<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Geschichte der Sprachen]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:39:34 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Dialekt, die Sprache der Eliten?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15378</link>
			<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 13:24:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15378</guid>
			<description><![CDATA[Gehe ich durch mein Städtchen, das die Ehre hat mein Geburts- Wohnort, sprich Lebensmittelpunkt zu sein,<br />
fühle ich mich oft als Fremder!<br />
<br />
Speziell in den Fussgängerzonen hört man Laute die auf der halben Welt zu Hause sind -<br />
nur nicht in Deutschlands Südwesten.<br />
<br />
Jetzt war ich auf einer Veranstaltung mit lediglich regionaler Bedeutung <br />
eine Landesministerin war da, der Landrat, etliche Bürgermeister und viele aus der Kunstszene.<br />
und - Schwäbisch satt -<br />
<br />
Ein Chor untermalte die Veranstaltung mit etlichen Musikstücken "Die Gedanken sind frei" und ähnliches<br />
am Schluss "Von Stuttgart bis zum Bodensee"<br />
in den Refrain fiel eine kräftige Männerstimme ein "Von Stugert bis zum Bodasee"<br />
und das Publikum einschl. mir sang lautstark mit.<br />
<br />
Mit anderen Worten es geht nicht nur mir so.<br />
Und deshalb der provokative Titel dieses Threads.<br />
<br />
Also, widersprecht mir, gebt mir recht<br />
bitte diskutiert fröhlich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gehe ich durch mein Städtchen, das die Ehre hat mein Geburts- Wohnort, sprich Lebensmittelpunkt zu sein,<br />
fühle ich mich oft als Fremder!<br />
<br />
Speziell in den Fussgängerzonen hört man Laute die auf der halben Welt zu Hause sind -<br />
nur nicht in Deutschlands Südwesten.<br />
<br />
Jetzt war ich auf einer Veranstaltung mit lediglich regionaler Bedeutung <br />
eine Landesministerin war da, der Landrat, etliche Bürgermeister und viele aus der Kunstszene.<br />
und - Schwäbisch satt -<br />
<br />
Ein Chor untermalte die Veranstaltung mit etlichen Musikstücken "Die Gedanken sind frei" und ähnliches<br />
am Schluss "Von Stuttgart bis zum Bodensee"<br />
in den Refrain fiel eine kräftige Männerstimme ein "Von Stugert bis zum Bodasee"<br />
und das Publikum einschl. mir sang lautstark mit.<br />
<br />
Mit anderen Worten es geht nicht nur mir so.<br />
Und deshalb der provokative Titel dieses Threads.<br />
<br />
Also, widersprecht mir, gebt mir recht<br />
bitte diskutiert fröhlich]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mittelhochdeutsch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9525</link>
			<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 08:03:12 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9525</guid>
			<description><![CDATA[Ich möchte gerne zwei Sätze in Mittelhochdeutsch übersetzten, bzw übersetzen lassen. Ist das überhaupt möglich und wenn ja, wo kann ich das beantragen?<br />
lg<br />
Christine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich möchte gerne zwei Sätze in Mittelhochdeutsch übersetzten, bzw übersetzen lassen. Ist das überhaupt möglich und wenn ja, wo kann ich das beantragen?<br />
lg<br />
Christine]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neandertalerisch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9367</link>
			<pubDate>Sun, 03 Feb 2019 23:52:43 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9367</guid>
			<description><![CDATA[Die meisten Wissenschftler gehen davon aus, das Sprache schon vor mehr als 1 Millionen Jahren entstand und der Neandertaler eine komplexe Sprache hatte.<br />
<br />
<a href="http://antropus.de/Haben-wir-nicht-nur-Gene-sondern-auch-Sprache-vom-Neandertaler-geerbt.artikel" target="_blank">http://antropus.de/Haben-wir-nicht-nur-G...bt.artikel</a><br />
<br />
Die Frage ist also, wie viel Sprache haben wir vom Neandertaler. Wenn die Annahmen der Multiregionalisten zutreffen, müßten die europäischen u. sibirischen Sprachen überwiegend vom Neandertaler stammen, also verschiedene alteuropäische Sprachen, indogermanisch u. uralisch.<br />
Viele asiatische Sprachen würden auf Homo Erectus Sprachen basieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die meisten Wissenschftler gehen davon aus, das Sprache schon vor mehr als 1 Millionen Jahren entstand und der Neandertaler eine komplexe Sprache hatte.<br />
<br />
<a href="http://antropus.de/Haben-wir-nicht-nur-Gene-sondern-auch-Sprache-vom-Neandertaler-geerbt.artikel" target="_blank">http://antropus.de/Haben-wir-nicht-nur-G...bt.artikel</a><br />
<br />
Die Frage ist also, wie viel Sprache haben wir vom Neandertaler. Wenn die Annahmen der Multiregionalisten zutreffen, müßten die europäischen u. sibirischen Sprachen überwiegend vom Neandertaler stammen, also verschiedene alteuropäische Sprachen, indogermanisch u. uralisch.<br />
Viele asiatische Sprachen würden auf Homo Erectus Sprachen basieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wulfila Bibel]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8079</link>
			<pubDate>Sun, 20 May 2018 19:58:24 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8079</guid>
			<description><![CDATA[Die Wulfila Bibel ist das erste längere Überlieferte Dokument in germanischer Sprache.<br />
Ein Teil des gotischen Stammes war in Richtung Süden gewandert. Sie durchzogen das Gebiet der bevölkerungsreichen Vandalen/Lugier. Vermutlich schlossen sich mehr Vandalen dem Zug in den Süden an, als Goten in den Süden zogen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, das die Wulfila Biebel vor allem den Vandalischen Dialekt repräsentiert.<br />
Die Wulfila Biebel wurde im 4. Jh. geschrieben. Wulfika entwickelte hierfür die gotische Schrift, wahrscheinlich auf der Basis der griechichen Schrift und Runen.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel</a><br />
<br />
Die zurückgebliebenen Goten wurden zu Pruzzen und Kaschuben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wulfila Bibel ist das erste längere Überlieferte Dokument in germanischer Sprache.<br />
Ein Teil des gotischen Stammes war in Richtung Süden gewandert. Sie durchzogen das Gebiet der bevölkerungsreichen Vandalen/Lugier. Vermutlich schlossen sich mehr Vandalen dem Zug in den Süden an, als Goten in den Süden zogen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, das die Wulfila Biebel vor allem den Vandalischen Dialekt repräsentiert.<br />
Die Wulfila Biebel wurde im 4. Jh. geschrieben. Wulfika entwickelte hierfür die gotische Schrift, wahrscheinlich auf der Basis der griechichen Schrift und Runen.<br />
<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel" target="_blank">https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel</a><br />
<br />
Die zurückgebliebenen Goten wurden zu Pruzzen und Kaschuben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das esszett wird Gross]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7502</link>
			<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 15:08:23 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7502</guid>
			<description><![CDATA[Und nun gibt es offiziell das ß auch in gross.<br />
<br />
Spiegel online:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/eszett-jetzt-gibt-es-das-ss-auch-als-grossbuchstaben-a-1155053.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sch...55053.html</a><br />
<br />
bei Namen löst das schon ein Problem, bei mir ums Eck gibt es relativ viele Familien-Namen mit ß die in Großschrift "eigentlich" falsch geschrieben sind,<br />
Boß oder Fuß sind halt als FUSS oder BOSS halt falsch geschrieben, nur so zum Beispiel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und nun gibt es offiziell das ß auch in gross.<br />
<br />
Spiegel online:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/eszett-jetzt-gibt-es-das-ss-auch-als-grossbuchstaben-a-1155053.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sch...55053.html</a><br />
<br />
bei Namen löst das schon ein Problem, bei mir ums Eck gibt es relativ viele Familien-Namen mit ß die in Großschrift "eigentlich" falsch geschrieben sind,<br />
Boß oder Fuß sind halt als FUSS oder BOSS halt falsch geschrieben, nur so zum Beispiel.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mehrdeutige Begriffe]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7205</link>
			<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 11:00:35 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7205</guid>
			<description><![CDATA[Die letzten Tage sind hier einige "Mehrdeutige Begriffe" in Diskussionen aufgetaucht.<br />
<br />
Unter Verdienst wird ja "normalerweise" verstanden, was einer im Monat auf der Lohnabrechnung stehen hat, was ihm überwiesen wird.<br />
Ob er das aber tatsächlich "verdient" was er kriegt, oder viel mehr oder gar viel weniger ist eine ganz andere Sache.<br />
<br />
Nun ist in anderer Sache von Renten und Pensionen die Rede. Die Rente ist ja das, was die Deutsche Rentenversicherung einem zum letzten oder ersten aufs Konto überweist.<br />
Die Pension bekommt einer, der im öffentlichen Dienst, genauer Beamter war.<br />
<br />
Der Begriff Rente kommt aber ja eigentlich von "rentieren" so gibt es die bekannten "Rentenpapiere", Wertpapiere die zum jeweiligen Termin dem Coupon-Schneider Erträge bringen.<br />
Der Rentier zu des letzten Kaisers Zeiten war einer, der von seinem Vermögen lebte. Privatier war ein anderer Ausdruck dafür. Und oftmals hatten die genau diese festverzinslichen Wertpapiere, waren also Coupon-Schneider.<br />
<br />
Mein Paradebeispiel ist übrigens dies:<br />
Kennt ihr den Unterschied zwischen "Gratis und "Umsonst"<br />
in der Regel heißt es dann "den gibt es nicht"<br />
<br />
Ven wegen: <br />
Als ihr in die Schule gingt, das war gratis. <br />
Beim mir jedoch, war es völlig umsonst. <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die letzten Tage sind hier einige "Mehrdeutige Begriffe" in Diskussionen aufgetaucht.<br />
<br />
Unter Verdienst wird ja "normalerweise" verstanden, was einer im Monat auf der Lohnabrechnung stehen hat, was ihm überwiesen wird.<br />
Ob er das aber tatsächlich "verdient" was er kriegt, oder viel mehr oder gar viel weniger ist eine ganz andere Sache.<br />
<br />
Nun ist in anderer Sache von Renten und Pensionen die Rede. Die Rente ist ja das, was die Deutsche Rentenversicherung einem zum letzten oder ersten aufs Konto überweist.<br />
Die Pension bekommt einer, der im öffentlichen Dienst, genauer Beamter war.<br />
<br />
Der Begriff Rente kommt aber ja eigentlich von "rentieren" so gibt es die bekannten "Rentenpapiere", Wertpapiere die zum jeweiligen Termin dem Coupon-Schneider Erträge bringen.<br />
Der Rentier zu des letzten Kaisers Zeiten war einer, der von seinem Vermögen lebte. Privatier war ein anderer Ausdruck dafür. Und oftmals hatten die genau diese festverzinslichen Wertpapiere, waren also Coupon-Schneider.<br />
<br />
Mein Paradebeispiel ist übrigens dies:<br />
Kennt ihr den Unterschied zwischen "Gratis und "Umsonst"<br />
in der Regel heißt es dann "den gibt es nicht"<br />
<br />
Ven wegen: <br />
Als ihr in die Schule gingt, das war gratis. <br />
Beim mir jedoch, war es völlig umsonst. <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gibt es eine menschliche Ursprache?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7178</link>
			<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 00:07:44 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7178</guid>
			<description><![CDATA[Gibt es eine menschliche Ursprache o. zumindest eine Ursprache der Auswanderer nach Eurasien im Sunne der Out of Afrika 2 Theorie?<br />
Gäbe es eine solche Sprache, hätten sich die Sprachfamilien kontinuierlich entwickelt bzw. aufgespalten.<br />
Ich selbst glaube nicht an eine solche Theorie. In Asien und Europa existierten schon Sprachen. Einwanderer vermischten auch ihre Sprache immer mit den Einheimischen, so das diese Vermischungen immer zur Sprachentwicklung führten. Südafrikanische Klicksprachen bilden eine sehr unterschiedliche Sprache im Vergkeich zu den in Europa verbreiteten Sprachen. Die asiatschen Sprachen unterscheiden sich ebenfalls sehr. Dies spricht für starke Einflüsse der Neandertaler- u.a. eurasischen Sprachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gibt es eine menschliche Ursprache o. zumindest eine Ursprache der Auswanderer nach Eurasien im Sunne der Out of Afrika 2 Theorie?<br />
Gäbe es eine solche Sprache, hätten sich die Sprachfamilien kontinuierlich entwickelt bzw. aufgespalten.<br />
Ich selbst glaube nicht an eine solche Theorie. In Asien und Europa existierten schon Sprachen. Einwanderer vermischten auch ihre Sprache immer mit den Einheimischen, so das diese Vermischungen immer zur Sprachentwicklung führten. Südafrikanische Klicksprachen bilden eine sehr unterschiedliche Sprache im Vergkeich zu den in Europa verbreiteten Sprachen. Die asiatschen Sprachen unterscheiden sich ebenfalls sehr. Dies spricht für starke Einflüsse der Neandertaler- u.a. eurasischen Sprachen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Sumerische Volk]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6873</link>
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 17:10:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6873</guid>
			<description><![CDATA[Wo dieses Volk eigentlich herkommt, ist bis heute umstritten. Einige Forscher gehen davon aus, das diese eingewandert sind. Wiederum meinen andere das sie lokal ansässig waren. <br />
<br />
Soviel mir bekannt ist, stammt die Sprache der Menschheit von den Sumerern. Es war vorerst eine isolierte Sprache im 3. Jahrtausend, die sich aber in einer Keilschrift herausstellte. Daraus entwickelte sich die Sprache der Menschheit. Im 4. Jahrtausend war die Schrift in einer Bilderschrift. Diese wurde aber im Alltagsleben mehr und mehr durch das semitische Akkadisch verdrängt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wo dieses Volk eigentlich herkommt, ist bis heute umstritten. Einige Forscher gehen davon aus, das diese eingewandert sind. Wiederum meinen andere das sie lokal ansässig waren. <br />
<br />
Soviel mir bekannt ist, stammt die Sprache der Menschheit von den Sumerern. Es war vorerst eine isolierte Sprache im 3. Jahrtausend, die sich aber in einer Keilschrift herausstellte. Daraus entwickelte sich die Sprache der Menschheit. Im 4. Jahrtausend war die Schrift in einer Bilderschrift. Diese wurde aber im Alltagsleben mehr und mehr durch das semitische Akkadisch verdrängt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Männersprache - Frauensprache]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6571</link>
			<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 19:17:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6571</guid>
			<description><![CDATA[Mir ist einst aufgefallen, dass für ein und dasselbe Ereignis von Frauen und (zur Zeit des Ereignisses) Jugendlichen ganz andere Bezeichnungen verwendet wurden, wie von den Männern.<br />
<br />
Ich meine das Kriegsende 1945<br />
<br />
von Frauen und Jugendlichen wurde einst, zumindest in meinem Umfeld, unisono der Begriff <span style="font-style: italic;">Umsturz</span> benutzt.<br />
Den ich von Männern bewusst nie gehört habe, <br />
da war die Rede von <span style="font-style: italic;">Kriegsende, Gefangennahme, in Gefangenschaft gehen,</span> usw. usf. die Rede.<br />
<br />
Ist diese Besonderheit anderen Mitgliedern des Forums die noch umfangreicheren Kontakt mit Zeitzeugen hatten, auch aufgefallen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mir ist einst aufgefallen, dass für ein und dasselbe Ereignis von Frauen und (zur Zeit des Ereignisses) Jugendlichen ganz andere Bezeichnungen verwendet wurden, wie von den Männern.<br />
<br />
Ich meine das Kriegsende 1945<br />
<br />
von Frauen und Jugendlichen wurde einst, zumindest in meinem Umfeld, unisono der Begriff <span style="font-style: italic;">Umsturz</span> benutzt.<br />
Den ich von Männern bewusst nie gehört habe, <br />
da war die Rede von <span style="font-style: italic;">Kriegsende, Gefangennahme, in Gefangenschaft gehen,</span> usw. usf. die Rede.<br />
<br />
Ist diese Besonderheit anderen Mitgliedern des Forums die noch umfangreicheren Kontakt mit Zeitzeugen hatten, auch aufgefallen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Untergang von Sprachen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6569</link>
			<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 17:35:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6569</guid>
			<description><![CDATA[Wie lässt sich das unterschiedliche Schicksal von Sprachen erklären, deren Sprecher einer Invasion zum Opfer fallen? Manche Völker bewahren ihre sprachliche Identiät, andere vollziehen einen Sprachwechsel.<br />
<br />
 Es gibt keine einheitliche Gesetzmäßigkeit, nach der solche Vorgänge ablaufen, denn die Situation ist stets sehr verschieden. So könnte man vermuten, dass große Völker mit starker Identität trotz einer Eroberung ihre Sprache bewahren. Doch gibt es zahlreiche Beispiele aus der Geschichte, auf die das nicht zutrifft. So hat das alte Volk der Etrusker, nachdem es im 3. Jh. v. Chr. von den Römern erobert worden war, spätestens zur Zeitenwende seine Sprache aufgegeben, da es etwa 250 Jahre nach Verlust seiner Selbstständigkeit gänzlich romanisiert war. Ebenso gaben die Kelten in Gallien und die Iberer in Spanien ihr angestammtes Idiom auf.<br />
<br />
Die Ägypter und zahlreiche andere Staaten Vorderasiens und Nordafrika haben ebenfalls nach Eroberung durch die Araber im 7. Jh ihre angestammten Idiome zugunsten des Arabischen aufgegeben und zwar zuweilen - wie in Ägypten - in überraschend kurzer Zeit.<br />
<br />
Die Basken hingegen haben ihre Sprache bewahrt, auch wenn das baskische Gebiet im frühen Mittelalter noch erheblich ausgedehnter war. Das mag daran liegen, dass ihr Siedlungsland eben kein Durchzugsgebiet war und die Basken am Rande der zentralen Staaten und Ereignisse ihre Sprache und Gebräuche in die moderne Zeit hinüberretten konnten.<br />
<br />
Aus dem gleichen Grund mögen auch die Sorben ihre Sprache bewahrt haben, denn noch bis zur Industrialisierung war ihr Siedlungsgebiet in der Ober- und Niederlausitz relativ abgeschlossen und wegen fehlender Bodenschätze und schlechter Böden wenig begehrt. Das trifft übrigens auch auf die Slawen im Wendland an der Unterelbe zu, die aber dennoch ihre Sprache und Identität spätestens um 1700 verloren hatten, als ein Pfarrer letzte Sprecher des Wendischen besuchte und ihre Sprache niederschrieb.<br />
<br />
Ich denke, dass sich Sprachinseln eher in abgelegenen Gebieten halten können, die der kulturellen oder politischen Dominanz einer anderssprachigen Staatsmacht nur gering ausgesetzt sind. Ein schönes Beispiel dafür ist der  Kaukasus, der "Berg der Sprachen", wo sich sogar Sprachen halten konnten, die - wie das Baskische - keiner bekannten Sprachfamilie angeschlossen werden können. Solche Sprachinseln haben sich auch bei den Rätoromanen gehalten, wo ebenfalls die geografische Situation in abgelegenen Alpentälern ein Überleben des Idioms begünstigt hat.<br />
<br />
Aus all dem geht hervor, dass es keine Formel gibt, nach der man das Überleben einer Sprache bemessen könnte. Wir haben ja sogar den Fall, dass eine seit vielen Jahrhtausenden tote Sprache wie das Hebräische, die nur noch in der Liturgie fortlebte, zu neuem Leben erweckt wurde. Das ist den Iren leider nicht gelungen, wo trotz enormer Anstrengungen nur noch etwa 53 000 Iren angeben, Irisch täglich als Muttersprache zu sprechen (Zensus von 2006). Da haben es die Engländer doch geschafft, ihre Sprache im Lauf der langen Besetzung Irlands durchzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie lässt sich das unterschiedliche Schicksal von Sprachen erklären, deren Sprecher einer Invasion zum Opfer fallen? Manche Völker bewahren ihre sprachliche Identiät, andere vollziehen einen Sprachwechsel.<br />
<br />
 Es gibt keine einheitliche Gesetzmäßigkeit, nach der solche Vorgänge ablaufen, denn die Situation ist stets sehr verschieden. So könnte man vermuten, dass große Völker mit starker Identität trotz einer Eroberung ihre Sprache bewahren. Doch gibt es zahlreiche Beispiele aus der Geschichte, auf die das nicht zutrifft. So hat das alte Volk der Etrusker, nachdem es im 3. Jh. v. Chr. von den Römern erobert worden war, spätestens zur Zeitenwende seine Sprache aufgegeben, da es etwa 250 Jahre nach Verlust seiner Selbstständigkeit gänzlich romanisiert war. Ebenso gaben die Kelten in Gallien und die Iberer in Spanien ihr angestammtes Idiom auf.<br />
<br />
Die Ägypter und zahlreiche andere Staaten Vorderasiens und Nordafrika haben ebenfalls nach Eroberung durch die Araber im 7. Jh ihre angestammten Idiome zugunsten des Arabischen aufgegeben und zwar zuweilen - wie in Ägypten - in überraschend kurzer Zeit.<br />
<br />
Die Basken hingegen haben ihre Sprache bewahrt, auch wenn das baskische Gebiet im frühen Mittelalter noch erheblich ausgedehnter war. Das mag daran liegen, dass ihr Siedlungsland eben kein Durchzugsgebiet war und die Basken am Rande der zentralen Staaten und Ereignisse ihre Sprache und Gebräuche in die moderne Zeit hinüberretten konnten.<br />
<br />
Aus dem gleichen Grund mögen auch die Sorben ihre Sprache bewahrt haben, denn noch bis zur Industrialisierung war ihr Siedlungsgebiet in der Ober- und Niederlausitz relativ abgeschlossen und wegen fehlender Bodenschätze und schlechter Böden wenig begehrt. Das trifft übrigens auch auf die Slawen im Wendland an der Unterelbe zu, die aber dennoch ihre Sprache und Identität spätestens um 1700 verloren hatten, als ein Pfarrer letzte Sprecher des Wendischen besuchte und ihre Sprache niederschrieb.<br />
<br />
Ich denke, dass sich Sprachinseln eher in abgelegenen Gebieten halten können, die der kulturellen oder politischen Dominanz einer anderssprachigen Staatsmacht nur gering ausgesetzt sind. Ein schönes Beispiel dafür ist der  Kaukasus, der "Berg der Sprachen", wo sich sogar Sprachen halten konnten, die - wie das Baskische - keiner bekannten Sprachfamilie angeschlossen werden können. Solche Sprachinseln haben sich auch bei den Rätoromanen gehalten, wo ebenfalls die geografische Situation in abgelegenen Alpentälern ein Überleben des Idioms begünstigt hat.<br />
<br />
Aus all dem geht hervor, dass es keine Formel gibt, nach der man das Überleben einer Sprache bemessen könnte. Wir haben ja sogar den Fall, dass eine seit vielen Jahrhtausenden tote Sprache wie das Hebräische, die nur noch in der Liturgie fortlebte, zu neuem Leben erweckt wurde. Das ist den Iren leider nicht gelungen, wo trotz enormer Anstrengungen nur noch etwa 53 000 Iren angeben, Irisch täglich als Muttersprache zu sprechen (Zensus von 2006). Da haben es die Engländer doch geschafft, ihre Sprache im Lauf der langen Besetzung Irlands durchzusetzen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ubier frühes Hessisch und Rheinländisch]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5919</link>
			<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 16:38:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5919</guid>
			<description><![CDATA[Perter Paul Schweitzer stimmt den Sprachwissenschaftlern zu, welche den germanischen Dialekt der Ubier als Hochgermanisch einstufen.<br />
<br />
<a href="http://www.ippsch.de/database/ubier.pdf" target="_blank">http://www.ippsch.de/database/ubier.pdf</a><br />
<br />
Es war wohl der germanische Dialekt, mit welchem die Römer zuerst am meisten zu tun hatte. Er wurde von Römern wahrscheinlich am häufigsten erlernt, wenn sie schon germanisch lernten. So konnte er auch als Verkehrsdialekt zu anderen Germanen dienen z.B. wenn Römer ins freie Germanien zum handeln fuhren. Solche Händler waren aber wohl selbst oft Ubier, welche die alten Traditionen des überregionalen Handels fortsetzten. Rückblickend wird es sich, wie Batavisch und Chattisch, um ein frühes Fränkisch gehandelt haben, denn auch heute noch werden Hessisch, Rheinländisch, Niederländisch, Flämisch...als Fränkisch definiert.<br />
Die Ubier sollen sehr früh Lautverschiebungen durchgeführt haben, welche die Hochdeutsche Lautverschiebung einleiteten.<br />
Es gibt die Theorie, das dies durch die mit den Ubiern lebenden Eburonen und Treverern ausgelöst wurde, als diese sich sprachlich an die germanischen Einwanderer im Rheinland assimilierten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Perter Paul Schweitzer stimmt den Sprachwissenschaftlern zu, welche den germanischen Dialekt der Ubier als Hochgermanisch einstufen.<br />
<br />
<a href="http://www.ippsch.de/database/ubier.pdf" target="_blank">http://www.ippsch.de/database/ubier.pdf</a><br />
<br />
Es war wohl der germanische Dialekt, mit welchem die Römer zuerst am meisten zu tun hatte. Er wurde von Römern wahrscheinlich am häufigsten erlernt, wenn sie schon germanisch lernten. So konnte er auch als Verkehrsdialekt zu anderen Germanen dienen z.B. wenn Römer ins freie Germanien zum handeln fuhren. Solche Händler waren aber wohl selbst oft Ubier, welche die alten Traditionen des überregionalen Handels fortsetzten. Rückblickend wird es sich, wie Batavisch und Chattisch, um ein frühes Fränkisch gehandelt haben, denn auch heute noch werden Hessisch, Rheinländisch, Niederländisch, Flämisch...als Fränkisch definiert.<br />
Die Ubier sollen sehr früh Lautverschiebungen durchgeführt haben, welche die Hochdeutsche Lautverschiebung einleiteten.<br />
Es gibt die Theorie, das dies durch die mit den Ubiern lebenden Eburonen und Treverern ausgelöst wurde, als diese sich sprachlich an die germanischen Einwanderer im Rheinland assimilierten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutsch eine Einwanderungssprache  Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=954</link>
			<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 08:56:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=954</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Deutsch – schon immer eine Einwanderungssprache</span></blockquote>
<img src="http://www.welt.de/img/kultur/crop109437617/2619846571-ci3x2s-w300/Friedr.jpg" border="0" alt="[Bild: Friedr.jpg]" /><br />
Neuankömmlinge, die eigene Wörter mitbrachten: Der Große Kurfürst (1620-1688) empfängt Hugenotten aus Frankreich in Brandenburg <br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Geschichte der deutschen Sprache war in der Vergangenheit etwas für die zuständige Fachwissenschaft. Die Handbücher nahmen zu, das Interesse in der Öffentlichkeit ab. Utz Maas hat die Szene nun gehörig aufgemischt. Der emeritierte Osnabrücker Linguist und Leiter des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien bescheinigt der Zunft nicht weniger als Verfehlung ihres Gegenstands. Man habe sich zu lange und zu intensiv an der Herkunft, gar aus germanischen Zeiten, orientiert und dabei das Entscheidende übersehen: dass die deutsche Sprache ein Projekt ist, an dem viele mitgearbeitet haben.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Aus dieser Sicht ergibt sich ja erst, dass jede neue Entwicklung wie heute der Einfluss des Englischen in Form der Anglizismen als Kollision, wenn nicht Katastrophe erlebt wird. Und daraus ergibt sich auch erst jene verfehlte Politik einer Integration, die dem Gast mit dem Unterricht in seiner eigenen statt in der neuen Sprache letztlich den Zugang zum "republikanischen Projekt der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens" bestreitet oder jedenfalls erschwert.<br />
<br />
Keine Angst vor der "Bedrohung" des Deutschen<br />
<br />
Maas' neues Buch (nach: Sprache und Sprachen in der Migrationsgesellschaft. Osnabrück 2008) ist jedenfalls ein wichtiges Buch, dem man viele Leser wünschen möchte, besonders diejenigen, die im Augenblick im Feuilleton, in der Politik oder auf all den Kongressen unterwegs sind, die sich der "Bedrohung" der deutschen Sprache widmen.<br />
<br />
Die deutsche Sprachgeschichte war wirklich einmal eine akademische Angelegenheit. Ein Buch wie das von Maas zeigt sehr deutlich, dass wir uns diese akademische Betrachtungsweise allein nicht leisten können oder sollten.<br />
<br />
Wenn einmal der Pulverdampf verflogen sein wird, von dem Maas etwas reichlichen Gebrauch macht, könnte tatsächlich ein beträchtlicher Schritt in Richtung einer Klärung "der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland" getan sein.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.welt.de/kultur/article109437618/Deutsch-schon-immer-eine-Einwanderungssprache.html" target="_blank">http://www.welt.de/kultur/article1094376...rache.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;">Deutsch – schon immer eine Einwanderungssprache</span></blockquote>
<img src="http://www.welt.de/img/kultur/crop109437617/2619846571-ci3x2s-w300/Friedr.jpg" border="0" alt="[Bild: Friedr.jpg]" /><br />
Neuankömmlinge, die eigene Wörter mitbrachten: Der Große Kurfürst (1620-1688) empfängt Hugenotten aus Frankreich in Brandenburg <br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Geschichte der deutschen Sprache war in der Vergangenheit etwas für die zuständige Fachwissenschaft. Die Handbücher nahmen zu, das Interesse in der Öffentlichkeit ab. Utz Maas hat die Szene nun gehörig aufgemischt. Der emeritierte Osnabrücker Linguist und Leiter des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien bescheinigt der Zunft nicht weniger als Verfehlung ihres Gegenstands. Man habe sich zu lange und zu intensiv an der Herkunft, gar aus germanischen Zeiten, orientiert und dabei das Entscheidende übersehen: dass die deutsche Sprache ein Projekt ist, an dem viele mitgearbeitet haben.<br />
<br />
./.<br />
<br />
Aus dieser Sicht ergibt sich ja erst, dass jede neue Entwicklung wie heute der Einfluss des Englischen in Form der Anglizismen als Kollision, wenn nicht Katastrophe erlebt wird. Und daraus ergibt sich auch erst jene verfehlte Politik einer Integration, die dem Gast mit dem Unterricht in seiner eigenen statt in der neuen Sprache letztlich den Zugang zum "republikanischen Projekt der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens" bestreitet oder jedenfalls erschwert.<br />
<br />
Keine Angst vor der "Bedrohung" des Deutschen<br />
<br />
Maas' neues Buch (nach: Sprache und Sprachen in der Migrationsgesellschaft. Osnabrück 2008) ist jedenfalls ein wichtiges Buch, dem man viele Leser wünschen möchte, besonders diejenigen, die im Augenblick im Feuilleton, in der Politik oder auf all den Kongressen unterwegs sind, die sich der "Bedrohung" der deutschen Sprache widmen.<br />
<br />
Die deutsche Sprachgeschichte war wirklich einmal eine akademische Angelegenheit. Ein Buch wie das von Maas zeigt sehr deutlich, dass wir uns diese akademische Betrachtungsweise allein nicht leisten können oder sollten.<br />
<br />
Wenn einmal der Pulverdampf verflogen sein wird, von dem Maas etwas reichlichen Gebrauch macht, könnte tatsächlich ein beträchtlicher Schritt in Richtung einer Klärung "der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland" getan sein.</blockquote>
<br />
zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.welt.de/kultur/article109437618/Deutsch-schon-immer-eine-Einwanderungssprache.html" target="_blank">http://www.welt.de/kultur/article1094376...rache.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hat die (Mutter)Sprache Einfluß auf das menschliche Denken und Handeln?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=736</link>
			<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 14:39:53 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=736</guid>
			<description><![CDATA[Wir haben die Diskussion um die Spraache schon mal fast begonnen, von daher ist das hier vielleicht ein guter Ort um weiterzumachen.<br />
<br />
Die deutsche Sprache ist eine sehr "kopflastige" Sprache, in der sich gut komplizierte Gedankengänge mit Hilfe langer Schachtelsätze ausdrücken lassen. Ihr fehlt mitunter eine gewisse Leichtigkeit. (Und bevor Missverständnisse aufkommen- ich liebe sie. Ich lese nach wie vor lieber eine gute deutsche Übersetzung als das englische Original, weil mir das manchmal ein bißchen oberflächlicher gedacht, aber eleganter ausgedrückt erscheint...)<br />
<br />
Nun könnte ich mir vorstellen, daß die neuronalen Netze eines Kleinkindes durchaus von der Art und Weise, wie und welche Sprache man benutzt, geprägt wird, jemand, der die deutsche Sprache als Muttersprache hat also durchaus anders denkt als jemand, der z.B. italienisch als Muttersprache hat.<br />
(Anders, nicht besser oder überlegen, darauf bestehe ich.)<br />
<br />
Wenn man davon ausgeht, dann kann es einen deutschen antideutschen gar nicht geben, weil selbst die Art und Weise, wie er gegen Deutschland ist, deutsch geprägt ist...<br />
<br />
Oh,mann, ist das kompliziert. Wahrscheinlich versteht es wieder keiner- also bitte, bitte, bitte wenn euch was komisch daran vorkommt, fragt erst mal nach, ob ich es wirklich so gemeint habe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir haben die Diskussion um die Spraache schon mal fast begonnen, von daher ist das hier vielleicht ein guter Ort um weiterzumachen.<br />
<br />
Die deutsche Sprache ist eine sehr "kopflastige" Sprache, in der sich gut komplizierte Gedankengänge mit Hilfe langer Schachtelsätze ausdrücken lassen. Ihr fehlt mitunter eine gewisse Leichtigkeit. (Und bevor Missverständnisse aufkommen- ich liebe sie. Ich lese nach wie vor lieber eine gute deutsche Übersetzung als das englische Original, weil mir das manchmal ein bißchen oberflächlicher gedacht, aber eleganter ausgedrückt erscheint...)<br />
<br />
Nun könnte ich mir vorstellen, daß die neuronalen Netze eines Kleinkindes durchaus von der Art und Weise, wie und welche Sprache man benutzt, geprägt wird, jemand, der die deutsche Sprache als Muttersprache hat also durchaus anders denkt als jemand, der z.B. italienisch als Muttersprache hat.<br />
(Anders, nicht besser oder überlegen, darauf bestehe ich.)<br />
<br />
Wenn man davon ausgeht, dann kann es einen deutschen antideutschen gar nicht geben, weil selbst die Art und Weise, wie er gegen Deutschland ist, deutsch geprägt ist...<br />
<br />
Oh,mann, ist das kompliziert. Wahrscheinlich versteht es wieder keiner- also bitte, bitte, bitte wenn euch was komisch daran vorkommt, fragt erst mal nach, ob ich es wirklich so gemeint habe...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutsch stammt aus der Türkei  Presseschau]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=443</link>
			<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 10:32:26 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=443</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;"><span style="font-size: large;">Drei Milliarden Menschen sprechen indoeuropäische Sprachen - doch woher sie stammen, ist seit Jahrzehnten umstritten. Jetzt glauben Forscher, Belege dafür gefunden zu haben, dass die Ursprache aus Anatolien stammt. Andere Experten widersprechen.</span></span><br />
<br />
<img src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-391645-galleryV9-nvee.jpg" border="0" alt="[Bild: image-391645-galleryV9-nvee.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Mere, Mother und Mitera - das Wort für Mutter klingt in allen europäischen Sprachen ähnlich. Doch woher stammt es? Noch immer rätseln Forscher über den Ursprung der indoeuropäischen Sprachen, zu denen auch Deutsch und Englisch gehören. Eine Studie im Fachmagazin "Science" kommt nun zu dem Ergebnis, dass einige Wörter, die Menschen heute auch in Deutschland verwenden, ihren Ursprung in Anatolien haben.</blockquote>
<br />
Zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/die-indoeuropaeischen-sprachen-entstanden-in-anatolien-a-851430.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...51430.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;"><span style="font-size: large;">Drei Milliarden Menschen sprechen indoeuropäische Sprachen - doch woher sie stammen, ist seit Jahrzehnten umstritten. Jetzt glauben Forscher, Belege dafür gefunden zu haben, dass die Ursprache aus Anatolien stammt. Andere Experten widersprechen.</span></span><br />
<br />
<img src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-391645-galleryV9-nvee.jpg" border="0" alt="[Bild: image-391645-galleryV9-nvee.jpg]" /><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Mere, Mother und Mitera - das Wort für Mutter klingt in allen europäischen Sprachen ähnlich. Doch woher stammt es? Noch immer rätseln Forscher über den Ursprung der indoeuropäischen Sprachen, zu denen auch Deutsch und Englisch gehören. Eine Studie im Fachmagazin "Science" kommt nun zu dem Ergebnis, dass einige Wörter, die Menschen heute auch in Deutschland verwenden, ihren Ursprung in Anatolien haben.</blockquote>
<br />
Zum weiterlesen<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/die-indoeuropaeischen-sprachen-entstanden-in-anatolien-a-851430.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...51430.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entstehung der Artikel in den Indogermanischen Sprachen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=178</link>
			<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 19:03:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=178</guid>
			<description><![CDATA[Im Rahmen meines Studiums lerne ich (mehr oder minder eher minder <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /> ) Latein. Und zwar das sogenannte "goldenes Latein". Mir fällt immer wieder die komlexität der Sprache auf, wobei ich die Vermutung habe, dass im normalen Alltag in Rom um die Zeit auch schon das Vulgärlatein vorherrschte, also eine Form des Latein für die normale Schicht; nicht dieses abgehobene von Cicero und Ceasar, die wie ich glaube, nur eine Perfektion beherrschten, aber im normalen leben so nie sprechen konnten. <br />
<br />
Stelle ich mal etwas anderes fest: Im Goldenen Latein gibt es keine Artikel! Aber aus allen romanischen Sprachen, die überlebt  haben, gibt es sie. Zum Beispiel ist von Portugal bis Rumänien der feminine Artikel "la" gebräuchlich. Aber der kann nicht aus dem Latei erwachsen sein.<br />
<br />
So also meine Frage: <br />
<br />
aus welcher Sprache oder welcher Phase / Ebene des Lateins kommt der Artikel für feminin und maskulin? Ebenso kennen die romanischen Sprachen keine oder wenige Wörter des Neutrum, muss auch irgendwoher kommen. Ich habe zwar schon das Buch "Kleine Geschichte der Sprache" zu Rate gezogen, aber hülft nicht. Mein Lateinlehrer übrigends auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen meines Studiums lerne ich (mehr oder minder eher minder <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" /> ) Latein. Und zwar das sogenannte "goldenes Latein". Mir fällt immer wieder die komlexität der Sprache auf, wobei ich die Vermutung habe, dass im normalen Alltag in Rom um die Zeit auch schon das Vulgärlatein vorherrschte, also eine Form des Latein für die normale Schicht; nicht dieses abgehobene von Cicero und Ceasar, die wie ich glaube, nur eine Perfektion beherrschten, aber im normalen leben so nie sprechen konnten. <br />
<br />
Stelle ich mal etwas anderes fest: Im Goldenen Latein gibt es keine Artikel! Aber aus allen romanischen Sprachen, die überlebt  haben, gibt es sie. Zum Beispiel ist von Portugal bis Rumänien der feminine Artikel "la" gebräuchlich. Aber der kann nicht aus dem Latei erwachsen sein.<br />
<br />
So also meine Frage: <br />
<br />
aus welcher Sprache oder welcher Phase / Ebene des Lateins kommt der Artikel für feminin und maskulin? Ebenso kennen die romanischen Sprachen keine oder wenige Wörter des Neutrum, muss auch irgendwoher kommen. Ich habe zwar schon das Buch "Kleine Geschichte der Sprache" zu Rate gezogen, aber hülft nicht. Mein Lateinlehrer übrigends auch nicht.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>