 2013 05:58:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5545</guid>
			<description><![CDATA[Am Ende des 1. Weltkrieges hatten die USA Rüstungstechnisch gegenüber den Europäern  Nachholbedarf.<br />
Der ganz erhebliche Technologieschub den der WK ausgelöst hatte, war an den USA mehr oder weniger vorbeigegangen.<br />
<br />
Die amerikanischen Flieger Eddie Rickenbacker und Co. flogen ihre Einsätze in franz. und britischen Flugzeugen.<br />
So versuchten die USA auch bei den Deutschen nach Kriegsbeendigung "Hightech" zu kaufen.<br />
Eine Junkers F13 wurde pers. durch den Kommandeur der US-Luftstreitkräfte Billy Mitchell gekauft.<br />
Später wurden bei Heinkel Weiterentwicklungen von dessen U-Boot-Flugzeug erworben.<br />
<br />
Das 1920 an die USA ausgelieferte deutsche Schlachtschiff Ostfriesland ließ Mitchell in einer medienwirksamen Aktion von Bomben-Flugzeugen versenken.<br />
Er wollte zu der Zeit beweisen, dass der Küstenschutz besser einer starken Luftwaffe (die die USA da noch gar nicht besassen) als in der Anschaffung immens teuren Kriegsschiffen anvertraut würde.<br />
<br />
Bei der Bombardierung der Ostfriesland wurde allerdings eher nachgewiesen, dass Flugzeuge zu der Zeit noch nicht in der Lage waren wirkungsvolle Angriffe auf Schiffe zu führen. Insbesondere Schiffe überhaupt zu treffen.<br />
<br />
In der Folge entwickelten die US-amerikanischen Marineflieger das "Helldiver" auf deutsch Sturzbomber-Konzept zur Bekämpfung von Seezielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Ende des 1. Weltkrieges hatten die USA Rüstungstechnisch gegenüber den Europäern  Nachholbedarf.<br />
Der ganz erhebliche Technologieschub den der WK ausgelöst hatte, war an den USA mehr oder weniger vorbeigegangen.<br />
<br />
Die amerikanischen Flieger Eddie Rickenbacker und Co. flogen ihre Einsätze in franz. und britischen Flugzeugen.<br />
So versuchten die USA auch bei den Deutschen nach Kriegsbeendigung "Hightech" zu kaufen.<br />
Eine Junkers F13 wurde pers. durch den Kommandeur der US-Luftstreitkräfte Billy Mitchell gekauft.<br />
Später wurden bei Heinkel Weiterentwicklungen von dessen U-Boot-Flugzeug erworben.<br />
<br />
Das 1920 an die USA ausgelieferte deutsche Schlachtschiff Ostfriesland ließ Mitchell in einer medienwirksamen Aktion von Bomben-Flugzeugen versenken.<br />
Er wollte zu der Zeit beweisen, dass der Küstenschutz besser einer starken Luftwaffe (die die USA da noch gar nicht besassen) als in der Anschaffung immens teuren Kriegsschiffen anvertraut würde.<br />
<br />
Bei der Bombardierung der Ostfriesland wurde allerdings eher nachgewiesen, dass Flugzeuge zu der Zeit noch nicht in der Lage waren wirkungsvolle Angriffe auf Schiffe zu führen. Insbesondere Schiffe überhaupt zu treffen.<br />
<br />
In der Folge entwickelten die US-amerikanischen Marineflieger das "Helldiver" auf deutsch Sturzbomber-Konzept zur Bekämpfung von Seezielen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau Die Avantgarde in Stuttgart]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2508</link>
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 12:00:35 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2508</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2013-02/s19-weissenhof-siedlung/s19-weissenhof-siedlung-540x304.jpg" border="0" alt="[Bild: s19-weissenhof-siedlung-540x304.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Stuttgart 1921<br />
<br />
Frischer Wind aus Schwabenland! Das ist nicht neu – das war schon in den zwanziger Jahren so, als in Württembergs Hauptstadt die Avantgarde tobte und die Republik gelebt wurde.<br />
<br />
Baden-Württemberg wählte Grün, und auch die Landeskapitale Stuttgart mit ihren 600.000 Einwohnern wählte Grün, nachdem die halbe Stadt aufgestanden war gegen ein monströses Bauprojekt. Es weht ein Wind aus Südwesten, der selbst im Berliner Muff zu spüren ist, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse fährt’s schon in den Bart. Wird aus der Berliner Republik jetzt die Stuttgarter Republik? Wer weiß, manches spricht dafür.<br />
<br />
Das übliche "Schwaben"-Ressentiment will davon natürlich nichts wissen. Es kann frischen Wind und Moderne nicht mit Stuttgart zusammenbekommen. Und doch gehörte die Stadt in den zwanziger Jahren zu den Zentren der Avantgarde in Deutschland. Just 1921/22, als der neue (inzwischen wohl gerettete) Bahnhof fertig ist, steckt Stuttgart mitten in einem großen kulturellen und politischen Um- und Aufbruch. Während der schillernden Roaring Twenties herrscht hier ein besonderes Lebensgefühl und ein entschiedener Drang, alles Alte umzukrempeln und neu zu machen.<br />
./.</blockquote>
<br />
was die Nordlichter da nicht alles wissen wollen:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Dabei verläuft der Übergang von der Monarchie zur Republik noch recht unspektakulär. Am 9. November 1918 besetzen Arbeiter das Palais des württembergischen Königs Wilhelm II., der kurz darauf abdankt. Die SPD verabschiedet ihn mit dem Lob, anders als sein preußischer Namensvetter habe er stets eine "mustergültige konstitutionelle Haltung" eingenommen. </blockquote>
ja, Revolutionäre haben sein Palais besetzt, aber der König war noch drin!<br />
Angezeigt durch die auf dem Dach fröhlich flatternde Königsfahne.<br />
<br />
Die Wachen bekamen den Ranzen voll, und dann ging es mit wildem Geschrei rein ins Palais den König suchen, und auch dem eine Rutsche verpassen.<br />
sie haben ihn nicht erwischt, aber so nah an einer Tracht Prügel war vermutlich kein anderer Potentat des Deutschen Reiches in den Novembertagen des Jahres 1918.<br />
Er war auch zutiefst beleidigt und hat Stuttgart nichtmal als Leiche wieder betreten.<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.zeit.de/2013/07/Geschichte-Stuttgart-1921" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/07/Geschichte-Stuttgart-1921</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2013-02/s19-weissenhof-siedlung/s19-weissenhof-siedlung-540x304.jpg" border="0" alt="[Bild: s19-weissenhof-siedlung-540x304.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Stuttgart 1921<br />
<br />
Frischer Wind aus Schwabenland! Das ist nicht neu – das war schon in den zwanziger Jahren so, als in Württembergs Hauptstadt die Avantgarde tobte und die Republik gelebt wurde.<br />
<br />
Baden-Württemberg wählte Grün, und auch die Landeskapitale Stuttgart mit ihren 600.000 Einwohnern wählte Grün, nachdem die halbe Stadt aufgestanden war gegen ein monströses Bauprojekt. Es weht ein Wind aus Südwesten, der selbst im Berliner Muff zu spüren ist, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse fährt’s schon in den Bart. Wird aus der Berliner Republik jetzt die Stuttgarter Republik? Wer weiß, manches spricht dafür.<br />
<br />
Das übliche "Schwaben"-Ressentiment will davon natürlich nichts wissen. Es kann frischen Wind und Moderne nicht mit Stuttgart zusammenbekommen. Und doch gehörte die Stadt in den zwanziger Jahren zu den Zentren der Avantgarde in Deutschland. Just 1921/22, als der neue (inzwischen wohl gerettete) Bahnhof fertig ist, steckt Stuttgart mitten in einem großen kulturellen und politischen Um- und Aufbruch. Während der schillernden Roaring Twenties herrscht hier ein besonderes Lebensgefühl und ein entschiedener Drang, alles Alte umzukrempeln und neu zu machen.<br />
./.</blockquote>
<br />
was die Nordlichter da nicht alles wissen wollen:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Dabei verläuft der Übergang von der Monarchie zur Republik noch recht unspektakulär. Am 9. November 1918 besetzen Arbeiter das Palais des württembergischen Königs Wilhelm II., der kurz darauf abdankt. Die SPD verabschiedet ihn mit dem Lob, anders als sein preußischer Namensvetter habe er stets eine "mustergültige konstitutionelle Haltung" eingenommen. </blockquote>
ja, Revolutionäre haben sein Palais besetzt, aber der König war noch drin!<br />
Angezeigt durch die auf dem Dach fröhlich flatternde Königsfahne.<br />
<br />
Die Wachen bekamen den Ranzen voll, und dann ging es mit wildem Geschrei rein ins Palais den König suchen, und auch dem eine Rutsche verpassen.<br />
sie haben ihn nicht erwischt, aber so nah an einer Tracht Prügel war vermutlich kein anderer Potentat des Deutschen Reiches in den Novembertagen des Jahres 1918.<br />
Er war auch zutiefst beleidigt und hat Stuttgart nichtmal als Leiche wieder betreten.<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.zeit.de/2013/07/Geschichte-Stuttgart-1921" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/07/Geschichte-Stuttgart-1921</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Wunder an der Weichsel " ?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=595</link>
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 14:57:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=595</guid>
			<description><![CDATA[„Wunder an der Weichsel ? „ <br />
360.000 Mann widerstehen 2.5 Mio ? <br />
Sehen wir uns doch einmal die Realität an.<br />
<br />
Unreflektiert wird auch heute noch vom „Wunder an der Weichsel“ gesprochen. <br />
<br />
Wie hatte denn der Feldzug Pilsudskis gegen Russland real ausgesehen ? <br />
.<br />
Lebensziel des polnischen Führers Pilsudski war die Wiederherstellung eines Groß-Polens wie vor 1792 durch Abtrennung der Ukraine, Weißrusslands und Litauens von Russland und die enge Verbindung mit Polen, wobei Pilsudski ihnen vielleicht eine nominelle Unabhängigkeit gelassen hätte.<br />
Eine Wiederherstellung der vollen polnischen Souveränität über urpolnische Gebiete nach 120 Jahren., wie es in Polen romantisch hieß., der Gedanke einer Union , besser noch eines einheitlichen Landes „zwischen den Meeren“ Ostsee und Schwarzes Meer die Triebfeder. .<br />
<br />
Da aber in Russland der gegen die Rote Armee kämpfende Denikin die Restauration des kaiserlichen Russlands anstrebte,  war eine Zusammenarbeit Pilsudskis mit Deniken  nicht möglich.<br />
<br />
Ende 1919 bot die Sowjetunion Polen einen endgültigen Friedensschluss an, unter Beibehaltung der damaligen, aktuellen Linien des polnischen und des russischen Heeres.<br />
<br />
Pilsudski fragte in London und Paris an: Würde England und Frankreich Polen helfen, Frieden zu schließen ? Würde England und Frankreich Polen helfen, Krieg gegen Russland zu führen ?<br />
<br />
Die Antwort Englands und Frankreichs war unklar. Die Alliierten würde Polen nicht abraten, Frieden zu schließen , sie würden ihrerseits keine diplomatischen Beziehungen zur UdSSR anknüpfen, sie würden Polen nicht raten, die UdSSR anzugreifen, falls aber die UdSSR Polen innerhalb seiner „rechtmäßigen Grenzen“ angriffe, würden sie Polen helfen.   <br />
<br />
All das und die aggressiven Forderungen Pilsudski waren der UdSSR nicht verborgen geblieben. Angesichts der wachsenden sowjetischen Truppenkonzentration zum Schutz des Landes vor einem polnischen Angriff  beschloss Pilsudski loszuschlagen und die polnische Offensive begann Ende April 1920.<br />
<br />
Am 8. Mai 1920 wurde Kiew genommen,  Anfang Juni führte die Rote Armee einen Gegenangriff durch und zwang die Polen, binnen 1 Woche Kiew zu räumen.<br />
<br />
In den kommenden 2 Monaten trieb die Rote Armee die polnische Armee vor sich her und der Untergang Polens schien nur eine Frage der Zeit. Und damit natürlich auch der Zusammenbruch des Friedens von Paris/ St. German en Laye (und vielleicht, später auch der Umsturz der kapitalistischen Gesellschaft in Deutschland und Europa) <br />
.<br />
Mitte August schlug Pilsudski vor Warschau zurück, die Rote Armee musste sich in etwa wieder auf die Linie vor Beginn des Konfliktes zurückziehen.<br />
<br />
Angesichts der Hungersnot im Innern und der Notwendigkeit der UdSSR sich mit Wrangel , dem letzten Kriegführenden Weißen in Russland auseinander zu setzen, war die UdSSR kompromissbereit. Pilsudski selber hielt einen weiteren polnischen Vormarsch nach Osten an, „weil es der Nation an moralischer Stärke fehle“ <br />
<br />
Auf Anraten Frankreichs und Englands wurde darum der Friede von Riga geschlossen.<br />
<br />
                           -------------------------------<br />
<br />
Wie kam es zur sowjetischen Niederlage und ist diese Niederlage als Wunder an der Weichsel zu bezeichnen ?<br />
<br />
Der Begriff selber wurde durch ein frommes Sejm-Mitglied benutzt, war dann sofort in aller Munde und wurde in Polen als ein Beispiel dafür angesehen, wie Gott persönlich seine schützende Hand über Polen hält.    <br />
<br />
Nüchterner betrachtet war die sowjetische Niederlage vor allem eine Folge unzureichender Ausrüstung ( Polen hatte seinerseits aus England erhebliche Militärhilfen bekommen, um sie im Bedarfsfall, auch als Bollwerk gegen das, was als die kommunistische Bedrohung Europas von Frankreich und England dargestellt wurde, einzusetzen  ) , sowie der mangelhaften Nachschubwege der Russen.<br />
<br />
Russland hatte im Krieg gegen Polen nach der Räumung Kievs ca. 360.000 Mann aufgestellt, von denen an der entscheidenden Schlacht vor Warschau lediglich 50.000 Mann teilnahmen, obwohl im Oktober die Rote Armee eine Gesamtstärke von über 5 Mio Mann hatte. <br />
<br />
Außerdem waren die beiden Linien, auf denen die Rote Armee in Polen eingerückt war, zu weit voneinander entfernt, als daß es eine gegenseitige Hilfe geben konnten.,  die Südarmee arbeitete strategisch nicht mit der auf Warschau marschierenden Nordarmee zusammen. <br />
<br />
Ferner erwies sich der Gedanke, die Revolution auf den Bajonetten zu exportieren, als trügerisch, die Revolution blieb in Polen aus. <br />
<br />
Der Sieg Pilsudskis vor Warschau war das Ergebnis stategischer Fehler der Russen, er erfocht ihn mit militärischer Unterstützung der Engländer, gegen einen in etwa gleichstarken Gegner wärend der entscheidenden Schlacht,  aber bei überlegener  Ausrüstung...<br />
Von einem Wunder an der Weichsel kann also nicht die Rede sein.<br />
<br />
Als der französiche General Weygand, einer der früheren Berater Pilsudskis in militärischen Fragen,  in der offiziellen Siegesfeier in Warschau teilnahm, wurde er von Pilsudski öffentlich „vorgeführt“ weil Weygand kein polnisch konnte  und er, Pilsudski, die Glückwünsche zum Sieg in seiner Sprache wünschte, geboren aus nationalem Hochmut.<br />
.<br />
Diese, für Polen wohl eher nebensächliche Sache, sorgte in Frankreich für helle Empörung und beeinflusste sicherlich in nicht geringem Maße die öffentliche Meinung Frankreichs über dieses Land an der Weichsel und der späteren Frage, ob man für Danzig sterben soll. . <br />
   .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wunder an der Weichsel ? „ <br />
360.000 Mann widerstehen 2.5 Mio ? <br />
Sehen wir uns doch einmal die Realität an.<br />
<br />
Unreflektiert wird auch heute noch vom „Wunder an der Weichsel“ gesprochen. <br />
<br />
Wie hatte denn der Feldzug Pilsudskis gegen Russland real ausgesehen ? <br />
.<br />
Lebensziel des polnischen Führers Pilsudski war die Wiederherstellung eines Groß-Polens wie vor 1792 durch Abtrennung der Ukraine, Weißrusslands und Litauens von Russland und die enge Verbindung mit Polen, wobei Pilsudski ihnen vielleicht eine nominelle Unabhängigkeit gelassen hätte.<br />
Eine Wiederherstellung der vollen polnischen Souveränität über urpolnische Gebiete nach 120 Jahren., wie es in Polen romantisch hieß., der Gedanke einer Union , besser noch eines einheitlichen Landes „zwischen den Meeren“ Ostsee und Schwarzes Meer die Triebfeder. .<br />
<br />
Da aber in Russland der gegen die Rote Armee kämpfende Denikin die Restauration des kaiserlichen Russlands anstrebte,  war eine Zusammenarbeit Pilsudskis mit Deniken  nicht möglich.<br />
<br />
Ende 1919 bot die Sowjetunion Polen einen endgültigen Friedensschluss an, unter Beibehaltung der damaligen, aktuellen Linien des polnischen und des russischen Heeres.<br />
<br />
Pilsudski fragte in London und Paris an: Würde England und Frankreich Polen helfen, Frieden zu schließen ? Würde England und Frankreich Polen helfen, Krieg gegen Russland zu führen ?<br />
<br />
Die Antwort Englands und Frankreichs war unklar. Die Alliierten würde Polen nicht abraten, Frieden zu schließen , sie würden ihrerseits keine diplomatischen Beziehungen zur UdSSR anknüpfen, sie würden Polen nicht raten, die UdSSR anzugreifen, falls aber die UdSSR Polen innerhalb seiner „rechtmäßigen Grenzen“ angriffe, würden sie Polen helfen.   <br />
<br />
All das und die aggressiven Forderungen Pilsudski waren der UdSSR nicht verborgen geblieben. Angesichts der wachsenden sowjetischen Truppenkonzentration zum Schutz des Landes vor einem polnischen Angriff  beschloss Pilsudski loszuschlagen und die polnische Offensive begann Ende April 1920.<br />
<br />
Am 8. Mai 1920 wurde Kiew genommen,  Anfang Juni führte die Rote Armee einen Gegenangriff durch und zwang die Polen, binnen 1 Woche Kiew zu räumen.<br />
<br />
In den kommenden 2 Monaten trieb die Rote Armee die polnische Armee vor sich her und der Untergang Polens schien nur eine Frage der Zeit. Und damit natürlich auch der Zusammenbruch des Friedens von Paris/ St. German en Laye (und vielleicht, später auch der Umsturz der kapitalistischen Gesellschaft in Deutschland und Europa) <br />
.<br />
Mitte August schlug Pilsudski vor Warschau zurück, die Rote Armee musste sich in etwa wieder auf die Linie vor Beginn des Konfliktes zurückziehen.<br />
<br />
Angesichts der Hungersnot im Innern und der Notwendigkeit der UdSSR sich mit Wrangel , dem letzten Kriegführenden Weißen in Russland auseinander zu setzen, war die UdSSR kompromissbereit. Pilsudski selber hielt einen weiteren polnischen Vormarsch nach Osten an, „weil es der Nation an moralischer Stärke fehle“ <br />
<br />
Auf Anraten Frankreichs und Englands wurde darum der Friede von Riga geschlossen.<br />
<br />
                           -------------------------------<br />
<br />
Wie kam es zur sowjetischen Niederlage und ist diese Niederlage als Wunder an der Weichsel zu bezeichnen ?<br />
<br />
Der Begriff selber wurde durch ein frommes Sejm-Mitglied benutzt, war dann sofort in aller Munde und wurde in Polen als ein Beispiel dafür angesehen, wie Gott persönlich seine schützende Hand über Polen hält.    <br />
<br />
Nüchterner betrachtet war die sowjetische Niederlage vor allem eine Folge unzureichender Ausrüstung ( Polen hatte seinerseits aus England erhebliche Militärhilfen bekommen, um sie im Bedarfsfall, auch als Bollwerk gegen das, was als die kommunistische Bedrohung Europas von Frankreich und England dargestellt wurde, einzusetzen  ) , sowie der mangelhaften Nachschubwege der Russen.<br />
<br />
Russland hatte im Krieg gegen Polen nach der Räumung Kievs ca. 360.000 Mann aufgestellt, von denen an der entscheidenden Schlacht vor Warschau lediglich 50.000 Mann teilnahmen, obwohl im Oktober die Rote Armee eine Gesamtstärke von über 5 Mio Mann hatte. <br />
<br />
Außerdem waren die beiden Linien, auf denen die Rote Armee in Polen eingerückt war, zu weit voneinander entfernt, als daß es eine gegenseitige Hilfe geben konnten.,  die Südarmee arbeitete strategisch nicht mit der auf Warschau marschierenden Nordarmee zusammen. <br />
<br />
Ferner erwies sich der Gedanke, die Revolution auf den Bajonetten zu exportieren, als trügerisch, die Revolution blieb in Polen aus. <br />
<br />
Der Sieg Pilsudskis vor Warschau war das Ergebnis stategischer Fehler der Russen, er erfocht ihn mit militärischer Unterstützung der Engländer, gegen einen in etwa gleichstarken Gegner wärend der entscheidenden Schlacht,  aber bei überlegener  Ausrüstung...<br />
Von einem Wunder an der Weichsel kann also nicht die Rede sein.<br />
<br />
Als der französiche General Weygand, einer der früheren Berater Pilsudskis in militärischen Fragen,  in der offiziellen Siegesfeier in Warschau teilnahm, wurde er von Pilsudski öffentlich „vorgeführt“ weil Weygand kein polnisch konnte  und er, Pilsudski, die Glückwünsche zum Sieg in seiner Sprache wünschte, geboren aus nationalem Hochmut.<br />
.<br />
Diese, für Polen wohl eher nebensächliche Sache, sorgte in Frankreich für helle Empörung und beeinflusste sicherlich in nicht geringem Maße die öffentliche Meinung Frankreichs über dieses Land an der Weichsel und der späteren Frage, ob man für Danzig sterben soll. . <br />
   .]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Gemme von Clemenceau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=284</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 13:01:49 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=284</guid>
			<description><![CDATA[Ich bin in einem sehr nationalistisch geschriebenen Buch über den 1. Weltkrieg und die „Rolle der Novemberverbrecher“ auf eine interessante Anekdote gestoßen, die sog. <span style="font-weight: bold;">Gemme des Clemenceaus </span>betreffend, mit der dieser  im Spiegelsaal in Versailles den Vertrag 1919 besiegelt hat.<br />
<br />
Rd. 10 Tage nach der Kaiserproklamation 1871 im gleichen Spiegelsaal sollte an gleichem Ort die Kapitulation von Paris besiegelt werden. <br />
Der für Frankreich Zeichnende,  General Faures, hatte keine Petschaft dabei, also kein offizielles Staatsiegel.<br />
Bismark machte daraufhin den Vorschlag, es könne doch seinen  Ring mit der antiken Gemme nehmen,  was dann auch geschah.<br />
Der Ring mit der Gemme ist dann in die Hände Clemenceaus gekommen, der dann an gleicher Stelle mit der gleichen Gemme den Vertrag von Versailles besiegelt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin in einem sehr nationalistisch geschriebenen Buch über den 1. Weltkrieg und die „Rolle der Novemberverbrecher“ auf eine interessante Anekdote gestoßen, die sog. <span style="font-weight: bold;">Gemme des Clemenceaus </span>betreffend, mit der dieser  im Spiegelsaal in Versailles den Vertrag 1919 besiegelt hat.<br />
<br />
Rd. 10 Tage nach der Kaiserproklamation 1871 im gleichen Spiegelsaal sollte an gleichem Ort die Kapitulation von Paris besiegelt werden. <br />
Der für Frankreich Zeichnende,  General Faures, hatte keine Petschaft dabei, also kein offizielles Staatsiegel.<br />
Bismark machte daraufhin den Vorschlag, es könne doch seinen  Ring mit der antiken Gemme nehmen,  was dann auch geschah.<br />
Der Ring mit der Gemme ist dann in die Hände Clemenceaus gekommen, der dann an gleicher Stelle mit der gleichen Gemme den Vertrag von Versailles besiegelt hat.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Inflation 1923, ein Kalkül.]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=282</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 10:53:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=282</guid>
			<description><![CDATA[Ich denke , das die Inflation 1923 geplant war (bzw. kalkuliert  keine Maßnahmen zur Bekämpfung der dann im Herbst d.J. folgenden, galoppierenden Inflation) getroffen wurden)  <br />
<br />
Der Zeitpunkt war gut gewählt, deuteten sich zwischen England und Frankreich Meinungsverschiedenheiten bei der Durchsetzung der Reparationsforderungen an, England z.B. auch nicht hinter der Besetzung des Ruhrgebietes durch Frankreich stand<br />
<br />
Die Inflation sollten der Entente zeigen, daß Deutschland für die Reparationen zahlungsunfähig war. . <br />
Der Krieg war von England und Frankreich gewissermaßen „auf Pump“ finanziert worden. Gläubiger waren die USA. . Reparationen Deutschlands an England und Frankreich dienten zur Befriedigung der Schulden gegenüber den USA.. <br />
<br />
Die Inflation bot nun die Möglichkeit – und das Kalkül der Reichsregierung ging auf -  sich über die Höhe der Reparationen und eine moderate Zahlungsvereinbarung zu verständigen , <br />
um also, wenn überhaupt,  jemals etwas von den Reparationsforderungen sehen zu können .<br />
Deutschland  nicht die Luft abgedreht werden dürfte. <br />
<br />
Das Anschieben der Inflation durch die Reichsregierung war auch eine Warnung an die Entente, Deutschland nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch moderater zu behandeln, sonst die Gefahr eines sozialistischen Umsturzes, eine wirkliche Revolution bestehen   könnte, die ja 1919 von Ebert und Genossen erst einmal niederkartätscht worden war.<br />
<br />
Innenpolitisch  hatte die Inflation den Nebeneffekt, Frankreich und Englang propagandistisch als Verantwortliche darzustellen, die Deutschland an die Kehle wollten.<br />
<br />
Die Langzeitwirkung der Inflation bestand darin, daß das Vertrauen zur Republik erschüttert worden war.<br />
Mit der aufgegangenen Rechnung , eine Minderung der Reparationszahlungen mit dem Verlust  der  Vermögen vieler Deutscher zu erkaufen,  verspielte die Reichsregierung das Vertrauen des Mittelstandes, als dann  nach 1929, als wieder Rezession eintrat,  kein wirklicher Wille mehr bestand, für die Demokratie zu kämpfen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich denke , das die Inflation 1923 geplant war (bzw. kalkuliert  keine Maßnahmen zur Bekämpfung der dann im Herbst d.J. folgenden, galoppierenden Inflation) getroffen wurden)  <br />
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Der Zeitpunkt war gut gewählt, deuteten sich zwischen England und Frankreich Meinungsverschiedenheiten bei der Durchsetzung der Reparationsforderungen an, England z.B. auch nicht hinter der Besetzung des Ruhrgebietes durch Frankreich stand<br />
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Die Inflation sollten der Entente zeigen, daß Deutschland für die Reparationen zahlungsunfähig war. . <br />
Der Krieg war von England und Frankreich gewissermaßen „auf Pump“ finanziert worden. Gläubiger waren die USA. . Reparationen Deutschlands an England und Frankreich dienten zur Befriedigung der Schulden gegenüber den USA.. <br />
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Die Inflation bot nun die Möglichkeit – und das Kalkül der Reichsregierung ging auf -  sich über die Höhe der Reparationen und eine moderate Zahlungsvereinbarung zu verständigen , <br />
um also, wenn überhaupt,  jemals etwas von den Reparationsforderungen sehen zu können .<br />
Deutschland  nicht die Luft abgedreht werden dürfte. <br />
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Das Anschieben der Inflation durch die Reichsregierung war auch eine Warnung an die Entente, Deutschland nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch moderater zu behandeln, sonst die Gefahr eines sozialistischen Umsturzes, eine wirkliche Revolution bestehen   könnte, die ja 1919 von Ebert und Genossen erst einmal niederkartätscht worden war.<br />
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Innenpolitisch  hatte die Inflation den Nebeneffekt, Frankreich und Englang propagandistisch als Verantwortliche darzustellen, die Deutschland an die Kehle wollten.<br />
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Die Langzeitwirkung der Inflation bestand darin, daß das Vertrauen zur Republik erschüttert worden war.<br />
Mit der aufgegangenen Rechnung , eine Minderung der Reparationszahlungen mit dem Verlust  der  Vermögen vieler Deutscher zu erkaufen,  verspielte die Reichsregierung das Vertrauen des Mittelstandes, als dann  nach 1929, als wieder Rezession eintrat,  kein wirklicher Wille mehr bestand, für die Demokratie zu kämpfen]]></content:encoded>
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