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Fremdarbeiter im Ersten Weltkrieg
12.03.2024, 20:51
Beitrag: #1
Fremdarbeiter im Ersten Weltkrieg
Aus einer Diskussion über das 25-Punkte Programm der NSDAP von 1923 ist mir aufgefallen, das einer davon die Ausländer betraf, die nach dem 1.4.1914 eingewandert sind.

Bisher wusste ich nicht allzuviel über dieses Thema, das eigentlich nur Fremdarbeiter und Kriegsgefangene betreffen kann, die, wie es nicht anders zu erwarten ist, teils mit Zwang, teils mit Vorteilen angeworben wurden.

Vielleicht kennt sich hier einer damit etwas aus oder will sich mit mir auf Quellensuche machen. Die erste soweit:

https://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit...index.html

Nicht überraschend, dass dieser Artikel als "Vorwort" zum gleichen Thema im Zweiten Weltkrieg kommt. Ein anderes Thema.
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13.03.2024, 10:08
Beitrag: #2
RE: Fremdarbeiter im Ersten Weltkrieg
Die Arbeit von Kriegsgefangenen ist und war auch damals lt. Genfer Konvention zulässig und normal. Galt nicht für Offiziere und nicht in kriegswichtigen Bereichen zB Munitionsfabriken.
Traf natürlich auch Gefangene aus den Mittelmächten.
Literatur zB "Das gefangene Heer" von Ettigkover. Wobei es demnach auch in Frankreich Verwendungen gab, die der Genfer Konvention nicht entsprachen.
Die Gefangenen in zaristischen Gewahrsam landeten oft in Sibirien. Von wo die Rückkehr nach Beendigung der Feindseligkeiten sehr oft überaus schwierig war. Neu entstehende Staaten alle Gelegenheiten nutzten,
die Gefangenen weiter festzuhalten und als Arbeitssklaven benutzten. Hierzu gibt es aus den 20er-30er Jahren viele Biografien.
Hierzu interessant, verm. auch für dich, die Geschichte der Tschechischen Legion

Dass in der zweiten Hälfte des 1.WK keiner freiwillig nach DR oder ÖU arbeiten ging, verwundert weiter nicht. Es wird sich herumgesprochen haben, dass es da nichts zu beißen gab.
Wobei die Blockade, die insbesondere auch für Lebensmittel galt, per Se völkerrechtswidrig war.

Überaus interessant ist auch der Umgang des Königsreichs Italien mit der ÖU Armee
nach Abschluss des Waffenstillstands.

Per Saldo wird da klar, warum da nicht soooviel davon hergemacht wird.
maW da haben alle Dreck am Stecken

"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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