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		<title><![CDATA[Forum für Geschichte - Lokal- u. Regionalgeschichte]]></title>
		<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Forum für Geschichte - http://www.forum-geschichte.at/Forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:56:06 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Win a Prize Worth Up to $100,000.77!]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15466</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 07:02:53 +0000</pubDate>
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			<description><![CDATA[iPhone 17, gaming laptops, gift cards, crypto &amp; more! <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Elsass]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15426</link>
			<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 15:10:45 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=15426</guid>
			<description><![CDATA[Ich war letzte Woche im Elsass.<br />
<br />
Wenn man einen älteren Schwaben fragt, wie es "früher" vor Bomben und 50-60er Jahre Bauboom im Schwabenland aussah, konnte man früher hören, fahr ins Elsass, genau so sah es bei uns auch aus.<br />
<br />
Gut, ich war schon öfter dort, aber seit 20 Jahren nicht mehr. Leider.<br />
Vor 10 Jahren wollte ich mal mit Flora hin, aber der Hartmannsweilerkopf war im Umbau und so unterblieb die Fahrt.<br />
Nun bin ich alleine hingefahren, das heißt meine Ex-Verlobte habe ich mitgenommen... oder die mich....<img src="images/smilies/heart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Heart" title="Heart" /><br />
<br />
Richwihr (Reichenweiher) einst den Herzögen von Wirtemberg zugehörig. Disneyland in Echt. 1.500 Einwohner soll es haben, aber im August mit Sicherheit das Zehnfache an täglichen Besuchern. Weihnachten das ganze Jahr... wie in Rothenburg o.T.<br />
In Schlettstadt stand übrigens der älteste nachgewiesene Christbaum 1605.<br />
<br />
Hochkönigsburg, Trubel wie auf dem Zoller, Lichtenstein oder Neuschwanstein.<br />
<br />
Der Soldatenfriedhof auf dem ich einst Unkraut beseitigt und Grabsteine geputzt habe, gibt es nicht mehr, die die deutschen Toten von 1944-45 liegen zentral auf dem Kriegerfriedhof Bergheim, und immer noch ein knappes Drittel "Unbekannt".<br />
<br />
Colmar, Isenheimer Altar auch da ein gewaltiger Touristen Bohuwadohu ... sogar ein paar Deutsche.<br />
<br />
Die Parkplätze auf dem Vogesenkamm knallevoll...<br />
Aber die Wanderungen auf 1200-1400 m sind echt toll, insbesondere die "freien" Gipfel bieten eine tolle Fernsicht. Die Franzosen kennen da nichts, die fahren hoch bis zum Gipfel von Hohneck oder Großem Belchen, was den Boche doch etwas komisch deucht...<br />
<br />
Hartmannsweilerkopf Vielle Armand, man krieg die Tür nicht zu, höchstens 20-30 Autos, bei der X0-fachen Kapazität. Ich vermute mal, nachdem die Generation, die 14-18 Krieger noch gekannt war, inzwischen auch ausstirbt, juckt das die Franzosen auch nicht mehr groß. Aber ich kenne jetzt immerhin die Uniform der Württembergischen Schneeschuhkompanie. Also doch die Reise wehrt<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Die Städtlein, Rouffach, Ensisheim, und und und... nach wie vor ganz, ganz toll. Und hier bewahrheitet sich der Satz von oben nach wie vor.<br />
<br />
Die deutsche Sprache können sie nicht mehr, die Elsässer, da hat sich in den letzten Jahren vollends alles geändert. Elsässisch hört man noch, aber selten. <br />
Auf die Frage "Sprechen Sie Deutsch" habe ich geantwortet, leider nein, schreiben ja, aber schwätzen nur "Schwäbisch"... dann gings sogar,<br />
auch ohne Unterstützung der sprachkundigen Ehefrau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich war letzte Woche im Elsass.<br />
<br />
Wenn man einen älteren Schwaben fragt, wie es "früher" vor Bomben und 50-60er Jahre Bauboom im Schwabenland aussah, konnte man früher hören, fahr ins Elsass, genau so sah es bei uns auch aus.<br />
<br />
Gut, ich war schon öfter dort, aber seit 20 Jahren nicht mehr. Leider.<br />
Vor 10 Jahren wollte ich mal mit Flora hin, aber der Hartmannsweilerkopf war im Umbau und so unterblieb die Fahrt.<br />
Nun bin ich alleine hingefahren, das heißt meine Ex-Verlobte habe ich mitgenommen... oder die mich....<img src="images/smilies/heart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Heart" title="Heart" /><br />
<br />
Richwihr (Reichenweiher) einst den Herzögen von Wirtemberg zugehörig. Disneyland in Echt. 1.500 Einwohner soll es haben, aber im August mit Sicherheit das Zehnfache an täglichen Besuchern. Weihnachten das ganze Jahr... wie in Rothenburg o.T.<br />
In Schlettstadt stand übrigens der älteste nachgewiesene Christbaum 1605.<br />
<br />
Hochkönigsburg, Trubel wie auf dem Zoller, Lichtenstein oder Neuschwanstein.<br />
<br />
Der Soldatenfriedhof auf dem ich einst Unkraut beseitigt und Grabsteine geputzt habe, gibt es nicht mehr, die die deutschen Toten von 1944-45 liegen zentral auf dem Kriegerfriedhof Bergheim, und immer noch ein knappes Drittel "Unbekannt".<br />
<br />
Colmar, Isenheimer Altar auch da ein gewaltiger Touristen Bohuwadohu ... sogar ein paar Deutsche.<br />
<br />
Die Parkplätze auf dem Vogesenkamm knallevoll...<br />
Aber die Wanderungen auf 1200-1400 m sind echt toll, insbesondere die "freien" Gipfel bieten eine tolle Fernsicht. Die Franzosen kennen da nichts, die fahren hoch bis zum Gipfel von Hohneck oder Großem Belchen, was den Boche doch etwas komisch deucht...<br />
<br />
Hartmannsweilerkopf Vielle Armand, man krieg die Tür nicht zu, höchstens 20-30 Autos, bei der X0-fachen Kapazität. Ich vermute mal, nachdem die Generation, die 14-18 Krieger noch gekannt war, inzwischen auch ausstirbt, juckt das die Franzosen auch nicht mehr groß. Aber ich kenne jetzt immerhin die Uniform der Württembergischen Schneeschuhkompanie. Also doch die Reise wehrt<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Die Städtlein, Rouffach, Ensisheim, und und und... nach wie vor ganz, ganz toll. Und hier bewahrheitet sich der Satz von oben nach wie vor.<br />
<br />
Die deutsche Sprache können sie nicht mehr, die Elsässer, da hat sich in den letzten Jahren vollends alles geändert. Elsässisch hört man noch, aber selten. <br />
Auf die Frage "Sprechen Sie Deutsch" habe ich geantwortet, leider nein, schreiben ja, aber schwätzen nur "Schwäbisch"... dann gings sogar,<br />
auch ohne Unterstützung der sprachkundigen Ehefrau]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Bundeswehr bei der Sturmflut 1962 an der Elbemündung - Zeitzeugen-Kurzdoku]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13592</link>
			<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 21:16:10 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13592</guid>
			<description><![CDATA[Die verheerende Sturmflut 1962 ist allgemein mit Hamburg assoziiert, aber auch an der Elbemündung gab es schwere Schäden. Mein Großvater war damals als Feldwebel bei der Deichsicherung eingesetzt. Seine Erzählung dieser dramatischen Stunden bilden die Grundlage dieser Kurzdokumentation:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g" target="_blank"><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g</a></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die verheerende Sturmflut 1962 ist allgemein mit Hamburg assoziiert, aber auch an der Elbemündung gab es schwere Schäden. Mein Großvater war damals als Feldwebel bei der Deichsicherung eingesetzt. Seine Erzählung dieser dramatischen Stunden bilden die Grundlage dieser Kurzdokumentation:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g" target="_blank"><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=DA8IjSPhu6g</a></a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wie kommt ein Babenberger in die Schweiz?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13539</link>
			<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 20:41:17 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13539</guid>
			<description><![CDATA[Wikimedia Commons, die Bild-Datenbank von Tante Wiki, ist immer gut für "Abenteuer", wie ich schon einige Male erlebt habe. Wobei ich schon mehrmals bei Tante Wiki auch solche Dinge erlebt habe. (Bei einem dieser "Abenteuer" habe ich schon überlegt, ob ich nicht daraus ein Rätsel um eine Verwechslung machen könnte, habe das aber bisher noch nicht verwirklicht. Vielleicht weil hinter dieser Verwechslung mehr stecken könnte ...)<br />
<br />
Nun, ich habe gerade gefunden, dass bei einem Artikel sich ein weiteres Bild gut machen würde und mir daher auf Wikimedia Commons die dort vorhandenen Bilder zu einem bestimmten Babenberger-Herzog angesehen. Tja, und dabei habe ich ein Bild mit ihm (oder eher einer Figur, die ihn darstellen soll, entdeckt, wo er Teil einer Szene ist, die an einem Ort in der Schweiz stattfindet.<br />
<br />
Tja, aber was hat ein Babenberger-Herzog in der Schweiz zu suchen? <br />
Oder bin ich schon so verbiestert, dass ich diesen Herren im Mittelalter nicht einmal einen Ausflug dorthin gönne oder zutraue. <br />
(Und übrigens, in dem historischen Roman aus dem 19. Jahrhundert, den ich gerade zu lesen versuche, hat Rudolf von Habsburg offensichtlich viel Freizeit. Oder warum ist er dauernd bei Friedrich dem Streitbaren zu Besuch. <img src="images/smilies/new/innocent.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Innocent" title="Innocent" />)<br />
<br />
Nun, die Lösung war naheliegend - die Babenberger war in Wirklichkeit ein Habsburger - ist doch nicht viel Unterschied, gerade im 21. Jahrhundert <br />
Immerhin - die Ursache für die Verwechslung war weniger der gleiche Vorname, sondern zwei ähnliche Beinamen. <br />
<br />
Geheimnis somit gelöst<br />
<br />
-------------<br />
<br />
Habt ihr schon einmal solche Erfahrungen gemacht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wikimedia Commons, die Bild-Datenbank von Tante Wiki, ist immer gut für "Abenteuer", wie ich schon einige Male erlebt habe. Wobei ich schon mehrmals bei Tante Wiki auch solche Dinge erlebt habe. (Bei einem dieser "Abenteuer" habe ich schon überlegt, ob ich nicht daraus ein Rätsel um eine Verwechslung machen könnte, habe das aber bisher noch nicht verwirklicht. Vielleicht weil hinter dieser Verwechslung mehr stecken könnte ...)<br />
<br />
Nun, ich habe gerade gefunden, dass bei einem Artikel sich ein weiteres Bild gut machen würde und mir daher auf Wikimedia Commons die dort vorhandenen Bilder zu einem bestimmten Babenberger-Herzog angesehen. Tja, und dabei habe ich ein Bild mit ihm (oder eher einer Figur, die ihn darstellen soll, entdeckt, wo er Teil einer Szene ist, die an einem Ort in der Schweiz stattfindet.<br />
<br />
Tja, aber was hat ein Babenberger-Herzog in der Schweiz zu suchen? <br />
Oder bin ich schon so verbiestert, dass ich diesen Herren im Mittelalter nicht einmal einen Ausflug dorthin gönne oder zutraue. <br />
(Und übrigens, in dem historischen Roman aus dem 19. Jahrhundert, den ich gerade zu lesen versuche, hat Rudolf von Habsburg offensichtlich viel Freizeit. Oder warum ist er dauernd bei Friedrich dem Streitbaren zu Besuch. <img src="images/smilies/new/innocent.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Innocent" title="Innocent" />)<br />
<br />
Nun, die Lösung war naheliegend - die Babenberger war in Wirklichkeit ein Habsburger - ist doch nicht viel Unterschied, gerade im 21. Jahrhundert <br />
Immerhin - die Ursache für die Verwechslung war weniger der gleiche Vorname, sondern zwei ähnliche Beinamen. <br />
<br />
Geheimnis somit gelöst<br />
<br />
-------------<br />
<br />
Habt ihr schon einmal solche Erfahrungen gemacht?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stadtrundgang in Mainz]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13192</link>
			<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 17:25:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13192</guid>
			<description><![CDATA[ein neuer Stdtrundgang in Mainz<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/ein-stadtrundgang-zum-thema-krieg-in-mainz-5157/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...ainz-5157/</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Durch Mainz führt ein neuer Stadtrundgang, der Krieg und Kriegserinnerungen zum Thema hat und sich an acht Stationen auf ganz unterschiedliche Weise damit auseinandersetzt. Die Besucherinnen und Besucher können von der ersten Station an der Christophskirche bis zur letzten Station am Fanshop des 1. FSV Mainz 05 die Domstadt aus einem neuen Blickwinkel entdecken: Sie kommen an Orte, die zeigen, wie unterschiedlich an Krieg erinnert wird, und folgen den Spuren der langen, seit römischer Zeit stark militärisch geprägten Geschichte der Stadt.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ein neuer Stdtrundgang in Mainz<br />
<br />
<a href="https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/ein-stadtrundgang-zum-thema-krieg-in-mainz-5157/" target="_blank">https://www.archaeologie-online.de/nachr...ainz-5157/</a><br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Durch Mainz führt ein neuer Stadtrundgang, der Krieg und Kriegserinnerungen zum Thema hat und sich an acht Stationen auf ganz unterschiedliche Weise damit auseinandersetzt. Die Besucherinnen und Besucher können von der ersten Station an der Christophskirche bis zur letzten Station am Fanshop des 1. FSV Mainz 05 die Domstadt aus einem neuen Blickwinkel entdecken: Sie kommen an Orte, die zeigen, wie unterschiedlich an Krieg erinnert wird, und folgen den Spuren der langen, seit römischer Zeit stark militärisch geprägten Geschichte der Stadt.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stauffenberg-Beerdigung in Lautlingen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13073</link>
			<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 18:36:02 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=13073</guid>
			<description><![CDATA[Heimeran Schenk Graf von Stauffenberg, Sohn des Hitler Attentäters ist in Zürich verstorben.<br />
<br />
Die Beerdigung in Lautlingen, ansonsten immer ein Riesen-Hype, war Corona-bedingt eine fast reine Familienangelegenheit.<br />
<br />
ein Nachruf im Schwarzwälder Bote<br />
<a href="https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-ein-liebenswuerdiger-und-hilfsbereiter-mensch.ba969d83-9105-4f93-b3d5-77921aef0903.html" target="_blank">https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhal...f0903.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heimeran Schenk Graf von Stauffenberg, Sohn des Hitler Attentäters ist in Zürich verstorben.<br />
<br />
Die Beerdigung in Lautlingen, ansonsten immer ein Riesen-Hype, war Corona-bedingt eine fast reine Familienangelegenheit.<br />
<br />
ein Nachruf im Schwarzwälder Bote<br />
<a href="https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-ein-liebenswuerdiger-und-hilfsbereiter-mensch.ba969d83-9105-4f93-b3d5-77921aef0903.html" target="_blank">https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhal...f0903.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entwicklung von Territorialherrschaften im Spätmittelalter II Hohenzollern]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9605</link>
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 10:16:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=9605</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite><span> (24.02.2016 21:02)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=47237#pid47237" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Im ausgehenden Hochmittelalter, dem beginnenden Spätmittelalter entwickelten sich "unterhalb" der Stammesherzogtümer regionale Territorialherrschaften.<br />
Die im Spätmittelalter dann die Stammesherzogtümer mehr oder weniger ersetzten.<br />
<br />
Ich habe hierzu leider nur regionale, sprich Südwestdeutsche Kenntnisse die ich die nächten Tage hier einbringen werde, es wäre aber schön, wenn weitere "Regionalisten" die Entwicklungen in "ihren" Regionen beschreiben könnten.<br />
<br />
Anlass hierzu, der Wittelsbacher-3nd.</blockquote>
<br />
<br />
Ich hoffe, dass es die Forenmitglieder interessieren könnte.<br />
<br />
Im Hause Hohenzollern gibt  es am Anfang des 15. Jahrhunderts ein Ereignis, das sich mindestens 2 Jahrhunderte negativ auf die Entwicklung der Herrschaften der schwäbischen Hohenzollern auswirkte.<br />
<br />
Es hat über Schwab/Hauff Eingang in die deutsche Literatur gefunden, einschl. eines Spielfilmes.<br />
"Das Wirtshaus im Spessart"<br />
<br />
Die Ereignisse haben bei mir praktisch "vor der Haustür" stattgefunden, und hier gibt es recht neue Forschungsergebnisse aus dem aktuellen Jahrtausend, über die ich bei Interesse berichten könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite><span> (24.02.2016 21:02)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=47237#pid47237" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Im ausgehenden Hochmittelalter, dem beginnenden Spätmittelalter entwickelten sich "unterhalb" der Stammesherzogtümer regionale Territorialherrschaften.<br />
Die im Spätmittelalter dann die Stammesherzogtümer mehr oder weniger ersetzten.<br />
<br />
Ich habe hierzu leider nur regionale, sprich Südwestdeutsche Kenntnisse die ich die nächten Tage hier einbringen werde, es wäre aber schön, wenn weitere "Regionalisten" die Entwicklungen in "ihren" Regionen beschreiben könnten.<br />
<br />
Anlass hierzu, der Wittelsbacher-3nd.</blockquote>
<br />
<br />
Ich hoffe, dass es die Forenmitglieder interessieren könnte.<br />
<br />
Im Hause Hohenzollern gibt  es am Anfang des 15. Jahrhunderts ein Ereignis, das sich mindestens 2 Jahrhunderte negativ auf die Entwicklung der Herrschaften der schwäbischen Hohenzollern auswirkte.<br />
<br />
Es hat über Schwab/Hauff Eingang in die deutsche Literatur gefunden, einschl. eines Spielfilmes.<br />
"Das Wirtshaus im Spessart"<br />
<br />
Die Ereignisse haben bei mir praktisch "vor der Haustür" stattgefunden, und hier gibt es recht neue Forschungsergebnisse aus dem aktuellen Jahrtausend, über die ich bei Interesse berichten könnte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer hat Angst vorm bösen Wolf?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7321</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 11:10:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7321</guid>
			<description><![CDATA[Gegenwärtig vergeht kaum ein Tag in den Lokalblättern, wo nicht "Schäfer Hinrich" sein Leid darüber klagt, dass in Norddeutschland inzwischen fast 50 Wolfsrudel wieder ansässig sind.<br />
<br />
Hier können wir solche Stories posten, unsere Standpunkte dazu austauschen, aber auch - hier besonders wichtig - mal den historischen Kontext dazu sehen. Es finden sich ja in alten Dokumenten auch genug Schauergeschichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gegenwärtig vergeht kaum ein Tag in den Lokalblättern, wo nicht "Schäfer Hinrich" sein Leid darüber klagt, dass in Norddeutschland inzwischen fast 50 Wolfsrudel wieder ansässig sind.<br />
<br />
Hier können wir solche Stories posten, unsere Standpunkte dazu austauschen, aber auch - hier besonders wichtig - mal den historischen Kontext dazu sehen. Es finden sich ja in alten Dokumenten auch genug Schauergeschichten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Meisterschütze und der "Apfel"]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7137</link>
			<pubDate>Wed, 25 May 2016 12:26:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7137</guid>
			<description><![CDATA[Ich hoffe, Aguyar, dass es für Dich in Ordnung ist, wenn ich Deinen Beitrag aus dem Jux-Rätsel-Thread hier als Einleitung zitierte. Aber ich finde das Thema um Meisterschützen sehr interessant und eine bessere Zusammenfassung von Tokos und Tells "Verwandten" hätte ich auch nicht geben können. Zudem ist es schade, wenn dieses Posting in der Versenkung des Rätselthreads enden würde.<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (14.04.2016 21:48)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=48413#pid48413" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Nur zur ergänzenden Info, neben Toko und Tell gab es noch weitere "Apfelschüsse":<br />
<br />
Egil und Nidung<br />
Die zweitälteste Erwähnung eines Apfelschusses findet sich im Wielandroman der Dietrichssage, die um 1250 / 1260 als Import aus den höfischen Kreisen des europäischen Kontinents in Bergen aufgezeichnet worden ist. Bei der norwegischen Version des Schützenkunststücks heisst der böse König Nidung, der Meisterschütze Egil. Im Verlauf der Geschichte erscheint Egil, der Bruder von Wieland dem Schmied, am Königshof wo der König erproben will, ob dieser ein so guter Schütze ist, wie das Gerücht sagt. Nidung legt dem dreijährigen Sohn Egils, Eigl, einen Apfel auf den Kopf und verlangt vom Vater, dass er ihn beschiesse. Der Schütze nimmt drei Pfeile und trifft – wie könnte es anders sein – natürlich auf Anhieb sein Ziel. Der König zeigt sich dabei sehr beeindruckt von der Treffsicherheit Egils und nimmt ihm die Antwort, dass bei einem Fehlschuss die königliche Brust das nächste Ziel gewesen wäre, ebenfalls nicht weiter übel. Offenbar hatte der Mann Sinn für Humor.<br />
<br />
Heming und Harald III der Harte<br />
Um 1360 entstand ein auf der isländischen Insel Flatey im Breitifjord aufgefundenes grosses Sammelwerk von Erzählungen, die sogenannten Flateyjarbok, in denen sich zwei weitere Meisterschüsse finden worunter einer das absolute Nonplusultra darstellt: der Nuss-Schuss ! Der Schütze der ihn ausführt heisst Heming und lebt unter dem norwegischen König Harald dem Harten (1047 - 1066). Mit diesem äusserst zähen Sportlerkönig muss sich nun Heming auf eine Marathon-Olympiade einlassen. Die beiden messen sich von früh bis spät im Bogenschiessen und Speerwerfen, bis es dem König plötzlich zu dumm wird, von diesem "Naturburschen" ständig besiegt zu werden. Er hängt die Fairplay-Regeln an den Nagel und kehrt plötzlich den bösen Tyrannen hervor. Er befiehlt Heming, eine Nuss vom Haupte seines Bruders zu schiessen. Um die Sache noch etwas zu würzen, droht der dem Schützen bei einem Fehlschuss natürlich ebenfalls mit dem Tod.<br />
Mutig spannt Heming darauf seinen Bogen und bittet den König lakonisch, sich doch neben den Bruder zu stellen, um sich gleich aus erster Hand von seinen Schützenfähigkeiten zu überzeugen. Das ist dem Herrscher aber offensichtlich viel zu gefährlich, denn er zieht es vor, neben Heming und nicht neben dessen Ziel zu stehen. Wie das in solchen Fällen oft zu geschehen pflegt, delegiert er lieber einen seiner Untergebenen zu diesem Himmelfahrtskommando. Seine Furcht war natürlich völlig unbegründet, denn Hemings Hand zittert auch diesmal nicht im geringsten. Ja, er gibt dabei sogar ein Bravourstücken zu besten, das die Forderung des Königs noch weit übertrifft: Er durchbohrt die Nuss nämlich nicht (das wäre für ihn viel zu einfach), sondern schiesst so haargenau zwischen dem Scheitel des Bruders und der Nuss hindurch, dass die Nuss zu Boden rollt und dem Bruder nicht der kleinste Kratzer zugefügt wird. Auch Harald der Harte kann natürlich die Frage nach dem Sinn der restlichen Pfeile, die Heming zu sich steckte, nicht unterdrücken; er erhält die gleiche Antwort wie bisher alle seine Kollegen, was das sportliche Klima zwischen den beiden auch nicht gerade verbessert. Bei der nächsten Disziplin, die nun auf dem Programm steht, einem gefährlichen Wettschwimmen, versucht der königliche Marathon-Olympionike seinen Konkurrenten denn auch unter Wasser zu erstechen, was ihm aber nicht gelingt. Zu guter oder wohl besser zu schlechter Letzt folgt auch hier als Höhepunkt des Mehrkampfes ein Skilauf, bei dem Heming wegen einer erneuten Hinterlist des Königs über eine Felswand abstürzt. Da der Held jedoch ein geweihtes Tuch um den Leib trägt, kann ihm auch diesmal nicht viel passieren. Er bleibt an einem Felsvorsprung hängen und wird durch ein Wunder des Heiligen Olaf gerettet. Aber auch Wunder haben ihren Preis. Olaf (Olaf II der Heilige, 1016 - 1030) ist nämlich der Halbbruder des bösen Königs, und Heming muss dem Heiligen deshalb versprechen, sich nie an seinem Herrscher zu rächen, weshalb die ganze Geschichte schliesslich ebenso wunderbar wie unmotiviert im Sande verläuft.<br />
<br />
Eindridi Breitferse und Olaf Tryggvason<br />
Die Überlieferung des Meisterschusses des Eindridi Breiferse entstammt ebenfalls dem nordischen Sagenkreis, trägt aber dabei bereits die ausgeprägten Züge einer christlichen Bekehrungslegende. Im gleichen Flateyjarbok, dass die Sage von Heming enthält, findet sich auch die Geschichte des Grossbauern Eindridi Breitferse, der vom ersten Bekehrerkönig Norwegens, Olaf I Tryggvason (955 - 1000), wiederum mittels eines sportlichen Wettbewerbes zum Christentum bekehrt werden soll. Nach einem Schwimmwettkampf, den der König mit einer List für sich entscheidet, fordert dieser Eindridi auch zum Bogenschiessen heraus. Um ihm zu zeigen, wie mächtig der Gott des Christentums ist, schiesst diesmal der Herrscher selbst einen Brettspielstein vom Haupte eines grossbäuerlichen Neffen. Eindridi, von seiner Mutter und seiner Schwester eindringlich darum gebeten, im wahrsten Sinne des Wortes um Gottes Willen dieses Kunststück nicht auch noch zu versuchen, weigert sich deshalb, den geforderten Meisterschuss zu tun. Als darauf der König auch beim Dolchspiel wahrhaft wunderbare Taten vollbringt, gibt sich Eindridi geschlagen und tritt dem Christentum bei.<br />
<br />
William of Cloudesly<br />
In einer Ballade, welche im Jahre 1536 gedruckt wurde, schiesst der Engländer William of Cloudesly vor dem König auf genau zwanzig mal zwanzig Schritte einen Apfel vom Haupte seines Sohnes, wobei er zur Abwechslung diese Probe dem Herrscher sogar selber vorschlägt. Das nicht näher datierte Volkslied des Apfelschusses von Cloudesly ist eine Art Robin-Hood-Ballade, die von den drei Geächteten, in den Wald gegangen Schützen William of Cloudesly, Adam Bell und Clim of the Clough erzählt. Im Verlauf der Handlung wird William gefangen, befreit und zieht dann mit seinen Gefährten zum König, um Gnade zu erbitten. Die Königin erwirkt ihre Begnadigung. Der König erfährt frühere Übeltaten und verlangt Schiessproben. Nach erfolgreichem Abschluss der Schiessproben erklärt William, dass er die Ziele zu gross fände. Die zweite der daraufhin vom Schützen selbst vorgeschlagene Prüfung betrifft den Apfelschuss. William schiesst dabei ebenfalls einen Apfel vom Haupte seines Sohnes und zwar auf die Entfernung von genau zwanzigmal zwanzig Schritt. Unter dem Eindruck von Williams Schiesskunst nehmen der König und die Königin den Geächteten in ihren Dienst, der jedoch mit seinen beiden Gefährten zuvor nach Rom zieht, um Vergebung der früheren Sünden zu erlangen. Das der Vorname von Cloudesly ebenfalls Wilhelm lautete, mag ein Zufall sein.<br />
<br />
Henning Wulf und Christian I<br />
Auch an der Elbemündung, in Dammedocht in der holsteinischen Wilstermarsch, muss der Marschenhauptmann und Meisterschütze Henning Wulf das Apfelkunststück Christian I von Dänemark vorführen, das er allerdings schon einige Male zuvor, und stets mit dem Kopf des eigenen Sohnes als Einsatz, ausprobiert hatte. Der König will sich eigentlich nur an einem Paradestück der Schiesskunst ergötzen. Als er jedoch auf die Frage nach den weiteren Pfeilen die übliche, wenig liebenswürdige Antwort bekommt, erklärt er Henning Wulf für vogelfrei, und der Marschenhauptmann wird auch prompt auf der Flucht erschlagen. Problematisch ist diese Legende, die zwei historischen Persönlichkeiten angehängt wurde, weil sie nicht durch eine genau datierbare Handschrift, sondern nur durch ein heute nicht mehr erhaltenes Bild in der Kirche von Wevelsfleht überliefert wurde, das schwierig zu datieren ist.<br />
<br />
Punker von Rohrbach<br />
In dem Freischützen Punker aus Rohrbach, heute ein Vorort von Heidelberg, begegnet man dem leibhaftigen Gegenteil des guten Königs Olaf aus der Geschichte von Eindridi Breitferse. Punker schiesst nicht mit Gottes Hilfe wie der fromme König, sondern mit dem Beistand des Teufels diesmal sogar ein Geldstück vom Sohneshaupt. Wie jeder richtige Freischütz hat er nach der Sage an einem Karfreitag während der Messe drei Pfeile in das Kruzifix gejagt. Darauf sind ihm von Teufel täglich drei „sichere“ Pfeile verliehen worden, die ihr Ziel niemals verfehlen. Wo der erste gelandet ist, weiss man bereits. Die übrigen brauchte Punker bei der Belagerung der Burg Lindenbrunn durch den Pfalzgrafen, in deren Verlauf er täglich drei Verteidiger herunterschoss. Dieser Methode mangelte natürlich jede Effizienz, aber sie führte schliesslich doch noch zum Erfolg. Einen der letzten Pfeile verwendete er dazu, seinem Knaben zum Beweis seiner Schützenkunst auf zwanzig Fuss Entfernung eine Münze von der Mütze zu schiessen. Schliesslich nimmt auch Punker ein böses Ende. Im letzten Satz der Sage erfährt man, dass er über Bauern regierte, die er so lange unterdrückte, bis sie ihn eines Tages überfielen und mit Hacken und Schaufeln erschlugen. Enthalten ist die ganze diabolische Geschichte im Hexenhammer</blockquote>
<br />
Ich habe gar nicht gewusst, dass der "gute" Harald "der Harte" als so übler Typ in manchen Sagas rüberkommt.<br />
<br />
Was die Nidung-Wieland-Beziehung betrifft, in die auch die Egil-Nidung-Episode, habe ich den Eindruck, dass sich da zwar wirklich nichts "schuldig" bleiben und sich gegenseitig schaden, aber ich hatte beim Lesen auch den Eindruck, dass die beiden Gegenspieler eine gewisse Sympathie für einander haben, und wenn sie das nicht zugeben würden.<br />
<br />
Was mich im Drama von Schiller ursprünglich immer ein wenig gewundert hat, war, dass Tell den Apfel ganz "heimlich" hinunterschießt, so nebenbei, während Rudenz gerade Miene macht, auf Gessler los zu gehen. Mir wurde erst später klar, dass das dramaturgische Gründe hatte. Zuseher/innen sind abgelenkt, sodass der Schuss nur simuliert werden kann und Tell gar nicht schießen oder gar treffen muss.<br />
<br />
------------<br />
<br />
Interessant ist auch, die "Internationalität" der "Apfelschussgeschichten", obwohl das Motiv ursprünglich ein altnordisches Motiv gewesen sein dürfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich hoffe, Aguyar, dass es für Dich in Ordnung ist, wenn ich Deinen Beitrag aus dem Jux-Rätsel-Thread hier als Einleitung zitierte. Aber ich finde das Thema um Meisterschützen sehr interessant und eine bessere Zusammenfassung von Tokos und Tells "Verwandten" hätte ich auch nicht geben können. Zudem ist es schade, wenn dieses Posting in der Versenkung des Rätselthreads enden würde.<br />
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<blockquote><cite><span> (14.04.2016 21:48)</span>Aguyar schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=48413#pid48413" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>Nur zur ergänzenden Info, neben Toko und Tell gab es noch weitere "Apfelschüsse":<br />
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Egil und Nidung<br />
Die zweitälteste Erwähnung eines Apfelschusses findet sich im Wielandroman der Dietrichssage, die um 1250 / 1260 als Import aus den höfischen Kreisen des europäischen Kontinents in Bergen aufgezeichnet worden ist. Bei der norwegischen Version des Schützenkunststücks heisst der böse König Nidung, der Meisterschütze Egil. Im Verlauf der Geschichte erscheint Egil, der Bruder von Wieland dem Schmied, am Königshof wo der König erproben will, ob dieser ein so guter Schütze ist, wie das Gerücht sagt. Nidung legt dem dreijährigen Sohn Egils, Eigl, einen Apfel auf den Kopf und verlangt vom Vater, dass er ihn beschiesse. Der Schütze nimmt drei Pfeile und trifft – wie könnte es anders sein – natürlich auf Anhieb sein Ziel. Der König zeigt sich dabei sehr beeindruckt von der Treffsicherheit Egils und nimmt ihm die Antwort, dass bei einem Fehlschuss die königliche Brust das nächste Ziel gewesen wäre, ebenfalls nicht weiter übel. Offenbar hatte der Mann Sinn für Humor.<br />
<br />
Heming und Harald III der Harte<br />
Um 1360 entstand ein auf der isländischen Insel Flatey im Breitifjord aufgefundenes grosses Sammelwerk von Erzählungen, die sogenannten Flateyjarbok, in denen sich zwei weitere Meisterschüsse finden worunter einer das absolute Nonplusultra darstellt: der Nuss-Schuss ! Der Schütze der ihn ausführt heisst Heming und lebt unter dem norwegischen König Harald dem Harten (1047 - 1066). Mit diesem äusserst zähen Sportlerkönig muss sich nun Heming auf eine Marathon-Olympiade einlassen. Die beiden messen sich von früh bis spät im Bogenschiessen und Speerwerfen, bis es dem König plötzlich zu dumm wird, von diesem "Naturburschen" ständig besiegt zu werden. Er hängt die Fairplay-Regeln an den Nagel und kehrt plötzlich den bösen Tyrannen hervor. Er befiehlt Heming, eine Nuss vom Haupte seines Bruders zu schiessen. Um die Sache noch etwas zu würzen, droht der dem Schützen bei einem Fehlschuss natürlich ebenfalls mit dem Tod.<br />
Mutig spannt Heming darauf seinen Bogen und bittet den König lakonisch, sich doch neben den Bruder zu stellen, um sich gleich aus erster Hand von seinen Schützenfähigkeiten zu überzeugen. Das ist dem Herrscher aber offensichtlich viel zu gefährlich, denn er zieht es vor, neben Heming und nicht neben dessen Ziel zu stehen. Wie das in solchen Fällen oft zu geschehen pflegt, delegiert er lieber einen seiner Untergebenen zu diesem Himmelfahrtskommando. Seine Furcht war natürlich völlig unbegründet, denn Hemings Hand zittert auch diesmal nicht im geringsten. Ja, er gibt dabei sogar ein Bravourstücken zu besten, das die Forderung des Königs noch weit übertrifft: Er durchbohrt die Nuss nämlich nicht (das wäre für ihn viel zu einfach), sondern schiesst so haargenau zwischen dem Scheitel des Bruders und der Nuss hindurch, dass die Nuss zu Boden rollt und dem Bruder nicht der kleinste Kratzer zugefügt wird. Auch Harald der Harte kann natürlich die Frage nach dem Sinn der restlichen Pfeile, die Heming zu sich steckte, nicht unterdrücken; er erhält die gleiche Antwort wie bisher alle seine Kollegen, was das sportliche Klima zwischen den beiden auch nicht gerade verbessert. Bei der nächsten Disziplin, die nun auf dem Programm steht, einem gefährlichen Wettschwimmen, versucht der königliche Marathon-Olympionike seinen Konkurrenten denn auch unter Wasser zu erstechen, was ihm aber nicht gelingt. Zu guter oder wohl besser zu schlechter Letzt folgt auch hier als Höhepunkt des Mehrkampfes ein Skilauf, bei dem Heming wegen einer erneuten Hinterlist des Königs über eine Felswand abstürzt. Da der Held jedoch ein geweihtes Tuch um den Leib trägt, kann ihm auch diesmal nicht viel passieren. Er bleibt an einem Felsvorsprung hängen und wird durch ein Wunder des Heiligen Olaf gerettet. Aber auch Wunder haben ihren Preis. Olaf (Olaf II der Heilige, 1016 - 1030) ist nämlich der Halbbruder des bösen Königs, und Heming muss dem Heiligen deshalb versprechen, sich nie an seinem Herrscher zu rächen, weshalb die ganze Geschichte schliesslich ebenso wunderbar wie unmotiviert im Sande verläuft.<br />
<br />
Eindridi Breitferse und Olaf Tryggvason<br />
Die Überlieferung des Meisterschusses des Eindridi Breiferse entstammt ebenfalls dem nordischen Sagenkreis, trägt aber dabei bereits die ausgeprägten Züge einer christlichen Bekehrungslegende. Im gleichen Flateyjarbok, dass die Sage von Heming enthält, findet sich auch die Geschichte des Grossbauern Eindridi Breitferse, der vom ersten Bekehrerkönig Norwegens, Olaf I Tryggvason (955 - 1000), wiederum mittels eines sportlichen Wettbewerbes zum Christentum bekehrt werden soll. Nach einem Schwimmwettkampf, den der König mit einer List für sich entscheidet, fordert dieser Eindridi auch zum Bogenschiessen heraus. Um ihm zu zeigen, wie mächtig der Gott des Christentums ist, schiesst diesmal der Herrscher selbst einen Brettspielstein vom Haupte eines grossbäuerlichen Neffen. Eindridi, von seiner Mutter und seiner Schwester eindringlich darum gebeten, im wahrsten Sinne des Wortes um Gottes Willen dieses Kunststück nicht auch noch zu versuchen, weigert sich deshalb, den geforderten Meisterschuss zu tun. Als darauf der König auch beim Dolchspiel wahrhaft wunderbare Taten vollbringt, gibt sich Eindridi geschlagen und tritt dem Christentum bei.<br />
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William of Cloudesly<br />
In einer Ballade, welche im Jahre 1536 gedruckt wurde, schiesst der Engländer William of Cloudesly vor dem König auf genau zwanzig mal zwanzig Schritte einen Apfel vom Haupte seines Sohnes, wobei er zur Abwechslung diese Probe dem Herrscher sogar selber vorschlägt. Das nicht näher datierte Volkslied des Apfelschusses von Cloudesly ist eine Art Robin-Hood-Ballade, die von den drei Geächteten, in den Wald gegangen Schützen William of Cloudesly, Adam Bell und Clim of the Clough erzählt. Im Verlauf der Handlung wird William gefangen, befreit und zieht dann mit seinen Gefährten zum König, um Gnade zu erbitten. Die Königin erwirkt ihre Begnadigung. Der König erfährt frühere Übeltaten und verlangt Schiessproben. Nach erfolgreichem Abschluss der Schiessproben erklärt William, dass er die Ziele zu gross fände. Die zweite der daraufhin vom Schützen selbst vorgeschlagene Prüfung betrifft den Apfelschuss. William schiesst dabei ebenfalls einen Apfel vom Haupte seines Sohnes und zwar auf die Entfernung von genau zwanzigmal zwanzig Schritt. Unter dem Eindruck von Williams Schiesskunst nehmen der König und die Königin den Geächteten in ihren Dienst, der jedoch mit seinen beiden Gefährten zuvor nach Rom zieht, um Vergebung der früheren Sünden zu erlangen. Das der Vorname von Cloudesly ebenfalls Wilhelm lautete, mag ein Zufall sein.<br />
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Henning Wulf und Christian I<br />
Auch an der Elbemündung, in Dammedocht in der holsteinischen Wilstermarsch, muss der Marschenhauptmann und Meisterschütze Henning Wulf das Apfelkunststück Christian I von Dänemark vorführen, das er allerdings schon einige Male zuvor, und stets mit dem Kopf des eigenen Sohnes als Einsatz, ausprobiert hatte. Der König will sich eigentlich nur an einem Paradestück der Schiesskunst ergötzen. Als er jedoch auf die Frage nach den weiteren Pfeilen die übliche, wenig liebenswürdige Antwort bekommt, erklärt er Henning Wulf für vogelfrei, und der Marschenhauptmann wird auch prompt auf der Flucht erschlagen. Problematisch ist diese Legende, die zwei historischen Persönlichkeiten angehängt wurde, weil sie nicht durch eine genau datierbare Handschrift, sondern nur durch ein heute nicht mehr erhaltenes Bild in der Kirche von Wevelsfleht überliefert wurde, das schwierig zu datieren ist.<br />
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Punker von Rohrbach<br />
In dem Freischützen Punker aus Rohrbach, heute ein Vorort von Heidelberg, begegnet man dem leibhaftigen Gegenteil des guten Königs Olaf aus der Geschichte von Eindridi Breitferse. Punker schiesst nicht mit Gottes Hilfe wie der fromme König, sondern mit dem Beistand des Teufels diesmal sogar ein Geldstück vom Sohneshaupt. Wie jeder richtige Freischütz hat er nach der Sage an einem Karfreitag während der Messe drei Pfeile in das Kruzifix gejagt. Darauf sind ihm von Teufel täglich drei „sichere“ Pfeile verliehen worden, die ihr Ziel niemals verfehlen. Wo der erste gelandet ist, weiss man bereits. Die übrigen brauchte Punker bei der Belagerung der Burg Lindenbrunn durch den Pfalzgrafen, in deren Verlauf er täglich drei Verteidiger herunterschoss. Dieser Methode mangelte natürlich jede Effizienz, aber sie führte schliesslich doch noch zum Erfolg. Einen der letzten Pfeile verwendete er dazu, seinem Knaben zum Beweis seiner Schützenkunst auf zwanzig Fuss Entfernung eine Münze von der Mütze zu schiessen. Schliesslich nimmt auch Punker ein böses Ende. Im letzten Satz der Sage erfährt man, dass er über Bauern regierte, die er so lange unterdrückte, bis sie ihn eines Tages überfielen und mit Hacken und Schaufeln erschlugen. Enthalten ist die ganze diabolische Geschichte im Hexenhammer</blockquote>
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Ich habe gar nicht gewusst, dass der "gute" Harald "der Harte" als so übler Typ in manchen Sagas rüberkommt.<br />
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Was die Nidung-Wieland-Beziehung betrifft, in die auch die Egil-Nidung-Episode, habe ich den Eindruck, dass sich da zwar wirklich nichts "schuldig" bleiben und sich gegenseitig schaden, aber ich hatte beim Lesen auch den Eindruck, dass die beiden Gegenspieler eine gewisse Sympathie für einander haben, und wenn sie das nicht zugeben würden.<br />
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Was mich im Drama von Schiller ursprünglich immer ein wenig gewundert hat, war, dass Tell den Apfel ganz "heimlich" hinunterschießt, so nebenbei, während Rudenz gerade Miene macht, auf Gessler los zu gehen. Mir wurde erst später klar, dass das dramaturgische Gründe hatte. Zuseher/innen sind abgelenkt, sodass der Schuss nur simuliert werden kann und Tell gar nicht schießen oder gar treffen muss.<br />
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Interessant ist auch, die "Internationalität" der "Apfelschussgeschichten", obwohl das Motiv ursprünglich ein altnordisches Motiv gewesen sein dürfte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gruslige Orte in eurer Umgebung?]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7102</link>
			<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 18:47:24 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7102</guid>
			<description><![CDATA[Ich unternehme sehr gern mal eine Wanderung. Manchmal gelingt es mir, meinen Mann zu überreden, denn er ist nicht gerade ein Wanderfan.<br />
<br />
Doch an einem sonnigen Tag (liegt schon längere Zeit zurück) hatte er mich auf einem mysteriösen Ort in der Nähe unserer Stadt aufmerksam gemacht, aber ist nicht  näher darauf eingegangen. Ich wurde sehr neugierig und fragte ihn, was das nun für ein mysteriöser Ort sei.<br />
Er würde ihn mir zeigen...<br />
<br />
Bald lag die Stadt hinter uns. Ich war gespannt. Unser Weg führte durch den kleinen Waldabschnitt am Fluss entlang. Wir waren schon ca. 3 Km gelaufen, aber noch immer hatte mein Mann nichts von dem unheimlichen Ort erwähnt. <br />
Wir liefen den Waldweg hinauf und er zeigte mir eine ehemalige Plantage, die aber schon in den 80er Jahren nicht mehr bewirtschaftet wurde. Sie ist aber nicht verwildert, denn noch immer scheint es jemand zu geben, der die alte Anlage versorgt, d.h. mal ab und zu den Rasen mäht. Auch kommen noch Leute, die scheinbar von dem Vorfall nix wissen, und pflücken sich Äpfel, Birnen oder Pflaumen.<br />
<br />
Wir fanden eine Bank, die auf einer kleinen Lichtung stand. Dann begann mein Mann die gruslige Geschichte zu erzählen:<br />
<br />
Ein schon älterer Mann, dem seine Frau verstorben war, litt fürchterlich unter den Verlust. Der Tod seiner Frau hatte sein Leben völlig aus dem Gleichgewicht geworfen. Er lief oft sogar völlig geistesabwesend in den nahen Wald, stundenlang, wochenlang. Wenige Wanderer/Spaziergänger sahen ihn auch recht oft hier auf der alten Plantage. Er hockte oft dann unter einem Baum am Fluss in völliger Einsamkeit; denn wie es schien, mied er wohl nach dem Tod seiner Frau jegliche Gesellschaft - ob Mensch oder Tier. <br />
<br />
Eines Tages fiel es einigen Leuten auf, das sie diesen besagten Mann schon wochenlang nicht mehr in der alten Plantage oder nahen Wald gesehen haben, nur ein seltsamer Geruch von verwesenden Fleisch lag in der Luft. Doch niemand wusste von woher dieser Gestank ausging. Durch Zufall hatte jemand die Leiche des Alten entdeckt, der an einem alten Birnbaum hing. Er muss in der heißen Sonne des Sommers wochenlang gehangen haben, doch nahe des Baumes war das Gestrüpp sehr hoch gewachsen, so dass der Erhängte nicht sobald ausfindig gemacht werden konnte. Das modernde Fleisch hing ihn schon von den Knochen.<br />
<br />
Noch heute erzählen sich die Alten, dass er nachts als Geist noch immer in den Wald und in die alte Plantage umhergeht. Seine Seele würde keinen Frieden finden... Also wird der Weg von vielen noch heute gemieden, besonders wenn die Sonne untergeht... <br />
Ein wirklich grusliger Ort!<br />
<br />
<a href="http://www.pic-upload.de/view-30348971/images.jpg.html" target="_blank"><img src="http://www2.pic-upload.de/img/30348971/images.jpg" border="0" alt="[Bild: images.jpg]" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich unternehme sehr gern mal eine Wanderung. Manchmal gelingt es mir, meinen Mann zu überreden, denn er ist nicht gerade ein Wanderfan.<br />
<br />
Doch an einem sonnigen Tag (liegt schon längere Zeit zurück) hatte er mich auf einem mysteriösen Ort in der Nähe unserer Stadt aufmerksam gemacht, aber ist nicht  näher darauf eingegangen. Ich wurde sehr neugierig und fragte ihn, was das nun für ein mysteriöser Ort sei.<br />
Er würde ihn mir zeigen...<br />
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Bald lag die Stadt hinter uns. Ich war gespannt. Unser Weg führte durch den kleinen Waldabschnitt am Fluss entlang. Wir waren schon ca. 3 Km gelaufen, aber noch immer hatte mein Mann nichts von dem unheimlichen Ort erwähnt. <br />
Wir liefen den Waldweg hinauf und er zeigte mir eine ehemalige Plantage, die aber schon in den 80er Jahren nicht mehr bewirtschaftet wurde. Sie ist aber nicht verwildert, denn noch immer scheint es jemand zu geben, der die alte Anlage versorgt, d.h. mal ab und zu den Rasen mäht. Auch kommen noch Leute, die scheinbar von dem Vorfall nix wissen, und pflücken sich Äpfel, Birnen oder Pflaumen.<br />
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Wir fanden eine Bank, die auf einer kleinen Lichtung stand. Dann begann mein Mann die gruslige Geschichte zu erzählen:<br />
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Ein schon älterer Mann, dem seine Frau verstorben war, litt fürchterlich unter den Verlust. Der Tod seiner Frau hatte sein Leben völlig aus dem Gleichgewicht geworfen. Er lief oft sogar völlig geistesabwesend in den nahen Wald, stundenlang, wochenlang. Wenige Wanderer/Spaziergänger sahen ihn auch recht oft hier auf der alten Plantage. Er hockte oft dann unter einem Baum am Fluss in völliger Einsamkeit; denn wie es schien, mied er wohl nach dem Tod seiner Frau jegliche Gesellschaft - ob Mensch oder Tier. <br />
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Eines Tages fiel es einigen Leuten auf, das sie diesen besagten Mann schon wochenlang nicht mehr in der alten Plantage oder nahen Wald gesehen haben, nur ein seltsamer Geruch von verwesenden Fleisch lag in der Luft. Doch niemand wusste von woher dieser Gestank ausging. Durch Zufall hatte jemand die Leiche des Alten entdeckt, der an einem alten Birnbaum hing. Er muss in der heißen Sonne des Sommers wochenlang gehangen haben, doch nahe des Baumes war das Gestrüpp sehr hoch gewachsen, so dass der Erhängte nicht sobald ausfindig gemacht werden konnte. Das modernde Fleisch hing ihn schon von den Knochen.<br />
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Noch heute erzählen sich die Alten, dass er nachts als Geist noch immer in den Wald und in die alte Plantage umhergeht. Seine Seele würde keinen Frieden finden... Also wird der Weg von vielen noch heute gemieden, besonders wenn die Sonne untergeht... <br />
Ein wirklich grusliger Ort!<br />
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<a href="http://www.pic-upload.de/view-30348971/images.jpg.html" target="_blank"><img src="http://www2.pic-upload.de/img/30348971/images.jpg" border="0" alt="[Bild: images.jpg]" /></a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geisterschloss Bronnen]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7066</link>
			<pubDate>Sun, 27 Mar 2016 20:06:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7066</guid>
			<description><![CDATA[Im Donautal, genauer mitten im Durchbruchstal der Donau durch die Schwäbische Alb findet man auf einem gewaltigen Felsen das Schloss Bronnen.<br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/BurgBronnen2.jpg/220px-BurgBronnen2.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-BurgBronnen2.jpg]" /><br />
<br />
Die Lage ist gigantisch.<br />
<br />
Das Schloss hat aber noch eine Besonderheit, die man ansonsten lediglich in Schottland findet.<br />
Das Schloss hat ein Gespenst.<br />
Ohne Witz, wissenschaftlich nachgewiesen.<br />
Von einer Kommission die unter dem Vorsitz des damaligen Reichsfinanzminsters stand. Erzberger hieß der Mann, und es ist tatsächlich derselbe, der im November 1918 den Waffenstillstand unterschrieb.<br />
<br />
Es war im Jahr 1921, eine neue Zeit war angebrochen, und nicht zuletzt sollte endlich so manchem Aberglauben der Boden entzogen werden.<br />
Erzberger mit seiner Kommission reiste an, logierte im nahen Beuron. Und zwei Mann der Kommission, ein Arzt und ein Priester, nächtigten auf Bronnen.<br />
In der Nacht erschienen zwei helle Gestalten, die ein fürchterliches Theater und Krawall verführten.<br />
Es gab nichts daran zu deuteln zu drehen. Es war so.<br />
So kam das Schloss Bronnen zu seinem "amtlich" festgestellten Gespenst.<br />
<br />
Man hört dann etliche Jahre nichts mehr vom Gespenst-<br />
Als aber in den verfluchten 12 Jahren die "Reichs-Frauenschaftsführerin" Scholtz-Klink das Schloss mit Beschlag belegt, muss sie eines Nachts vor dem Gespenst flüchten.<br />
Sie rettet sich ins nahe gelegene Hofgut, damals bewirtschaftet von 2 Beuroner Mönchen, die sie nicht ins Haus lassen. Klausur.<br />
Die Dame nächtigt deshalb im dortigen Kuhstall.<br />
<br />
In der Folge beten die Beuroner Mönche mehrfach für die verstorbenen Seelen auf Schloss Bronnen, und dort kehrt seither Ruhe ein.<br />
<br />
Der heutige Schlossbesitzer hat keinen weiteren Anstand mehr mit dem Gespenst.<br />
Allerdings verschwinden immer mal wieder Weinflaschen aus seinem Keller, die er dem Gespenst aber gerne gönnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Donautal, genauer mitten im Durchbruchstal der Donau durch die Schwäbische Alb findet man auf einem gewaltigen Felsen das Schloss Bronnen.<br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/BurgBronnen2.jpg/220px-BurgBronnen2.jpg" border="0" alt="[Bild: 220px-BurgBronnen2.jpg]" /><br />
<br />
Die Lage ist gigantisch.<br />
<br />
Das Schloss hat aber noch eine Besonderheit, die man ansonsten lediglich in Schottland findet.<br />
Das Schloss hat ein Gespenst.<br />
Ohne Witz, wissenschaftlich nachgewiesen.<br />
Von einer Kommission die unter dem Vorsitz des damaligen Reichsfinanzminsters stand. Erzberger hieß der Mann, und es ist tatsächlich derselbe, der im November 1918 den Waffenstillstand unterschrieb.<br />
<br />
Es war im Jahr 1921, eine neue Zeit war angebrochen, und nicht zuletzt sollte endlich so manchem Aberglauben der Boden entzogen werden.<br />
Erzberger mit seiner Kommission reiste an, logierte im nahen Beuron. Und zwei Mann der Kommission, ein Arzt und ein Priester, nächtigten auf Bronnen.<br />
In der Nacht erschienen zwei helle Gestalten, die ein fürchterliches Theater und Krawall verführten.<br />
Es gab nichts daran zu deuteln zu drehen. Es war so.<br />
So kam das Schloss Bronnen zu seinem "amtlich" festgestellten Gespenst.<br />
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Man hört dann etliche Jahre nichts mehr vom Gespenst-<br />
Als aber in den verfluchten 12 Jahren die "Reichs-Frauenschaftsführerin" Scholtz-Klink das Schloss mit Beschlag belegt, muss sie eines Nachts vor dem Gespenst flüchten.<br />
Sie rettet sich ins nahe gelegene Hofgut, damals bewirtschaftet von 2 Beuroner Mönchen, die sie nicht ins Haus lassen. Klausur.<br />
Die Dame nächtigt deshalb im dortigen Kuhstall.<br />
<br />
In der Folge beten die Beuroner Mönche mehrfach für die verstorbenen Seelen auf Schloss Bronnen, und dort kehrt seither Ruhe ein.<br />
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Der heutige Schlossbesitzer hat keinen weiteren Anstand mehr mit dem Gespenst.<br />
Allerdings verschwinden immer mal wieder Weinflaschen aus seinem Keller, die er dem Gespenst aber gerne gönnt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entwicklung von Territorialherrschaften im Spätmittelalter]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7044</link>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 19:02:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=7044</guid>
			<description><![CDATA[Im ausgehenden Hochmittelalter, dem beginnenden Spätmittelalter entwickelten sich "unterhalb" der Stammesherzogtümer regionale Territorialherrschaften.<br />
Die im Spätmittelalter dann die Stammesherzogtümer mehr oder weniger ersetzten.<br />
<br />
Ich habe hierzu leider nur regionale, sprich Südwestdeutsche Kenntnisse die ich die nächten Tage hier einbringen werde, es wäre aber schön, wenn weitere "Regionalisten" die Entwicklungen in "ihren" Regionen beschreiben könnten.<br />
<br />
Anlass hierzu, der Wittelsbacher-3nd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im ausgehenden Hochmittelalter, dem beginnenden Spätmittelalter entwickelten sich "unterhalb" der Stammesherzogtümer regionale Territorialherrschaften.<br />
Die im Spätmittelalter dann die Stammesherzogtümer mehr oder weniger ersetzten.<br />
<br />
Ich habe hierzu leider nur regionale, sprich Südwestdeutsche Kenntnisse die ich die nächten Tage hier einbringen werde, es wäre aber schön, wenn weitere "Regionalisten" die Entwicklungen in "ihren" Regionen beschreiben könnten.<br />
<br />
Anlass hierzu, der Wittelsbacher-3nd.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alte Bräuche]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6858</link>
			<pubDate>Sun, 06 Dec 2015 20:03:07 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6858</guid>
			<description><![CDATA[Bis vor 10-15 Jahren zogen am 5. Dezember abends Kinder mit roten Jacken, Ruten und Nikolaus-Masken durchs Städtchen.<br />
Gingen in Läden, haben an Haustüren geklingelt. Sagten Verschen auf:<br />
"Ich bin der Niklaus Köng,<br />
gebt mir nicht zuwenig<br />
lasst mich nicht zu lange stehn<br />
ich muss ein Häuslein weiter gehen"<br />
Und haben die Gaben in ihrem Säckchen verstaut.<br />
<br />
Man nannte den Brauch "Bettel-Sante-Kloas", woraus ich schließe, dass er schon sehr lange geübt wurde, denn dies ist eine sehr altertümliche Dialektform, so mindestens 150 Jahre nicht mehr gebräuchlich.<br />
Andererseits war das "Standart-Verschen" s.o. in Standart-Deutsch, woraus ich schließe, dass der Brauch auch andererwärts üblich war.<br />
<br />
Entstanden wäre der Bauch, damit arme Kinder, deren Eltern ihnen nichts zum Niklaus-Tag schenken konnten, auch eine "Freude" haben konnten.<br />
Der Grund, dass meine Mutter mir den "Bettel-Sante-Kloas" kategorisch untersagte, dabei fühlteich mich soooo arm <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis vor 10-15 Jahren zogen am 5. Dezember abends Kinder mit roten Jacken, Ruten und Nikolaus-Masken durchs Städtchen.<br />
Gingen in Läden, haben an Haustüren geklingelt. Sagten Verschen auf:<br />
"Ich bin der Niklaus Köng,<br />
gebt mir nicht zuwenig<br />
lasst mich nicht zu lange stehn<br />
ich muss ein Häuslein weiter gehen"<br />
Und haben die Gaben in ihrem Säckchen verstaut.<br />
<br />
Man nannte den Brauch "Bettel-Sante-Kloas", woraus ich schließe, dass er schon sehr lange geübt wurde, denn dies ist eine sehr altertümliche Dialektform, so mindestens 150 Jahre nicht mehr gebräuchlich.<br />
Andererseits war das "Standart-Verschen" s.o. in Standart-Deutsch, woraus ich schließe, dass der Brauch auch andererwärts üblich war.<br />
<br />
Entstanden wäre der Bauch, damit arme Kinder, deren Eltern ihnen nichts zum Niklaus-Tag schenken konnten, auch eine "Freude" haben konnten.<br />
Der Grund, dass meine Mutter mir den "Bettel-Sante-Kloas" kategorisch untersagte, dabei fühlteich mich soooo arm <img src="images/smilies/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grafschaft Mark]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6707</link>
			<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 13:41:29 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6707</guid>
			<description><![CDATA[Vor langer Zeit an einem fernen Ort bereits geposteter Text:<br />
<br />
Das Gebiet der Grafen von Mark gehörte bis 1160 zur Grafschaft Berg; deren Grafen vom Stammsitz Burg an der Wupper aus die zahlreichen Güter verwalteten. Im Jahr 1160 nun teilten sich die Grafen von Berg in eine rheinische und eine westfälische Linie der Grafen von Altena. Der Graf von Altena, Eberhard I., teilte wiederum selbst das Land unter seinen Söhnen auf. Arnold gründete die Linie Berg–Altena–Isenberg, Friedrich die Linie Berg–Altena–Mark, nach der Burg Mark, die er 1180 erworben hatte. <br />
Sein Sohn Adolf nannte sich bereits „von der Mark“. Er gründete beispielsweise die Stadt Hamm. Nach einigen Wirren in der Isenberger Linie konnte er die Grafschaft Altena wieder vereinen. Nun folgen komplizierte Zeiten, die ich hier nicht ausführlicher (und damit komplizierter) beschreiben möchte, festzuhalten ist nur, dass am Ende die Grafschaft Mark stand. <br />
<br />
<img src="http://www11.pic-upload.de/29.06.15/3v9u131pnib.jpg" border="0" alt="[Bild: 3v9u131pnib.jpg]" /><br />
<br />
1288, in der Schlacht von Worringen, siegten die Herrscher von Brabant und der Graf von Berg über den Herzog von Westfalen und Erzbischof von Köln. Der Graf von der Mark, Eberhard I., hatte auf der Seite der Sieger gestanden und gekämpft und konnte nach dem Sieg über den Herzog von Westfalen, seinen Lehnsherren, sein Gebiet beträchtlich erweitern. Im Laufe der Jahrhunderte verzeichnete die Grafschaft Mark weitere Gebietszuwächse und Gebietsverluste. 1391 wurden die Grafschaften Kleve und Mark in Personalunion unter Adolf III. vereinigt, das heißt, der Regent und seine Nachfolger waren sowohl Grafen von Kleve als auch Grafen von Mark. <br />
<br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Allgemeiner_historischer_Handatlas_-_Herzogtum_Berg_im_15._Jahrhundert.png" border="0" alt="[Bild: Allgemeiner_historischer_Handatlas_-_Her...undert.png]" /><br />
(gemeinfrei, <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Allgemeiner_historischer_%20Handatlas_-_Herzogtum_Berg_im_15._Jahrhundert.png&amp;filetimestamp=%2020070723091827" target="_blank">Wikimedia Commons</a>)<br />
<br />
1510 heiratete der Thronerbe von Kleve-Mark die Tochter des letzten Herzogs von Jülich–Berg–Ravensberg, sodass die beiden Herzogtümer zum Herzogtum Jülich–Kleve–Berg (eigentlich wohl eher Jülich–Kleve–Mark–Berg–Ravensberg, doch das wäre vermutlich zu lang gewesen) verschmolzen.<br />
Die Reformation setzte sich im Herzogtum Jülich – Kleve – Mark zwischen 1525 und 1550 durch. 1609 starb das Herrschergeschlecht von Jülich–Kleve–Berg aus, und die Mark fiel an das Herzogtum Brandenburg, das spätere Preußen. 1807 nun wurde die Mark an das napoleonische Frankreich abgetreten, 1808 dem Großherzogtum Berg – aus dessen Vorgänger die Grafschaft Mark ja eigentlich entstand – zugeteilt. 1815 kam die Mark zurück an Preußen und wurde Teil der Provinz Westfalen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor langer Zeit an einem fernen Ort bereits geposteter Text:<br />
<br />
Das Gebiet der Grafen von Mark gehörte bis 1160 zur Grafschaft Berg; deren Grafen vom Stammsitz Burg an der Wupper aus die zahlreichen Güter verwalteten. Im Jahr 1160 nun teilten sich die Grafen von Berg in eine rheinische und eine westfälische Linie der Grafen von Altena. Der Graf von Altena, Eberhard I., teilte wiederum selbst das Land unter seinen Söhnen auf. Arnold gründete die Linie Berg–Altena–Isenberg, Friedrich die Linie Berg–Altena–Mark, nach der Burg Mark, die er 1180 erworben hatte. <br />
Sein Sohn Adolf nannte sich bereits „von der Mark“. Er gründete beispielsweise die Stadt Hamm. Nach einigen Wirren in der Isenberger Linie konnte er die Grafschaft Altena wieder vereinen. Nun folgen komplizierte Zeiten, die ich hier nicht ausführlicher (und damit komplizierter) beschreiben möchte, festzuhalten ist nur, dass am Ende die Grafschaft Mark stand. <br />
<br />
<img src="http://www11.pic-upload.de/29.06.15/3v9u131pnib.jpg" border="0" alt="[Bild: 3v9u131pnib.jpg]" /><br />
<br />
1288, in der Schlacht von Worringen, siegten die Herrscher von Brabant und der Graf von Berg über den Herzog von Westfalen und Erzbischof von Köln. Der Graf von der Mark, Eberhard I., hatte auf der Seite der Sieger gestanden und gekämpft und konnte nach dem Sieg über den Herzog von Westfalen, seinen Lehnsherren, sein Gebiet beträchtlich erweitern. Im Laufe der Jahrhunderte verzeichnete die Grafschaft Mark weitere Gebietszuwächse und Gebietsverluste. 1391 wurden die Grafschaften Kleve und Mark in Personalunion unter Adolf III. vereinigt, das heißt, der Regent und seine Nachfolger waren sowohl Grafen von Kleve als auch Grafen von Mark. <br />
<br />
<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Allgemeiner_historischer_Handatlas_-_Herzogtum_Berg_im_15._Jahrhundert.png" border="0" alt="[Bild: Allgemeiner_historischer_Handatlas_-_Her...undert.png]" /><br />
(gemeinfrei, <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Allgemeiner_historischer_%20Handatlas_-_Herzogtum_Berg_im_15._Jahrhundert.png&amp;filetimestamp=%2020070723091827" target="_blank">Wikimedia Commons</a>)<br />
<br />
1510 heiratete der Thronerbe von Kleve-Mark die Tochter des letzten Herzogs von Jülich–Berg–Ravensberg, sodass die beiden Herzogtümer zum Herzogtum Jülich–Kleve–Berg (eigentlich wohl eher Jülich–Kleve–Mark–Berg–Ravensberg, doch das wäre vermutlich zu lang gewesen) verschmolzen.<br />
Die Reformation setzte sich im Herzogtum Jülich – Kleve – Mark zwischen 1525 und 1550 durch. 1609 starb das Herrschergeschlecht von Jülich–Kleve–Berg aus, und die Mark fiel an das Herzogtum Brandenburg, das spätere Preußen. 1807 nun wurde die Mark an das napoleonische Frankreich abgetreten, 1808 dem Großherzogtum Berg – aus dessen Vorgänger die Grafschaft Mark ja eigentlich entstand – zugeteilt. 1815 kam die Mark zurück an Preußen und wurde Teil der Provinz Westfalen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ahnenforschung]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6410</link>
			<pubDate>Sat, 14 Jun 2014 15:19:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6410</guid>
			<description><![CDATA[Spiegel Online hat wieder etwas sehr interessantes<br />
<br />
<a href="http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search" target="_blank">http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search</a><br />
<br />
<br />
hier hat man die Verlustlisten des 1. WK digital erfasst.<br />
<br />
Man kann die Daten seiner Vorfahren auf der Such-Maske sehr komfortabel eingeben, es reicht eigentlich Name und Vorname um etwas zu ihnen finden.<br />
Voraussetzung ist halt, gefallen, gefangen oder verwundet.<br />
(nur so kam einer auf die Verlustliste)<br />
<br />
Bisher war hier nur sehr schwierig etwas in Erfahrung zu bringen.<br />
Die entsprechenden Datenbestände gingen 1945 verloren.<br />
<br />
Also, schaut mal rein, lohnt sich echt.<br />
<br />
Edit:<br />
Der Bruder meiner Großmutter ist bei der "Michael-Offensive" (ausgerechnet) im März 1918 vermisst.<br />
In den Unterlagen der Stadt zum Kriegerdenkmal und auch in entsprechenden regionalen Publikationen ist von einem Kopfschuss die Rede. Diese Diskrepanz ist mir schon als Schuljungen aufgefallen, damals war die Befragung von Zeitzeugen des 1.WK ja noch kein Problem. ZdZ galt ein Kopfschuss als die schmerzloseste Art sein Leben im Krieg zu verlieren. Deshalb wurde der Kopfschuss sehr sehr oft in den Meldungen an die Hinterbliebenen genannt, als kleiner Trost, "er musste nicht mehr leiden".<br />
Nun, mein Großonkel ist jedenfalls vermisst. <br />
Was ich insofern sicher weiß, da mein Großvater in den 20ern intensiv nachforschte, und mit den beiden Nebenmännern bei jenem Sturmangriff sprach, "die Artillerie hätte Sperrfeuer geschossen , und da wäre der J.  plötzlich weggewesen".<br />
<br />
Bei dieser Site habe ich jetzt allerdings ein ganz anderes Todesdatum gefunden, muss ich mal nachschauen, Tippfehler? Datum der Todeserklärung?<br />
gibt ja verschiedene Möglichkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiegel Online hat wieder etwas sehr interessantes<br />
<br />
<a href="http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search" target="_blank">http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search</a><br />
<br />
<br />
hier hat man die Verlustlisten des 1. WK digital erfasst.<br />
<br />
Man kann die Daten seiner Vorfahren auf der Such-Maske sehr komfortabel eingeben, es reicht eigentlich Name und Vorname um etwas zu ihnen finden.<br />
Voraussetzung ist halt, gefallen, gefangen oder verwundet.<br />
(nur so kam einer auf die Verlustliste)<br />
<br />
Bisher war hier nur sehr schwierig etwas in Erfahrung zu bringen.<br />
Die entsprechenden Datenbestände gingen 1945 verloren.<br />
<br />
Also, schaut mal rein, lohnt sich echt.<br />
<br />
Edit:<br />
Der Bruder meiner Großmutter ist bei der "Michael-Offensive" (ausgerechnet) im März 1918 vermisst.<br />
In den Unterlagen der Stadt zum Kriegerdenkmal und auch in entsprechenden regionalen Publikationen ist von einem Kopfschuss die Rede. Diese Diskrepanz ist mir schon als Schuljungen aufgefallen, damals war die Befragung von Zeitzeugen des 1.WK ja noch kein Problem. ZdZ galt ein Kopfschuss als die schmerzloseste Art sein Leben im Krieg zu verlieren. Deshalb wurde der Kopfschuss sehr sehr oft in den Meldungen an die Hinterbliebenen genannt, als kleiner Trost, "er musste nicht mehr leiden".<br />
Nun, mein Großonkel ist jedenfalls vermisst. <br />
Was ich insofern sicher weiß, da mein Großvater in den 20ern intensiv nachforschte, und mit den beiden Nebenmännern bei jenem Sturmangriff sprach, "die Artillerie hätte Sperrfeuer geschossen , und da wäre der J.  plötzlich weggewesen".<br />
<br />
Bei dieser Site habe ich jetzt allerdings ein ganz anderes Todesdatum gefunden, muss ich mal nachschauen, Tippfehler? Datum der Todeserklärung?<br />
gibt ja verschiedene Möglichkeiten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Historisches aus der Vorderpfalz]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6372</link>
			<pubDate>Sun, 27 Apr 2014 18:56:40 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6372</guid>
			<description><![CDATA[In diesem Thread ist Platz für allerlei Begebenheiten und Geschichten aus meiner Heimat, der Vorderpfalz. Diese heißt übrigens nicht Ostpfalz, obwohl die Region in der anderen Ecke der Pfalz Westpfalz heißt und nicht Hinterpfalz. <br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Teilbereiche_der_Pfalz.png/193px-Teilbereiche_der_Pfalz.png" border="0" alt="[Bild: 193px-Teilbereiche_der_Pfalz.png]" /><br />
(Creative Commons Lizenz, Quelle: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teilbereiche_der_Pfalz.png" target="_blank">Wikimedia Commons</a>)<br />
<br />
In diesem Bereich könnte ich vor euch vielleicht noch einen Wissensvorsprung haben <img src="images/smilies/new/tongue.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Tongue" title="Tongue" /> <img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Also, mal schauen, wann ich auf etwas interessantes stoße! <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In diesem Thread ist Platz für allerlei Begebenheiten und Geschichten aus meiner Heimat, der Vorderpfalz. Diese heißt übrigens nicht Ostpfalz, obwohl die Region in der anderen Ecke der Pfalz Westpfalz heißt und nicht Hinterpfalz. <br />
<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Teilbereiche_der_Pfalz.png/193px-Teilbereiche_der_Pfalz.png" border="0" alt="[Bild: 193px-Teilbereiche_der_Pfalz.png]" /><br />
(Creative Commons Lizenz, Quelle: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teilbereiche_der_Pfalz.png" target="_blank">Wikimedia Commons</a>)<br />
<br />
In diesem Bereich könnte ich vor euch vielleicht noch einen Wissensvorsprung haben <img src="images/smilies/new/tongue.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Tongue" title="Tongue" /> <img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Also, mal schauen, wann ich auf etwas interessantes stoße! <br />
<br />
VG<br />
Der Maxdorfer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heute noch gut erhaltene Stadtbefestigungsanlagen:]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6130</link>
			<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 07:23:39 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=6130</guid>
			<description><![CDATA[Ich möchte hier mal einen Tread aufmachen zum Thema "heute noch gut erhaltene Stadtbefestigungsanlagen".<br />
<br />
Es soll dabei um Stadtbefestigungen gehen, die heute noch in großen Teilen erhalten sind. Jeder hat hier die Möglichkeit solche zu nennen und sie zu beschreiben (also was man noch sehen oder sogar betreten kann und, oder auch was zu ihrer Geschichte zu schreiben).<br />
<br />
Freue mich auf interessante Beiträge zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich möchte hier mal einen Tread aufmachen zum Thema "heute noch gut erhaltene Stadtbefestigungsanlagen".<br />
<br />
Es soll dabei um Stadtbefestigungen gehen, die heute noch in großen Teilen erhalten sind. Jeder hat hier die Möglichkeit solche zu nennen und sie zu beschreiben (also was man noch sehen oder sogar betreten kann und, oder auch was zu ihrer Geschichte zu schreiben).<br />
<br />
Freue mich auf interessante Beiträge zum Thema.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Schlüpfer Zeugnis der Industrie und Bekleidungsgeschichte]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5982</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 13:02:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5982</guid>
			<description><![CDATA[Dieser Beitrag, den ich zuvor sah, veranlasst mich diesen 3nd aufzumachen<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (04.11.2013 08:31)</span>913Chris schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=30765#pid30765" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (03.11.2013 15:13)</span>Uta schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=30727#pid30727" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>schlüpferblauen Hintergrund.</blockquote>
<br />
Is doch ne tolle Farbe...was immer man sich darunter auch vorstellen mag...<br />
<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
VG<br />
Christian</blockquote>
<br />
ich muss ein bißchen weiter ausholen und vermutlich manches sehr regionale dazu schreiben, man möge es mir verzeihen, es geht einfach nicht anders <img src="images/smilies/new/innocent.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Innocent" title="Innocent" /><br />
<br />
Hole ich mal gleich sehr persönlich aus.<br />
<br />
Als ich so 18-19 gewesen bin, war die führende Disko weit und breit der "Black Mustang" in Reutlingen. Ist man Samstags immer mal hingegondelt und hat zuvor ausgewürfelt, wer heimzu am Steuer sitzt. Wobei, es waren die seligen Zeiten als die Promillegrenze bei 1,5 lag, man lässig 4-5 Bierchen zwitschern konnte ohne die Grenze zu streifen. Aber 4 Bierchen machen ja bekanntlich erst den richtigen Durst.<br />
Und da gab es dann ein Problem pekuniärer Art, denn in der Disko kostete ein Bierchen lässig 3emm .... einfach zuviel für arme Pennäler....<br />
<br />
Aber man war ja "Fuchs" ....<br />
über dem Black Mustang war ein gutbürgerliches Lokal, mit bezahlbaren Preisen. Die Wirtin war eine Dame im positivsten Sinn des Wortes, als wir ein paar mal dortgewesen sind, kam natürlich auch die Frage des woher? <br />
Als wir es ihr sagten, kam:<br />
"Oh, von dort waren früher viele bei uns im Lokal, gegenüber war damals die Wirtschaftsoberschule." Dann erwähnte sie etliche Namen, die ich überwiegend kannte, bis auf einen "den Hosen-...." das sagte mir nun gar nichts.<br />
Sie wurde präziser, und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen,<br />
"Ach so, sie meinen den Schlüpfer-...." sie bestätigte dies, sprach aber auch im weiteren Gespräch immer nur vom "Hosen-....." ließ keinen Zweifel dran, dass sie das Wort "Schlüpfer" auf gar keinen Fall benutzen würde.<br />
<br />
Erstmals war mir da Jemand begegnet, der mit der konkreten Bezeichnung von Teilen der Unterwäsche Probleme hatte.<br />
Bei uns kamen die Teile tagtäglich im Hundertausend aus den Rundstühlen, wurden verpackt und in die ganze Welt geschickt, da gab es keinen Raum für solche Berührungsängste.<br />
<br />
Ach ja, der Vorgänger des Schlüpfers hieß übrigens "Stehbrunzhose"<br />
Tatsache. <img src="images/smilies/new/teeth.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Teeth" title="Teeth" /><br />
Und Frau Goebel, die Leiterin des Maschenmuseums, wird nicht müde vor laufenden Kameras die "Stehbrunzhose" und ihre Funktion mit diebischer Freude zu präsentieren.<br />
<br />
Hier gibts unter anderem ein Bildchen der "Stehbrunzhose"<br />
<a href="http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/neuzeit/industrialisierung/albstadt/1hintergrundinfo.htm" target="_blank">http://www.schule-bw.de/unterricht/faech...ndinfo.htm</a><br />
<br />
<br />
Demnächst mehr zur Historie der Unterwäsche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieser Beitrag, den ich zuvor sah, veranlasst mich diesen 3nd aufzumachen<br />
<br />
<blockquote><cite><span> (04.11.2013 08:31)</span>913Chris schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=30765#pid30765" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (03.11.2013 15:13)</span>Uta schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=30727#pid30727" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>schlüpferblauen Hintergrund.</blockquote>
<br />
Is doch ne tolle Farbe...was immer man sich darunter auch vorstellen mag...<br />
<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
VG<br />
Christian</blockquote>
<br />
ich muss ein bißchen weiter ausholen und vermutlich manches sehr regionale dazu schreiben, man möge es mir verzeihen, es geht einfach nicht anders <img src="images/smilies/new/innocent.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Innocent" title="Innocent" /><br />
<br />
Hole ich mal gleich sehr persönlich aus.<br />
<br />
Als ich so 18-19 gewesen bin, war die führende Disko weit und breit der "Black Mustang" in Reutlingen. Ist man Samstags immer mal hingegondelt und hat zuvor ausgewürfelt, wer heimzu am Steuer sitzt. Wobei, es waren die seligen Zeiten als die Promillegrenze bei 1,5 lag, man lässig 4-5 Bierchen zwitschern konnte ohne die Grenze zu streifen. Aber 4 Bierchen machen ja bekanntlich erst den richtigen Durst.<br />
Und da gab es dann ein Problem pekuniärer Art, denn in der Disko kostete ein Bierchen lässig 3emm .... einfach zuviel für arme Pennäler....<br />
<br />
Aber man war ja "Fuchs" ....<br />
über dem Black Mustang war ein gutbürgerliches Lokal, mit bezahlbaren Preisen. Die Wirtin war eine Dame im positivsten Sinn des Wortes, als wir ein paar mal dortgewesen sind, kam natürlich auch die Frage des woher? <br />
Als wir es ihr sagten, kam:<br />
"Oh, von dort waren früher viele bei uns im Lokal, gegenüber war damals die Wirtschaftsoberschule." Dann erwähnte sie etliche Namen, die ich überwiegend kannte, bis auf einen "den Hosen-...." das sagte mir nun gar nichts.<br />
Sie wurde präziser, und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen,<br />
"Ach so, sie meinen den Schlüpfer-...." sie bestätigte dies, sprach aber auch im weiteren Gespräch immer nur vom "Hosen-....." ließ keinen Zweifel dran, dass sie das Wort "Schlüpfer" auf gar keinen Fall benutzen würde.<br />
<br />
Erstmals war mir da Jemand begegnet, der mit der konkreten Bezeichnung von Teilen der Unterwäsche Probleme hatte.<br />
Bei uns kamen die Teile tagtäglich im Hundertausend aus den Rundstühlen, wurden verpackt und in die ganze Welt geschickt, da gab es keinen Raum für solche Berührungsängste.<br />
<br />
Ach ja, der Vorgänger des Schlüpfers hieß übrigens "Stehbrunzhose"<br />
Tatsache. <img src="images/smilies/new/teeth.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Teeth" title="Teeth" /><br />
Und Frau Goebel, die Leiterin des Maschenmuseums, wird nicht müde vor laufenden Kameras die "Stehbrunzhose" und ihre Funktion mit diebischer Freude zu präsentieren.<br />
<br />
Hier gibts unter anderem ein Bildchen der "Stehbrunzhose"<br />
<a href="http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/neuzeit/industrialisierung/albstadt/1hintergrundinfo.htm" target="_blank">http://www.schule-bw.de/unterricht/faech...ndinfo.htm</a><br />
<br />
<br />
Demnächst mehr zur Historie der Unterwäsche.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wittelsbacher als Fast-Großmacht]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5971</link>
			<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 09:35:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=5971</guid>
			<description><![CDATA[Servus!<br />
Auf Anregung von Suebe hab ich mich mal aufgerafft und, da es die Wittelsbacher ja nie über die regionale Großmacht hinausgeschafft haben, hier ein neues Thema erstellt:<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2013 09:44)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=32311#pid32311" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (28.12.2013 02:10)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=32308#pid32308" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>das heißt wenn die diversen Wittelbacher Linien sich einig gewesen wären,hätten sie damals an der Schwelle zur Großmacht gestanden.</blockquote>
<br />
Vom Spätmittelalter bis in die Barockzeit stand Wittelsbach eigentlich immer auf der Schwelle. <br />
Mit manchen sehr interessanten Begebenheiten.<br />
Aus der Hand: Agnes Bernauer aber auch der Vetternmordversuch beim Konstanzer Konzil fällt mir da so kurz ein.<br />
<br />
Schreib doch mal einer was dazu. <br />
Ich kenne dies leider nur rudimentär.</blockquote>
<br />
VG<br />
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Servus!<br />
Auf Anregung von Suebe hab ich mich mal aufgerafft und, da es die Wittelsbacher ja nie über die regionale Großmacht hinausgeschafft haben, hier ein neues Thema erstellt:<br />
<blockquote><cite><span> (28.12.2013 09:44)</span>Suebe schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=32311#pid32311" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite><blockquote><cite><span> (28.12.2013 02:10)</span>zaphodB. schrieb: <a href="http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?pid=32308#pid32308" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>das heißt wenn die diversen Wittelbacher Linien sich einig gewesen wären,hätten sie damals an der Schwelle zur Großmacht gestanden.</blockquote>
<br />
Vom Spätmittelalter bis in die Barockzeit stand Wittelsbach eigentlich immer auf der Schwelle. <br />
Mit manchen sehr interessanten Begebenheiten.<br />
Aus der Hand: Agnes Bernauer aber auch der Vetternmordversuch beim Konstanzer Konzil fällt mir da so kurz ein.<br />
<br />
Schreib doch mal einer was dazu. <br />
Ich kenne dies leider nur rudimentär.</blockquote>
<br />
VG<br />
Christian]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Osteroder Ungarn]]></title>
			<link>http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1103</link>
			<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 07:33:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-geschichte.at/Forum/showthread.php?tid=1103</guid>
			<description><![CDATA[Beim Stöbern im Internet bin ich neulich auf folgende interessante Episode gestoßen: <br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Von 1945 bis etwa 1950 gab es in Osterode so etwas wie eine `ungarische Kolonie´. Verwundete Soldaten, geflüchtete Familien, die Gestrandeten des Krieges - sie alle fanden in Osterode einen Ort, sich zu sammeln, durchzuatmen. Hier soll ein wenig davon berichtet werden, wie es dazu kam, wie sie lebten und was aus ihnen wurde. Als einzigartige Quelle dafür dient ein Fotoalbum, im Dezember 1950 überreicht von den Ungarn an die Osteroder Bürger als Zeichen ihrer Dankbarkeit und als Bitte, sich ihrer zu erinnern.</blockquote>
<br />
Link zum ganzen Text mit vielen Bildern: <a href="http://www.alpha64.de/ungarn.htm" target="_blank">http://www.alpha64.de/ungarn.htm</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim Stöbern im Internet bin ich neulich auf folgende interessante Episode gestoßen: <br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Von 1945 bis etwa 1950 gab es in Osterode so etwas wie eine `ungarische Kolonie´. Verwundete Soldaten, geflüchtete Familien, die Gestrandeten des Krieges - sie alle fanden in Osterode einen Ort, sich zu sammeln, durchzuatmen. Hier soll ein wenig davon berichtet werden, wie es dazu kam, wie sie lebten und was aus ihnen wurde. Als einzigartige Quelle dafür dient ein Fotoalbum, im Dezember 1950 überreicht von den Ungarn an die Osteroder Bürger als Zeichen ihrer Dankbarkeit und als Bitte, sich ihrer zu erinnern.</blockquote>
<br />
Link zum ganzen Text mit vielen Bildern: <a href="http://www.alpha64.de/ungarn.htm" target="_blank">http://www.alpha64.de/ungarn.htm</a>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>