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Feldpostkarten 1914-1918
28.09.2015, 19:18
Beitrag: #1
Feldpostkarten 1914-1918
Ich besitze eine Sammlung von Feldpostkarten.

Nun war ich vor ein paar Monaten in einer Ausstellung des Landesmuseums in der es ebenfalls um die Feldpostkarten von 14-18 ging.
Im Ausstellungskatalog hat man sich redlich bemüht Entwicklungslinien in den Bildern und auch in der Stimmung der Texte über die Jahre zu ziehen.

Insgesamt gesehen sah die Ausstellung aber nicht anders aus wie meine Sammlung. Abgesehen natürlich von den eingestreuten Prominenten als Schreiber.
Die Texte sind seltsam austauschbar. Keine neuen Erkenntnisse zu gewinnen.

Irgendwie fehlt da etwas.

Aber was fehlt, ist mir nicht so schnell bewusst geworden. Erst als ich neulich mal wieder in meinen Feldpostkarten stöberte. Zu allen kannte ich den Adressat, oder wusste wer es gewesen war. Und die eine oder andere Anekdote zum Schreiber oder Empfänger.
Aber auch hier fehlt bei den meisten Karten etwas.
Das "Feedback." Ich weiß nicht, was die Soldaten mit ihrer Post gemacht haben, im Zweifel war es Ballast der mitgeschleppt werden musste, erhalten geblieben ist anscheinend "nichts".

Es sind ja keine Monologe, oder nur selten. Es werden Fragen gestellt, für die dem Leser die Antwort fehlt, Antworten auf Fragen gegeben, die man nicht kennt.
Man wird in eine Halbe Welt versetzt.
Seltsam, sehr seltsam.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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29.09.2015, 21:03
Beitrag: #2
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Dass Feldpostkarten heute noch erhalten sind, hat sicher damit zu tun, dass Mutter, Ehefrau, Freundin oder Schwester die Karten des meist gefallenen Soldaten als erinnerung aufbewahrten und evtl. auch weiter vererbten. Der Soldat selbst wird nicht viel Karten oder Briefe aufbewahrt haben, vielleicht hatte er den einen oder anderen Brief aus sentimentalen Gründen am Mann. In diesem Fall wird der Brief mit ins Grab genommen worden sein oder irgendwann verschlissen. Man kann davon ausgehen, dass die Soldaten nicht an kommende Fach- oder Hobbyhistoriker gedacht haben und ihre erhaltenen Brief in einem Ordner aufbewahrt haben. Wer den Krieg überlebt hatte, wollte sicher nicht mit seiner Feldpost konfrontiert werden. Die Feldpostkarten, die es heute gibt, sind Erinnerungsstücke an Gefallene.

"Geschichte erleuchtet den Verstand, veredelt das Herz, spornt den Willen und lenkt ihn auf höhere Ziele." Cicero
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30.09.2015, 08:39
Beitrag: #3
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Klingt logisch. Suebe müsste das anhand seiner Adressatenliste bestätigen können, oder? Wink
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30.09.2015, 13:09
Beitrag: #4
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(29.09.2015 21:03)Sansavoir schrieb:  Dass Feldpostkarten heute noch erhalten sind, hat sicher damit zu tun, dass Mutter, Ehefrau, Freundin oder Schwester die Karten des meist gefallenen Soldaten als erinnerung aufbewahrten und evtl. auch weiter vererbten. Der Soldat selbst wird nicht viel Karten oder Briefe aufbewahrt haben, vielleicht hatte er den einen oder anderen Brief aus sentimentalen Gründen am Mann. In diesem Fall wird der Brief mit ins Grab genommen worden sein oder irgendwann verschlissen. Man kann davon ausgehen, dass die Soldaten nicht an kommende Fach- oder Hobbyhistoriker gedacht haben und ihre erhaltenen Brief in einem Ordner aufbewahrt haben. Wer den Krieg überlebt hatte, wollte sicher nicht mit seiner Feldpost konfrontiert werden. Die Feldpostkarten, die es heute gibt, sind Erinnerungsstücke an Gefallene.

(30.09.2015 08:39)913Chris schrieb:  Klingt logisch. Suebe müsste das anhand seiner Adressatenliste bestätigen können, oder? Wink

stimmt in meinem Fall weniger, es handelt sich bei mir im wesentlichen um die Sammlung meiner Grußmutter, Es ist lediglich ihr geliebter Bruder gefallen, die anderen Kartenschreiber haben den Krieg überlebt. Soweit ich das übersehe.
einer meiner Vorerben, offensichtlich ein GranatenA..., hat bei den meisten Karten die Ecke mit der Briefmarke weggeschnitten... interessant ist jedenfalls dass im !.WK Soldatenpost portopflichtig war.

Mein Großvater hat mir mal erzählt, wie er die Fetzen seines Tagebuches weggeschmissen hat. Alles wird irgenwann zum Ballast für den Soldaten.

Mein Vater hat übrigens ein Fotoalbum über seine Kriegserlebnisse hinterlassen. Frankreichfeldzug bestens dokumentiert.
Einige Aufnahmen aus Polen, unmittelbar vor dem Russlandfelzug. Dann nur noch wenig, Beresina und ein paar Denkmäler an Napoleon erinnernd Das letzte Bild ist unmittelbar nach der Einnahme von Smolensk entstanden.
Ein ganzer Haufen Gefallene übereinander liegend...
Dann gibt es noch ein paar Bilder von Lehrgängen und aus Garnisonen, Nix mehr vom Kriegsgeschehen

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13.10.2015, 14:58
Beitrag: #5
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Vor Jahren schon habe ich die Briefmmarkensammlung meines Onkels, Jahrgang 1906, geerbt.
Mir testamentarisch vermacht.

In den Behältnissen der Sammlung sind etliche persönliche Dinge von ihm enthalten, die ihm allem nach wichtig waren.
Darunter ein Postkarte von Ende Februar 1918, vermutlich eine der letzten die mein Großonkel schrieb. Er ist im März 1918 an der Somme gefallen. Das heißt richtiger: Vermißt. Nach einem Infanterieangriff gegen englische Stellungen hat man nichts mehr von ihm gefunden. Eine Situation die insbesondere meine Großmutter ihr Leben lang beschäftigte.

Zur Karte:
Bildseite, ein englischer Tank. Zitat von der Karte: "um sich schießende Ungetüme, gegen die man machtlos ist"
die Karte endet mit: "am Sonntagabend, wenn ihr noch beisammensitzt, müssen wir wieder hinaus..."

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15.10.2015, 08:42
Beitrag: #6
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Am Wochenende gab es bei uns eine öffentliche Lesung aus Feldpostkarten (WKI und II) vom Stadtarchivar. Ich konnte leider nicht hin, war aber am Montag ein interessanter Artikel in der Zeitung.

nicht ärgern, nur wundern...
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15.10.2015, 10:03
Beitrag: #7
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(15.10.2015 08:42)Uta schrieb:  Am Wochenende gab es bei uns eine öffentliche Lesung aus Feldpostkarten (WKI und II) vom Stadtarchivar. Ich konnte leider nicht hin, war aber am Montag ein interessanter Artikel in der Zeitung.

Es ist insgesamt ein überaus interessantes Thema.
Wie ich neulich las, war vom Umfang her 1914-18 der Postverkehr Heimat-Front 3mal so hoch wie umgekehrt, sprich 75% der Feldpost kamen aus der Heimat.
Im Balinger Stadtarchiv hat vor Jahren einer die Dankesbriefe von Soldaten für die "Liebesgaben" die ihnen die Stadt periodisch zuschickte ausgewertet.
Muss mal schauen, dass ich diese "Analyse" bekomme.

Diese "Liebesgaben" sind das nächste spannende Thema. Die Sammlung der Tübinger "Gogenwitze" ist ja so entstanden. (Bei uns von 39-45 das "Stumpaholz") Wobei in Württemberg musste für diese Druckstücke die Genehmigung des Königs eingeholt werden, und wer die Gogenwitze kennt, kann sich vorstellen, dass das nicht so einfach war. Gibt eine Anekdote dazu. Gelegentlich mal.

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15.10.2015, 11:40
Beitrag: #8
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Es waren wohl auch Briefe darunter, die von den Lieben daheim an die Front-Soldaten geschickt wurden, aber nie ankamen. Aus einem Brief an einen Soldaten, der wenige Tage vor Ankunft der Post gefallen war, wurde in der Zeitung zitiert.

nicht ärgern, nur wundern...
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15.10.2015, 18:14
Beitrag: #9
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(15.10.2015 11:40)Uta schrieb:  Es waren wohl auch Briefe darunter, die von den Lieben daheim an die Front-Soldaten geschickt wurden, aber nie ankamen. Aus einem Brief an einen Soldaten, der wenige Tage vor Ankunft der Post gefallen war, wurde in der Zeitung zitiert.

Letzte Woche als ich leseverbot hatte Angel
ist mir eine Publikation des Geschichtsvereins Tuttlingen untergekommen.
So hat wohl Hohner Trossingen (Mundharmonikas) über den Krieg hinweg per Rundschreiben Kontakt mit den eingezogenen Arbeitern gehalten. Die Antworten akribisch aufbewahrt, Wünsche der Soldaten bemühte sich Will Hohner und seine Ehefrau soweit möglich zu erfüllen. Es ist anscheinend recht vieles abgesandte nicht angekommen. Kriegsereignisse - Klau???
Stücker 10 Leitzordner sind heute im Kreisarchiv Tuttlingewn

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23.10.2015, 16:43
Beitrag: #10
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Es wird wohl davon ausgegangen, dass "heute" 2015 noch ca. ein Hunderttausendstel der einst verschickten Feldpost von 14-18 noch vorhanden ist.

Wobei sich mir doch ein paar Fragen stellen:
Dass in den von mir geerbten Feldpostbeständen nichts, gar nichts an Sendungen "Heimat zur Front" enthalten ist, kann ich mir ja halbwegs erklären.
Warum aber sind bei mir ausschließlich Postkarten vorhanden? Kein einziger Brief?
Nun wird es ja auch damals so gewesen sein, dass die Postkarte selbst der Briefträger gelesen hat. maW nichts, gar nichts bedenkliches enthalten ist. Kann das der Grund sein?

Es ist mir andererseits bekannt, dass meine Großmutter, aus deren Besitz meine Sammlung mehrheitlich stammt, wenige Tage vor ihrem Tod ihr bedenklich erscheinende Post (Briefe die zT aus dem Jahr 1878 stammen, von deren vormaliger Existenz ich aus anderen Quellen weiß) vernichtet hat.
Aber Feldpost von 14-18 im Jahr 1946????
Trotzdem, hat eine/r Zugriff auf Feldpostbestände von 14-18?
Ist da ähnliches zu vermuten? (Nichts kritisches?)

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23.01.2017, 19:40
Beitrag: #11
RE: Feldpostkarten 1914-1918
"hat eine/r Zugriff auf Feldpostbestände von 14-18?"

Ich habe, Suebe, den kompletten Bestand an Postkarten und Briefen, die mein Großvater aus Krieg und Gefangenschaft - 1914-1919 - nach Hause geschickt hat.

Seltsamerweise enthalten die Postkarten den Truppenteil und Ortsangaben. Gut für die Geheimhaltung..

Kritisches ist auch enthalten, insbesondere in den Briefen.
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24.01.2017, 11:58
Beitrag: #12
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(23.01.2017 19:40)Adolina schrieb:  .
Seltsamerweise enthalten die Postkarten den Truppenteil und Ortsangaben. Gut für die Geheimhaltung..

Stimmt, das verwundert einen, gestempelt, 7. Kompagnie, sowieso Res. Infanterie-Regiment
dann noch im Text:
Zitat:die Karte endet mit: "am Sonntagabend, wenn ihr noch beisammensitzt, müssen wir wieder hinaus..."
jede Menge Infos,

andererseits gab es wohl Stosstrupp-Unternehmen, bei denen gegnerischen Toten oder Verwundeten die Achselstücke abgerissen wurden, wegen der Regiments-Nr. die die Aufklärung sowas von unbedingt haben musste....

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24.01.2017, 15:11
Beitrag: #13
RE: Feldpostkarten 1914-1918
Zu Kriegsbeginn 1914 wurden zunächst noch sogar offizielle Verlustlisten herausgegeben und öffentlich in den jeweiligen Garnisonsstädten der Heimat ausgehängt. Davon nahm man schnell wieder Abstand, wegen der möglichen Information für die Feindseite und vor allem, weil sie bald deprimierend lang waren.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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24.01.2017, 16:16
Beitrag: #14
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(24.01.2017 15:11)Arkona schrieb:  Zu Kriegsbeginn 1914 wurden zunächst noch sogar offizielle Verlustlisten herausgegeben und öffentlich in den jeweiligen Garnisonsstädten der Heimat ausgehängt. Davon nahm man schnell wieder Abstand, wegen der möglichen Information für die Feindseite und vor allem, weil sie bald deprimierend lang waren.

War das nicht bis zum Schluss?
Mindestens bilde ich mir ein, bei Tucholsky "Militaria" von den Verlustlisten gelesen zu haben, wo man noch nach dem Krieg die Stellen an der Wand des Kriegsministeriums in Berlin sehen konnte, wo die Listen hingepeppt gewesen waren.

Edit: sie hingen wohl an der Kriegsakademie

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24.01.2017, 17:40
Beitrag: #15
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(24.01.2017 16:16)Suebe schrieb:  
(24.01.2017 15:11)Arkona schrieb:  Zu Kriegsbeginn 1914 wurden zunächst noch sogar offizielle Verlustlisten herausgegeben und öffentlich in den jeweiligen Garnisonsstädten der Heimat ausgehängt. Davon nahm man schnell wieder Abstand, wegen der möglichen Information für die Feindseite und vor allem, weil sie bald deprimierend lang waren.

War das nicht bis zum Schluss?
Mindestens bilde ich mir ein, bei Tucholsky "Militaria" von den Verlustlisten gelesen zu haben, wo man noch nach dem Krieg die Stellen an der Wand des Kriegsministeriums in Berlin sehen konnte, wo die Listen hingepeppt gewesen waren.

Edit: sie hingen wohl an der Kriegsakademie

Womöglich hat man das regional unterschiedlich gehandhabt. Dass man von der allgemeinen Veröffentlichung detaillierter Verlustlisten beizeiten wieder Abstand nahm, weiß ich aus einem Zigarrettenbilderalbum der 1920er. Was stand da eigentlich genau drin? Name, Dienstgrad, Truppenteil + Ort und Datum des Verlustes? Dann hätte man die Listen gleich mit freundlichen Grüßen nach Paris schicken können.

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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01.08.2017, 15:42
Beitrag: #16
RE: Feldpostkarten 1914-1918
(13.10.2015 14:58)Suebe schrieb:  Vor Jahren schon habe ich die Briefmmarkensammlung meines Onkels, Jahrgang 1906, geerbt.
Mir testamentarisch vermacht.

In den Behältnissen der Sammlung sind etliche persönliche Dinge von ihm enthalten, die ihm allem nach wichtig waren.
Darunter ein Postkarte von Ende Februar 1918, vermutlich eine der letzten die mein Großonkel schrieb. Er ist im März 1918 an der Somme gefallen. Das heißt richtiger: Vermißt. Nach einem Infanterieangriff gegen englische Stellungen hat man nichts mehr von ihm gefunden. Eine Situation die insbesondere meine Großmutter ihr Leben lang beschäftigte.

Zur Karte:
Bildseite, ein englischer Tank. Zitat von der Karte: "um sich schießende Ungetüme, gegen die man machtlos ist"
die Karte endet mit: "am Sonntagabend, wenn ihr noch beisammensitzt, müssen wir wieder hinaus..."


Habe ich jetzt auch mal da nachgeforscht.
Ich kannte lediglich die Aussage meines Großvaters, "einen Schwerhörigen als Infanterist an die vorderste Front schicken, ist ein Verbrechen".
Er war beim 123. Grenadier-Regiment kgl. württ. Nr. 5 "König Karl,
bei den großen Angriffen am 20.-22. März 1918 war dieses Regiment die vorderste Angriffspitze. Am 22. März 1918 ist er dann auch vermißt.

Kennt jemand die schönen Geschichten von den deutschen "Sturmtruppen" des Jahres 1918?Angel
Bockmist,
Krüppel und alte Männer haben sie verheiztIdea

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