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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - "Kindheit und Jugend" im historischem Kontext]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:13:11 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15473</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 07:11:14 +0000</pubDate>
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			<description><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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		</item>
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			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15456</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 06:50:04 +0000</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheitserinnerungen – Der 2. Weltkrieg im Westerwald (Kurzdoku)]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13591</link>
			<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 21:09:45 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13591</guid>
			<description><![CDATA[Mein Großvater Rudolf Bentler wurde 1930 im Westerwald geboren. Nach dem Krieg lebte er 16 Jahre in Argentinien, kehrte aber schließlich in seine Heimat bei Merkelbach zurück. <br />
Ich bat ihn, mir über seine Kindheit zu erzählen, die in so geprägt hat:<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kMZZUMJLD_E" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=kMZZUMJLD_E</a><br />
<br />
Diese Zeitzeugen-Dokumentation nutzt neben Aufnahmen meines Opas auch historische Fotos, Reenactments und moderne Bilder zur Visualisierung, die in der Postproduktion einen räumlichen Effekt erhalten haben. In den Untertiteln können die genauen Inhalte und Quellenangaben abgerufen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mein Großvater Rudolf Bentler wurde 1930 im Westerwald geboren. Nach dem Krieg lebte er 16 Jahre in Argentinien, kehrte aber schließlich in seine Heimat bei Merkelbach zurück. <br />
Ich bat ihn, mir über seine Kindheit zu erzählen, die in so geprägt hat:<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kMZZUMJLD_E" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=kMZZUMJLD_E</a><br />
<br />
Diese Zeitzeugen-Dokumentation nutzt neben Aufnahmen meines Opas auch historische Fotos, Reenactments und moderne Bilder zur Visualisierung, die in der Postproduktion einen räumlichen Effekt erhalten haben. In den Untertiteln können die genauen Inhalte und Quellenangaben abgerufen werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheit in den 90ern 1989-2000. Ein subjektiver Rückblick von mir]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4851</link>
			<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 10:05:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4851</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="font-family: Arial;">Wie war es in den 90ern aufzuwachsen? Was war prägend und was bekam man so mit? Mein Erfahrungsbericht...</span></span><br />
<br />
Geboren 1989 ist sicherlich etwas tolles. Immerhin kann ich sagen ein Kind der Wende zu sein – wenn auch noch vor der Wende geboren aber irgendwie doch hängt das eigene Geburtsjahr an einem wichtigen Datum der Weltgeschichte.<br />
<br />
Geboren 1989 zeigt auch, was für eine seltsame Zeit es war, rückblickend, denn es war annsonten ja selbstverstänlich alles was man erlebt hat.<br />
<br />
Da gehören zunächst die Relikte des Kalten Krieges dazu. NATO-Flugplatz vor der Nase, ständig Düsenjäger und dann noch im „Panzersee“ baden. Es war tatsächlich viel los um einen herum, ohne das wenigstens damals bewusst wahr genommen zu haben. Und auch in Punkto Wiedervereinigung und ehemalige DDR. Im Rahmen einer Mutter-Kind-Kur wurden wir Südbadner in den Osten geschickt, Gohrisch, Sachsen in der Nähe Dresden. Das ist in der Nähe der berühmten Festung Königsstein und dem sog. „Pfaffenstein“. Es war 1995. Eine trostlose Umgebung. Hängen blieb die Landsstraße, die noch eine Beleidigung für jeden unseren Feldweg war; hängen bleib der „Neue Große Supermarkt“ in Gohrisch, welcher klein und mit unserem Dorfladen nicht zu vergleichen war. Hängen blieb auch, dass Musik als „größte neue Hits“ deklariert worden, die zu Hause schon lange gar nicht mehr liefen.<br />
<br />
Aber es war auch kaum möglich sich der Welt des Sports zu entziehen. Die gesammten 90er sind mit den großen Sportlern übersäht. Kennt jemand etwa Boris Becker nicht, mit dem Zugenbrecher eingeübt hatten? Oder Steffi Graf, eine heute noch durchaus berühmte Persönlichkeit im Tennis, deren Charme man in späterer Jugend dann allmählich endeckt? Und dann natürlich: die großen Fußballer. 1990 habe ich von der Weltmeisterschaft nichts mitbekommen. Aber mein Interesse an Fußball wurde auch von der medialen Welt geschürt, da man immerhin mitbekam, wie Berti Vogts Mannschaft gespielt hat und man ja immer eingeredet bekam: Für die mit den weißen Hemden und der schwarzen Hosen musst du ja sein. Das sind „WIR“! Na also. Keine Fragen bleiben offen, vor allem wenn es da einen Spieler mit der „18“ gibt, der auch noch „Jürgen“ mit Vorname heißt, ganz wie sein Vater*. Und somit kommt man auch irgendwann dazu sich genauer damit zu beschäftigen; immerhin lauft jeden Samstag die ARD – Bundesligakonferenz. Und dann beindruckende Erfolge: Spielerbilder der DFB-Elf von Coca – Cola Flaschen gesammelt und sämtliche Poster aus der Bravo-Sport von Nationalspielern (EM 1996), Paninisticker gesammelt (WM 1998) und schließlich im Jahre 2000 von dem ehemaligen Millitärflugplatz Lahr die Mannschaft nach ihrem Freundschaftsspiel in Freiburg Richtung Belgien und EM verabschiedet. Übrigends bis heute die größte Nähe zu einem Flugzeug und zur DFB-Elf, den ich je hatte. Nunja. Sommerpausen damit verbracht entweder im Garten oder auf dem Firmengelände der MEWA zu kicken. Nach natürlich ausgereiften Spielplänen und sauber ausgelosten Partien. Versteht sich... Mit einem Ball zur WM 98. Den habe ich heute noch, aber er ist stark gebraucht, der franz. Kampfhahn habe ist nicht mehr zu sehen.<br />
<br />
Die 90er Jahren waren auch noch die letzten Jahren, in der es möglich war, dazu zu gehören ganz ohne PCs und Handys. Ganz im Gegenteil: Fußball auf Wiesen gespielt, notfalls alleine, Kinderspielplätze ohne dass jemand auf die Idee gekommen wäre, sich über Lärm und dergleichen zu beschweren. Hatte man keine Freunde, wars egal, man hat ja die Verwandschaft, da sich immer ein Gleichaltriger befand und man bei schlechten Wetter mit einer Ritterburg gespielt, mit Autos und Modelleisenbahn der Väter, im Garten geschnitzt, oft bei Zusammensein der Eltern Indianer mit Zelt und so weiter. Der kindlichen Ideen sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Und wurde man sich nicht grün, wurde das eben mit Fäusten ausgetragen, ohne gleich Moralpredigten der Eltern zu bekommen – nein, wenn man sich gut verstanden hat, war der Ärger auch bald verflogen. Eine wesentlicher Unterschied zur heutigen Gerneration. Woran das wohl liegt?<br />
<br />
Im Fernsehen gabs das Kinderprogramm im ZDF unter Woche. Ahja, Heidi deine Welt ist das Abflussrohr... Nein, da stimmt was nicht... Seis drum! Es liefen Tabaluga – TV, Mumies Alives, später dann Bob Moraine. Man kann sich vorstellen: Super RTL als Kindersender bis heute, nur die Sendungen waren nicht dermaßen Gewaltreduziert man mutete den Kindern auch mal etwas zu. Wenn man bedenkt, dass Sancho und Pancho aus dem Fernsehen verschwunden sind, da sie „zu gewaltätig“ sind... Aber auch Bugs Bunny, die Sendung mit Maus, Kinderquatsch mit Michael Schanze gehörten zum Pflichtprogramm wie „die Kinder-Mini-Playbackshow“. Später gabs auch die Kinderkanäle mit den „Unsichbaren“ , „Simon und Simon“ - und danach ne Runde Basketball zocken am eigenen Korb. 19:40, alles halb dunkel, keiner beschwert sich über den Platsch des schweren Basketballs. Aber wir weichen ab. Fernsehen in der Kindheit bedeutete in den 90ern hauptsächlich konzentriert etwas anschauen, mitzudenken und sich nicht leiten lassen. Oder zuhören und lachen über Dinge die man gar nicht lustig findet: Den Disneyclub (später: "Tiegerentenclub") mit den „Kindern vom Südernhof“ (nebenbeigesagt die Titelmelodie ist mir heute noch in den Ohren!) und so würde ich da dazu zählen. Und dann das was man noch mitbekam: Big Brother, das was einem jungen Menschen nur Ekel abverlangen kann. Ein Lichtblick immer Donnerstag Abends mit Oma „Schwester Stephanie“ gugen... Und Samstagsmorgen – ich gebs ja zu – bei Kellogsfrühstuck „Schlagerclub“ mit Frank. Doch die Bühnendeko erinnerte doch ziemlich an Noppenschockolade, nicht? <br />
<br />
Videos natürlich von VHS Kasette. Die Schlümpfe-Reihe und später Titanic waren meine Favoriten, auch wenn letzterer „gar nichts für mein Alter gewesen wäre“. Jedoch 1999, also mit zehn Jahren war mir das egal, ich habe angefangen ein Buch von Lord Walter („Titanic Guru“) zu lesen und war begeistert... Die nackte Kate spielte natürlich eine ästhetische aber doch marginale Rolle – der Untergang war mir wichtiger... Und die Musik von Frau Céline Dione fand ich schrecklich.<br />
<br />
Achso, Musik. Ja! CDs kannte man und wir hatten auch ne Menge. Und viele Songs aus Anfang der 90er die man heute aus Nostalgie nicht rausbekommt. Ase of Base „All The She Wants“ oder „The Sign“ waren in und das wurde ebenso gehört wie „eins, zwei, Polizei!“ und „Saturday Night“ von Springfield. Eurodisco hieß die Devise. Ganz extrem sogar. Backstreet Boys „Quit Playing Games with my heart“, heute vergessen, aber Nick Carter hatte etwas Imponierendes. Irgendwie war er so „anders“. Und im Radio liefen die Hits „Cotton Eye Joe“, „Lemon Tree“ und tausendes Songs wo man heute spontan mitsummen könnte, ohne sie zu verstehen oder ihren Titel zu wissen. Einen davon versuche ich heute noch zu finden... Dann natürlich gabs die Hits in anderen Versionen: Von den Schlümpfen! Hier musste auch – natürlich – die gesammte Reihe ins Haus (und nicht nur wegen mir...)! Nicht dass ins Schwärmen geraten will, es gab auch Technomusik und Eurodance das durchaus beängstigend war: man erinnere sich „die module spieln verrückt...!“ oder „Scooooooooooooooooooter!“ und „Dat Boot! Reddy fo agtion!“.  Allerdings rundum glücklich machte Lou Bega. Mit „A Little Bit“ und „ I got A Girl“ schuf er zwei Ohrwürmer per Remake und das setzte sich fest. Dazu noch „Da-ba-dee“, Blue mit Eifel 65 und der Tag war gerettet. Später kamen dann solche Glitzerbands wie „No Angels“ und oder die Anstasia oder Christina Aguillera. Für Teenager ganz besonders – endeckte man doch nach und nach das Schöne in den Frauen... Besonders nervig wurden die Ballermann- und Aprésski-Hits. Bis heute hege ich dem Trauma folgend meine Vorbehalte und Ressentiments gegen diese Art von Musik... Was einen eben prägt zur Jahrtausendwende!<br />
<br />
Computer gespielt habe ich erst seit 2002 so richtig. Hatte zwar schon einen Windows 98er 2000 von meiner geliebten Oma geschenkt bekommen, aber ich konnte nie wirklich was damit anfangen. Das eizige das virtuelle Lego und vielleicht das „Diktatetraining“ von Duden. Zunächst mal der Nintendo, Super Mario. Das habe ich gerne gespielt, meine Eltern noch lieber. Dann habe ich mir Weihnachten 1998 einen Super Nintendo kaufen dürfen. FIFA 1998 gezockt. Vorher noch einen Gameboy bekommen von der entfernteren Verwandschaft. Was gespielt? Super Mario World 2. FIFA WM 1994 neu mit Originalkader und allen Teilnehmer. Ewig viele male Weltmeister geworden... Und dann Anfang 2000 dann Nintendo 64. Super-Mario-Kart und Mario Party 1+2. gegen meinen Vater... Klasse. Aber dann 2002, mit der DEMO zur Fußball WM 2002 saß ich immer öfter am PC. Doch das war dann schon Jugend. Die Moorhuhnwelle 2000 machte ich nicht mit, ich habe zwar das Spiel aber es war mir nicht sportlich genug...    <br />
<br />
Ja was war da noch? Ahjaaaaaaaa. Die Seuche 1994 (??), die große Epedemie mit Windpocken und Masern. Mich hatte es erwischt. Der Kindergarten musste geschlossen werden. Doch statt brav hinzulegen war es natürlich spannender mit Lego-Stadt zusammenbauen in die Welt des Erwachsensein abzutauchen. Das war ne lästige und Schmerzhafte Sache. Aber in der Kindheit wird man noch geschont, das schlimmere ist ja immer „das Nächste“! Spielzeug gewaschen, mehrmals, keine Kuscheltiere im Bett gehabt und die Zimmerpflanzen sind verschwunden. Immerhin gabs für Mutter einen Bastelabend im Kindergarten. Der Dinosaurier an der Tür meiner Privatbibliothek zeugt davon und ohne Kuscheltiere ist er der einzige der bei einem bleibt... <br />
<br />
Politik. Jaja, auch in frühester Kindheit bekommt man da was mit. Und zwar: Kohl und Genschman. Bill Clinton. Tony Blair. Kriege. Im ZDF Kinderfernsehen „Logo“ alles erklärt. Warum Krieg. In Serbien, Kroatien, am Golf. In Israel. Und Inititavien die man vielleicht auf Grund von Unreife nicht versteht. Und auch im Nachhinein mit Reife nicht. So gesehen beispielsweise warum man ein Blechschild [!] so anbrigen müsse, damit die Leute nicht denken, es wäre ein Pappschild. Schild war Schild und wenn mans lesen konnte galt es. Und wenn nicht, galt es trotzdem. Das ist übrigends meine ich heute auch noch so. Oder? Also wenn jemand mir den Gefallen machen will eines meiner größten Kindesrätsel zu lösen, bitte sehr. <br />
<br />
Beeindruckt war ich vom Straßenwahlkampf zur Bundestagswahl 1998. Warum nicht auch zuhause einfach irgendwelche Zettel hinhängen und erfunde Namen drunter schreiben? Die Wahlpropagande hat Spuren hinterlassen, immer wenn ich wissen wollte, was das ist, worum es geht – hieß es, das verstehst du noch nicht. Das hat noch Zeit. Das ist etwas deprimierendes. Später im Jahre 2011 habe ich es schmerzhaft am eigenen Leib erfahren...<br />
<br />
Beeindruckt? Jaja. Die Sofi 1999. Die was? Die Sonnenfinsternis! Gut zu sehen aus unserem Hof. Der Nachbar kam mit Sonnenschutzbrillen in Unterhosen zu uns rüber und der andere fuhr in apokalyptischer Erwartung mit dem Fahrrahd in nie gesehener Geschindigkeit nach Hause! Jeder der dabei war kann schwören, es ist nicht übertrieben. Aber mein unerschütterliches Interesse für den Kosmos und die Suche und Frage nach dem Sein und Sinn hat es allemal geweckt. Nur mein Sinn für Ästhethik hat es gewaltig zerstört. Ich gebes es zu! <br />
<br />
Ja, es war ein Loblied auf die auf die 90er, wie man dort aufgewachsen ist. Wenn ich heute die Kinder sehe, was für einen Mist sie sich im Fersehen antun müssen (gewaltreduzierte Gewalt...), was die Eltern Interessen haben und nicht wenigstens mit ihren Kindern reden, dann tut mir gewaltig das Herz weh. Im Grunde kommt man heute mit dem Laptop zur Welt, ist mit 7 Manager einer großen Bank oder Industriekapitän, ständig mit dem Handy und I-Phone und sonstwas beschäftigt, tragen ihre Musik mit sich herum, sind regelrecht Stomlinienförmig, ich will nicht “programmiert“ schreiben, aber irgendwie getrimmt und kommt was unerwartetes sind sie nicht mehr in der Lage etwas zu tun. Den Eindruck, den ich im Vergleich der letzten 10 Jahre gewinne, ist dass es das vielbesungene und kritisierte Kinderparadies nicht mehr gibt. Und ganz erhlich ich kenne bisher noch niemand aus der Verwandschaft, der nach 2000 geboren worden ist, der nicht schon auf der Couch gelandet ist, weil sie nicht stromlinienförmig waren oder tatsächlich nicht oder falsch gefördert worden sind. Klar diese Fälle gabs schon immer. Aber ich denke sie stechen nun mehr und mehr heraus – zum Schaden der 2000-2010er Generation. Alles andere muss man abwarten.   <br />
<br />
Ich hoffe mein Rückblick hilft euch weiter eine selbst erlebte Zeit unter neuen Gesichtspunkten zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="font-family: Arial;">Wie war es in den 90ern aufzuwachsen? Was war prägend und was bekam man so mit? Mein Erfahrungsbericht...</span></span><br />
<br />
Geboren 1989 ist sicherlich etwas tolles. Immerhin kann ich sagen ein Kind der Wende zu sein – wenn auch noch vor der Wende geboren aber irgendwie doch hängt das eigene Geburtsjahr an einem wichtigen Datum der Weltgeschichte.<br />
<br />
Geboren 1989 zeigt auch, was für eine seltsame Zeit es war, rückblickend, denn es war annsonten ja selbstverstänlich alles was man erlebt hat.<br />
<br />
Da gehören zunächst die Relikte des Kalten Krieges dazu. NATO-Flugplatz vor der Nase, ständig Düsenjäger und dann noch im „Panzersee“ baden. Es war tatsächlich viel los um einen herum, ohne das wenigstens damals bewusst wahr genommen zu haben. Und auch in Punkto Wiedervereinigung und ehemalige DDR. Im Rahmen einer Mutter-Kind-Kur wurden wir Südbadner in den Osten geschickt, Gohrisch, Sachsen in der Nähe Dresden. Das ist in der Nähe der berühmten Festung Königsstein und dem sog. „Pfaffenstein“. Es war 1995. Eine trostlose Umgebung. Hängen blieb die Landsstraße, die noch eine Beleidigung für jeden unseren Feldweg war; hängen bleib der „Neue Große Supermarkt“ in Gohrisch, welcher klein und mit unserem Dorfladen nicht zu vergleichen war. Hängen blieb auch, dass Musik als „größte neue Hits“ deklariert worden, die zu Hause schon lange gar nicht mehr liefen.<br />
<br />
Aber es war auch kaum möglich sich der Welt des Sports zu entziehen. Die gesammten 90er sind mit den großen Sportlern übersäht. Kennt jemand etwa Boris Becker nicht, mit dem Zugenbrecher eingeübt hatten? Oder Steffi Graf, eine heute noch durchaus berühmte Persönlichkeit im Tennis, deren Charme man in späterer Jugend dann allmählich endeckt? Und dann natürlich: die großen Fußballer. 1990 habe ich von der Weltmeisterschaft nichts mitbekommen. Aber mein Interesse an Fußball wurde auch von der medialen Welt geschürt, da man immerhin mitbekam, wie Berti Vogts Mannschaft gespielt hat und man ja immer eingeredet bekam: Für die mit den weißen Hemden und der schwarzen Hosen musst du ja sein. Das sind „WIR“! Na also. Keine Fragen bleiben offen, vor allem wenn es da einen Spieler mit der „18“ gibt, der auch noch „Jürgen“ mit Vorname heißt, ganz wie sein Vater*. Und somit kommt man auch irgendwann dazu sich genauer damit zu beschäftigen; immerhin lauft jeden Samstag die ARD – Bundesligakonferenz. Und dann beindruckende Erfolge: Spielerbilder der DFB-Elf von Coca – Cola Flaschen gesammelt und sämtliche Poster aus der Bravo-Sport von Nationalspielern (EM 1996), Paninisticker gesammelt (WM 1998) und schließlich im Jahre 2000 von dem ehemaligen Millitärflugplatz Lahr die Mannschaft nach ihrem Freundschaftsspiel in Freiburg Richtung Belgien und EM verabschiedet. Übrigends bis heute die größte Nähe zu einem Flugzeug und zur DFB-Elf, den ich je hatte. Nunja. Sommerpausen damit verbracht entweder im Garten oder auf dem Firmengelände der MEWA zu kicken. Nach natürlich ausgereiften Spielplänen und sauber ausgelosten Partien. Versteht sich... Mit einem Ball zur WM 98. Den habe ich heute noch, aber er ist stark gebraucht, der franz. Kampfhahn habe ist nicht mehr zu sehen.<br />
<br />
Die 90er Jahren waren auch noch die letzten Jahren, in der es möglich war, dazu zu gehören ganz ohne PCs und Handys. Ganz im Gegenteil: Fußball auf Wiesen gespielt, notfalls alleine, Kinderspielplätze ohne dass jemand auf die Idee gekommen wäre, sich über Lärm und dergleichen zu beschweren. Hatte man keine Freunde, wars egal, man hat ja die Verwandschaft, da sich immer ein Gleichaltriger befand und man bei schlechten Wetter mit einer Ritterburg gespielt, mit Autos und Modelleisenbahn der Väter, im Garten geschnitzt, oft bei Zusammensein der Eltern Indianer mit Zelt und so weiter. Der kindlichen Ideen sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Und wurde man sich nicht grün, wurde das eben mit Fäusten ausgetragen, ohne gleich Moralpredigten der Eltern zu bekommen – nein, wenn man sich gut verstanden hat, war der Ärger auch bald verflogen. Eine wesentlicher Unterschied zur heutigen Gerneration. Woran das wohl liegt?<br />
<br />
Im Fernsehen gabs das Kinderprogramm im ZDF unter Woche. Ahja, Heidi deine Welt ist das Abflussrohr... Nein, da stimmt was nicht... Seis drum! Es liefen Tabaluga – TV, Mumies Alives, später dann Bob Moraine. Man kann sich vorstellen: Super RTL als Kindersender bis heute, nur die Sendungen waren nicht dermaßen Gewaltreduziert man mutete den Kindern auch mal etwas zu. Wenn man bedenkt, dass Sancho und Pancho aus dem Fernsehen verschwunden sind, da sie „zu gewaltätig“ sind... Aber auch Bugs Bunny, die Sendung mit Maus, Kinderquatsch mit Michael Schanze gehörten zum Pflichtprogramm wie „die Kinder-Mini-Playbackshow“. Später gabs auch die Kinderkanäle mit den „Unsichbaren“ , „Simon und Simon“ - und danach ne Runde Basketball zocken am eigenen Korb. 19:40, alles halb dunkel, keiner beschwert sich über den Platsch des schweren Basketballs. Aber wir weichen ab. Fernsehen in der Kindheit bedeutete in den 90ern hauptsächlich konzentriert etwas anschauen, mitzudenken und sich nicht leiten lassen. Oder zuhören und lachen über Dinge die man gar nicht lustig findet: Den Disneyclub (später: "Tiegerentenclub") mit den „Kindern vom Südernhof“ (nebenbeigesagt die Titelmelodie ist mir heute noch in den Ohren!) und so würde ich da dazu zählen. Und dann das was man noch mitbekam: Big Brother, das was einem jungen Menschen nur Ekel abverlangen kann. Ein Lichtblick immer Donnerstag Abends mit Oma „Schwester Stephanie“ gugen... Und Samstagsmorgen – ich gebs ja zu – bei Kellogsfrühstuck „Schlagerclub“ mit Frank. Doch die Bühnendeko erinnerte doch ziemlich an Noppenschockolade, nicht? <br />
<br />
Videos natürlich von VHS Kasette. Die Schlümpfe-Reihe und später Titanic waren meine Favoriten, auch wenn letzterer „gar nichts für mein Alter gewesen wäre“. Jedoch 1999, also mit zehn Jahren war mir das egal, ich habe angefangen ein Buch von Lord Walter („Titanic Guru“) zu lesen und war begeistert... Die nackte Kate spielte natürlich eine ästhetische aber doch marginale Rolle – der Untergang war mir wichtiger... Und die Musik von Frau Céline Dione fand ich schrecklich.<br />
<br />
Achso, Musik. Ja! CDs kannte man und wir hatten auch ne Menge. Und viele Songs aus Anfang der 90er die man heute aus Nostalgie nicht rausbekommt. Ase of Base „All The She Wants“ oder „The Sign“ waren in und das wurde ebenso gehört wie „eins, zwei, Polizei!“ und „Saturday Night“ von Springfield. Eurodisco hieß die Devise. Ganz extrem sogar. Backstreet Boys „Quit Playing Games with my heart“, heute vergessen, aber Nick Carter hatte etwas Imponierendes. Irgendwie war er so „anders“. Und im Radio liefen die Hits „Cotton Eye Joe“, „Lemon Tree“ und tausendes Songs wo man heute spontan mitsummen könnte, ohne sie zu verstehen oder ihren Titel zu wissen. Einen davon versuche ich heute noch zu finden... Dann natürlich gabs die Hits in anderen Versionen: Von den Schlümpfen! Hier musste auch – natürlich – die gesammte Reihe ins Haus (und nicht nur wegen mir...)! Nicht dass ins Schwärmen geraten will, es gab auch Technomusik und Eurodance das durchaus beängstigend war: man erinnere sich „die module spieln verrückt...!“ oder „Scooooooooooooooooooter!“ und „Dat Boot! Reddy fo agtion!“.  Allerdings rundum glücklich machte Lou Bega. Mit „A Little Bit“ und „ I got A Girl“ schuf er zwei Ohrwürmer per Remake und das setzte sich fest. Dazu noch „Da-ba-dee“, Blue mit Eifel 65 und der Tag war gerettet. Später kamen dann solche Glitzerbands wie „No Angels“ und oder die Anstasia oder Christina Aguillera. Für Teenager ganz besonders – endeckte man doch nach und nach das Schöne in den Frauen... Besonders nervig wurden die Ballermann- und Aprésski-Hits. Bis heute hege ich dem Trauma folgend meine Vorbehalte und Ressentiments gegen diese Art von Musik... Was einen eben prägt zur Jahrtausendwende!<br />
<br />
Computer gespielt habe ich erst seit 2002 so richtig. Hatte zwar schon einen Windows 98er 2000 von meiner geliebten Oma geschenkt bekommen, aber ich konnte nie wirklich was damit anfangen. Das eizige das virtuelle Lego und vielleicht das „Diktatetraining“ von Duden. Zunächst mal der Nintendo, Super Mario. Das habe ich gerne gespielt, meine Eltern noch lieber. Dann habe ich mir Weihnachten 1998 einen Super Nintendo kaufen dürfen. FIFA 1998 gezockt. Vorher noch einen Gameboy bekommen von der entfernteren Verwandschaft. Was gespielt? Super Mario World 2. FIFA WM 1994 neu mit Originalkader und allen Teilnehmer. Ewig viele male Weltmeister geworden... Und dann Anfang 2000 dann Nintendo 64. Super-Mario-Kart und Mario Party 1+2. gegen meinen Vater... Klasse. Aber dann 2002, mit der DEMO zur Fußball WM 2002 saß ich immer öfter am PC. Doch das war dann schon Jugend. Die Moorhuhnwelle 2000 machte ich nicht mit, ich habe zwar das Spiel aber es war mir nicht sportlich genug...    <br />
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Ja was war da noch? Ahjaaaaaaaa. Die Seuche 1994 (??), die große Epedemie mit Windpocken und Masern. Mich hatte es erwischt. Der Kindergarten musste geschlossen werden. Doch statt brav hinzulegen war es natürlich spannender mit Lego-Stadt zusammenbauen in die Welt des Erwachsensein abzutauchen. Das war ne lästige und Schmerzhafte Sache. Aber in der Kindheit wird man noch geschont, das schlimmere ist ja immer „das Nächste“! Spielzeug gewaschen, mehrmals, keine Kuscheltiere im Bett gehabt und die Zimmerpflanzen sind verschwunden. Immerhin gabs für Mutter einen Bastelabend im Kindergarten. Der Dinosaurier an der Tür meiner Privatbibliothek zeugt davon und ohne Kuscheltiere ist er der einzige der bei einem bleibt... <br />
<br />
Politik. Jaja, auch in frühester Kindheit bekommt man da was mit. Und zwar: Kohl und Genschman. Bill Clinton. Tony Blair. Kriege. Im ZDF Kinderfernsehen „Logo“ alles erklärt. Warum Krieg. In Serbien, Kroatien, am Golf. In Israel. Und Inititavien die man vielleicht auf Grund von Unreife nicht versteht. Und auch im Nachhinein mit Reife nicht. So gesehen beispielsweise warum man ein Blechschild [!] so anbrigen müsse, damit die Leute nicht denken, es wäre ein Pappschild. Schild war Schild und wenn mans lesen konnte galt es. Und wenn nicht, galt es trotzdem. Das ist übrigends meine ich heute auch noch so. Oder? Also wenn jemand mir den Gefallen machen will eines meiner größten Kindesrätsel zu lösen, bitte sehr. <br />
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Beeindruckt war ich vom Straßenwahlkampf zur Bundestagswahl 1998. Warum nicht auch zuhause einfach irgendwelche Zettel hinhängen und erfunde Namen drunter schreiben? Die Wahlpropagande hat Spuren hinterlassen, immer wenn ich wissen wollte, was das ist, worum es geht – hieß es, das verstehst du noch nicht. Das hat noch Zeit. Das ist etwas deprimierendes. Später im Jahre 2011 habe ich es schmerzhaft am eigenen Leib erfahren...<br />
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Beeindruckt? Jaja. Die Sofi 1999. Die was? Die Sonnenfinsternis! Gut zu sehen aus unserem Hof. Der Nachbar kam mit Sonnenschutzbrillen in Unterhosen zu uns rüber und der andere fuhr in apokalyptischer Erwartung mit dem Fahrrahd in nie gesehener Geschindigkeit nach Hause! Jeder der dabei war kann schwören, es ist nicht übertrieben. Aber mein unerschütterliches Interesse für den Kosmos und die Suche und Frage nach dem Sein und Sinn hat es allemal geweckt. Nur mein Sinn für Ästhethik hat es gewaltig zerstört. Ich gebes es zu! <br />
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Ja, es war ein Loblied auf die auf die 90er, wie man dort aufgewachsen ist. Wenn ich heute die Kinder sehe, was für einen Mist sie sich im Fersehen antun müssen (gewaltreduzierte Gewalt...), was die Eltern Interessen haben und nicht wenigstens mit ihren Kindern reden, dann tut mir gewaltig das Herz weh. Im Grunde kommt man heute mit dem Laptop zur Welt, ist mit 7 Manager einer großen Bank oder Industriekapitän, ständig mit dem Handy und I-Phone und sonstwas beschäftigt, tragen ihre Musik mit sich herum, sind regelrecht Stomlinienförmig, ich will nicht “programmiert“ schreiben, aber irgendwie getrimmt und kommt was unerwartetes sind sie nicht mehr in der Lage etwas zu tun. Den Eindruck, den ich im Vergleich der letzten 10 Jahre gewinne, ist dass es das vielbesungene und kritisierte Kinderparadies nicht mehr gibt. Und ganz erhlich ich kenne bisher noch niemand aus der Verwandschaft, der nach 2000 geboren worden ist, der nicht schon auf der Couch gelandet ist, weil sie nicht stromlinienförmig waren oder tatsächlich nicht oder falsch gefördert worden sind. Klar diese Fälle gabs schon immer. Aber ich denke sie stechen nun mehr und mehr heraus – zum Schaden der 2000-2010er Generation. Alles andere muss man abwarten.   <br />
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Ich hoffe mein Rückblick hilft euch weiter eine selbst erlebte Zeit unter neuen Gesichtspunkten zu sehen.]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Zwang zur Marke:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4806</link>
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 16:05:42 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4806</guid>
			<description><![CDATA[Ich möchte hier mal einen Tread eröffnen der mit der Jugend zusammenhängt. Zumindest in meiner Hauptschulzeit (ist ja auch schon eine Weile her) war es total wichtig immer die neueste und natürlich nicht ganz billige Kleidung anzuziehen. Habe das Gefühl dieser „Zwang zur Marke“ ist unter Teenagern noch immer vorhanden, möchte das mal als Anlass zu einer Diskussion nehmen. Hier ein paar Fragestellungen zur Orientierung:<br />
<br />
-Was haltet ihr persönlich von Markenkleidung?<br />
-Welche Folgen hat dieser Zwang zur Marke im Teenageralter für die Familie und Gesellschaft gesamt?<br />
-Gibt es diesen überhaupt und wenn ihr ihn auch erlebt habt, habt ihr da mitgespielt?<br />
-Kann man diesen Gruppenzwang in diesem Alter verhindern und wenn ja wie?<br />
<br />
Um nur ein paar Diskussionsansätze zu eröffnen. Freue mich auf eine interessante Diskussion zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich möchte hier mal einen Tread eröffnen der mit der Jugend zusammenhängt. Zumindest in meiner Hauptschulzeit (ist ja auch schon eine Weile her) war es total wichtig immer die neueste und natürlich nicht ganz billige Kleidung anzuziehen. Habe das Gefühl dieser „Zwang zur Marke“ ist unter Teenagern noch immer vorhanden, möchte das mal als Anlass zu einer Diskussion nehmen. Hier ein paar Fragestellungen zur Orientierung:<br />
<br />
-Was haltet ihr persönlich von Markenkleidung?<br />
-Welche Folgen hat dieser Zwang zur Marke im Teenageralter für die Familie und Gesellschaft gesamt?<br />
-Gibt es diesen überhaupt und wenn ihr ihn auch erlebt habt, habt ihr da mitgespielt?<br />
-Kann man diesen Gruppenzwang in diesem Alter verhindern und wenn ja wie?<br />
<br />
Um nur ein paar Diskussionsansätze zu eröffnen. Freue mich auf eine interessante Diskussion zum Thema.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bücher zum Thema "Kindheit und Jugend in der Geschichte"]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4699</link>
			<pubDate>Wed, 01 May 2013 14:50:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=4699</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;">Wieder eine kleine Auswahl an Büchern zur Geschichte der Kindheit und Jugend, deren Qualität ich natürlich nicht sämtlich aus eigener Anschauung bestätigen kann. </span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1.) Allgemeine Werke</span><br />
- Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Kindheit-Philippe-Ari%C3%A8s/dp/3423301384/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Kindheit...23301384/)</a> – Klassiker zum Thema mit Fokus auf dem Leben in Frankreich zwischen dem Mittelalter und der Französischen Revolution („Ancien régime“)<br />
- Manfred Kersten: Ehe und Familie im Wandel der Geschichte: Wie sich die Institutionen Ehe und Familie in den Jahrhunderten verändert haben (<a href="http://www.amazon.de/Familie-Wandel-Geschichte-Institutionen-Jahrhunderten/dp/3810701459/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Familie-Wandel-Gesc...10701459/)</a> – guter allgemeiner Überblick über die Sichtweise auf Ehe und Familie durch quasi die gesamte Geschichte<br />
- Frank Meier: Mit Kind und Kegel. Kindheit und Familie im Wandel der Geschichte (<a href="http://www.amazon.de/Kegel-Kindheit-Familie-Wandel-Geschichte/dp/3799501614/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kegel-Kindheit-Fami...99501614/)</a> – interessanter Einblick in viele Bereiche des kindlichen Lebens; behandelt die Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert<br />
- Lloyd de Mause: Hört ihr die Kinder weinen: Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit (<a href="http://www.amazon.de/H%C3%B6rt-ihr-Kinder-weinen-psychogenetische/dp/3518279394/)" target="_blank">http://www.amazon.de/H%C3%B6rt-ihr-Kinde...18279394/)</a> – Aufsatzsammlung: Analyse der Qualen der Kindheit in der Vergangenheit, die eindringlich deutlich gemacht werden<br />
- Andreas Gestrich, Jens-Uwe Krause und Michael Mitterauer: Geschichte der Familie (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Andreas-Gestrich/dp/3520376016/ref=pd_sim_b_45)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-..._sim_b_45)</a> – umfassender Überblick zum aktuellen Forschungsstand zur Kindheit in Antike, Mittelalter und Neuzeit<br />
- Michael Mitterauer: Sozialgeschichte der Jugend (<a href="http://www.amazon.de/Sozialgeschichte-Jugend-Michael-Mitterauer/dp/3518112783/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Sozialgeschichte-Ju...18112783/)</a> – Anhand bedeutender Faktoren für die Entwicklung Jugendlicher wird eine Sozialgeschichte der Jugend entworfen<br />
- Edmund Hermsen: Faktor Religion: Geschichte der Kindheit vom Mittelalter bis zur Gegenwart (<a href="http://www.amazon.de/Faktor-Religion-Geschichte-Mittelalter-Gegenwart/dp/3412059064/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Faktor-Religion-Ges...12059064/)</a> – Zur Bedeutung der Religion für die Kindheit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">2.) Zur Kindheit in einzelnen Kulturen und geschichtlichen Epochen (ungefähr chronologisch)</span><br />
- Andreas Kunz-Lübcke: Das Kind in den alten Kulturen des Mittelmeers: Israel-Ägypten-Griechenland (<a href="http://www.amazon.de/Das-Kind-antiken-Kulturen-Mittelmeers/dp/3788722088/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Das-Kind-antiken-Ku...88722088/)</a><br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 1: Altertum (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Altertum-Andre-Burguiere/dp/3884004255/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004255/)</a> – erster Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Johannes Christes, Richard Klein, Christoph Lüth (Hg.): Handbuch der Bildung und Erziehung in der Antike (<a href="http://www.amazon.de/Handbuch-Bildung-Erziehung-Johannes-Christes/dp/3534158873/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Handbuch-Bildung-Er...34158873/)</a> – wissenschaftliches Überblickswerk<br />
- Annika Backe-Dahmen: Die Welt der Kinder in der Antike (<a href="http://www.amazon.de/Welt-Kinder-Antike-Annika-Backe-Dahmen/dp/3805338708/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Welt-Kinder-Antike-...05338708/)</a><br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen, Francoise Zonabend (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 2: Mittelalter (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Mittelalter-Andre-Burguiere/dp/3884004263/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004263/)</a> – zweiter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Shulamith Shahar: Kindheit im Mittelalter (<a href="http://www.amazon.de/Kindheit-im-Mittelalter-Shulamith-Shahar/dp/3491691079/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kindheit-im-Mittela...91691079/)</a> – interessant geschriebene, wissenschaftlich und gut aufgemachte Einführung<br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 3: Neuzeit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Bd-3-Neuzeit/dp/3884004271/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004271/)</a> – dritter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Hugh Cunningham: Die Geschichte des Kindes in der Neuzeit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Kindes-Neuzeit-Hugh-Cunningham/dp/3538072299/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Kindes-N...38072299/)</a> – wissenschaftliches Werk, gibt den aktuellen Stand zur Thematik des Werkes von Ariès wieder (meiner ersten Empfehlung)<br />
- Historisches Museum Basel (Hg.): Kinderleben in Basel. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre. (<a href="http://www.amazon.de/Kinderleben-Basel-Kulturgeschichte-Historisches-Barf%C3%BCsserkirche/dp/3952303429/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kinderleben-Basel-K...52303429/)</a> – Ausstellungskatalog zur Geschichte der Kindheit in Basel (exemplarisch für das gesamte Thema)<br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 4: Zwanzigstes Jahrhundert (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-4-20-Jahrhundert/dp/388400428X/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...8400428X/)</a> – vierter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Erika Mann: Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich (<a href="http://www.amazon.de/Zehn-Millionen-Kinder-Erziehung-Dritten/dp/3499221691/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Zehn-Millionen-Kind...99221691/)</a><br />
- Arno Klönne: Jugend im Dritten Reich. Die Hitlerjugend und ihre Gegner (<a href="http://www.amazon.de/Jugend-Dritten-Reich-Hitlerjugend-Gegner/dp/3894382619/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Jugend-Dritten-Reic...94382619/)</a> – Fokus auf der ideologischen Erziehung, ihrer „Opfer“ und ihrer Gegner<br />
- Max von der Grün: Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im Dritten Reich (<a href="http://www.amazon.de/eigentlich-Kindheit-Jugend-Dritten-Reich/dp/3423120983/)" target="_blank">http://www.amazon.de/eigentlich-Kindheit...23120983/)</a> – Bericht über die eigene Kindheit verwebt mit allgemeinen Informationen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">3.) Zu Einzelbereichen der Kindheit</span><br />
- Jörg Zittlau: Sie meinten’s herzlich gut. Berühmte Leute und ihre schrecklichen Eltern (<a href="http://www.amazon.de/»Sie-meintens-herzlich-gut«-schrecklichen/dp/3471350543/)" target="_blank">http://www.amazon.de/»Sie-meintens-herzl...71350543/)</a> – nicht besonders wissenschaftliche, aber kurzweilige Essays<br />
- Juliane Haubold-Stolle: Oma ist die Beste. Eine Kulturgeschichte der Oma (<a href="http://www.amazon.de/Oma-ist-die-Beste-Kulturgeschichte/dp/3940621056/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Oma-ist-die-Beste-K...40621056/)</a><br />
- Winfried Böhm: Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart (Reihe C. H. Beck Wissen) (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-P%C3%A4dagogik-Von-Platon-Gegenwart/dp/3406508537/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-P%C3%A4d...06508537/)</a> – kurze, nicht gerade leicht zu lesende, aber gut verständliche Einführung<br />
- Wilma Aden-Grossmann: Der Kindergarten. Geschichte-Entwicklung-Konzepte (<a href="http://www.amazon.de/Der-Kindergarten-Geschichte-Entwicklung-Konzepte/dp/3407627718/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Der-Kindergarten-Ge...07627718/)</a><br />
- Franz-Michael Konrad: Geschichte der Schule. Von der Antike bis zur Gegenwart (Reihe C. H. Beck Wissen) (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Schule-Von-Antike-Gegenwart/dp/340655492X/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Schule-V...0655492X/)</a> – chronologische Einführung<br />
- Ingrid Müller-Münch: Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen (<a href="http://www.amazon.de/Die-gepr%C3%BCgelte-Generation-Kochl%C3%B6ffel-Rohrstock/dp/3608946802/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Die-gepr%C3%BCgelte...08946802/)</a> – wissenschaftlich untermauertes Werk zu früheren Bestrafungsmethoden<br />
- Karin Hildegard Balk: Kinder und ihr Spielzeug (<a href="http://www.amazon.de/Kinder-Spielzeug-Karin-Hildegard-Balk/dp/3866801866/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kinder-Spielzeug-Ka...66801866/)</a> – zur Entwicklung der Spielzeuge von 1870 bis heute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;">Wieder eine kleine Auswahl an Büchern zur Geschichte der Kindheit und Jugend, deren Qualität ich natürlich nicht sämtlich aus eigener Anschauung bestätigen kann. </span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1.) Allgemeine Werke</span><br />
- Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Kindheit-Philippe-Ari%C3%A8s/dp/3423301384/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Kindheit...23301384/)</a> – Klassiker zum Thema mit Fokus auf dem Leben in Frankreich zwischen dem Mittelalter und der Französischen Revolution („Ancien régime“)<br />
- Manfred Kersten: Ehe und Familie im Wandel der Geschichte: Wie sich die Institutionen Ehe und Familie in den Jahrhunderten verändert haben (<a href="http://www.amazon.de/Familie-Wandel-Geschichte-Institutionen-Jahrhunderten/dp/3810701459/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Familie-Wandel-Gesc...10701459/)</a> – guter allgemeiner Überblick über die Sichtweise auf Ehe und Familie durch quasi die gesamte Geschichte<br />
- Frank Meier: Mit Kind und Kegel. Kindheit und Familie im Wandel der Geschichte (<a href="http://www.amazon.de/Kegel-Kindheit-Familie-Wandel-Geschichte/dp/3799501614/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kegel-Kindheit-Fami...99501614/)</a> – interessanter Einblick in viele Bereiche des kindlichen Lebens; behandelt die Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert<br />
- Lloyd de Mause: Hört ihr die Kinder weinen: Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit (<a href="http://www.amazon.de/H%C3%B6rt-ihr-Kinder-weinen-psychogenetische/dp/3518279394/)" target="_blank">http://www.amazon.de/H%C3%B6rt-ihr-Kinde...18279394/)</a> – Aufsatzsammlung: Analyse der Qualen der Kindheit in der Vergangenheit, die eindringlich deutlich gemacht werden<br />
- Andreas Gestrich, Jens-Uwe Krause und Michael Mitterauer: Geschichte der Familie (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Andreas-Gestrich/dp/3520376016/ref=pd_sim_b_45)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-..._sim_b_45)</a> – umfassender Überblick zum aktuellen Forschungsstand zur Kindheit in Antike, Mittelalter und Neuzeit<br />
- Michael Mitterauer: Sozialgeschichte der Jugend (<a href="http://www.amazon.de/Sozialgeschichte-Jugend-Michael-Mitterauer/dp/3518112783/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Sozialgeschichte-Ju...18112783/)</a> – Anhand bedeutender Faktoren für die Entwicklung Jugendlicher wird eine Sozialgeschichte der Jugend entworfen<br />
- Edmund Hermsen: Faktor Religion: Geschichte der Kindheit vom Mittelalter bis zur Gegenwart (<a href="http://www.amazon.de/Faktor-Religion-Geschichte-Mittelalter-Gegenwart/dp/3412059064/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Faktor-Religion-Ges...12059064/)</a> – Zur Bedeutung der Religion für die Kindheit<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">2.) Zur Kindheit in einzelnen Kulturen und geschichtlichen Epochen (ungefähr chronologisch)</span><br />
- Andreas Kunz-Lübcke: Das Kind in den alten Kulturen des Mittelmeers: Israel-Ägypten-Griechenland (<a href="http://www.amazon.de/Das-Kind-antiken-Kulturen-Mittelmeers/dp/3788722088/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Das-Kind-antiken-Ku...88722088/)</a><br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 1: Altertum (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Altertum-Andre-Burguiere/dp/3884004255/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004255/)</a> – erster Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Johannes Christes, Richard Klein, Christoph Lüth (Hg.): Handbuch der Bildung und Erziehung in der Antike (<a href="http://www.amazon.de/Handbuch-Bildung-Erziehung-Johannes-Christes/dp/3534158873/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Handbuch-Bildung-Er...34158873/)</a> – wissenschaftliches Überblickswerk<br />
- Annika Backe-Dahmen: Die Welt der Kinder in der Antike (<a href="http://www.amazon.de/Welt-Kinder-Antike-Annika-Backe-Dahmen/dp/3805338708/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Welt-Kinder-Antike-...05338708/)</a><br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen, Francoise Zonabend (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 2: Mittelalter (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Mittelalter-Andre-Burguiere/dp/3884004263/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004263/)</a> – zweiter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Shulamith Shahar: Kindheit im Mittelalter (<a href="http://www.amazon.de/Kindheit-im-Mittelalter-Shulamith-Shahar/dp/3491691079/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kindheit-im-Mittela...91691079/)</a> – interessant geschriebene, wissenschaftlich und gut aufgemachte Einführung<br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 3: Neuzeit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-Bd-3-Neuzeit/dp/3884004271/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...84004271/)</a> – dritter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Hugh Cunningham: Die Geschichte des Kindes in der Neuzeit (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Kindes-Neuzeit-Hugh-Cunningham/dp/3538072299/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Kindes-N...38072299/)</a> – wissenschaftliches Werk, gibt den aktuellen Stand zur Thematik des Werkes von Ariès wieder (meiner ersten Empfehlung)<br />
- Historisches Museum Basel (Hg.): Kinderleben in Basel. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre. (<a href="http://www.amazon.de/Kinderleben-Basel-Kulturgeschichte-Historisches-Barf%C3%BCsserkirche/dp/3952303429/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kinderleben-Basel-K...52303429/)</a> – Ausstellungskatalog zur Geschichte der Kindheit in Basel (exemplarisch für das gesamte Thema)<br />
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.): Geschichte der Familie. Bd. 4: Zwanzigstes Jahrhundert (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-4-20-Jahrhundert/dp/388400428X/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Familie-...8400428X/)</a> – vierter Band des vierbändigen Standartwerkes<br />
- Erika Mann: Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich (<a href="http://www.amazon.de/Zehn-Millionen-Kinder-Erziehung-Dritten/dp/3499221691/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Zehn-Millionen-Kind...99221691/)</a><br />
- Arno Klönne: Jugend im Dritten Reich. Die Hitlerjugend und ihre Gegner (<a href="http://www.amazon.de/Jugend-Dritten-Reich-Hitlerjugend-Gegner/dp/3894382619/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Jugend-Dritten-Reic...94382619/)</a> – Fokus auf der ideologischen Erziehung, ihrer „Opfer“ und ihrer Gegner<br />
- Max von der Grün: Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im Dritten Reich (<a href="http://www.amazon.de/eigentlich-Kindheit-Jugend-Dritten-Reich/dp/3423120983/)" target="_blank">http://www.amazon.de/eigentlich-Kindheit...23120983/)</a> – Bericht über die eigene Kindheit verwebt mit allgemeinen Informationen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">3.) Zu Einzelbereichen der Kindheit</span><br />
- Jörg Zittlau: Sie meinten’s herzlich gut. Berühmte Leute und ihre schrecklichen Eltern (<a href="http://www.amazon.de/»Sie-meintens-herzlich-gut«-schrecklichen/dp/3471350543/)" target="_blank">http://www.amazon.de/»Sie-meintens-herzl...71350543/)</a> – nicht besonders wissenschaftliche, aber kurzweilige Essays<br />
- Juliane Haubold-Stolle: Oma ist die Beste. Eine Kulturgeschichte der Oma (<a href="http://www.amazon.de/Oma-ist-die-Beste-Kulturgeschichte/dp/3940621056/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Oma-ist-die-Beste-K...40621056/)</a><br />
- Winfried Böhm: Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart (Reihe C. H. Beck Wissen) (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-P%C3%A4dagogik-Von-Platon-Gegenwart/dp/3406508537/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-P%C3%A4d...06508537/)</a> – kurze, nicht gerade leicht zu lesende, aber gut verständliche Einführung<br />
- Wilma Aden-Grossmann: Der Kindergarten. Geschichte-Entwicklung-Konzepte (<a href="http://www.amazon.de/Der-Kindergarten-Geschichte-Entwicklung-Konzepte/dp/3407627718/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Der-Kindergarten-Ge...07627718/)</a><br />
- Franz-Michael Konrad: Geschichte der Schule. Von der Antike bis zur Gegenwart (Reihe C. H. Beck Wissen) (<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Schule-Von-Antike-Gegenwart/dp/340655492X/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Geschichte-Schule-V...0655492X/)</a> – chronologische Einführung<br />
- Ingrid Müller-Münch: Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen (<a href="http://www.amazon.de/Die-gepr%C3%BCgelte-Generation-Kochl%C3%B6ffel-Rohrstock/dp/3608946802/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Die-gepr%C3%BCgelte...08946802/)</a> – wissenschaftlich untermauertes Werk zu früheren Bestrafungsmethoden<br />
- Karin Hildegard Balk: Kinder und ihr Spielzeug (<a href="http://www.amazon.de/Kinder-Spielzeug-Karin-Hildegard-Balk/dp/3866801866/)" target="_blank">http://www.amazon.de/Kinder-Spielzeug-Ka...66801866/)</a> – zur Entwicklung der Spielzeuge von 1870 bis heute]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schwabenkinder]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2232</link>
			<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 20:49:59 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2232</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite><span> (27.01.2013 02:15)</span>Luki schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19551#pid19551" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (27.01.2013 01:28)</span>Paul schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19550#pid19550" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Auch die Kinderarbeiter in Norditalien, die aus der Schweiz stammten, wurden doch auch als Schwabenkinder bezeichnet. Das mit der Bezeichnung muß also noch einen anderen Hintergrund haben.</blockquote>
<br />
Servus Paul .<br />
<br />
Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn  im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder .<br />
Dort wurden sie verpachtet und aufgeteilt .<br />
Sie verrichteten Arbeiten als Knechte oder Mägde ,<br />
oder wenn sie Glück hatten als Zofen in Stadthäusern .<br />
Das waren Kinder ab 9. Jahren !!!!<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG/220px-B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG" border="0" alt="[Bild: 220px-B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG]" /><br />
<br />
Bündner Schwabenkinder in Arnach (1907)<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder</a><br />
<br />
Es wurde auch ein Kinofilm über diese Thematik gedreht :<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder_%28Film%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder_%28Film%29</a><br />
<br />
G.v.Luki</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (27.01.2013 10:23)</span>913Chris schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19563#pid19563" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (27.01.2013 02:15)</span>Luki schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19551#pid19551" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn  im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder .</blockquote>
<br />
Kenn ich auch aus Bayern. Dort gab es seit dem Mittelalter nicht nur italienische Wanderhändler (der bayerische Begriff "Katzelmacher" für Italiener stammt aus dieser Zeit; "Katzel" ist laut Wikipedia eine Verballhornung des italienisch-romanischen Wortes für "Kessel", ich kenn das eher so, dass ein "Katzel" ein Art Holzlöffel war, was dann auf hölzerne Küchengeräte aller Art ausgeweitet wurde, die wiederum von diesen aus dem norditalienischen und südschweizerischen Raum stammenden Händlern angefertigt und verkauft wurden), sondern mein persönlicher Stammbaum beginnt im 17.Jh. mit einer Magd aus Tirol, deren Sohn aus leicht nachvollziehbaren Gründen den Hof erbte, auf dem sie arbeitete... <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
VG<br />
Christian</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zitat:Luki schrieb: Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder </blockquote>
<br />
<br />
Das ist so zweifellos richtig.<br />
Diese Sonderform der "Saisonarbeit" in dem Fall von Kindern gab es bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein. Ziele waren in aller Regel die großen Höfe Oberschwabens.<br />
Was hier aber anzumerken ist, es war allen Beteiligten bewusst, dass es sich um Kinder handelte! Die keineswegs im rechtsfreien Raum landeten!<br />
Auch zB die Schulpflicht galt für die Hütekinder.<br />
Was natürlich nichts daran ändert, welche schlimmen Zustände hier aufschimmern, Kinder in die Fremde schicken, damit ein Esser weniger am Tisch sitzt...........<br />
Die Entlohnung war eigentlich eher rudimentär, und beschränkte sich meist auf eine Neuausstattung an Kleidung.<br />
<br />
Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck gab es in den 90ern eine Sonderausstellung zum Thema, ich müsste noch eine Dokumentation irgendwo rumliegen haben. Vielleicht finde ich sie kurzfristig.<br />
<br />
<br />
Gefunden:<br />
Den Begriff "Schwabenkinder" kann man eigentlich erweitern, Hütekinder.<br />
Denn zuerstmal haben diese "Arbeitstellen" natürlich die Kinder der Ortsarmen angenommen, vielfach auch auf den Höfen der Nachbarorte.<br />
<br />
"Es war eine große Familie mit zuviel Essern am Tisch. Um etwas besser durchzukommen mußte eins der besten Esser Hütekind werden."<br />
<br />
Womit die Gründe auch für die Tiroler und Vorarlberger "Schwabenkinder" genannt sind. Wobei ich jetzt mal bei denen bleibe.<br />
<br />
Mit beginnender Schneeschmelze in den Alpen sind diese Kinder über 100-150 km gewandert, sie kamen über den Arlberg, über den Reschen oft noch durch tiefen Schnee. <br />
Hunderte, in manchen Jahren Tausende. Im Jahr 1830 sollen es 4.500 Kinder aus Tirol und Vorarlberg gewesen sein, die nach Norden zogen um bis in den Herbst Arbeit zu finden und etwas Geld zu verdienen.<br />
Das für die Familien zu Hause eine unentbehrliche Hilfe darstellte.<br />
<br />
Die Kinder sind wie oben geschrieben nicht in einen rechtsfreien Raum gefallen, lokale Stellen haben die Wanderungen organisiert. Anmeldungen haben die örtlichen Schulen entgegengenommen. Geistliche führten und begleiteten die Kinder auf dem Weg nach Norden.<br />
<br />
Auf den Kindermärkten in Ravensburg, Wangen, Waldsee, Überlingen und Pfullendorf suchten sich die Schwabenkinder dann einen Arbeitgeber. <br />
Markt, hier wartete eine größere Menge von Kindern darauf als "Arbeitskraft" taxiert zu werden, es wurde um den Lohn gehandelt.<br />
[/quote]<br />
OT: Bevor hier die moralische Keule geschwungen wird, das war damals auch für das erwachsene Gesinde üblich, wenn zum selben Termin viele Leute Arbeit suchen und viele Stellen angeboten werden, ist so ein Verfahren unumgänglich.<br />
TT: Die Mädchen fanden Beschäftigung im Haushalt und zur Beaufsichtigung der Kinder, Knaben setzte man zur Feld, und Stallarbeit ein, insbesondere zum Viehhüten.<br />
<br />
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein Geldbetrag von 4 bis 18 Gulden bezahlt. außerdem Kost und Wohnung, zwei Hemden eine Jacke eine Hose und ein paar Stiefel. Um 1900 waren zwischen 70 und 160 Mark üblich, und das doppelte "Häs" wie wir sagen, also zwei Garnituren Kleidung.<br />
<br />
Meine Aussage von weiter oben zur Schulpflicht muss ich allerdings revidieren. Die galt wohl im Grundsatz schon, aber im Jahr 1913 sprach sich ein abgeordneter im württ. Landtag für die Überwachung und Durchsetzung der Schulpflicht auch dieser Kinder aus, was aber abgelehnt wurde: man würde den Landwirten Oberschwabens damit die dringend benötigten Arbeitskräfte entziehen.<br />
<br />
1914 hat dann die Tiroler Landesregierung die Kinderwanderung nach Deutschland verboten, die Vorarlberger kamen aber noch bis in die 20er Jahre.<br />
<br />
<br />
In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 gab es allerdings einen bis heute wenig beachteten Nachklapp. Diesmal kamen die "Hütekinder" aus den kriegs- später luftkriegsbedrohten Großstädten an Rhein und Saar.<br />
Auch diesmal war ihre Arbeit unentbehrlich. So gibt es aus dem Oktober 1942 ein Schreiben eines Bürgermeisteramts "dass die Jungen noch nicht zurückgeführt werden, da dieselben von den Bauern dringend benötigt werden, zumal ein Teil der Bauern zur Wehrmacht eingezogen sind."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite><span> (27.01.2013 02:15)</span>Luki schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19551#pid19551" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (27.01.2013 01:28)</span>Paul schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19550#pid19550" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Auch die Kinderarbeiter in Norditalien, die aus der Schweiz stammten, wurden doch auch als Schwabenkinder bezeichnet. Das mit der Bezeichnung muß also noch einen anderen Hintergrund haben.</blockquote>
<br />
Servus Paul .<br />
<br />
Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn  im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder .<br />
Dort wurden sie verpachtet und aufgeteilt .<br />
Sie verrichteten Arbeiten als Knechte oder Mägde ,<br />
oder wenn sie Glück hatten als Zofen in Stadthäusern .<br />
Das waren Kinder ab 9. Jahren !!!!<br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG/220px-B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG" border="0" alt="[Bild: 220px-B%C3%BCndner_Schwabenkinder_1907.JPG]" /><br />
<br />
Bündner Schwabenkinder in Arnach (1907)<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder</a><br />
<br />
Es wurde auch ein Kinofilm über diese Thematik gedreht :<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder_%28Film%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder_%28Film%29</a><br />
<br />
G.v.Luki</blockquote>
<br />
<blockquote><cite><span> (27.01.2013 10:23)</span>913Chris schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19563#pid19563" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (27.01.2013 02:15)</span>Luki schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=19551#pid19551" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn  im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder .</blockquote>
<br />
Kenn ich auch aus Bayern. Dort gab es seit dem Mittelalter nicht nur italienische Wanderhändler (der bayerische Begriff "Katzelmacher" für Italiener stammt aus dieser Zeit; "Katzel" ist laut Wikipedia eine Verballhornung des italienisch-romanischen Wortes für "Kessel", ich kenn das eher so, dass ein "Katzel" ein Art Holzlöffel war, was dann auf hölzerne Küchengeräte aller Art ausgeweitet wurde, die wiederum von diesen aus dem norditalienischen und südschweizerischen Raum stammenden Händlern angefertigt und verkauft wurden), sondern mein persönlicher Stammbaum beginnt im 17.Jh. mit einer Magd aus Tirol, deren Sohn aus leicht nachvollziehbaren Gründen den Hof erbte, auf dem sie arbeitete... <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
VG<br />
Christian</blockquote>
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zitat:Luki schrieb: Das mit den Schwabenkindern ( Hüttekinder ) kenne ich aus Tirol und Vorarlberg .<br />
Zu Saisonbeginn im Frühjahr zogen arme Kinder nach Schwaben .<br />
Daher der Name Schwabenkinder </blockquote>
<br />
<br />
Das ist so zweifellos richtig.<br />
Diese Sonderform der "Saisonarbeit" in dem Fall von Kindern gab es bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein. Ziele waren in aller Regel die großen Höfe Oberschwabens.<br />
Was hier aber anzumerken ist, es war allen Beteiligten bewusst, dass es sich um Kinder handelte! Die keineswegs im rechtsfreien Raum landeten!<br />
Auch zB die Schulpflicht galt für die Hütekinder.<br />
Was natürlich nichts daran ändert, welche schlimmen Zustände hier aufschimmern, Kinder in die Fremde schicken, damit ein Esser weniger am Tisch sitzt...........<br />
Die Entlohnung war eigentlich eher rudimentär, und beschränkte sich meist auf eine Neuausstattung an Kleidung.<br />
<br />
Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck gab es in den 90ern eine Sonderausstellung zum Thema, ich müsste noch eine Dokumentation irgendwo rumliegen haben. Vielleicht finde ich sie kurzfristig.<br />
<br />
<br />
Gefunden:<br />
Den Begriff "Schwabenkinder" kann man eigentlich erweitern, Hütekinder.<br />
Denn zuerstmal haben diese "Arbeitstellen" natürlich die Kinder der Ortsarmen angenommen, vielfach auch auf den Höfen der Nachbarorte.<br />
<br />
"Es war eine große Familie mit zuviel Essern am Tisch. Um etwas besser durchzukommen mußte eins der besten Esser Hütekind werden."<br />
<br />
Womit die Gründe auch für die Tiroler und Vorarlberger "Schwabenkinder" genannt sind. Wobei ich jetzt mal bei denen bleibe.<br />
<br />
Mit beginnender Schneeschmelze in den Alpen sind diese Kinder über 100-150 km gewandert, sie kamen über den Arlberg, über den Reschen oft noch durch tiefen Schnee. <br />
Hunderte, in manchen Jahren Tausende. Im Jahr 1830 sollen es 4.500 Kinder aus Tirol und Vorarlberg gewesen sein, die nach Norden zogen um bis in den Herbst Arbeit zu finden und etwas Geld zu verdienen.<br />
Das für die Familien zu Hause eine unentbehrliche Hilfe darstellte.<br />
<br />
Die Kinder sind wie oben geschrieben nicht in einen rechtsfreien Raum gefallen, lokale Stellen haben die Wanderungen organisiert. Anmeldungen haben die örtlichen Schulen entgegengenommen. Geistliche führten und begleiteten die Kinder auf dem Weg nach Norden.<br />
<br />
Auf den Kindermärkten in Ravensburg, Wangen, Waldsee, Überlingen und Pfullendorf suchten sich die Schwabenkinder dann einen Arbeitgeber. <br />
Markt, hier wartete eine größere Menge von Kindern darauf als "Arbeitskraft" taxiert zu werden, es wurde um den Lohn gehandelt.<br />
[/quote]<br />
OT: Bevor hier die moralische Keule geschwungen wird, das war damals auch für das erwachsene Gesinde üblich, wenn zum selben Termin viele Leute Arbeit suchen und viele Stellen angeboten werden, ist so ein Verfahren unumgänglich.<br />
TT: Die Mädchen fanden Beschäftigung im Haushalt und zur Beaufsichtigung der Kinder, Knaben setzte man zur Feld, und Stallarbeit ein, insbesondere zum Viehhüten.<br />
<br />
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein Geldbetrag von 4 bis 18 Gulden bezahlt. außerdem Kost und Wohnung, zwei Hemden eine Jacke eine Hose und ein paar Stiefel. Um 1900 waren zwischen 70 und 160 Mark üblich, und das doppelte "Häs" wie wir sagen, also zwei Garnituren Kleidung.<br />
<br />
Meine Aussage von weiter oben zur Schulpflicht muss ich allerdings revidieren. Die galt wohl im Grundsatz schon, aber im Jahr 1913 sprach sich ein abgeordneter im württ. Landtag für die Überwachung und Durchsetzung der Schulpflicht auch dieser Kinder aus, was aber abgelehnt wurde: man würde den Landwirten Oberschwabens damit die dringend benötigten Arbeitskräfte entziehen.<br />
<br />
1914 hat dann die Tiroler Landesregierung die Kinderwanderung nach Deutschland verboten, die Vorarlberger kamen aber noch bis in die 20er Jahre.<br />
<br />
<br />
In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 gab es allerdings einen bis heute wenig beachteten Nachklapp. Diesmal kamen die "Hütekinder" aus den kriegs- später luftkriegsbedrohten Großstädten an Rhein und Saar.<br />
Auch diesmal war ihre Arbeit unentbehrlich. So gibt es aus dem Oktober 1942 ein Schreiben eines Bürgermeisteramts "dass die Jungen noch nicht zurückgeführt werden, da dieselben von den Bauern dringend benötigt werden, zumal ein Teil der Bauern zur Wehrmacht eingezogen sind."]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheit und Jugend großer Herrscher]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2091</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 19:56:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=2091</guid>
			<description><![CDATA[Obwohl das neue "Lebendige Forum" nicht mehr allzu lange besteht, eröffne ich hier noch einen neuen Thread, einfach, weil ich dazu einen Beitrag habe und weil ich die Themen etwas allgemein halten möchte. <br />
<br />
Ich beginne also mit meinem Text zum Thema "Kindheit und Jugend von Octavian, dem späteren Kaiser Augustus".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Obwohl das neue "Lebendige Forum" nicht mehr allzu lange besteht, eröffne ich hier noch einen neuen Thread, einfach, weil ich dazu einen Beitrag habe und weil ich die Themen etwas allgemein halten möchte. <br />
<br />
Ich beginne also mit meinem Text zum Thema "Kindheit und Jugend von Octavian, dem späteren Kaiser Augustus".]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aufwachsen in den Kulturen der Antike]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1864</link>
			<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 15:20:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1864</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe kleine Beiträge geschrieben zu Kindheit und Jugend<br />
- im alten Ägypten<br />
- im Judentum zur Zeit Jesu<br />
- bei den Germanen<br />
- bei den Wikingern<br />
<br />
Hier werde ich sie posten. <br />
<br />
Grüße, <br />
der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe kleine Beiträge geschrieben zu Kindheit und Jugend<br />
- im alten Ägypten<br />
- im Judentum zur Zeit Jesu<br />
- bei den Germanen<br />
- bei den Wikingern<br />
<br />
Hier werde ich sie posten. <br />
<br />
Grüße, <br />
der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheit und Jugend in Byzanz]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1691</link>
			<pubDate>Sat, 22 Dec 2012 17:37:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1691</guid>
			<description><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Hier poste ich meine Ausarbeitungen zu Kindheit und Jugend in Byzanz. Ich bin noch nicht ganz fertig, rechne aber mit vier Teilen. <br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen, <br />
der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Hier poste ich meine Ausarbeitungen zu Kindheit und Jugend in Byzanz. Ich bin noch nicht ganz fertig, rechne aber mit vier Teilen. <br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen, <br />
der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Elternmodelle und Kindererziehung .]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1651</link>
			<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 10:43:53 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1651</guid>
			<description><![CDATA[Servus .<br />
<br />
Auf Wunsch von Bunbury eröffne ich mit nachfolgendem Beitrag <br />
ein neues Thema .<br />
<br />
<br />
<span style="color: #000080;">Titus Feuerfuchs schrieb: </span><br />
<br />
Im Ernst: <br />
Ich stimme Rosenkranz grundsätzlich zu. Das was von Schmied und -grosso modo linken- Bildungsexperten betrieben wird, stellt die Kernfamilie, die nach wie vor das Ideal darstellt, als übeholt dar. Das ist schlicht und einfach eine unzulässige Indoktrination, mit der schon Volksschüler (Warum muss sich ein 6-Jähriger schon mit z.B.Transgender beschäftigen?) konfrontiert werden<br />
Veraltet ist sie nicht, ob sie ein Ideal ist, weiß ich nicht. Was ist ein ideal, in dem Fall, überhaupt??<br />
<br />
Ich schon. Jedes Kind braucht Vater und Mutter. Es geht auch mit Alleinerziehern, Patchworkfamilien oder Homosexuellen Paaren, die z.B. Kinder adoptieren, ist nat. alles völlig ok.<br />
<br />
Das Ideal ist jedoch eine funktionierende Partnerschaft zwischen Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, so "konservativ" bin ich nunmal. <br />
Kinder leider unter Scheidung und Alleinerziehung oft enorm. Deshalb ist es für mich untragbar, dieses bewährte Ideal aus ideologischen Gründen zu desavouieren. <br />
<br />
<br />
<span style="color: #000080;">Text vom LUKI :</span><br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Abgesehen davon daß zufälligerweise die Frau Rosenkranz in Ansätzen <br />
einmal eine akzeptable Ansicht vertritt ist es auch meine Überzeugung <br />
daß es zwar , aufgrund von Scheidungen oder Todesfällen verschiedenste Familienmodelle gibt . <br />
Es für die Kinder aber eminent wichtig für ihr Heranwachsen ist , wenn möglich <br />
in einer funktionierenden Zweierbeziehung aufzuwachsen .<br />
<br />
Eigenartigerweise ist man seit Kurzem sogar auf die tiefschürfende Erkenntniss gekommen daß es für die Knaben und ihr Selbstverständniss und auch ihrem Verständniss zu ihrem späteren Umfeld nicht gerade förderlich ist , <br />
in Kindergärten und anschließend in den Volksschulen nur<br />
von Lehrerinnen betreut zu werden .<br />
<br />
Bei Manchen , auch bei verheiraten Eltern ( Vater Pendler oder Montage ), <br />
fehlt zuhause schon das positive väterliche Vorbild <br />
und dann auch noch in der Schule ?<br />
<br />
Zwar bin ich in meinem Bekanntenkreis , dank meiner Ansichten , <br />
als zu liberal verschrien .<br />
Aber bei der Erziehung unseres Nachwuchses hört es sich auf .<br />
Aufgrund von mir obgenannten Konstellationen gibt es leider <br />
immer zu wenig intakte Familien .<br />
<br />
Ja , wir müssen die Realität akzeptieren und das Beste , <br />
auch in anderen Lebensmöglichkeiten <br />
oder in Zeitfamilienmodellen finden .<br />
Aber nicht unter der Prämisse daß sich die getrennten Exehepartner <br />
eventuell selbstverwirklichen wollen , sondern nur unter der Vorraussetzung , <br />
was ist das Beste für die betroffenen Kindern .<br />
<br />
Und noch zum Thema gleichgeschlechtlicher Liebe .<br />
Da ja Niemand auf die Welt gekommen ist und dann irgendwann <br />
beschlossen hatte , es sei ja so lustig und ab heute bin ich lesbisch oder <br />
homosexuell ist doch Quatsch .<br />
<br />
Laut Studien betrifft das die doch sehr hohe Anzahl von ca. 10%. <br />
der Bevölkerung .<br />
Und da sind die bisexuell Veranlagten noch gar nicht erwähnt .<br />
Für die sexuelle Ausrichtung jedes Einzellnen von uns können wir nichts .<br />
<br />
Das entscheidet sich schon im Mutterleib und dürfte hormonell gesteuert sein .<br />
Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibt es nicht nur beim Homo Sapiens Sapiens .<br />
Nein das gibt es sogar im Tierreich und sogar bei Lebewesen die schon <br />
um Jahrtausende älter sind als unsere Spezies .<br />
<br />
Kurzer Ausflug in die Geschichte :<br />
Bei den Hellenen war es ein unter älteren zu jüngeren Männern normales <br />
und von der Gesellschaft gewolltes Verhalten .<br />
<br />
Aber um wieder zur Kindererziehungsfunktion in Paarbeziehungen zurückzukommen .<br />
Leider müssen wir mit Alleinerziehenden Eltern leben .<br />
Für Kinder und ihre Persönlichkeitsbildung aus solchen Familien sehr schlecht .<br />
Aber beser als ganz ohne Elternteil .<br />
<br />
Aber Kinder in Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare bekämen <br />
zwar viel Liebe und Aufmerksamkeit .<br />
Aber das ersetzt doch nicht das Aufwachsen in einer intakten Familie <br />
mit Vater und Mutter .<br />
<br />
Und sollte man mich aufgrund meiner Meinung und Überzeugung <br />
einen altmodischen oder rückständigen Menschen heissen , <br />
dann bitte ich Diesen nur kurz daran zu denken , <br />
daß wir diesen Disput in einem Geschichteforum führen .<br />
Und die Geschichte des Homo Sapiens Sapiens hat vermutlich desswegen <br />
einen so großen Erfolg gezeigt , weil von Beginn an die weiblich-männliche <br />
Paarbeziehung die Aufzucht der Nachkommen partnerschaftlich <br />
übernommen hatten .<br />
Und dann erst die Sippe .<br />
<br />
Wesshalb sollten wir jetzt im einunzwanzigsten Jahrhunderts , zum Nachteil <br />
unserer Kinder , an dieser Erfolgsgeschichte etwas ändern ?<br />
Nur weil es einige wenige Weltanschauungsverbesserer verändern wollen , <br />
denen es wichtiger ist ihre ach so modernen Ansichten zu vertreten .<br />
Aber das Wichtigste dabei ausser Acht lassen , nämlich daß es vorrangigig <br />
nur um das Wohl und Wehe der eventuell betroffenen Kindern geht .<br />
<br />
Trotzdem Grüße vom Luki.<br />
<br />
PS: <br />
Titus . <br />
Deine Aussage bezüglich des Aufklärungleitfadens ist doch komplett falsch .<br />
Du verunsicherst nur unsere deutschen Freunde .<br />
<br />
Natürlich ist das ein Leitfaden für alle Schüler von 6. bis 15. Jahren .<br />
Aber in Teilen jeweils für das entwicklungsgeschichtliche Alter verfasst .<br />
Daß Sechsjährige schon mit sexuellen Sonderformen ( Wie Transgender ) , <br />
wie von Titus beschrieben schon belästigt werden ist Quatsch .<br />
<br />
Dieser Leitfaden versucht den Nachwuchs je in ihrem Alter zu begleiten .<br />
Zugegeben , für manche Eltern ist das revolutionär und nichtgewünscht .<br />
<br />
Aber genau diese Eltern kaufen ihren 9/10. Jährigen das neueste Händy ,<br />
mit unkontrolliertem Internetzugang und lassen sie mit ihren berechtigten <br />
Fragen , selbst geschockt , Alleine .<br />
<br />
Da ist es mir schon lieber sie bekommen wenigstens in der Schule <br />
von ausgebildeten Pädagogen , anhand des Leitfadens Antworten <br />
auf ihre Fragen .<br />
<br />
Besonders wenn sich 10/11. Jährige auf ihrem Internethandy gerade <br />
die ersten Minuten eines Hardcorepornos reingezogen hatten <br />
( Selbst entdeckt , Hany eingezogen und den Eltern gebracht , <br />
aber ihre Kinder , nein die doch nicht ).<br />
<br />
Wer ist daran Schuld ?<br />
Die Unterrichtsleitfäden , oder die gutsituierten ach so katholischen Eltern <br />
die unbegleitet ihrem zehnjährigem Filius mit dem geschenktem Handy , <br />
zwar ungewollt aber trotzdem unverantwortlich , den Zugang zu extremen <br />
Pornofilmen ermöglicht hatten ?<br />
<br />
Ich denke das ist hier die Frage .<br />
<br />
Nochmals Servus .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Servus .<br />
<br />
Auf Wunsch von Bunbury eröffne ich mit nachfolgendem Beitrag <br />
ein neues Thema .<br />
<br />
<br />
<span style="color: #000080;">Titus Feuerfuchs schrieb: </span><br />
<br />
Im Ernst: <br />
Ich stimme Rosenkranz grundsätzlich zu. Das was von Schmied und -grosso modo linken- Bildungsexperten betrieben wird, stellt die Kernfamilie, die nach wie vor das Ideal darstellt, als übeholt dar. Das ist schlicht und einfach eine unzulässige Indoktrination, mit der schon Volksschüler (Warum muss sich ein 6-Jähriger schon mit z.B.Transgender beschäftigen?) konfrontiert werden<br />
Veraltet ist sie nicht, ob sie ein Ideal ist, weiß ich nicht. Was ist ein ideal, in dem Fall, überhaupt??<br />
<br />
Ich schon. Jedes Kind braucht Vater und Mutter. Es geht auch mit Alleinerziehern, Patchworkfamilien oder Homosexuellen Paaren, die z.B. Kinder adoptieren, ist nat. alles völlig ok.<br />
<br />
Das Ideal ist jedoch eine funktionierende Partnerschaft zwischen Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, so "konservativ" bin ich nunmal. <br />
Kinder leider unter Scheidung und Alleinerziehung oft enorm. Deshalb ist es für mich untragbar, dieses bewährte Ideal aus ideologischen Gründen zu desavouieren. <br />
<br />
<br />
<span style="color: #000080;">Text vom LUKI :</span><br />
<br />
Servus .<br />
<br />
Abgesehen davon daß zufälligerweise die Frau Rosenkranz in Ansätzen <br />
einmal eine akzeptable Ansicht vertritt ist es auch meine Überzeugung <br />
daß es zwar , aufgrund von Scheidungen oder Todesfällen verschiedenste Familienmodelle gibt . <br />
Es für die Kinder aber eminent wichtig für ihr Heranwachsen ist , wenn möglich <br />
in einer funktionierenden Zweierbeziehung aufzuwachsen .<br />
<br />
Eigenartigerweise ist man seit Kurzem sogar auf die tiefschürfende Erkenntniss gekommen daß es für die Knaben und ihr Selbstverständniss und auch ihrem Verständniss zu ihrem späteren Umfeld nicht gerade förderlich ist , <br />
in Kindergärten und anschließend in den Volksschulen nur<br />
von Lehrerinnen betreut zu werden .<br />
<br />
Bei Manchen , auch bei verheiraten Eltern ( Vater Pendler oder Montage ), <br />
fehlt zuhause schon das positive väterliche Vorbild <br />
und dann auch noch in der Schule ?<br />
<br />
Zwar bin ich in meinem Bekanntenkreis , dank meiner Ansichten , <br />
als zu liberal verschrien .<br />
Aber bei der Erziehung unseres Nachwuchses hört es sich auf .<br />
Aufgrund von mir obgenannten Konstellationen gibt es leider <br />
immer zu wenig intakte Familien .<br />
<br />
Ja , wir müssen die Realität akzeptieren und das Beste , <br />
auch in anderen Lebensmöglichkeiten <br />
oder in Zeitfamilienmodellen finden .<br />
Aber nicht unter der Prämisse daß sich die getrennten Exehepartner <br />
eventuell selbstverwirklichen wollen , sondern nur unter der Vorraussetzung , <br />
was ist das Beste für die betroffenen Kindern .<br />
<br />
Und noch zum Thema gleichgeschlechtlicher Liebe .<br />
Da ja Niemand auf die Welt gekommen ist und dann irgendwann <br />
beschlossen hatte , es sei ja so lustig und ab heute bin ich lesbisch oder <br />
homosexuell ist doch Quatsch .<br />
<br />
Laut Studien betrifft das die doch sehr hohe Anzahl von ca. 10%. <br />
der Bevölkerung .<br />
Und da sind die bisexuell Veranlagten noch gar nicht erwähnt .<br />
Für die sexuelle Ausrichtung jedes Einzellnen von uns können wir nichts .<br />
<br />
Das entscheidet sich schon im Mutterleib und dürfte hormonell gesteuert sein .<br />
Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibt es nicht nur beim Homo Sapiens Sapiens .<br />
Nein das gibt es sogar im Tierreich und sogar bei Lebewesen die schon <br />
um Jahrtausende älter sind als unsere Spezies .<br />
<br />
Kurzer Ausflug in die Geschichte :<br />
Bei den Hellenen war es ein unter älteren zu jüngeren Männern normales <br />
und von der Gesellschaft gewolltes Verhalten .<br />
<br />
Aber um wieder zur Kindererziehungsfunktion in Paarbeziehungen zurückzukommen .<br />
Leider müssen wir mit Alleinerziehenden Eltern leben .<br />
Für Kinder und ihre Persönlichkeitsbildung aus solchen Familien sehr schlecht .<br />
Aber beser als ganz ohne Elternteil .<br />
<br />
Aber Kinder in Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare bekämen <br />
zwar viel Liebe und Aufmerksamkeit .<br />
Aber das ersetzt doch nicht das Aufwachsen in einer intakten Familie <br />
mit Vater und Mutter .<br />
<br />
Und sollte man mich aufgrund meiner Meinung und Überzeugung <br />
einen altmodischen oder rückständigen Menschen heissen , <br />
dann bitte ich Diesen nur kurz daran zu denken , <br />
daß wir diesen Disput in einem Geschichteforum führen .<br />
Und die Geschichte des Homo Sapiens Sapiens hat vermutlich desswegen <br />
einen so großen Erfolg gezeigt , weil von Beginn an die weiblich-männliche <br />
Paarbeziehung die Aufzucht der Nachkommen partnerschaftlich <br />
übernommen hatten .<br />
Und dann erst die Sippe .<br />
<br />
Wesshalb sollten wir jetzt im einunzwanzigsten Jahrhunderts , zum Nachteil <br />
unserer Kinder , an dieser Erfolgsgeschichte etwas ändern ?<br />
Nur weil es einige wenige Weltanschauungsverbesserer verändern wollen , <br />
denen es wichtiger ist ihre ach so modernen Ansichten zu vertreten .<br />
Aber das Wichtigste dabei ausser Acht lassen , nämlich daß es vorrangigig <br />
nur um das Wohl und Wehe der eventuell betroffenen Kindern geht .<br />
<br />
Trotzdem Grüße vom Luki.<br />
<br />
PS: <br />
Titus . <br />
Deine Aussage bezüglich des Aufklärungleitfadens ist doch komplett falsch .<br />
Du verunsicherst nur unsere deutschen Freunde .<br />
<br />
Natürlich ist das ein Leitfaden für alle Schüler von 6. bis 15. Jahren .<br />
Aber in Teilen jeweils für das entwicklungsgeschichtliche Alter verfasst .<br />
Daß Sechsjährige schon mit sexuellen Sonderformen ( Wie Transgender ) , <br />
wie von Titus beschrieben schon belästigt werden ist Quatsch .<br />
<br />
Dieser Leitfaden versucht den Nachwuchs je in ihrem Alter zu begleiten .<br />
Zugegeben , für manche Eltern ist das revolutionär und nichtgewünscht .<br />
<br />
Aber genau diese Eltern kaufen ihren 9/10. Jährigen das neueste Händy ,<br />
mit unkontrolliertem Internetzugang und lassen sie mit ihren berechtigten <br />
Fragen , selbst geschockt , Alleine .<br />
<br />
Da ist es mir schon lieber sie bekommen wenigstens in der Schule <br />
von ausgebildeten Pädagogen , anhand des Leitfadens Antworten <br />
auf ihre Fragen .<br />
<br />
Besonders wenn sich 10/11. Jährige auf ihrem Internethandy gerade <br />
die ersten Minuten eines Hardcorepornos reingezogen hatten <br />
( Selbst entdeckt , Hany eingezogen und den Eltern gebracht , <br />
aber ihre Kinder , nein die doch nicht ).<br />
<br />
Wer ist daran Schuld ?<br />
Die Unterrichtsleitfäden , oder die gutsituierten ach so katholischen Eltern <br />
die unbegleitet ihrem zehnjährigem Filius mit dem geschenktem Handy , <br />
zwar ungewollt aber trotzdem unverantwortlich , den Zugang zu extremen <br />
Pornofilmen ermöglicht hatten ?<br />
<br />
Ich denke das ist hier die Frage .<br />
<br />
Nochmals Servus .]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Erfindung der Kindheit]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1597</link>
			<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 15:51:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1597</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite><span> (13.12.2012 12:10)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=15659#pid15659" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Kindheit und Jugend sind eine Entdeckung der Aufklärung. <br />
Zuvor gab es nicht einmal Kleidung die im geringsten Kindgerecht gewesen wäre. Verkleinerte Erwachsenenmode.<br />
<br />
Wobei sich Kindheit und Jugend noch sehr lange auf das Bürgertum beschränkten, der Adel hatte ganz andere Vorstellungen von seinem Nachwuchs und dessen Erziehung, (die Kadettenanstalten zB waren ein Relikt der Adelsvorstellungen)  und in der Unterschicht hieß es "Not kennt kein Gebot".<br />
<br />
Die Fröbelschen Kindergärten zB sind eine klare Entwicklung die aus der Aufklärung entstanden ist. Wobei die zuvor nicht existente "Kindheit und Jugend" nun keineswegs eine auf Deutschland beschränkte Erscheinung war, die Frau des 48er Revolutionärs Carl Schurz hatte bei Fröbel gearbeitet, und stieß nach der gemeinsamen Flucht die Entwicklung in den USA an. Daher der Name "Kindergarten" in den Staaten.<br />
<br />
Wobei die Zeit vor dem 19. Jahrhundert auf Grund der "Fundleere" bei diesen Punkten nach wie vor mit ganz erheblicher Vorsicht betrachtet werden muss. <br />
Manches was da heute als unumstößliche Tatsache betrachtet wird, verträgt die Nachschau nicht.<br />
So ist vor ca. 20 Jahren eine "Statistik" datierend aus dem Jahr 1786 aus Murrhardt aufgetaucht, in der die selbständig Tätigen aufgelistet wurden,<br />
aus irgend einem Grund hat der Schreiber nach Geschlechtern getrennt.<br />
20% der selbständig Tätigen waren Witwen und unverheiratete Frauen, sog. "Eigenbrötlerinnen"!<br />
Womit das Wort "Eigenbrötler" gleich auch erklärt wird.</blockquote>
<br />
<br />
Da mir dieser Punkt wichtig ist, hier ein extra 3nd dazu.<br />
<br />
Es ist zweifellos eine Entwicklung, entstanden und ausgelöst durch das Bürgertum im Zeitalter der Aufklärung.<br />
Namen wie Rosseau, Pestalozzi und Fröbel müssen hier erwähnt werden.<br />
<br />
Voraussetzung waren vielerlei Umwälzungen, wie das Bewußtsein, dass die Nachkommen nicht von vorneherein Status und Stand der Eltern innehaben würden.<br />
Aber auch die generelle Angewohnheit des Bürgertums, Ehen nach Zuneigung einzugehen, was weder beim Adel noch bei der Unterschicht eine Rolle spielte.<br />
Den Müttern wurde das Selbststillen nahegelegt, in den Medien wurde recht massiv Werbung dafür getrieben. Überhaupt entstanden die ersten Vorläufer von "Eltern" bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert. Verlegt zB von Cotta.<br />
Die Mutter- und Elternliebe scheint zdZ entdeckt worden zu sei, zumindest findet sie erstmals ihren Niederschlag in Printmedien. Als das höchste Glück der Mutter wird die Liebe der Kinder gepriesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite><span> (13.12.2012 12:10)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=15659#pid15659" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Kindheit und Jugend sind eine Entdeckung der Aufklärung. <br />
Zuvor gab es nicht einmal Kleidung die im geringsten Kindgerecht gewesen wäre. Verkleinerte Erwachsenenmode.<br />
<br />
Wobei sich Kindheit und Jugend noch sehr lange auf das Bürgertum beschränkten, der Adel hatte ganz andere Vorstellungen von seinem Nachwuchs und dessen Erziehung, (die Kadettenanstalten zB waren ein Relikt der Adelsvorstellungen)  und in der Unterschicht hieß es "Not kennt kein Gebot".<br />
<br />
Die Fröbelschen Kindergärten zB sind eine klare Entwicklung die aus der Aufklärung entstanden ist. Wobei die zuvor nicht existente "Kindheit und Jugend" nun keineswegs eine auf Deutschland beschränkte Erscheinung war, die Frau des 48er Revolutionärs Carl Schurz hatte bei Fröbel gearbeitet, und stieß nach der gemeinsamen Flucht die Entwicklung in den USA an. Daher der Name "Kindergarten" in den Staaten.<br />
<br />
Wobei die Zeit vor dem 19. Jahrhundert auf Grund der "Fundleere" bei diesen Punkten nach wie vor mit ganz erheblicher Vorsicht betrachtet werden muss. <br />
Manches was da heute als unumstößliche Tatsache betrachtet wird, verträgt die Nachschau nicht.<br />
So ist vor ca. 20 Jahren eine "Statistik" datierend aus dem Jahr 1786 aus Murrhardt aufgetaucht, in der die selbständig Tätigen aufgelistet wurden,<br />
aus irgend einem Grund hat der Schreiber nach Geschlechtern getrennt.<br />
20% der selbständig Tätigen waren Witwen und unverheiratete Frauen, sog. "Eigenbrötlerinnen"!<br />
Womit das Wort "Eigenbrötler" gleich auch erklärt wird.</blockquote>
<br />
<br />
Da mir dieser Punkt wichtig ist, hier ein extra 3nd dazu.<br />
<br />
Es ist zweifellos eine Entwicklung, entstanden und ausgelöst durch das Bürgertum im Zeitalter der Aufklärung.<br />
Namen wie Rosseau, Pestalozzi und Fröbel müssen hier erwähnt werden.<br />
<br />
Voraussetzung waren vielerlei Umwälzungen, wie das Bewußtsein, dass die Nachkommen nicht von vorneherein Status und Stand der Eltern innehaben würden.<br />
Aber auch die generelle Angewohnheit des Bürgertums, Ehen nach Zuneigung einzugehen, was weder beim Adel noch bei der Unterschicht eine Rolle spielte.<br />
Den Müttern wurde das Selbststillen nahegelegt, in den Medien wurde recht massiv Werbung dafür getrieben. Überhaupt entstanden die ersten Vorläufer von "Eltern" bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert. Verlegt zB von Cotta.<br />
Die Mutter- und Elternliebe scheint zdZ entdeckt worden zu sei, zumindest findet sie erstmals ihren Niederschlag in Printmedien. Als das höchste Glück der Mutter wird die Liebe der Kinder gepriesen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheit von Herrschern, ihr Einfluss auf das Leben - Sammelthread]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1545</link>
			<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 12:07:43 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1545</guid>
			<description><![CDATA[Wie von Bunbury vorgeschlagen (leider kam ich erst jetzt dazu), können hier Herrscher gesammelt werden, die von ihrer Kindheit auf eine bestimmte Art und Weise geprägt wurden. Ausgeschlossen werden sollen hier Anerziehungen des Höfischen Zeremoniells, die bei fast jedem Kronprinzen stattfanden und dessen spätere Persönlichkeit auf jeden Fall prägten. <br />
<br />
Sansavoir nannte bereits: <br />
Friedrich II. von Preußen durch die Misshandlungen seines Vaters. <br />
Wilhelm II. wegen seines missgebildeten Armes.<br />
Mary Tudor durch die Ablehnung ihres Vaters.<br />
Iwan IV., Peter I., Heinrich IV. (HRR) - alle wegen Ereignisse als Minderjährige unter fremder Regentschaft<br />
Ludwig XIV. wurde dagegen von seiner Mutter Anna von Österreich und Mazarin zu einem selbstbewussten, fast selbstgerechten, jungen Mann erzogen.<br />
<br />
Ich könnte da noch hinzufügen: <br />
Friedrich II. von Hohenstaufen, weil er in seiner Kindheit einerseits umkämpft, andererseits von seinen Spielkameraden verachtet war. <br />
Alexander der Große, dessen Erfolg ohne den neidlosen, aber unterstützenden Vater, den Lehrer Aristoteles und die aktuelle politische Lage nicht denkbar gewesen wäre. <br />
Karl der Große, der sich in seiner Jugend gegen seinen Bruder durchzusetzen hatte. <br />
<br />
Wer kennt weitere?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie von Bunbury vorgeschlagen (leider kam ich erst jetzt dazu), können hier Herrscher gesammelt werden, die von ihrer Kindheit auf eine bestimmte Art und Weise geprägt wurden. Ausgeschlossen werden sollen hier Anerziehungen des Höfischen Zeremoniells, die bei fast jedem Kronprinzen stattfanden und dessen spätere Persönlichkeit auf jeden Fall prägten. <br />
<br />
Sansavoir nannte bereits: <br />
Friedrich II. von Preußen durch die Misshandlungen seines Vaters. <br />
Wilhelm II. wegen seines missgebildeten Armes.<br />
Mary Tudor durch die Ablehnung ihres Vaters.<br />
Iwan IV., Peter I., Heinrich IV. (HRR) - alle wegen Ereignisse als Minderjährige unter fremder Regentschaft<br />
Ludwig XIV. wurde dagegen von seiner Mutter Anna von Österreich und Mazarin zu einem selbstbewussten, fast selbstgerechten, jungen Mann erzogen.<br />
<br />
Ich könnte da noch hinzufügen: <br />
Friedrich II. von Hohenstaufen, weil er in seiner Kindheit einerseits umkämpft, andererseits von seinen Spielkameraden verachtet war. <br />
Alexander der Große, dessen Erfolg ohne den neidlosen, aber unterstützenden Vater, den Lehrer Aristoteles und die aktuelle politische Lage nicht denkbar gewesen wäre. <br />
Karl der Große, der sich in seiner Jugend gegen seinen Bruder durchzusetzen hatte. <br />
<br />
Wer kennt weitere?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Einfluss von Kindheit und Jugend auf die Persönlichkeitsbildung]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1506</link>
			<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 19:37:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1506</guid>
			<description><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Was ja auch eine der Intentionen war, für das Thema des Neuen Lebendigen Forums die Kindheit und Jugend zu nehmen, war deren großer Einfluss auf diverse Aspekte der Geschichte, nicht nur gesellschaftliche, sondern auch politische und kulturelle. <br />
<br />
Deshalb hier meine Fragen an euch zu diesem Thema: <br />
- In wie weit hatte die Ausbildung einer breiten Masse einer Gesellschaft oder einzelner Schichten Einfluss auf die Geschichte dieses Volkes? Wo kann man solches zumindest vermuten? <br />
- Welcher Herrscher wurde in seinen außergewöhnlichen Handlungen durch seine ersten Lebensjahre/-jahrzehnte beeinflusst? Haben uns bekannte außergewöhnliche Menschen der Geschichte und ihre Handlungen eine Wurzel in der Kindheit? <br />
- Was kann man besonders aus den Antworten auf die erste Frage auf die heutige Zeit übertragen? <br />
<br />
Ich bin selber noch auf der Suche nach Antworten. Mal sehen, was uns so einfällt. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Was ja auch eine der Intentionen war, für das Thema des Neuen Lebendigen Forums die Kindheit und Jugend zu nehmen, war deren großer Einfluss auf diverse Aspekte der Geschichte, nicht nur gesellschaftliche, sondern auch politische und kulturelle. <br />
<br />
Deshalb hier meine Fragen an euch zu diesem Thema: <br />
- In wie weit hatte die Ausbildung einer breiten Masse einer Gesellschaft oder einzelner Schichten Einfluss auf die Geschichte dieses Volkes? Wo kann man solches zumindest vermuten? <br />
- Welcher Herrscher wurde in seinen außergewöhnlichen Handlungen durch seine ersten Lebensjahre/-jahrzehnte beeinflusst? Haben uns bekannte außergewöhnliche Menschen der Geschichte und ihre Handlungen eine Wurzel in der Kindheit? <br />
- Was kann man besonders aus den Antworten auf die erste Frage auf die heutige Zeit übertragen? <br />
<br />
Ich bin selber noch auf der Suche nach Antworten. Mal sehen, was uns so einfällt. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1459</link>
			<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 17:44:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1459</guid>
			<description><![CDATA[Der Thread "Schweinefleisch im Jugendknast" hatte zwar eine ganz andere Absicht und Richtung. Mich hat er zum Nachdenken angeregt über die Ernährung von jungen Menschen.<br />
Es soll mal eine Zeit gegeben haben, da gab´s nur am Sonntag Fleisch und das beste Stück bekam der Vater. <br />
Typische Kindergerichte waren einfach und wenig gewürzt z.B. statt Pellkartoffeln mit Hering aßen die Kinder nur die Pellkartoffeln mit Butter und Salz. <br />
Milchreis mit Zimt und Zucker, Grießbrei, Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Kartoffelbrei mit Erbsen wären weitere Gerichte, die schon Kleinkindern den Übergang von Mutter- oder Flaschenmilch zur Normalkost erleichterten. <br />
Fallen euch weitere ein?<br />
Wie ist das heute? <br />
Sind Chicken wings, Pommes, Pizza und Fischstäbchen noch aktuell? <br />
Und wie geht´s dann weiter, wenn aus Kindern Jugendliche werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Thread "Schweinefleisch im Jugendknast" hatte zwar eine ganz andere Absicht und Richtung. Mich hat er zum Nachdenken angeregt über die Ernährung von jungen Menschen.<br />
Es soll mal eine Zeit gegeben haben, da gab´s nur am Sonntag Fleisch und das beste Stück bekam der Vater. <br />
Typische Kindergerichte waren einfach und wenig gewürzt z.B. statt Pellkartoffeln mit Hering aßen die Kinder nur die Pellkartoffeln mit Butter und Salz. <br />
Milchreis mit Zimt und Zucker, Grießbrei, Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Kartoffelbrei mit Erbsen wären weitere Gerichte, die schon Kleinkindern den Übergang von Mutter- oder Flaschenmilch zur Normalkost erleichterten. <br />
Fallen euch weitere ein?<br />
Wie ist das heute? <br />
Sind Chicken wings, Pommes, Pizza und Fischstäbchen noch aktuell? <br />
Und wie geht´s dann weiter, wenn aus Kindern Jugendliche werden?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kinder- und Jugendliteratur]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1323</link>
			<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 17:05:49 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1323</guid>
			<description><![CDATA[Wenn ich mir heutige Kinder und Jugendkultur betrachte - natürlich auch geprägt von Internet und Computer - finde ich es schade, dass der Einfluss von Kinder- und Jugendliteratur zurück geht. Mich selber hat das in den 1980er Jahren noch stark geprägt. Natürlich spielte später auch das TV eine große Rolle. Mit 14, 15 musste man als Junge schon die gerade gelaufenen Folgen des "A-Team" - auch in der Wiederholung - gesehen haben um mitreden zu können. Ich hatte einen Klassenkameraden, der lief immer in einem Hannibal-Smith-Parker mit Lederhandschuhen rum und sagte auch bei schulischen Dingen ständig "Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!" Aber es hat trotzdem noch den Einfluss von Jugendbüchern (oder den entsprechenden Hörspielkassetten) gegeben.<br />
<br />
1.) Ich denke an die "Fünf Freunde". Der Klassiker von Enid Blyton der eigentlich in ganz Europa für über zwei Generationen Kinder und Jugendliche geprägt hat. Heute würde man kritisieren, dass bei Enid Blyton die Welt etwas zu glorifiziert dargestellt wird. Das einzige was den Kindern einen schönen Ferienaufenthalt an der englischen Kanalküste (bei sehr - unbritisch - gutem Wetter) stört sind besorgte Tanten, griesgrämige Onkel und dumme Schmuggler. Der "Daily Telegraph" fragte vor ca. 10 Jahren in einem Beitrag über Spurensuche im ländlichen Dorset (Enid Blytons Urlaubsort, der als Ortsvorlage für ihre Bücher diente), warum man auf keiner Seite der Bücher ("Five on the Treasure Island" spielt um 1942) etwas über Maßnahmen der britischen Abwehr gegen eine drohende deutsche Invasion liest. Die "Fünf Freunde" spielen in einer scheinbar heilen Welt ohne Krieg und Bombenangriffe. In den späten 70er Jahren erwachten die Kinder dann zum Leben - in Gestalt einer britischen TV-Serie. Weil der Produzent in Geldschwierigkeiten steckte wurde ein Co-Produzent gesucht und man fand ihn in Gestalt eines deutschen TV-Sender. Hier machten sich die Deutschen promt unbeliebt, brachten sie das Casting durcheinander indem sie darauf bestanden, eines der vier Kinder müsse mit einem deutschen Darsteller besetzt werden. Am Ende hörte man auf die Einwände der Briten, dass die Sprachbarriere die Zusammenarbeit der jungen Schauspieler behindere  und einigte sich auf einen Kompromiß. Michelle Gallagher, die Darstellerin der George, wurde ausgewählt, weil sie einen deutschen Großvater hatte...Das deutsche Team hat dann Friedrich von Thun als Gärtner von Kirrin Cottage beigesteuert. Keine schlechte Wahl. Die TV-Serie hat für lange Zeit das Gesicht der "Fünf Freunde" bestimmt. Insbesondere in Deutschland war die Serie sehr erfolgreich.<br />
<br />
2.) Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte in Deutschland waren die "Drei Fragezeichen". Eine amerikanische Buchreihe die im fiktiven Ort "Rocky Beach" angesiedelt ist. Die Serie wurde von einem ganzen Autorenteam betreut. Unter anderem schrieb eine Frau mit, die mit ihrem Vornamen nicht in Erscheinung treten durfte, da es sich um eine Reihe für Jungen handelte. Eine Frau als Autorin erschien dafür in den 60er Jahren ungeeignet. Ohnehin fungierte als "Lable" für die Bücher Alfred Hitchcock der überhaupt nichts mit der Reihe zu tun hatte. Trotzdem verdiente dessen "Trust" für den Namen kräftig mit. Bis die amerikanischen Herausgeber nicht länger zahlen wollten und Anfang der 80er Jahre auf den Namen Hitchcock verzichteten. Damit begann in den USA der Niedergang der Serie. Nicht so in Deutschland. Hier hielt man an den Namen als Aushängeschild fest. Dafür wurden die Bücher teilweise sogar umgeschrieben, denn im amerikanischen Original fehlten fortan die "Tipps" die Hitchcock angeblich den Lesern gab. Für die deutsche Ausgabe schrieb man sie nachträglich  rein. Natürlich musste dafür der deutsche Verleger an den Hitchcock-Trust zahlen. Aber die Investition lohnte sich. Die Serie blieb in Deutschland so erfolgreich wie nirgends sonst auf der Welt. Die "Deutschen haben alles richtig gemacht", sagte einer der ehemaligen amerikanischen Autoren und lobte auch die deutsche Cover-Gestaltung. Das erinnere ihn an den Bauhaus-Stil. Anfang der 90er Jahre wurde die Serie in den USA eingestellt und jetzt unter leicht geänderten Titel allein in Deutschland geschrieben. Die Sprecher der Hörspiel-Kassetten touren gelegentlich mit Live-Events in Deutschland und füllen damit u.a. die Köln-Arena. Die Zuschauer sind die Kinder und Jugendlichen von damals, die heute 30 und 40-Jährigen.<br />
<br />
Da sieht man wie tief Kinder und Jugendkultur prägen kann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn ich mir heutige Kinder und Jugendkultur betrachte - natürlich auch geprägt von Internet und Computer - finde ich es schade, dass der Einfluss von Kinder- und Jugendliteratur zurück geht. Mich selber hat das in den 1980er Jahren noch stark geprägt. Natürlich spielte später auch das TV eine große Rolle. Mit 14, 15 musste man als Junge schon die gerade gelaufenen Folgen des "A-Team" - auch in der Wiederholung - gesehen haben um mitreden zu können. Ich hatte einen Klassenkameraden, der lief immer in einem Hannibal-Smith-Parker mit Lederhandschuhen rum und sagte auch bei schulischen Dingen ständig "Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!" Aber es hat trotzdem noch den Einfluss von Jugendbüchern (oder den entsprechenden Hörspielkassetten) gegeben.<br />
<br />
1.) Ich denke an die "Fünf Freunde". Der Klassiker von Enid Blyton der eigentlich in ganz Europa für über zwei Generationen Kinder und Jugendliche geprägt hat. Heute würde man kritisieren, dass bei Enid Blyton die Welt etwas zu glorifiziert dargestellt wird. Das einzige was den Kindern einen schönen Ferienaufenthalt an der englischen Kanalküste (bei sehr - unbritisch - gutem Wetter) stört sind besorgte Tanten, griesgrämige Onkel und dumme Schmuggler. Der "Daily Telegraph" fragte vor ca. 10 Jahren in einem Beitrag über Spurensuche im ländlichen Dorset (Enid Blytons Urlaubsort, der als Ortsvorlage für ihre Bücher diente), warum man auf keiner Seite der Bücher ("Five on the Treasure Island" spielt um 1942) etwas über Maßnahmen der britischen Abwehr gegen eine drohende deutsche Invasion liest. Die "Fünf Freunde" spielen in einer scheinbar heilen Welt ohne Krieg und Bombenangriffe. In den späten 70er Jahren erwachten die Kinder dann zum Leben - in Gestalt einer britischen TV-Serie. Weil der Produzent in Geldschwierigkeiten steckte wurde ein Co-Produzent gesucht und man fand ihn in Gestalt eines deutschen TV-Sender. Hier machten sich die Deutschen promt unbeliebt, brachten sie das Casting durcheinander indem sie darauf bestanden, eines der vier Kinder müsse mit einem deutschen Darsteller besetzt werden. Am Ende hörte man auf die Einwände der Briten, dass die Sprachbarriere die Zusammenarbeit der jungen Schauspieler behindere  und einigte sich auf einen Kompromiß. Michelle Gallagher, die Darstellerin der George, wurde ausgewählt, weil sie einen deutschen Großvater hatte...Das deutsche Team hat dann Friedrich von Thun als Gärtner von Kirrin Cottage beigesteuert. Keine schlechte Wahl. Die TV-Serie hat für lange Zeit das Gesicht der "Fünf Freunde" bestimmt. Insbesondere in Deutschland war die Serie sehr erfolgreich.<br />
<br />
2.) Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte in Deutschland waren die "Drei Fragezeichen". Eine amerikanische Buchreihe die im fiktiven Ort "Rocky Beach" angesiedelt ist. Die Serie wurde von einem ganzen Autorenteam betreut. Unter anderem schrieb eine Frau mit, die mit ihrem Vornamen nicht in Erscheinung treten durfte, da es sich um eine Reihe für Jungen handelte. Eine Frau als Autorin erschien dafür in den 60er Jahren ungeeignet. Ohnehin fungierte als "Lable" für die Bücher Alfred Hitchcock der überhaupt nichts mit der Reihe zu tun hatte. Trotzdem verdiente dessen "Trust" für den Namen kräftig mit. Bis die amerikanischen Herausgeber nicht länger zahlen wollten und Anfang der 80er Jahre auf den Namen Hitchcock verzichteten. Damit begann in den USA der Niedergang der Serie. Nicht so in Deutschland. Hier hielt man an den Namen als Aushängeschild fest. Dafür wurden die Bücher teilweise sogar umgeschrieben, denn im amerikanischen Original fehlten fortan die "Tipps" die Hitchcock angeblich den Lesern gab. Für die deutsche Ausgabe schrieb man sie nachträglich  rein. Natürlich musste dafür der deutsche Verleger an den Hitchcock-Trust zahlen. Aber die Investition lohnte sich. Die Serie blieb in Deutschland so erfolgreich wie nirgends sonst auf der Welt. Die "Deutschen haben alles richtig gemacht", sagte einer der ehemaligen amerikanischen Autoren und lobte auch die deutsche Cover-Gestaltung. Das erinnere ihn an den Bauhaus-Stil. Anfang der 90er Jahre wurde die Serie in den USA eingestellt und jetzt unter leicht geänderten Titel allein in Deutschland geschrieben. Die Sprecher der Hörspiel-Kassetten touren gelegentlich mit Live-Events in Deutschland und füllen damit u.a. die Köln-Arena. Die Zuschauer sind die Kinder und Jugendlichen von damals, die heute 30 und 40-Jährigen.<br />
<br />
Da sieht man wie tief Kinder und Jugendkultur prägen kann...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kindheit und Jugend im Wandel:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1300</link>
			<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 19:23:31 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1300</guid>
			<description><![CDATA[Möchte hier mal ein aktuelleres Thema, das Jugend und Kindheit betrifft aufmachen. Ich zumindest finde man kann in den letzen Jahren und Jahrzehnten hier in einigen Bereichen einen Wandel feststellen.<br />
<br />
Möchte daher einmal folgende Fragen stellen:<br />
<br />
-Wo und wie hat sich die Kindheit und auch die Jugend in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert?<br />
-Was sind eurer Meinung nach die Gründe, was die Folgen?<br />
-Was blieb gleich?<br />
<br />
Und noch ein Ausblick in die Zukunft:<br />
<br />
-Wohin denkt ihr wird sich die Zukunft der Jugend hin entwickeln?<br />
<br />
Gebe zu ein breit gefächertes Thema, wo viel hineinpasst, über Freizeitgestalltung, Erziehung, Bildung, Einstellungen und vieles mehr kann es hier gehen. Denke es ist ein Thema mit viel Dikussionspotential.<br />
<br />
Freue mich schon auf eine interessante Diskussion zu diesem Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Möchte hier mal ein aktuelleres Thema, das Jugend und Kindheit betrifft aufmachen. Ich zumindest finde man kann in den letzen Jahren und Jahrzehnten hier in einigen Bereichen einen Wandel feststellen.<br />
<br />
Möchte daher einmal folgende Fragen stellen:<br />
<br />
-Wo und wie hat sich die Kindheit und auch die Jugend in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert?<br />
-Was sind eurer Meinung nach die Gründe, was die Folgen?<br />
-Was blieb gleich?<br />
<br />
Und noch ein Ausblick in die Zukunft:<br />
<br />
-Wohin denkt ihr wird sich die Zukunft der Jugend hin entwickeln?<br />
<br />
Gebe zu ein breit gefächertes Thema, wo viel hineinpasst, über Freizeitgestalltung, Erziehung, Bildung, Einstellungen und vieles mehr kann es hier gehen. Denke es ist ein Thema mit viel Dikussionspotential.<br />
<br />
Freue mich schon auf eine interessante Diskussion zu diesem Thema.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jugendliche Herrscher in Antike und Mittelalter]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1233</link>
			<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 19:32:59 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1233</guid>
			<description><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Zu Beginn des zweiten Forumtreffens möchte ich hier Platz schaffen, um Herrscher zu portraitieren, die vor 1500 und in sehr jungen Jahren auf den Thron kamen. <br />
Obwohl damit eigentlich schon Menschen zumindest unter 18 gemeint sind, kann man das Thema auch auf etwas ältere ausdehnen. Auch junge Kronprinzen sind ein interessantes Thema. <br />
<br />
Ich meinerseits werde beginnen mit jungen Kaisern des römischen Weltreiches. Dabei werde ich mich nicht auf eine Epoche oder ein bestimmtes Alter festlegen, sondern grundsätzlich auf diejenigen eingehen, die bei Thronbesteigung noch nicht sehr reif waren. Anschließend werde ich das Bild mit Einzelportraits von Kindkaisern etc. ergänzen. <br />
<br />
Aber natürlich seid auch ihr aufgerufen, in Antike und Mittelalter junge Herrscher aufzustöbern, zu posten oder noch besser in einem kleinen Artikel zu erklären. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Zu Beginn des zweiten Forumtreffens möchte ich hier Platz schaffen, um Herrscher zu portraitieren, die vor 1500 und in sehr jungen Jahren auf den Thron kamen. <br />
Obwohl damit eigentlich schon Menschen zumindest unter 18 gemeint sind, kann man das Thema auch auf etwas ältere ausdehnen. Auch junge Kronprinzen sind ein interessantes Thema. <br />
<br />
Ich meinerseits werde beginnen mit jungen Kaisern des römischen Weltreiches. Dabei werde ich mich nicht auf eine Epoche oder ein bestimmtes Alter festlegen, sondern grundsätzlich auf diejenigen eingehen, die bei Thronbesteigung noch nicht sehr reif waren. Anschließend werde ich das Bild mit Einzelportraits von Kindkaisern etc. ergänzen. <br />
<br />
Aber natürlich seid auch ihr aufgerufen, in Antike und Mittelalter junge Herrscher aufzustöbern, zu posten oder noch besser in einem kleinen Artikel zu erklären. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kinderkreuzzug]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1199</link>
			<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 20:36:36 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1199</guid>
			<description><![CDATA[Keine Ahnung, ob dieses Thema im Sinne der Erfinder ist.<br />
______________________________________________________<br />
<br />
Es soll um 1212 einen Kinderkreuzzug, bestehend aus tausenden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gegeben haben. Er soll vorwiegend aus deutschen und französischen Landen stammenden Teilnehmern bestanden haben. <br />
<br />
Der Zug ist nie im heiligen Land angekommen, soll aber von ambitionierten Jugendlichen geführt worden sein.<br />
<br />
Soll - das ist hier die Frage.<br />
<br />
Gab es diesen Kreuzzug, und wenn, war es ein "Kinder"kreuzzug?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Keine Ahnung, ob dieses Thema im Sinne der Erfinder ist.<br />
______________________________________________________<br />
<br />
Es soll um 1212 einen Kinderkreuzzug, bestehend aus tausenden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gegeben haben. Er soll vorwiegend aus deutschen und französischen Landen stammenden Teilnehmern bestanden haben. <br />
<br />
Der Zug ist nie im heiligen Land angekommen, soll aber von ambitionierten Jugendlichen geführt worden sein.<br />
<br />
Soll - das ist hier die Frage.<br />
<br />
Gab es diesen Kreuzzug, und wenn, war es ein "Kinder"kreuzzug?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fragen zur Organisation des 2. "Lebendigen Forums"]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1172</link>
			<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 18:02:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1172</guid>
			<description><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Das neue Thema funktioniert prinzipiell genau so wie das erste. Wir werden dann sehen, wann es geschlossen und ein drittes eröffnet wird. <br />
Geplant ist, für einen speziellen (und vielleicht variablen) Zeitraum das Forum unter ein bestimmtes "Motto" zu stellen und den Blick der User auf neue Themen zu lenken. So wird das Forum belebt und hoffentlich interessante Anregungen gegeben. <br />
Das Thema "Handelsrouten und Handelsplätze" bleibt noch bestehen. <br />
<br />
Wenn es noch Fragen gibt oder irgend etwas Organisatorisches zu besprechen ist, ist hier der Platz dafür. <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gruß in die Runde! <br />
<br />
Das neue Thema funktioniert prinzipiell genau so wie das erste. Wir werden dann sehen, wann es geschlossen und ein drittes eröffnet wird. <br />
Geplant ist, für einen speziellen (und vielleicht variablen) Zeitraum das Forum unter ein bestimmtes "Motto" zu stellen und den Blick der User auf neue Themen zu lenken. So wird das Forum belebt und hoffentlich interessante Anregungen gegeben. <br />
Das Thema "Handelsrouten und Handelsplätze" bleibt noch bestehen. <br />
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Wenn es noch Fragen gibt oder irgend etwas Organisatorisches zu besprechen ist, ist hier der Platz dafür. <br />
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VG<br />
Der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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