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Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
30.11.2012, 16:12
Beitrag: #41
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 15:26)Arkona schrieb:  Ist schon ein paar Jahre her: Ich lud meine Frau zum Griechen ein und mein damals kleiner Stiefsohn krähte "Kochen die auch so gut wie McDonalds..."

Bis mein älterer Sohn in den Kindergarten kam, wußte er nichts von MacDonalds.
Und dann gibt es die erste Einladung zum Kindergeburtstag da. Vielleicht ist man ja anfangs überhaupüt froh, daß Sohnemann eine Einladung erhält. Also läßt man ihn hingehen, so sehr man auch auf die dämlichen anderen Eltern schimpft, die so etwas iditoisches machen.
Aber schließlich will man ja, daß der Kleine Freunde hat.

Und wenn MacDondalds dann das erste Mal entdeckt ist, dan finden es die Kinder überall wieder.

Genialer Werbefeldzug von MacDonalds. Schon frühzeitig dafür sorgen, daß die Kinder MacDonalds nie vergessen... Und MacDonalds gibt es mittlerweile ja fast überall...

Auf dem Grabstein dess Kapitalismus wird stehen: "Zuviel war nicht genug"
Volker Pispers
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30.11.2012, 16:30
Beitrag: #42
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 14:04)Bunbury schrieb:  Wirf hier zwei Sachen nicht durcheinander- Bewegungsmangel ist vor allem Auslöser für Agressivität und nicht neurologisch bedingte Unruhe. Ein richtig ADHS krankes Kind hat neurologische Probleme. Es wird nur bei zuvielen Kindern, die einfach nicht ausgeglichen sind, ADHS diagnostiziert...


ADHS ist eine Erkrankung des Diagnostikers. wie die Kriegszitterer von 14-18, die es komischerweise 39-45 überhaupt nicht gab, oder das ominöse Schleudertrauma, das es nur im Bereich der dt. Haftpflichtversicherungen gibt, derweil die es bezahlen!


Zitat:Also, bitte laßt mal schön das Elternbashing hier. Die ungesunde Ernährung ist mittlerweile Zeichen unserer Kultur geworden, MacDonalds Werbung erreicht die Kinder zu allen zeiten, dort, wo viele Kinder anzutreffen sind, stehen die Büdchen mit ungesunden Lebensmitteln, für ein gescheites, leckeres Essen in der Mensa ist kein Geld da.

Da es ja gewollt ist, daß der Tagesablauf von Kindern und Eltern immer mehr voneinander getrennt ist, sollte man nicht immer nur den Eltern die verantwortung für die schlechten ernährungsgewohnheiten der Kinder in die Schuhe schieben.

Wie gesagt, das klappte alles- bis sie anfingen, im Kindergarten zu essen...



Dass die Kinder ihre Eltern durchaus auch mal unterm Schreibtisch zu verkaufen versuchen, ist mir sehr wohl bekannt.

Elternbashing ist gut.
Madam, ich habe drei Stück in die Welt gesetzt, und habe bis mein Jüngster 11 war, meine Frau zu einem Dasein in der Küche bei der Waschmaschine und insbesondere bei der Hausaufgabenbetreuung verurteilt. Sie hat die "Strafe" gern angenommen. Und auf erhebliche Karrierechancen verzichtet.
Es hat uns zusammengerechnet verflucht viel Geld gekostet, und wahrscheinlich etliche "tolle Urlaube und Reisen" die wir nicht machen konnten.
Aber, tut mir leid, weder meine Frau noch ich reduzieren unsere Existenz auf tolle Klamotten oder coole Urlaube. Oder "Selbstverwirklichung" im Job.

Die Ganztagsschule ist der größte Irrweg der Menschheitsgeschichte. Angry
Aber meinswejen mich fragt ja eh keiner

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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30.11.2012, 18:00
Beitrag: #43
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 15:26)Arkona schrieb:  Ist schon ein paar Jahre her: Ich lud meine Frau zum Griechen ein und mein damals kleiner Stiefsohn krähte "Kochen die auch so gut wie McDonalds..."

(30.11.2012 15:47)Sansavoir schrieb:  Ja, so waren (sind) die lieben Kleinen. Bei McD. gibt es gutes Essen, besonders die leckeren Pommes mit Mayo oder Ketchup. Man kann außerdem tolle Kindergeburtstage feiern und zum Menü gibt es tolles Spielzeug, das man sogar sammeln kann. So mancher Asterix ist dann allein im Kinderzimmer, so dass man möglichst schon am nächsten Tag zu McD. will, um den Obelix zu bekommen... Vorsicht Ironie Smile


Irgendwann wurden mal Mütter befragt, wann sie sich mit ihren Kindern am meistern "geniert", geschämt hätten.

Die Antwort einer Mutter ist überaus symptomatisch:

Nachrüstdebatte, Proteste gegen Nato-Doppelbeschluss, Sitzblockaden vor Raketenbasen usw.
Menschenkette auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Ulm.
Die älteren Wessis werden sich erinnern.

Ein 5jähriger steht in der Kette, plötzlich reißt er sich los, stellt sich vor die Kette, grinst, bildet mit der rechten Hand eine Pistole und zielt mit fröhlichem "peng, peng, peng" auf die Menschen in der Kette.

Die Gefühle der Mutter können sich alle Mütter und Väter lebhaft vorstellen.



Ist hier OT, aber wüsste nicht wo es besser passen würde.

Hätt Adam unser Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
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30.11.2012, 18:45
Beitrag: #44
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 18:00)Suebe schrieb:  Die Gefühle der Mutter können sich alle Mütter und Väter lebhaft vorstellen.

Ja, schon Sch..., wenn rauskommt, dass der Sprößling daheim nicht politisch korrekt spielt... Smile)



VG
Christian
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30.11.2012, 18:52
Beitrag: #45
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Ein 5jähriger steht in der Kette, plötzlich reißt er sich los, stellt sich vor die Kette, grinst, bildet mit der rechten Hand eine Pistole und zielt mit fröhlichem "peng, peng, peng" auf die Menschen in der Kette.

Facepalm...
Kurioserweise hat mein Papa als Tischler selbst noch Spielzeug-MP für seinen missratenen Sohn und die Nachbarschaftsjugend gebaut. Da waren die Trümmer noch nichtmal weggeschafft...

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
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30.11.2012, 19:02
Beitrag: #46
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Übrigens: Das Fastfood vom Mc ist so ungesund nu auch wieder nicht. Klar, die Semmel ist sowas Ähnliches wie Luft, der Fleischdeckel schmeckt pur nach Pappe, nur mit den Soßen kriegt man da Geschmack rein - und die Dinge, die satt machen: Viiiel Zucker, viiiel Fett als Geschmacksträger. Die Soßen sind das Ungesunde am Burger. Der Rest füllt lediglich den Magenhohlraum auf.
Andererseits - wer ist noch Burger beim "Burgerbrater"? Viele essen Salate oder irgendwas Paniertes (auch da steckt das Fett wieder in der Panade).
Ich nicht. Mir grausts ja bei den ganzen Chicken-und-sonstwas-Zeug. Gemahlenes Fleisch, in neue Form gebracht - da stell ich mir immer vor, was man da alles reinschmeißen kann, ohne dass man hinterher unterscheiden kann, was ursprünglich schon Fleisch war und was nicht (sondern z.B. Augen, Füße....). Die Füllung dieser panierten Dinger, ob nun Vogel oder Fisch drinsteckt, besteht sowieso aus dem, was man in der ursprünglichen Form nicht mehr verkaufen kann. Also zu früh eingegangene Masthähnchen/-hühnchen oder zu spät verkaufte Fische, nicht verkaufbarer Beifang, usw.

Das alles ist aber halb so schlimm. Anderswo gelten Hühnerfüße paniert als Delikatesse (Stichwort "Soul Food"). Deswegen auch meine auf den ersten Blick veriwrrende Aussage von oben.
Wirklich schädlich ist was anderes: Das Tiefkühlfutter aus dem Supermarkt. Warum? Darin ist oft ein Mehrfaches der Menge an Kochsalz und Zucker, was ein Erwachsener am Tag braucht, von Kindern ganz zu schweigen.

In Sachen Mc mach ich mir sowieso keine Sorgen um meine Kinder. Die haben ungefähr ein Jahr lang bei jedem MC&Co, an dem wir vorbeigefahren sind, geplärrt, sie wollten da rein. In Wirklichkeit wollten sie auf die in unserer Familie seitdem legendäre "bunte Rutsche", die auf dem Freigelände steht. Nachdem sie da ein paar Mal böse eingegangen sind, weil eine Rutsche zu steil für 3jährige war, in einer anderen noch die Wasserlache vom Regenguß des Vortages stand und daraufhin die Hosen nass waren (was meine Kinder auf den Tod nicht ausstehen können) und ein ander mal im Hochsommer eine derartige Hitze in dem Raum war, in dem die Rutsche endete, dass man auf dem Boden problemlos Spiegeleier hätte braten können (sie aber drinnen nicht verkaufen hätte können - aus irgendeinem Grund hat Mc das Gericht noch nicht auf dem Speiseplan...), war das Thema Mc bei uns gegessen. Und zwar im Wortsinn, denn von dem Hamburgern haben die lieben Kleinen immer nur das Fleischdings rausgepult, es zur Hälfte verzehrt und dann verkündet, der Papa solle den Rest essen, sie seien satt. Irgendwann musste Papa dann den kompletten Burger essen, weil die Kleinen schon vom Anschauen satt geworden waren...

Tscha. Das sind so meine Erlebnisse mit Mc.
Halt, ich selber war ja auch mal Kind. Smile
Da hat mich die Nachbarin mit ihren Töchtern (eine gleich alt wie ich, die anderen drei Jahre jünger, beide ziemlich übergewichtig, aber nicht nur wegen Mc) mit zum Mc genommen. Meinte, was sie tue. Ihre Töchter jubelten auch gleich, ich reagierte verhalten, ich kannte den Mc schlicht noch nicht. Als dann der Burger vor mir stand, biss ich einmal hinein - und dann nie wieder. Schmeckte mir nicht. Verstand die Nachbarin überhaupt nicht... Smile

Erst als Erwachsener hab ich ab und zu mal die Produkte von Mc genossen, aber auch nur, wenn ich beruflich irgendwo in Deutschland unterwegs war und keine Zeit zum "richtigen" Einkehren.
Hatte ich die Zeit, ging ich (und gehe, mittlerweile fahre ich lange Strecken nur noch aus privaten Gründen, und dann meist mit Kindern) nämlich lieber in die Autobahnraststätte.

Fazit: Ich persönlich mag das Mc-Zeug einfach nicht, meine Kinder auch nicht. Aber für den, der´s mag, ist das nicht unbedingt ungesundes Essen. Hier machts die Menge aus, ob es ungesund wird oder nicht.

VG
Christian
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30.11.2012, 19:18
Beitrag: #47
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Mein og. Stiefsohn hat später zeitweise bei BurgerKing sein Taschengeld aufgebessert. Was dort ablief, ist nicht ohne Brechreiz zitierbar...

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30.11.2012, 19:46
Beitrag: #48
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 19:02)913Chris schrieb:  Erst als Erwachsener hab ich ab und zu mal die Produkte von Mc genossen, aber auch nur, wenn ich beruflich irgendwo in Deutschland unterwegs war und keine Zeit zum "richtigen" Einkehren.
Hatte ich die Zeit, ging ich (und gehe, mittlerweile fahre ich lange Strecken nur noch aus privaten Gründen, und dann meist mit Kindern) nämlich lieber in die Autobahnraststätte.

Fazit: Ich persönlich mag das Mc-Zeug einfach nicht, meine Kinder auch nicht. Aber für den, der´s mag, ist das nicht unbedingt ungesundes Essen. Hier machts die Menge aus, ob es ungesund wird oder nicht.

VG
Christian


Weißt du, wo ich erstmals bei Mac war? In Ingolstadt. Über Mittag durchgefahren. keine LKWs, und um 15 Uhr gibt es in dem Nest nichts mehr zu futtern, was bleibt????
Das letzte Mal in Sigmaringen.
Das Töchterlein ist in konstanz umgezogen, kommen die Kumpels zum Umziehen, steht eine Kiste Bier da, und etwas zu beißen, kommt der Vater "ach ich dachte wir gehen nacher was essen" ja und der Alte bezahlt... schon aus Prinzip nicht.
Auf der Heimfahrt hat mich dann aber doch der Hunger angefallen. Rein nach Sigmaringen, MacKotz Parkplatz, ich rein, unter der Tür begegnet mir einer, breiter als die Tür....
muss mich wohl geirrt haben.

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30.11.2012, 19:52
Beitrag: #49
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 19:02)913Chris schrieb:  Fazit: Ich persönlich mag das Mc-Zeug einfach nicht, meine Kinder auch nicht. Aber für den, der´s mag, ist das nicht unbedingt ungesundes Essen. Hier machts die Menge aus, ob es ungesund wird oder nicht.

ich weiß nicht, ob das so stimmt. Vor Jahren lief einmal eine Dokumentation über einen Mann, der sich bewußt mehrere Monate nur von McDonalds ernährt hat und vorher nicht. Er wollte das eigentlich viel länger durchziehen, aber nach ein paar Wochen hatte sich sein Gesundheitszustand so dramatisch verschlechtert, daß seine Ärtze ihm unbedingt davon abgeraten haben, dieses Experiment weiter durchzuführen. Anerndfalls würde er irreversible Schäden erleiden.

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Volker Pispers
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30.11.2012, 20:20
Beitrag: #50
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Ich denke, dass Chris da recht hat. Wie bei so vielen anderen Dingen macht's die Dosis.
Wobei das nicht heißen soll, dass man sich bei McD. z.T. ausgewogen ernähren könnte, wenn man nur wenig genug davon essen würde, obwohl auch dort die Produktvielfalt incl. Ausgewogenheit zugenommen hat.
Man darf wahrscheinlich nie von extremen Ernährungsgewohnheiten ausgehen. Ein Cheesburger oder ein paar McNuggets einmal pro Woche sind sicher keine Gefahr für das Wohlergehen der Kleinen oder für den eigenen Körper.
Da sind wahrscheinlich mehr der tägliche Verzehr von Chips und anderen seichten "Drogen" im heimatlichen Kinderzimmer als Gefahr anzusehen. Oder eben auch der Verzicht auf andere Dinge, wie z.B. ein täglicher Apfel oder eine Portion Kartoffeln. Hin und wieder auch mal 'ne Möhre.
Die Problematik ist eben vielschichtig.

Und du warst schön. In deinem Auge schien
sich Nacht und Sonne sieghaft zu versöhnen.
...
So kam dich meine Liebe krönen.
Und meine nächteblasse Sehnsucht stand,
weißbindig wie der Vesta Priesterin,
an deines Seelentempels Säulenrand
und streute lächelnd weiße Blüten hin.

(Rainer Maria Rilke)
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01.12.2012, 10:16
Beitrag: #51
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 19:52)Bunbury schrieb:  ich weiß nicht, ob das so stimmt. Vor Jahren lief einmal eine Dokumentation über einen Mann, der sich bewußt mehrere Monate nur von McDonalds ernährt hat(...)

"Super Size Me" ist keine Doku gewesen, sondern ein bewusst so gemachter Film, eine Polemik gegen die Burgerbrater, wenn du so willst.
Erstens ging´s dem Filmemacher darum, die XXXL-Portionen anzuprangern (die´s so bei uns gar nicht gibt, was bei uns eine "große Cola" ist, ist in USA eine "kleine Cola"...), zweitens bewegte sich der Mann bewusst kaum (er wollte nämlich auch die Folgen von Bewegungsmangel PLUS Burgerdiät anprangern), und drittens waren die dramatischen Folgen seiner "Diät" gefaked, wie man mittlerweile weiß.

Ernährungswissenschaftler vermuteten, dass der Filmemacher (der auch noch Regisseur, Produzent und Kameramann seines Filmes war, also gar nicht SO wenig Bewegung gehabt haben kann, wie er angab) zusätzlich Anabolika und Cholesterinsenker nahm (damit die Ergebnisse, die er sich in´s nachweislich vorhandene Drehbuch geschrieben hatte, auch wirklich rauskommen).
Ein schwedischer Wissenschaftler hat mit einem Experiment nachgeprüft, ob Super Size Me tatsächlich nachvollziehbare Ergebnisse liefert: Tut es nicht!
Zitat http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/m...t/591171/:
"Wie kam dann Spurlocks Film zustande? Genauso wie andere Produktionen aus Hollywood. Er nahm vorher Cholesterinsenker, die er später absetzte. Beweis: Am Ende des Experimentes war sein Cholesterinspiegel mit 230 nicht in astronomischer Höhe, sondern völlig normal. Pathologisch an der Grenze des Tolerierbaren lag er kurioserweise vor Beginn des Films. Während des Experiments griff er womöglich zu Schilddrüsenhormonen - daher das aufgeschwemmte Erscheinungsbild. Und für die Gewichtszunahme schluckte er Anabolika. Beweis: Leberschaden und Impotenz."


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01.12.2012, 10:17
Beitrag: #52
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Das war Michael Moore - Double-Size. Aber der sieht sowieso wie aus der sozialen McD-Findelkiste aus und wählt auch noch Obama - Hilfe, die Kommunisten kommen...

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01.12.2012, 10:20
Beitrag: #53
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(01.12.2012 10:17)Arkona schrieb:  Das war Michael Moore - Double-Size.
Nein. Der Mann hieß Morgan Spurlock.

VG
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01.12.2012, 11:04
Beitrag: #54
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(30.11.2012 20:20)Wallenstein schrieb:  Ich denke, dass Chris da recht hat. Wie bei so vielen anderen Dingen macht's die Dosis.


Das ist natürlich der Punkt.
Als ich so ca. 10 Jahre alt war, hat Coca-Cola die Familienflasche in der BRD eingeführt. Inhalt gigantische 0,7 ltr. DFamit die ganze Familie etwas davon hatte.
Eine normale Cola hatte 0,2 ltr. Inhalt.

Heute wird das Zeugs in 2ltr. Gebinden gesoffen.

Das ist doch selbsterklärend.

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01.12.2012, 11:09
Beitrag: #55
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(01.12.2012 10:16)913Chris schrieb:  
(30.11.2012 19:52)Bunbury schrieb:  ich weiß nicht, ob das so stimmt. Vor Jahren lief einmal eine Dokumentation über einen Mann, der sich bewußt mehrere Monate nur von McDonalds ernährt hat(...)

"Super Size Me" ist keine Doku gewesen, sondern ein bewusst so gemachter Film, eine Polemik gegen die Burgerbrater, wenn du so willst.
Erstens ging´s dem Filmemacher darum, die XXXL-Portionen anzuprangern (die´s so bei uns gar nicht gibt, was bei uns eine "große Cola" ist, ist in USA eine "kleine Cola"...), zweitens bewegte sich der Mann bewusst kaum (er wollte nämlich auch die Folgen von Bewegungsmangel PLUS Burgerdiät anprangern), und drittens waren die dramatischen Folgen seiner "Diät" gefaked, wie man mittlerweile weiß.

Ernährungswissenschaftler vermuteten, dass der Filmemacher (der auch noch Regisseur, Produzent und Kameramann seines Filmes war, also gar nicht SO wenig Bewegung gehabt haben kann, wie er angab) zusätzlich Anabolika und Cholesterinsenker nahm (damit die Ergebnisse, die er sich in´s nachweislich vorhandene Drehbuch geschrieben hatte, auch wirklich rauskommen).
Ein schwedischer Wissenschaftler hat mit einem Experiment nachgeprüft, ob Super Size Me tatsächlich nachvollziehbare Ergebnisse liefert: Tut es nicht!
Zitat http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/m...t/591171/:
"Wie kam dann Spurlocks Film zustande? Genauso wie andere Produktionen aus Hollywood. Er nahm vorher Cholesterinsenker, die er später absetzte. Beweis: Am Ende des Experimentes war sein Cholesterinspiegel mit 230 nicht in astronomischer Höhe, sondern völlig normal. Pathologisch an der Grenze des Tolerierbaren lag er kurioserweise vor Beginn des Films. Während des Experiments griff er womöglich zu Schilddrüsenhormonen - daher das aufgeschwemmte Erscheinungsbild. Und für die Gewichtszunahme schluckte er Anabolika. Beweis: Leberschaden und Impotenz."


VG
Christian

Nein, davon, daß das wiederlegt wurde, habe ich nichts mitbekommen. Gabs dazu auch einen Film. Oder habe ich den verpaßt?
Mich hatte dieses Experiment voll geschockt damals- und ich nehme an, weil ich den Fraß von MacDonalds eh nicht mag, weil er einerseits stundenlang wie ein Klotz im Magen liegt, aber nicht einmal so lange satt macht- ein selbstgemachter Bürger ist doch sehr,sehr viel besser- habe ich es auch geglaubt.
Tja, da sieht man mal wieder, daß man nur das glauben sollte, was in der zeitung steht. Wenn die etwas schreiben, was nachweislich falsch ist, müssen sie einen Widerruf bringen, und den liest man automatisch, wenn man regelmäßig Zeitung liest. Wenn man aber nur hin und wieder fernsieht und dann etwas falsches...
Aber das ist jetzt ganz bestimmt OT...

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01.12.2012, 12:10
Beitrag: #56
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(01.12.2012 11:09)Bunbury schrieb:  Beweis: Leberschaden und Impotenz."

Nein, davon, daß das wiederlegt wurde, habe ich nichts mitbekommen. Gabs dazu auch einen Film. Oder habe ich den verpaßt?
Mich hatte dieses Experiment voll geschockt damals- und ich nehme an, weil ich den Fraß von MacDonalds eh nicht mag, weil er einerseits stundenlang wie ein Klotz im Magen liegt, aber nicht einmal so lange satt macht- ein selbstgemachter Bürger ist doch sehr,sehr viel besser- habe ich es auch geglaubt.
Tja, da sieht man mal wieder, daß man nur das glauben sollte, was in der zeitung steht. Wenn die etwas schreiben, was nachweislich falsch ist, müssen sie einen Widerruf bringen, und den liest man automatisch, wenn man regelmäßig Zeitung liest. Wenn man aber nur hin und wieder fernsieht und dann etwas falsches...
Aber das ist jetzt ganz bestimmt OT...
[/quote]


Na Gott sei Dank gibt es Viagra Angel

Auf einem Seminar über Unternehmensstrategien vor Jahren hat einer der Referenten das Beispiel Mac Donald zum Thema gemacht.
Das Konzept scheint mir schon sehr ausgeklügelt zu sein. Die Qualitätsüberwachung wurde als Schlüssel zum Erfolg angeführt. Die setzen weltweit gültige Standards die zwingend eingehalten werden müssen. Da ist eigentlich alles festgeschrieben bis zu den Keramikplatten die auf dem Fussboden liegen. Die Lebensmittelqualität sowieso, auch die Lieferanten werden fast "penetrant" unter Kontrolle gehalten
Ich denke schon, dass man da keine Vorwürfe machen kann.

Und die Grösse der Portionen ist ja von den Kunden gesteuert.
Wenn die Dinger halb gegessen zurückgehen hats das schnell.

Defizite hat MacDonalds anscheinend insbesondere im Umweltbereich, Transport und Verpackung, aber das scheint ja keinen weiter zu jucken. . Es sei denn mein Kenntnisstand wäre überholt.


Persönlich:
Ich mags nicht, und insbesondere ärgert mich, dass man da eine Stunde lang zig Portionen "fressen" kann und immer noch Hunger hat. Siehe oben.
Kein Schimmer wie die das machen, dass, kann ich nicht beweisen, bin ich mir aber sicher.

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02.12.2012, 09:56
Beitrag: #57
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Tatsache ist, daß ein popeliger McDonalds Burger um die 400 Kalorien hat. Bei einer ausgewogenen Mittagsmalzeit werden ungefähr 600 Kalorien empfohlen (bei Bürotätigkeiten, ein schwerstarbeiter darf mehr). Ein popeliger Burger mit Pommes bringt es auf mehr- und Satt wird man davon nicht. ...

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02.12.2012, 17:25
Beitrag: #58
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(02.12.2012 09:56)Bunbury schrieb:  Tatsache ist, daß ein popeliger McDonalds Burger um die 400 Kalorien hat. Bei einer ausgewogenen Mittagsmalzeit werden ungefähr 600 Kalorien empfohlen (bei Bürotätigkeiten, ein schwerstarbeiter darf mehr). Ein popeliger Burger mit Pommes bringt es auf mehr- und Satt wird man davon nicht. ...

Weil das Zeug so gemacht ist, dass es im Magen ordentlich aufgeht und so den Leerraum füllt. Und wie gesagt: Die Soßen machen die Kalorien. Das Fett, das da drin ist, gibt so viel Kalorien, dass der Burger als "vollwertige Mahlzeit" bezeichnet werden kann, aber Fett macht halt nicht satt...jedenfalls nicht lange.
Das eigentliche Problem ist, dass Fett vom Körper sofort "eingelagert" wird, noch dazu, wenn es in fast reiner Form zugeführt wird. Man wird zwar nicht satt, aber dick davon, jedenfalls wenn man pro Woche ein paar von den Dingern verdrückt.

VG
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02.12.2012, 18:32
Beitrag: #59
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
Aber es ist schon ein grandioser Werbefeldzug, den macDonalds da aufgefahren hat, um schon die Allerkleinsten einzufangen. Ronald MacDonald, das Happy Meal- da hilft eigentlich nur, die Kinder möglichst lange von MacDonalds fernhalten. Denn wenn sie den einmal kennengelernt haben, wollen sie immer wieder hin. Die beiden goldenen Bogen erkennen sie sofort, die sind scheinbar allgegenwärtig.
Darüber hinaus verspricht es Essen in dem Augenblick, in dem man Hunger hat- man fährt hin, und wenn man doch mal auf was warten muss, dann halt nicht länger als der Burger in der Friteuse braucht....

Kinderernährung heute....

Da ist bei Eltern schon verdammt viel Durchhaltevermögen gefragt....

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02.12.2012, 18:59
Beitrag: #60
RE: Ernährung von Babys, Kindern und Jugendlichen
(02.12.2012 18:32)Bunbury schrieb:  wenn sie den einmal kennengelernt haben, wollen sie immer wieder hin.

Offenbar sind meine zwei da Ausnahmen. Da aber auch meiner Erfahrung nach die Regel bestätigen...

VG
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