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Wahlen Allgemein 2024:
27.03.2024, 16:22
Beitrag: #21
RE: Wahlen Allgemein 2024:
(27.03.2024 13:18)Ich schrieb:  
(24.03.2024 09:50)Suebe schrieb:  Kandidatenkür durch Intelligenz-TestShade

Gab in Österreich vor kurzem erst ein Volksbegehren mit diesem Anliegen. Ich habe es nicht unterschrieben. Warum? Vor allem auf kommunaler Ebene und damit an der Basis, haben wir nicht zu viele, sondern zu wenige Leute die sich in der Politik engagieren (was mich auch nicht wundert), macht man jetzt noch irgend so einen belanglosen Test, der meiner Meinung nach nicht viel aussagt über Sachen wie Empathie z.B., melden sich noch weniger Leute.

Schlag me’s Blechle Shade
tatsächlich. Devil

Man braucht die Nuschen doch bloß nicht zu wählenThumbs_up
Die Kacke in der Beziehung ist in Deutschland halt, gewählt hat die in aller Regel tatsächlich keiner. So dumm ist der Bürger und Wähler nun keineswegs.
Die kommen über die Landeslisten ins Parlament.
Ergo: Es sind die Parteien, die uns die Pfeifen aufs Auge drücken

maW: die von den Parteien vergeben Listenplätze sind die Wurzel dieses Übels.
Einzug ins Parlament für nicht direkt Gewählte nach Anzahl der Stimmen die der jeweilige Kandidat persönlich bekommen hat.
Und dieser Quark würde aufhören.

ABER: So viel kann man doch den Wähler nicht entscheiden lassen............
so kann man die Demokratie doch auch übertrieben, da würde doch so mancher "Partei-Hiwi" den sicheren Sitz verlieren....
geht doch nicht

"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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28.03.2024, 12:29
Beitrag: #22
RE: Wahlen Allgemein 2024:
(27.03.2024 16:22)Suebe schrieb:  ....
Ergo: Es sind die Parteien, die uns die Pfeifen aufs Auge drücken

maW: die von den Parteien vergeben Listenplätze sind die Wurzel dieses Übels.
Einzug ins Parlament für nicht direkt Gewählte nach Anzahl der Stimmen die der jeweilige Kandidat persönlich bekommen hat.
Und dieser Quark würde aufhören.

ABER: So viel kann man doch den Wähler nicht entscheiden lassen............
so kann man die Demokratie doch auch übertrieben, da würde doch so mancher "Partei-Hiwi" den sicheren Sitz verlieren....
geht doch nicht

Dabei habe ich den Eindruck immer gehabt, dass bei euch die Direktwahl von Abgeordneten mehr Rolle spielt, als bei uns in Österreich.

Was das mit den Parteien betrifft: Die Neos haben ein dreistufiges Wahlverfahren, wo Mitglieder und auch Außenstehende stark bei den Kandidatenlisten mitstimmen können. Besser als andere, ist die Partei dadurch, meiner Meinung nach, nicht.

Ehemals WDPG
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28.03.2024, 12:53
Beitrag: #23
Vorarlberg-Wahl 2024:
Im westlichsten Bundesland Österreichs wird 2024 ebenfalls der Landtag gewählt. Da das Datum erst im Herbst und damit vermutlich nach der Nationalratswahl ist, ist es relativ schwer etwas vorauszusagen. Dennoch versuche ich hier eine kurze Analyse:

-ÖVP: Die ÖVP ist lange Zeit die bei weitem beherrschende Partei in Vorarlberg gewesen. Bei den Wahlen kann man zwar davon ausgehen das man erneut auf Platz 1 kommt, allerdings mit einem großen Minus. Gerade mal bei 29 bis 36% stehen die Umfragen (Diese würde ich zwar mit größter Vorsicht genießen, aber in dem Fall glaube ich sie).

-Grüne: Die Grünen kamen 2019 auf Platz 2. Der damalige Spitzenkandidat ist jetzt Gesundheitsminister und ich gehe davon aus, das er nicht mehr Spitzenkandidat wird. Da die Stimmung insgesamt eher gegen die Grünen ist und man seinen prominenten Spitzenkandidaten verloren hat, gehe ich von einem Minus bei der Partei, die 2019 fast 19% hatte aus.

-FPÖ: Die Grünen werden Platz 2 wohl verlieren, die FPÖ wird - so vermute ich und die Umfrage es, den Platz 2 bekommen. Spitzenkandidat wird wohl Landesparteichef Christof Bitschi. Laut Umfragen, die aber zum Teil von Parteien in Auftrag gegeben wurden, könnte es 25 bis 27% geben. Kommt wohl auch darauf an, wie zuvor die Nationalratswahl verläuft.

-SPÖ: Vorarlberg ist, obwohl man mittlerweile den Bürgermeister von Bregenz stellt, für die Sozialdemokraten, das Bundesland in dem man es am schwersten hat. 9,46% holte man 2019. Ich würde sagen zumindest ein kleines Plus um wieder zweistellig zu werden, könnte drinnen sein - wenn man nicht bei den Nationalratswahlen der Verlierer ist oder Wirbel in der Bundespartei ist. Parteichef und vermutlich auch Spitzenkandidat ist in Vorarlberg Mario Leitner.

-Neos: Parteigründer Matthias Strolz stammte aus Vorarlberg, das von Anfang an neben Wien, die Hochburg der Neos ist. Wie man abschneidet, das hängt wohl auch mit der Nationalratswahl zusammen. Bei Umfragen werden bis zu 12% vorhergesagt, aber wie gesagt, da ist noch die große Wahl zuvor.
Spitzenkandidatin ist Claudia Gamon, diese war 2019 EU-Spitzenkandidatin und folgt nun der bisherigen Landeschefin nach.

-Kleinere: Hier gibt es in Vorarlberg meistens einige, doch wer Antritt ist schwer zu sagen. Bei der Bierpartei könnte es auf den Erfolge oder Misserfolg bei der Nationalratswahl ankommen, bei der KPÖ gehe ich von einem Antritt aus - vermute aber sie hat wenig Chancen. Antreten könnte die SÖZ (migrantenfreundliche Partei), auch die FBP hat hier ihre Heimat (die Partei nahm unter anderem das BZÖ-Kärnten als Landespartei bei sich auf) - sie liegt bei den Positionen im rechten Spektrum.
Antreten dürfte die Liste XI, die es schon 2019 über 1% schaffte und von einem Ex-Neos Mitglied geführt wird.
Auch die MfG (Impfskeptikerliste) könnte antreten, aber ihre Chancen sind gering.

Ehemals WDPG
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30.03.2024, 01:43
Beitrag: #24
RE: Wahlen Allgemein 2024:
(27.03.2024 13:18)Ich schrieb:  
(24.03.2024 09:50)Suebe schrieb:  Kandidatenkür durch Intelligenz-TestShade

Gab in Österreich vor kurzem erst ein Volksbegehren mit diesem Anliegen. Ich habe es nicht unterschrieben. Warum? Vor allem auf kommunaler Ebene und damit an der Basis, haben wir nicht zu viele, sondern zu wenige Leute die sich in der Politik engagieren (was mich auch nicht wundert), macht man jetzt noch irgendso einen belanglosen Test, der meiner Meinung nach nicht viel aussagt über Sachen wie Empathie z.B., melden sich noch weniger Leute.

Da ist was Wahres dran.
Die gängigen IQ-Tests beschäftigen sich in der Regel in der Tat mit jenen Bereichen, die man leicht messen kann. Nummerische I, räumliches Vorstellungsvermügen, Verbale I, Gedächtnis usw.
Andere Bereiche (Analytisches Denken, Soziale I, etc.) bleiben dabei im Dunkeln.

Selbstüberschätzung, Faktenresistenz und mangelnde Empatie gelten u.a. hingegen als Indizien für Dummheit.

MfG, Titus Feuerfuchs
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30.03.2024, 02:04
Beitrag: #25
RE: Wahlen Allgemein 2024:
(24.03.2024 21:11)Marek1964 schrieb:  Es war ja Ricarda Lang, die Bundesvorsitzende und ausserdem Mitglied des Familienausschusses oder so ähnlich, was die Sache besonders peinlich macht. Hier ein Artikel auf der ntv Homepage: https://www.n-tv.de/politik/Mehr-als-die...11047.html

Die Politikerinnen, welche speziell von den Grünen den Menschen zugemutet werden, sind in der Tat eine Chuzpe.
Die Spitze des Eisberges war Baerbocks Quasi-Kriegserklärung an Russland, die anschließend von Diplomaten geglättet werden musste. Aber Grüne haben bei den Medien Narrenfreiheit. Selbst Lagarde hatte Bearbock als Kanzlerin empfohlen. Einem CSUler oder gar einem AFDler würde man diese Fehltritte nicht durchgeghen lassen.

Stattdessen erfinden Medien wie Correctiv, die von Journalisten mit eindeutiger politischer Färbung geführt und von Geldgebern mit eindeutiger Agenda finanziert werden, Propaganda gegen die einzige echte Opposition im Bundestag.
Dann wundert man sich, warum immer mehr Menschen das Vertrauen in die mediale Berichterstattung verlieren und sich ihr Wissen aus anderen, teils nicht minder zweifelhaften Quellen im Netz holen.


(24.03.2024 21:11)Marek1964 schrieb:  Die eigene, vor allem arbeitende, Bevölkerung ist schon lange nicht mehr die Priorität der Regierungen, nur wenn man selbst im Ahrtal, immer nur etablierte Parteien wählt, egal was sie alles anstellen, muss man sich nicht wundern.

Im Osten hoffe ich auf Denkzettel, die sind schon längst fällig.

Die Deutschen wollen so weiter regiert werden wie die letzten 30 Jahre. In den Umfragen führt die Ex-Merkel-Partei. Mit der kaum was anderes wäre als jetzt. Muss man auch akzeptieren. Die Deutschen demonstrieren nicht gegen die äußerst schlechte Regierung, sondern lieber gegen "rechts".
Daher: SSKM
Das einzige Problem: Der taumelnde Riese Deutschland reißt auch andere mit runter.

MfG, Titus Feuerfuchs
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30.03.2024, 08:58
Beitrag: #26
RE: Wahlen Allgemein 2024:
Ju, so sehe ich das auch. Das Framing ist tief in den Schulen drin, die linken Lehrer haben die absolute Dominanz über die Schulen, und wenn sich das mit den Unis, den Medien, und "NGOs" und selbst Kirchen verbindet, ist es für uns Konservatie (oder auch nur mitte Liberale, wie ich mich eigentlich fühle) fast unmöglich, dagegen etwas zu tun, aber eine mächtige Verbündete hat man, und das ist die Realität.

Man schaue sich beispielhaft diese Diskussion an: https://www.youtube.com/watch?v=4s2PsNdcLjE&t=4s Ich meine, was für eine arrogante Generation wächst da heran? Naja, zugegeben, die alt 68er konnten auch schon kräftig und unfundiert austeilen. Aber das dachte, ich, das sei überwunden. Die spricht da von zunehmenden rechten Anschlägen, und arrogant und diskursfeindlich gleich die Schuld der AfD gleich als gegeben mitschickt - Chrupalla antwortet, welche denn. Dann kommt natürlich nichts. Die Moderatorin nimmt die wohl manipulierte Schülerin gleich aus dem Schussfeld und gibt das Wort an die linke Kipping, die gleich wieder die Leier der ewigen angeblichen Radikalisierung der AfD wiederholt. Nichtig, substanzlos, aber die verdummte deutsche Merhheitsgesellschaft schluckt das.

Dabei ist es eigentlich nur zu offensichtlich, dass die "Linken" eigentlich nur oberflächliche Phrasen, aber kein ganzheitliches Konzept haben. Voller Widersprüche, wie man einerseits für Homo- und Quer Gleichberechtigung ist (man müsste eigentlich von Pamperung sprechen, die manchem dieser Gruppen bisweilen peinlich ist), andererseits für Islamhofierung, die, einmal an der Macht, Ratzfatz mit dem ganzen LGBTQ+ Zeug aufräumen werden, so es dazu kommt, was ich nicht hoffe.

Würde man Multikulti ernst nehmen, müsste man darauf achten, dass die Zuwanderung ausgewogen wäre, und nicht nur aus einem Kulturraum, der zudem mehr Probleme bereitet als alle anderen Kulturen, etwa diejenigen aus Fernost.

Und unglaublich, die Energiepreise schiessen durch die Decke, aber nach der Kernkraftwerkabstellung nun auch die Abstellung von Kohlekraftwerken: https://apollo-news.net/44-gigawatt-ohne...zu-ostern/ Nicht genug, dass der Bürger unter den hohen Energiekosten stöhnt, aber auch die Industrie abwandert da in Deutschland neben den hohen Löhnen nun auch noch exorbitanten Energiepreise da sind. Und damit auch die Preise in ganz Europa anhebt. Vielen Dank ihr dummlinken Deutschen.

Ich meine, alles, was die heutigen Linken machen, macht dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die Deutschland und in der Folge auch Europa zerstört werden soll. Die meisten Grünen machen das wohl aus Dummheit, aber Habeck denke ich, macht das in vollem Bewusstsein.
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30.03.2024, 23:26
Beitrag: #27
RE: Wahlen Allgemein 2024:
Vor 7 Jahren gab es in Deutschland einen SPD-Kanzlerkandidaten, der in den Medien unwahrscheinlich gepuscht wurde.
Die Zustimmung in seiner Partei war buchstäblich 100-prozentig.
Es war der künftige Wahlsieger, klare Sache.

Dann geschah etwas Unerwartetes, in allen folgenden Landtagswahlen ließ die SPD Federn,
und man rückte in den Medien langsam aber sicher ab, wer wird sich auch mit einem Verlierer belastenConfused

Er fuhr das bis dahin schlechteste Ergebnis für die SPD in Bundestagswahlen seit 1948 ein, 20,5 %
In den Koalitionsverhandlungen beanspruchte er den Posten des Außenministers für sich.
Die Partei wehrte sich dagegen. Erfolgreich.

Martin Schulz war als Bundespolitiker erledigt.

Außer in der biblischen Karwoche
vom Palmsonntag bis zum Karfreitag
ist das Hosianna -Kreuzigt ihn vermutlich nie so schnell aufeinander gefolgt.
Eine "grandiose" Leistung der Medien.

Mal sehen was aktuell passiert.

"Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird.!" (Ludwig Erhard, Bundeskalnzler 1963 bis 1966)
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10.06.2024, 19:12
Beitrag: #28
EU-Wahl in Österreich:
Gestern war ja europaweit die EU-Wahl, hier möchte ich die österreichischen EU-Wahlen kurz analysieren.

Ergebnis:

1. FPÖ 25,4% (+8,2%)
2. ÖVP 24,5% (-10,0%)
3. SPÖ 23,2% (-0,7%)
4. Grüne 11,1% (-3%)
5. Neos 10,1%

6. KPÖ 3%
7. DNA 2,7%


Meine Analyse:

-FPÖ: Die Freiheitlichen holten zum ersten mal in ihrer Geschichte Platz 1 bei einer Bundeswahl (jetzt außer bei der Präsidentschaftswahl). Ein beachtenswerter Erfolg der FPÖ. Meine Erklärung: Es gelang ihnen gut Probleme aufzuzeigen, EU-Gegner und Gegner der derzeitigen Ukrainepolitik auf sich zu vereinen. Aus Sicht der Freiheitlichen ein großer Erfolg, auch wenn Spitzenkandidat Vilimsky im Prinzip ein noch größerer Abstand vorausgesagt wurde.

-ÖVP: Die ÖVP verlor 10%, dennoch ist der Abstand zum erstplatzierten relativ gering. Eine Erklärung dafür ist der relativ hohe Anteil an Stammwähler. Dennoch sind -10% schon ein heftiger Schlag für die Partei und EU-Spitzenkandidat Lopatka. Nun wird Bundeskanzler Nehammer wohl das Duell um Platz 1 gegen die FPÖ ausrufen.

-SPÖ: Nicht von der Schwäche der Regierungsparteien profitieren konnten die Sozialdemokraten, man holte sogar ein leichtes Minus. Auch wenn man nicht so weit weg von den vorderen 2 Parteien ist, so wurde man doch nur Dritter.
Meine Erklärung ist zum Teil auch ein unspektakulärer Wahlkampf von Spitzenkandidat Schieder gewesen. Man fiel kaum auf.

-Grüne: Die Grünen sind dafür sehr stark aufgefallen, zahlreiche Skandale rund um Spitzenkandidatin Schilling machten die Runde (verschlimmert durch ein schwaches Krisenmanagement). Wohl deshalb und auch wegen der Regierungsbeteiligung verlor man 3%. Immerhin der von manchen vorhergesagte Totalabsturz traf nicht ein.

-Neos: Die Neos brauchten nach zuletzt mäßigen Ergebnissen einen Erfolg dringend notwendig und diesen brachte das Team mit Spitzenkandidat Exjournalist Brandstätter auch.
Die Neos fuhren einen extreme Pro-EU-Kurs was ihr Wählerpotential zwar einerseits begrenzte, andererseits hatten sie damit eine gewisse Schicht die nur sie ansprachen.

-KPÖ: Die KPÖ mit Spitzenkandidat Parteichef Hopfgartner (oft wird Schweiger als Parteichef genannt, meine Wissens ist aber Hopfgartner tatsächlich der Parteichef) holten mit 3% ihr bestes Bundeswahlergebnis seit Jahrzehnten. Dennoch reichte es nicht aus um ein Mandat zu holen.
Meine Erklärung: Die Kleinparteien wurden von den Medien um einiges weniger beachtet, als die großen. Hopfgartner (der schon 2009 Spitzenkandidat bei der EU-Wahl war) ist wenigen ein Begriff, auch wenn die KPÖ durchaus auffällige Plakate mit dem eingängigen Slogan: "Wohnen statt Kanonen" hatte.

-DNA: Die DNA kommt aus der Bewegung der Covidmaßnahmengegner, bis vor kurzem war die Partei und ihre Spitzenkandidatin Hubmer-Mogg niemanden ein Begriff. Umso erstaunlicher ist es, dass man trotzdem 2,7% holte.

Ehemals WDPG
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10.06.2024, 20:10
Beitrag: #29
EU-Wahl in Deutschland:
Kurz versuche ich hier auch das Ergebnis in Deutschland zu analysieren, ich muss hier aber anmerken, dass ich mich in der deutschen Innenpolitik weit weniger auskenne, als in der von Österreich.

-Ergebnis:

1. CDU/CSU 30% (+1,1%)
2. AfD 15,9% (+4,9%)
3. SPD 13,9% (-1,9%)
4. Grüne 11,9% (-8,6%)
5. BSW 6,2% (neu)
6. FDP 5,2% (-0,2%)
7. Linkspartei 2,7% (-2,8%)
8. Freie Wähler 2,7% (+0,5%)
9. VOLT 2,6% (+1,7%)
10. DIE PARTEI 1,9% (-0,7%)
11. Tierschutzpartei 1,4% (=)
ÖDP, Familie, PdF (haben mit 0,6% ein Mandat)


Kurze Analyse:

-Das der CDU/CSU ein Comeback gelingt, liegt wohl an der schwachen Regierung. Bemerkenswert ist das man mehr als doppelt so stark ist, wie die SPD.

-AfD: Die große Wahlsiegerin ist die AfD und das obwohl die Partei eine sogar unter Rechtspopulisten umstrittene Linie fährt und man (sogar in Österreich) einiges an Skandalen gehört hat. Irgendwo doch eine Überraschung. Ihr gelang es wohl den Frust über die Regierung und die Leute die von der EU wenig begeistert sind, zu nutzen.

-SPD: Schon ein schwaches Ergebnis. Wer war bei der SPD eigentlich Spitzenkandidat.

-Grüne: Die Grünen bekommen wie wohl die anderen Regierungsparteien auch, die Schwache Regierungsperformance zu spüren, nur noch stärker, als die anderen.

-BSW: Ich denke für Sarah Wagenknecht ist es schon mal ein erster großer Erfolg. Immerhin doppelt so stark wie die Linkspartei und bei Bundestagswahlen wäre sie eingezogen. Im Prinzip hat sie die meisten Stimmen dazugewonnen.

-FDP: Blieb zwar fast gleich stark/schwach, aber etwas mehr als 5 Prozent für eine Partei, die den Finanzminister stellt, ist schon schwach.

-Linkspartei: Kein gutes Omen, was den Verbleib im Bundestag betrifft. Immerhin ist die Partei genauso schwach wie die Freien Wähler.

-Freie Wähler und VOLT haben mich beide verwundert. Vor allem letztere.

Ehemals WDPG
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