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Kinder- und Jugendliteratur
06.02.2013, 10:43
Beitrag: #41
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(04.02.2013 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  [...]Dass Georgina für die 40er/50er Jahre im Grunde eine fortschrittliche Figur ist habe ich auch so gesehen, scheint aber vom weiblichen Flügel nicht geteilt worden zu sein.

Nicht vom weiblichen Flügel sondern von einer Userin.

[/quote]

Man kann über alles verschiedener Meinung sein, aber dies stört mich doch sehr.
also ich, wenn ich dies geschrieben hätte, also ich täte mich entschuldigen.

Zitat:
(04.02.2013 17:22)Marco schrieb:  Die Geschichte vom öster. Medizinertest ist bizarr! Das verstößt ja gegen EU-Recht...

Ach das stört doch kaum wen, ist auch nur der Gipfel des Eisberges.


das bezieht sich darauf?
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt.

Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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06.02.2013, 16:30
Beitrag: #42
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(04.02.2013 22:11)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(04.02.2013 19:09)Bunbury schrieb:  Schon allein deswegen nicht, weil Emanzipation ja wohl kaum bedeuten kann, daß eine Frau versucht, ein Mann zu sein, nur damit sie die gleichen Rechte genießt.

...obwohl die heutige Form der Emanzipation stark in diese Richtung geht.

Es gibt da wohl unterschiedliche Fraktionen.

Ein Beispiel für die eher dümmliche Variante konnte ich neulich in der Staßenbahn beobachten, wo sich eine Gruppe von Berufsschülerinnen unterhielt und eine davon kokettierte, wenn sie mit ihren Freundinnen ausgehe würde sie sie jetzt auch immer "als meine Jungs" bezeichnen...Huh
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06.02.2013, 16:47
Beitrag: #43
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(04.02.2013 19:09)Bunbury schrieb:  
(04.02.2013 17:22)Marco schrieb:  Wenn man zu ermitteln versucht, wer in der 70er-Jahre-TV-Serie der Fünf Freunde der bzw. die beliebteste Darsteller/-in war kommt man zu einem überraschenden Befund: Es war eindeutig das Mädchen, welches Anne gespielt hat. Die Zuschauer haben sich von dem weiblichen Rollenbild offenbar nicht verschrecken lassen.

Das hat doch mit dem weiblichen Rollenbild nichts zu tun. Ich mochte die Anne auch am liebsten, weil sie einfach diejenige war, die in meinen Augen der Buchvorlage am ehesten glich. Richard scheiterte schon daran, daß er plötzlich "Dick" hieß, und das mochte ich gar nicht...

Das ist witzig, bei mir war es genau umgekehrt. Ich kannte zuerst einen Teil der Europa-Hörspielkassetten und habe Richard da als Dick kennengelernt. Bei den Büchern hat mich dann immer der Name Richard gestört.

Von den Kassettenhüllen wurde auch meine Vorstellung über die Figuren beeinflusst. Da die dort verwendeten Bilder offenbar von der TV-Serie inspiriert waren habe ich die gesamte Besetzung auch nicht als so schlecht empfunden, zumal die Jungen in den Büchern äußerlich auch nicht näher beschrieben wurden.
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06.02.2013, 17:37
Beitrag: #44
Presseschau Das N-Wort
[Bild: 5-format1.JPG]
Ein Löffel für La France: Kindermädchen an der Elfenbeinküste. - Foto: picture-alliance

Zitat:Kinderbuch-Debatte
Die Sprache der weißen Mehrheit

Die aktuelle Debatte über politisch korrekte Sprache ist nicht neu. Im Gegenteil: Der Versuch, rassistische Begriffe umzudeuten, reicht bis in die 1930er Jahre zurück. Bislang waren die Betroffenen aber in der Minderheit. Die demografische Entwicklung könnte dies nun ändern

Neue Zeiten erfordern neue Begriffe. Deshalb wäre es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, das N-Wort in Kinderbüchern zu ersetzen. Es war niemals nicht rassistisch. Historisch gibt es vielerlei Beispiele für solche Bestrebungen – sie gehen fast immer von denjenigen aus, die sich zu Recht verletzt fühlen. Eine radikale Variante ist es, sich als Betroffener den rassistischen Begriff selbst anzueignen und zu dekonstruieren.

Die wohl bekannteste politisch-literarische Bewegung, die sich das vornahm, war die Négritude, eine Gruppe schwarzer frankophoner Intellektueller.

Alle drei Gründerväter stammten aus den französischen Kolonien: Aimé Césaire aus Martinique, Léopold Sédar Senghor aus dem Senegal und Léon-Gontran Damas aus Französisch-Guayana. Sie trafen einander in den dreißiger Jahren in Paris. Ihr Programm war es, Kolonialismus und Rassismus zu überwinden und das Schwarzsein positiv zu bewerten.

Die Revolte bestand darin, den rassistisch konnotierten Begriff der Weißen aufzunehmen und für sich selbst als identitätsstiftend umzudefinieren. Der Philosoph Jean-Paul Sartre nannte das anti-rassistischen Rassismus. Daraus entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine internationale Bewegung, die die universale Befreiung des Menschen jenseits ethnischer Zugehörigkeit aus jedweden Zwangsverhältnissen zum Ziel hatte.


zum weiterlesen
http://www.tagesspiegel.de/kultur/kinder...33772.html

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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10.02.2013, 05:33
Beitrag: #45
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  
(04.02.2013 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  Nicht vom weiblichen Flügel sondern von einer Userin.

Man kann über alles verschiedener Meinung sein, aber dies stört mich doch sehr.
also ich, wenn ich dies geschrieben hätte, also ich täte mich entschuldigen.

Bunbury kann für sich selbst sprechen.



(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  
Zitat:Ach das stört doch kaum wen, ist auch nur der Gipfel des Eisberges.


das bezieht sich darauf?
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt.

Das glaube ich nie im Leben.
[...]

Ist in Ordnung, musst du ja auch nicht.

MfG, Titus Feuerfuchs
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11.02.2013, 19:46
Beitrag: #46
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  das bezieht sich darauf?
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt.

Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

Beim Studium würde mich das aber auch interessieren.
Dass weibliche Bewerber bei gleichen Qualifikationen bevorzugt eingestellt werden, kennt man ja...
aber beim Studium?

Wäre ich Antiquar, ich würde mich nur für altes Zeug interessieren. Ich aber bin Historiker, und daher liebe ich das Leben. (Marc Bloch)
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11.02.2013, 21:21
Beitrag: #47
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(10.02.2013 05:33)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  Man kann über alles verschiedener Meinung sein, aber dies stört mich doch sehr.
also ich, wenn ich dies geschrieben hätte, also ich täte mich entschuldigen.

Bunbury kann für sich selbst sprechen.



(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  das bezieht sich darauf?

Das glaube ich nie im Leben.
[...]

Ist in Ordnung, musst du ja auch nicht.

(11.02.2013 19:46)Maxdorfer schrieb:  
(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  das bezieht sich darauf?

Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

Beim Studium würde mich das aber auch interessieren.
Dass weibliche Bewerber bei gleichen Qualifikationen bevorzugt eingestellt werden, kennt man ja...
aber beim Studium?


Bester Titus,
dass du dich nicht bei Bunbury entschuldigen willst, ist deine Sache, dies war nur ein gutgemeinter Hinweis.
Der Forenfriede hätte es dir gedankt. Aber wenn du nicht willst..........

Dass du aber mit Absicht oder sehr fahrlässig Falsches hier verbreitest, und auf Nachfrage einen nassforschen Spruch anbringst, ist ein Dicker Hund.

Es geht um diesen Satz von dir:
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt.

Das war meine Nachfrage:
Zitat:Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

und das deine Antwort:
Zitat:Ist in Ordnung, musst du ja auch nicht.


wir wollen ein ernstzunehmendes Forum sein, und da können wir uns solche Sachen, unteres Stammtischniveau, schlicht nicht erlauben.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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11.02.2013, 23:08
Beitrag: #48
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(11.02.2013 19:46)Maxdorfer schrieb:  
(06.02.2013 10:43)Suebe schrieb:  das bezieht sich darauf?

Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

Beim Studium würde mich das aber auch interessieren.
Dass weibliche Bewerber bei gleichen Qualifikationen bevorzugt eingestellt werden, kennt man ja...
aber beim Studium?

Hatte dazu doch schon längst entsprechende Quellen, Artikel zweier renommierter Österreichischer Tageszeitungen, gepostet....

(04.02.2013 22:22)Titus Feuerfuchs schrieb:  [...]
Wen's interessiert:

http://derstandard.at/1348285002015/Toec...iminierung

http://diepresse.com/home/bildung/univer...d-geprueft

MfG, Titus Feuerfuchs
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12.02.2013, 00:00
Beitrag: #49
RE: Kinder- und Jugendliteratur
Werter Suebe,

da du ja ein Freund offener Worte zu sein scheinst, gestatte ich mir in Folge ebenfalls davon Gebrauch zu machen.


(11.02.2013 21:21)Suebe schrieb:  Bester Titus,
dass du dich nicht bei Bunbury entschuldigen willst, ist deine Sache, dies war nur ein gutgemeinter Hinweis.
Der Forenfriede hätte es dir gedankt. Aber wenn du nicht willst..........

Um das klarzustellen:
Ich brauche keine Aufforderungen Dritter, was ich zu schreiben habe.


Da wird immer mit viel Pathos über Emanzipation gesprochen, und dann wird Frauen nicht mal zugetraut, für sich selbst zu sprechen.

(Was gerade Bunbury bemerkenswert gut kann, wie ich aus Erfahrung weiß...)


(11.02.2013 21:21)Suebe schrieb:  Dass du aber mit Absicht oder sehr fahrlässig Falsches hier verbreitest, und auf Nachfrage einen nassforschen Spruch anbringst, ist ein Dicker Hund.

Das entbehrt jeder Grundlage.

Es ist vielmehr ein dicker Hund, dass du dir hier die Dreistigkeit leistest, mir zu unterstellen, ich würde mit Absicht oder sehr fahrlässig Falsches verbreiten.

Deine sog. "Nachfrage"
Zitat:Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.
war ein "nassforscher Spruch" mit einer ebensolchen Aufforderung aber sicher keine Frage.

Wenn du glaubst, mit einem derartigen Auftritt bei mir irgendetwas erreichen zu können, sage ich dir in aller Höflichkeit, dass du da bei mir an den Falschen geraten bist.


Das alles hätten wir uns sparen können, wenn du dir die Mühe gemacht hättest, zuvor Beiträge vollständig und sinnerfassend zu lesen (inklusive Links bzw. Quellenangaben);im konkreten Fall Beitrag #38.



Meine mitunter devianten Aussagen poste ich -ganz im Gegensatz zu vielen anderen hier- immer auf Grundlage valider Quellen und Fakten.



(11.02.2013 21:21)Suebe schrieb:  Es geht um diesen Satz von dir:
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt.

Das war meine Nachfrage:
Zitat:Das glaube ich nie im Leben.
Dazu kommt aber jetzt ein Hieb- und Stichfester Nachweis.

und das deine Antwort:
Zitat:Ist in Ordnung, musst du ja auch nicht.


wir wollen ein ernstzunehmendes Forum sein, und da können wir uns solche Sachen, unteres Stammtischniveau, schlicht nicht erlauben.

Dazu sage ich nichts, denn das erübrigt sich anhand der Faktenlage.

Du kannst es der Reputation und den kalmierenden Worten einer deiner Mituser verdanken, dass ich diesen Beitrag an dich für meine Verhältnisse bemerkenswert jovial gestaltet habe.

MfG, Titus Feuerfuchs
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12.02.2013, 11:13
Beitrag: #50
RE: Kinder- und Jugendliteratur
Die beiden Links hatte ich nicht zur Uni-Aufnahmeprüfung zugeordnet. Blush
Ich hielt die Links für Erläuterungen zum Arbeitsrecht
Dafür entschuldige ich mich in aller Form.


Allerdings hast du mein "Übersehen" ja eigentlich gleich bei meiner Nachfrage bemerkt.
Hättste ja ein Wort schreiben können.
Trotzdem, ich enschuldige mich, nochmals, und nochmals in aller Form.


Jetzt habe ich deine Links gelesen, und noch ein paar andere zum Thema.
zB
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium...48316.html

Dein Statement
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt

Zitat aus Spiegel-online, Link siehe oben
Zitat:Die Universität fragt in ihrem fünfstündigen Eignungstest unter anderem das medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis, das räumliche Vorstellungsvermögen und den Umgang mit Zahlen ab. Diesmal berechnete sie den Mittelwert der Testergebnisse getrennt nach Geschlechtern. Das hatte zur Folge, dass Frauen mit weniger Punkten weiterkommen konnten als Männer.

Getrennte Berechnung, na gut kann man natürlich trefflich streiten, ob das so oder so gerecht ist, aber die geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es halt. Kein Mensch käme auf die Idee gemischte Fussballmannschaften aufzustellen.

Dein og Statement ist damit, auch dem Text in deinen Links, nicht zu halten.
Getrennte Bewertung ist halt nicht "leichter".

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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12.02.2013, 22:42
Beitrag: #51
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(12.02.2013 11:13)Suebe schrieb:  Die beiden Links hatte ich nicht zur Uni-Aufnahmeprüfung zugeordnet. Blush
Ich hielt die Links für Erläuterungen zum Arbeitsrecht
Dafür entschuldige ich mich in aller Form.

Kein Problem, das kann jedem mal passieren.


(12.02.2013 11:13)Suebe schrieb:  Allerdings hast du mein "Übersehen" ja eigentlich gleich bei meiner Nachfrage bemerkt.
Hättste ja ein Wort schreiben können.
Trotzdem, ich enschuldige mich, nochmals, und nochmals in aller Form.

Hätte ich natürlich auch, wenn deine "Nachfrage" nicht gar so patzig gewesen wäre.

Ich nehme deine Entschuldigung natürlich sehr gerne an.Smile

Schwamm drüber, lass' uns lieber das u.a. Thema diskutieren.

(12.02.2013 11:13)Suebe schrieb:  Jetzt habe ich deine Links gelesen, und noch ein paar andere zum Thema.
zB
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium...48316.html

Dein Statement
Zitat:Es ist ja z.T. schon umgekeht, wenn ich daran denke, dass weibliche Kandidaten leichtere Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium in Ö zu absolvieren haben, als Männer...
Damit zeigt man auch,das man ihnen nicht mehr zutraut und sie für nicht ganz voll nimmt

Zitat aus Spiegel-online, Link siehe oben
Zitat:Die Universität fragt in ihrem fünfstündigen Eignungstest unter anderem das medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis, das räumliche Vorstellungsvermögen und den Umgang mit Zahlen ab. Diesmal berechnete sie den Mittelwert der Testergebnisse getrennt nach Geschlechtern. Das hatte zur Folge, dass Frauen mit weniger Punkten weiterkommen konnten als Männer.

Getrennte Berechnung, na gut kann man natürlich trefflich streiten, ob das so oder so gerecht ist, aber die geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es halt. Kein Mensch käme auf die Idee gemischte Fussballmannschaften aufzustellen.

Dein og Statement ist damit, auch dem Text in deinen Links, nicht zu halten.
Getrennte Bewertung ist halt nicht "leichter".

Ich hatte mit diesem Argument freilich gerechnet.

Es bleibt sich völlig gleich, ob ich einen Test mittels leichteren Fragen oder mittels leichterer Bewertung einfacher mache, das Ergebnis, nämlich dass der Betroffene die Aufnahmsprüfung leichter schafft als andere, ist ganz dasselbe und nur darum geht es.


Diese Art der grassierenden "Antidiskriminierungspolitik" ist inkonsistent und bigott.

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine massive Ungleichbehandlung besteht, nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich, was ja auch Prof Heinz Mayer, einer der renommiertesten Verfassungsjuristen Österreichs, so sieht.

Ich möchte mir gar nicht das Gezeter der der Moralwächter und das Rauschen im Blätterwald der Medien vorstellen, das passieren würde, wenn man -noch dazu in einer öffentlichen Institution wie einer Universität- Männer derart bevorzugen würde.

Dazu kommt der in deinem Spiegel-Artikel genannte Aspekt, dass Medizin nicht irgendein Studium, sondern einen Beruf mit hoher Verantwortung ist, an dem das Wohl und Leben von Menschen hängt.
Das ist daher der allerfalscheste Platz für ideologische Experimente.


Es wird doch laufend die berühmte Chancengleichheit beschworen. Wo ist sie hier?
Chancengleichheit ist höchst selektiv, da es jedem Einzelnen obliegt, etwas aus seiner Chance zu machen.

MfG, Titus Feuerfuchs
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13.02.2013, 12:52
Beitrag: #52
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(12.02.2013 22:42)Titus Feuerfuchs schrieb:  
(12.02.2013 11:13)Suebe schrieb:  Jetzt habe ich deine Links gelesen, und noch ein paar andere zum Thema.
zB
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium...48316.html

Dein Statement

Zitat aus Spiegel-online, Link siehe oben

Getrennte Berechnung, na gut kann man natürlich trefflich streiten, ob das so oder so gerecht ist, aber die geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es halt. Kein Mensch käme auf die Idee gemischte Fussballmannschaften aufzustellen.

Dein og Statement ist damit, auch dem Text in deinen Links, nicht zu halten.
Getrennte Bewertung ist halt nicht "leichter".

Ich hatte mit diesem Argument freilich gerechnet.

Es bleibt sich völlig gleich, ob ich einen Test mittels leichteren Fragen oder mittels leichterer Bewertung einfacher mache, das Ergebnis, nämlich dass der Betroffene die Aufnahmsprüfung leichter schafft als andere, ist ganz dasselbe und nur darum geht es.


Diese Art der grassierenden "Antidiskriminierungspolitik" ist inkonsistent und bigott.

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine massive Ungleichbehandlung besteht, nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich, was ja auch Prof Heinz Mayer, einer der renommiertesten Verfassungsjuristen Österreichs, so sieht.

Ich möchte mir gar nicht das Gezeter der der Moralwächter und das Rauschen im Blätterwald der Medien vorstellen, das passieren würde, wenn man -noch dazu in einer öffentlichen Institution wie einer Universität- Männer derart bevorzugen würde.

Dazu kommt der in deinem Spiegel-Artikel genannte Aspekt, dass Medizin nicht irgendein Studium, sondern einen Beruf mit hoher Verantwortung ist, an dem das Wohl und Leben von Menschen hängt.
Das ist daher der allerfalscheste Platz für ideologische Experimente.


Es wird doch laufend die berühmte Chancengleichheit beschworen. Wo ist sie hier?
Chancengleichheit ist höchst selektiv, da es jedem Einzelnen obliegt, etwas aus seiner Chance zu machen.


Die getrennte "gender" Bewertung ist der Versuch zu einer gewissen Chancengleicheit zu kommen.
Was natürlich immer so eine Sache ist, im deutschen Schulsystem zB sind derzeit durch die "Über-"Bewertung der Sprachen klar die Mädchen bevorzugt.
Aber seis drum, hier nicht Thema.

Ein OT am Rande.
Die Grenzlage in Süddeutschland zu anderen Ländern in denen ebenfalls deutsch gesprochen und unterrichtet wird, hat für manchen so seine Vorteile.
So ist so mancher Lehramtsabsolvent der in BW keine Stelle bekam in die Schweiz lehren gegangen, wo es Stellen gab.
Und seit vielen Jahren gehen "viele" junge Deutsche die gerne Medizin studieren wollen zum Studium nach Österreich. Die bekommen dort wesentlich leichter einen Studienplatz als in Deutschland.

Nur würde ich in beiden Fällen eine ähnliche Schlussfolgerung wie du bei den "Gender-Bewertungen" nicht ziehen.

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24.02.2013, 18:31
Beitrag: #53
RE: Kinder- und Jugendliteratur
(19.11.2012 16:22)Marco schrieb:  
(14.11.2012 20:05)Maxdorfer schrieb:  Also 3 ??? ist heute gar nicht mal so unbeliebt und wird auch noch ziemlich oft gelesen (also zumindest "zu meiner Zeit", Kassetten habe ich aus der älteren Verwandtschaft zusammengesammelt), 5 Freunde in der Tat nur noch seltener (obwohl ich und die Kinder in meiner Verwandtschaft es eigentlich ziemlich gut fanden).

Allgemein ist es nicht so, dass gar nicht mehr gelesen wird (besonders bei den Kindern). Aber es gibt genügend - besonders Jugendliche - , die glaubwürdig versichern können, seit der Grundschule nicht einmal eine Lektüre je gelesen zu haben, und weit mehr, die freiwillig so gut wie gar nichts lesen.

Habt ihr in der Grundschule Lektüren gelesen???

Ja, "Freddy. Ein Hamster lebt gefährlich."
http://www.amazon.de/Freddy-Ein-Hamster-...pd_sim_b_1

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