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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Buchempfehlungen]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 08:47:35 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15457</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 06:51:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15457</guid>
			<description><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Napoleon (2023)]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15404</link>
			<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 08:52:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15404</guid>
			<description><![CDATA[Meine persönliche Meinung, nachdem ich den Film gesehen habe: Außer Spesen nichts gewesen.<br />
<br />
(Da ich in den letzten Jahren nicht mehr im Kino war, kann ich natürlich nicht beurteilen, inwieweit so ein Film, dem entspricht, was inzwischen im Kino Standard ist.<br />
<br />
ACHTUNG!<br />
SPOILER!<br />
<br />
Jede Szene ist musikalisch untermalt, wobei ich mich nach dem Sinn gefragt habe. (Sollte hier etwa Napoleons Leben als Oper in Szene gesetzt werden. Aber auch eine Oper benötigt eine Handlung.) Die Szenen hängen lose aneinander - eine innere Handlung, die sie zusammengehalten hätte, habe ich nicht entdeckt.<br />
<br />
Die Schlachten bei Austerlitz und Waterloo sind mit Regen und Schnee jedenfalls stimmungsvoll choreographiert - mein Eindruck, das Einzige, was mir in diesem Film positiv aufgefallen ist. Akzeptabel ist vielleicht noch die Szene, wo die Hinrichtung von Marie Antoinette auf der Bühne nachgespielt wird.<br />
<br />
Napoleon ist von Beginn an ein alter, abgehalfterter Mann. Der "jungenhafte" Charme, den Joaquin Phoenix nach einer Rezension versprüht, war für mich nicht zu entdecken. Dass dieser Mann immerhin seine Zeit geprägt hat und sich über Jahre an der Macht hielt, dass er immer wieder Menschen für sich eingenommen hat - unvorstellbar. (Anmerkung meinerseits: Ich gehöre nicht zu den Napoleon-Fans, aber dem "Napoleon", den Joaquin Phoenix spielt, nehme ich den Lebensweg des historischen Napoleon nicht ab: alt, abgehalftert, ständig im selben Outfit und geil auf Josephine. (Die wenigen Schlaglichter, wo er ein paar Konturen kriegt, wirken da nur aufgesetzt - Napoleon holt für Eugene den Säbel seines Vaters, Napoleon mit Paul Barras bei der Planung des Angriffes auf den Hafen von Toulon etc.)<br />
<br />
Vermutlich wäre es glaubhafter gewesen, auch Josephine mit einer Schauspielerin, die etwa so alt wie Joaquin Phoenix ist, zu besetzen, dann hätte vielleicht die Chemie zwischen den beiden funktioniert. Zwar wird am Ende des Films durch den letzten Dialog Napoleons mit der verstorbenen Josephine der Eindruck vermittelt, sie wäre die gewesen, die sein Leben gelenkt hätte, bis sie ihn mit der Scheidung erlaubt hätte, alles selbst in die Hand zu nehmen und danach alles schief ging. Das wirkt aufgesetzt, da die Beziehung Napoleons und Josephines zuvor in unzähligen Szenen nur auf vulgäres "Vögeln" reduziert war, zum Teil sehr kindisch und mit primitiven Dialog: Beispiele dazu: Napoleon gibt tierische Laute von sich, ehe er mit Josephine unter dem Tisch verschwindet. Vor der Hochzeit: Napoleon und Josephine sitzen einander gegenüber. Er schaut auf ihre "gespreizten" Beine, sie fordert ihn anzüglich auf, nur nach unten zu sehen und meint, dass er nicht enttäuscht sein wird. Wenn beide Sex haben und das direkt gezeigt wird, wie in der Hochzeitsnacht, geht es schnell und Napoleon "reitet" Josephine stehend etc.).<br />
<br />
Josephine sieht zwar hübsch aus und darf in den ersten Szenen sogar mit kurzen Haar, wenn gleich unfrisiert, herumlaufen, wo sie auch das rote Band um den Hals trägt. (Ob die historische Josephine bei einem Theaterbesuch ihr kurzes Haar wirklich so salopp getragen hätte? Ansonsten beschränkt sich ihr ganzes schauspielerisches Können aber darauf, ein stereotypes „Mona Lisa-Lächeln“ zu zeigen. In den Sexszenen mit Napoleon wirkt sie meistens passiv und unbeteiligt.<br />
<br />
Die übrigen historischen Figuren haben gewöhnlich nur Auftritt, das heißt, sie kommen einmal vor und sind gleich wieder weg, sie sind auf ihre Namen reduziert und bleiben völlig profillos oder auf eine Funktion reduziert (so z. B. Josephines Tochter, Napoleons Mutter). Einige Figuren wie Paul Barras, Lucien Bonaparte oder der Zar haben zwar einen zweiten, Barras sogar mehr Auftritte, der Eindruck ist jedoch derselbe. Dass jedes Mal der Name eingeblendet wird, ist da nur notwendig. Richtige Beziehungen zwischen ihnen und Napoleon werden nicht aufgebaut. Unvorteilhaft fand ich außerdem, dass der Herzog von Wellington im Film wie der "Deus ex machina" beim Wiener Kongress plötzlich da ist, um Napoleon zu besiegen. Letztlich hätte es keinen Unterschied gemacht, die Nebenfiguren alle zu streichen und durch einen gesichtslosen Typ spielen zu lassen. (Wäre vermutlich nicht nur kostengünstiger, sondern etwas origineller gewesen.)<br />
<br />
Der Film hat also ein Hauptdarstellerpaar, das nicht überzeugt oder wenigstens interessant ist. Es fehlen interessanten Figuren. Es gibt keine vernünftige Handlung. Die Dialoge sind meistens besonders dümmlich. Es fehlt eine Klammer, welche die lose Szenenfolge zusammengehalten hätte. (Warum haben die nicht einfach mit einer Rahmenhandlung gearbeitet - der alte Napoleon erinnert sich auf St. Helena an sein Leben, oder der alte Napoleon schreibt auf St. Helena seine Memoiren. So hätten die Filmemacher außerdem den als "Star des Films erwählten" Joaquin Phoenix plausibel in der Rolle des alten Napoleons einbauen können. Den Napoleon in der Handlung hätten sie dann mit einem Schauspieler besetzten können, der etwas jünger als die Josephine ist, das hätte zumindest mehr Sinn gemacht.)<br />
<br />
Fazit: "Napoleon" (2013) ist ein Trailer oder Szenenverschnitt, der als Film ausgegeben wurde. Mag sein, dass geplant ist, dass der fertige Film erst als "Direktors Cut" in den Handel kommt.<br />
<br />
Meine persönliche Meinung dazu: Wenn die für das Kino keine Filmfassung schneiden können, die die Bezeichnung Film verdient hat, dann sollten sie auf eine Kinofassung verzichten. Das wäre in diesem Fall dem Kinopublikum gegenüber fairer gewesen.<br />
<br />
Reaktionen des anwesenden Publikums: <br />
Zu Beginn wurde noch ein wenig gelacht, dann aber nur mehr geschwiegen und gedöst.<br />
<br />
Was man auch immer von Napoleon hält, diesen Film hatte er wirklich nicht verdient; Josephine aber auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine persönliche Meinung, nachdem ich den Film gesehen habe: Außer Spesen nichts gewesen.<br />
<br />
(Da ich in den letzten Jahren nicht mehr im Kino war, kann ich natürlich nicht beurteilen, inwieweit so ein Film, dem entspricht, was inzwischen im Kino Standard ist.<br />
<br />
ACHTUNG!<br />
SPOILER!<br />
<br />
Jede Szene ist musikalisch untermalt, wobei ich mich nach dem Sinn gefragt habe. (Sollte hier etwa Napoleons Leben als Oper in Szene gesetzt werden. Aber auch eine Oper benötigt eine Handlung.) Die Szenen hängen lose aneinander - eine innere Handlung, die sie zusammengehalten hätte, habe ich nicht entdeckt.<br />
<br />
Die Schlachten bei Austerlitz und Waterloo sind mit Regen und Schnee jedenfalls stimmungsvoll choreographiert - mein Eindruck, das Einzige, was mir in diesem Film positiv aufgefallen ist. Akzeptabel ist vielleicht noch die Szene, wo die Hinrichtung von Marie Antoinette auf der Bühne nachgespielt wird.<br />
<br />
Napoleon ist von Beginn an ein alter, abgehalfterter Mann. Der "jungenhafte" Charme, den Joaquin Phoenix nach einer Rezension versprüht, war für mich nicht zu entdecken. Dass dieser Mann immerhin seine Zeit geprägt hat und sich über Jahre an der Macht hielt, dass er immer wieder Menschen für sich eingenommen hat - unvorstellbar. (Anmerkung meinerseits: Ich gehöre nicht zu den Napoleon-Fans, aber dem "Napoleon", den Joaquin Phoenix spielt, nehme ich den Lebensweg des historischen Napoleon nicht ab: alt, abgehalftert, ständig im selben Outfit und geil auf Josephine. (Die wenigen Schlaglichter, wo er ein paar Konturen kriegt, wirken da nur aufgesetzt - Napoleon holt für Eugene den Säbel seines Vaters, Napoleon mit Paul Barras bei der Planung des Angriffes auf den Hafen von Toulon etc.)<br />
<br />
Vermutlich wäre es glaubhafter gewesen, auch Josephine mit einer Schauspielerin, die etwa so alt wie Joaquin Phoenix ist, zu besetzen, dann hätte vielleicht die Chemie zwischen den beiden funktioniert. Zwar wird am Ende des Films durch den letzten Dialog Napoleons mit der verstorbenen Josephine der Eindruck vermittelt, sie wäre die gewesen, die sein Leben gelenkt hätte, bis sie ihn mit der Scheidung erlaubt hätte, alles selbst in die Hand zu nehmen und danach alles schief ging. Das wirkt aufgesetzt, da die Beziehung Napoleons und Josephines zuvor in unzähligen Szenen nur auf vulgäres "Vögeln" reduziert war, zum Teil sehr kindisch und mit primitiven Dialog: Beispiele dazu: Napoleon gibt tierische Laute von sich, ehe er mit Josephine unter dem Tisch verschwindet. Vor der Hochzeit: Napoleon und Josephine sitzen einander gegenüber. Er schaut auf ihre "gespreizten" Beine, sie fordert ihn anzüglich auf, nur nach unten zu sehen und meint, dass er nicht enttäuscht sein wird. Wenn beide Sex haben und das direkt gezeigt wird, wie in der Hochzeitsnacht, geht es schnell und Napoleon "reitet" Josephine stehend etc.).<br />
<br />
Josephine sieht zwar hübsch aus und darf in den ersten Szenen sogar mit kurzen Haar, wenn gleich unfrisiert, herumlaufen, wo sie auch das rote Band um den Hals trägt. (Ob die historische Josephine bei einem Theaterbesuch ihr kurzes Haar wirklich so salopp getragen hätte? Ansonsten beschränkt sich ihr ganzes schauspielerisches Können aber darauf, ein stereotypes „Mona Lisa-Lächeln“ zu zeigen. In den Sexszenen mit Napoleon wirkt sie meistens passiv und unbeteiligt.<br />
<br />
Die übrigen historischen Figuren haben gewöhnlich nur Auftritt, das heißt, sie kommen einmal vor und sind gleich wieder weg, sie sind auf ihre Namen reduziert und bleiben völlig profillos oder auf eine Funktion reduziert (so z. B. Josephines Tochter, Napoleons Mutter). Einige Figuren wie Paul Barras, Lucien Bonaparte oder der Zar haben zwar einen zweiten, Barras sogar mehr Auftritte, der Eindruck ist jedoch derselbe. Dass jedes Mal der Name eingeblendet wird, ist da nur notwendig. Richtige Beziehungen zwischen ihnen und Napoleon werden nicht aufgebaut. Unvorteilhaft fand ich außerdem, dass der Herzog von Wellington im Film wie der "Deus ex machina" beim Wiener Kongress plötzlich da ist, um Napoleon zu besiegen. Letztlich hätte es keinen Unterschied gemacht, die Nebenfiguren alle zu streichen und durch einen gesichtslosen Typ spielen zu lassen. (Wäre vermutlich nicht nur kostengünstiger, sondern etwas origineller gewesen.)<br />
<br />
Der Film hat also ein Hauptdarstellerpaar, das nicht überzeugt oder wenigstens interessant ist. Es fehlen interessanten Figuren. Es gibt keine vernünftige Handlung. Die Dialoge sind meistens besonders dümmlich. Es fehlt eine Klammer, welche die lose Szenenfolge zusammengehalten hätte. (Warum haben die nicht einfach mit einer Rahmenhandlung gearbeitet - der alte Napoleon erinnert sich auf St. Helena an sein Leben, oder der alte Napoleon schreibt auf St. Helena seine Memoiren. So hätten die Filmemacher außerdem den als "Star des Films erwählten" Joaquin Phoenix plausibel in der Rolle des alten Napoleons einbauen können. Den Napoleon in der Handlung hätten sie dann mit einem Schauspieler besetzten können, der etwas jünger als die Josephine ist, das hätte zumindest mehr Sinn gemacht.)<br />
<br />
Fazit: "Napoleon" (2013) ist ein Trailer oder Szenenverschnitt, der als Film ausgegeben wurde. Mag sein, dass geplant ist, dass der fertige Film erst als "Direktors Cut" in den Handel kommt.<br />
<br />
Meine persönliche Meinung dazu: Wenn die für das Kino keine Filmfassung schneiden können, die die Bezeichnung Film verdient hat, dann sollten sie auf eine Kinofassung verzichten. Das wäre in diesem Fall dem Kinopublikum gegenüber fairer gewesen.<br />
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Reaktionen des anwesenden Publikums: <br />
Zu Beginn wurde noch ein wenig gelacht, dann aber nur mehr geschwiegen und gedöst.<br />
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Was man auch immer von Napoleon hält, diesen Film hatte er wirklich nicht verdient; Josephine aber auch nicht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Boudicca. Die Keltenkriegerin - Neue Hörspiel-Serie jetzt in der ARD Audiothek]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15401</link>
			<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 14:53:12 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15401</guid>
			<description><![CDATA[Boudicca - begleitet die Keltenfürstin, die London in Brand gesteckt hat, im WDR Hörspiel-Podcast und folgt ihr ins erste Jahrhundert: <a href="https://1.ard.de/boudicca" target="_blank">https://1.ard.de/boudicca</a><br />
<br />
Akribisch recherchiert und detailgetreu lässt der Hörspiel-Podcast eine bemerkenswerte Ära wieder aufleben. Taucht ein in ihren Kampf gegen das übermächtige Römische Reich, in die politischen Intrigen, die sozialen Konflikte und die heldenhaften Schlachten, die das antike Britannien geprägt haben. Erweitert euer Wissen über eine Ära, die die Grundlagen für die heutige Welt gelegt hat, und erlebt Geschichte in all ihrer fesselnden Komplexität<br />
<br />
Perfekt für alle, die antike Geschichte hautnah, historisch präzise und authentisch vor ihrem geistigen Auge erleben möchten.<br />
<br />
Und schreibt hier gerne ehrliches Feedback oder Fragen zum neuen Podcast! <img src="images/smilies/heart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Heart" title="Heart" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Boudicca - begleitet die Keltenfürstin, die London in Brand gesteckt hat, im WDR Hörspiel-Podcast und folgt ihr ins erste Jahrhundert: <a href="https://1.ard.de/boudicca" target="_blank">https://1.ard.de/boudicca</a><br />
<br />
Akribisch recherchiert und detailgetreu lässt der Hörspiel-Podcast eine bemerkenswerte Ära wieder aufleben. Taucht ein in ihren Kampf gegen das übermächtige Römische Reich, in die politischen Intrigen, die sozialen Konflikte und die heldenhaften Schlachten, die das antike Britannien geprägt haben. Erweitert euer Wissen über eine Ära, die die Grundlagen für die heutige Welt gelegt hat, und erlebt Geschichte in all ihrer fesselnden Komplexität<br />
<br />
Perfekt für alle, die antike Geschichte hautnah, historisch präzise und authentisch vor ihrem geistigen Auge erleben möchten.<br />
<br />
Und schreibt hier gerne ehrliches Feedback oder Fragen zum neuen Podcast! <img src="images/smilies/heart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Heart" title="Heart" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[WDR Hörspiel-Podcast "Dunkle Seelen" zur Konitzer Mordaffäre]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15375</link>
			<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 16:19:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15375</guid>
			<description><![CDATA[Es begann mit einer verstümmelten Leiche und endete mit einer zerstörten Synagoge. Wie ein angeblicher Ritualmord im preußischen Konitz im Jahr 1900 einen antisemitischen Mob heraufbeschwor und warum der Tod von Ernst Winter seit über 100 Jahren nicht aufgeklärt werden konnte, hört ihr hier im Rahmen des ARD Hörspiel-Podcasts Dunkle Seelen, präsentiert von Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin Lydia Benecke: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen </a><br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es begann mit einer verstümmelten Leiche und endete mit einer zerstörten Synagoge. Wie ein angeblicher Ritualmord im preußischen Konitz im Jahr 1900 einen antisemitischen Mob heraufbeschwor und warum der Tod von Ernst Winter seit über 100 Jahren nicht aufgeklärt werden konnte, hört ihr hier im Rahmen des ARD Hörspiel-Podcasts Dunkle Seelen, präsentiert von Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin Lydia Benecke: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen </a><br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung. ]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[WDR Hörspiel-Podcast "Dunkle Seelen" über das Massaker von Srebrenica]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15374</link>
			<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 13:38:42 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15374</guid>
			<description><![CDATA[Es war der größte Massenmord nach dem 2. Weltkrieg: das Massaker von Srebrenica an über 8.000 muslimischen Jungen und Männern. Ein Täter und ein Überlebender berichten. Hört hier das erschütternde Hörspiel im Rahmen des ARD Hörspiel-Podcasts “Dunkle Seelen”, präsentiert von Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin  Lydia Benecke: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen </a><br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war der größte Massenmord nach dem 2. Weltkrieg: das Massaker von Srebrenica an über 8.000 muslimischen Jungen und Männern. Ein Täter und ein Überlebender berichten. Hört hier das erschütternde Hörspiel im Rahmen des ARD Hörspiel-Podcasts “Dunkle Seelen”, präsentiert von Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin  Lydia Benecke: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen </a><br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung. ]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[WDR Hörspiel-Podcast "Dunkle Seelen" über Klaus Barbie]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15370</link>
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 14:24:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15370</guid>
			<description><![CDATA[NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie war berüchtigt als “Schlächter von Lyon”. Nach Kriegsende folterte der überzeugte Nazi im Dienst von Diktaturen weiter - gedeckt von der CIA und dem BND. Hört hier den Staffelauftakt des ARD Hörspiel-Podcasts "Dunkle Seelen" und macht euch gemeinsam mit Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin Lydia Benecke auf die Jagd nach dem “Schlächter von Lyon”: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen</a> <br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie war berüchtigt als “Schlächter von Lyon”. Nach Kriegsende folterte der überzeugte Nazi im Dienst von Diktaturen weiter - gedeckt von der CIA und dem BND. Hört hier den Staffelauftakt des ARD Hörspiel-Podcasts "Dunkle Seelen" und macht euch gemeinsam mit Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin Lydia Benecke auf die Jagd nach dem “Schlächter von Lyon”: <a href="https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen" target="_blank">https://1.ard.de/podcast-hoerspiel-dunkleseelen</a> <br />
<br />
Hinweis: Als freiberuflicher Journalist arbeite ich selbst in der Hörspiel-Redaktion des WDR. Ich hoffe, dieser Hinweis auf den kostenlosen Hörspiel-Podcast ist für euch in Ordnung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spiegel Geschichte]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15331</link>
			<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 10:08:54 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15331</guid>
			<description><![CDATA[Der News-Letter zum neuen Heft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der News-Letter zum neuen Heft]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[WDR Hörspiel-Podcast: Anne Bonny. Die Piratin]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14088</link>
			<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 12:13:23 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=14088</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
als freiberuflicher Journalist bin ich in der Hörspiel-Redaktion des Westdeutschen Rundfunks für die Bereiche Online und Social Media verantwortlich.<br />
Bei der Recherche zum neuen Hörspiel-Podcast „Anne Bonny. Die Piratin“ bin ich auf Euer Forum gestoßen - ich hoffe, dieser Beitrag ist für Euch in Ordnung.<br />
<br />
Klaus Störtebeker kennt jeder - aber habt ihr schon mal von Anne Bonny gehört? Sie die wohl berühmteste Piratin der Geschichte. Anfang des 18. Jahrhunderts lebte sie entgegen aller gesellschaftlichen Konventionen ihren Traum von Freiheit und machte gemeinsam mit ihren Geliebten Jack Rackham und Mary Read die Karibik unsicher. <br />
<br />
Im neuen Hörspiel-Podcast „Anne Bonny. Die Piratin“ nimmt euch der WDR mit auf eine unvergessliche Zeitreise in das goldene Zeitalter der Piraterie - unbedingt anhören: <a href="http://www.wdr.de/k/hoerspiel-anne-bonny" target="_blank">http://www.wdr.de/k/hoerspiel-anne-bonny</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
als freiberuflicher Journalist bin ich in der Hörspiel-Redaktion des Westdeutschen Rundfunks für die Bereiche Online und Social Media verantwortlich.<br />
Bei der Recherche zum neuen Hörspiel-Podcast „Anne Bonny. Die Piratin“ bin ich auf Euer Forum gestoßen - ich hoffe, dieser Beitrag ist für Euch in Ordnung.<br />
<br />
Klaus Störtebeker kennt jeder - aber habt ihr schon mal von Anne Bonny gehört? Sie die wohl berühmteste Piratin der Geschichte. Anfang des 18. Jahrhunderts lebte sie entgegen aller gesellschaftlichen Konventionen ihren Traum von Freiheit und machte gemeinsam mit ihren Geliebten Jack Rackham und Mary Read die Karibik unsicher. <br />
<br />
Im neuen Hörspiel-Podcast „Anne Bonny. Die Piratin“ nimmt euch der WDR mit auf eine unvergessliche Zeitreise in das goldene Zeitalter der Piraterie - unbedingt anhören: <a href="http://www.wdr.de/k/hoerspiel-anne-bonny" target="_blank">http://www.wdr.de/k/hoerspiel-anne-bonny</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Newsletter von Spiegel Geschichte]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13184</link>
			<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 14:11:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13184</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://email.t-online.de/em?wdycf=www.t-online.de#f=INBOX&amp;m=113695141412568410&amp;method=showReadmail" target="_blank">https://email.t-online.de/em?wdycf=www.t...owReadmail</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://email.t-online.de/em?wdycf=www.t-online.de#f=INBOX&amp;m=113695141412568410&amp;method=showReadmail" target="_blank">https://email.t-online.de/em?wdycf=www.t...owReadmail</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Feme - Wer kann mir ein gutes Buch empfehlen?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13032</link>
			<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 17:08:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13032</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem ich drei ältere historische Romane ("Alf von Dülmen" und "Herrmann von Unna" von Benedikte Naubert sowie "Anna von Geierstein" von Sir Walther Scott, der wie auch Heinrich von Kleist (siehe das "Käthchen von Heilbronn") den Roman "Herrmann von Unna" gekannt haben dürfte) gelesen habe und mich außerdem ein wenig mit der Feme in einigen österreichischen Sagen beschäftigt habe, würde ich gerne mein Wissen dazu in Richtung Historizität, Fakten etc. vertiefen und bin auf der Suche nach vernünftiger Literatur zu diesem Thema. Gelesen habe ich bisher Hans Rustenmeyer, Die Geschichte der Veme, 1991. Das Büchlein ist eine ein flotte und unterhaltsame Einführung in die Thematik, für mich aber zu oberflächlich. Der Anspruch mit Sagen und Lügen um die Feme aufzuräumen ist zwar löblich, aber seine Beschreibung wirkt auf mich zu geschönt. Interessanter fand ich Monika Schwobs Buch über die Fehde in Tirol (mit Schwerpunkt auf Oswald von Wolkenstein), aber das Buch ist geographisch eingegrenzt, und würde doch auch gerne mehr über die Fehde außerhalb von Tirol erfahren.<br />
Daher meine Frage: Kennt jemand weitere lesenswerte Bücher zum Thema Fehde!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem ich drei ältere historische Romane ("Alf von Dülmen" und "Herrmann von Unna" von Benedikte Naubert sowie "Anna von Geierstein" von Sir Walther Scott, der wie auch Heinrich von Kleist (siehe das "Käthchen von Heilbronn") den Roman "Herrmann von Unna" gekannt haben dürfte) gelesen habe und mich außerdem ein wenig mit der Feme in einigen österreichischen Sagen beschäftigt habe, würde ich gerne mein Wissen dazu in Richtung Historizität, Fakten etc. vertiefen und bin auf der Suche nach vernünftiger Literatur zu diesem Thema. Gelesen habe ich bisher Hans Rustenmeyer, Die Geschichte der Veme, 1991. Das Büchlein ist eine ein flotte und unterhaltsame Einführung in die Thematik, für mich aber zu oberflächlich. Der Anspruch mit Sagen und Lügen um die Feme aufzuräumen ist zwar löblich, aber seine Beschreibung wirkt auf mich zu geschönt. Interessanter fand ich Monika Schwobs Buch über die Fehde in Tirol (mit Schwerpunkt auf Oswald von Wolkenstein), aber das Buch ist geographisch eingegrenzt, und würde doch auch gerne mehr über die Fehde außerhalb von Tirol erfahren.<br />
Daher meine Frage: Kennt jemand weitere lesenswerte Bücher zum Thema Fehde!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Olivia di Havilland als Maid Marian]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12699</link>
			<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 13:47:21 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=12699</guid>
			<description><![CDATA[Der kürzliche Tod der einst sehr bekannten Hollywood-Schauspielerin Olivia de Havilland, sie immerhin über 100 Jahre alter, weckt bei mir Erinnerungen, die ihre Rolle als Maid Marian betreffen. Ich erinnere mich noch gut an jenes Jahr, wo gleich zwei Robin Hood-Filme ins Kino kamen, das dürfte vor etwas dreißig Jahren gewesen sein. Der Film mit dem letztlich irreführenden Titel "Robin Hood - Ein Leben für Richard Löwenherz" mit Patrick Bergin und Uma Thurman, meiner Meinung nach der interessantere Streifen, hatte zwar den Vorteil, dass er als erster in Österreich gespielt wurde, konnte es aber letztlich nicht mit dem anderen Film "Robin Hood - König der Diebe" aufnehmen, mit Kevin Kostner (er galt damals gerade durch seinen Oskar-prämierten Western "Der mit dem Wolf tanzt" ein Hollywood-Shooting-Star geworden) und Mary Elizabeth Mastantonio. Heute ist der Film eigentlich nur mehr wegen Morgan Freeman, der hier einen Mauren spielt, den Robin Hood auf dem Kreuzzug kennen gelernt hat, und dem Sheriff von Nottingham (das war damals Alan Rickman, und angeblich soll der Film sogar für die erste Kinofassung umgeschnitten worden sein, damit dieser Robin-Kostner nicht die Show stiehlt) bekannt. Interessant ist aus heutiger Sicht, dass man sich damals, obwohl Robin Hood eher ein Legenden- als ein historischer Stoff ist, noch eine Geschichte ausgedacht hat, wie dieser zu einem farbigen Begleiter kommt.<br />
<br />
Immer wieder wurde auch behauptet, dass die Marian der Mary Elizabeth Mastantonio eine moderne Frau darstellen würde. Wie eine Bekannte damals meinte - im Vergleich zu früheren Marians wäre sie viel selbständiger und aktiver. Als Beispiel führte sie die Marian der Olivia de Havilland an, die wohl wirklich nur weiblicher Aufputz gewesen wäre. Ich war schon damals anderer Meinung.<br />
<br />
Sicher, auf den ersten Blick wirkte Mastantonio als alleinstehende Burgherrin, die sogar in einer Szene mit dem Schwert herumfuchtelt, ganz wie eine starke Frau. Aber eben nur vordergründig. Sicher, sie darf dem Helden zu mehr Hygiene raten und mit ihm die Klinge kreuzen und zusammen ihrer Dienerin zwei etwas trottelige Gefolgsleuten von ihm aus dem Sattel hauen, aber das war es dann schon. Gegen die richtigen Bösewichte ist sie dagegen hilflos. Völlig naiv vertraut die Gute dem bösen Bischof (oder war der ohnehin nur ein Abt). Dem ebenfalls bösen-neurotischen Sheriff, der sie zur Ehe zwingt, hat sie auch nichts entgegenzusetzen. (Sehr deutlich die Szene bei der Hochzeit, wo er ihr einfach den Mund zuhält.)<br />
(Allerdings ist anzumerken, dass die filmische Inszenierung einer Frauenfigur als nur vordergründig emanzipiert, auch nach dreißig Jahren noch beliebt ist. So funktioniert die Maria von Burgund in der Maximilian-Serie nach demselben Schema, zunächst angeblich modern, sie will selbst herrschen, was eigentlich nur Chaos, Krieg und Hinrichtungen zur Folge hat - dann brave, verliebte Ehefrau und auf Beten und Sozialarbeit beschränkt, womit sich wieder einmal bestätigt, dass Frauen gut daran tun, Kämpfe und Politik den Männern zu überlassen.) <br />
<br />
Olivia de Havilland, in den 1930er-Jahren (also über 50 Jahre früher) fuchtelt in keiner einzigen Szene mit einem Schwert herum, sie hat nie eines in der Hand.  hatte nie ein Schwert in der Hand. Und trotzdem ist sie viel aktiver, stärker und selbständiger als eine Mastantonio. Diplomatisch und elegant, ganz Dame, hält sie sich zunächst einen nicht erwünschten Verehrer (Basil Rathbone), mit der böse John (Claude Rains) sie verkuppeln will, auf Distanz. Zwar merkt man sofort, dass sie von Robin Hood / Errol Flynn angetan ist, aber er muss erst einmal ihr den Beweis liefern, dass er eben für eine gerechte Sache kämpft - gutes Aussehen und Charme sind offensichtlich für diese Marian zu wenig. Dass sie bei seiner Befreieung seinen Leuten geholfen hat, zeitgerecht in die Burg zu kommen, wird zwar nicht gezeigt, aber aus wird behauptet und durch das, was gezeigt wird, bestätigt. Havilland-Marian lehnt es ab wie Mastantonio ab, Robin in die Wälder zu folgen, weil sie überzeugt ist, dass sie seinem Kampf, der nun auch ihr Kampf ist, von der Burg aus (im Umfeld von König John) besser unterstützen kann, womit sie anders als Mastantonio-Marian, die durch ihr Vertrauen in eine falsche Person, die Gefangennahme ihrer Dienerin, ihre Entführung und die Entdeckung mit Überfall auf Robin Hoods Lager zu verantworten hat, recht behält. Havilland-Marian fliegt erst auf, als sie entdeckt hat, dass Prinz John seinen Bruder Richard ermorden lassen will und wird gefangen genommen, als sie versucht, Robin Hood eine Nachricht durch ihre Zofe Bess zu kommen zu lassen. Den Anschlag auf Richard kann trotzdem verhindern, auch nachdem John die Nachricht zerrissen hat, sorgt Zofe Bess dafür, dass ihr Liebhaber (Munch) davon erfährt und den König im Alleingang retten darf.  Aber auch als Gefangene ist Havilland-Marian weder mundtot zu kriegen noch wehrlos., König John bekommt von ihr eine gehörige Standpauke, und ist dabei selbstverständlich wieder ganz Dame, was wohl ihre Spezialität war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der kürzliche Tod der einst sehr bekannten Hollywood-Schauspielerin Olivia de Havilland, sie immerhin über 100 Jahre alter, weckt bei mir Erinnerungen, die ihre Rolle als Maid Marian betreffen. Ich erinnere mich noch gut an jenes Jahr, wo gleich zwei Robin Hood-Filme ins Kino kamen, das dürfte vor etwas dreißig Jahren gewesen sein. Der Film mit dem letztlich irreführenden Titel "Robin Hood - Ein Leben für Richard Löwenherz" mit Patrick Bergin und Uma Thurman, meiner Meinung nach der interessantere Streifen, hatte zwar den Vorteil, dass er als erster in Österreich gespielt wurde, konnte es aber letztlich nicht mit dem anderen Film "Robin Hood - König der Diebe" aufnehmen, mit Kevin Kostner (er galt damals gerade durch seinen Oskar-prämierten Western "Der mit dem Wolf tanzt" ein Hollywood-Shooting-Star geworden) und Mary Elizabeth Mastantonio. Heute ist der Film eigentlich nur mehr wegen Morgan Freeman, der hier einen Mauren spielt, den Robin Hood auf dem Kreuzzug kennen gelernt hat, und dem Sheriff von Nottingham (das war damals Alan Rickman, und angeblich soll der Film sogar für die erste Kinofassung umgeschnitten worden sein, damit dieser Robin-Kostner nicht die Show stiehlt) bekannt. Interessant ist aus heutiger Sicht, dass man sich damals, obwohl Robin Hood eher ein Legenden- als ein historischer Stoff ist, noch eine Geschichte ausgedacht hat, wie dieser zu einem farbigen Begleiter kommt.<br />
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Immer wieder wurde auch behauptet, dass die Marian der Mary Elizabeth Mastantonio eine moderne Frau darstellen würde. Wie eine Bekannte damals meinte - im Vergleich zu früheren Marians wäre sie viel selbständiger und aktiver. Als Beispiel führte sie die Marian der Olivia de Havilland an, die wohl wirklich nur weiblicher Aufputz gewesen wäre. Ich war schon damals anderer Meinung.<br />
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Sicher, auf den ersten Blick wirkte Mastantonio als alleinstehende Burgherrin, die sogar in einer Szene mit dem Schwert herumfuchtelt, ganz wie eine starke Frau. Aber eben nur vordergründig. Sicher, sie darf dem Helden zu mehr Hygiene raten und mit ihm die Klinge kreuzen und zusammen ihrer Dienerin zwei etwas trottelige Gefolgsleuten von ihm aus dem Sattel hauen, aber das war es dann schon. Gegen die richtigen Bösewichte ist sie dagegen hilflos. Völlig naiv vertraut die Gute dem bösen Bischof (oder war der ohnehin nur ein Abt). Dem ebenfalls bösen-neurotischen Sheriff, der sie zur Ehe zwingt, hat sie auch nichts entgegenzusetzen. (Sehr deutlich die Szene bei der Hochzeit, wo er ihr einfach den Mund zuhält.)<br />
(Allerdings ist anzumerken, dass die filmische Inszenierung einer Frauenfigur als nur vordergründig emanzipiert, auch nach dreißig Jahren noch beliebt ist. So funktioniert die Maria von Burgund in der Maximilian-Serie nach demselben Schema, zunächst angeblich modern, sie will selbst herrschen, was eigentlich nur Chaos, Krieg und Hinrichtungen zur Folge hat - dann brave, verliebte Ehefrau und auf Beten und Sozialarbeit beschränkt, womit sich wieder einmal bestätigt, dass Frauen gut daran tun, Kämpfe und Politik den Männern zu überlassen.) <br />
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Olivia de Havilland, in den 1930er-Jahren (also über 50 Jahre früher) fuchtelt in keiner einzigen Szene mit einem Schwert herum, sie hat nie eines in der Hand.  hatte nie ein Schwert in der Hand. Und trotzdem ist sie viel aktiver, stärker und selbständiger als eine Mastantonio. Diplomatisch und elegant, ganz Dame, hält sie sich zunächst einen nicht erwünschten Verehrer (Basil Rathbone), mit der böse John (Claude Rains) sie verkuppeln will, auf Distanz. Zwar merkt man sofort, dass sie von Robin Hood / Errol Flynn angetan ist, aber er muss erst einmal ihr den Beweis liefern, dass er eben für eine gerechte Sache kämpft - gutes Aussehen und Charme sind offensichtlich für diese Marian zu wenig. Dass sie bei seiner Befreieung seinen Leuten geholfen hat, zeitgerecht in die Burg zu kommen, wird zwar nicht gezeigt, aber aus wird behauptet und durch das, was gezeigt wird, bestätigt. Havilland-Marian lehnt es ab wie Mastantonio ab, Robin in die Wälder zu folgen, weil sie überzeugt ist, dass sie seinem Kampf, der nun auch ihr Kampf ist, von der Burg aus (im Umfeld von König John) besser unterstützen kann, womit sie anders als Mastantonio-Marian, die durch ihr Vertrauen in eine falsche Person, die Gefangennahme ihrer Dienerin, ihre Entführung und die Entdeckung mit Überfall auf Robin Hoods Lager zu verantworten hat, recht behält. Havilland-Marian fliegt erst auf, als sie entdeckt hat, dass Prinz John seinen Bruder Richard ermorden lassen will und wird gefangen genommen, als sie versucht, Robin Hood eine Nachricht durch ihre Zofe Bess zu kommen zu lassen. Den Anschlag auf Richard kann trotzdem verhindern, auch nachdem John die Nachricht zerrissen hat, sorgt Zofe Bess dafür, dass ihr Liebhaber (Munch) davon erfährt und den König im Alleingang retten darf.  Aber auch als Gefangene ist Havilland-Marian weder mundtot zu kriegen noch wehrlos., König John bekommt von ihr eine gehörige Standpauke, und ist dabei selbstverständlich wieder ganz Dame, was wohl ihre Spezialität war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Filme - Kino und TV]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9640</link>
			<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 10:07:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9640</guid>
			<description><![CDATA[Spiegel online berichtet über einen neuen Kino-Film über den 1. Weltkrieg <br />
aus britischer "Soldaten-Perspektive"<br />
der derzeit in deutschen Kinos anläuft<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/kultur/kino/they-shall-not-grow-old-von-peter-jackson-furchtbar-echt-filmkritik-a-1274408.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/kultur/kino/they-...74408.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiegel online berichtet über einen neuen Kino-Film über den 1. Weltkrieg <br />
aus britischer "Soldaten-Perspektive"<br />
der derzeit in deutschen Kinos anläuft<br />
<br />
<a href="https://www.spiegel.de/kultur/kino/they-shall-not-grow-old-von-peter-jackson-furchtbar-echt-filmkritik-a-1274408.html" target="_blank">https://www.spiegel.de/kultur/kino/they-...74408.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Literatur - Dreißigjährigen Krieg]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8397</link>
			<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 19:02:16 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=8397</guid>
			<description><![CDATA[Wer kann mir gute Literatur über den Dreißigjährigen Krieg nennen oder kennt Internetseiten mit guten Literaturangaben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer kann mir gute Literatur über den Dreißigjährigen Krieg nennen oder kennt Internetseiten mit guten Literaturangaben?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Sumerer]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7928</link>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 14:57:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7928</guid>
			<description><![CDATA[Ich bin neu hier (seit zehn Minuten) und wollte zum Start meine eigene Rezension eines Buches präsentieren, das ich für sehr gelungen halte.<br />
Indessen weiß ich nicht, ob ich in der richtigen Rubrik gelandet bin. Falls dem nicht so ist, bitte ich um Nachsicht und die Administratoren darum, meinen Beitrag möglicherweise in den korrekten Bereich zu verschieben. Danke!<br />
<br />
Gebhard J. Selz, „Sumerer und Akkader – Geschichte, Gesellschaft, Kultur“, <br />
Beck-Verlag, 3., aktualisierte Auflage 2016, 127 Seiten, 8, 35 EURO<br />
<br />
Wenn sich jemand seit dem zarten Knabenalter von zwölf Jahren, das sind nunmehr sechs Jahrzehnte, für Prähistorie, versunkene Hochkulturen, weltweite Archäologie interessiert und sich seitdem mit diesen Themen intensiv befasst, so glaubt dieser Jemand, mit Fug und Recht von sich behaupten zu dürfen, er verfüge über entsprechende vertiefte Kenntnisse (auch und besonders, was Literatur betrifft) – gleichgültig ob Etrusker, Kelten, Assyrer, Hethiter, Olmeken, Tolteken, Azteken, Maya, Inka- und Prä-Inka-Kulturen...<br />
<br />
So ist es mir mehr als Genugtuung, auf ein Werk hinzuweisen, das in der Beck-Verlag-Reihe „Wissen“ erschien (Titel siehe oben), verfasst von Gebhard J. Selz, „Professor für Altsemitische Philologie und Orientalische Archäologie am Institut für Orientalistik der Universität Wien“.<br />
<br />
Denn mir ist kein vergleichbares Werk bekannt, das mit solcher Präzision und Akribie einen Überblick über und Einblick in die hohe Zeit von Sumer und Akkad gewährt. Allein die Gliederung des Inhalts verrät eine subtile Einteilung in unterschiedlichste Chronologien, in Königslisten, Lebenswelt, Schrift-Erfindung, Natur, Landwirtschaft, phänomenale Technik, Religion, Götterwelt, nicht zuletzt ständig miteinander konkurrierende Stämme und „Staaten“, mithin nahezu zahllose Kriege.<br />
Weit spannt der Autor den Bogen von der Jungsteinzeit / Kupfersteinzeit, die er kurz streift, bis hin zum eigentlichen Schwerpunkt seiner Abhandlung, der Spät-Uruk- (ca. 3400 – 3100) über die Ur- bis zur Akkad-Zeit (letztere 2340 – 2200) und Ur III-Epoche (2112 – 2004) sowie deren Untergang.<br />
<br />
Eine sinnvoll-übersichtliche Zeittafel ist ebenso hervorzuheben wie das abschließende Register, das sowohl Personen-, Götter- und Ortsnamen als auch Begriffe (Sachregister) aufweist.<br />
In ausführlicher und dennoch auf 127 Seiten komprimierte Weise werden Fakten an Fakten – möglicherweise etwas zu kühl-sachlich - aneinander gereiht.<br />
<br />
Das Bemerkenswerteste, Beeindruckendste, Ungewöhnlichste liegt meines Erachtens indessen in Folgendem: Im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrzahl aller literarisch tätigen Historiker, besonders Archäologen, dort wiederum Ägyptologen, verzichtet Prof. Selz auf das traditionelle, überhebliche „So ist / war es und nicht anders !“. Ganz im Gegenteil: Statt die berühmt-berüchtigten , apodiktischen, also keinen Widerspruch duldenden Behauptungen, wie sie die Schreibtisch-Gelehrten über alles lieben, in die Welt zu setzen, äußert der Autor oft genug Skepsis, Vermutungen, Zweifel, lässt Fragen offen, wie allein folgende Formulierungen zeigen mögen:<br />
„Man kann nur vermuten (S. 65) / genauere Datierung (…) noch nicht möglich (S. 73) / wissen wir (…) nur wenig (S. 75) / Gering ist auch unsere Kenntnis (S. 75) / lässt sich derzeit nicht erweisen (S. 77) / weckt den Verdacht (S. 79) / nicht beweisbar (S. 82) / wird sich vielleicht nie abschließend klären lassen (S. 88) / scheint glaubwürdig (S. 92) / Wir können nur spekulieren (S. 100) / mit vielen Fragezeichen versehen (S. 111)“ u.a.m. .<br />
<br />
Summa summarum ein opus, dessen Faktenreichtum inklusive des steten Abwägens zwischen gesicherter historischer Realität und behutsamer Mutmaßung sich wohltuend von anderen Werken unterscheidet !<br />
<br />
upuaut3<br />
<br />
"Neue Ideen brauchen keine Gefängnisse, sondern Paläste!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin neu hier (seit zehn Minuten) und wollte zum Start meine eigene Rezension eines Buches präsentieren, das ich für sehr gelungen halte.<br />
Indessen weiß ich nicht, ob ich in der richtigen Rubrik gelandet bin. Falls dem nicht so ist, bitte ich um Nachsicht und die Administratoren darum, meinen Beitrag möglicherweise in den korrekten Bereich zu verschieben. Danke!<br />
<br />
Gebhard J. Selz, „Sumerer und Akkader – Geschichte, Gesellschaft, Kultur“, <br />
Beck-Verlag, 3., aktualisierte Auflage 2016, 127 Seiten, 8, 35 EURO<br />
<br />
Wenn sich jemand seit dem zarten Knabenalter von zwölf Jahren, das sind nunmehr sechs Jahrzehnte, für Prähistorie, versunkene Hochkulturen, weltweite Archäologie interessiert und sich seitdem mit diesen Themen intensiv befasst, so glaubt dieser Jemand, mit Fug und Recht von sich behaupten zu dürfen, er verfüge über entsprechende vertiefte Kenntnisse (auch und besonders, was Literatur betrifft) – gleichgültig ob Etrusker, Kelten, Assyrer, Hethiter, Olmeken, Tolteken, Azteken, Maya, Inka- und Prä-Inka-Kulturen...<br />
<br />
So ist es mir mehr als Genugtuung, auf ein Werk hinzuweisen, das in der Beck-Verlag-Reihe „Wissen“ erschien (Titel siehe oben), verfasst von Gebhard J. Selz, „Professor für Altsemitische Philologie und Orientalische Archäologie am Institut für Orientalistik der Universität Wien“.<br />
<br />
Denn mir ist kein vergleichbares Werk bekannt, das mit solcher Präzision und Akribie einen Überblick über und Einblick in die hohe Zeit von Sumer und Akkad gewährt. Allein die Gliederung des Inhalts verrät eine subtile Einteilung in unterschiedlichste Chronologien, in Königslisten, Lebenswelt, Schrift-Erfindung, Natur, Landwirtschaft, phänomenale Technik, Religion, Götterwelt, nicht zuletzt ständig miteinander konkurrierende Stämme und „Staaten“, mithin nahezu zahllose Kriege.<br />
Weit spannt der Autor den Bogen von der Jungsteinzeit / Kupfersteinzeit, die er kurz streift, bis hin zum eigentlichen Schwerpunkt seiner Abhandlung, der Spät-Uruk- (ca. 3400 – 3100) über die Ur- bis zur Akkad-Zeit (letztere 2340 – 2200) und Ur III-Epoche (2112 – 2004) sowie deren Untergang.<br />
<br />
Eine sinnvoll-übersichtliche Zeittafel ist ebenso hervorzuheben wie das abschließende Register, das sowohl Personen-, Götter- und Ortsnamen als auch Begriffe (Sachregister) aufweist.<br />
In ausführlicher und dennoch auf 127 Seiten komprimierte Weise werden Fakten an Fakten – möglicherweise etwas zu kühl-sachlich - aneinander gereiht.<br />
<br />
Das Bemerkenswerteste, Beeindruckendste, Ungewöhnlichste liegt meines Erachtens indessen in Folgendem: Im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrzahl aller literarisch tätigen Historiker, besonders Archäologen, dort wiederum Ägyptologen, verzichtet Prof. Selz auf das traditionelle, überhebliche „So ist / war es und nicht anders !“. Ganz im Gegenteil: Statt die berühmt-berüchtigten , apodiktischen, also keinen Widerspruch duldenden Behauptungen, wie sie die Schreibtisch-Gelehrten über alles lieben, in die Welt zu setzen, äußert der Autor oft genug Skepsis, Vermutungen, Zweifel, lässt Fragen offen, wie allein folgende Formulierungen zeigen mögen:<br />
„Man kann nur vermuten (S. 65) / genauere Datierung (…) noch nicht möglich (S. 73) / wissen wir (…) nur wenig (S. 75) / Gering ist auch unsere Kenntnis (S. 75) / lässt sich derzeit nicht erweisen (S. 77) / weckt den Verdacht (S. 79) / nicht beweisbar (S. 82) / wird sich vielleicht nie abschließend klären lassen (S. 88) / scheint glaubwürdig (S. 92) / Wir können nur spekulieren (S. 100) / mit vielen Fragezeichen versehen (S. 111)“ u.a.m. .<br />
<br />
Summa summarum ein opus, dessen Faktenreichtum inklusive des steten Abwägens zwischen gesicherter historischer Realität und behutsamer Mutmaßung sich wohltuend von anderen Werken unterscheidet !<br />
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upuaut3<br />
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"Neue Ideen brauchen keine Gefängnisse, sondern Paläste!"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7700</link>
			<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 14:36:05 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7700</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.epubli.de/shop/buch/Karlsruhe-in-den-Jahren-1945---1954-Wiederaufbau-und-Neubeginn-einer-Stadt-im-Nachkrieg-Dirk-von-Grolman-9783745087208/64960" target="_blank">Buchempfehlung</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.epubli.de/shop/buch/Karlsruhe-in-den-Jahren-1945---1954-Wiederaufbau-und-Neubeginn-einer-Stadt-im-Nachkrieg-Dirk-von-Grolman-9783745087208/64960" target="_blank">Buchempfehlung</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fundgrube]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6365</link>
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 21:06:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6365</guid>
			<description><![CDATA[In der <a href="http://http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=215" target="_blank">Anleitung zum Bibliograhieren</a><br />
<br />
sind bereits viele interessante Quellen benannt. Als Ergänzung schlage ich vor, an dieser Stelle weitere Fundstellen aus der community zu sammeln.<br />
<br />
Ich beginne einfach mal mit a wie<br />
<br />
<a href="http://archive.org/web/" target="_blank">archive.org</a><br />
<br />
Dort finden sich u.a. zahlreiche alte Werke, die man sich herunterladen kann, um sie in Ruhe auszuwerten. Bspw. einen grossen Teil der <span style="font-size: medium;">"<span style="font-weight: bold;">Diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes 1871 - 1914</span>"</span>:<br />
<br />
<a href="https://archive.org/search.php?query=Die%20grosse%20politik%20der%20europ%C3%A4ischen%20kabinette%20&#8203;AND%20mediatype%3Atexts" target="_blank">https://archive.org/search.php?query=Die...pe%3Atexts</a><br />
<br />
Anleitung zum Herunterladen als pdf:<br />
<br />
1. gewünschten Link für Volume xy in neuem Register/Fenster eröffnen<br />
2. Dort im Fenster "View the book" <span style="font-weight: bold;">All Files HTTPS</span> auswählen<br />
3. im folgenden Fenster das gewünschte Format zum Download (Ziel speichern unter) auswählen.<br />
<br />
Viel Spaß beim Stöbern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der <a href="http://http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=215" target="_blank">Anleitung zum Bibliograhieren</a><br />
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sind bereits viele interessante Quellen benannt. Als Ergänzung schlage ich vor, an dieser Stelle weitere Fundstellen aus der community zu sammeln.<br />
<br />
Ich beginne einfach mal mit a wie<br />
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<a href="http://archive.org/web/" target="_blank">archive.org</a><br />
<br />
Dort finden sich u.a. zahlreiche alte Werke, die man sich herunterladen kann, um sie in Ruhe auszuwerten. Bspw. einen grossen Teil der <span style="font-size: medium;">"<span style="font-weight: bold;">Diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes 1871 - 1914</span>"</span>:<br />
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<a href="https://archive.org/search.php?query=Die%20grosse%20politik%20der%20europ%C3%A4ischen%20kabinette%20&#8203;AND%20mediatype%3Atexts" target="_blank">https://archive.org/search.php?query=Die...pe%3Atexts</a><br />
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Anleitung zum Herunterladen als pdf:<br />
<br />
1. gewünschten Link für Volume xy in neuem Register/Fenster eröffnen<br />
2. Dort im Fenster "View the book" <span style="font-weight: bold;">All Files HTTPS</span> auswählen<br />
3. im folgenden Fenster das gewünschte Format zum Download (Ziel speichern unter) auswählen.<br />
<br />
Viel Spaß beim Stöbern.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>