<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Kunst- und Literaturgeschichte]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 19:08:48 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Was ist wirklich neu?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13120</link>
			<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 10:35:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13120</guid>
			<description><![CDATA[In der Geschichtsforschung sind unsere feschen Universitätspfründnerinnen und Universitätspfründner (offiziell als Universitätsleute, Professorinnen und Professoren etc. tituliert) nur zu gerne bereit, sich als die Erstentdeckerinnen und Erstentdecker von etwas zu präsentierten. Pech für sie, dass ich in den letzten Jahren immer wieder feststellen durfte, dass mir die vieler dieser Erstentdeckung bereits längst bekannt war. Sei es, weil ich ältere Arbeiten gelesen habe, wo das bereits zur Debatte stand oder wenigstens zwischen den Zeilen zu erkennen war. (Und dies keineswegs nur in unbekannten "Nischenbüchern"). <br />
<br />
Bei einigen älteren Romanen, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, ist mir aufgefallen, dass manche Neuentdeckung des 21. Jahrhunderts der Autorin oder dem Autor bereits  bekannt gewesen sein muss. In alten Roman stellte ich fest, dass etwas, das mir im Zusammenhang mit einem wichtigen historischen Ereignis, das angeblich inzwischen vollständig erforscht sein soll, trotzdem merkwürdig vorkommt, auch bereits dem Autor merkwürdig vorgekommen sein dürfte. Jedenfalls hielt er es für notwendig, sich in seinem Roman dafür eine Erklärung einfallen zu lassen. Allerdings hat er seinen Roman bereits vor ca. 200 Jahren geschrieben.<br />
<br />
Doch auch bei alten, oft durchaus fehlerhafte Geschichtsinterpretation, welche die Pfründnerschaft durch die neue und einzig richtige ersetzt hat, habe ich oft den Eindruck, dass hier in Wirklichkeit eine unrichtige Geschichte beziehungsweise Legende durch eine neue unrichtige Geschichte oder Legende ersetzt wurde. <br />
<br />
Auch wenn ich historische Romane lese, habe ich oft den Eindruck, dass Autorinnen und Autoren mit Absicht verheimlichen, dass sie auch ältere Bücher zu ihrem Themen gelesen haben dürften und stattdessen so tun, als wären sie die ersten gewesen, welche das Thema oder den Stoff entdeckt hätten. Ausnahme ist natürlich Shakespeare, der ist halt zu bekannt. <br />
<br />
Verdächtig ist hier besonders, dass diese Autorinnen und Autoren meistens zwar ihre politische Korrektness hervorheben und den Zeitgeist beachten, aber ansonsten selten wirklich andere Akzente setzen. Beispiel: Der historische Bösewicht ist noch immer dieselbe Figur, die schon vor mehr 100 Jahren auf diese Rolle festgelegt war, der gute Herrscher ist noch immer der, der es damals zu sein hatte. (Das ist nur dann anders, wenn es sich um historische Figuren handelt, die für das aktuelle EU-Regime durch Verunglimpfung oder Glorifizierung vereinnahmt wurden.) Lediglich die historisch belegte Ehefrau darf eine etwas größere Rolle spielen. Dazu kommen dann ein fiktiver Held mit allen Werten, die heute in sind, und einer tragischen Vorgeschichte und eine starke fiktive Ausnahmefrau, die gewöhnlich Heilerin, Hebamme oder Seherin ist. (Wobei diese Frauenpower gewöhnlich im Verlauf der Romanhandlung wieder zurückgenommen wird, sei es durch "Bestrafung" und "Unterwerfung" oder dadurch dass sie nur der Ausnahmefrau vorbehalten bleibt, die aber zuletzt als Mistress Right ebenfalls unter "männliche" Aufsicht kommt.)<br />
<br />
Kaum gibt es eine Autorin oder ein Autor im 21. Jahrhundert, die oder der zugibt, dass er oder sie einen Stoff gestaltet hat, zudem es bereits ältere Bücher gibt. (Shakespeare ist natürlich da eine Ausnahme, der ist vermutlich zu bekannt, um ihn "verschwinden" zu lassen.) Stets wird nur die eigene Recherche von zeitgenössischen Quellen als Vorarbeit für den Roman behauptet oder eine Literaturliste mit den aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten am Schluss noch angehängt. (Da ich noch immer viele wissenschaftliche Arbeiten lese, ist es oft der Fall, dass ich die Bücher in diesen Literaturlisten ohnehin selbst kenne, und da ist mir schon einige Male aufgefallen, dass die Autorin oder der Autor diese gar nicht gelesen haben dürften. Natürlich muss ein historischer Roman nicht alles so wiedergeben, wie es in der Sekundärliteratur dargestellt ist, aber Handlungsaspekte, an denen erkennbar ist, dass diese Sekundärliteratur nicht nur gelesen, sondern auch, zumindest als Anregung, verwendet wurde, sollte es doch geben. <br />
<br />
Recht interessant ist übrigens in diesem Kontext der erst vor wenigen Jahren in einer neuen Übersetzung auch am deutschen Buchmarkt nun mehr präsente  Kriminalroman "Alibi für einen König", eines der letzten Bücher der englischen Schriftstellerin Josephine Tey (gest. 1952). (Im Original hat das Buch den zutreffenderen und symbolisch mehrdeutigen Titel: "The Daughter of Time". Dass es bereits wesentlich früher am deutschsprachigen Buchmarkt unter dem Titel: "Richard der Verleumdete" erschienen, dürfte nicht einmal den Herausgebern der neuen Übersetzung bekannt sein.)<br />
<br />
Diese Buch, das für seine Entstehungszeit (1951) eindeutig als innovativ einzustufen ist, führt sehr plastisch vor Augen, wie fragwürdig selbst die wissenschaftliche Geschichtsforschung schon immer war und daran hat sich bis heute nichts geändert. (Der "Silberstreif", der für nur wenige Jahre in den 1990er-Jahren in Ansätzen zu beobachten war, hat sich längst wieder zur Gänze verflüchtig und war nur ein kurzes Zwischenspiel.)<br />
(Selbst wenn die Leserin oder der Leser Richard weiterhin für den Schurken hält oder zumindest die Entlarvung des "tatsächlichen" Täters nicht überzeugt, bleibt noch immer die kritische Auseinandersetzung mit dem Prozess der Geschichtsbildung über Jahrhunderte  an sich, die an Schlüssigkeit und Aktualität nichts verloren hat. Letztlich ist der Fall um Richard hier nur das Beispiel, an dem dies aufgezeigt wird: mit der Hinterfragung der Geschichtsquellen, dem Umgang der als Historikerin oder Historiker tätigen Personen mit der Geschichtsforschung und Deutung, dem absichtliche Unterschlagen oder Ignorieren von Forschungsergebnissen, die nicht gewünscht sind (der als Detektiv tätige Historiker fällt im Roman aus allen Wolken, als er plötzlich entdecken darf, dass er gar nicht der erste ist, der Richard für unschuldig hält) und Ähnliches.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Geschichtsforschung sind unsere feschen Universitätspfründnerinnen und Universitätspfründner (offiziell als Universitätsleute, Professorinnen und Professoren etc. tituliert) nur zu gerne bereit, sich als die Erstentdeckerinnen und Erstentdecker von etwas zu präsentierten. Pech für sie, dass ich in den letzten Jahren immer wieder feststellen durfte, dass mir die vieler dieser Erstentdeckung bereits längst bekannt war. Sei es, weil ich ältere Arbeiten gelesen habe, wo das bereits zur Debatte stand oder wenigstens zwischen den Zeilen zu erkennen war. (Und dies keineswegs nur in unbekannten "Nischenbüchern"). <br />
<br />
Bei einigen älteren Romanen, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, ist mir aufgefallen, dass manche Neuentdeckung des 21. Jahrhunderts der Autorin oder dem Autor bereits  bekannt gewesen sein muss. In alten Roman stellte ich fest, dass etwas, das mir im Zusammenhang mit einem wichtigen historischen Ereignis, das angeblich inzwischen vollständig erforscht sein soll, trotzdem merkwürdig vorkommt, auch bereits dem Autor merkwürdig vorgekommen sein dürfte. Jedenfalls hielt er es für notwendig, sich in seinem Roman dafür eine Erklärung einfallen zu lassen. Allerdings hat er seinen Roman bereits vor ca. 200 Jahren geschrieben.<br />
<br />
Doch auch bei alten, oft durchaus fehlerhafte Geschichtsinterpretation, welche die Pfründnerschaft durch die neue und einzig richtige ersetzt hat, habe ich oft den Eindruck, dass hier in Wirklichkeit eine unrichtige Geschichte beziehungsweise Legende durch eine neue unrichtige Geschichte oder Legende ersetzt wurde. <br />
<br />
Auch wenn ich historische Romane lese, habe ich oft den Eindruck, dass Autorinnen und Autoren mit Absicht verheimlichen, dass sie auch ältere Bücher zu ihrem Themen gelesen haben dürften und stattdessen so tun, als wären sie die ersten gewesen, welche das Thema oder den Stoff entdeckt hätten. Ausnahme ist natürlich Shakespeare, der ist halt zu bekannt. <br />
<br />
Verdächtig ist hier besonders, dass diese Autorinnen und Autoren meistens zwar ihre politische Korrektness hervorheben und den Zeitgeist beachten, aber ansonsten selten wirklich andere Akzente setzen. Beispiel: Der historische Bösewicht ist noch immer dieselbe Figur, die schon vor mehr 100 Jahren auf diese Rolle festgelegt war, der gute Herrscher ist noch immer der, der es damals zu sein hatte. (Das ist nur dann anders, wenn es sich um historische Figuren handelt, die für das aktuelle EU-Regime durch Verunglimpfung oder Glorifizierung vereinnahmt wurden.) Lediglich die historisch belegte Ehefrau darf eine etwas größere Rolle spielen. Dazu kommen dann ein fiktiver Held mit allen Werten, die heute in sind, und einer tragischen Vorgeschichte und eine starke fiktive Ausnahmefrau, die gewöhnlich Heilerin, Hebamme oder Seherin ist. (Wobei diese Frauenpower gewöhnlich im Verlauf der Romanhandlung wieder zurückgenommen wird, sei es durch "Bestrafung" und "Unterwerfung" oder dadurch dass sie nur der Ausnahmefrau vorbehalten bleibt, die aber zuletzt als Mistress Right ebenfalls unter "männliche" Aufsicht kommt.)<br />
<br />
Kaum gibt es eine Autorin oder ein Autor im 21. Jahrhundert, die oder der zugibt, dass er oder sie einen Stoff gestaltet hat, zudem es bereits ältere Bücher gibt. (Shakespeare ist natürlich da eine Ausnahme, der ist vermutlich zu bekannt, um ihn "verschwinden" zu lassen.) Stets wird nur die eigene Recherche von zeitgenössischen Quellen als Vorarbeit für den Roman behauptet oder eine Literaturliste mit den aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten am Schluss noch angehängt. (Da ich noch immer viele wissenschaftliche Arbeiten lese, ist es oft der Fall, dass ich die Bücher in diesen Literaturlisten ohnehin selbst kenne, und da ist mir schon einige Male aufgefallen, dass die Autorin oder der Autor diese gar nicht gelesen haben dürften. Natürlich muss ein historischer Roman nicht alles so wiedergeben, wie es in der Sekundärliteratur dargestellt ist, aber Handlungsaspekte, an denen erkennbar ist, dass diese Sekundärliteratur nicht nur gelesen, sondern auch, zumindest als Anregung, verwendet wurde, sollte es doch geben. <br />
<br />
Recht interessant ist übrigens in diesem Kontext der erst vor wenigen Jahren in einer neuen Übersetzung auch am deutschen Buchmarkt nun mehr präsente  Kriminalroman "Alibi für einen König", eines der letzten Bücher der englischen Schriftstellerin Josephine Tey (gest. 1952). (Im Original hat das Buch den zutreffenderen und symbolisch mehrdeutigen Titel: "The Daughter of Time". Dass es bereits wesentlich früher am deutschsprachigen Buchmarkt unter dem Titel: "Richard der Verleumdete" erschienen, dürfte nicht einmal den Herausgebern der neuen Übersetzung bekannt sein.)<br />
<br />
Diese Buch, das für seine Entstehungszeit (1951) eindeutig als innovativ einzustufen ist, führt sehr plastisch vor Augen, wie fragwürdig selbst die wissenschaftliche Geschichtsforschung schon immer war und daran hat sich bis heute nichts geändert. (Der "Silberstreif", der für nur wenige Jahre in den 1990er-Jahren in Ansätzen zu beobachten war, hat sich längst wieder zur Gänze verflüchtig und war nur ein kurzes Zwischenspiel.)<br />
(Selbst wenn die Leserin oder der Leser Richard weiterhin für den Schurken hält oder zumindest die Entlarvung des "tatsächlichen" Täters nicht überzeugt, bleibt noch immer die kritische Auseinandersetzung mit dem Prozess der Geschichtsbildung über Jahrhunderte  an sich, die an Schlüssigkeit und Aktualität nichts verloren hat. Letztlich ist der Fall um Richard hier nur das Beispiel, an dem dies aufgezeigt wird: mit der Hinterfragung der Geschichtsquellen, dem Umgang der als Historikerin oder Historiker tätigen Personen mit der Geschichtsforschung und Deutung, dem absichtliche Unterschlagen oder Ignorieren von Forschungsergebnissen, die nicht gewünscht sind (der als Detektiv tätige Historiker fällt im Roman aus allen Wolken, als er plötzlich entdecken darf, dass er gar nicht der erste ist, der Richard für unschuldig hält) und Ähnliches.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zehn Minuten bis Buffalo]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13088</link>
			<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 15:10:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13088</guid>
			<description><![CDATA[Es war und ist Pflichtlektüre an deutschen Schulen<br />
Die Ballade Theodor Fontanes<br />
<br />
Nun hat SPON auf die wahre Begebenheit dahinter hingewiesen.<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/john-maynard-von-theodor-fontane-noch-zehn-minuten-bis-buffalo-a-ba1976fd-a41f-4b9c-95dd-07bcfd632222" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/john-m...bcfd632222</a><br />
<br />
mich hat sie einst schwer beeindruckt, und ich kann heute noch den einen oder anderen "Schnipsel" draus rezitieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war und ist Pflichtlektüre an deutschen Schulen<br />
Die Ballade Theodor Fontanes<br />
<br />
Nun hat SPON auf die wahre Begebenheit dahinter hingewiesen.<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/john-maynard-von-theodor-fontane-noch-zehn-minuten-bis-buffalo-a-ba1976fd-a41f-4b9c-95dd-07bcfd632222" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/john-m...bcfd632222</a><br />
<br />
mich hat sie einst schwer beeindruckt, und ich kann heute noch den einen oder anderen "Schnipsel" draus rezitieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diana Rigg verstorben]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12833</link>
			<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 13:05:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12833</guid>
			<description><![CDATA[Am 10. September starb Diana Rigg, dem Fernsehpublikum der ausgehenden 60er Jahre bekannt als Emma Peel in "Schirm, Charme und Melone<br />
eine bildschöne Frau im Hautengen Lederanzug,<br />
sehr schlagfertig mit dem Mund und der Handkante.<br />
<br />
Bekannt als die schönste Fahrerin des Lotus Elan.<br />
<br />
82 Jahre ist sie geworden, die schön Diana.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 10. September starb Diana Rigg, dem Fernsehpublikum der ausgehenden 60er Jahre bekannt als Emma Peel in "Schirm, Charme und Melone<br />
eine bildschöne Frau im Hautengen Lederanzug,<br />
sehr schlagfertig mit dem Mund und der Handkante.<br />
<br />
Bekannt als die schönste Fahrerin des Lotus Elan.<br />
<br />
82 Jahre ist sie geworden, die schön Diana.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[John Lennon trug eine Klobrille um den Hals]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12738</link>
			<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 13:11:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12738</guid>
			<description><![CDATA[SPON über die ersten Beatles-Auftritte in Hamburg<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/beatles-premiere-1962-in-hamburg-john-lennon-trug-eine-klobrille-a-0b48534d-bb6c-4b3a-9071-df354a20b29e" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/beatle...354a20b29e</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>John Lennon trug eine Klobrille um den Hals</blockquote>
und das soll wahr sein.................<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
aber toll waren die schon, die "Fab Four" eben<br />
<br />
ein-zwei Jahre später gab es eine Penne in den Landen der Sueben, da wurden deren Abbilder in jeder Pause an die Tafel gemalt - die Steißtrommler ließen die dann unter Protest wieder abwischen.<br />
<br />
Einmal der "English-Spracherzieher"<br />
"Tell me an english sentence"<br />
die ganze Klasse<br />
"I wona hold your hand"<br />
der Pauker<br />
"Ach hört doch auf mit dem Blödsinn"<br />
dabei haben die Beatles den Titel auch auf Deutsch gesungen, also verstehen hätte er den Satz schon können<img src="images/smilies/new/shade.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Shade" title="Shade" /><img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[SPON über die ersten Beatles-Auftritte in Hamburg<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/geschichte/beatles-premiere-1962-in-hamburg-john-lennon-trug-eine-klobrille-a-0b48534d-bb6c-4b3a-9071-df354a20b29e" target="_blank">https://www.spiegel.de/geschichte/beatle...354a20b29e</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>John Lennon trug eine Klobrille um den Hals</blockquote>
und das soll wahr sein.................<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /><br />
aber toll waren die schon, die "Fab Four" eben<br />
<br />
ein-zwei Jahre später gab es eine Penne in den Landen der Sueben, da wurden deren Abbilder in jeder Pause an die Tafel gemalt - die Steißtrommler ließen die dann unter Protest wieder abwischen.<br />
<br />
Einmal der "English-Spracherzieher"<br />
"Tell me an english sentence"<br />
die ganze Klasse<br />
"I wona hold your hand"<br />
der Pauker<br />
"Ach hört doch auf mit dem Blödsinn"<br />
dabei haben die Beatles den Titel auch auf Deutsch gesungen, also verstehen hätte er den Satz schon können<img src="images/smilies/new/shade.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Shade" title="Shade" /><img src="images/smilies/new/thumbs_down.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Thumbs_down" title="Thumbs_down" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Asterix und Obelix]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10688</link>
			<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 11:10:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10688</guid>
			<description><![CDATA[Nach René Groscinny ist nun auch Albert Uderzo verstorben, siehe folgenden Link: <a href="https://orf.at/stories/3159145/." target="_blank">https://orf.at/stories/3159145/.</a> Beide hatten mit ihrer Comics-Serie um ein kleines unbeugsames Dorf in der Bretagne, dass der große Caesar vergebens unterwerfen will, seinerzeit großen internationalen Erfolg, auch wenn die späteren Bänden nach dem Tod von Groscinny eher umstritten waren. (Die Serie wird noch immer fortgesetzt.)<br />
<br />
Habt ihr seinerzeit Asterix gelesen? Habt ihr gewisse Erinnerungen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach René Groscinny ist nun auch Albert Uderzo verstorben, siehe folgenden Link: <a href="https://orf.at/stories/3159145/." target="_blank">https://orf.at/stories/3159145/.</a> Beide hatten mit ihrer Comics-Serie um ein kleines unbeugsames Dorf in der Bretagne, dass der große Caesar vergebens unterwerfen will, seinerzeit großen internationalen Erfolg, auch wenn die späteren Bänden nach dem Tod von Groscinny eher umstritten waren. (Die Serie wird noch immer fortgesetzt.)<br />
<br />
Habt ihr seinerzeit Asterix gelesen? Habt ihr gewisse Erinnerungen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schnulze]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7195</link>
			<pubDate>Thu, 25 Aug 2016 18:09:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7195</guid>
			<description><![CDATA[War ich vorhin motorisiert unterwegs.<br />
Das Radio hat ein paar tolle Lieder gespielt.<br />
"Now kiss me. smile for me..."<br />
ich habe lautstark mitgegröhlt.<br />
<br />
Ist das eigentlich auch eine Schnulze? Fällt dass auch unter den Begriff,<br />
was der Deutschendorf da singt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[War ich vorhin motorisiert unterwegs.<br />
Das Radio hat ein paar tolle Lieder gespielt.<br />
"Now kiss me. smile for me..."<br />
ich habe lautstark mitgegröhlt.<br />
<br />
Ist das eigentlich auch eine Schnulze? Fällt dass auch unter den Begriff,<br />
was der Deutschendorf da singt?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Henker als Romanfigur]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7133</link>
			<pubDate>Sun, 22 May 2016 07:55:04 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7133</guid>
			<description><![CDATA[Die Lebensläufe von Franz Schmidt (um 1555, Hof - vor dem 14, Juni 1634, Nürnberg) und Josef Lang (1855-1925) machen deutlich, dass ein Henker keineswegs ein "Paria" sein musste. <br />
<br />
In der Literatur allerdings ist die Außenseiterrolle von Henker mehr oder weniger das eigentliche Thema, wenn diese dort (meistens ohnehin nur in Nebenrollen) auftauchen.<br />
<br />
Hier findet sich z. B. das Motiv des "dankbaren" Henkers. Im historischen Unterhaltungsroman "Das Heiligenspiel" von Ursula Niehaus beispielsweise wird in Abweichung der historischen Fakten um Anna Lamintel diese in letzter Minute durch den Henker gerettet, der die Hinrichtung nur zum Schein durchführt, nicht zuletzt deshalb, weil sie immer nett zu ihm war. Originell ist diese Idee sicher nicht, denn sie findet sich bereits bei  Alexandre Dumas d. Ä. In "La Reine Margot" / "Die Bartholomäusnacht" gibt Coconnas dem Henker die Hand, der revanchiert sich für diese Geste später, in dem er Coconnas nur zum Schein foltern lässt.<br />
<br />
Am bekanntesten ist vielleicht der Pariser Henker Charles-Henri Sanson (1739-1806) aus der Zeit der Französischen Revolution, der es im 19. und 20. Jahrhundert als "Henker wider Willen" zum tragischen Romanhelden brachte, so z. B. in dem heute vergessenen Roman "Monsieur de Paris" (anderer Titel: "Der Kavalier von Paris") von H. M. Mons (publ. um 1950), wo die Außenseiterrolle des Henkers eine sehr ergreifende Darstellung findet. (Es ist eines jener Bücher, wo sich für mich letztlich die Frage nach der Historizität nicht mehr gestellt hat, und dem ich gerne abnehme: "So könnte es vielleicht wirklich gewesen sein".) In diesem Roman findet sich auch die Anekdote einer zufälligen Begegnung Sansons mit Napoléon, nachdem sein Sohn seine Nachfolge als Henker angetreten hat. Napoléon fragt hier Sanson, ob er noch ruhig schlafen könne, da er doch mehr als dreitausend Menschen hingerichtet habe. Sanson antwortete daraufhin: "Wenn die Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen können, warum soll's nicht auch der Henker können?" (Im Kontext des Romans dient die Anekdote dem Autor dazu, um zu zeigen, dass Sanson offensichtlich mit sich selbst Frieden geschlossen hat, was auch dadurch unterstrichen ist, als er ihn bei dieser Szene in Begleitung seines einzigen Freundes (den er während der Revolution vor der Hinrichtung retten konnte) und dessen Ehefrau auftreten lässt, beide nun wieder aus der Emigration nach Frankreich zurückgekehrt.<br />
<br />
In der Unterhaltungs- und Trivialliteratur gibt es mehrere Kriminalromane von Edgar Wallace, in denen die Täterfigur als Rächerfigur und selbst ernannter Henker dargestellt ist, so z. B. in "Der Hexer" oder in den Romanen um die "4 Gerechten". In einem weiteren Roman, dessen deutsche Ausgabe unter dem Titel "Der Rächer" publiziert wurde, ist der Mörder ein Nachfahre von Sanson und im Besitz einer Guillotine, von ihm zärtlich "Die Witwe" genannt, mit der er seine Opfer tötet. <br />
<br />
In einem weiteren Kriminalroman findet sich bei ihm auch die Figur des "Henkers wider Willen". In "Der Frosch mit der Maske" droht dem leichtsinnigen Ray durch Machenschaften des bösen "Oberschurken" die Hinrichtung. Zwar gelingt es dem netten Staatsanwalt, der zusammen mit dem Oberschurken um die Gunst von Rays Schwester rivalisiert, in letzter Minute gerichtliche Verfügung zu erwirken, doch als er mit dieser zum Schafott fährt, um so die Hinrichtung in letzter Minute zu verhindern, wird er durch weitere Machenschaften des Oberschurken aufgehalten und schafft es nicht mehr zeitgerecht dort zu erscheinen. Ray wird in letzter Minute doch noch gerettet. Sein Retter ist der Henker, der sich plötzlich weigert, die Hinrichtung auszuführen und nun noch dafür sorgt, dass die Hinrichtungsgeräte unverwendbar sind, damit auch kein anderer sie statt ihm ausführen kann. Das Motiv des Henkers, für das übrigens die Herren vom Gericht letztlich noch Verständnis haben und daher von sich aus, die Hinrichtung vorläufig aussetzen. Er ist Rays eigener Vater, den materielle Not dazu gebracht hat, diesen für ihn peinlichen Job seit Jahren auszuüben, wobei er nicht nur seinen Kindern gegenüber auf größte Geheimhaltung geachtet hat. <br />
<br />
Im 21. Jahrhundert hat dann der bayrische Schriftsteller Oliver Poetzsch, nach eigener Aussage Nachfahre einer Henkerdynastie das Thema aufgegriffen und einen seiner Vorfahren mit dessen Familie zur Hauptfigur einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts spielenden historischen Kriminalroman-Serie gemacht, von der inzwischen mehrere Bände erschienen sind. Die Benennung nach der weiblichen Hauptfigur dürfte allerdings Marketinggründe haben. <br />
<br />
Bisher erschienen:<br />
- Die Henkerstochter (geheimnisvolle Morde an Kindern und einer unter Mordverdacht stehende Hebamme, die als Hexe überführt werden soll, Schauplatz Schongau, typisch für eine Romanserie: im ersten Buch sind die Protagonisten/innen noch sozusagen "zu Hause")<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (als Ausgangspunkt ein mysteriöser Todesfall in einer Kirche, für weitere Verwicklungen sorgt eine Räuberbande, mit einer "Schnitzeljagd" als Teil der Kriminalhandlung durch den bayrischen Pfaffenwinkel)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der König der Bettler (diesmal verschlägt es den Henker, seine Tochter und ihren Verehrer nach Regensburg, wo alle drei mit der Vergangenheit der Familie konfrontiert werden.)<br />
<br />
- Der Hexer und die Henkerstochter (eine Wallfahrt ins Kloster Andechs, allerdings ist der Kriminalfall, wenn man Kenntnisse zu Stoffen der Weltliteratur hat, sehr leicht zu durchschauen)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Ausflug zur Hochzeit des Bruders von Jakob Kruisl nach Bamberg, mit Bezug auf die Bamberger Hexenprozesse)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und das Spiel des Todes (Ausflug nach Oberammergau)<br />
<br />
Pötzsch lässt in seinen sehr unterhaltsamen Büchern, in denen allerdings auch die Schattenseiten der Henker-Existenz beleuchtet werden und die eindeutig auch eine (gelungene) Werbung für den bayrischen Fremdenverkehr sind, neben der Familie Kruisl auch andere, zum Teil recht unterschiedliche Henkerfiguren vorkommen, die (mit einer Ausnahme) alle Sympathieträger sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Lebensläufe von Franz Schmidt (um 1555, Hof - vor dem 14, Juni 1634, Nürnberg) und Josef Lang (1855-1925) machen deutlich, dass ein Henker keineswegs ein "Paria" sein musste. <br />
<br />
In der Literatur allerdings ist die Außenseiterrolle von Henker mehr oder weniger das eigentliche Thema, wenn diese dort (meistens ohnehin nur in Nebenrollen) auftauchen.<br />
<br />
Hier findet sich z. B. das Motiv des "dankbaren" Henkers. Im historischen Unterhaltungsroman "Das Heiligenspiel" von Ursula Niehaus beispielsweise wird in Abweichung der historischen Fakten um Anna Lamintel diese in letzter Minute durch den Henker gerettet, der die Hinrichtung nur zum Schein durchführt, nicht zuletzt deshalb, weil sie immer nett zu ihm war. Originell ist diese Idee sicher nicht, denn sie findet sich bereits bei  Alexandre Dumas d. Ä. In "La Reine Margot" / "Die Bartholomäusnacht" gibt Coconnas dem Henker die Hand, der revanchiert sich für diese Geste später, in dem er Coconnas nur zum Schein foltern lässt.<br />
<br />
Am bekanntesten ist vielleicht der Pariser Henker Charles-Henri Sanson (1739-1806) aus der Zeit der Französischen Revolution, der es im 19. und 20. Jahrhundert als "Henker wider Willen" zum tragischen Romanhelden brachte, so z. B. in dem heute vergessenen Roman "Monsieur de Paris" (anderer Titel: "Der Kavalier von Paris") von H. M. Mons (publ. um 1950), wo die Außenseiterrolle des Henkers eine sehr ergreifende Darstellung findet. (Es ist eines jener Bücher, wo sich für mich letztlich die Frage nach der Historizität nicht mehr gestellt hat, und dem ich gerne abnehme: "So könnte es vielleicht wirklich gewesen sein".) In diesem Roman findet sich auch die Anekdote einer zufälligen Begegnung Sansons mit Napoléon, nachdem sein Sohn seine Nachfolge als Henker angetreten hat. Napoléon fragt hier Sanson, ob er noch ruhig schlafen könne, da er doch mehr als dreitausend Menschen hingerichtet habe. Sanson antwortete daraufhin: "Wenn die Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen können, warum soll's nicht auch der Henker können?" (Im Kontext des Romans dient die Anekdote dem Autor dazu, um zu zeigen, dass Sanson offensichtlich mit sich selbst Frieden geschlossen hat, was auch dadurch unterstrichen ist, als er ihn bei dieser Szene in Begleitung seines einzigen Freundes (den er während der Revolution vor der Hinrichtung retten konnte) und dessen Ehefrau auftreten lässt, beide nun wieder aus der Emigration nach Frankreich zurückgekehrt.<br />
<br />
In der Unterhaltungs- und Trivialliteratur gibt es mehrere Kriminalromane von Edgar Wallace, in denen die Täterfigur als Rächerfigur und selbst ernannter Henker dargestellt ist, so z. B. in "Der Hexer" oder in den Romanen um die "4 Gerechten". In einem weiteren Roman, dessen deutsche Ausgabe unter dem Titel "Der Rächer" publiziert wurde, ist der Mörder ein Nachfahre von Sanson und im Besitz einer Guillotine, von ihm zärtlich "Die Witwe" genannt, mit der er seine Opfer tötet. <br />
<br />
In einem weiteren Kriminalroman findet sich bei ihm auch die Figur des "Henkers wider Willen". In "Der Frosch mit der Maske" droht dem leichtsinnigen Ray durch Machenschaften des bösen "Oberschurken" die Hinrichtung. Zwar gelingt es dem netten Staatsanwalt, der zusammen mit dem Oberschurken um die Gunst von Rays Schwester rivalisiert, in letzter Minute gerichtliche Verfügung zu erwirken, doch als er mit dieser zum Schafott fährt, um so die Hinrichtung in letzter Minute zu verhindern, wird er durch weitere Machenschaften des Oberschurken aufgehalten und schafft es nicht mehr zeitgerecht dort zu erscheinen. Ray wird in letzter Minute doch noch gerettet. Sein Retter ist der Henker, der sich plötzlich weigert, die Hinrichtung auszuführen und nun noch dafür sorgt, dass die Hinrichtungsgeräte unverwendbar sind, damit auch kein anderer sie statt ihm ausführen kann. Das Motiv des Henkers, für das übrigens die Herren vom Gericht letztlich noch Verständnis haben und daher von sich aus, die Hinrichtung vorläufig aussetzen. Er ist Rays eigener Vater, den materielle Not dazu gebracht hat, diesen für ihn peinlichen Job seit Jahren auszuüben, wobei er nicht nur seinen Kindern gegenüber auf größte Geheimhaltung geachtet hat. <br />
<br />
Im 21. Jahrhundert hat dann der bayrische Schriftsteller Oliver Poetzsch, nach eigener Aussage Nachfahre einer Henkerdynastie das Thema aufgegriffen und einen seiner Vorfahren mit dessen Familie zur Hauptfigur einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts spielenden historischen Kriminalroman-Serie gemacht, von der inzwischen mehrere Bände erschienen sind. Die Benennung nach der weiblichen Hauptfigur dürfte allerdings Marketinggründe haben. <br />
<br />
Bisher erschienen:<br />
- Die Henkerstochter (geheimnisvolle Morde an Kindern und einer unter Mordverdacht stehende Hebamme, die als Hexe überführt werden soll, Schauplatz Schongau, typisch für eine Romanserie: im ersten Buch sind die Protagonisten/innen noch sozusagen "zu Hause")<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (als Ausgangspunkt ein mysteriöser Todesfall in einer Kirche, für weitere Verwicklungen sorgt eine Räuberbande, mit einer "Schnitzeljagd" als Teil der Kriminalhandlung durch den bayrischen Pfaffenwinkel)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der König der Bettler (diesmal verschlägt es den Henker, seine Tochter und ihren Verehrer nach Regensburg, wo alle drei mit der Vergangenheit der Familie konfrontiert werden.)<br />
<br />
- Der Hexer und die Henkerstochter (eine Wallfahrt ins Kloster Andechs, allerdings ist der Kriminalfall, wenn man Kenntnisse zu Stoffen der Weltliteratur hat, sehr leicht zu durchschauen)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Ausflug zur Hochzeit des Bruders von Jakob Kruisl nach Bamberg, mit Bezug auf die Bamberger Hexenprozesse)<br />
<br />
- Die Henkerstochter und das Spiel des Todes (Ausflug nach Oberammergau)<br />
<br />
Pötzsch lässt in seinen sehr unterhaltsamen Büchern, in denen allerdings auch die Schattenseiten der Henker-Existenz beleuchtet werden und die eindeutig auch eine (gelungene) Werbung für den bayrischen Fremdenverkehr sind, neben der Familie Kruisl auch andere, zum Teil recht unterschiedliche Henkerfiguren vorkommen, die (mit einer Ausnahme) alle Sympathieträger sind.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verschwörungsliteratur]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6035</link>
			<pubDate>Tue, 28 Jan 2014 15:23:04 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6035</guid>
			<description><![CDATA[So, ich habe mich jetzt entschlossen, einen neuen Thread unter diesem Thema aufzumachen. Wenn die Moderation anderer Meinung ist, könnt ihr es ja gerne verschieben. <br />
Ich schreibe das ganze deswegen auch in getrennten Beiträgen, dann könnt ihr zur Not auch den ersten hier löschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So, ich habe mich jetzt entschlossen, einen neuen Thread unter diesem Thema aufzumachen. Wenn die Moderation anderer Meinung ist, könnt ihr es ja gerne verschieben. <br />
Ich schreibe das ganze deswegen auch in getrennten Beiträgen, dann könnt ihr zur Not auch den ersten hier löschen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau Deutsche Unesco-Welterbe in einer Frankfurter Ausstellung]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2530</link>
			<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 16:49:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2530</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://images.nzz.ch/app.php/eos/v2/image/view/643/-/text/58dbd28c/1.18009924.1361218014.jpg" border="0" alt="[Bild: 1.18009924.1361218014.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Deutschlands Unesco-Welterbe in einer Frankfurter Ausstellung<br />
<span style="font-size: x-large;">Kirchen, Schlösser und Fabriken</span><br />
<br />
Die Aufnahme ins Unesco- Welterbe ist für das geehrte Land immer ein Festakt. Sie bedeutet schliesslich, sich mit Städten wie Venedig oder mit Architekturdenkmälern wie dem Taj Mahal in Indien messen zu dürfen. In Italien haben inzwischen 47 Denkmäler den Sprung auf die Welterbeliste der Unesco geschafft, in Frankreich 38, in Deutschland 37, in der Schweiz immerhin schon 11 und in Österreich 9. Den deutschen Welterbestätten widmet nun das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt eine reizvolle Übersichtsausstellung. Viele dieser Stätten mit Unesco-«Gütesiegel» wie zum Beispiel der Kölner Dom, die Wieskirche bei Steingaden in Bayern oder die Potsdamer Parkanlagen sind längst ein Begriff, andere warten noch auf ihre Entdeckung durch das breite Publikum. Deshalb will der mit schönen Fotos illustrierte Ausstellungsrundgang vor allem neugierig machen auf Deutschlands Unesco-Denkmäler. Diese umfassen nicht nur Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen, Gärten und Naturlandschaften, sondern auch Altstädte sowie Fabriken und andere Zeugnisse der Industrialisierung.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kunst_architektur/kirchen-schloesser-und-fabriken-1.18009405" target="_blank">http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kun...1.18009405</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://images.nzz.ch/app.php/eos/v2/image/view/643/-/text/58dbd28c/1.18009924.1361218014.jpg" border="0" alt="[Bild: 1.18009924.1361218014.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Deutschlands Unesco-Welterbe in einer Frankfurter Ausstellung<br />
<span style="font-size: x-large;">Kirchen, Schlösser und Fabriken</span><br />
<br />
Die Aufnahme ins Unesco- Welterbe ist für das geehrte Land immer ein Festakt. Sie bedeutet schliesslich, sich mit Städten wie Venedig oder mit Architekturdenkmälern wie dem Taj Mahal in Indien messen zu dürfen. In Italien haben inzwischen 47 Denkmäler den Sprung auf die Welterbeliste der Unesco geschafft, in Frankreich 38, in Deutschland 37, in der Schweiz immerhin schon 11 und in Österreich 9. Den deutschen Welterbestätten widmet nun das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt eine reizvolle Übersichtsausstellung. Viele dieser Stätten mit Unesco-«Gütesiegel» wie zum Beispiel der Kölner Dom, die Wieskirche bei Steingaden in Bayern oder die Potsdamer Parkanlagen sind längst ein Begriff, andere warten noch auf ihre Entdeckung durch das breite Publikum. Deshalb will der mit schönen Fotos illustrierte Ausstellungsrundgang vor allem neugierig machen auf Deutschlands Unesco-Denkmäler. Diese umfassen nicht nur Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen, Gärten und Naturlandschaften, sondern auch Altstädte sowie Fabriken und andere Zeugnisse der Industrialisierung.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kunst_architektur/kirchen-schloesser-und-fabriken-1.18009405" target="_blank">http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kun...1.18009405</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau Deutsche Digitale Bibliothek]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1466</link>
			<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 20:17:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1466</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Deutsche Digitale Bibliothek <br />
<span style="font-size: large;">Der nationale Aggregator</span></blockquote>
<br />
<img src="http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos86120121129akg-images-00832001-highres-jpg/7453348/5-format1.JPG" border="0" alt="[Bild: 5-format1.JPG]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: small;">Weltenkabinett. Domenico Remps Ölgemälde „Kunstkammerschrank“ (um 1610). - Foto: akg-images / Rabatti - Domingie</span></blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Traum, den Jill Cousins von der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) hat, ist eine Art Wunderkammer für das 21. Jahrhundert. Ein Grünes Gewölbe des Internets, ein „theatrum naturae artisque“, wie es dem Universalgelehrten Athanasius Kircher im 17. Jahrhundert vorschwebte. Die ganz und gar nicht schnöde Wirklichkeit ist die ab sofort unter <span style="font-weight: bold;">www.deutsche-digitale-bibliothek.de </span>freigeschaltete Betaversion eines Portals, das Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der man die Geschäftsstelle zugeordnet hat, als Großprojekt zur „Demokratisierung von Kunst, Kultur und Wissen“ sieht. Und doch ist sie aus vielerlei Gründen eingeschränkt.<br />
<br />
Frühestens Ende 2013 werden alle Funktionen zur Verfügung stehen: die Möglichkeit, persönliche Sammlungen anzulegen. Wissensgraphen, die zu Neben- und Unterthemen führen. Oder auch kuratierte Ausstellungen. „Release early, release often. And listen to your customers“, heißt die dem Open-Source-Aktivisten Eric S. Raymond entlehnte Devise.<br />
<br />
Die von der Deutschen Nationalbibliothek koordinierte DDB ist ein Teil der von Jill Cousins als geschäftsführender Direktorin vertretenen Europeana (<a href="http://www.europeana.eu" target="_blank">http://www.europeana.eu</a>). Ein „nationaler Datenaggregator“, der die digitalisierten Bestände von Museen, Denkmalämtern, Mediatheken, Archiven und Bibliotheken konsequent miteinander verlinken und komplexe Recherchen ermöglichen soll: Schülern, Lehrern, Studenten und Wissenschaftlern – kurz allen, die sich ein Thema erarbeiten wollen.</blockquote>
<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/deutsche-digitale-bibliothek-der-nationale-aggregator/7453360.html" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/kultur/deutsc...53360.html</a><br />
<br />
<br />
ich habe mir den Link schon mal unter meine Favoriten gespeichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Deutsche Digitale Bibliothek <br />
<span style="font-size: large;">Der nationale Aggregator</span></blockquote>
<br />
<img src="http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos86120121129akg-images-00832001-highres-jpg/7453348/5-format1.JPG" border="0" alt="[Bild: 5-format1.JPG]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: small;">Weltenkabinett. Domenico Remps Ölgemälde „Kunstkammerschrank“ (um 1610). - Foto: akg-images / Rabatti - Domingie</span></blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Traum, den Jill Cousins von der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) hat, ist eine Art Wunderkammer für das 21. Jahrhundert. Ein Grünes Gewölbe des Internets, ein „theatrum naturae artisque“, wie es dem Universalgelehrten Athanasius Kircher im 17. Jahrhundert vorschwebte. Die ganz und gar nicht schnöde Wirklichkeit ist die ab sofort unter <span style="font-weight: bold;">www.deutsche-digitale-bibliothek.de </span>freigeschaltete Betaversion eines Portals, das Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der man die Geschäftsstelle zugeordnet hat, als Großprojekt zur „Demokratisierung von Kunst, Kultur und Wissen“ sieht. Und doch ist sie aus vielerlei Gründen eingeschränkt.<br />
<br />
Frühestens Ende 2013 werden alle Funktionen zur Verfügung stehen: die Möglichkeit, persönliche Sammlungen anzulegen. Wissensgraphen, die zu Neben- und Unterthemen führen. Oder auch kuratierte Ausstellungen. „Release early, release often. And listen to your customers“, heißt die dem Open-Source-Aktivisten Eric S. Raymond entlehnte Devise.<br />
<br />
Die von der Deutschen Nationalbibliothek koordinierte DDB ist ein Teil der von Jill Cousins als geschäftsführender Direktorin vertretenen Europeana (<a href="http://www.europeana.eu" target="_blank">http://www.europeana.eu</a>). Ein „nationaler Datenaggregator“, der die digitalisierten Bestände von Museen, Denkmalämtern, Mediatheken, Archiven und Bibliotheken konsequent miteinander verlinken und komplexe Recherchen ermöglichen soll: Schülern, Lehrern, Studenten und Wissenschaftlern – kurz allen, die sich ein Thema erarbeiten wollen.</blockquote>
<br />
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/deutsche-digitale-bibliothek-der-nationale-aggregator/7453360.html" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/kultur/deutsc...53360.html</a><br />
<br />
<br />
ich habe mir den Link schon mal unter meine Favoriten gespeichert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Top 5 Klassiker/Werke der Literatur national und international]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1026</link>
			<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 20:30:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1026</guid>
			<description><![CDATA[Wir hatten zuletzt eine lebhafte Diskussion über Literatur.<br />
Grund genug hier mal eine Sammlung zu starten.<br />
<br />
Ich geb mal einigen Kategorien vor:<br />
<br />
Eure persönlichen Top 5 in:<br />
- Klassiker national<br />
- Klassiker international<br />
- Historischer Roman<br />
- Belletristik<br />
- Dichtung<br />
- Sachbuch und Biographie<br />
- Phantastik<br />
- Comic<br />
- ...<br />
<br />
<br />
Gern mit persönlicher Beschreibung. Amazonlinks sind langweilig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir hatten zuletzt eine lebhafte Diskussion über Literatur.<br />
Grund genug hier mal eine Sammlung zu starten.<br />
<br />
Ich geb mal einigen Kategorien vor:<br />
<br />
Eure persönlichen Top 5 in:<br />
- Klassiker national<br />
- Klassiker international<br />
- Historischer Roman<br />
- Belletristik<br />
- Dichtung<br />
- Sachbuch und Biographie<br />
- Phantastik<br />
- Comic<br />
- ...<br />
<br />
<br />
Gern mit persönlicher Beschreibung. Amazonlinks sind langweilig.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Restaurierung   Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=735</link>
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 08:06:01 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=735</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Restaurierung mit Mut zu Loch und Lücke</span></blockquote>
<img src="http://images.derstandard.at/t/12/2012/09/11/1345256719159.jpg" border="0" alt="[Bild: 1345256719159.jpg]" /><br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Konservatorin Gabriela Krist vor einem Holztafelgemälde der heiligen Agnes. Restauriert werden auch Metalle, Stein, Textilien.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Kunstrestauratoren sichern nicht nur alte Bestände mit neuesten Methoden, sie müssen heute auch alte Sünden abtragen</blockquote>
<br />
Zum weiterlesen<br />
<a href="http://derstandard.at/1345166865315/Restaurierung-mit-Mut-zu-Loch-und-Luecke" target="_blank">http://derstandard.at/1345166865315/Rest...und-Luecke</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Restaurierung mit Mut zu Loch und Lücke</span></blockquote>
<img src="http://images.derstandard.at/t/12/2012/09/11/1345256719159.jpg" border="0" alt="[Bild: 1345256719159.jpg]" /><br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Konservatorin Gabriela Krist vor einem Holztafelgemälde der heiligen Agnes. Restauriert werden auch Metalle, Stein, Textilien.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Kunstrestauratoren sichern nicht nur alte Bestände mit neuesten Methoden, sie müssen heute auch alte Sünden abtragen</blockquote>
<br />
Zum weiterlesen<br />
<a href="http://derstandard.at/1345166865315/Restaurierung-mit-Mut-zu-Loch-und-Luecke" target="_blank">http://derstandard.at/1345166865315/Rest...und-Luecke</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[B. Traven]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=352</link>
			<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 18:03:50 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=352</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe ein gewisses Faible für die Literatur der 20er und 3oer Jahres des 20. Jahrhunderts.<br />
Und einer meiner Lieblingsautoren ist B. Traven.<br />
<br />
Schon Tucholsky widmete ihm 1930 eine überaus positive Rezension.<br />
Insbesondere das "Totenschiff" oder der "Schatz der Sierra Madre" dürften ziemlich allgemein bekannt sein.<br />
<br />
Gesichert bekannt über ihn ist wenig. Nicht einmal sein Vorname ist überliefert.<br />
Es gibt sehr viele Thesen wer sich hinter diesem Pseudonym verborgen hatte, die derzeit favorisierte ist, dass er identisch ist mit dem Münchner Revolutionär von 1919 Ret Marut, der wieder ein Pseudonym eines Otto Feige gewesen sein soll, gebürtig aus Schwiebus.<br />
<br />
Fragen nach Idendität und Biografie beantwortete er einmal so<br />
<br />
"Wenn der Mensch in seinen Werken nicht zu erkennen ist, dann ist entweder der Mensch nichts wert oder seine Werke sind nichts wert."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe ein gewisses Faible für die Literatur der 20er und 3oer Jahres des 20. Jahrhunderts.<br />
Und einer meiner Lieblingsautoren ist B. Traven.<br />
<br />
Schon Tucholsky widmete ihm 1930 eine überaus positive Rezension.<br />
Insbesondere das "Totenschiff" oder der "Schatz der Sierra Madre" dürften ziemlich allgemein bekannt sein.<br />
<br />
Gesichert bekannt über ihn ist wenig. Nicht einmal sein Vorname ist überliefert.<br />
Es gibt sehr viele Thesen wer sich hinter diesem Pseudonym verborgen hatte, die derzeit favorisierte ist, dass er identisch ist mit dem Münchner Revolutionär von 1919 Ret Marut, der wieder ein Pseudonym eines Otto Feige gewesen sein soll, gebürtig aus Schwiebus.<br />
<br />
Fragen nach Idendität und Biografie beantwortete er einmal so<br />
<br />
"Wenn der Mensch in seinen Werken nicht zu erkennen ist, dann ist entweder der Mensch nichts wert oder seine Werke sind nichts wert."]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Islamisten zerstören Kulturerbe in Timbuktu]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=187</link>
			<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 19:21:28 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=187</guid>
			<description><![CDATA[Es war zu befürchten nun haben sie es getan.<br />
Zum Brechen.<br />
<br />
Wie damals die Taliban mit den Buddhas.<br />
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/weltkulturerbe-in-timbuktu-islamisten-zerstoeren-jahrhundertealte-graeber-1.1397962" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/politik/weltk...-1.1397962</a><br />
<br />
<br />
<br />
Die Welt nervt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war zu befürchten nun haben sie es getan.<br />
Zum Brechen.<br />
<br />
Wie damals die Taliban mit den Buddhas.<br />
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/weltkulturerbe-in-timbuktu-islamisten-zerstoeren-jahrhundertealte-graeber-1.1397962" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/politik/weltk...-1.1397962</a><br />
<br />
<br />
<br />
Die Welt nervt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Walther von der Vogelweide .]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=105</link>
			<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 11:48:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=105</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
Servus .<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">Walther von der Vogelweide </span>.</span></span><br />
<br />
Er war der  bedeutendste und mit einer Überlieferung von rund 500. Strophen <br />
in über 110. Tönen bzw. von 90. Liedern, 150 Sprüchen und einem <span style="font-weight: bold;">Leich </span><br />
der erfolgreichste Minnesänger und Spruchdichter des Mittelalters .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leich" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Leich</a><br />
<br />
Und trotzdem gibt es nur eine einzige urkundliche Erwähnung . Am 12.11.1203. <br />
schenkte ihm der <span style="font-weight: bold;">Passauer Bischof Wolfger von Erla</span> , <span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">5. Soldi longi </span></span>,<br />
 für den Erwerb eines Pelzrockes .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png/620px-Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png" border="0" alt="[Bild: 620px-Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png]" /><br />
Einzige urkundliche Erwähnung Walthers, 1203<br />
<br />
<br />
Sein Geburtstag, um 1170 und sein Todestag um 1230 sind nur geschätzt.<br />
Sein Grab lag vermutlich in Würzburg .<br />
<br />
Sein Geburtsort ist unbekannt . Vermutet wird irgendwo im heutigen Niederösterreich .<br />
<br />
Mit seinem Spruch „ <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #800000;">ze Österriche lernte ich singen unde sagen</span></span></span> „ <br />
deutet Walther an , daß er , als Jüngling , Ende des 12. Jahrhunderts ,<br />
am Hofe des Babenberger <span style="font-weight: bold;">Herzogs Friedrich I</span>. In Dienst stand und <br />
die Dichtkunst erlernte .<br />
<br />
Da er vermutlich nicht von hohem Stande war , mußte er sich seinen Unterhalt <br />
als Minnesänger und Spruchdichter verdienen . <br />
Er verstand seine Kunst , als Erster seines Standes , als Beruf , gegen Bezahlung . <br />
Was er in seinen Versen sehr deutlich zum Ausdruck brachte .<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ihr sollt mir ein Willkommen sagen :<br />
denn der Euch Neues bringt , bin ich !<br />
Alles , was ihr bisher gehört ,<br />
ist ein Nichts :<br />
Jetzt fragt mich !<br />
Freilich verlange ich Botenlohn .<br />
Fällt er einigermaßen reichlich aus ,<br />
werd ich Euch wohl verkünden , was Euch Freude macht.<br />
Seht zu , was ihr mir Ansehnliches zu bieten habt .</span><br />
<br />
Seine Tätigkeit war universell .<br />
<br />
Er war Liedermacher , Hofmusikant , Lyriker , Nachrichtenvermittler , Pressesprecher <br />
und Lobbyist für einen König ( <span style="font-weight: bold;">Philipp von Schwaben </span>).<br />
<br />
Laut der Autorin „ <span style="font-weight: bold;">Susanne Beyer</span> „ von der auch die obige und die übernächste Übersetzung stammt :<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Zog er Quer durch Europa , von Hof  zu Hof, von Engagement zu Engagement . <br />
Vom Landgrafen zum Herzog , zu König und Kaiser .</span></span><br />
<br />
Wenn ihm etwas , an einem Hof nicht gefiel , schrieb er darüber Verse <br />
und brachte sie vortragend unter die Leute .<br />
<br />
Er machte sich auch Gedanken über das Leben . Zb.:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><span style="font-style: italic;">Ich saz ûf eime steine<br />
und dahte bein mit beine.<br />
dar ûf satzt ich den ellenbogen,<br />
ich hete in mîne hand gesmogen<br />
daz kinne und ein mîn wange.<br />
dô dâhte ich mir vil ange,<br />
wie man zer werlte solte leben.<br />
deheinen rât kond ich gegeben.<br />
wie man driu dinc erwurbe,<br />
der keines niht verdurbe.<br />
diu zwei sint êre und varnde guot,<br />
daz dicke ein ander schaden tuot;<br />
daz dritte ist gotes hulde,<br />
der zweier übergulde.<br />
die wolte ich gerne in einen schrîn.</span></span><br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">jâ leider des enmac niht sîn,<br />
daz guot und werltlich <br />
und gotes hulde mêre<br />
zesamene in ein herze komen.<br />
stîg unde wege sint in benomen:<br />
untriuwe ist in der sâze,<br />
gewalt vert ûf der strâze,<br />
fride unde reht sint sêre wunt.<br />
diu driu enhabent geleites niht,<br />
diu zwei enwerden ê gesunt. <br />
</span></span><br />
<br />
Ich saß auf einem Steine<br />
Und legte Bein auf Beine .<br />
Darauf setzt ich den Ellenbogen .<br />
In meine Hand hatt` ich geschmiegt ,<br />
das Kinn und eine meiner Wangen .<br />
So überlegte ich sehr Lange ,<br />
wie man in der Welt sollte leben.<br />
Gar keinen Rat konnte ich geben ,<br />
wie man drei Dinge erwerbe,<br />
das Keines nicht verderbe .<br />
Die Zwei sind Ehre und Vermögen ,<br />
Die einander sehr stark Schaden .<br />
Das Dritte ist Gottes Huld ,<br />
goldener noch als die Zweien .<br />
Die wollt ich gerne in einem Schrein .<br />
Ja leider , das mag nicht sein ,<br />
das Güter und weltliche ( Ehre )<br />
und viel Gottes Huld<br />
zusammen in ein Herze kommen .<br />
Steige und Wege sind ihnen genommen ,<br />
Untreue ist im Besitz ,<br />
Gewalt fährt auf der Straße .<br />
Friede und Recht sind sehr Wund .<br />
Die Drei haben kein sicheres Geleit , <br />
bevor die Zwei nicht gesunden .<br />
<br />
Aus YouTube: Ich saz uf einem Steine.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=J6YmO0A-tds" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=J6YmO0A-tds</a><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1a/Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg/220px-Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg]" /><br />
Walther von der Vogelweide (Große Heidelberger Liederhandschrift, um 1300)<br />
<br />
Anfänglich dichtete er artig , wie alle Anderen , die  Hohe , Here  Minne .<br />
Die fruchtlose und sinnlose , schmachtende Anbetung einer verheirateten , höhergestellten Frau .<br />
<br />
Doch er war zu intelligent , diesen Quatsch weiter zu Reimen . <br />
Ewige Entsagung war nicht seine Sache .<br />
Er begann von der  erwiderten , erfüllten Liebe zu singen .<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Denn Minne ist doch Minne sofern sie wohl tut !<br />
Tut sie weh , heißt sie nicht rechtens Minne .<br />
Und ich weiß nicht , wie sie dann heißen soll .<br />
Minne ist das Glück zweier Herzen :<br />
tragen sie zu gleichen Teilen , dann ist die Minne da .<br />
</span></span><br />
<br />
In seinen Mädchenliedern besang er die einfachen Frauen .<br />
Das „ <span style="font-style: italic;">herzliebe frowelin </span>„ .<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Under der linden<br />
an der heide,<br />
dâ unser zweier bette was,<br />
dâ muget ir vinden<br />
schône beide<br />
gebrochen bluomen unde gras.<br />
Vor dem walde in einem tal,<br />
tandaradei,<br />
schône sanc diu nahtegal.</span></span><br />
<br />
Unter der Linde<br />
an der Heide,<br />
wo unser beider Bett war,<br />
dort könnt ihr<br />
sorgsam gepflückte<br />
Blumen und Gras sehen.<br />
In einem Tal am Waldrand,<br />
tandaradei,<br />
sang die Nachtigall lieblich.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Ich kam gegangen<br />
zuo der ouwe,<br />
dô was mîn friedel komen ê.<br />
Dâ wart ich enpfangen,<br />
hêre frouwe,<br />
daz ich bin sælic iemer mê.<br />
Kuster mich? Wol tûsentstunt:<br />
tandaradei,<br />
seht, wie rôt mir ist der munt.</span></span><br />
<br />
Ich kam<br />
zu der Au,<br />
da war mein Liebster schon da (wörtlich: vorher hingekommen).<br />
Dort wurde ich empfangen,<br />
edle Frau! [entweder Ausruf: „Bei der heiligen Muttergottes!“<br />
oder ‚wie eine höfische Dame‘ oder auch: ‚ich, eine höfische Dame‘]<br />
(so) dass ich für immer glücklich bin.<br />
Küsste er mich? Wohl tausendmal!<br />
Tandaradei,<br />
seht, wie rot mir der Mund davon ist.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Dô het er gemachet<br />
alsô rîche<br />
von bluomen eine bettestat.<br />
Des wirt noch gelachet<br />
inneclîche,<br />
kumt iemen an daz selbe pfat.<br />
Bî den rôsen er wol mac,<br />
tandaradei,<br />
merken, wâ mirz houbet lac.</span></span><br />
<br />
Da hatte er aus Blumen<br />
ein prächtiges Bett<br />
vorbereitet.<br />
Darüber wird jetzt noch<br />
herzlich gelacht,<br />
wenn jemand denselben Weg entlang kommt.<br />
An den Rosen kann er wohl,<br />
tandaradei,<br />
erkennen, wo mein Haupt lag.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Daz er bî mir læge,<br />
wessez iemen<br />
(nû enwelle got!), sô schamt ich mich.<br />
Wes er mit mir pflæge,<br />
niemer niemen<br />
bevinde daz, wan er und ich,<br />
und ein kleinez vogellîn -<br />
tandaradei,<br />
daz mac wol getriuwe sîn.<br />
tandaradei</span></span><br />
<br />
Dass er bei mir lag,<br />
wüsste das jemand<br />
(das wolle Gott nicht!), dann würde ich mich schämen.<br />
Was er mit mir tat,<br />
das soll nie jemand<br />
erfahren, außer er und ich<br />
und ein kleines Vöglein,<br />
das kann wohl verschwiegen sein.<br />
tandaradei.<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg/220px-Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg]" /><br />
Wilhelm von Kaulbach: „Unter der Linden“<br />
<br />
Zeit seines Lebens hatte er Existenzsorgen . <br />
Er wünschte sich so gerne ein kleines Lehen .<br />
Der <span style="font-weight: bold;">Staufer „ Friedrich II.</span> „ erfüllte ihm seinen Wunsch . <br />
Er bekam sein Lehen in der Nähe von Würzburg .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8c/Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg/220px-Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg]" /><br />
Grabmal im Kreuzgang des ehemaligen Kollegiatstiftes Neumünster in Würzburg<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">„ Ich han min lehen ! „ </span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Hört ihr Leute alle , ich hab mein Lehen !<br />
Nun fürcht ich nicht mehr den Februarfrost an den Zehen<br />
und will in Zukunft die geizigen Herren nicht mehr anbetteln .<br />
</span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Walther_von_der_Vogelweide_Weingartner_Handschrift.jpg/220px-Walther_von_der_Vogelweide_Weingartner_Handschrift.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Walther_von_der_Vogelweide_Weingar...chrift.jpg]" /><br />
Walther von der Vogelweide (Weingartner Liederhandschrift, gegen 1300)<br />
<br />
Kurz vor seinem Tode schrieb er noch die „ <span style="font-weight: bold;">Elegien</span> „<br />
Ein Vers daraus , rückblickend .<br />
Hadernd , zweifelnd , fragend..............<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Oh weh , wohin  entschwanden alle meine Jahre !<br />
War mein Leben ein Traum , oder ist es Wirklichkeit ?<br />
Was ich immer glaubte , es sei – war all das etwas ?<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ein Bruder im Geiste .</span><br />
<br />
Luki.<br />
<br />
Angeregt und zum Teil Übersetzungen verwendet von der Autorin <br />
<span style="font-weight: bold;">Fr. Susanne Beyer</span> . ( herzeliebe frowelin )<br />
Sonst etwas meinem Verständnis angepaßt .<br />
<br />
<a href="http://www.literaturwelt.com/autoren/walther_von_der_vogelweide.html" target="_blank">http://www.literaturwelt.com/autoren/wal...weide.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
Servus .<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">Walther von der Vogelweide </span>.</span></span><br />
<br />
Er war der  bedeutendste und mit einer Überlieferung von rund 500. Strophen <br />
in über 110. Tönen bzw. von 90. Liedern, 150 Sprüchen und einem <span style="font-weight: bold;">Leich </span><br />
der erfolgreichste Minnesänger und Spruchdichter des Mittelalters .<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leich" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Leich</a><br />
<br />
Und trotzdem gibt es nur eine einzige urkundliche Erwähnung . Am 12.11.1203. <br />
schenkte ihm der <span style="font-weight: bold;">Passauer Bischof Wolfger von Erla</span> , <span style="font-weight: bold;"><span style="color: #000080;">5. Soldi longi </span></span>,<br />
 für den Erwerb eines Pelzrockes .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png/620px-Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png" border="0" alt="[Bild: 620px-Walther_von_der_Vogelweide_Rechnung.png]" /><br />
Einzige urkundliche Erwähnung Walthers, 1203<br />
<br />
<br />
Sein Geburtstag, um 1170 und sein Todestag um 1230 sind nur geschätzt.<br />
Sein Grab lag vermutlich in Würzburg .<br />
<br />
Sein Geburtsort ist unbekannt . Vermutet wird irgendwo im heutigen Niederösterreich .<br />
<br />
Mit seinem Spruch „ <span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"><span style="color: #800000;">ze Österriche lernte ich singen unde sagen</span></span></span> „ <br />
deutet Walther an , daß er , als Jüngling , Ende des 12. Jahrhunderts ,<br />
am Hofe des Babenberger <span style="font-weight: bold;">Herzogs Friedrich I</span>. In Dienst stand und <br />
die Dichtkunst erlernte .<br />
<br />
Da er vermutlich nicht von hohem Stande war , mußte er sich seinen Unterhalt <br />
als Minnesänger und Spruchdichter verdienen . <br />
Er verstand seine Kunst , als Erster seines Standes , als Beruf , gegen Bezahlung . <br />
Was er in seinen Versen sehr deutlich zum Ausdruck brachte .<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ihr sollt mir ein Willkommen sagen :<br />
denn der Euch Neues bringt , bin ich !<br />
Alles , was ihr bisher gehört ,<br />
ist ein Nichts :<br />
Jetzt fragt mich !<br />
Freilich verlange ich Botenlohn .<br />
Fällt er einigermaßen reichlich aus ,<br />
werd ich Euch wohl verkünden , was Euch Freude macht.<br />
Seht zu , was ihr mir Ansehnliches zu bieten habt .</span><br />
<br />
Seine Tätigkeit war universell .<br />
<br />
Er war Liedermacher , Hofmusikant , Lyriker , Nachrichtenvermittler , Pressesprecher <br />
und Lobbyist für einen König ( <span style="font-weight: bold;">Philipp von Schwaben </span>).<br />
<br />
Laut der Autorin „ <span style="font-weight: bold;">Susanne Beyer</span> „ von der auch die obige und die übernächste Übersetzung stammt :<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Zog er Quer durch Europa , von Hof  zu Hof, von Engagement zu Engagement . <br />
Vom Landgrafen zum Herzog , zu König und Kaiser .</span></span><br />
<br />
Wenn ihm etwas , an einem Hof nicht gefiel , schrieb er darüber Verse <br />
und brachte sie vortragend unter die Leute .<br />
<br />
Er machte sich auch Gedanken über das Leben . Zb.:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><span style="font-style: italic;">Ich saz ûf eime steine<br />
und dahte bein mit beine.<br />
dar ûf satzt ich den ellenbogen,<br />
ich hete in mîne hand gesmogen<br />
daz kinne und ein mîn wange.<br />
dô dâhte ich mir vil ange,<br />
wie man zer werlte solte leben.<br />
deheinen rât kond ich gegeben.<br />
wie man driu dinc erwurbe,<br />
der keines niht verdurbe.<br />
diu zwei sint êre und varnde guot,<br />
daz dicke ein ander schaden tuot;<br />
daz dritte ist gotes hulde,<br />
der zweier übergulde.<br />
die wolte ich gerne in einen schrîn.</span></span><br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">jâ leider des enmac niht sîn,<br />
daz guot und werltlich <br />
und gotes hulde mêre<br />
zesamene in ein herze komen.<br />
stîg unde wege sint in benomen:<br />
untriuwe ist in der sâze,<br />
gewalt vert ûf der strâze,<br />
fride unde reht sint sêre wunt.<br />
diu driu enhabent geleites niht,<br />
diu zwei enwerden ê gesunt. <br />
</span></span><br />
<br />
Ich saß auf einem Steine<br />
Und legte Bein auf Beine .<br />
Darauf setzt ich den Ellenbogen .<br />
In meine Hand hatt` ich geschmiegt ,<br />
das Kinn und eine meiner Wangen .<br />
So überlegte ich sehr Lange ,<br />
wie man in der Welt sollte leben.<br />
Gar keinen Rat konnte ich geben ,<br />
wie man drei Dinge erwerbe,<br />
das Keines nicht verderbe .<br />
Die Zwei sind Ehre und Vermögen ,<br />
Die einander sehr stark Schaden .<br />
Das Dritte ist Gottes Huld ,<br />
goldener noch als die Zweien .<br />
Die wollt ich gerne in einem Schrein .<br />
Ja leider , das mag nicht sein ,<br />
das Güter und weltliche ( Ehre )<br />
und viel Gottes Huld<br />
zusammen in ein Herze kommen .<br />
Steige und Wege sind ihnen genommen ,<br />
Untreue ist im Besitz ,<br />
Gewalt fährt auf der Straße .<br />
Friede und Recht sind sehr Wund .<br />
Die Drei haben kein sicheres Geleit , <br />
bevor die Zwei nicht gesunden .<br />
<br />
Aus YouTube: Ich saz uf einem Steine.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=J6YmO0A-tds" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=J6YmO0A-tds</a><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1a/Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg/220px-Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Codex_Manesse_Walther_von_der_Vogelweide.jpg]" /><br />
Walther von der Vogelweide (Große Heidelberger Liederhandschrift, um 1300)<br />
<br />
Anfänglich dichtete er artig , wie alle Anderen , die  Hohe , Here  Minne .<br />
Die fruchtlose und sinnlose , schmachtende Anbetung einer verheirateten , höhergestellten Frau .<br />
<br />
Doch er war zu intelligent , diesen Quatsch weiter zu Reimen . <br />
Ewige Entsagung war nicht seine Sache .<br />
Er begann von der  erwiderten , erfüllten Liebe zu singen .<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Denn Minne ist doch Minne sofern sie wohl tut !<br />
Tut sie weh , heißt sie nicht rechtens Minne .<br />
Und ich weiß nicht , wie sie dann heißen soll .<br />
Minne ist das Glück zweier Herzen :<br />
tragen sie zu gleichen Teilen , dann ist die Minne da .<br />
</span></span><br />
<br />
In seinen Mädchenliedern besang er die einfachen Frauen .<br />
Das „ <span style="font-style: italic;">herzliebe frowelin </span>„ .<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Under der linden<br />
an der heide,<br />
dâ unser zweier bette was,<br />
dâ muget ir vinden<br />
schône beide<br />
gebrochen bluomen unde gras.<br />
Vor dem walde in einem tal,<br />
tandaradei,<br />
schône sanc diu nahtegal.</span></span><br />
<br />
Unter der Linde<br />
an der Heide,<br />
wo unser beider Bett war,<br />
dort könnt ihr<br />
sorgsam gepflückte<br />
Blumen und Gras sehen.<br />
In einem Tal am Waldrand,<br />
tandaradei,<br />
sang die Nachtigall lieblich.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Ich kam gegangen<br />
zuo der ouwe,<br />
dô was mîn friedel komen ê.<br />
Dâ wart ich enpfangen,<br />
hêre frouwe,<br />
daz ich bin sælic iemer mê.<br />
Kuster mich? Wol tûsentstunt:<br />
tandaradei,<br />
seht, wie rôt mir ist der munt.</span></span><br />
<br />
Ich kam<br />
zu der Au,<br />
da war mein Liebster schon da (wörtlich: vorher hingekommen).<br />
Dort wurde ich empfangen,<br />
edle Frau! [entweder Ausruf: „Bei der heiligen Muttergottes!“<br />
oder ‚wie eine höfische Dame‘ oder auch: ‚ich, eine höfische Dame‘]<br />
(so) dass ich für immer glücklich bin.<br />
Küsste er mich? Wohl tausendmal!<br />
Tandaradei,<br />
seht, wie rot mir der Mund davon ist.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Dô het er gemachet<br />
alsô rîche<br />
von bluomen eine bettestat.<br />
Des wirt noch gelachet<br />
inneclîche,<br />
kumt iemen an daz selbe pfat.<br />
Bî den rôsen er wol mac,<br />
tandaradei,<br />
merken, wâ mirz houbet lac.</span></span><br />
<br />
Da hatte er aus Blumen<br />
ein prächtiges Bett<br />
vorbereitet.<br />
Darüber wird jetzt noch<br />
herzlich gelacht,<br />
wenn jemand denselben Weg entlang kommt.<br />
An den Rosen kann er wohl,<br />
tandaradei,<br />
erkennen, wo mein Haupt lag.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Daz er bî mir læge,<br />
wessez iemen<br />
(nû enwelle got!), sô schamt ich mich.<br />
Wes er mit mir pflæge,<br />
niemer niemen<br />
bevinde daz, wan er und ich,<br />
und ein kleinez vogellîn -<br />
tandaradei,<br />
daz mac wol getriuwe sîn.<br />
tandaradei</span></span><br />
<br />
Dass er bei mir lag,<br />
wüsste das jemand<br />
(das wolle Gott nicht!), dann würde ich mich schämen.<br />
Was er mit mir tat,<br />
das soll nie jemand<br />
erfahren, außer er und ich<br />
und ein kleines Vöglein,<br />
das kann wohl verschwiegen sein.<br />
tandaradei.<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg/220px-Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Kaulbach_Unter_der_Linden.jpg]" /><br />
Wilhelm von Kaulbach: „Unter der Linden“<br />
<br />
Zeit seines Lebens hatte er Existenzsorgen . <br />
Er wünschte sich so gerne ein kleines Lehen .<br />
Der <span style="font-weight: bold;">Staufer „ Friedrich II.</span> „ erfüllte ihm seinen Wunsch . <br />
Er bekam sein Lehen in der Nähe von Würzburg .<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8c/Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg/220px-Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Walther_von_der_Vogelweide_grave2.jpg]" /><br />
Grabmal im Kreuzgang des ehemaligen Kollegiatstiftes Neumünster in Würzburg<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">„ Ich han min lehen ! „ </span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Hört ihr Leute alle , ich hab mein Lehen !<br />
Nun fürcht ich nicht mehr den Februarfrost an den Zehen<br />
und will in Zukunft die geizigen Herren nicht mehr anbetteln .<br />
</span><br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Walther_von_der_Vogelweide_Weingartner_Handschrift.jpg/220px-Walther_von_der_Vogelweide_Weingartner_Handschrift.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-Walther_von_der_Vogelweide_Weingar...chrift.jpg]" /><br />
Walther von der Vogelweide (Weingartner Liederhandschrift, gegen 1300)<br />
<br />
Kurz vor seinem Tode schrieb er noch die „ <span style="font-weight: bold;">Elegien</span> „<br />
Ein Vers daraus , rückblickend .<br />
Hadernd , zweifelnd , fragend..............<br />
<br />
<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;">Oh weh , wohin  entschwanden alle meine Jahre !<br />
War mein Leben ein Traum , oder ist es Wirklichkeit ?<br />
Was ich immer glaubte , es sei – war all das etwas ?<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ein Bruder im Geiste .</span><br />
<br />
Luki.<br />
<br />
Angeregt und zum Teil Übersetzungen verwendet von der Autorin <br />
<span style="font-weight: bold;">Fr. Susanne Beyer</span> . ( herzeliebe frowelin )<br />
Sonst etwas meinem Verständnis angepaßt .<br />
<br />
<a href="http://www.literaturwelt.com/autoren/walther_von_der_vogelweide.html" target="_blank">http://www.literaturwelt.com/autoren/wal...weide.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eure Lieblingsbücher]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=86</link>
			<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 05:13:37 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=86</guid>
			<description><![CDATA[Welches sind eure absoluten Lieblingsbücher? <br />
<br />
Oder falls es zu viele sind: Welche waren die besten der Bücher, die ihr in den letzten 12 Monaten gelesen habt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Welches sind eure absoluten Lieblingsbücher? <br />
<br />
Oder falls es zu viele sind: Welche waren die besten der Bücher, die ihr in den letzten 12 Monaten gelesen habt?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Dietrich]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=24</link>
			<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 07:25:44 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=24</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;">1901 Geburt am 27.12 als Marie Magdalena Dietrich in Schöneberg<br />
1922 Abbruch des Geigenstudiums;Tourneen als Varieté-Girl, erste Theaterrolle in "Der Widerspenstigen Zähmung" unter Max Reinhardt, erste Stummfilmrollen<br />
1923 Heirat mit dem Regieassistenten Rudolf Sieber<br />
1924 Geburt der Tochter Maria am 13.12<br />
1930 Durchbruch mit "Der blaue Engel";Oscar-Nominierung für ihre Rolle in "Marokko"<br />
Quelle:Zitat aus G-Geschichte</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;">1901 Geburt am 27.12 als Marie Magdalena Dietrich in Schöneberg<br />
1922 Abbruch des Geigenstudiums;Tourneen als Varieté-Girl, erste Theaterrolle in "Der Widerspenstigen Zähmung" unter Max Reinhardt, erste Stummfilmrollen<br />
1923 Heirat mit dem Regieassistenten Rudolf Sieber<br />
1924 Geburt der Tochter Maria am 13.12<br />
1930 Durchbruch mit "Der blaue Engel";Oscar-Nominierung für ihre Rolle in "Marokko"<br />
Quelle:Zitat aus G-Geschichte</span>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>