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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Österreich]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 11:19:39 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Was die Österreicher von den Deutschen halten]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13193</link>
			<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 10:26:11 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13193</guid>
			<description><![CDATA[Die deutsche Botschaft in Wien hat es untersuchen lassen.<br />
Und die FAZ publiziert<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Als typische Eigenschaften von Deutschen gelten den meisten Österreichern gründlich (72 Prozent), verlässlich (67), direkt (60), rechthaberisch (59), laut (52).</blockquote>
<br />
von da<br />
<a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wie-oesterreicher-die-deutschen-sehen-gruendlich-und-rechthaberisch-17629388.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...obal-de-DE</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die deutsche Botschaft in Wien hat es untersuchen lassen.<br />
Und die FAZ publiziert<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Als typische Eigenschaften von Deutschen gelten den meisten Österreichern gründlich (72 Prozent), verlässlich (67), direkt (60), rechthaberisch (59), laut (52).</blockquote>
<br />
von da<br />
<a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wie-oesterreicher-die-deutschen-sehen-gruendlich-und-rechthaberisch-17629388.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...obal-de-DE</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Landeshauptmänner]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13173</link>
			<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 13:30:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13173</guid>
			<description><![CDATA[Ein hintergründiger Artikel über en Föderalismus Österreichs.<br />
<br />
<a href="https://orf.at/stories/3228819/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://orf.at/stories/3228819/?utm_sour...obal-de-DE</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein hintergründiger Artikel über en Föderalismus Österreichs.<br />
<br />
<a href="https://orf.at/stories/3228819/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE" target="_blank">https://orf.at/stories/3228819/?utm_sour...obal-de-DE</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Regierungskoalition ÖVP-Grüne]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10107</link>
			<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 21:41:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=10107</guid>
			<description><![CDATA[Für mich in der Tat schwer erträglich, dass in Österreich eine türkis-grüne Koalition entstanden ist. Aber stimmt es, dass die FPÖ gar keine Koalition mehr wollte? Seht Ihr es auch so, dass die politische Verfolgung von rechts-intellektuellen im tieflinken Staat nun noch verstärkt wird, wie es Martin Sellner, einer der intelligentesten zur Zeit leben Europäer, befürchtet?<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pUcmbN80aWQ&amp;t=325s" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=pUcmbN80aWQ&t=325s</a><br />
<br />
Oder hat Kurz Kogler bis auf die Unterhosen ausgezogen, wie es die KronenZeitung berichte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Für mich in der Tat schwer erträglich, dass in Österreich eine türkis-grüne Koalition entstanden ist. Aber stimmt es, dass die FPÖ gar keine Koalition mehr wollte? Seht Ihr es auch so, dass die politische Verfolgung von rechts-intellektuellen im tieflinken Staat nun noch verstärkt wird, wie es Martin Sellner, einer der intelligentesten zur Zeit leben Europäer, befürchtet?<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pUcmbN80aWQ&amp;t=325s" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=pUcmbN80aWQ&t=325s</a><br />
<br />
Oder hat Kurz Kogler bis auf die Unterhosen ausgezogen, wie es die KronenZeitung berichte?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Goldschatz der Freiheitlichen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9976</link>
			<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 15:08:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9976</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_86859482/oesterreich-geheimer-goldschatz-bringt-fpoe-in-erklaerungsnot.html" target="_blank">https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...gsnot.html</a><br />
<br />
was da wohl dahinter steckt&gt;?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_86859482/oesterreich-geheimer-goldschatz-bringt-fpoe-in-erklaerungsnot.html" target="_blank">https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...gsnot.html</a><br />
<br />
was da wohl dahinter steckt&gt;?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Welche österreichischen Politiker kennen auch Nichtösterreicher?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8602</link>
			<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 08:55:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8602</guid>
			<description><![CDATA[Nach unserem aktuellen Jux-Rätsel, in dem ein österreichischer Politiker gesucht ist, stellt sich für mich die Frage:<br />
<br />
Welche österreichischen Politikerinnen und Politiker des 20. Jahrhunderts, wobei ich den Zeitraum auf die Zeitspanne zwischen dem 12. November 1918 (Ausrufung der Ersten Republik Österreich) und  1. Jänner 1995 (Beitritt der Zweiten Republik Österreich zur EU) eingrenze, sind auch außerhalb von Österreich heute noch bekannt.<br />
<br />
Der einzige Politiker, bei dem ich mir diesbezüglich sicher bin, dass er auch außerhalb von Österreich noch immer bekannt ist, dürfte Bruno Kreisky sein. (Weswegen er im Jux-Rätsel auch nicht der Gesuchte ist, weil ich gedacht habe, dass er selbst für die Nichtösterreicher hier zu leicht sein wird.)<br />
<br />
Aber wer außer Kreisky ist noch bekannt? (Wobei mich weniger interessant, ob es für die Bekanntheit positive oder negative Gründe gibt, so einfach nur, wer bekannt ist.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach unserem aktuellen Jux-Rätsel, in dem ein österreichischer Politiker gesucht ist, stellt sich für mich die Frage:<br />
<br />
Welche österreichischen Politikerinnen und Politiker des 20. Jahrhunderts, wobei ich den Zeitraum auf die Zeitspanne zwischen dem 12. November 1918 (Ausrufung der Ersten Republik Österreich) und  1. Jänner 1995 (Beitritt der Zweiten Republik Österreich zur EU) eingrenze, sind auch außerhalb von Österreich heute noch bekannt.<br />
<br />
Der einzige Politiker, bei dem ich mir diesbezüglich sicher bin, dass er auch außerhalb von Österreich noch immer bekannt ist, dürfte Bruno Kreisky sein. (Weswegen er im Jux-Rätsel auch nicht der Gesuchte ist, weil ich gedacht habe, dass er selbst für die Nichtösterreicher hier zu leicht sein wird.)<br />
<br />
Aber wer außer Kreisky ist noch bekannt? (Wobei mich weniger interessant, ob es für die Bekanntheit positive oder negative Gründe gibt, so einfach nur, wer bekannt ist.)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Burschenschaft Germania wird aufgelöst]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7822</link>
			<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 00:16:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7822</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-will-burschenschaft-germania-aufloesen-a-1190700.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/politik/ausland/oe...90700.html</a> <br />
<br />
Der Anschluß ist jetzt 80 Jahre her, wurde auch so langsam Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-will-burschenschaft-germania-aufloesen-a-1190700.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/politik/ausland/oe...90700.html</a> <br />
<br />
Der Anschluß ist jetzt 80 Jahre her, wurde auch so langsam Zeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Inwiefern ist der völkerrechtliche Status Österreichs geklärt]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7328</link>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 11:57:34 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7328</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:20)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54702#pid54702" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:05)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54701#pid54701" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>So eindeutig und umumstritten, wie viele gerne tun, ist die Sache aber nicht. Es sind keineswegs nur abgedrehte "Reichsbürger" bzw Rechtsextremisten, die diese These vertreten, sondern auch namhafte und anerkannte Experten wie Blumenwitz:<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
(Suebe wird sich jetzt gleich wieder in ein Rumpelstilzchen verwandeln, aber damit kann ich leben. <img src="images/smilies/cool.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Cool" title="Cool" />  )</blockquote>
<br />
Ganz und gar nicht.<br />
Wie ist denn der völkerrechtliche Status Österreichs?<br />
Kein Friedensvertrag?<br />
Nur die Kapitulation der Großdeutschen Wehrmacht!<br />
Demnach völlig undurchsichtig.<br />
Die letzte Präsidentenwahl könnt ihr auch gleich mit schwarzer Tinte in den Kamin schreiben.<br />
Gibts ja nicht als völkerrechtliches Subjekt?<br />
Was gilt jetzt?<br />
Die Volksabstimmung von Anno 38?<br />
<img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />:</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (31.01.2017 23:55)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54705#pid54705" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 15:27)</span>Adolina schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54688#pid54688" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>[...] Ein ganzes Volk kann danach garnicht schuldig sein. Mehr sagte ich nicht, Aguyar. Wir wollen schon exakt arbeiten, nicht auf dem Niveau des Geschichts - Forums. Ob wir die früheren Kriegsverursacher - auch des I.WK - nicht als Schuldige, sondern als verantwortliche Verursacher bezeichnen, das macht qualitativ keinerlei Unterschied, ist aber genauer definiert.</blockquote>
<br />
Imho ein bißchen eine Diskussion um des Kaisers Bart. Wenn man im historischen Diskurs den WK1 betreffend von Schuld spricht, ist klar, was gemeint ist. Logisch, dass es sich hier um den Verursacher handelt. Schließlich diskutieren wir den Begriff geschichtswissenschaftlich und nicht juristisch.<br />
<br />
Kriegsführung als Straftatbestand? Totes Recht? Wer zieht z.B. die USA für ihren Angriffskrieg auf den Irak zur Rechenschaft? Niemand.<br />
<br />
Dass ein Volk keine Kollektivschuld tragen kann, ist evident, auch wenn's gar nicht so wenige Leute gibt, die das anders sehen.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (01.02.2017 00:01)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54706#pid54706" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:05)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54701#pid54701" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>So eindeutig und umumstritten, wie viele gerne tun, ist die Sache aber nicht. Es sind keineswegs nur abgedrehte "Reichsbürger" bzw Rechtsextremisten, die diese These vertreten, sondern auch namhafte und anerkannte Experten wie Blumenwitz:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">[...] Bei der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 7. und 8. Mai 1945, welche nach Auffassung von Dieter Blumenwitz „auch nur ein militärischer Akt [war] und deshalb die rechtliche Substanz der deutschen Staatsgewalt nicht entscheidend treffen [konnte]“, wurde Deutschland faktisch dennoch jeglicher exekutiver Gewalt enthoben, existierte als völkerrechtliches Subjekt jedoch weiter. [...]</span><br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_Deutschlands_nach_1945" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage..._nach_1945</a></blockquote>
<br />
Wenn ein Rechtsextremer unter den Juristen, namhaft oder nicht, dieser Ansicht ist, heisst das noch lange nicht, dass die Gesamtheit der Völkerrechtler diese Rechtsauffassung teilt (bis jetzt haben wir mit Blumenwitz und Adolina immerhin zwei).<br />
Auch die abgedrehten Rechtsextremen und vielleicht sogar die Reichsbürger haben ihre Juristen und ich würde nie behaupten, dass die blöd sind.<br />
<br />
Dass Blumenwitz ein Rechtsextremer übelster Sorte (meine Einschätzung) war und mir ein Begriff ist, ist ein Zufall. Ich verdanke diese Kenntnis lediglich meinen persönlichen Bindungen zu Chile. Der Saukerl hat die Colonia Dignidad (ich nehme an, Du bist in etwa über Schäfers Sekte im Bilde) rechtlich (völkerrechtlich ?) gegen Amnesty vetreten. Zudem hat er an der Vefassung von Pinochet (der Diktator hatte ein Verfassung !) mitgewurstelt - das ist in etwa so, als würde ein Völkerrechtler (das war Blumenwitz) das nordkoreanische Regime legitimieren. Wenn man Blumenwitz' Interpretationen zum Massstab machen will, kann man gleich über die völkerrechtliche Anerkennung von Folter diskutieren. <br />
<br />
Ansonsten weiss Marek (ich bin jetzt politisch sicher nicht auf derselben Seite wie er) vielleicht mehr über den Kerl. Ich meine mich zu erinnern, dass er sich mal als Vertreter der Sudetendeutschen mit Tschechien angelegt hat.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (01.02.2017 02:07)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54707#pid54707" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Mag sein, dass deine Ausführung über Blumenwitz korrekt ist, das entzieht sich zz meiner Kenntnis. Aber Blumenwitz ist nicht der Punkt.<br />
<br />
Der Punkt ist, dass die Rechtslage Deutschlands nach 1945 keineswegs so eindeutig ist, wie allgemein angenommen und auch nicht so unumstritten.<br />
<br />
Das sieht ja auch - das hoffentlich politisch unverdächtige- Bundesverfassungsgericht so:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">Auch das Bundesverfassungsgericht war in zahlreichen Entscheidungen vom Fortbestand des Deutschen Reiches ausgegangen:<br />
<br />
    „In wissenschaftlichen Erörterungen ist die Tatsache, daß nur die Wehrmacht und nicht die Regierung bedingungslos kapituliert hat, lediglich als Beweis für die Kontinuität eines einheitlichen Deutschland gewertet worden. Die Alliierten haben danach die Staatsgewalt in Deutschland kraft eigenen Okkupationsrechtes, nicht kraft Übertragung durch eine deutsche Regierung ausgeübt; die Staatsgewalt der später neu gebildeten deutschen Regierungsorgane beruht nicht auf einer Rückübertragung durch die Alliierten, sondern stellt ursprüngliche deutsche Staatsgewalt dar, die mit dem Zurücktreten der Okkupationsgewalt wieder frei geworden ist.“</span><br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_Deutschlands_nach_1945#Fortbestandstheorien" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage...dstheorien</a></blockquote></blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (01.02.2017 10:05)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54710#pid54710" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>[quote='Titus Feuerfuchs' pid='54707' dateline='1485907625']<br />
... die Staatsgewalt der später neu gebildeten deutschen Regierungsorgane beruht nicht auf einer Rückübertragung durch die Alliierten, sondern stellt ursprüngliche deutsche Staatsgewalt dar, die mit dem Zurücktreten der Okkupationsgewalt wieder frei geworden ist.“</blockquote>
<br />
Dann kann aber das dritte Reich nicht noch als "völkerrechtliches Subjekt" herumgeistern, wenn die <span style="font-weight: bold;">neu</span> gebildeten Regierungsorgane (BRD/DRR) die <span style="font-weight: bold;">ursprüngliche</span> Staatsgewalt ausübten. Das ist schliesslich der Streitpunkt, und nicht, ob lediglich die Armee oder ganze Staat kapituliert hat. Bei Japan zweifelt m.W. auch niemand an, dass die Staatsgewalt des Kaiserreichs auf die heutige Regierung Japans überging. Oder hat Japan nach Hiroshima als Land kapituliert und nicht "nur" die japanische Armee ? Wieso ist das dort kein Thema ? Wahrscheinlich weil die keine Reichsbürger haben.</blockquote>
<br />
<br />
<br />
Titus Feuerfuchs bringt inzwischen mindestens das 4. Mal den Standpunkt der "Reichsbürger" aus Tablett.<br />
Das ist natürlich nicht unproblematisch, denn nach dem Polizistenmord neulich den ein "Reichsbürger" verübte stehen die im Fokus der Strafverfolgungsbehörden.<br />
Inwiefern dies Titus egal ist, weiß ich nicht. Den anderen hier aber vermutlich nicht.<br />
<br />
Jetzt aber meine Frage, der sich Titus permanent zu entziehen versucht.<br />
Der völkerrechtliche Status Österreichs ist ja analog zu dem Deutschlands, auch hier hat "nur" die Großdeutsche Wehrmacht kapituliert, auch hier gibt es keinen Friedensvertrag, "nur" einen Staatsvertrag der den Friedensvertrag ersetzt.<br />
<br />
Ist deshalb Österreichs völkerrechtlicher Status "bedenklich", "umstritten" oder schlicht und einfach klar?<br />
<br />
Würde mich mal interessieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:20)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54702#pid54702" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:05)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54701#pid54701" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>So eindeutig und umumstritten, wie viele gerne tun, ist die Sache aber nicht. Es sind keineswegs nur abgedrehte "Reichsbürger" bzw Rechtsextremisten, die diese These vertreten, sondern auch namhafte und anerkannte Experten wie Blumenwitz:<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
(Suebe wird sich jetzt gleich wieder in ein Rumpelstilzchen verwandeln, aber damit kann ich leben. <img src="images/smilies/cool.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Cool" title="Cool" />  )</blockquote>
<br />
Ganz und gar nicht.<br />
Wie ist denn der völkerrechtliche Status Österreichs?<br />
Kein Friedensvertrag?<br />
Nur die Kapitulation der Großdeutschen Wehrmacht!<br />
Demnach völlig undurchsichtig.<br />
Die letzte Präsidentenwahl könnt ihr auch gleich mit schwarzer Tinte in den Kamin schreiben.<br />
Gibts ja nicht als völkerrechtliches Subjekt?<br />
Was gilt jetzt?<br />
Die Volksabstimmung von Anno 38?<br />
<img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /><img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />:</blockquote>
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<blockquote><cite><span> (31.01.2017 23:55)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54705#pid54705" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 15:27)</span>Adolina schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54688#pid54688" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>[...] Ein ganzes Volk kann danach garnicht schuldig sein. Mehr sagte ich nicht, Aguyar. Wir wollen schon exakt arbeiten, nicht auf dem Niveau des Geschichts - Forums. Ob wir die früheren Kriegsverursacher - auch des I.WK - nicht als Schuldige, sondern als verantwortliche Verursacher bezeichnen, das macht qualitativ keinerlei Unterschied, ist aber genauer definiert.</blockquote>
<br />
Imho ein bißchen eine Diskussion um des Kaisers Bart. Wenn man im historischen Diskurs den WK1 betreffend von Schuld spricht, ist klar, was gemeint ist. Logisch, dass es sich hier um den Verursacher handelt. Schließlich diskutieren wir den Begriff geschichtswissenschaftlich und nicht juristisch.<br />
<br />
Kriegsführung als Straftatbestand? Totes Recht? Wer zieht z.B. die USA für ihren Angriffskrieg auf den Irak zur Rechenschaft? Niemand.<br />
<br />
Dass ein Volk keine Kollektivschuld tragen kann, ist evident, auch wenn's gar nicht so wenige Leute gibt, die das anders sehen.</blockquote>
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<blockquote><cite><span> (01.02.2017 00:01)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54706#pid54706" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (31.01.2017 21:05)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54701#pid54701" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>So eindeutig und umumstritten, wie viele gerne tun, ist die Sache aber nicht. Es sind keineswegs nur abgedrehte "Reichsbürger" bzw Rechtsextremisten, die diese These vertreten, sondern auch namhafte und anerkannte Experten wie Blumenwitz:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">[...] Bei der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 7. und 8. Mai 1945, welche nach Auffassung von Dieter Blumenwitz „auch nur ein militärischer Akt [war] und deshalb die rechtliche Substanz der deutschen Staatsgewalt nicht entscheidend treffen [konnte]“, wurde Deutschland faktisch dennoch jeglicher exekutiver Gewalt enthoben, existierte als völkerrechtliches Subjekt jedoch weiter. [...]</span><br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_Deutschlands_nach_1945" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage..._nach_1945</a></blockquote>
<br />
Wenn ein Rechtsextremer unter den Juristen, namhaft oder nicht, dieser Ansicht ist, heisst das noch lange nicht, dass die Gesamtheit der Völkerrechtler diese Rechtsauffassung teilt (bis jetzt haben wir mit Blumenwitz und Adolina immerhin zwei).<br />
Auch die abgedrehten Rechtsextremen und vielleicht sogar die Reichsbürger haben ihre Juristen und ich würde nie behaupten, dass die blöd sind.<br />
<br />
Dass Blumenwitz ein Rechtsextremer übelster Sorte (meine Einschätzung) war und mir ein Begriff ist, ist ein Zufall. Ich verdanke diese Kenntnis lediglich meinen persönlichen Bindungen zu Chile. Der Saukerl hat die Colonia Dignidad (ich nehme an, Du bist in etwa über Schäfers Sekte im Bilde) rechtlich (völkerrechtlich ?) gegen Amnesty vetreten. Zudem hat er an der Vefassung von Pinochet (der Diktator hatte ein Verfassung !) mitgewurstelt - das ist in etwa so, als würde ein Völkerrechtler (das war Blumenwitz) das nordkoreanische Regime legitimieren. Wenn man Blumenwitz' Interpretationen zum Massstab machen will, kann man gleich über die völkerrechtliche Anerkennung von Folter diskutieren. <br />
<br />
Ansonsten weiss Marek (ich bin jetzt politisch sicher nicht auf derselben Seite wie er) vielleicht mehr über den Kerl. Ich meine mich zu erinnern, dass er sich mal als Vertreter der Sudetendeutschen mit Tschechien angelegt hat.</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (01.02.2017 02:07)</span>Titus Feuerfuchs schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54707#pid54707" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Mag sein, dass deine Ausführung über Blumenwitz korrekt ist, das entzieht sich zz meiner Kenntnis. Aber Blumenwitz ist nicht der Punkt.<br />
<br />
Der Punkt ist, dass die Rechtslage Deutschlands nach 1945 keineswegs so eindeutig ist, wie allgemein angenommen und auch nicht so unumstritten.<br />
<br />
Das sieht ja auch - das hoffentlich politisch unverdächtige- Bundesverfassungsgericht so:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">Auch das Bundesverfassungsgericht war in zahlreichen Entscheidungen vom Fortbestand des Deutschen Reiches ausgegangen:<br />
<br />
    „In wissenschaftlichen Erörterungen ist die Tatsache, daß nur die Wehrmacht und nicht die Regierung bedingungslos kapituliert hat, lediglich als Beweis für die Kontinuität eines einheitlichen Deutschland gewertet worden. Die Alliierten haben danach die Staatsgewalt in Deutschland kraft eigenen Okkupationsrechtes, nicht kraft Übertragung durch eine deutsche Regierung ausgeübt; die Staatsgewalt der später neu gebildeten deutschen Regierungsorgane beruht nicht auf einer Rückübertragung durch die Alliierten, sondern stellt ursprüngliche deutsche Staatsgewalt dar, die mit dem Zurücktreten der Okkupationsgewalt wieder frei geworden ist.“</span><br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_Deutschlands_nach_1945#Fortbestandstheorien" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage...dstheorien</a></blockquote></blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (01.02.2017 10:05)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=54710#pid54710" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>[quote='Titus Feuerfuchs' pid='54707' dateline='1485907625']<br />
... die Staatsgewalt der später neu gebildeten deutschen Regierungsorgane beruht nicht auf einer Rückübertragung durch die Alliierten, sondern stellt ursprüngliche deutsche Staatsgewalt dar, die mit dem Zurücktreten der Okkupationsgewalt wieder frei geworden ist.“</blockquote>
<br />
Dann kann aber das dritte Reich nicht noch als "völkerrechtliches Subjekt" herumgeistern, wenn die <span style="font-weight: bold;">neu</span> gebildeten Regierungsorgane (BRD/DRR) die <span style="font-weight: bold;">ursprüngliche</span> Staatsgewalt ausübten. Das ist schliesslich der Streitpunkt, und nicht, ob lediglich die Armee oder ganze Staat kapituliert hat. Bei Japan zweifelt m.W. auch niemand an, dass die Staatsgewalt des Kaiserreichs auf die heutige Regierung Japans überging. Oder hat Japan nach Hiroshima als Land kapituliert und nicht "nur" die japanische Armee ? Wieso ist das dort kein Thema ? Wahrscheinlich weil die keine Reichsbürger haben.</blockquote>
<br />
<br />
<br />
Titus Feuerfuchs bringt inzwischen mindestens das 4. Mal den Standpunkt der "Reichsbürger" aus Tablett.<br />
Das ist natürlich nicht unproblematisch, denn nach dem Polizistenmord neulich den ein "Reichsbürger" verübte stehen die im Fokus der Strafverfolgungsbehörden.<br />
Inwiefern dies Titus egal ist, weiß ich nicht. Den anderen hier aber vermutlich nicht.<br />
<br />
Jetzt aber meine Frage, der sich Titus permanent zu entziehen versucht.<br />
Der völkerrechtliche Status Österreichs ist ja analog zu dem Deutschlands, auch hier hat "nur" die Großdeutsche Wehrmacht kapituliert, auch hier gibt es keinen Friedensvertrag, "nur" einen Staatsvertrag der den Friedensvertrag ersetzt.<br />
<br />
Ist deshalb Österreichs völkerrechtlicher Status "bedenklich", "umstritten" oder schlicht und einfach klar?<br />
<br />
Würde mich mal interessieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eine Frage an die Österreicher]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7322</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 16:45:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7322</guid>
			<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass - ich bin gerade mit Kollegen am rumstreiten.<br />
<br />
Sind Ungarisch, Slowenisch, Kroatisch, Tschechisch und Slowakisch anerkannte, gleichberechtigte Landessprachen von Österreich oder gilt dies nur für das jeweilige Bundesland, in welchem die Sprache gesprochen wird ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus aktuellem Anlass - ich bin gerade mit Kollegen am rumstreiten.<br />
<br />
Sind Ungarisch, Slowenisch, Kroatisch, Tschechisch und Slowakisch anerkannte, gleichberechtigte Landessprachen von Österreich oder gilt dies nur für das jeweilige Bundesland, in welchem die Sprache gesprochen wird ?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sind die Österreicher Deutsche?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7237</link>
			<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 12:49:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7237</guid>
			<description><![CDATA[In den letzten 150 Jahren konnten wir die allmähliche Abspaltung einer neuen Nationalität verfolgen, wie das einige Jahrhunderte zuvor schon mit den Schweizern und Niederländern geschah. Man kann daran gut erkennen, dass Nationen keine starren Einheiten sind, sondern sich aufgrund politischer, linguistischer und kultureller Entwicklungen <span style="font-weight: bold;">dynamische Prozesse</span> vollziehen, die zu Spaltungen führen können. In ähnlicher Form finden wir das in den skandinavischen Ländern oder - ganz aktuell - seit etwa 1900 beim Erwachen eines ukrainischen Nationalbewusstseins, das zur Trennung von Russland führte - mit unterschiedlichen Ergebnissen in einzelnen Regionen<br />
<br />
Was Österreich betrifft, so setzte die Ausgliederung einer eigenständigen Nationalität mit dem Deutschen Krieg von 1866 ein, der Österreich aus dem Deutschen Bund drängte. Der nach dem Ersten Weltkrieg verbleibende Rumpfstaat Deutschösterreich wäre wohl gern dem Deutschen Reich beigetreten, was jedoch das Anschlussverbot der Siegermächte verhinderte. Dennoch verstanden sich die Österreicher größtenteils als Deutsche und der Anschlussgedanke war in der Bevölkerung populär, was auch für den Anschluss von 1938 an Hitlerdeutschland galt.<br />
<br />
Eine auch von der Bevölkerung getragene nationale Abtrennung Österreichs vollzog sich endgültig nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit dieser Zeit wandelte sich das Verständnis der nationalen Identität grundlegend und der deutschnationale Gedanke trat nun zunehmend in den Hintergrund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In den letzten 150 Jahren konnten wir die allmähliche Abspaltung einer neuen Nationalität verfolgen, wie das einige Jahrhunderte zuvor schon mit den Schweizern und Niederländern geschah. Man kann daran gut erkennen, dass Nationen keine starren Einheiten sind, sondern sich aufgrund politischer, linguistischer und kultureller Entwicklungen <span style="font-weight: bold;">dynamische Prozesse</span> vollziehen, die zu Spaltungen führen können. In ähnlicher Form finden wir das in den skandinavischen Ländern oder - ganz aktuell - seit etwa 1900 beim Erwachen eines ukrainischen Nationalbewusstseins, das zur Trennung von Russland führte - mit unterschiedlichen Ergebnissen in einzelnen Regionen<br />
<br />
Was Österreich betrifft, so setzte die Ausgliederung einer eigenständigen Nationalität mit dem Deutschen Krieg von 1866 ein, der Österreich aus dem Deutschen Bund drängte. Der nach dem Ersten Weltkrieg verbleibende Rumpfstaat Deutschösterreich wäre wohl gern dem Deutschen Reich beigetreten, was jedoch das Anschlussverbot der Siegermächte verhinderte. Dennoch verstanden sich die Österreicher größtenteils als Deutsche und der Anschlussgedanke war in der Bevölkerung populär, was auch für den Anschluss von 1938 an Hitlerdeutschland galt.<br />
<br />
Eine auch von der Bevölkerung getragene nationale Abtrennung Österreichs vollzog sich endgültig nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit dieser Zeit wandelte sich das Verständnis der nationalen Identität grundlegend und der deutschnationale Gedanke trat nun zunehmend in den Hintergrund.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Offensive gegen Österreich]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6646</link>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 20:29:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6646</guid>
			<description><![CDATA[Das linksradikale österreichische Bündnis "NOWKR", das es sich in der Vergangenheit zur Aufgabe gemacht hatte, den WKR-Ball, ein Ball deutschnationaler Burschenschaften, der einmal im Jahr in der Wiener Hofburg stattfindet, mit allen Mitteln (inklusive Gewaltanwendung) zu verhindern, hat sich nun neu gegründet.<br />
Das Bündnis nennt sich nun <span style="font-weight: bold;">"Offensive gegen Österreich"</span>.<br />
<br />
<a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4667434/NOWKR-lost-sich-auf-und-startet-Offensive-gegen-Osterreich?from=suche.intern.portal" target="_blank">http://diepresse.com/home/panorama/oeste...ern.portal</a><br />
<br />
Ich begrüße diese Namensänderung ausdrücklich, denn nun wissen alle, woran man ist. Empörung hört man aber interessanterweise von niemandem. Vor allem nicht von den berufsbetroffenen Moralaposteln, die sonst immer gleich Zeter und Mordio schreien, sobald gegen jemanden (vermeindlich oder tatsächlich) gehetzt wird.<br />
<br />
NOWKR wurde in der Vergangenheit von Teilen der Grünen, der Österreichischen Hochschülerschaft und deutschen Linksextremisten unterstützt.<br />
Letztes Jahr war es bei den Demos in der Wiener Innenstadt zu hohen Sachschäden gekommen. Demonstriert wurde mit desn Slogans <span style="font-weight: bold;">"Unseren Hass, den könnt ihr haben"</span> und <span style="font-weight: bold;">"Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht".</span> Dieses Jahr hatte man dazugelernt und Demos untersagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das linksradikale österreichische Bündnis "NOWKR", das es sich in der Vergangenheit zur Aufgabe gemacht hatte, den WKR-Ball, ein Ball deutschnationaler Burschenschaften, der einmal im Jahr in der Wiener Hofburg stattfindet, mit allen Mitteln (inklusive Gewaltanwendung) zu verhindern, hat sich nun neu gegründet.<br />
Das Bündnis nennt sich nun <span style="font-weight: bold;">"Offensive gegen Österreich"</span>.<br />
<br />
<a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4667434/NOWKR-lost-sich-auf-und-startet-Offensive-gegen-Osterreich?from=suche.intern.portal" target="_blank">http://diepresse.com/home/panorama/oeste...ern.portal</a><br />
<br />
Ich begrüße diese Namensänderung ausdrücklich, denn nun wissen alle, woran man ist. Empörung hört man aber interessanterweise von niemandem. Vor allem nicht von den berufsbetroffenen Moralaposteln, die sonst immer gleich Zeter und Mordio schreien, sobald gegen jemanden (vermeindlich oder tatsächlich) gehetzt wird.<br />
<br />
NOWKR wurde in der Vergangenheit von Teilen der Grünen, der Österreichischen Hochschülerschaft und deutschen Linksextremisten unterstützt.<br />
Letztes Jahr war es bei den Demos in der Wiener Innenstadt zu hohen Sachschäden gekommen. Demonstriert wurde mit desn Slogans <span style="font-weight: bold;">"Unseren Hass, den könnt ihr haben"</span> und <span style="font-weight: bold;">"Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht".</span> Dieses Jahr hatte man dazugelernt und Demos untersagt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[hinrichtungen und Henker]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6609</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jan 2015 11:04:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6609</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem es in einem Jux-Rätsel von solchen in Paris die rede war.<br />
<br />
Kennt eigentlich einer hier die weitere Biografie des Henkers Lang, der Koloman Wallisch (angeblich mit besonderem Vergnügen) und die Dollfuss-Mörder ins Jenseits beförderte?<br />
<br />
1938 KZ-Dachau und dort totgeschlagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem es in einem Jux-Rätsel von solchen in Paris die rede war.<br />
<br />
Kennt eigentlich einer hier die weitere Biografie des Henkers Lang, der Koloman Wallisch (angeblich mit besonderem Vergnügen) und die Dollfuss-Mörder ins Jenseits beförderte?<br />
<br />
1938 KZ-Dachau und dort totgeschlagen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Udo Jürgens ist verstorben:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6601</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 21:24:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6601</guid>
			<description><![CDATA[Heute ist Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren verstorben. Ich muss sagen so wirklich ein Begriff war mir seine Musik erst relativ spät. Finde er hat extrem viele sehr gute Songs gemacht und kaum jemand kann so viele, so bekannte Songs aufweisen. Griechischer Wein, Ich war noch niemals in New York, Aber Bitte mit Sahne, Vielen Dank für die Blumen usw. sind einfach Songs die ein jeder kennt. Daneben hatte er aber auch etliche weniger bekannte Songs die sehr gut waren. Sehr gerne war „das Genießen der Lebensfreude“ ein Thema seiner Lieder.<br />
<br />
Musikalisch war er schwer einzuordnen, ein typischer Schlager ist für mich was anderes. Ein Popsong auch. Und dem Austropop kann man ihn auch nicht wirklich zuordnen.<br />
<br />
Sicherlich ist es ein Verlust, andererseits muss man auch bedenken das er mit 80 Jahren noch sehr gut drauf war und ihm durch seinen plötzlichen Tod erspart blieb andere Zeiten zu erleben. Eine große Lebensleistung erbrachte er sicher und einer der größten österreichischen Stars war er sicherlich auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute ist Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren verstorben. Ich muss sagen so wirklich ein Begriff war mir seine Musik erst relativ spät. Finde er hat extrem viele sehr gute Songs gemacht und kaum jemand kann so viele, so bekannte Songs aufweisen. Griechischer Wein, Ich war noch niemals in New York, Aber Bitte mit Sahne, Vielen Dank für die Blumen usw. sind einfach Songs die ein jeder kennt. Daneben hatte er aber auch etliche weniger bekannte Songs die sehr gut waren. Sehr gerne war „das Genießen der Lebensfreude“ ein Thema seiner Lieder.<br />
<br />
Musikalisch war er schwer einzuordnen, ein typischer Schlager ist für mich was anderes. Ein Popsong auch. Und dem Austropop kann man ihn auch nicht wirklich zuordnen.<br />
<br />
Sicherlich ist es ein Verlust, andererseits muss man auch bedenken das er mit 80 Jahren noch sehr gut drauf war und ihm durch seinen plötzlichen Tod erspart blieb andere Zeiten zu erleben. Eine große Lebensleistung erbrachte er sicher und einer der größten österreichischen Stars war er sicherlich auch.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Musiktheatereröffnung Linz 2013]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4645</link>
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 16:10:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4645</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Heute möchte ich Euch von etwas Positivem berichten .<br />
Zwar hat es mit Geschichte nur insofern zu Tun ,<br />
als daß vom ersten Wunsch bis zur Eröffnung Jahrzehnte <br />
vergingen .<br />
<br />
Heute wird das neue Musiktheater Oberösterreichs , in Linz eröffnet .<br />
Ein Haus für die Oper , Operette , Ballett und Musicals .<br />
Mit der größten Bühne Europas und was ich sehr durchdacht finde ,<br />
mit 40. Damenclosets auf zwei Etagen .<br />
Um die entwürdigenden  Warteschlangen in den Pausen zu verhindern .<br />
<br />
Die Lage liegt günstig , nahe dem Bahnhof und der Strassenbahn .<br />
Der Haupteingang trifft  direkt auf einen Innenstadtpark .<br />
<br />
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Musiktheater_Linz.jpg" target="_blank">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M...r_Linz.jpg</a><br />
<br />
Vorher stand dort ein Unfallkrankenhaus , daß abgerissen wurde .<br />
Hoffentlich kein böses Omen ?<br />
Ein ebenfalls großer Kreisverkehr wurde entflechtet und die Strassen <br />
und Kreuzungen nach Süden verlegt .<br />
Ebenso wurde die Strassenbahn unter die Erde verlegt .<br />
<br />
Ein Rundgangvideo im Theater :<br />
<br />
<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/videos/Rundgang-im-neuen-Musiktheater;sts11308,4106" target="_blank">http://www.nachrichten.at/nachrichten/vi...11308,4106</a><br />
<br />
Einige Bilder .<br />
<br />
<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/musiktheater/Liveticker-Musiktheater-Eroeffnung-Viel-Prominenz;art136155,1100883,B" target="_blank">http://www.nachrichten.at/nachrichten/ku...,1100883,B</a><br />
<br />
Heute um 18 h ist die offizielle Eröffnung .<br />
<br />
Es freut mich sehr , daß in Zeiten , wo doch das Sparen angesagt ist ,<br />
es trotzdem möglich war eine neuen Kulturtempel zu errichten .<br />
<br />
Morgen hoffe ich einige Bilder von der Eröffnung beibringen zu können .<br />
<br />
G.v.Luki]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Heute möchte ich Euch von etwas Positivem berichten .<br />
Zwar hat es mit Geschichte nur insofern zu Tun ,<br />
als daß vom ersten Wunsch bis zur Eröffnung Jahrzehnte <br />
vergingen .<br />
<br />
Heute wird das neue Musiktheater Oberösterreichs , in Linz eröffnet .<br />
Ein Haus für die Oper , Operette , Ballett und Musicals .<br />
Mit der größten Bühne Europas und was ich sehr durchdacht finde ,<br />
mit 40. Damenclosets auf zwei Etagen .<br />
Um die entwürdigenden  Warteschlangen in den Pausen zu verhindern .<br />
<br />
Die Lage liegt günstig , nahe dem Bahnhof und der Strassenbahn .<br />
Der Haupteingang trifft  direkt auf einen Innenstadtpark .<br />
<br />
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Musiktheater_Linz.jpg" target="_blank">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M...r_Linz.jpg</a><br />
<br />
Vorher stand dort ein Unfallkrankenhaus , daß abgerissen wurde .<br />
Hoffentlich kein böses Omen ?<br />
Ein ebenfalls großer Kreisverkehr wurde entflechtet und die Strassen <br />
und Kreuzungen nach Süden verlegt .<br />
Ebenso wurde die Strassenbahn unter die Erde verlegt .<br />
<br />
Ein Rundgangvideo im Theater :<br />
<br />
<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/videos/Rundgang-im-neuen-Musiktheater;sts11308,4106" target="_blank">http://www.nachrichten.at/nachrichten/vi...11308,4106</a><br />
<br />
Einige Bilder .<br />
<br />
<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/musiktheater/Liveticker-Musiktheater-Eroeffnung-Viel-Prominenz;art136155,1100883,B" target="_blank">http://www.nachrichten.at/nachrichten/ku...,1100883,B</a><br />
<br />
Heute um 18 h ist die offizielle Eröffnung .<br />
<br />
Es freut mich sehr , daß in Zeiten , wo doch das Sparen angesagt ist ,<br />
es trotzdem möglich war eine neuen Kulturtempel zu errichten .<br />
<br />
Morgen hoffe ich einige Bilder von der Eröffnung beibringen zu können .<br />
<br />
G.v.Luki]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Presseschau Die tagebücher Wildners]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2512</link>
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 16:35:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2512</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2013-02/tagebuch-wildner/tagebuch-wildner-540x304.jpg" border="0" alt="[Bild: tagebuch-wildner-540x304.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Das unbequeme Tagebuch</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Lange waren sie unter Verschluss. Bald könnten die Aufzeichnungen eines Diplomaten wieder für Aufsehen sorgen.</span><br />
<br />
Juni 1946. Es sind lange Verhandlungstage beim Treffen der Außenminister in Paris. Die Diplomaten bereiten die Friedenskonferenz nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Auch das österreichische Regierungsmitglied Karl Gruber weilt an der Seine. Er will in der Südtirolfrage endlich Fortschritte erzielen, doch die Verhandlungen sind zäh. Erst drei Monate später wird er mit seinem italienischen Amtskollegen Alcide De Gasperi einigen.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Den Krieg verbrachte Wildner als Privatier, sein Tagebuch führte er weiter. »Wie viele Leute entdecken jetzt, daß sie alte Nazi sind!«, schreibt er am fünften April 1938. Im August klagt er über die »Zunahme von Denunziationen und Stellenjägerei« sowie im November über »planmäßig durchgeführte« Pogrome. Im November 1941 schreibt er: »K. erzählt, ein Universitätsprofessor sei kürzlich bei Mauthausen gewesen, der Schornstein des dortigen Konzentrationslager-Krematoriums rauche Tag und Nacht.«<br />
<br />
»Das ist ziemlich sensationell«, meint Gertrude Enderle-Burcel, Historikerin im Österreichischen Staatsarchiv. »In den Tagebüchern Victor Klemperers (Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Anm. d. Red.) wird hervorgehoben, dass er schon 1942 von Auschwitz Kenntnis hatte. Wildner wusste bereits ein Jahr früher über Mauthausen Bescheid. Für die Forschung ist das eine einmalige Quelle.«</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.zeit.de/2013/08/Wildner-Diplomat-Tagebuch-Nationalsozialismus" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/08/Wildner-Diplo...ozialismus</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2013-02/tagebuch-wildner/tagebuch-wildner-540x304.jpg" border="0" alt="[Bild: tagebuch-wildner-540x304.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Das unbequeme Tagebuch</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Lange waren sie unter Verschluss. Bald könnten die Aufzeichnungen eines Diplomaten wieder für Aufsehen sorgen.</span><br />
<br />
Juni 1946. Es sind lange Verhandlungstage beim Treffen der Außenminister in Paris. Die Diplomaten bereiten die Friedenskonferenz nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Auch das österreichische Regierungsmitglied Karl Gruber weilt an der Seine. Er will in der Südtirolfrage endlich Fortschritte erzielen, doch die Verhandlungen sind zäh. Erst drei Monate später wird er mit seinem italienischen Amtskollegen Alcide De Gasperi einigen.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Den Krieg verbrachte Wildner als Privatier, sein Tagebuch führte er weiter. »Wie viele Leute entdecken jetzt, daß sie alte Nazi sind!«, schreibt er am fünften April 1938. Im August klagt er über die »Zunahme von Denunziationen und Stellenjägerei« sowie im November über »planmäßig durchgeführte« Pogrome. Im November 1941 schreibt er: »K. erzählt, ein Universitätsprofessor sei kürzlich bei Mauthausen gewesen, der Schornstein des dortigen Konzentrationslager-Krematoriums rauche Tag und Nacht.«<br />
<br />
»Das ist ziemlich sensationell«, meint Gertrude Enderle-Burcel, Historikerin im Österreichischen Staatsarchiv. »In den Tagebüchern Victor Klemperers (Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Anm. d. Red.) wird hervorgehoben, dass er schon 1942 von Auschwitz Kenntnis hatte. Wildner wusste bereits ein Jahr früher über Mauthausen Bescheid. Für die Forschung ist das eine einmalige Quelle.«</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.zeit.de/2013/08/Wildner-Diplomat-Tagebuch-Nationalsozialismus" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/08/Wildner-Diplo...ozialismus</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wehrpflicht:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1050</link>
			<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 11:34:49 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1050</guid>
			<description><![CDATA[Eine wichtige Debatte die im Moment in Österreich geführt wird ist ob man die Wehrpflicht (Bundesheer und Zivildienst) abschaffen soll oder nicht, es soll sogar eine Volksbefragung zum Thema geben, nun stelle ich mal die Frage ans Forum.<br />
<br />
Soll die Wehrpflicht in Österreich beibehalten oder abgeschafft werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine wichtige Debatte die im Moment in Österreich geführt wird ist ob man die Wehrpflicht (Bundesheer und Zivildienst) abschaffen soll oder nicht, es soll sogar eine Volksbefragung zum Thema geben, nun stelle ich mal die Frage ans Forum.<br />
<br />
Soll die Wehrpflicht in Österreich beibehalten oder abgeschafft werden?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hitler als Ehrenbürger östereichischer Gemeinden]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=778</link>
			<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 08:08:12 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=778</guid>
			<description><![CDATA[So wie sich östereichische user  große Gedanken über unser deutsches nationales Seelenheil machen, so erlaube ich mir einmal Gedanken über den Geisteszustand in einigen östereichischen Gemeindeverwaltungen zu machen, .. <br />
… gemeint ist die Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers.<br />
<br />
Hitler hat in vielen deutschen Städten die Ehrenbürgerschaft gehabt, die ihm 1945 entweder wieder entzogen wurde,  oder – wie es in Bayern üblich war, nicht entzogen, sonder sie mit dem Tod des Ehrenbürgers erlosch. Alle Deutsche Städte haben in irgend einer Form Hitler die Ehrenbürgerschaft bereits kurz nach dem Krieg aberkannt.<br />
<br />
Anders in Österreich, wo natürlich ebenfalls Ehrenbürgerschaften für Hitler vergeben wurden.<br />
Bei den wenigen Orten, die Hitler die Ehrenbürgerschaft verliehen hatten, haben sich erst Mitte 2011 einige bequemt,  Hitler die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. <br />
(Kufstein in Mai 2011, Amstetten ebenfalls im Mai 2011, wobei für die FPÖ Hitler nach wie vor ein Ehrenmann war, weil sie sich der Stimme enthielt) <br />
Selbst Hitlers Geburtsort entschied sich im Juli 2011 für diesen Schritt.<br />
<br />
In Schalcken lag bis Mai 2011 noch kein Aberkennungsbeschluss vor., Hitler bis zu diesem Zeitpunkt nach wie vor Ehrenbürger der Stadt war.<br />
<br />
Quelle; .http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler_als_Ehrenb%C3%BCrger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So wie sich östereichische user  große Gedanken über unser deutsches nationales Seelenheil machen, so erlaube ich mir einmal Gedanken über den Geisteszustand in einigen östereichischen Gemeindeverwaltungen zu machen, .. <br />
… gemeint ist die Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers.<br />
<br />
Hitler hat in vielen deutschen Städten die Ehrenbürgerschaft gehabt, die ihm 1945 entweder wieder entzogen wurde,  oder – wie es in Bayern üblich war, nicht entzogen, sonder sie mit dem Tod des Ehrenbürgers erlosch. Alle Deutsche Städte haben in irgend einer Form Hitler die Ehrenbürgerschaft bereits kurz nach dem Krieg aberkannt.<br />
<br />
Anders in Österreich, wo natürlich ebenfalls Ehrenbürgerschaften für Hitler vergeben wurden.<br />
Bei den wenigen Orten, die Hitler die Ehrenbürgerschaft verliehen hatten, haben sich erst Mitte 2011 einige bequemt,  Hitler die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. <br />
(Kufstein in Mai 2011, Amstetten ebenfalls im Mai 2011, wobei für die FPÖ Hitler nach wie vor ein Ehrenmann war, weil sie sich der Stimme enthielt) <br />
Selbst Hitlers Geburtsort entschied sich im Juli 2011 für diesen Schritt.<br />
<br />
In Schalcken lag bis Mai 2011 noch kein Aberkennungsbeschluss vor., Hitler bis zu diesem Zeitpunkt nach wie vor Ehrenbürger der Stadt war.<br />
<br />
Quelle; .http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler_als_Ehrenb%C3%BCrger]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[,,Fehlende" qualifizierte Arbeiter]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=391</link>
			<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 20:59:07 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=391</guid>
			<description><![CDATA[Es heißt ja dass es in  Österreich zu wenig qualifizierte Arbeiter gibt.<br />
Aber es gibt ein derart bescheuertes Gesetzt das besagt dass<br />
Asylbewerber ihren Studientitel wie:Diplom,Professor etc. mehr oder<br />
weniger weggenommen werden. Mein Vater der während <br />
der Jugoslawischen Kriegen nach Österreich flüchtete war Diplom Pfleger.<br />
Als er Asyl bekam hatte er aber nicht mehr den Titel da er nicht in <br />
Österreich Studierte. Ich weis er kann sich mehr als glücklich <br />
schätzen in Österreich aufgenommen zu werden aber so etwas<br />
finde ich ungerecht.<br />
<br />
Was meint ihr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es heißt ja dass es in  Österreich zu wenig qualifizierte Arbeiter gibt.<br />
Aber es gibt ein derart bescheuertes Gesetzt das besagt dass<br />
Asylbewerber ihren Studientitel wie:Diplom,Professor etc. mehr oder<br />
weniger weggenommen werden. Mein Vater der während <br />
der Jugoslawischen Kriegen nach Österreich flüchtete war Diplom Pfleger.<br />
Als er Asyl bekam hatte er aber nicht mehr den Titel da er nicht in <br />
Österreich Studierte. Ich weis er kann sich mehr als glücklich <br />
schätzen in Österreich aufgenommen zu werden aber so etwas<br />
finde ich ungerecht.<br />
<br />
Was meint ihr?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ich bin reif für die Insel .]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=247</link>
			<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 10:58:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=247</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Gerade habe ich einige Zeitungsartikel gelesen , <br />
die einen etwas kuriosen Anlaß haben .<br />
Die <span style="font-size: medium;"><span style="font-weight: bold;"><span style="font-style: italic;"><span style="color: #1E90FF;">Ägäische Insel Ikaria</span></span></span></span> , <br />
nahe der türkischen Küste gelegen , <br />
gehörte bis 1912. zum türkischen Reich .<br />
<br />
<img src="http://images.derstandard.at/t/12/2012/07/17/1342152247256.jpg" border="0" alt="[Bild: 1342152247256.jpg]" /><br />
<br />
Sie sagte sich los und gründete einen eigenen Staat .<br />
Im selben Jahr schloß sie sich Grichenland an .<br />
Vereinbarte aber mit <span style="font-weight: bold;">Athen </span>einen Anschlußvertrag <br />
der aber mit hundert Jahren befristet war .<br />
Und dieser lief Gestern ab .<br />
<br />
Da man sich von der Regierung in Athen vernachlässigt fühlt <br />
und wegen der Krise keine Besserung winkt , <br />
wollen sie eine Volksabstimmung abhalten .<br />
<br />
Mit der Option sich Österreich anzuschließen .<br />
<br />
Meinen Segen haben sie .<br />
Und ihr Fremdenverkehr währe sicher ausgelastet .<br />
<br />
Denn nicht nur ich bin reif für die Insel .<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dFvacH5JRDw" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=dFvacH5JRDw</a><br />
Peter Cornelius <br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article108315630/Griechische-Insel-will-sich-Oesterreich-anschliessen.html" target="_blank">http://www.welt.de/politik/ausland/artic...essen.html</a><br />
<br />
<a href="http://derstandard.at/1342139306605/Aegaeis-Insel-will-zu-Oesterreich" target="_blank">http://derstandard.at/1342139306605/Aega...esterreich</a><br />
<br />
<a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/griechenland/3069201/griechenland-endlich-ein-teil-oesterreich.story" target="_blank">http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...eich.story</a><br />
<br />
<a href="http://www.news.at/articles/1229/10/334996/ikaria-80-prozent-insel" target="_blank">http://www.news.at/articles/1229/10/3349...zent-insel</a><br />
<br />
Aber andererseits , dann brauchten wir ja wieder eine Marine !!!!!<br />
<br />
G.v.Luki]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Gerade habe ich einige Zeitungsartikel gelesen , <br />
die einen etwas kuriosen Anlaß haben .<br />
Die <span style="font-size: medium;"><span style="font-weight: bold;"><span style="font-style: italic;"><span style="color: #1E90FF;">Ägäische Insel Ikaria</span></span></span></span> , <br />
nahe der türkischen Küste gelegen , <br />
gehörte bis 1912. zum türkischen Reich .<br />
<br />
<img src="http://images.derstandard.at/t/12/2012/07/17/1342152247256.jpg" border="0" alt="[Bild: 1342152247256.jpg]" /><br />
<br />
Sie sagte sich los und gründete einen eigenen Staat .<br />
Im selben Jahr schloß sie sich Grichenland an .<br />
Vereinbarte aber mit <span style="font-weight: bold;">Athen </span>einen Anschlußvertrag <br />
der aber mit hundert Jahren befristet war .<br />
Und dieser lief Gestern ab .<br />
<br />
Da man sich von der Regierung in Athen vernachlässigt fühlt <br />
und wegen der Krise keine Besserung winkt , <br />
wollen sie eine Volksabstimmung abhalten .<br />
<br />
Mit der Option sich Österreich anzuschließen .<br />
<br />
Meinen Segen haben sie .<br />
Und ihr Fremdenverkehr währe sicher ausgelastet .<br />
<br />
Denn nicht nur ich bin reif für die Insel .<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dFvacH5JRDw" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=dFvacH5JRDw</a><br />
Peter Cornelius <br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article108315630/Griechische-Insel-will-sich-Oesterreich-anschliessen.html" target="_blank">http://www.welt.de/politik/ausland/artic...essen.html</a><br />
<br />
<a href="http://derstandard.at/1342139306605/Aegaeis-Insel-will-zu-Oesterreich" target="_blank">http://derstandard.at/1342139306605/Aega...esterreich</a><br />
<br />
<a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/griechenland/3069201/griechenland-endlich-ein-teil-oesterreich.story" target="_blank">http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...eich.story</a><br />
<br />
<a href="http://www.news.at/articles/1229/10/334996/ikaria-80-prozent-insel" target="_blank">http://www.news.at/articles/1229/10/3349...zent-insel</a><br />
<br />
Aber andererseits , dann brauchten wir ja wieder eine Marine !!!!!<br />
<br />
G.v.Luki]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutscher Dualismus, Machtstreben Österreichs]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=182</link>
			<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 08:31:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=182</guid>
			<description><![CDATA[Der Deutsche Dualismus (oder das Streben Österreichs zur Macht)<br />
<br />
In der europäischen Geschichte der letzten 200 Jahre wird der deutsche Dualismus als Hypothek für den Frieden angesehen, die europäische Politik darauf gerichtet war, Machtkonstellationen des Deutschen Dualismus zu verhindern.<br />
Da es in unserem Nachbarland nach wie vor starke Verfechter dieser antiquierten Idee gibt, hier ein kurzer Abriss.<br />
<br />
Der Deutsche Bund war aus der Konkursmasse des napoleonischen Reiches entstanden und neben einer Reihe von kleinen Fürstentümern von den beiden großen Staaten Preußen und Österreich dominiert.<br />
<br />
Österreich reklamierte dominant für sich den Führungsanspruch in diesem Bund , was  sich nach dem noch gemeinsamen Vorgehen gegen Dänemark 1864 im Deutsch-Dänischen Krieg dann zu offenen Kriise entwickelte, Österreich Sanktionen gegen Preußen forderte und andere Teile des Deutschen Bundes  gegen Preußen (auch militärisch ) mobilisieren wollte (sog. Bundesexikution gegen Preußen, die auch die Übernahme der Staatsgewalt in Preußen durch Österreich erlaubt hätte)<br />
<br />
Die Folge war der Deutsche Krieg, den Österreich verlor (Königsgrätz) in Österreich immer noch als Schmach empfunden, beide Staaten danach eine eigene Politik machten (Österreich -Ungarn auf der einen und die Gründung des Deutschen Reiches auf der anderen Seite.<br />
Generationen später wurde in Deutschland gewitzelt, dass "Hitler die Rache Österreichs für <span style="font-weight: bold;">das Sofa</span> sei" , in Änderung des Ortes Sadova, bei dem die Schlacht von Königsgrätz stattgefunden hat. <br />
<br />
Anfang des vergangenen Jahrhunderts begannen konservative Kräfte im Deutschen Reich wieder eine langsame Annäherung an Österreich, auch aus machtpolitischem Interesse für den in Europa erwarteten Krieg. Mit heißer Liebe erwiderte Österreich das Bulen Deutschlands <br />
<br />
Der Ausgang dieses Krieges ist bekannt, Österreich wurde auf die Größe eines Mittelstaates reduziert, mit den zwangsläufigen Traumata.<br />
<br />
Da von den siegreichen Ländern Europas, und das zurecht, die Verursacher des Krieges in Deutschland saßen, dass der Krieg durch eine gemeinsame deutsch-östereichische Politik und Machtstreben verursacht wurden war,  und seitens Österreichs ein Deutsch-Österreich gegründet werden sollte und auch für 1 Jahr bestand,  erging in Versailles ein Vereinigungsverbot an beide Länder.<br />
<br />
Österreich entwickelte sich in den ersten Jahren nach dem Ende Weltkrieges zu einem Unruheherd in der europäischen Politik, <br />
Mehrfach wurde von Österreich als Ganzem, aber auch durch Provinzen Österreiches (Salzburg, das sich als bayrisch fühlte) der Versuch gemacht, dieses Anschlussverbot zu unterlaufen und damit das machtpolitische Gefüge in Europa zu stören. <br />
So wurde z.B. die Gewährung von Anleihen durch den Völkerbund an Österreich 1922 davon abhängig gemacht, dass Österreich nun endgültig Vereinigungsversuche mit Deutschland aufgibt.<br />
<br />
Im Jahr 1931 versuchte Österreich erneut ein Aushebeln der Friedensverträge, vergeblich,  eine Zollunion mit Deutschland , die vom internatioinalsne Gerichtshof in Den Haag als Versuch gesehen wurde, das Vereinigungsverbot zu unterlaufen.<br />
Österreich gab keine Ruhe  <br />
<br />
Erst mit der sog. Machtergreifung Hitlers gaben zumindest die Sozialdemokraten ihren Vereinigungswunsch mit Deutschland auf, im Gegensatz zu der stetig wachsenden Zahl derer, die in Hitler den Garanten einer möglichen Restauration alter österreichischer Größe sahen. Das waren nicht alles Faschisten, , wie auch in Deutschland nichts alles Nationalsozialisten waren, die eine Revision der neuen Grenzen Deutschlands forderten, und des Versailler Vertrages forderten.<br />
Auch Österreich wollte das, hatte in Dollfuß ab 1932 ein faschistisches Pendant zu Deutschland<br />
<br />
(obwohl es credo der heutigen Nationalisten in Österreich ist, dass Dollfuß gegen den  Nationalsozialismus Deutscher Prägung war, was es aber auch nicht viel besser macht. Beredter Ausdruck im heutigen Österreich die Tatsache, dass der Faschist Dollfuß immer noch als Held darum gesehen wird, weil er bei einem Putschversuch deutscher Nazis in Österreich getötet wurde). <br />
<br />
Mit der Meldung Hitlers „vor der Geschichte“ und der nachfolgenden Brüllerei auf dem Wiener Heldenplatz erfüllten sich die Sehnsüchte Österreichs als Partner an der Seite eines Größeren.<br />
<br />
Der folgende Ausgang ist bekannt.<br />
Erst im Jahr 1943, als auch für den Blauäugigsten abzusehen war, dass der Krieg verloren war, rangen sich die in Wien verbliebenen Politiker zur  Meinung durch, dass nach dem Ende des Krieges ein Verbleiben Österreichs an deutscher Seite ausscheiden würde. <br />
<br />
Das heißt aber nichts anderes, als dass erst  4 Jahre nach Kriegsbeginn und 5 Jahre nach dem sog Anschluss Österreichs von demokratischen östereichischen Politikern die Unsinnigkeit des deutschen Dualismus nun ganz ad acta gelegt worden ist.  .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Deutsche Dualismus (oder das Streben Österreichs zur Macht)<br />
<br />
In der europäischen Geschichte der letzten 200 Jahre wird der deutsche Dualismus als Hypothek für den Frieden angesehen, die europäische Politik darauf gerichtet war, Machtkonstellationen des Deutschen Dualismus zu verhindern.<br />
Da es in unserem Nachbarland nach wie vor starke Verfechter dieser antiquierten Idee gibt, hier ein kurzer Abriss.<br />
<br />
Der Deutsche Bund war aus der Konkursmasse des napoleonischen Reiches entstanden und neben einer Reihe von kleinen Fürstentümern von den beiden großen Staaten Preußen und Österreich dominiert.<br />
<br />
Österreich reklamierte dominant für sich den Führungsanspruch in diesem Bund , was  sich nach dem noch gemeinsamen Vorgehen gegen Dänemark 1864 im Deutsch-Dänischen Krieg dann zu offenen Kriise entwickelte, Österreich Sanktionen gegen Preußen forderte und andere Teile des Deutschen Bundes  gegen Preußen (auch militärisch ) mobilisieren wollte (sog. Bundesexikution gegen Preußen, die auch die Übernahme der Staatsgewalt in Preußen durch Österreich erlaubt hätte)<br />
<br />
Die Folge war der Deutsche Krieg, den Österreich verlor (Königsgrätz) in Österreich immer noch als Schmach empfunden, beide Staaten danach eine eigene Politik machten (Österreich -Ungarn auf der einen und die Gründung des Deutschen Reiches auf der anderen Seite.<br />
Generationen später wurde in Deutschland gewitzelt, dass "Hitler die Rache Österreichs für <span style="font-weight: bold;">das Sofa</span> sei" , in Änderung des Ortes Sadova, bei dem die Schlacht von Königsgrätz stattgefunden hat. <br />
<br />
Anfang des vergangenen Jahrhunderts begannen konservative Kräfte im Deutschen Reich wieder eine langsame Annäherung an Österreich, auch aus machtpolitischem Interesse für den in Europa erwarteten Krieg. Mit heißer Liebe erwiderte Österreich das Bulen Deutschlands <br />
<br />
Der Ausgang dieses Krieges ist bekannt, Österreich wurde auf die Größe eines Mittelstaates reduziert, mit den zwangsläufigen Traumata.<br />
<br />
Da von den siegreichen Ländern Europas, und das zurecht, die Verursacher des Krieges in Deutschland saßen, dass der Krieg durch eine gemeinsame deutsch-östereichische Politik und Machtstreben verursacht wurden war,  und seitens Österreichs ein Deutsch-Österreich gegründet werden sollte und auch für 1 Jahr bestand,  erging in Versailles ein Vereinigungsverbot an beide Länder.<br />
<br />
Österreich entwickelte sich in den ersten Jahren nach dem Ende Weltkrieges zu einem Unruheherd in der europäischen Politik, <br />
Mehrfach wurde von Österreich als Ganzem, aber auch durch Provinzen Österreiches (Salzburg, das sich als bayrisch fühlte) der Versuch gemacht, dieses Anschlussverbot zu unterlaufen und damit das machtpolitische Gefüge in Europa zu stören. <br />
So wurde z.B. die Gewährung von Anleihen durch den Völkerbund an Österreich 1922 davon abhängig gemacht, dass Österreich nun endgültig Vereinigungsversuche mit Deutschland aufgibt.<br />
<br />
Im Jahr 1931 versuchte Österreich erneut ein Aushebeln der Friedensverträge, vergeblich,  eine Zollunion mit Deutschland , die vom internatioinalsne Gerichtshof in Den Haag als Versuch gesehen wurde, das Vereinigungsverbot zu unterlaufen.<br />
Österreich gab keine Ruhe  <br />
<br />
Erst mit der sog. Machtergreifung Hitlers gaben zumindest die Sozialdemokraten ihren Vereinigungswunsch mit Deutschland auf, im Gegensatz zu der stetig wachsenden Zahl derer, die in Hitler den Garanten einer möglichen Restauration alter österreichischer Größe sahen. Das waren nicht alles Faschisten, , wie auch in Deutschland nichts alles Nationalsozialisten waren, die eine Revision der neuen Grenzen Deutschlands forderten, und des Versailler Vertrages forderten.<br />
Auch Österreich wollte das, hatte in Dollfuß ab 1932 ein faschistisches Pendant zu Deutschland<br />
<br />
(obwohl es credo der heutigen Nationalisten in Österreich ist, dass Dollfuß gegen den  Nationalsozialismus Deutscher Prägung war, was es aber auch nicht viel besser macht. Beredter Ausdruck im heutigen Österreich die Tatsache, dass der Faschist Dollfuß immer noch als Held darum gesehen wird, weil er bei einem Putschversuch deutscher Nazis in Österreich getötet wurde). <br />
<br />
Mit der Meldung Hitlers „vor der Geschichte“ und der nachfolgenden Brüllerei auf dem Wiener Heldenplatz erfüllten sich die Sehnsüchte Österreichs als Partner an der Seite eines Größeren.<br />
<br />
Der folgende Ausgang ist bekannt.<br />
Erst im Jahr 1943, als auch für den Blauäugigsten abzusehen war, dass der Krieg verloren war, rangen sich die in Wien verbliebenen Politiker zur  Meinung durch, dass nach dem Ende des Krieges ein Verbleiben Österreichs an deutscher Seite ausscheiden würde. <br />
<br />
Das heißt aber nichts anderes, als dass erst  4 Jahre nach Kriegsbeginn und 5 Jahre nach dem sog Anschluss Österreichs von demokratischen östereichischen Politikern die Unsinnigkeit des deutschen Dualismus nun ganz ad acta gelegt worden ist.  .]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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